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Schlagwortarchiv für: Ofac

Und die ukrainischen Zombie-Trusts?

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürst von Liechtenstein, Stiftungen, Treuhänder

Das Fürstentum und das korrupteste Land Europas.

Gerade wurde der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko bei einem Fluchtversuch verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit anderen Kriminellen über 100 Millionen Dollar abgezweigt zu haben.

Sogar der Leiter des ukrainischen Präsidialamts und engster Vertrauter von Präsident Selinskyj legte sein Amt kürzlich nieder. Ermittler hatten die Räumlichkeiten von Andrij Jermak durchsucht, auch er steht unter Korruptionsverdacht.

Die Ukraine ist der wohl tiefste und grösste Korruptionssumpf, den man sich vorstellen kann. Präsident Selenskyj selbst kam nur mit tatkräftiger Mithilfe des Oligarchen Ihor Kolomojskyj an die Macht. Der nützte sein Geld und seinen Medienkonzern, in dem Selenskyj in seinem vorherigen Leben als Schauspieler und Produzent gearbeitet hatte, um seinen Zögling ins höchste Amt zu hieven.

Selenskyj bedankte sich dafür, indem er eine Amnestie für Kolomojyskyj erliess. Später zeigte er sich aber undankbar und schmiss seinen ehemaligen Förderer in den Knast. Vorwurf: Betrug und Geldwäsche.

So geht es in der Ukraine zu und her. Insgesamt sollen alleine seit Beginn des russischen Überfalls schätzungsweise 300 Milliarden Dollar westlicher Hilfe oder ukrainischer Ressourcen abgezweigt worden sein.

Ein gigantischer Betrag, und der muss ja irgendwie und irgendwo verstaut, versteckt, sicher aufbewahrt werden.

Bekanntlich war und ist Liechtenstein Aufbewahrungsort für russische Gelder. Das ist deren Besitzern allerdings nicht gut bekommen.

Denn nachdem das Fürstentum jahrelang willig und ohne grosse Skrupel die Vermögen von reichen Russen aufbewahrte, verwaltete und sich daran dumm und krumm verdiente, knickte das Ländle unter dem Druck der USA und der EU ein und fror Hunderte solcher Trusts ein. Beziehungsweise ihre Verwalter, die bekannten Treuhänder, suchten eilig das Weite.

Seither stehen diese Vehikel als Untote, als nicht verwaltete Zombie-Trusts blöd rum, während die fürstliche Regierung versucht, das Problem einfach auszusitzen und als einzige Aktion beschlossen hat, dass für diese Zombies die normalen Richtlinien für die Liquidation einer Stiftung oder eines Trusts nicht gelten.

Erstaunlich ruhig ist es allerdings, was das Vorhandensein von ukrainischen Korruptionsgeldern in Liechtenstein betrifft. Der an der Flucht gehinderte Ex-Energieminister hat enge Verbindungen zur Schweiz; dort lebt seine Familie, seine Kinder gehen auf sehr teure Schweizer Privatschulen in der Nähe von Genf.

Dort kostet ein Schulsemester mehr, als ein ukrainischer Minister in drei Jahren verdient. Denn offiziell beträgt das Gehalt des Energieministers rund 3100 $ im Monat. Lange Zeit fiel dieser Widerspruch niemandem auf, bis der Minister offensichtlich in Ungnade fiel – oder als Sündenbock hinhalten musste.

Es ist also auf der Hand liegend, dass Haluschtschenko auch Liechtenstein benützt hat, um sein Korruptionsgeld sicher aufzubewahren. So wie viele andere ukrainische Politiker, Oligarchen und Kriegsgewinnler. Die brauchen sowieso Geldverstecke im Ausland, wenn ihre Familienmitglieder sich dem Militärdienst durch Flucht ins Ausland entziehen. Wenn das mit dem Schmieren in der Ukraine nicht geklappt hat.

Allerdings gibt es keine vergleichbaren Druckversuche wie bei Russengeldern.

Also ärgern sich die Treuhänder, die Vermögen von reichen Russen verwaltet haben. Sie kassieren zwar weiterhin, aber einige Kollegen wanderten bereits auf die sozial tödliche Sanktionsliste der US-Behörde Ofac.

Während ihre Kollegen, die genauso zweifelhafte ukrainische Vermögen verwalten, überlegen auf sie herablächeln.

Dabei gibt es den Begriff PEP, Politically Exposed Person. Das sind Personen, die ein öffentliches Amt ausüben oder ausgeübt haben und bei denen ein erhöhtes Korruption- und Geldwäscherisiko vermutet wird. Bei ihnen wäre eigentlich eine Enhanced Due Diligence, eine erhöhte Sorgfaltspflicht, vorgeschrieben.

Aber doch nicht beim westlichen Verbündeten Ukraine, freuen sich die Liechtensteiner Treuhänder. Bis auch hier der Blitz einschlägt; spätestens, wenn in der Ukraine der Kampf gegen die Korruption so intensiv aufgenommen wird wie der Kampf gegen die russischen Invasoren.

Dann wird es blitzartig noch viel, viel mehr Zombie-Trusts geben. Nur in Blaugelb diesmal.

19. Februar 2026/27 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-02-18-um-15.16.31.png 599 921 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-02-19 07:03:022026-02-18 16:07:09Und die ukrainischen Zombie-Trusts?

Feuer im Dach

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürstentum Liechtenstein

Beim fürstlichen Ersten Treuhandunternehmen ist Krisensitzung angesagt.

Edwin Rysch legte vorsichtig den Telefonhörer auf, als sei er zerbrechlich. Er hatte gerade mit dem Chef von Murxer & Murxer gesprochen. Vertraulich, von Mann zu Mann.

Das ist ja grauenhaft, seufzte Rysch. Dieser verdammte Putin, fügte er hinzu, und dann lässt sich dieser Trottel Maduro auch noch von den Amerikanern aus seinem Bett heraus entführen. Konnte doch keiner ahnen.

Aber Rysch war nicht umsonst der CEO und VR-Präsident des Ersten Treuhandunternehmens in Liechtenstein. Denn er wusste, wann energische Massnahmen nötig wurden.

Frau Peterhans, scheuchte er seine Assistentin auf, wir machen ein Townhall-Meeting. Virtuell, in zwei Stunden. Schauen Sie, dass möglichst alle unserer 180 Mitarbeiter dabei sind.

Zwei Stunden später sass Rysch vor dem Riesenbildschirm, auf dem 180 kleine Quadrate flimmerten, ungefähr ein Dutzend blieb schwarz. Nicht schlecht, dachte Rysch, dann wollen wir mal.

Meine Damen, meine Herren, liebe Mitarbeiter, begann er väterlich, ich danke allen, dass Sie so schnell Zeit gefunden haben. Leider durchlebt der Finanzplatz Liechtenstein eine der grössten Krisen, an die ich mich erinnern kann.

