Treuhänder & Stiftungen Liechtenstein
  • Untreuhänder
  • Q&A
  • Dokumente
  • Kontakt
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Die Fürstenknechte rotieren

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürst von Liechtenstein, Skandale, Stiftungen

Wie schlecht kannte Liechtenstein eigentlich seine eigene IT-Angriffsfläche?

Dsa Ländle führt vor, wie man aus einem Riesenskandal täglich, wöchentlich einen noch grösseren machen kann. Mit der dort üblichen Methode: nichts tun, nichts sagen, verwedeln, verschwiemeln, hoffen, dass der GAU mit dem Datenraub von allen 31’000 wirtschaftlich Berechtigten von Stiftungen und anderen Verschleierungsgefässen einfach weggeht.

Tut er aber nicht.

Am 4. September musste die Regierung auf mehrere Kleine Anfragen zum VwbP-Datendiebstahl antworten. Dabei bestätigt sie nun ziemlich ausdrücklich, dass nach dem Angriff zusätzliche Penetrationstests, eine verstärkte Web Application Firewall und das vorgeschaltete eID-Gate eingeführt werden. Bemerkenswert: Eine zentrale Statistik darüber, wie viele sensible Fachanwendungen überhaupt aus dem offenen Internet erreichbar sind, führt das Amt für Informatik nicht.

Nach Regierungsangaben vom 4. September waren VwbP, LIDES, Intax und das Zentrale Kontenregister noch nicht verfügbar. Terris wurde am 2. September wieder hochgefahren, das Mehrwertsteuerportal am 7. September. Für LIDES ist teilweise sogar erst Mitte November vorgesehen.

Besonders hübsch ist die Antwort auf die Frage nach den bisher entstandenen Mehrkosten: Sie seien derzeit nicht bezifferbar. Auch die Kosten der angekündigten unabhängigen Untersuchung seien noch unbekannt. Bezahlt wird sie aus dem Regierungskonto «Experten, Gutachten, Öffentlichkeitsarbeit».

Hier reden wir allerdings nur von den materiellen Kosten. Der Vertrauensverlust, der Verlust der Glaubwürdigkeit und der Seriosität des Finanzplatzes Liechtenstein, dieser Totalschaden an der Reputation lässt sich wirklich nicht beziffern.

Der externe Prüfer steht offenbar immer noch nicht fest. Die Regierung hatte am 31. August angekündigt, eine internationale Firma einzuschalten. Geplant sind gleich drei Untersuchungen: ein Incident Review des VwbP-Einbruchs, ein umfassenderes IT-Audit sensibler Systeme sowie eine Überprüfung von Beschaffung, Steuerung und Verwaltung der staatlichen IT-Systeme. Angebote sollten von «grossen, weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften» eingeholt werden. Einen Auftragnehmer nennt die Regierung bislang nicht.

Bei der Täterschaft herrscht weiterhin Dunkelheit. Die Vorerhebungen gegen Unbekannt laufen. Rechtshilfeersuchen wurden an «verschiedene Jurisdiktionen» geschickt; Antworten standen nach der letzten offiziellen Information noch aus. Einen Täter, eine Tätergruppe, ein Motiv oder einen Verwendungszweck der Daten nennt die Regierung weiterhin nicht.

Und weiterhin gilt die bemerkenswerte Situation: 31’000 Rechtsträger kopiert, aber offenbar keine Erpressung, kein Verkaufsangebot und keine Veröffentlichung. Die Treuhandkammer hält ausdrücklich fest, dass die Daten weder im Darknet veröffentlicht noch zum Kauf angeboten worden seien und kein Erpressungsversuch erfolgt sei.

Natürlich nur, wenn man ihr glauben kann. Aber wohin Leichtgläubigkeit und das Vertrauen auf die Seriosität von fürstlichen Treuhändern führen kann, das wissen zu ihrem Leidwesen einige Stifter oder Begünstigte, die von eben diesen Untreuhändern über den Tisch gezogen und beraubt wurden.

Es ist allerdings offensichtlich:

Fehlerhafte Berechtigungslogik in der API; wiederholte Einzelabfragen ermöglichten den Abfluss; nachträglich WAF-Verstärkung, Pen-Tests und eID; zahlreiche andere sensible Systeme vorsorglich wochenlang abgeschaltet; keine Statistik über die aus dem Internet erreichbaren sensiblen Fachanwendungen; Kosten unbekannt; und nun sollen internationale Wirtschaftsprüfer nicht nur den Angriff, sondern gleich Beschaffung und Steuerung der gesamten IT untersuchen.

Die ganzen Web-Applikationen des Fürstentums sind offensichtlich Schrott und Murks.

Ein Staatsgeheimnis wird weiterhin daraus gemacht, welche einheimische IT-Bude diese Plattformen bastelte und mit einer lachhaften IT-Security zu schützen vorgab. Die offensichtlich kinderleicht zu überwinden war und während eines Stunden andauernden Raubzugs durch die wichtigste Datenbank des Landes keinen Alarm schlug.

Ist es nun, wie einige Indizien nahelegen, Aviita oder nicht? Nicht mal diese einfache Frage findet ihre Antwort in der unaufgeräumten Räuberhöhle Liechtenstein.

14. September 2026/54 Kommentare/von Treuhänder
Schlagworte: 31'000 Datensätze, aussitzen, Aviita, Datenraub, externe Prüfer, keine Erpressung, Kosten nicht bezifferter, Reputationsschaden, schweigen, schwiemeln, Täterschaft unbekannt, Vertrauensverlust, Web-Applikationen Murks
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Share on WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2026/09/Bildschirmfoto-2026-09-13-um-14.51.16.png 513 1212 Treuhänder https://untreuhaender.li/wp-content/uploads/2024/06/logoo.png Treuhänder2026-09-14 07:02:032026-09-13 14:55:26Die Fürstenknechte rotieren
Das könnte Dich auch interessieren
Finanzplatz Liechtenstein vor dem Ende
Das Ende Liechtensteins ist schon da
Aufklärung nach Fürstenart
Der Untergang
Grabesruhe im Fürstentum
US-Sanktionen gegen Liechtensteiner
54 Kommentare
  1. Rechtsanwalt
    Rechtsanwalt sagte:
    14. September 2026 um 7:21

    Mandanten unserer Kanzlei sind Begünstigte, also wirtschaftlich berechtigte Personen liechtensteiner Stiftungen. Das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen in Liechtenstein wurde in der Nacht zum 30. Juli 2026 gehackt, sämtliche 31.000 Rechtsträger wurden heruntergeladen. Es handelt sich daher um einen sehr schweren Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

    Nach Art. 34 Abs. 1 DSGVO müssen betroffene Personen einer schweren Datenschutzverletzung unverzüglich darüber informiert werden.

