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Bing, bong, Benko

Liechtenstein macht sich wieder einmal lächerlich. Der Fall René Benko entwickelt sich zunehmend zu einem Lackmustest für die Glaubwürdigkeit des liechtensteinischen Rechtsstaats. Und dieser Test fällt bislang unerquicklich aus. Während in Österreich Insolvenzverwalter, Staatsanwälte und Ermittlungsbehörden versuchen, die Trümmer des Signa-Imperiums zu sichten, drängt sich in Liechtenstein ein ganz anderer Eindruck auf: Hier gilt vor […]

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Die Enteignungsmaschine

Wie Liechtensteins Treuhänder Begünstigte loswerden – und die Justiz zusieht. In den Hochglanzbroschüren des Finanzplatzes lächeln diskrete Vermögensverwalter, die angeblich nichts anderes im Sinn haben, als Stiftungen sorgfältig und im Interesse der Begünstigten zu führen. Die Realität sieht deutlich düsterer aus. Denn wo enorme Vermögen verwaltet werden, wo die Kontrolle gering und die Verfahren intransparent […]

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Hochwohllöbliches Blabla

Die Fürstenmarionetten Brigitte Haas und Hubert Büchel quatschen über Sicherheitspolitik. Es ist eine bösartige Unterstellung, dass die französische Königin Marie-Antoinette, als man ihr hinterbrachte, dass es an Brot mangle, gesagt haben soll: dann sollen sie halt Kuchen essen. Aber damit wurde sehr gut zum Ausdruck gebracht, wie abgehoben das Leben am Hof in Versailles war. […]

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Verschworene Meineid-Gesellschaft

Wenn jeder jeden kennt, mieft und sumpft es. Die Fürstenjustiz ist schlank aufgestellt. Für Tausende von Finanzvehikeln und einen ausladenden Bankensektor gibt es gerade mal 17 Landrichter, 16 Mitglieder des obersten Gerichtshofs, zirka 12 Richter am Obergericht und fünf Richter sowie fünf Ersatzrichter am Staatsgerichtshof. Wobei die meisten von ihnen nicht mal vollamtlich tätig sind. […]

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Rechtsverdreher

Wie können sich Juristen in Liechtenstein im Spiegel anschauen? Der grosse Schriftsteller Balzac hat sie unüberbietbar gewürdigt, der grosse Karikaturist Daumier hat sie in nicht überbietbarer Hässlichkeit gezeichnet: Rechtsanwälte, Advokaten, Richter und andere Schandflecke einer ehrbaren Zunft. Beide kannten das Liechtensteiner Rechtssystem nicht. Sonst wären ihnen vielleicht mehr Ausdrücke eingefallen. Wie Gesetzesverdreher, berufsmässiger Nebelwerfer, juristischer […]

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Die Untoten von Vaduz

Wie Liechtensteins Finanzplatz an seinen Zombie-Trusts erstickt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Hunderte liechtensteinische Trusts und Stiftungen existieren zwar noch auf dem Papier, sind aber faktisch handlungsunfähig. Sie haben keine Verwaltungsräte mehr, keine Treuhänder, keine verantwortlichen Organe. Juristisch leben sie noch, praktisch sind sie tot. Untote des Finanzplatzes. Die Ursache liegt […]

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Benimmregeln bei Blaublütern

Falls Sie einmal in die Verlegenheit kommen sollten, jemandem aus dem Fürstenhaus zu begegnen. Zunächst ist natürlich die korrekte Anrede von grosser Wichtigkeit. Beim Fürsten und seinem Stellvertreter auf Erden handelt es sich zweimal um «Eure Durchlaucht». Das kann man abwandeln in «Grüss Gott, Durchlaucht». Dabei ist zu hoffen, dass weder Hans-Adam II. noch Erbprinz […]

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Wie Liechtensteiner die Welt sehen

Zumindest die Medienwelt … Gerald Hosp und Patrick Böhler hatten Gelegenheit, in der NZZ zu behaupten: «Von Liechtensteins Medienlandschaft lernen.» Zunächst: wer sind denn die beiden Geistesriesen? «Gerald Hosp ist Geschäftsführer der Denkwerkstatt Stiftung Zukunft.li; Patrick Böhler ist Gründer des Medienforschungsunternehmens Gazzetta.» Ob es wohl eine Rolle spielt, dass es sich bei Gazzetta um ein […]

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Vertrauen? Pfeif drauf

Statt seriös und anständig: geldgierig und räuberisch. Im Fürstentum Liechtenstein beginnt für einen betrogenen Stiftungsbegünstigten der Albtraum häufig erst dann richtig, wenn er merkt, dass Geld verschwunden ist. Oder schlimmer: dass er selbst aus der Stiftung entfernt wurde, die eigentlich seinem Schutz dienen sollte. Denn wer glaubt, ein Liechtensteiner Treuhänder sei einfach ein Dienstleister, der […]

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Caracas, Teheran und Vaduz: Das schmutzige Geld sucht die Alpenruhe

Das Fürstentum Liechtenstein lebt vom Ruf der Stabilität, Diskretion und Vermögensverwaltung. Doch genau diese Kombination macht den Kleinstaat seit Jahrzehnten attraktiv für Gelder aus autoritären Regimen, korrupten Staatsapparaten und sanktionsnahen Netzwerken. Besonders auffällig: die wiederkehrenden Spuren venezolanischer und iranischer Gelder. Bewiesen ist nicht alles. Aber die Indizienlage ist dicht genug, um unangenehme Fragen zu stellen. […]