Und ich habe schon viele Krisen gesehen, dachte Rysch. Diese üble Geschichte von angeblichen Zombie-Fonds wird von den Medien aufgebauscht, schimpfte er. Dazu der übliche Ärger mit Stiftern und Begünstigten, die sich der üblen Nachrede schuldig machen, indem sie uns völlig haltlos unredliches Verhalten vorwerfen. Und dann könnte es noch sein, dass das Problem Venezuela bei uns aufschlägt.

Rysch war sich sicher, dass er die volle Aufmerksamkeit der 127 Teilnehmer am Call hatte.

Besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen, fuhr er markig fort. Das Überleben unseres Traditionshauses hat natürlich die erste Priorität. Das erfordert leider eine schmerzliche Entscheidung, für die ich um Verständnis bitte.

Rysch schaute in kleine, verblüffte Gesichter, auf denen sich ganz deutlich grosse Fragezeichen abbildeten.

Nachdem uns die eigene Finanzmarktaufsicht in den Rücken gefallen ist, indem sie uns aufforderte, uns von allen russischen Beziehungen zu trennen, ganz unabhängig davon, ob es sich um sanktionierte Personen handelt, haben wir in der Geschäftsleitung Kassensturz gemacht und eruiert, wie viele solche Stiftungen und Trusts wir eigentlich verwalten.

Die Gesamtzahl und die AUM sind natürlich Geschäftsgeheimnis, fuhr Rysch fort. Dann holte er etwas Luft, denn nun musste er zum entscheidenden Punkt kommen.

Natürlich haben in den letzten Monaten auch einige unserer Mitarbeiter Abstand von der Verwaltung solcher Entitäten genommen. Andere haben das Risiko auf sich genommen, weiterzumachen. Leider muss sich aber unsere Firma von all diesen Treuhändern trennen.

Die meisten Quadrate begannen, hektisch zu blinken, unzählige Wortmeldungen gleichzeitig.

Rysch hob beschwörend die Hände. Ich kann hier nicht auf Einzelfragen eingehen, da es sich um insgesamt 67 unserer geschätzten Mitarbeiter handelt. Ihnen muss ich leider mitteilen, dass sie per sofort freigestellt sind. Sobald sich die Lage entspannt hat, können wir sicher über eine Wiedereinstellung sprechen.

Aber bis dahin …, Rysch liess den letzten Teil des Satzes in der Luft hängen. So, nun noch eine Schleimschicht drauflegen, sagte er sich. Uns ist dieser Entscheid nicht leicht gefallen, es schmerzt uns aAlois Büchel, usserordentlich, uns von so vielen geschätzten, treuen und wertvollen Mitarbeitern vorläufig trennen zu müssen.

Aber nun müssen die Reihen geschlossen bleiben. Daher haben wir per sofort den entsprechenden Mitarbeitern den Zugang zu unseren Servern und Datenbanken gesperrt. Eine reine Vorsichtsmassnahme, für die ich um Verständnis bitte. Und dann möchte ich Sie nicht länger aufhalten.

Rysch drückte auf die End-Taste und lehnte sich zurück. Ist doch ganz gut gelaufen, dachte er. So kann man sich täuschen.

In einem Quadrat oben links hatte Alois Büchel mit zunehmendem Grimm die Ausführungen von Rysch verfolgt. Als der den sofortigen Unterbruch des Zugangs zu allen Daten verkündete, lachte Büchel hell auf.

Was meint der Trottel eigentlich, dachte er. Zuerst soll ich so viele reiche Russen wie nur irgend möglich heranschaufeln. Und dann will man mich einfach eiskalt abservieren.

Aber nicht mit mir, triumphierte Büchel. Er hatte nicht nur eine Kopie der gesamten Datenbank gezogen. Er hatte auch schon Kontakt zum Ofac, zum DoJ, zum Financial Crimes Enforcement Network, zum FBI und zur SEC aufgenommen.

Die Kronzeugenregelung war unter Dach und Fach, und als Finderlohn sollten so rund 15 Millionen rumkommen. Sollte reichen, dachte Büchel.

Nur zu gerne hätte er das Gesicht von Rysch gesehen, wenn dem mitgeteilt wurde, dass er auf die Sanktionsliste gesetzt wurde und ausserdem auf die Liste der Most Wanted des FBI.

27. Januar 2026/23 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-26-um-17.53.12.png 573 931 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-01-27 07:14:462026-01-26 17:57:46Feuer im Dach

Liechtenstein im Schatten

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürstenjustiz, Fürstentum Liechtenstein, Treuhänder

Wenn die Finanzskandale das einzige Problem wären …

Es gibt beunruhigend viele dunkle Wolken, die über dem Fürstentum hängen.

Eine kurze Auflistung:

1. Wohnungsnot und hohe Preise
Extrem knapper Wohnraum, stark steigende Mieten und Immobilienpreise – Einheimische werden zunehmend verdrängt.

2. Abhängigkeit vom Ausland
Wirtschaftlich stark von der Schweiz und der EU abhängig, politisch aber ohne Mitspracherechte in zentralen Entscheidungen.

3. Verkehrsbelastung
Täglicher Pendlerstrom aus dem Ausland überlastet Straßen und Infrastruktur, Alternativen sind begrenzt.

4. Demografischer Druck
Alternde Bevölkerung, Fachkräftemangel und steigende Sozialkosten.

Das sind die begleitenden Gewitterwolken, aber die grosse, schwere, lastende Wolke trägt den Namen Finanzplatz.

Der hat eine Vergangenheit und eine Gegenwart.

Die Vergangenheit besteht aus den goldenen Zeiten, als Zehntausende von Stiftungen gegründet wurden. Die besondere Regelung in Liechtenstein, dass solche Stiftungen – im Gegensatz beispielsweise zur Schweiz – privatnützig sein können, brachte viele wohlhabende Menschen dazu, damit ihren Finanzhaushalt oder denjenigen ihrer Familie zu regeln.

Als Beifang war nicht unwillkommen, dass die steuerlichen Belastungen in Liechtenstein sehr überschaubar sind. Eine Ertragssteuer von 12,5 Prozent, wobei es kein riesiges Problem ist, die Erträge zu optimieren, sprich minimieren. Dann kommen noch die Verwaltungskosten hinzu, an denen sich die fürstlichen Treuhänder fürstlich bereicherten.

Und natürlich wäre es keinem dieser Treuhänder in den Sinn gekommen, nach der Herkunft der Gelder oder nach ihrem steuerlichen Zustand zu fragen.

Diese Steueroase endete dann im grossen Katzenjammer genannt Steueraffäre anno 2008. Begleitet wurde das durch immer wieder aufpoppende Skandale im Zusammenhang mit Geldwäscherei, Verbindungen zu allen kriminellen Organisationen der Welt und der skrupellosen Entgegennahme von schmutzigen Geldern.