    Heute ist der 14. September 2026. Entgegen den gesetzlichen Vorschriften des Art. 34 DSGVO wurde keiner unserer Mandanten informiert.

    Das stellt einen erneuten Verstoss gegen die DSGVO durch die Liechtensteinische Landesverwaltung dar.

    Antworten
    • Beschwerde zur EFTA Surveillance Authority (ESA)
      Beschwerde zur EFTA Surveillance Authority (ESA) sagte:
      14. September 2026 um 9:30

      Wenn Liechtenstein der Pflicht zur Information der von dem schweren Datenschutzverstoss Betroffenen nicht nachkommt, kann Beschwerde zur Liechtensteiner Datenschutzstelle (DSS) eingelegt werden. Aber ebenso wie das Amt für Justiz, dessen Daten gestohlen wurde, gehört auch die Datenschutzstelle zur Liechtensteiner Landesverwaltung. Man kann sich also bei der Landesverwaltung über die Landesverwaltung beschweren, was sinnlos zu sein scheint.

      Daher kann Beschwerde zur EFTA Surveillance Authority (ESA) eingelegt werden.

      Liechtenstein ist Mitglied des EWR und an große Teile des europäischen Datenschutzrechts gebunden.

      Die ESA überwacht, ob EWR-Staaten außerhalb der EU (Liechtenstein, Norwegen, Island) ihre Verpflichtungen aus dem EWR-Recht erfüllen.

      Wenn der Vorwurf lautet:

      Liechtenstein verletzt systematisch vorsätzlich DSGVO-Pflichten, insbesondere die Informationspflichten nach Art. 34 DSGVO,

      Daher kann eine Eingabe an die ESA geprüft werden.

      Antworten
    • R.R.
      R.R. sagte:
      15. September 2026 um 9:03

      Ich bin Stifter und Begünstigte einer liechtensteinischen Stiftung. Die Gründung dieser Stiftung war wohl einer der größten Fehler meines Lebens, Da ich das nicht mehr rückgängig machen kann. Als Betroffener des Datendiebstahls hätte ich darüber informiert werden müssen. Bis heute, Über sechs Wochen nach dem Datendiebstahls, bin ich Nicht darüber informiert worden. Das Datenschutzgesetz, nach welchem man als Betroffener informiert werden muss, scheint Liechtenstein egal zu sein. Man versucht nicht einmal, sich rechtsstaatlich zu verhalten. Man kann nur warnen, den gleichen Fehler zu begehen wie ich.

      Antworten
  2. Bernhard
    Bernhard sagte:
    14. September 2026 um 7:34

    Liechtenstein meint offenbar, dass wenn man die Cyberattacke nicht mehr erwähnt, sie schnell vergessen wird. Das funktioniert aber nicht.

    Antworten
  3. Verschleiern statt aufklären
    Verschleiern statt aufklären sagte:
    14. September 2026 um 7:41

    Das ist in Liechtenstein jahrelang geübte Praxis: negative Nachrichten werden verschwiegen, verschleiert, vertuscht und unter dem Teppich gekehrt.

    Antworten
    • «Vaterland» beschwichtigt
      «Vaterland» beschwichtigt sagte:
      14. September 2026 um 10:18

      Die Liechtensteinische Zeitung Vaterland beschwichtigt in ihrem Artikel vom 20. August 2026 und tut so, als sei die Analyse des Cyberangriffs abgeschlossen, habe es nicht an einer Software-Schwachstelle gelegen und seien zukünftig ähnliche Angriffe ausgeschossen. Also kann eigentlich niemand etwas dafür. Jedenfalls niemand in Liechtenstein, ist doch klar.

      Hacker nutzten keine klassische Software-Schwachstelle»
      Die Analyse des Cyberangriffs von Ende Juli ist abgeschlossen. Künftig soll die eID vor Angriffen schützen.

      https://www.vaterland.li/liechtenstein/politik/hacker-nutzten-keine-klassische-software-schwachstelle-art-752635

      Antworten
  4. Barbara
    Barbara sagte:
    14. September 2026 um 8:08

    Die Regierung arbeitet „mit Hochdruck“ daran, dass man den Hackerangriff vergisst.

    Antworten
  5. Deloitte: Cyberattack in Liechtenstein: Austria Also Affected
    Deloitte: Cyberattack in Liechtenstein: Austria Also Affected sagte:
    14. September 2026 um 8:11

    Copies of data relating to around 31,000 Liechtenstein legal entities were unlawfully obtained.

    For Austria, the incident is particularly relevant in connection with Liechtenstein sub-foundations, sub-establishments and interests held by Austrian foundations, as well as other Liechtenstein foundations with an Austrian nexus. Natural persons may be affected in particular where they were recorded in the VwbP as beneficial owners of a Liechtenstein legal entity, including founders, beneficiaries or members of governing bodies.

    Antworten
    • Deloitte Report
      Deloitte Report sagte:
      14. September 2026 um 10:06

      https://www.deloitte.com/at/de/services/tax/blogs/2026/breaking-news-cyberattack-in-liechtenstein.html

      Antworten
  6. Das systematische Vorgehen - mit Duldung der Justiz
    Das systematische Vorgehen - mit Duldung der Justiz sagte:
    14. September 2026 um 9:06

    Der Fall der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Am Landgericht hat Landrichterin Schöpf-Herberstein die Machenschaften der Treuhänder nicht beanstandet oder gar Konsequenzen gegen diese gezogen. Natürlich nicht.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

    Richterin Schöpf-Herberstein hat das Verhalten der Treuhänder mitgetragen.

