Die Antikorruptionsbehörde des Europarats nimmt sich Liechtenstein zur Brust. Eine wahre Pechsträhne ist über das Fürstentum hereingebrochen. Die ungehemmte Selbstbereicherung seiner Treuhänder produziert einen Skandal nach dem anderen. Sie zocken ungehemmt die verbliebenen Stiftungen ab und wissen sich bei ihrem Tun von der fürstlichen Justiz geschützt. Aber durch das Verwalten von Russengeldern haben sie die […]
Fürstenjustiz
Die Fürstenjustiz unterscheidet streng zwischen Einheimischen und artfremden Ausländern. Sie ist mit teilweise zweifelhaften und nicht sehr kompetenten Richtern besetzt, von denen alle aber das Plazet von ganz oben brauchen.
Das kommt vom hemmungslosen Bereichern. Geschäftsmodelle funktionieren solange, wie sie funktionieren. Diese banale Erkenntnis durchlebt gerade Liechtenstein. Als Herbert Batliner selig mitsamt seinem Geschäftsmodell Stiftungen als Schwarzgeldbunker unterging, erholte sich Liechtenstein relativ schnell. Es trat dem Automatischen Informationsaustausch AIA bei, zahlte ein paar Bussen und versprach, ein sauberer Finanzplatz zu werden. Allerdings hatte das schmerzliche […]
Mir kann keiner, ich bin Liechtensteiner. Das war einmal. Den Steuerskandal hat der Finanzplatz Liechtenstein überlebt. Die Explosion der als Stiftung verkleideten Schwarzgeldbunker reduzierte die Anzahl der Stiftungen aber schmerzlich. Da die 132 Treuhänder dringend neue Einkommensquellen suchten, begannen sie damit, sich geldgierig an von ihnen verwalteten Stiftungen zu bereichern. Entweder, indem sie ihr Amt […]
Was ist die Definition eines Unrechtsstaats? Ein Unrechtsstaat ist ein Staat, in dem staatliches Handeln nicht an Recht und Gesetz gebunden ist, grundlegende Menschenrechte systematisch verletzt werden und keine unabhängige Justiz existiert. Das Ländle erfüllt all diese Kriterien. Es gibt genügend sogenannte Einzelfälle, die ausreichend sind, um hier ein systematisches Versagen zu konstatieren, ein systemisches […]
Dazu gibt es Untersuchungen, die nicht sehr freundlich ausfallen. Die Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) des Europarats hat Liechtenstein in mehreren Evaluationsrunden geprüft und dabei Empfehlungen zur Verbesserung der Korruptionsprävention ausgesprochen. Das ist eine höfliche Formulierung für: es gibt einiges zu tun. In der vierten Evaluationsrunde befasste sich GRECO mit der Korruptionsprävention in Bezug auf Mitglieder […]
Wenn man in einem Unrechtsstaat lebt, sollte man sich wehren. Wieso passiert das nicht? Die meisten Liechtensteiner sind hart arbeitende Menschen, die mit legalen Methoden ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dann gibt es den Finanzplatz Liechtenstein, der ständig von Skandalen erschüttert wird. Die betreffen Banken, Vermögensverwalter und vor allem die Treuhänder, von denen sich einige geldgierig mit […]
Kriminell – mit System. Auch in den wenigen Rechtsstaaten der Welt geschieht Unrecht. Sind das Einzelfälle, handelt es sich um Verstösse gegen ein System. Die weisse Westen hat ein paar hässliche schwarze Flecken. Die Weste Liechtensteins ist schwarz. Mit ein paar weissen Flecken. Auf denen befindet sich die grosse Mehrheit der Bevölkerung. Im Finanzwesen sieht […]
Die fürstlichen Gerichte tun das Ihre, um den Ruf des Ländle weiter zu ruinieren. Wenn das Recht im Morast versinkt, sich Untreuhänder ungeniert und geldgierig bereichern, wenn ganze Stiftungen ausgeplündert oder ihren eigentlichen Besitzern und Begünstigten weggenommen werden, dann hilft in einem zivilisierten Land nur noch eins: die Gerichtsbarkeit. Richter und Gerichte, die nach Treu […]
Der Fisch stinkt vom Kopf. Das Fürstenhaus Liechtenstein hat seine eigenen Skandale. Der Finanzplatz des Ländle wird regelmässig von öffentlichen Skandalen erschüttert, weil vor allem seine knapp 130 Treuhänder, von denen inzwischen 27 (mitsamt ihren Buden) auf der Sanktionsliste der US-Behörde Ofac stehen, Handlangerdienste beim Verstecken von Russengeldern leisten. Aber auch der Fürst von Liechtenstein, […]
Auf welchen Geldbergen sitzt eigentlich Liechtenstein? Fangen wir mit kleineren Zahlen an. Die 92 in Liechtenstein zugelassenen Vermögensverwaltungsgesellschaften horten rund 55 Milliarden Franken. Das sind immerhin rund 600 Millionen pro Bude. Wenn man annimmt, das sich jede so 5 Prozent davon abschneidet (Verwaltungsgebühren, Kick-backs. Retrozessionen, Eigengeschäfte), dann kassiert jede schon mal 30 Millionen. Da lohnt […]
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