Nachdem das Geschäftsmodell Stiftung als Steuervermeidungsvehikel unter Druck aus dem Ausland in die Luft geflogen war, beteuerte Liechtenstein eins ums andere Mal, dass man daraus gelernt habe, nun ein sauberer Finanzplatz werden möchte, die sogenannte Weissgeldstrategie.

Dass das reine Lippenbekenntnisse waren und sind, wurde spätestens seit dem Skandal um sogenannte Zombie-Trusts offenkundig. Immer mal wieder hatte zuvor ein liechtensteinischer Treuhänder seine Position als verwaltender Stiftungsrat blitzartig aufgegeben und die Stiftung wie eine heisse Kartoffel fallenlassen.

Jeweils dann, wenn ein ausländischer Staat, häufig die USA, auf den Tisch haute und mit drakonischen Massnahmen drohte.

Aber Liechtensteiner Treuhänder sind harthörig, ihre Geldgier übersteuert häufig die Vernunft. So hielten sie tapfer an ihren Funktionen in Stiftungen reicher Russen fest, selbst als einige von ihnen bereits von den USA auf die OFAC-Sanktionsliste gesetzt worden waren. Das bedeutet den sozialen Tod.

Als dann aber auch noch die Finanzmarktaufsicht geruhte, auf die Selbstverständlichkeit hinzuweisen, dass man die Finger von der Verwaltung von Geldern sanktionierter Russen lassen sollte, begann die ungeordnete Massenflucht.

Seither sind Hunderte von Stiftungen und Trusts verwaist, handlungsunfähig.

Diese Entwicklung hat zweierlei Effekte: Zum einen stellt sie eine reputationelle Belastung dar, weil regulatorische Unsicherheiten internationale Kunden verunsichern können; zum anderen ist sie ein wirtschaftliches Risiko für Liechtensteins Finanzdienstleister und Treuhand-Branche, da ungelöste Rechts- und Managementfragen über Gerichts- und Verwaltungsprozesse hinaus operieren.

Das Fürstentum versucht, mit Notfall-Steuerungsgruppen und Gesetzesanpassungen gegenzusteuern, steht aber zwischen dem Druck grosser Wirtschaftsmächte (insbesondere der USA) und der Erwartung internationaler Finanzpartner, Regelkonformität strikt umzusetzen.

Wie beim Geschäftsmodell Steuerhinterziehung durch Stiftungen ist nun das Geschäftsmodell Russengelder verstecken explodiert. Zur operativ-rechtlichen Krise – mehr als ein Jahr nach der Massenflucht ist Liechtenstein noch nichts eingefallen, wie das Problem gelöst werden könnte – kommt auch die wiederholte Erkenntnis, dass «sauberer Finanzplatz» ein reines Lippenbekenntnis ist.

Erschwerend kommt hinzu: nach den Russen-Geldern ist vor den Venezuela- und Iran-Geldern. Und natürlich kommt Liechtenstein auch prominent im Milliardenskandal des Hochstaplers René Benko vor.

Hier aber mit einer Besonderheit. Während sonst von der fürstlichen Justiz alle Attacken auf Stiftungen abgeschmettert werden, wurden hier unter internationalem Druck zwei Finanzvehikel Benkos stillgelegt.

Das gibt natürlich vielen Reichen viel zu denken. Das Image Liechtensteins als diskrete Burg für stille Vermögensverwaltung ist nicht nur angekratzt, sondern liegt in Trümmern.

23. Januar 2026/52 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-22-um-17.06.26.png 603 925 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-01-23 07:07:482026-01-23 11:08:15Liechtenstein im Schatten

Was passiert mit dem Fürstentum, wenn Trump böse wird?

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürst von Liechtenstein, Fürstentum Liechtenstein

Bekannt: der US-Präsident ist launisch und cholerisch. Wenn er gegen Liechtenstein wütet …

Es muss ja nicht so weit kommen, dass Donald Trump neben Grönland auch Anspruch auf das deutlich kleinere Liechtenstein erhebt.

Obwohl die Trutzburg der Fürstenfamilie schon eine kleine Auffrischung mit Goldornat und so brauchen könnte.

Aber im Ernst, was können die USA tun, wenn sie wegen in Liechtenstein lagernden Geldern des Maduro-Clans, von Drogenhändlern und von iranischen Ayatollahs richtig wuschig werden?

Eine ganz Menge.

Der Dollar ist weiterhin die Leitwährung der Welt, die USA sind sein Besitzer. Jede Dollartransaktion weltweit hinterlässt ihre Spuren in den USA und kann zeitgleich kontrolliert werden.

  1.  können die USA Liechtensteiner Finanzhäusern schlichtweg die Verwendung von US-Dollar verbieten. Das Todesurteil innerhalb von 48 Stunden für jede Bank, wenn sie vom Dollar-Clearing ausgeschlossen wird. Davor kann nicht einmal der Fürst höchstselbst seine Fürstenbank LGT schützen.

Aber es geht natürlich auch ein paar Stufen weniger brutal.

So in Form von Warn- und Blattschüssen.

Zum Beispiel:

2. • Verbot für US-Banken, Geschäfte mit bestimmten liechtensteinischen Banken, Treuhändern oder Fonds zu machen
     • Auch Nicht-US-Banken würden bestraft, wenn sie weiter mit sanktionierten liechtensteinischen Akteuren arbeiten
Auch hier wäre die Folge:
Liechtensteinische Finanzinstitute könnten faktisch vom globalen Zahlungsverkehr abgeschnitten werden.
Die USA können natürlich auch auf einzelne Liechtensteiner losgehen, wie sie es schon mit diversen Treuhändern gemacht haben, die ihren sozialen Tod auf das Sanktionsliste der OFAC erlitten haben.
Denn die USA verfolgen regelmässig ausländische Akteure, wenn ein US-Bezug behauptet werden kann.
3. Möglichkeiten:
•Anklagen gegen:
•Banker, Treuhänder, Stiftungsräte
•Vermögensverwalter
•Politiker oder Beamte (bei Korruptionsvorwürfen)
•Begründung z. B.:
•Nutzung des US-Dollars
•US-Korrespondenzbanken
•Geschädigte US-Bürger oder US-Steuerinteressen
Konsequenz:
•Internationale Haftbefehle
•Festnahmen bei Reisen außerhalb Liechtensteins
•Auslieferungsersuchen (auch wenn Liechtenstein ablehnt)
Weiter unten auf der Eskalationsleiter, aber auch nicht unwirksam sind diese Massnahmen:
4. Druck über
•FATF (Geldwäsche)
•OECD (Steuertransparenz)
•IWF / Weltbank (Reputationsberichte)
5. Schwarze Listen
•Darstellung Liechtensteins als Hochrisiko-Jurisdiktion
•Erhöhte Compliance-Anforderungen für alle Geschäfte mit dem Land
6. Wirtschaftliche und regulatorische Massnahmen
•Ausschluss liechtensteinischer Firmen von:
•US-Märkten
•US-Investitionen
•US-Technologie (Exportkontrollen)
•Aberkennung oder Einschränkung von Banklizenzen für Tochterfirmen im Ausland
Damit sind die USA noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten angelangt.
 7. ⁠Informations- und Reputationskrieg
•Öffentliche Anklagen und Berichte („naming and shaming“)
•Leaks, Untersuchungsberichte, Congressional Hearings
•Abschreckung internationaler Investoren
Den ersten Punkt von Nummer 7 haben Publikationen wie Bloomberg, Financial Times oder Wall Street Journal schon längst begonnen; einen Höhepunkt erreichte das beim Skandal um die rund 800 russischen Zombie-Trusts.
Das ist eine sehr sanfte Massnahme, sozusagen ein erster Nasenstüber, wenn alle Warnungen und Forderungen auf diplomatischem Weg hinter den Kulissen nichts genutzt haben.
Jedes Land der Welt würde heute so schnell wie möglich reagieren und den Anlass des Ärgers wegräumen.
Jedes Land?
Nein, das Fürstentum Liechtenstein ist der Auffassung, dass Gott und Fürst über ihm leuchten und vor jedem Ungemach aus dem Ausland beschützen.
So kann man sich täuschen.
Dabei haben wir noch gar nicht vom Magnitzky-Gesetz gesprochen. Das werden wir aber tun.
9. Januar 2026/62 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-08-um-13.49.00.png 972 1634 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-01-09 07:24:122026-01-08 17:59:39Was passiert mit dem Fürstentum, wenn Trump böse wird?