    Antworten
  7. Zu spät, zu zögerlich, zu wenig transparent
    Zu spät, zu zögerlich, zu wenig transparent sagte:
    14. September 2026 um 10:04

    Dass erst einen Monat nach einem massiven Cyberangriff eine externe Untersuchung veranlasst wird, ist ein bemerkenswertes Signal. Wer die Tragweite eines solchen Vorfalls erkennt, weiss, dass unabhängige forensische Experten von Beginn an eingebunden werden müssen.

    Insbesondere dann, wenn sensible staatliche Daten betroffen sind, zählt jede Stunde. Eine wochenlange Phase interner Prüfungen kann den Eindruck erwecken, dass Aufklärung nicht die erforderliche Priorität hatte.

    Die Verzögerung wirft zwangsläufig Fragen auf: Weshalb wurde nicht unmittelbar eine unabhängige Untersuchung eingeleitet? Welche Erkenntnisse sollten zunächst intern gewonnen werden? Und weshalb erfolgte der Einbezug externer Spezialisten erst nach Ablauf eines ganzen Monats?

    Für einen Staat, der hohe Ansprüche an Sicherheit, Professionalität und Governance stellt, ist ein solches Vorgehen nur schwer vermittelbar. Nach einem derart gravierenden Sicherheitsvorfall braucht es keine Schonfrist, sondern entschlossenes Handeln: transparent aufklären, Verantwortlichkeiten feststellen und die notwendigen Konsequenzen ziehen.

    Antworten
  8. Liechtenstein: Ein Staat, der lieber schweigt als schützt
    Liechtenstein: Ein Staat, der lieber schweigt als schützt sagte:
    14. September 2026 um 10:10

    Zwei Monate nach dem Cyberangriff auf das Register der wirtschaftlich Berechtigten (VwbP) – 31.000 gestohlene Datensätze, null Aufklärung. Statt Fakten gibt es Verharmlosung, statt Transparenz Stille.

    Liechtenstein inszeniert sich als seriöser Finanzplatz, doch wenn es ernst wird, versagt es. Keine Namen, keine Täter, keine Konsequenzen. Nur Vertuschung.

    Ein Staat, der seine Kund:innen im Stich lässt, hat kein Recht auf Diskretion. Wer schützt hier wen?

    Antworten
  9. Washington Post: "Cyberattack taps data of 31,000 people in Liechtenstein's register of beneficial owners"
    Washington Post: "Cyberattack taps data of 31,000 people in Liechtenstein's register of beneficial owners" sagte:
    14. September 2026 um 10:27

    The Washington Post reported on August 3, 2026, that a cyberattack on Liechtenstein’s government register of beneficial owners exposed data relating to approximately 31,000 people/legal entities. The attackers gained unauthorized access to sensitive ownership information. The government shut down the affected system and launched an investigation.

    For Liechtenstein as a financial centre, the incident is significant because it raises questions about the security and protection of sensitive information entrusted to the state.

    The five key trust pillars
    Confidentiality — 🔴 High impact
    Sensitive ownership information was actually accessed by unauthorized parties.

    Cybersecurity — 🔴 High impact
    The breach demonstrates a failure to prevent or rapidly contain unauthorized access.

    Rule of law — 🟠 Moderate impact
    The incident does not demonstrate a failure of judicial independence or legality, but it raises questions about the effective protection of legally protected information.

    Institutional competence — 🔴 Significant impact
    Questions arise about access controls, monitoring, detection and the state’s ability to protect sensitive databases.

    Overall trustworthiness — 🔴 Significant impact
    The incident conflicts with an important part of Liechtenstein’s financial-centre promise: security, discretion and reliable protection of sensitive information.

    In one sentence: The article is particularly damaging to the pillars of confidentiality and cybersecurity, and these in turn create a broader reputational risk for institutional competence and overall trustworthiness.https://www.washingtonpost.com/business/2026/08/03/liechtenstein-cyberattack-data-register/3d0e4e58-8f09-11f1-9fdc-0a725c989a7b_story.html

    Antworten
  10. Ursache: fehlerhafte Logik bei der Berechtigungsprüfung
    Ursache: fehlerhafte Logik bei der Berechtigungsprüfung sagte:
    14. September 2026 um 11:04

    Regintrelligence, eine Branchen- und Fachpublikation mit Fokus auf Regulierung und Compliance, berichtet am 26. August 2026:

    Die am 19. August 2026 abgeschlossenen Sicherheitsanalysen identifizierten als Ursache eine fehlerhafte Logik bei der Berechtigungsprüfung. Dadurch konnte die API entgegen ihrer vorgesehenen Nutzung durch wiederholte Einzelanfragen ausgenutzt werden. https://www.regintelligence.eu/post/cyberangriff-auf-das-verzeichnis-wirtschaftlich-berechtigter-personen-vwbp-in-liechtenstein

    Antworten
  11. Kopf in den Sand stecken, totschweigen, aussitzen
    Kopf in den Sand stecken, totschweigen, aussitzen sagte:
    14. September 2026 um 11:37

    Wo macht man das in Liechtenstein schon immer. Hat bisher funktioniert. Funktioniert aber im Internet-Zeitalter nicht mehr.

    Antworten
  12. Liechtenstein's Transparency Crisis: Cyberattack Exposes Fragile Defenses Against Dirty Money
    Liechtenstein's Transparency Crisis: Cyberattack Exposes Fragile Defenses Against Dirty Money sagte:
    14. September 2026 um 12:18

    EURONEWS on August 3, 2026: «Cyberattack hits Liechtenstein’s anti-money laundering data register, Vaduz says»

    The article suggests that Liechtenstein remains under scrutiny because of its large financial sector and the use of companies, foundations, and trusts that can obscure ownership. To improve transparency and fight money laundering, the country created a register of beneficial owners. However, the cyberattack on this register exposes weaknesses in the protection of sensitive data and may undermine confidence in Liechtenstein’s anti-money-laundering framework.https://www.euronews.com/my-europe/2026/08/03/cyberattack-hits-liechtensteins-anti-money-laundering-data-register-vaduz-says

    Antworten
  13. Markus
    Markus sagte:
    14. September 2026 um 12:44

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Liechtenstein hat viel zu oft gelogen.

