Der Zombie-Trust-Skandal geht durch die Weltpresse. Zuerst waren es englischsprachige Medien wie Bloomberg und Reuters, die berichteten. Rund 475 liechtensteinische Trusts sind plötzlich herrenlos. Verwaist, weil ihre ungetreuen Treuhänder fluchtartig das Weite suchten. Aus Schiss, auf die Sanktionsliste der US-Behörde Ofac zu kommen. Unter dem Verdacht, Beihilfe zum Verstecken von Russengeldern geleistet zu haben. Zuvor […]
Erbprinz Alois
Einzelne schwarze Schafe, bedauerliche Ausnahmen? Ach was, der Fisch stinkt vom Kopf. Eine Verurteilung wegen schwerer Untreue, schweren gewerbsmässigen Betrugs und Geldwäsche. Strafe: sechs Jahre Haft. Der Angeklagte hat diese Anklagepunkte eingestanden und appellierte lediglich gegen das Strafmass. Was muss man im Fürstentum tun, dass einem sowas passiert? Zunächst einmal: man muss sich erwischen lassen. […]
Der Fisch stinkt vom Kopf. Das Fürstenhaus Liechtenstein hat seine eigenen Skandale. Der Finanzplatz des Ländle wird regelmässig von öffentlichen Skandalen erschüttert, weil vor allem seine knapp 130 Treuhänder, von denen inzwischen 27 (mitsamt ihren Buden) auf der Sanktionsliste der US-Behörde Ofac stehen, Handlangerdienste beim Verstecken von Russengeldern leisten. Aber auch der Fürst von Liechtenstein, […]
Das Ländle ist zutiefst verrottet. Die nicht abreissende Reihe von Skandalen von Untreuhändern im Stftungsunwesen ist das eine. Hier kann man auch von einer gewissen Mitschuld von allen sprechen, die geblendet vom äusseren Schein meinen, ihr Vermögen in so einem Konstrukt sicher angelegt zu haben. Welche gewaltiger Irrtum das ist, mussten schon allzu viele Stifter […]
Immerhin ist der Arbeiterkampftag in Liechtenstein gesetzlicher Feiertag. Allerdings müssen weder der Fürst noch der herrschende Erbprinz Alois damit rechnen, dass sie von einer klassenkämpferischen Arbeiterbewegung aus ihrer Trutzburg geschmissen werden. Mit einem Sturm auf die Liechtensteiner Bastille ist nicht zu rechnen. Anlass genug gäbe es allerdings. Denn wo sonst in Europa gibt es noch […]
Wer absolutistisch regiert wie der Fürscht, ist auch für alles verantwortlich. Es gibt knapp 40’000 Liechtensteiner. Von denen sind sicherlich über 39’000 rechtschaffene, für ihren Lebensunterhalt arbeitende Menschen. Dann gibt es die Welt der Finanzintermediäre, Banker, Anwälte und Treuhänder. Auch unter ihnen mag es den einen oder anderen rechtschaffenen, seriösen Dienstleister geben. Aber angesichts der […]
Die Fürstenbank LGT verschlankt sich. Es ist ein etwas merkwürdiger Name für eine Fürstenbank: Liechtenstein Global Trust, abgekürzt LGT. Dabei ist die Bank fest in fürstlicher Hand: Maximilian von und zu Liechtenstein ist der CEO, und Philipp von und zu Liechtenstein ist der VR-Präsident. Und über allem und allen schwebt der Fürscht himself, bzw. sein […]
Welch klägliche Rolle spielt die Vierte Gewalt im Fürstenreich. Sogar die vornehm- zurückhaltende NZZ rümpft die Nase und spricht von einem Debakel. Desaster wäre der bessere Ausdruck. Damit besteht die Medienlandschaft in Liechtenstein noch aus dem Vaterland. Und dem Vaterland. Und dem Vaterland. Ach, und aus untreuhaender.li, nicht zu vergessen. 2023 wurde die Tageszeitung Liechtensteiner […]
Bevor Regierung und Parlament ans Gerät gehen, gibt Alois die grossen Linien vor. Damit klar ist, wer in Liechtenstein eigentlich das Sagen hat, eröffnet der Fürscht, also sein Stellvertreter und Herrscher Erbprinz Alois, jeweils die neue Landtagssession mit seiner «Thronrede». Allerdings fiel ihm dieses Jahr nicht wirklich Neues ein. Liechtenstein sei ein kleines Boot auf […]
Huldvoll wurde der NZZ von Erbprinz Alois ein Interview gewährt. Kommt auch nicht alle Tage vor, dass die republikanische NZZ ein Interview mit der Anrede «Durchlaucht» beginnt. Dabei würde wenn schon der vollständige Titel lauten: Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Liechtenstein, Graf zu Rietberg. Wir wollen ihn hier aber der Einfachheit halber Alois […]
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