Was passiert mit all den kriminellen Geldern in Liechtenstein?

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürstentum Liechtenstein, Untreuhänder

Es ist sonnenklar: natürlich hat der Maduro-Clan Geld im Ländle versteckt.

Die Schweiz hat in vorauseilendem Gehorsam Gelder von 37 Personen, inklusive des Ex-Machthabers Nicolás Maduro, eingefroren.

Das bedeutet, dass sie zwar nicht enteignet sind, aber die Besitzer (oder deren Strohmänner) nicht mehr darauf zugreifen können. Um welche Beträge es sich handelt, teilte der Bundesrat leider nicht mit.

Während es bei den russischen Zombie-Trusts aber um schlappe 20 Milliarden Dollar geht, haben die venezolanischen Machthaber in den letzten Jahrzehnten geschätzte 300 Milliarden Dollar abgezweigt, gestohlen, veruntreut.

Völlig klar, dass mindestens ein Teil dieser Vermögen in Liechtenstein gebunkert sind. Auf den üblichen Banken, darunter die Fürstenbanken LGT und LLB. Unter Verwaltung der üblichen Treuhänder und Untreuhänder.

Was macht Liechtenstein diesbezüglich? Nichts, nada, nix.

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Als nächsten Kandidaten für Strafaktionen hat sich US-Präsident Trump den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro ausgeguckt.

Dessen Sohn Nicolás wurde 2023 in Kolumbien wegen Vorwürfen von Geldwäscherei und Bereicherung festgenommen und angeklagt.

Der Präsident selbst wurde im Oktober 2025 auf eine Sanktionsliste der USA gesetzt. Vorwurf: Beteiligung am Drogenhandel.

Es ist sonnenklar, dass auch gestohlene oder durch Drogenhandel verdiente Gelder aus Kolumbien in Liechtenstein lagern.

Was macht das Fürstentum diesbezüglich? Nichts, nada, nix.

Dabei ist die Beteiligung an der Weisswäsche von Drogengeldern von Liechtensteiner Finanzinstituten längst Thema in einschlägigen Finanzportalen.

Potentatengelder, Drogengelder, Gelder aus illegalen Geschäften, Gelder aus dem Verkauf von Blutdiamanten: bei all diesen dreckigen Geschäften entstehen horrende Gewinne, die in Sicherheit gebracht, verteilt, gewaschen, angelegt und mit Strohmännern und Tarnkonstruktionen geschützt werden müssen.

Hier spielen verschiedene Umschlagplätze unterschiedliche Rollen.

Liechtenstein ist für sogenannte Shell-Strukturen, also Tarnkonstruktionen wie Treuhandvehikel, Holdings, Immobilienfonds, Stiftungen oder Krypto-Anlagen zuständig.

Immerhin berichtet die fürstliche Financial Intelligence Unit von 3225 Verdachtsmeldungen, alleine im Jahr 2024. Ein deutlicher Anstieg.

Wie hoch allerdings die Dunkelziffer ist, also wie viele verdächtige Transaktionen werden nicht gemeldet, das ist natürlich nicht eruierbar.

Auf jeden Fall ist es den US-Behörden sicherlich schon aufgefallen, dass eigentlich in jeder finanziellen Schweinerei, die aufgedeckt wird, der Name Liechtenstein fällt.

Es dürfte ihnen auch aufgefallen sein, dass das Ländle – obwohl bereits einige seiner Treuhänder auf der Sanktionsliste der OFAC stehen – keinerlei Anstalten macht, das Schlamassel mit den Zombie-Trusts aufzuräumen.

Bezüglich Maduro hat man kein Sterbenswörtchen gehört, und es ist zu bezweifeln, dass man in Liechtensteiner Finanzkreisen Kolumbien bereits als nächsten Problemfall wahrnimmt.

Da vertraut man weiterhin blind auf: Uns kann keiner, wir sind Liechtensteiner. Da glaubt man an das Staatsmotto: Für Gott, Fürst und Vaterland.

Wenn aber weder Gott noch Fürst helfen können, dann brennt’s im Vaterland lichterloh …

8. Januar 2026/28 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-07-um-18.44.51.png 1116 1874 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-01-08 07:04:192026-01-07 22:46:11Was passiert mit all den kriminellen Geldern in Liechtenstein?

Venezuela: Neuer Schreck fürs Ländle

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürst von Liechtenstein, Fürstenjustiz, Treuhänder

Muss der Fürscht das Schicksal von Maduro fürchten?

So weit wird es wohl nicht kommen. Allerdings ist durch das Kidnapping von Maduro ein neues Schreckensszenario für Liechtenstein entstanden.

Denn natürlich hat das Fürstentum sich – wie viele andere Staaten und Banken – kräftig daran beteiligt (und abkassiert), venezolanische Gelder aufzubewahren und zu verstecken.

Denn die einstmals sprudelnden Öleinnahmen des Landes mit den grössten Reserven der Welt versickerten in ungeheuerlichem Ausmass in den tiefen Taschen der herrschenden Clique um Präsident Chávez und später um Maduro.

Schätzungen gehen von bis zu 300 Milliarden Dollar aus, die auf diese Weise dem venezolanischen Volk gestohlen wurden.