    Antworten
  14. Anne-Kathrin
    Anne-Kathrin sagte:
    14. September 2026 um 13:07

    Ist eigentlich Dr. Martin Alge, der Leiter des Amtes für Justiz in Liechtenstein der Ehemann von Dr. Marie-Louise Gächter-Alge, der Leiterin der Liechtensteinischen Datenschutzstelle? Das wäre ja lustig, wenn der Leiter des Amts, das von dem schwersten Hackerangriff und der schwersten Datenschutzverletzung betroffen ist, ausgerechnet mit der Leiterin der Liechtensteinischen Datenschutzstelle verheiratet wäre. Sed tu, felix Liechtenstein, nube…

    Antworten
  15. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:
    14. September 2026 um 14:04

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
    Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.

    Fazit
    Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.

    Antworten
  16. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:
    14. September 2026 um 14:05

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

    Antworten
  17. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:
    14. September 2026 um 14:06

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

    Antworten
  18. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:
    14. September 2026 um 14:06

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

    Antworten
  19. Klardenker
    Klardenker sagte:
    14. September 2026 um 15:06

    Der Erbprinz hat schlaue PR Berater, die sagen ihm, dass er sich streng katholisch geben soll, dass er absolut gegen Abtreibung sein soll etc. So traue ihm niemand zu, dass er kriminelle Machenschaften in seinem Land dulde.

    Antworten
  20. Die Grundlagen eines erfolgreichen Finanzplatzes und warum Liechtenstein bei jeder einzelnen Zweifel aufkommen lässt
    Die Grundlagen eines erfolgreichen Finanzplatzes und warum Liechtenstein bei jeder einzelnen Zweifel aufkommen lässt sagte:
    14. September 2026 um 16:29

    Die wichtigsten Kriterien eines Finanzplatzes für vermögende Privatkunden, Unternehmen, Fonds und Investoren sind vor allem:

    1. Vertrauen
    Das wichtigste Gut eines Finanzplatzes ist Vertrauen. Kunden müssen darauf vertrauen können, dass:
    – ihr Vermögen sicher ist,
    – Verträge eingehalten werden,
    – Behörden professionell handeln,
    – Krisen kompetent bewältigt werden.
    Vertrauen ist oft wichtiger als Steuervorteile oder Gebühren.
    -> Es gibt Zweifel, dass in Liechtenstein Vermögen sicher ist, da die Justiz den Ruf hat, nicht neutral zu sein.

    2. Rechtsstaatlichkeit
    Investoren wollen wissen:
    – Eigentumsrechte werden geschützt.
    – Gerichte entscheiden unabhängig.
    – Verträge sind durchsetzbar.
    – Streitigkeiten werden fair gelöst.
    Viele Experten betrachten die Rechtssicherheit als eine der zentralen Grundlagen eines Finanzzentrums.
    -> Zahlreiche Skandale haben zu erheblichen Zweifeln an der Neutralität der Justiz in Liechtenstein geführt. Kritiker bemängeln, dass allzu oft Vetternwirtschaft über Recht und Gesetz gestellt und die einheimische Finanzelite bevorzugt wird. Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit in Liechtenstein unterliegen erheblichen Zweifeln.

    3. Sicherheit
    Heute umfasst Sicherheit mehrere Ebenen:
    – Sicherheit von Vermögenswerten
    – Sicherheit der Banken
    – Cybersicherheit
    – Datenschutz
    – Schutz vor Betrug und Wirtschaftskriminalität
    -> Gerade Cyberangriffe auf sensible Register können deshalb erhebliche Aufmerksamkeit erzeugen. Aufgrund der nach zahlreichen übereinstimmenden Medienberichten nicht neutralen Justiz gibt es keine Sicherheit von Vermögenswerten. Dass Cybersicherheit und Datenschutz nicht bestehen, haben die erfolgreichen Datendiebstähle am 30. Juli 2026 gezeigt, in denen sämtliche wirtschaftlich Begünstigte sämtlicher Stiftungen und Trusts erbeutet werden konnten.

    4. Reputation
    Der Ruf eines Finanzplatzes ist häufig entscheidend. Fragen potenzieller Kunden sind:
    – Wird dieser Standort international respektiert?
    – Wird er mit Professionalität verbunden?
    – Gibt es wiederkehrende Skandale?
    – Wie berichten internationale Medien darüber?
    -> Reputation kann über Jahrzehnte aufgebaut und in kurzer Zeit beschädigt werden. Nicht nur die Cyberattacke vom Juli 2026, in welcher sämtliche wirtschaftlich Berechtigten sämtlicher Stiftungen und Trusts erbeutet werden konnten, sondern auch die seit Jahren nicht abreissende Kette von Skandalen, mit welchen Begünstigte vermögender Stiftungen mithilfe der nicht neutralen Justiz um ihre Rechte gebracht wurden (Skandale wie z.B. Perry, Bacardi, Karajan, Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie) belegen, dass die Reputation des Finanzplatzes Liechtenstein mehr als zweifelhaft ist.

    5. Kompetenz und Infrastruktur
    Ein Finanzplatz braucht:
    – gute Banken,
    – Vermögensverwalter,
    – Treuhänder,
    – Anwälte,
    – moderne IT-Systeme.
    Die besten gesetzlichen Rahmenbedingungen helfen wenig, wenn die Umsetzung schwach ist.
    -> Die Zuverlässigkeit zahlreicher Treuhänder steht ebenso in Frage wie die angeblich modernen IT-Systeme, die eine Cyberattacke auf die vertraulichsten Daten, die der wirtschaftlich Berechtigten, nicht verhindern konnte.

