Hilti

Wieso soll es dem Fürstenhaus anders ergehen als so vielen bestohlenen Begünstigten im Ländle? Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte das Fürstenhaus Anlass zu grosser Klage. Durch die Benes-Dekrete in der Tschechoslowakei, die dem kommunistischen Lager zugeschlagen wurde, wurden große Grund­stücke, Schlösser, Waldflächen und sonstiges Eigentum des Fürstenhauses Liechtenstein in Süd-Mähren (und anderen Gebieten) enteignet. Darunter […]

Das könnte was für Liechtensteiner Treuhänder sein: Profit ohne Aufwand. Die Treuhänder im Ländle haben ein gesundes Geschäftsprinzip: am besten ist es, viel Geld für möglichst wenig Aufwand zu kassieren. Das ist bei Stiftungen und Trusts meistens möglich. Allerdings immer wieder mit Ärger verbunden. Protestierende Begünstigte, die enteignet wurden. Protestierende Besitzer von Zombie-Trusts, die ebenfalls […]

Ein Mischkonzern mit einem Antrieb: Geldgier. Und einem Ziel: Bereicherung. Teil I. Um den Finanzplatz Liechenstein zu verstehen, muss man vom Einzelfall ins Allgemeine gehen. Denn Liechtenstein ist keine Ansammlung von Einzelfällen, von schwarzen Schafen, von Ausnahmen, von bedauerlichen Einzeltätern. Liechtensteins Geldwirtschaft funktioniert wie eine kriminelle Vereinigung. Oder wie ein Geldstaubsauger. Ein Konglomerat ist in […]

Kleines Ländle, grosse Geldbeutel. Reiche Liechtensteiner müssen sich keine Sorgen machen. Unabhängig davon, ob es um mehr als eine Milliarde geht wie beim Bacardí-Skandal, oder um ein paar Hunderttausend, wie bei einer handelsüblichen Dekantieren einer Stiftung: für ausländische Geldanleger ist Liechtenstein ein heisses Pflaster. Und die fürstliche Justiz trägt nicht unbedingt zu erhöhtem Vertrauen bei. […]

Schwarzgeldbunker. Anlaufstelle für kriminelle Gelder. Und nun Russenvermögen. Man kann Liechtenstein nicht unbedingt unterstellen, dass es eine steile Lernkurve habe. Die braune Vergangenheit des Hilti-Gründers und Namensgebers, der glühender Nationalsozialist war? Schlamm drüber. Stiftungen als Lagerstätten für Schwarzgeld und als Selbstbedienungsladen für Liechtensteiner Treuhänder? Reden wir nicht mehr drüber, Batliner selig ist nicht mehr unter […]

Liechtenstein während des Dritten Reichs: kein Ruhmesblatt. Anfang März 1938 wurde der Fürst Franz Josef II. in Berlin empfangen. Vorausgegangen war dem ein lebhafter Austausch von Glückwünschen zwischen Adolf Hitler und ihm. Dabei überreichte der Liechtensteiner Herrscher dem dicken Nazi Hermann Göring einen Marschallstab, der einstmals Wallenstein gehörte. Nachdem das Dritte Reich zu Ruinen zerfallen […]

Nicht nur aktuell ist Liechtenstein gut im Totschweigen. Neben den Treuhändern mit ihren Skandalen ist Liechtenstein nicht nur auf seine Bedeutung als Finanzplatz stolz. Sondern auch auf die Tatsache, dass es über eine gesunde Industrie verfügt. Eine Firma wird da immer zuvorderst genannt: Hilti, der weltbekannte Werkzeughersteller. Sein roter Koffer ist nicht nur eine geniale […]