Eine solche Unmenge an Geld kann nicht einfach in Koffern transportiert und in Bankschliessfächern eingelagert werden. Solche Summen müssen überwiesen und auf geheimen Konten gelagert werden.

Natürlich waren nur wenige Mitglieder der Führungsschicht Venezuelas so blöd, das unter ihrem eigenen Namen zu tun. Wozu gibt es die üblichen Helfershelfer – willige Banken und willige Treuhänder. Die gegen ein üppiges Honorar gerne bereits sind, keine dummen Fragen nach der Herkunft der Gelder zu stellen.

Und alles dafür zu tun, um es in Holdings, Trusts, Stiftungen und anderen Finanzvehikeln zu verstauen, wobei möglichst keine Spuren zum Beneficial Owner, also zum eigentlichen Nutzniesser und Besitzer, hinterlassen werden.

Im verschwiegenen Ländle, wo die Justiz ihre schützende Hand über allen Schweinereien hält, dem Fürstenhaus alles egal ist, falls sich damit Geld verdienen lässt (zum Beispiel via die fürstliche Bank LGT) sind nur wenige Fälle an die Öffentlichkeit gekommen.

Da gibt es 2014 den Fall von Claudia Díaz (ehem. venezolanische Schatzmeisterin).  Sie kaufte rund 250 kg Gold (Grössenordnung: damals ca. 10 Mio. USD) über eine Offshore-Struktur berichtet; das Gold wurde in Liechtenstein in einem Tresor/Depot gelagert.

Ab 2020 entwickelte sich daraus ein internationaler Skandal mit breiter Berichterstattung. Das Gold soll in Triesen gelagert haben, mehrere einschlägig bekannte Treuhänder seien darin involviert. Typisch Liechtenstein: die Aufregung legte sich wieder, aussitzen hilft, und schliesslich soll das Gold in unbekannter Richtung verschwunden sein.

Dann gibt es den Fall Alex Saab. Weltweit arretierten US-Behörden im September 2020 rund 700 Millionen Dollar illegal abgezweigtes Geld, darunter viele Millionen in Liechtenstein.

2023 kam ans Tageslicht, dass die USA im Zusammenhang mit Entwendungen aus dem venezolanischen staatlichen Ölkonzern PDVSA Untersuchungen über Geldwäsche durchführten. Es tauchte dabei der Name der liechtensteinischen Bank International Union Bank auf.

Schliesslich wurde im Februar 2024 mindestens ein Liechtensteiner Goldhändler auf die US-Sanktionsliste des Ofac gesetzt.

Das sind nach offizieller Lesart selbstverständlich bedauerliche Einzelfälle. In Wirklichkeit aber wie im Fall der russischen Zombie-Trusts die Spitze eines weiteren Eisbergs.

Sollte es in Caracas tatsächlich zu einem Regimewechsel kommen, bei dem die korrupte Führungsschicht entmachtet wird, ist das Land selbstverständlich daran interessiert, so viel wie möglich der geraubten Gelder zurückzufordern. Und bei einem solchen Regimewechsel können niemals alle Unterlagen, Bankauszüge, Geschäftsverbindungen geschreddert oder verbrannt werden.

Abgesehen davon, dass heute so vieles digital gespeichert ist und selbstverständlich im Internet Spuren hinterlässt, wenn etwas bewegt wird.

Natürlich sind auch die USA daran interessiert, dass Venezuela möglichst viel Raubgeld (und -gold) zurückbekommt. Schliesslich wollen sie sich ihre Investitionen in den Ölsektor bezahlen lassen.

Was bedeutet, dass liechtensteinische Banker, Treuhänder, Anwälte und Vermögensverwalter auch im neuen Jahr schon wieder Anlass haben, eher unruhig zu schlafen und in ihre Archive zu steigen um zu schauen, was man ihnen nachweisen könnte.

Natürlich werden Justiz und Fürst alles tun, um sie zu beschützen. Aber dass Präsident Trump zu ziemlich allem fähig (und in der Lage) ist, hat er gerade wieder bewiesen.

5. Januar 2026/65 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-04-um-15.43.10.png 1116 1874 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-01-05 07:02:222026-01-04 20:08:00Venezuela: Neuer Schreck fürs Ländle

Liechtenstein zwischen Hammer und Amboss

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürst von Liechtenstein, Fürstenjustiz, Skandale, Treuhänder

Russengelder – eingefroren. Riesenproblem. Und ukrainische Gelder?

Es sieht ganz danach aus, dass die EU sich an rund 200 Milliarden Dollar der russischen Notenbank vergreifen wird. Die lagern im grossen internationalen Player Euroclear in Belgien.

Das ist sozusagen der Notar der Finanzwelt, dem über 40 Billionen Dollar anvertraut sind. Eine Aktiengesellschaft im Besitz von rund 90 Grossbanken der Welt. Wird dieses Geld Russland weggenommen (mit einer Schlaumeierei namens «Sicherheit für einen Reparationskredit an die Ukraine»), wird es ein Riesenschlamassel geben.

Na und, denkt der Fürst, denkt die Regierung denkt der Finanzplatz Liechtenstein. Geht uns doch nichts an, wir sind ja nicht in der EU.

Wie letzthin häufig ist das zu kurz gedacht. Denn Liechtenstein hat auf Druck der USA bereits rund 20 Milliarden an russischen Vermögenswerten beschlagnahmt. Und weiss nicht, was es mit den 800 Zombie-Trusts anstellen soll, die führerlos im Nichts hängen.

Ihre Besitzer sind sanktionierte und nicht-sanktionierte Russen, die nicht mehr an ihr Eigentum herankommen. Immobilien zerfallen, Flugzeuge und Yachten werden nicht gewartet, Ableger dieser Trusts in anderen Ländern werden zahlungsunfähig und können ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Ein Riesenschlamassel. Russland ist sauer, die Besitzer sind stinksauer.

Viele Anleger sind verunsichert: kann mir das auch passieren, plötzlich ist mein im Ländle sicher geglaubtes Geld weg?

Erschwerend kommt hinzu: und ukrainische Gelder in Liechtenstein? Wie nicht nur der jüngste Korruptionsskandal, der ins Vorzimmer des ukrainischen Präsidenten Selenskyj reicht, muss es viele ukrainische Oligarchen geben, die durch Korruption gestohlenes Geld in Sicherheit bringen wollen.

Und wie für russische Oligarchen bot sich doch Liechtenstein für viele Jahre dafür an. Her mit dem Geld, nicht zu viele Fragen stellen, sich am Verwalten dumm und krumm verdienen.

Nun gab es in der Vergangenheit eine wenige Fälle – 27 Millionen gestohlene ukrainische Gelder beschlagnahmt, 13 Millionen eines korrupten ukrainischen Richters –, dass ein solches Vermögen dermassen zum Himmel stank, dass die Fürstenjustiz widerwillig etwas unternehmen musste.