    6. Vertraulichkeit und Datenschutz
    Früher war dies oft der zentrale Wettbewerbsfaktor vieler Finanzplätze.
    Heute sind aufgrund internationaler Transparenzstandards absolute Geheimhaltung und Bankgeheimnisse deutlich eingeschränkt. Dennoch erwarten Kunden weiterhin:
    – Schutz sensibler Daten,
    – Schutz vor Datenabfluss,
    – professionelle Informationssicherheit.
    -> Dass diese Kriterien in Liechtenstein nicht erfüllt werden, hat die Cyberattacke deutlich belegt.

    8. Internationale Glaubwürdigkeit

    Wichtig sind Bewertungen durch Organisationen wie:
    – FATF
    – MONEYVAL
    – OECD
    – EU
    -> Der Expertenausschuss des Europarates MONEYVAL hat festgestellt: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein».
    Und der Expertenausschuss des Europarats GRECO hat Antikorruptionsmassnahmen für Richter, Regierungsmitglieder und selbst den Fürsten Liechtensteins angeordnet.

    Antworten
  21. Ganz einfach
    Ganz einfach sagte:
    14. September 2026 um 17:04

    Rechtsstaatlichkeit, Rechtsschutz, Eigentumsschutz, Datenschutz, all das gibt es in Liechtenstein nicht.

    Antworten
  22. Benjamin Blümchen
    Benjamin Blümchen sagte:
    14. September 2026 um 17:28

    Man kann nur hoffen, dass das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigen Personen demnächst irgendwann einmal veröffentlicht wird. Dann werden bestimmt die nächsten Treuhänder und vielleicht die eine oder andere Liechtensteinische Bank von den USA sanktioniert.

    Antworten
  23. Liechtenstein sägt am Ast, auf dem sein Wohlstand sitzt
    Liechtenstein sägt am Ast, auf dem sein Wohlstand sitzt sagte:
    14. September 2026 um 18:41

    Der größte Vermögensverlust Liechtensteins ist nicht in Bilanzen zu finden, sondern im Verlust von Vertrauen. Wo Vertraulichkeit bröckelt und Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit aufkommen, verliert ein Finanzplatz seine wichtigste Währung. Denn Vertrauen lässt sich nicht verordnen und nicht zurückkaufen. Ist es erst verspielt, wird aus Liechtensteins einstigem Standortvorteil schnell ein Mythos.

    Antworten
  24. Rothschild
    Rothschild sagte:
    14. September 2026 um 19:49

    Ich ziehe jetzt mein ganzes Geld aus Liechtenstein ab, das ist mir zu unsicher geworden bringe es zum Spielcasino, das ist sicherer.

    Antworten
  25. N.
    N. sagte:
    14. September 2026 um 21:37

    Hörst doch endlich auf mit diesem Scheiß, andere Länder sind auch nicht besser als Liechtenstein.

    Antworten
  26. Little Joe
    Little Joe sagte:
    14. September 2026 um 23:42

    Sechs Wochen sind seit dem Hackerangriff vergangen. Die versprochene transparente Aufklärung. seither besteht darin, dass die liechtensteinische Softwarefirma, die für das Verzeichnis verantwortlich war, verheimlichen wurde und wird und dass bis heute die angekündigte Beauftragung einer internationalen Wirtschaftsprüfung Kanzlei zur Aufklärung noch nicht erfolgt ist.
    Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

    Antworten
  27. George
    George sagte:
    15. September 2026 um 5:33

    The Liechtenstein web of lies has been exposed, and even the most confidential registry has been hacked and copied. What, if anything, is left?

    Antworten
  28. George
    George sagte:
    15. September 2026 um 6:08

    The Global Magnitsky Act provides a mechanism to report corrupt judges and pursue sanctions against them.

    Antworten
  29. Ausdrückliche Warnung hinsichtlich Liechtenstein als Treuhand- und Stiftungsstandort
    Ausdrückliche Warnung hinsichtlich Liechtenstein als Treuhand- und Stiftungsstandort sagte:
    15. September 2026 um 7:17

    Marktteilnehmer, Investoren sowie Begünstigte sollten bei der Errichtung oder Nutzung liechtensteinischer Stiftungen und Trusts erhöhte Vorsicht walten lassen.

    Seit Jahren werden schwerwiegende und wiederkehrende Vorwürfe erhoben, die darauf hindeuten, dass es sich bei den beanstandeten Vorgängen möglicherweise nicht lediglich um vereinzelte Fehlentwicklungen handelt, sondern um strukturelle Defizite mit potenziell systemischen Auswirkungen.

    Wesentliche Risikofaktoren

    1. Strukturelle Anreize zur Selbstbegünstigung
    Es bestehen wiederholt vorgebrachte Vorwürfe, wonach bestimmte Treuhand- und Stiftungsstrukturen in einer Weise genutzt werden können, die es Treuhändern, Stiftungsräten oder sonstigen Intermediären ermöglicht, eigene wirtschaftliche Interessen gegenüber den Interessen der Begünstigten zu priorisieren.

    Kritiker sehen darin das Risiko eines strukturell angelegten Interessenkonflikts, der Missbrauchsmöglichkeiten begünstigen könnte.

    2. Zweifel an der Wirksamkeit gerichtlicher Schutzmechanismen
    Darüber hinaus werden erhebliche Bedenken hinsichtlich der praktischen Wirksamkeit und Unabhängigkeit gerichtlicher Kontrollmechanismen geäußert.

    Insbesondere wird die Frage aufgeworfen, ob Begünstigte und wirtschaftlich Berechtigte ihre Rechte in Auseinandersetzungen mit Treuhändern oder Stiftungsorganen effektiv, unparteiisch und innerhalb angemessener Fristen durchsetzen können.

    3. Wahrnehmung institutioneller Duldung problematischer Praktiken
    Kritiker vertreten die Auffassung, dass bestehende Missstände nicht mit der erforderlichen Konsequenz auf regulatorischer, gerichtlicher oder politischer Ebene adressiert würden.

    Hieraus ergibt sich die Wahrnehmung, dass problematische Verhaltensweisen möglicherweise nicht konsequent unterbunden werden und strukturelle Schwächen fortbestehen.

