Stiftungen

Passt nicht ganz auf den Drogerie-Müller, aber auch da wird gemüllert. Es ist eine Geschichte ganz nach dem Geschmack Liechtensteins. Da gibt es den 91-jährigen Patriarchen Erwin Müller. Der fing mit einem Coiffeurladen in Ulm an und hört mit einem internationalen Handelskonzern, Drogerie-Ketten, 900 Filialen, 35’000 Mitarbeitern in sieben Ländern und einem Jahresumsatz von fast […]

Und was hat das mit René Benko zu tun? Der Reihe nach. Das Vaterland berichtet: «Für zehn junge Menschen endet das Jahr mit einem erfolgreich abgeschlossenen Diplom. Justizministerin Graziella Marok-Wachter überreichte ihnen ihren hart erarbeiteten Abschluss.» Hart erarbeitet? Aber ja: «Die Rechtsanwaltsprüfung ist vor der Prüfungskommission für Rechtsanwälte, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Staatsgerichtshofes, […]

Eigentlich gäbe es eine einfache Methode, ihre Geldgier in Grenzen zu halten. Die Ausgangslage für einen Liechtensteiner Treuhänder ist ideal. Will jemand im Ländle eine Stiftung gründen, dann muss er sich an einen solchen Untreuhänder wenden. Der zieht aus dem Stehsatz einige Textbausteine heraus, setzt einen neuen Namen ein und kassiert für seine Mühen schon […]

Ein Japaner wurde dabei erwischt, wie er ein liechtensteinisches Steuerhinterziehungssystem betrieb. Es ist anhaltend verblüffend, auf wie viele Arten das Liechtensteiner Stiftungswesen in krumme Geschäfte verwickelt ist. Verstecken von Russengeldern, Liechtenstein ist dabei. Verstecken von kriminellen Geldern: Liechtenstein ist dabei. Und selbst Steuerhinterziehung ist weiterhin im Schwange, obwohl Liechtenstein sich doch schon schwere Nasenstüber eingefangen […]

Liechtenstein ist eigentlich ein riesiges Tarnnetz. Natürlich nehmen wir den hart arbeitenden Teil der Liechtensteiner Bevölkerung ausdrücklich aus. Selbst wer bei Hilti arbeitet, kann ja nichts für die dunkelbraune Vergangenheit des überzeugten Nazis und Gründers Martin Hilti. Aber das wäre eine andere Geschichte. Hier geht es um die «Arbeit» einiger weniger. Nämlich in erster Linie […]

In der Eigenwerbung ist das Ländle blitzsauber. Aber in Wirklichkeit … Früher war es so, dass in jedem James-Bond-Film unbedingt ein Schweizer Banker vorkommen musste. Der war dann servil-schmierig, bot Hand zu allerlei schmutzigen Geschäften – und kümmert sich amoralisch lediglich um die korrekte Verbuchung aus üblen Geschäften entstandener Gelder. Wenn James Bond mit der […]

Das Internet ist geduldig und zeigt jeden Unsinn. Das vornehme «Industrie- und Finanzkontor Etablissement» hat eine hochwohllöbliche Zustelladresse: c/o Seine Durchlaucht Prinz Michael von und zu Liechtenstein an der Herrengasse in Vaduz. Schon auf der Homepage lässt es einen Adler fliegen; nicht zu verwechseln mit einem Pleitegeier. Allerdings ist der Prinz nur Prinz, nicht Erbprinz. […]