Ansonsten herrscht hier bis heute das Gesetz der Omertà – wie es sich für eine Räuberhöhle gehört.

Ein ehemaliger ukrainischer Premierminister behauptete, dass von etwa 360 Milliarden US-Dollar an ausländischer Hilfe seit 2022 zwischen 15 % und 30 % durch Korruption verloren gegangen sein könnten – was im unteren Fall rund 54 Milliarden USD und im oberen Fall rund 108 Milliarden USD entspräche.

Wir sprechen hier auf jeden Fall nicht von ein paar Millionen, sondern von vielen Milliarden.

Solche Beträge zu stehlen, das ist das eine. Sie sicher ausser Landes zu bringen, das ist das andere. Und sie irgendwo sicher aufzubewahren, das ist das dritte.

Natürlich wanderten nicht alle bis zu 108 Milliarden in diskrete Trusts und Stiftungen in Liechtenstein. Aber die Anwendung reiner Logik gebietet die Schlussfolgerung: wenn das Fürstentum sogar bis vor einem Jahr skrupellos mindestens 20 Milliarden Russengelder verwaltete – um wie viele Milliarden dürfte es sich im Fall der Ukraine handeln?

Während Russland spätestens 2022 zum bösen Buben wurde, ist die Ukraine doch bis heute der grosse Freund des Westens, angeblich der Verteidiger Westeuropas und aller westlichen Werte.

Dass das Land in allen Statistiken über Korruption nicht weit von Russland entfernt ist – nun ja, ist nicht schön. Aber darüber sollte man nicht zu offen sprechen, das schadet doch nur der Landesverteidigung der tapferen Ukrainer und ihres Freiheitshelden als Präsident, der allerdings selbst auch über hübsche Geldanlagen im Ausland verfügt, die er keinesfalls mit seinem Präsidentengehalt erspart haben kann.

Nun sieht es aber ganz danach aus, dass US-Präsident Trump nicht nur seine finanzielle Unterstützung heruntergefahren hat, sondern zunehmend sauer wird, dass die Ukraine seinen Friedensplan nicht akzeptieren will.

Also ist es doch naheliegend, dass die USA anfangen, mit ihrer Sanktionsbehörde Ofac auch auf alle die losgeht, die ukrainisches Korruptionsgeld aufbewahren.

Darunter natürlich Liechtenstein.

Das nennt man zwischen Hammer und Amboss geraten.

Und bislang klammert man sich im Ländle auch hier an den fatalen Satz: mir kann keiner, ich bin Liechtensteiner.

Bis dann mal die Lichter ausgehen.

15. Dezember 2025/34 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-13-um-18.42.12.png 1084 1860 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2025-12-15 07:09:342025-12-13 22:44:17Liechtenstein zwischen Hammer und Amboss

Torkeln im Torkel

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürst von Liechtenstein, Treuhänder

Weihnachtsessen von Murxer & Murxer war auch schon lustiger.

Es hat Tradition, und natürlich ist nur das Beste gut genug. Eine eigene Taskforce Torkel begann schon im Oktober, umsichtig das Menu für die rund 40 Mitarbeiter zusammenzustellen.

Handgetauchte Jakobsmuschel oder Orkney Lachs, gebeizt und geflämmt als Vorspeise. Ein Black Angus Beef und ein Lago Maggiore Zander als Hauptgericht, plus natürlich Spezialangebote für die Vegetarier und den einzigen Veganer. Oder doch den Schwarzen Meerhecht und ein österreichischer Rehrücken. Plus natürlich die Desserts, die Weine, der Apéro, Digestifs (mitsamt strategischen Überlegungen, wie man dort die Kosten eingrenzen könnte).

Auf jeden Fall waren das Jahr für Jahr die Probleme, die gelöst werden mussten. Aber nicht 2025.

Diesmal wollte schon in der Vorbereitung keine rechte Stimmung aufkommen. Ein Mitglied der Taskforce musste Forfait erklären. Zunächst druckste er etwas herum, es gab bereits Vermutungen, dass seine Gattin endlich von seiner ukrainischen Geliebten erfahren habe.

Aber es war noch schlimmer: schliesslich gestand er, dass er auf die Sanktionsliste der Ofac geraten sei. Natürlich völlig unschuldig, aber eben, das brauche nun seine ganze Energie, sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Statt 40 nahmen dann ganze 25 Mitarbeiter am Weihnachtsessen teil. Das wurde von den Namensgebern, den Gebrüdern Murxer, einerseits mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Massig Geld gespart, locker 10’000 Franken.

Auf der anderen Seite wollte keine richtige Feststimmung aufkommen, auch dann nicht, als der ältere Murxer zu seiner traditionell-launigen Ansprache ansetzte.

Nach der Vorspeise (handgetauchte Jakobsmuschel) klopfte er mit der Gabel ans Glas, die sowieso nur lauen Gespräche verstummten.

«Liebe Mitarbeiter, oder sollte ich besser Mitarbeitende sagen:» Murxer machte eine Pause, aber das von ihm erwartete Gelächter blieb aus.

Na gut, dachte er säuerlich, dann halt zur Sache: «Dieses Jahr war aussergewöhnlich anspruchsvoll, auch für uns.» Erwartungsvolles Schweigen schlug ihm entgegen.

«Wir konnten uns lange nicht über die Menufolge einigen, und nur mit meinem Stichentscheid durften wir diese ausgezeichnete Jakobsmuschel verspeisen.»

Wenn er gemeint hatte, damit die Stimmung aufzulockern, hatte er sich wieder getäuscht.

Murxer räusperte sich und schob seine Designerbrille auf die Nasenspitze, was ihm seiner Meinung nach einen überlegen-souveränen Ausdruck verlieh. Er bekam nicht mit, dass man sich hinter seinem Rücken über diese Marotte lustig machte.

«Es gab allerdings auch andere Ereignisse, von denen wir uns aber nicht den Appetit verderben lassen sollten.» Nun hatte er wenigstens die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden.

«Ich muss leider bekannt geben, dass inzwischen vier unserer Mitarbeiter auf die Sanktionsliste der Ofac geraten sind. Obwohl wir von ihrer Unschuld überzeugt sind, haben wir sie sofort freigestellt, um den Ruf unserer Firma zu schützen.»

Das Schweigen wurde eisig.

«Wir sind hier zwischen Hammer und Amboss geraten», fuhr Murxer fort. «Auf der anderen Seite haben meiner Kenntnis nach sieben Mitarbeiter ernstzunehmende Drohungen von Kunden erhalten, deren Trusts stillgelegt wurden. Wir haben uns entschlossen, ihnen Personenschutz zur verfügung zu stellen.»

Gerunzelte Stirnen, angstvoll geweitete Augen.