    4. Zweifel an der Verlässlichkeit der Rechtssicherheit
    Obwohl Liechtenstein international als Standort für Vermögensschutz, Stabilität und Rechtssicherheit auftritt, werden Zweifel geäußert, ob diese Erwartungen im Konfliktfall stets in vollem Umfang erfüllt werden.

    Insbesondere bei Streitigkeiten über Begünstigtenrechte, Vermögenszugriff oder Kontrollrechte wird teilweise die Auffassung vertreten, dass die tatsächliche Durchsetzbarkeit von Ansprüchen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sein könne.

    5. Hinweise auf strukturelle statt lediglich vereinzelte Probleme
    Die genannten Kritikpunkte werden von ihren Vertretern nicht als isolierte Einzelfälle beschrieben, sondern als mögliche Indikatoren grundlegender Schwächen innerhalb des Treuhand-, Stiftungs- und Rechtsschutzsystems.

    Gerade die wiederholte und inhaltlich ähnliche Natur der Vorwürfe führt dazu, dass vereinzelt von systemischen Risiken gesprochen wird.

    Schlussfolgerung: Erhöhtes Risikoumfeld
    Vor diesem Hintergrund sollte die Reputation Liechtensteins als sicherer und rechtlich besonders verlässlicher Finanz- und Vermögensverwaltungsstandort nicht ohne sorgfältige unabhängige Prüfung als gegeben vorausgesetzt werden.

    Investoren und Begünstigte sollten insbesondere folgende Risikobereiche einer vertieften Analyse unterziehen:

    – tatsächliche Kontrolle über Vermögenswerte nach deren Übertragung in Treuhand- oder Stiftungsstrukturen,
    – praktische Durchsetzbarkeit von Begünstigten- und Informationsrechten,
    – Effizienz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit gerichtlicher Streitbeilegungsmechanismen.

    Eine Nutzung liechtensteinischer Trust- und Stiftungsstrukturen sollte daher nur auf Grundlage einer vertieften Due-Diligence-Prüfung, geeigneter Schutzmechanismen sowie eines realistischen Verständnisses der damit verbundenen rechtlichen und operativen Risiken erfolgen.

    Antworten
    • Hans A.
      Hans A. sagte:
      15. September 2026 um 14:20

      Der Fürst könnte politisch sehr wohl Druck machen, wenn er wollte. Dass nichts geschieht, wirft zwangsläufig Fragen auf.

      Antworten
  30. Warum lügt die liechtensteinische Regierung die Öffentlichkeit immer noch an?
    Warum lügt die liechtensteinische Regierung die Öffentlichkeit immer noch an? sagte:
    15. September 2026 um 7:38

    Auf der Internetseite der liechtensteinischen Regierung steht immer noch:

    «Es war ein gezielter Angriff auf hohem technischem Niveau auf eine hochkomplexe Sicherheitsstruktur.»

    Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass es keineswegs so war wie dargestellt. In Wirklichkeit war es eine

    «fehlerhafte Logik zur Überprüfung der Berechtigungen».

    Warum lügt die liechtensteinische Regierung die Öffentlichkeit immer noch an?

    https://www.regierung.li/thema/17104/vwbp?id=234656

    Antworten
  31. Die dunkle Seite der Macht
    Die dunkle Seite der Macht sagte:
    15. September 2026 um 8:15

    Der Erbprinz weiß von der Korruption in Aufsicht und Justiz, unternimmt aber nichts dagegen. Aber gegen Abtreibung, denn er ist ja streng katholisch. Wie passt das zusammen?

    Antworten
  32. Ein Finanzplatz, der Sicherheit verspricht und sie nicht gewährleisten kann, verliert seine Existenzgrundlage.
    Ein Finanzplatz, der Sicherheit verspricht und sie nicht gewährleisten kann, verliert seine Existenzgrundlage. sagte:
    15. September 2026 um 8:58

    Liechtenstein hat sein Sicherheitsversprechen gebrochen. Die Cyberattacke war offenbar kein unvermeidbares Risiko, sondern wurde durch eine „fehlerhafte Logik“ erst ermöglicht. Das ist kein blosses IT-Versagen, sondern ein eklatanter Bruch des Vertrauens. Wer die sensibelsten Daten Tausender Menschen nicht wirksam schützen kann, verspielt die Glaubwürdigkeit seines gesamten Finanzplatzes. Ein Finanzplatz, der Sicherheit verspricht und sie nicht gewährleisten kann, verliert seine Existenzgrundlage.

    Antworten
  33. Norman
    Norman sagte:
    15. September 2026 um 9:28

    Rechtsstaatlichkeit, Rechtsschutz, Eigentumsschutz, Datenschutz – all das gibt es in Lichtenstein nicht.

    Antworten
  34. Die eigentliche Vertrauenskrise beginnt bei der Justiz
    Die eigentliche Vertrauenskrise beginnt bei der Justiz sagte:
    15. September 2026 um 10:14

    Daten kann man verlieren. Vertrauen nur einmal.

    Nach dem Hackerangriff fragen sich Betroffene nicht nur, wer ihre Daten gestohlen hat. Sie fragen vor allem: Wer schützt meine Rechte, wenn daraus ein Schaden entsteht?

    Genau hier wird die Justiz zum entscheidenden Faktor. Denn ein Finanzplatz lebt nicht von Firewalls, sondern von der Gewissheit, dass Eigentumsrechte geschützt, Konflikte fair entschieden und Missstände konsequent aufgeklärt werden.

    Wenn gleichzeitig sensible Daten abfließen und bereits Zweifel an Rechtsstaatlichkeit, Aufsicht und wirksamem Rechtsschutz bestehen, wächst aus einem Cyberangriff eine Vertrauenskrise des gesamten Systems.

    Der Vorfall hat nicht nur ein IT-Problem offengelegt. Er hat die Frage aufgeworfen, ob Liechtenstein noch das liefern kann, was sein wichtigstes Produkt ist: Vertrauen.

    Antworten
    • Liechtensteins grösstes Problem: fehlende Unabhängigkeit der Justiz
      Liechtensteins grösstes Problem: fehlende Unabhängigkeit der Justiz sagte:
      15. September 2026 um 22:51

      Die fehlende Neutralität der Justiz wird von vielen Kritikern als die eigentliche Kernursache zahlreicher Missstände in Liechtenstein betrachtet. Wäre die Justiz bereit, ohne Ansehen von Personen, Vermögen oder Einfluss konsequent gegen Missstände im Treuhand- und Stiftungswesen vorzugehen, könnte ein erheblicher Teil der Wirtschafts- und Finanzkriminalität wirksam eingedämmt werden. Dass dies bis heute nicht in ausreichendem Mass geschieht, hat bei vielen Betroffenen die Überzeugung entstehen lassen, dass bestimmte Macht- und Interessenkreise faktisch besonderen Schutz genießen. Dadurch geraten nicht nur einzelne Entscheidungen, sondern die Glaubwürdigkeit des gesamten (Rechts-)Staats zunehmend in Zweifel.

      Antworten
  35. Warnung vor Liechtenstein!
    Warnung vor Liechtenstein! sagte:
    15. September 2026 um 10:48

    Die ganzen Skandale der letzten Jahre wie beispielsweise
    – Perry Skandal
    – Bacardi Skandal
    – Hartlaub Skandal
    – Karajan Stiftung Skandal
    – Skandal der Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie

    sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Begünstigte werden von Liechtensteiner Treuhändern so weit von ihren Stiftungen fern gehalten, wie es nur irgendwie (mit freundlicher Unterstützung der Justiz) möglich ist.

    Die 800 verwaisten Zombie Trusts, bei denen auch nicht sanktionierte Russen seit bald zwei Jahren nicht mehr an ihre Vermögen kommen, sind ein weiterer Beweis dafür, wie riskant der Finanzplatz Liechtenstein ist.

    Und dass jetzt noch sämtliche frühere und aktuelle wirtschaftlich Berechtigten sämtlicher Rechtsträger in Liechtenstein gehackt und deren Daten kopiert wurden, beweisen noch einmal, wie unsicher und hoch riskant Liechtenstein ist.

    Das ist kein Finanzplatz, das ist ein Finanz-Bermudadreieck.

    Antworten
    • Skandale in Liechtenstein
      Skandale in Liechtenstein sagte:
      15. September 2026 um 11:32

      Ohne eine korrupte Justiz hätte es alle diese Skandale nicht gegeben.

      Antworten
    • Treuhänder
      Treuhänder sagte:
      15. September 2026 um 14:16

      – Perry Skandal: Dieter Neupert,Louis Oehri, Dominik Naeff
      – Bacardi Skandal: Bernhard Lorenz
      – Hartlaub Skandal: Martin Batliner, Philipp Wanger
      – Karajan Stiftung Skandal: Martin Batliner
      – Skandal der Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie: Markus Kalzoff, Robert Beck

      Antworten
  36. Liechtenstein: Selbst Präsidenten des höchsten Gerichts begingen Vermögensdelikte
    Liechtenstein: Selbst Präsidenten des höchsten Gerichts begingen Vermögensdelikte sagte:
    15. September 2026 um 11:28

    Der höchste Gerichtshof in Liechtenstein, der Staatsgerichtshof hatte bisher nur acht bis zehn Präsidenten. Nicht weniger als zwei von ihnen wurden wegen schwerer Vermögensdelikte verurteilt.

    Zum einen Herbert Batliner, ihm war vom Fürsten das Grosskreuz mit Brillanten des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens verliehen worden, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes. Er wurde verurteilt, weil er die Demenz einer Kundin ausgenutzt hat.

    Zum anderen Harry Gstöhl, der wegen schwerer Untreue, schweren gewerbsmässigen Betrugs, Veruntreuung und Geldwäsche zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Laut Historischem Lexikon betrafen die Delikte rund 30 Geschädigte, und die Deliktsumme lag bei rund 42 Millionen Schweizer Franken.

    Das spricht für den Finanzplatz Liechtenstein.

    Antworten
  37. Gonzo
    Gonzo sagte:
    15. September 2026 um 13:13

    Dieses Liechtenstein ist doch eine Falle. Wer darauf noch reinfällt ist selber schuld.

    Antworten
  38. Extreme caution is warranted when dealing with Liechtenstein trusts and foundations
    Extreme caution is warranted when dealing with Liechtenstein trusts and foundations sagte:
    15. September 2026 um 14:17

    For years, the same playbook has been used in Liechtenstein: beneficiaries are pushed aside by trustees claiming to act in the best interests of the foundation while in reality protecting their own interests. First, beneficiary status is challenged. Then access to information is denied. This has become standard operating procedure for bad actors in the fiduciary industry. What is truly alarming is that courts appear willing to validate the scheme. For investors, this creates serious legal and governance risks. Extreme caution is warranted when dealing with Liechtenstein trusts and foundations.

    Antworten
  39. Kenner der Szene
    Kenner der Szene sagte:
    15. September 2026 um 15:10

    Das Liechtenstein eine Räuberhöhle ist, ist doch seit Jahren bekannt. Hat mein Glück, ziehen einen die Treuhänder nur mit überhöhten Honorar über den Tisch. Hat man weniger Glück, wird man als Begünstigter zeitlebens von liechtensteinischen Treuhändern von seiner eigenen Stiftung ferngehalten. Hat man Pech, verliert man das gesamte Stiftungsvermögen. Auf die Gerichte braucht man nicht hoffen, die entscheidend stets zu Gunsten der liechtensteinischen Treuhänder..

    Antworten
  40. Liechtenstein aus soziologischer und psychologischer Sicht: Die schweigende Interessengemeinschaft der Nutzniesser
    Liechtenstein aus soziologischer und psychologischer Sicht: Die schweigende Interessengemeinschaft der Nutzniesser sagte:
    15. September 2026 um 16:57

    * Kollektive Komplizenschaft
    Viele Menschen profitieren direkt oder indirekt von dem unrechtmässigen System und haben deshalb wenig Anreiz, Missstände aufzudecken.