«Aber auch diese kleine Krise werden wir wie gewohnt überstehen», wollte Murxer zum motivierenden Teil seiner Rede übergehen. «Dafür wird das Fürstenhaus sorgen. Also wollen wir uns davon keineswegs den Appetit verderben lassen, denn ich habe gehört, das der kommende Hauptgang das absolute Highlight des Abends wird.»

Wenn er Applaus erwartet hätte, dann täuschte er sich aber erneut. Bedrückte, gedämpfte Gespräche begleiteten den weiteren Abend. Und zum grossen Ärger von Murxer musste gegen 23 Uhr das Ausschenken von Digestifs eingestellt werden. Zu grosse Nachfrage.

Seine Partner und Mitarbeiter hatten sich schlichtweg sinnlos betrunken und mussten vom Personal zu den wartenden Taxis begleitet werden. «Torkeln im Torkel», rief ein Scherzbold.

Das einzige Mal an diesem Abend wurde er mit leisem Gekicher belohnt.

10. Dezember 2025/47 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-08-um-15.51.37.png 1092 1860 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2025-12-10 07:14:482025-12-08 15:56:02Torkeln im Torkel

Kein Skandal ohne Liechtenstein

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürstentum Liechtenstein, Skandale, Treuhänder

Ist’s Fahrlässigkeit, Schmerzfreiheit oder zunehmende kriminelle Energie?

Nicht, dass es früher viel besser gewesen wäre. Aber es ist verblüffend, wie mit steigender Kadenz in beliebig vielen internationalen Finanzskandalen der Name Liechtenstein auftaucht.

Genauer gesagt der Name von Treuhändern und Banken im Ländle.

Ein kurzer Überblick, lediglich aus den letzten fünf Jahren.

1. Russland-Sanktionen & „Zombie-Trust“-Krise

Viele Treuhänder und Verwaltungsräte kündigten aus Angst vor US-Sanktionen ihre Mandate. Ergebnis: Hunderte Trusts ohne Organe – rechtlich existent, faktisch handlungsunfähig. Die Vermögenswerte verlottern, Fürst und Regierung fällt keine Lösung ein.

2. US-Druck auf Liechtenstein wegen russischer Vermögen

Ganz allgemein drängen die USA Liechtenstein, konsequent gegen Sanktionsumgehung russischer Eliten vorzugehen. Viele dieser Strukturen halten Vermögen von Oligarchen wie Vladimir Potanin und Gennadi Timtschenko (beides enge Putin-Verbündete).

3. OFAC-Sanktionen gegen Sequoia Treuhand Trust

Die US-Sanktionsbehörde OFAC setzte 2023 die in Ruggell ansässige Sequoia Treuhand Trust Reg. auf die SDN-Liste im Programm Russia-EO14024. Sequoia Treuhand habe russische Eliten wie Gennadi Timtschenko und Personen aus dem Umfeld von Alischer Usmanow unterstützt. Über verschachtelte Firmenkonstrukte wurden u. a. Yachten, Offshore-Holdings und Luxusimmobilien abgesichert.

4. René Benko / Signa – Liechtensteiner Stiftungen & Ermittlungen

Die Ingbe-Stiftung (Schaan) ist eine liechtensteinische Stiftung, benannt nach Benkos Mutter, gegründet 2014. Laut dem Magazin News wurde sie zum „Dreh- und Angelpunkt“ für diskrete Vermögensverschiebungen im Benko-System. Parallel existiert die Arual-Stiftung (Vaduz), die u. a. eine Villa am Gardasee hält; beide Stiftungen werden eng mit Benkos Vermögen in Verbindung gebracht.

In liechtensteinischen Schliessfächern der Familie-Stiftungen sollen zeitweise Goldbarren im Wert von bis zu ~80 Mio. € gelegen sein, verteilt auf LGT, VP Bank und LLB. Im März 2025 habe eine Benko-Stiftung in Liechtenstein rund 360 kg Gold (~30 Mio. €) verkauft; das löste u. a. Geldwäsche-Verdachtsmeldungen aus.

5. Internationale Ermittlungen gegen Riad Salame (Libanon)

Gegen den damaligen libanesischen Zentralbankchef Riad Salame wird weltweit wegen Geldwäsche ermittelt. Liechtenstein taucht hier als Teil eines multi-jurisdiktionalen Geldwäschenetzwerks auf (Frankreich, Schweiz, Luxemburg, Libanon, Liechtenstein).

6. FIU-Berichte: Komplexe globale Geldwäsche-Cases mit Liechtenstein-Bezug
  • Im Jahresbericht 2024 wird ein besonders komplexes Geldwäscheschema beschrieben, das sich über drei Kontinente erstreckte – mit Prepaid-Karten, Kryptowährungen und einem Freizeitpark in der Karibik als Teil der Verschleierungskette.

  • Die Zahl der Verdachtsmeldungen (STRs) ist 2024 auf über 3.000 gestiegen – rund 50 % mehr als im Vorjahr, was u. a. auf Sanktionsumgehung und organisierte Kriminalität zurückgeführt wird.

  • Liechtenstein ist weiterhin Knotenpunkt komplexer internationaler Geldflüsse, und die Behörden stoßen regelmäßig auf sehr grosse, global vernetzte Fälle.
7. Zygmunt-Solorz-Affäre: Familienstreit um Vermögen in Liechtensteiner Strukturen

Beim polnischen Milliardär Zygmunt Solorz (Medien- & Telekom-Tycoon) gibt es einen harten Familienstreit um die Nachfolge und Kontrolle seiner Vermögensstrukturen. Ein Teil davon läuft über Stiftungen / Vehikel in Liechtenstein, die zentrale Unternehmensbeteiligungen halten. Ein Gericht in Liechtenstein entschied gegen Solorz, setzte einen unabhängigen Trust-Administrator ein und wurde damit Schauplatz eines hochpolitischen und wirtschaftlich relevanten Nachfolgestreits.

8. Internationale Bewertungen: hohes Risiko durch Offshore-Geschäft
  • Der GRECO-Bericht 2025 zu Korruptionsprävention beim politischen Spitzenpersonal (inkl. Fürst) lobt Reformen, weist aber auf Transparenz- und Integritätsrisiken hin.

  • Parallel kritisieren NGOs wie Tax Justice Network Liechtenstein weiterhin als Hoch-Secrecy-Jurisdiktion, die Steuervermeidung und illegale Finanzflüsse erleichtern kann

9. Benko-Folgefälle: Geldflüsse & neue Verdachtsmomente

Geldflüsse aus Immobilienverkäufen (z. B. „Meinl-Haus“ in Wien), bei denen zig Millionen direkt an die Ingbe-Stiftung in Liechtenstein gingen und nun von der österreichischen WKStA untersucht werden. Artikel zu „Benkos verstecktes Gold“ und „Benko-Bunker“ zeichnen das Bild eines Stiftungs-Bunkers in Vaduz, in den kurz vor / während des Signa-Zusammenbruchs Vermögenswerte (Gold, Kunst, Luxusimmobilien) verschoben wurden.

10.Fall Treuhänder B.

Er soll für Benko-nahe liechtensteinische Stiftungen gearbeitet haben, hatte zeitweise Organfunktionen in der Ingbe-Stiftung sowie weiteren Zwischenstiftungen, die nach dem Signa-Zusammenbruch unter erhöhte behördliche Prüfung geraten sind.

Es geht um den Vorwurf, dass Treuhänder nicht nur verwaltet, sondern aktiv Vermögensverschiebungen ermöglicht haben. Darunter Goldbewegungen, Immobilienübertragungen, Cash-Umleitungen kurz vor Insolvenzen.

Der Name „B.“ taucht in Recherchen als eine der Schlüsselfiguren im operativen Stiftungsmanagement auf — nicht als politischer Entscheidungsträger, sondern als technischer Ermöglicher.

Und so weiter und so fort. Dann hätten wir noch zwei seit Jahren andauernde Megaskandale um die die Witwe Bacardí und das Vermögen eines verstorbenen saudiarabischen Scheichs.

Plus all die Skandale, bei denen das Ländle bislang den Deckel draufhalten konnte.

Aber sicher: alles bedauerliche Einzelfälle. Wer’s glaubt, glaubt wohl auch an den Nikolaus.

9. Dezember 2025/34 Kommentare/von Treuhänder
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-08-um-15.09.28.png 1054 1864 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2025-12-09 07:12:442025-12-08 15:12:50Kein Skandal ohne Liechtenstein

From Russia, with love

Allgemein, Fürstentum Liechtenstein, Untreuhänder

In der Räuberhöhle Liechtenstein ist alles möglich.

Wenn man Fürscht, putzig, Ländle, bieder und jö beiseite wischt, bleibt als Kern im Finanzbereich des Fürstentums nur eins: Geldgier. Reine, nackte Geldgier.

Denn die grösste Rolls-Royce-Sammlung der Welt, Multimillionen kann man sich als seriöser Treuhänder niemals zusammenraffen, wenn man nicht skrupellos ist und dem Prinzip anhängt: bringt’s mich nicht in den Knast, mache ich’s.

Nachdem das Geschäftsmodell Schwarzgeldbunker in die Luft geflogen war, warfen sich viele Untreuhänder auf eine neue Klientel: reiche Russen.

Die hatten sich ihr Vermögen in den wilden Zeiten des Umbruchs in der Ex-Sowjetunion zusammengerafft und waren sich sicher, dass sie es in Sicherheit bringen mussten, bevor das russische Regime unter Putin es ihnen wegnehmen würde.

Malta, Zypern, kleine Inseln im Meer – und Liechtenstein. Da wehte dann plötzlich ein anderer Wind im Ländle, und was vorher unvorstellbar war, fasste das Vaterland in trockene Worte:

«Verbindungen von Treuhänder zu russischen Geheimdiensten: Es sei wichtig, «das Missbrauchspotenzial der auf dem Finanzplatz angebotenen Dienstleistungen anzuerkennen», so das Finanzministerium.»

Denn es ging und geht nicht nur um das ertragreiche Lagern von Russengeldern in Liechtenstein. Sondern es gibt ja noch mehr Möglichkeiten, auf diesem Gebiet Geld zu verdienen. Wenn man keine Skrupel kennt und sich eigentlich sicher ist, dass einem von der fürstlichen Justiz keinerlei Gefahr droht.

Das ist so, aber dann gibt es auch noch die Amis mit ihrer Sanktionsbehörde Ofac. Wer auf deren Liste kommt, hat gesellschaftlichen Selbstmord begangen.

«Missbrauchspotenzial anerkennen», meinte die fürstliche Regierung. Unfreiwillig saukomisch.

So schrieb das Vaterland vor zwei Jahren:

«Die Vorwürfe, die das US-Finanzministerium vor vier Wochen erhob, haben es in sich: Ein Vaduzer Treuhandbüro soll Teil eines Netzwerks gewesen sein, mit dem sich russische Geheimdienste Halbleiter- und Nanotechnologie-Equipment beschafften. Und aufgrund dieser mutmasslichen Geheimdienst-Verbindungen setzte die OFAC – die amerikanische Sanktionsbehörde – das Treuhandbüro sowie dessen mittlerweile zurückgetretenen Direktor am 19. Mai auf die Sanktionsliste.»

Hoppla.

Dann erfolgte das übliche Liechtensteinern. Natürlich seien die Vorwürfe völlig unbegründet, behauptete das Treuhandbüro. Wir sagen nix, sagte die Treuhandkammer. Einzelfall, bedauerlicher Einzelfall, sagte die Regierung.

Allerdings: «Neben der Reaktion von Regierung und Behörden stellt sich aber auch die Frage, wie die Treuhandbranche mit diesem Fall umgeht. Immerhin ist es bereits das zweite Mal, dass ein Treuhandbüro und dessen Geschäftsführer im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg von den USA sanktioniert wird», fügte das Vaterland mutig hinzu.

Also gut, dann halt kein Einzelfall, sondern zwei Einzelfälle.

Wobei dieser Skandal bereits vor zwei Jahren aufpoppte. Haben die Treuhänder damals was draus gelernt?

Wegen der Vorwürfe und der internationalen Sanktionen gegen russische Oligarchen und vermutete Russland-Netzwerke gerät die Treuhandbranche in Liechtenstein zunehmend unter Druck. Viele Treuhänder haben Geschäftsbeziehungen mit russisch-vermuteten Klienten beendet.

Das fand aber erst ab Spätherbst 2024 statt, also mehr als ein Jahr später. Obwohl es längst absehbar war, dass die USA immer allergischer auf Versuche reagierten, ihre Embargopolitik gegenüber Russland zu unterlaufen und die Gelder von sanktionierten russischen Oligarchen aufzubewahren.

Aber da siegte in Liechtenstein wieder mal die Geldgier und übersteuerte alle Vorsicht. Bis es dann urplötzlich zu einem Massenexodus von Treuhändern aus Trust-Konstruktionen kam.

Was dann international Schlagzeilen machte, Stichwort Zombie-Trusts.

Mir kann keiner, ich bin Liechtensteiner.

Dieses Lied singen die Treuhänder sogar noch, wenn sie am Untergehen sind. Denn dermassen viele Schläge, eine solche Abfolge von reputationsverlust und Imageschaden, das wird der Finanzplatz Liechtenstein als angeblich sicherer Ort für das Aufbewahren grosser Vermögen – Herkunft egal – nicht überleben.

Eigentlich ist auch er selbst ein Zombie. Nur hat er es noch nicht gemerkt.

2. Dezember 2025/30 Kommentare/von Treuhänder
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