    * Schweigekartell oder Mauer des Schweigens (engl. Code of Silence)
    Beteiligte oder Nutzniesser schweigen, weil sie Nachteile für sich selbst oder ihre Gemeinschaft befürchten.

    * Interessengemeinschaft der Profiteure
    Die wirtschaftlichen Vorteile schaffen gemeinsame Interessen, die eine kritische Aufarbeitung verhindern.

    * Moralische Korruption oder ethische Erosion
    Menschen rechtfertigen problematisches Verhalten, weil sie selbst davon profitieren oder weil «alle mitmachen».

    * Systemische Korruption
    Korruption wird nicht nur von Einzelpersonen betrieben, sondern ist in gesellschaftliche, wirtschaftliche oder institutionelle Strukturen (z.B. Justiz, Aufsicht) eingebettet.

    * Rent-Seeking-Netzwerk oder Patronagesystem
    Vorteile werden innerhalb eines Netzwerks verteilt, wodurch Loyalität und gegenseitige Abhängigkeit entstehen.

    * Kollektive Rationalisierung
    Die Beteiligten reden sich ein, dass das Vorgehen akzeptabel sei, weil dadurch Arbeitsplätze, Aufträge oder Wohlstand entstehen.

    Aus soziologischer Sicht erinnert Ihre Beschreibung auch an das bekannte Prinzip:

    «Wer vom System profitiert, schützt das System.»

    Dabei werden Personen nicht unbedingt zu direkten Tätern, wohl aber zu indirekten Nutzniessern, deren wirtschaftliches Eigeninteresse die Bereitschaft zur Aufdeckung von Fehlverhalten verringern kann. Die Frage, ob tatsächlich eine strafrechtliche Mittäterschaft vorliegt, wäre allerdings ein juristisches und kein psychologisches Thema.

    Antworten
  41. Dominik
    Dominik sagte:
    15. September 2026 um 17:58

    Das Verzeichnis wird früher oder später im Internet auftauchen. Und dann wird es ein böses Erwachen geben für einige Treuhänder, Banken usw.

    Antworten
  42. Pattrick
    Pattrick sagte:
    15. September 2026 um 19:23

    Das ist tatsächlich ein Totalschaden für die Reputation. Von 100 auf 0 in sieben Stunden.

    Antworten
  43. ANONYMOUS
    ANONYMOUS sagte:
    15. September 2026 um 20:08

    Geheimdienste haben sicherlich großes Interesse an den gehackten Daten des Verzeichnisses wirtschaftlich Berechtigter. Sanktionen sowie Sekundärsanktionen für Treuhänder , Banken u.a. in Liechtenstein und der Schweiz dürften nach der Auswertung massiv steigen!!!!

    Antworten
  44. Handelsblatt: Cyberangriff auf Liechtenstein – 31.000 Datensätze betroffen
    Handelsblatt: Cyberangriff auf Liechtenstein – 31.000 Datensätze betroffen sagte:
    15. September 2026 um 21:33

    Der Handelsblatt-Artikel vom 3. August 2026 berichtet über einen schweren Cyberangriff auf Liechtenstein, bei dem Daten von rund 31.000 Personen bzw. Rechtseinheiten aus dem staatlichen Register der wirtschaftlich Berechtigten abgegriffen wurden.

    Unbekannte Täter verschafften sich nach bisherigen Erkenntnissen in der Nacht zum 30. Juli 2026 unerlaubten Zugang zum digitalen Register.

    Betroffen ist das „Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen“, in dem Personen erfasst sind, die hinter Unternehmen, Stiftungen oder Treuhandstrukturen stehen.

    Die Regierung nutzt dieses Register im Rahmen der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

    Durch den Angriff wurde der Schutz personenbezogener Daten verletzt; die Daten wurden nach Angaben der Regierung kopiert bzw. abgegriffen.

    Die liechtensteinische Regierung richtete einen Krisenstab unter Führung von Regierungschefin Brigitte Haas und Justizminister Emanuel Schädler ein.

    Laut dem Liechtensteinischen Bankenverband sind keine Banken und keine Bankkundendaten betroffen. Der Verband bezeichnete den Vorfall als bedauerlich, warnte aber davor, ihn zu verharmlosen.

    Für Liechtenstein ist der Vorfall besonders sensibel, weil das Register Informationen über Eigentümer und wirtschaftlich Berechtigte von Gesellschaften, Stiftungen und Treuhandkonstruktionen enthält. Der Angriff betrifft damit einen zentralen Bereich der Transparenz- und Geldwäschebekämpfung des Finanzplatzes.https://www.handelsblatt.com/politik/international/cybersecurity-cyberangriff-auf-liechtenstein-31.000-datensaetze-betroffen/100244612.html

    Antworten
  45. Berater
    Berater sagte:
    15. September 2026 um 22:31

    Angesichts der langjährigen und umfangreich dokumentierten Wirtschafts- und Finanzkriminalität in Liechtenstein erscheint jede Beratung zu liechtensteinischen Vermögensstrukturen heute als überaus problematisch. Kein Rechtsanwalt, kein Berater und keine Bank kann ernsthaft behaupten, von den damit verbundenen Risiken nichts gewusst zu haben. Die Missstände sind seit Jahrzehnten bekannt. Wer Mandanten dennoch in solche Strukturen führt, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er deren Interessen wirklich wahrt oder bewusst erhebliche Gefahren in Kauf nimmt. Das daraus resultierende Haftungsrisiko ist offenkundig.

    Antworten
  46. W.
    W. sagte:
    16. September 2026 um 4:56

    You steal my money. Where is my money?

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wer wir sind

Was wir wollen

Wie Sie helfen können

In den Medien

© Copyright - untreuhaender.li | info@untreuhaender.li | Cookie Richtlinien | Datenschutz | Impressum

Link to: Der Untergang Link to: Der Untergang Der Untergang Link to: Liechtenstein: Vertrauen war gestern Link to: Liechtenstein: Vertrauen war gestern Liechtenstein: Vertrauen war gestern
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen