Was wird aus den Banken im Fürstentum?
Auch für sie bricht die Endzeit an.
Das liechtensteinische Fürstenhaus ist auch ein Geldspeicher wie bei Dagobert Duck. Die Familie besitzt ein Milliardenvermögen.
Und eine eigene Bank, die LGT. Dazu noch direkt und indirekt die LLB. Das sind auch die Platzhirsche im Ländle. Die LGT Group hat eine Bilanzsumme von 56,4 Milliarden CHF, die LLB 28,3 Milliarden. Dann folgt schon deutlich abgeschlagen die VP Bank mit etwas über 10 Milliarden.
Das ist dann gleichzeitig ein Klumpenrisiko für den Fürschten, den seine beiden Banken machen fast 90 Prozent der konsolidierten Bilanzsumme des liechtensteinischen Bankensektors aus.
Denn da ist Feuer im Dach. Nicht nur an einer Stelle züngeln die Flammen in den Himmel.
Da wären die rund 800 Zombie-Trusts. Führerlose Finanzvehikel reicher Russen, die als Untote bewegungslos herumstehen. Dieser Skandal wirft die Frage auf: Kann Liechtenstein komplexe internationale Vermögensstrukturen unter einem verschärften Sanktionsregime noch rechtssicher verwalten?
Da ist der gigantische Datenklau aller 31’000 Begünstigten von Stiftungen, Trusts und allen weiteren Gefässen, die Liechtenstein als Hort der Diskretion, Sicherheit und Verschwiegenheit angepriesen hat. Nach diesem GAU, dem kinderleichten Einbruch, ist diese USP futsch.
Stattdessen gibt es auch hier eine kitzlige Frage: Kann Liechtenstein die dabei anfallenden sensibelsten Kundendaten zuverlässig schützen?
Das ist für einen Finanzplatz problematisch, dessen elf Banken CHF 538 Milliarden Kundenvermögen verwalten – mehr als das Fünffache ihrer Bilanzsumme. Ein klassischer Bank Run ist daher gar nicht das wahrscheinlichste Risiko.
Viel gefährlicher wäre ein schleichender Vertrauensverlust mit Netto-Geldabflüssen, Verlagerung von Stiftungen und Trusts, steigenden Compliance-Kosten und zurückhaltenderen internationalen Korrespondenzbanken.
Ein ganzer Turm von möglichen Gefahren erhebt sich vor dem Finanzplatz; seine Bausteine sind:
– Reputationsschaden
– Abwanderungsrisiko
– Zusätzliche Compliance-Kosten
– Erpressungs- und Betrugsrisiko
–Korrespondenzbanken- und Regulationsrisiko
– Vertrauensverlust gegenüber dem Staat
Der Skandal um die Zombie-Trusts und der Datenklau verstärken sich zudem gegenseitig und wirken wie ein Brandbeschleuniger.
Denn beides nimmt nicht nur den Liechtensteiner Treuhändern und Untreuhändern die Butter vom Brot. Es schlägt natürlich auch voll in den Bankensektor durch.
Denn viele dieser Finanzvehikel werden unter Mithilfe der fürstlichen Banken verwaltet. So sind sämtliche Besitzer oder Begünstigte der Zombie-Trusts geoutet worden; ihre Namen, ihre Nationalität und sogar ihr Wohnsitz befinden sich in der Liste der 31’000 Datensätze, die dem Ländle abhanden kamen.
Sollten sich darunter sanktionierte Russen befinden, deren Besitztümer von einer liechtensteinischen Bank verwaltet werden, dann werden die USA ganz schnell ganz böse. Und das möchte keine Bank erleben.
Denn die USA sind im Besitz der Atombombe im Bankensektor. Sie herrschen über die nach wie vor wichtigste Währung der Welt, den US-Dollar. Und daher können sie jeder Bank verbieten, mit ihr zu handeln.
Das bedeutet, dass diese Bank innert 48 Stunden mausetot ist. Mit dieser Drohung zwangen die USA im Steuerstreit schon die Schweizer Banken in die Knie und befahlen sogar der Regierung, das geliebte Bankgeheimnis zu schleifen.
Dabei ging es damals «nur» um die Beherbergung von Schwarzgeld, das US-Steuerpflichtige in der Schweiz in Sicherheit gebracht hatten.
Richtig staubig werden die USA aber, wenn sie herausfinden, dass ihre Sanktionsmassnahmen gegen Russland umgangen werden.
Als wäre das nicht des Elends genug, produzieren die Treuhänder weiterhin einen Skandal nach dem anderen. Seit dem Zusammenbruch des Geschäftsmodells Stiftung als Schwarzgeldbunker, balgen sie sich um eine schwindende Zahl solcher Vehikel, mit deren Gründung und Verwaltung sie sich einstmals dumm und krumm verdienten.
Bis zum Steuerskandal um die LGT gab es rund 50’000 Stiftungen im Ländle. Heute sind es noch knapp 9000, Tendenz weiter abnehmend. Aber die Treuhänder möchten natürlich nur sehr ungern auf ihren gewohnten Lebensstil in Saus und Braus verzichten.
Also greifen sie gerne mal in die Geldtöpfe oder entsorgen störende Stiftungsräte oder Begünstigte. Unter gütiger Mithilfe der Fürstenjustiz.
Sollten aber die USA Kenntnis von nur einem einzigen sanktionierten Kunden bei einer liechtensteinischen Bank erhalten, dann ist nicht nur Ende Gelände für die kriminellen Treuhänder – sondern gleich für den gesamten Finanzplatz.










Dass die USA nicht zimperlich sind, haben sie schon oft bewiesen. Die Schweizer Bank Wegelin & Co musste 2012 schliessen, nachdem die US-Justiz gegen sie wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt hatte.
The breach is particularly sensitive because Liechtenstein is a major international wealth management and financial center. Even though no financial assets were accessed, the exposure of beneficial ownership information raises privacy and reputational concerns for individuals and entities connected to the registry.
https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-04/liechtenstein-hunts-hackers-after-names-on-31-000-funds-stolen
Die MBaer Merchant Bank AG aus Zürich musste schliessen.
Im Februar 2026 stufte die US-Behörde FinCEN die Bank als besonderes Geldwäscherisiko ein und schlug Maßnahmen vor, die ihren Zugang zum US-Finanzsystem praktisch abgeschnitten hätten.
Hintergrund waren laut FINMA gravierende Mängel bei Geldwäschebekämpfung und beim Umgang mit sanktionierten Kunden. Rund 80 % der Geschäftsbeziehungen galten als risikoreich.
Die US-Behörden warfen MBaer unter anderem Geschäfte im Zusammenhang mit Iran und Russland bzw. der Umgehung von Sanktionen vor.
Die Bank wurde liquidiert.
Wer Milliarden verwaltet, zieht zwangsläufig auch problematische Kunden an. Damit steigen die Risiken.
Kann es sein, dass Stiftungen eher zu Trust gewandelt wurden? Also 31.000 Datensätze bei 9.000 Stiftungen sprechen ja dafür.
Im Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen (VwbP). werden nicht nur Stiftungen und Trusts erfasst, sondern weitere verschiedene Arten von Rechtsträgern, darunter:
* Aktiengesellschaften
* GmbHs
* Anstalten
* Stiftungen
* Treuunternehmen
* eingetragene Treuhänderschaften
* nicht eingetragene Treuhänderschaften
* Trusts
* weitere Gesellschafts- und Rechtsformen
Die Regierung sagte ausdrücklich, dass die Zahl von ca. 31.000 auch bereits gelöschte Rechtsträger umfasst.
Danke dir Paul.
Dann scheint das Geschäft mit Trusts und Stiftungen wirklich rückläufig zu sein.
Wenn da auch alle AGs, GmbHs etc. drin sind…
Die Veröffentlichung des Verzeichnisses der wirtschaftlich berechtigten Personen könnte für die Banken teuer werden oder sie gar zerstören.
Credit Suisse musste allein im US-Sanktionsfall 2009 insgesamt 536 Mio. USD zahlen.
Im US-Steuerfall 2014 waren es ca. 2,6 Mrd.
Hätte ich mein Geld bei einer Bank in Liechtenstein, könnte ich nicht mehr ruhig schlafen. Wenn die Namen der wirtschaftlich Berechtigten veröffentlicht werden, sind da doch sicher auch sanktionierte Personen dabei. Würde dann meine Bank als Nächstes sanktioniert. So ein Risiko würde ich nicht eingehen.
Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.
Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.
Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.
Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.
Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.
Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.
Die Treuhänder hatten den Begünstigten, also der Witwe und dem Sohn des verstorbenen Königs Fahd deren gesetzliches Informationsrecht entzogen mt der fadenscheinigen Begründung, die Witwe und der Sohn könnten mit den Informationen an die Presse gehen und würden damit den Interessen der Stiftung schaden. Das ist ein alter Treuhänder-Trick, der von gewissen unredlichen Treuhändern angewendet wird, um den Begünstigten deren Informationsrecht zu entziehen, so dass sie nicht sehen können, wie die Treuhänder die Stiftung verwalten und möglicherweise nur in ihren eigenen Interessen handeln, anstatt die Interessen der Begünstigten wahrzunehmen.
Die Richterin Martina Schöpf-Herberstein hat den Treuhändern Recht gegeben, so dass die Treuhänder weiter völlig unkontrolliert und unbehelligt von den für die lästigen Begünstigten die Stiftung verwalten konnten.
Wenn man so etwas sieht, dann erkennt man, wie die gesetzlichen Rechte der Begünstigten liechtensteiner Stiftungen selbst von Richtern ausgehebelt werden – zugunsten der unredlichen Treuhänder.
Man muss daher vor liechtenteinischen Stiftungen und er liechtensteinischen Justiz warnen. Rechtsstaatlichkeit, Rechtsschutz und Eigentumsschutz stehen in Liechtenstein nur auf dem Papier, werden aber nicht gewährleistet. Und dies mit Wissen und Duldung von ganz oben.
• Treuhänder entrechten Begünstigte gezielt deren Rechte wie das gesetzliche Informationsrecht
• Richter wirken dabei aktiv mit.
• Gerichte ermöglichen Verfahren zur Begünstigung von Treuhändern.
• Vermögensverschiebungen und persönliche Bereicherung werden dadurch erleichtert.
• Rechtsmittel dienen der Verzögerung.
• Das Muster wird regelmäßig wiederholt.
Die Treuhänder der Asturion Stiftung sind Markus Kalzoff und Robert Beck
Der Fall zeigt, dass in Liechtenstein
– die Justiz das System schützt. Das ist ein systemisches Problem. Selbst wenn etwas schiefläuft, funktioniert die Kontrolle nicht. Es fehlt an Durchsetzbarkeit von Rechten, einer unabhängigen Kontrolle und funktionierenden, neutralen Gerichten.
– Missbrauch rational möglich ist. Treuhänder entnehmen Geld, schalten Begünstigte aus, entziehen den Begünstigen Rechte und setzen Begünstigte unter Druck. Das ist kein Zufall, sondern ein reproduzierbares Vorgehensmodell. Ein System mit Spielregeln.
– Selbstbedienung auf Kosten der Begünstigung möglich ist.
Der Finanzplatz Liechtenstein lebt stark von Vertrauen, Diskretion und Datenschutz. Wenn sensible Daten aus staatlichen Registern abfließen, fragen sich internationale Kunden zwangsläufig, wie sicher ihre Informationen im Fürstentum insgesamt sind. Selbst wenn Banken technisch nicht betroffen waren, schwächt der Vorfall das Vertrauen in den Standort.
Ich bin Linksträger. Wenn Liechtenstein etwa 40.000 Einwohner hat, dann gibt es dort etwa 20.000 Männer. Seltsam, dass es in diesem seltsamen Land trotzdem 31.000 Rechtsträger gibt. Was sind das für Frauen?
Mandanten unserer Kanzlei sind Begünstigte, also wirtschaftlich berechtigte Personen liechtensteiner Stiftungen. Das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen in Liechtenstein wurde in der Nacht zum 30. Juli 2026 gehackt, sämtliche 31.000 Rechtsträger wurden heruntergeladen. Es handelt sich daher um einen sehr schweren Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Nach Art. 34 Abs. 1 DSGVO müssen betroffene Personen einer schweren Datenschutzverletzung „unverzüglich» darüber informiert werden.
Heute ist der 7. September 2026. Entgegen den gesetzlichen Vorschriften des Art. 34 DSGVO wurde keiner unserer Mandanten informiert.
Die Liechtensteinische Landesverwaltung verstößt damit gegen die DSGVO, was sehr bemerkenswert ist.
Wenn Liechtenstein der Pflicht zur Information der von dem schweren Datenschutzverstoss Betroffenen nicht nachkommt, kann Beschwerde zur Liechtensteiner Datenschutzstelle (DSS) eingelegt werden. Aber ebenso wie das Amt für Justiz, dessen Dsten gestohlen wurde, gehört auch die Datenschutzstelle zur Liechtensteiner Landesverwaltung. Man kann sich also bei der Landesverwaltung über die Landesverwaltung beschweren, was sinnlos zu sein scheint.
Daher kann Beschwerde zur EFTA Surveillance Authority (ESA) eingelegt werden.
Liechtenstein ist Mitglied des EWR und an große Teile des europäischen Datenschutzrechts gebunden.
Die ESA überwacht, ob EWR-Staaten außerhalb der EU (Liechtenstein, Norwegen, Island) ihre Verpflichtungen aus dem EWR-Recht erfüllen.
Wenn der Vorwurf lautet:
Liechtenstein verletzt systematisch vorsätzlich DSGVO-Pflichten, insbesondere die Informationspflichten nach Art. 34 DSGVO,
Daher kann eine Eingabe an die ESA geprüft werden.
Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Ist ein Gesetz, welches Liechtenstein als Mitglied des EWR übernehmen musste. Dass Sich Liechtenstein nicht einmal an das geltende Recht hält und Die Betroffenen bis heute nicht informiert hat, zeigt einmal mehr, dass Liechtenstein, kein Rechtsstaat ist. Der Fürst sollte sich schämen – oder besser noch von einem internationalen Gericht überprüft werden.
Das ist unglaublich: da verstößt die Liechtensteinische Landesverwaltung selbst gegen den Datenschutz, indem es entgegen der gesetzlichen Verpflichtung die Betroffenen nicht unverzüglich informiert. Recht ist in Liechtenstein einfach nur optional.
Die Banca della Svizzera Italiana (BSI) war vom US-Steuerstreit betroffen und hat das nicht überlebt.
Vermögende Privatpersonen und Unternehmer haben Liechtenstein oft wegen Stabilität und Vertraulichkeit gewählt. Sollten gestohlene Daten veröffentlicht oder ausgewertet werden, werden Kunden ihre Strukturen überprüfen oder Vermögenswerte in andere Länder, die sich noch nicht als unsicher erwiesen haben, verlagern.
die Schweiz hat Banken , die häufig in den Schlagzeilen standen bzw stehen: Credit Suisse ( Leak Suisse Secrets) und heute UBS Bank mit zahlreichen sehr großen Steuer -, Gelwäsche , Sanktions und Compliance Verfahren verwickelt.
Im Fall Usmanov verbittet sich die Schweiz » Fishing Expedition» aus Deutschland laut finews.
US Sanktionierte mit Bezug zur UBS Deutschland und Schweiz sowie deren sanktionierte Treuhänder mit Bezug zu UBS und LLB Liechtenstein!!!!!!!
Die wichtigsten Kriterien eines Finanzplatzes für vermögende Privatkunden, Unternehmen, Fonds und Investoren sind vor allem:
1. Vertrauen
Das wichtigste Gut eines Finanzplatzes ist Vertrauen. Kunden müssen darauf vertrauen können, dass:
– ihr Vermögen sicher ist,
– Verträge eingehalten werden,
– Behörden professionell handeln,
– Krisen kompetent bewältigt werden.
Vertrauen ist oft wichtiger als Steuervorteile oder Gebühren.
-> Es gibt Zweifel, dass in Liechtenstein Vermögen sicher ist, da die Justiz den Ruf hat, nicht neutral zu sein.
2. Rechtsstaatlichkeit
Investoren wollen wissen:
– Eigentumsrechte werden geschützt.
– Gerichte entscheiden unabhängig.
– Verträge sind durchsetzbar.
– Streitigkeiten werden fair gelöst.
Viele Experten betrachten die Rechtssicherheit als eine der zentralen Grundlagen eines Finanzzentrums.
-> Zahlreiche Skandale haben zu erheblichen Zweifeln an der Neutralität der Justiz in Liechtenstein geführt. Kritiker bemängeln, dass allzu oft Vetternwirtschaft über Recht und Gesetz gestellt und die einheimische Finanzelite bevorzugt wird. Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit in Liechtenstein unterliegen erheblichen Zweifeln.
3. Sicherheit
Heute umfasst Sicherheit mehrere Ebenen:
– Sicherheit von Vermögenswerten
– Sicherheit der Banken
– Cybersicherheit
– Datenschutz
– Schutz vor Betrug und Wirtschaftskriminalität
-> Gerade Cyberangriffe auf sensible Register können deshalb erhebliche Aufmerksamkeit erzeugen. Aufgrund der nach zahlreichen übereinstimmenden Medienberichten nicht neutralen Justiz gibt es keine Sicherheit von Vermögenswerten. Dass Cybersicherheit und Datenschutz nicht bestehen, haben die erfolgreichen Datendiebstähle am 30. Juli 2026 gezeigt, in denen sämtliche wirtschaftlich Begünstigte sämtlicher Stiftungen und Trusts erbeutet werden konnten.
4. Reputation
Der Ruf eines Finanzplatzes ist häufig entscheidend. Fragen potenzieller Kunden sind:
– Wird dieser Standort international respektiert?
– Wird er mit Professionalität verbunden?
– Gibt es wiederkehrende Skandale?
– Wie berichten internationale Medien darüber?
-> Reputation kann über Jahrzehnte aufgebaut und in kurzer Zeit beschädigt werden. Nicht nur die Cyberattacke vom Juli 2026, in welcher sämtliche wirtschaftlich Berechtigten sämtlicher Stiftungen und Trusts erbeutet werden konnten, sondern auch die seit Jahren nicht abreissende Kette von Skandalen, mit welchen Begünstigte vermögender Stiftungen mithilfe der nicht neutralen Justiz um ihre Rechte gebracht wurden (Skandale wie z.B. Perry, Bacardi, Karajan, Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie) belegen, dass die Reputation des Finanzplatzes Liechtenstein mehr als zweifelhaft ist.
5. Kompetenz und Infrastruktur
Ein Finanzplatz braucht:
– gute Banken,
– Vermögensverwalter,
– Treuhänder,
– Anwälte,
– moderne IT-Systeme.
Die besten gesetzlichen Rahmenbedingungen helfen wenig, wenn die Umsetzung schwach ist.
-> Die Zuverlässigkeit zahlreicher Treuhänder steht ebenso in Frage wie die angeblich modernen IT-Systeme, die eine Cyberattacke auf die vertraulichsten Daten, die der wirtschaftlich Berechtigten, nicht verhindern konnte.
6. Vertraulichkeit und Datenschutz
Früher war dies oft der zentrale Wettbewerbsfaktor vieler Finanzplätze.
Heute sind aufgrund internationaler Transparenzstandards absolute Geheimhaltung und Bankgeheimnisse deutlich eingeschränkt. Dennoch erwarten Kunden weiterhin:
– Schutz sensibler Daten,
– Schutz vor Datenabfluss,
– professionelle Informationssicherheit.
-> Dass diese Kriterien in Liechtenstein nicht erfüllt werden, hat die Cyberattacke deutlich belegt.
8. Internationale Glaubwürdigkeit
Wichtig sind Bewertungen durch Organisationen wie:
– FATF
– MONEYVAL
– OECD
– EU
-> Der Expertenausschuss des Europarates MONEYVAL hat festgestellt: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein».
Und der Expertenausschuss des Europarats GRECO hat Antikorruptionsmassnahmen für Richter, Regierungsmitglieder und selbst den Fürsten Liechtensteins angeordnet.
Rechtsstaatlichkeit, Rechtsschutz, Eigentumsschutz, Datenschutz – all das gibt es in Lichtenstein nicht oder nur auf dem Papier im Prospekt der Bank.
Auf die Banken in Liechtenstein kommen wohl durch die Cyberattacke eine erhöhte Regulierung und dadurch weitere Kosten zu. Ein solcher Vorfall führt häufig zu strengeren Sicherheitsanforderungen, zusätzlichen Prüfungen und höheren Compliance-Kosten für Banken, Treuhänder und andere Finanzintermediäre. Diese Kosten werden selbstverständlich 1:1 an die Kunden weitergereicht.
Für die Banken in Liechtenstein ist der Vorfall deutlich relevanter, als es auf den ersten Blick scheint – allerdings nicht primär, weil Bankkundendaten gestohlen wurden. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden gerade keine Bankkonten, Vermögenswerte, Transaktionen oder Kundendaten der Banken kompromittiert. Gestohlen wurden Daten aus dem staatlichen Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen (VwbP).
Aber:
Das größte aktuelle Risiko: Social Engineering. Das ist der unmittelbarste Risikokanal.
Ein Angreifer weiß beispielsweise:
Person X ist wirtschaftlich Berechtigter der Y AG.
Wenn er zusätzlich aus anderen Quellen weiß, dass Y AG ein Konto bei einer bestimmten Bank hat, kann er wesentlich glaubwürdigere Angriffe durchführen:
* gefälschte Zahlungsinstruktionen
* CEO-Fraud
* gefälschte E-Mails des Treuhänders
* gefälschte KYC-/Compliance-Anfragen
* Identitätsvortäuschung gegenüber der Bank
* gezielte Angriffe auf Relationship Manager
* Phishing gegen wirtschaftlich Berechtigte
Der entscheidende Punkt ist: Die Daten sind nicht besonders wertvoll, weil sie allein einen Kontozugriff ermöglichen, sondern weil sie als „Puzzle-Teil“ für weitere Angriffe dienen.
Die Banken sind daher sogar sehr betroffen.
Dieser Umgang mit der Cyberattacke ist ein Skandal.
31.000 Rechtsträger sind betroffen – und Liechtenstein verweigert ausgerechnet die Antwort auf eine der wichtigsten Fragen: Wer war für die kompromittierte Software verantwortlich?
Warum wird der Name der liechtensteinischen Softwarefirma verschwiegen?
Wer schützt hier eigentlich wen?
Die Betroffenen haben ein Recht darauf zu wissen, wer ihre Daten verarbeitet und wie ein solcher Sicherheits-GAU überhaupt möglich war.
Statt schonungslos aufzuklären, werden Informationen zurückgehalten, offenbar um liechtensteinische Interessen und Verantwortliche zu schützen.
Das ist keine Transparenz. Das ist Vertuschungspolitik.
Ein Finanzplatz, der von Vertrauen und Diskretion lebt, sollte sich schämen, wenn er ausgerechnet bei einem derart gravierenden Datenleck die Verantwortlichen hinter Schweigen versteckt.
Liechtenstein schützt offenbar nicht die Opfer dieses Angriffs – sondern diejenigen, die ihn hätten verhindern müssen.
Wenn das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen im Internet auftaucht und es befinden sich darin sanktioniert Personen, dann wird es wohl für einige Treuhänder und auch Banken in Liechtenstein unangenehm.
Die USA haben bereits eine Reihe von Banken wegen der Russland Sanktionen sanktioniert, eine Liechtenstein Bank wäre längst nicht die erste. Nur ein paar Beispiele:
* Bank Agroros
* Bank Iturup
* BBR Bank
* BCS Bank
* Bratsky Narodny Bank
* Centrocredit Bank
* Energotransbank
* Khlynov
* Kremlyovskiy
* Viking Bank
* Corporate Finance Bank
* Evrofinance Mosnarbank
* Fora Bank
* Garant Invest Bank
* Interstate Bank
* National Reserve Bank
* Slavia Bank
* Akibank
* Auto Finance Bank
* Bank Accept
* Bank Dom RF
* Bank Finservice
* Bank United Capital
* Coalmetbank
* Ural FD
* Guta Bank
* NS Bank
* Public Trust Bank
* Royal Credit Bank
* Severgazbank
* Eniseisk United Bank
* Exi Bank
* Energobank
* Kamsky Commercial Bank
* Bank Orange
* Bank Round
* Krona Bank
* MB Bank / Mir Business Bank
* National Standard Bank
* New Moscow Bank
* NK Bank
* Primorsky Territorial Commercial Bank
* Derzhava
* Bank Alexandrovsky
* Bank Sinara
* Finstar Bank
* Metkombank
* National Bank Trust
* Primsotsbank
* Rossita Bank
* Roads Bank
* Russian Universal Bank
* Vitabank
* Waybank
Das grösste Risiko für die Banken dürfte nicht ein finanzieller Schaden sein, sondern ein Vertrauens- und Reputationsschaden für den Finanzplatz Liechtenstein insgesamt. Sollte sich herausstellen, dass die Daten veröffentlicht werden oder prominente Namen betroffen sind, könnte daraus mittelfristig ein spürbarer Wettbewerbsnachteil für Banken, Treuhänder und den gesamten Finanzplatz entstehen. Der eigentliche Schaden hängt daher weniger vom Datendiebstahl selbst als von der späteren Nutzung dieser Daten ab.
Die FAZ bewertet in ihrem Artikel vom 11.08.2026 die Folgen des Hackerangriffs.
Der zitierte Finanzkriminalitätsexperte Adrian Mom (AlixPartners Zürich) bezeichnet den Vorfall als äußerst schwerwiegend und spricht von „eklatanten Schwächen“ der liechtensteinischen IT-Systeme.
Nach Einschätzung des Experten könnten die gestohlenen Daten für Erpressungen, gezielte Angriffe und die Offenlegung sensibler Vermögensstrukturen genutzt werden.
Besonders problematisch sei, dass Liechtensteins Finanzplatz traditionell auf Diskretion, Vertraulichkeit und Vermögensschutz aufbaut. Gerade diese Kernelemente würden durch den Datendiebstahl infrage gestellt.
Der Titel des Artikels greift die Einschätzung auf, dass das Geschäftsmodell Liechtensteins fundamental bedroht sein könnte, wenn Kunden den Schutz ihrer Daten und Vermögensstrukturen nicht mehr als gewährleistet ansehen.
Bedeutung für den Finanzplatz
Der Artikel argumentiert im Kern nicht, dass Banken unmittelbar gehackt wurden oder vor dem Zusammenbruch stehen. Vielmehr wird das Risiko eines langfristigen Vertrauensverlusts hervorgehoben. Für einen Finanzplatz, dessen Wettbewerbsvorteil wesentlich auf Vertraulichkeit basiert, kann ein solcher Datenabfluss gravierender sein als ein rein finanzieller Schaden.
Auffällige Aussage
Die schärfste Formulierung des Artikels beziehungsweise des interviewten Experten lautet sinngemäß:
Die offengelegten Informationen könnten Betroffene erpressbar machen, und die Affäre offenbare erhebliche Schwächen bei der Sicherung besonders sensibler Daten. Dadurch sei das Geschäftsmodell Liechtensteins als diskreter Vermögensstandort fundamental bedroht.
Insgesamt zeichnet die FAZ ein deutlich kritisches Bild und stellt den Datendiebstahl als eine der größten Reputationskrisen des liechtensteinischen Finanzplatzes seit Jahren dar.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hackerangriff-auf-liechtenstein-bedroht-das-geschaeftsmodell-des-fuerstentums-accg-201114036.html
Die Kombination aus den 800 Zombie-Trusts, dem Diebstahl von 31.000 Datensätzen und der anhaltenden kritischen Berichterstattung über zahlreiche Skandale im Trust- und Stiftungsbereich hat das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein beschädigt. Hinzu kommt eine Krisenkommunikation, die offensichtlich mehr dazu dienen soll, die liechtensteinischen Verantwortlichen zu protegieren als die Opfer zu schützen. Liechtenstein schützt mehr sein möglicherweise korruptes System als die ausländischen Anleger. Man sollte daher überaus vorsichtig sein.
Etliche Personen und Treuhänder in Liechtenstein stehen bereits auf der Sanktionsliste.
Der Verein für Menschenrechte in Liechtenstein VMR schreibt auf seiner Homepage:
Die Auswirkungen der Sanktionen verleten verschidene Grund-und Menschenrechte gemäss liechtensteinischer Verfassung und internationalen Übereinkommen .So beispielsweise das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, das Recht auf Eigentum …….
Genau die Rechte, die Liechtenstein und seine Untreuhänder unzähligen Betroffenen ,ausländischen Erben , Begünstigten verweigern!!
Die 23 von der US-Behörde OFAC wegen Verstoss gegen die Russland-Sanktionen Sanktionierten:
AUDAX TRUST CONSULTING ESTABLISHMENT
AVIATRANS ANSTALT
BUECHEL, Pascal Dominik
CAFAR FOUNDATION
DIEGELMANN, Axel Paul
DIEGELMANN, Fritz
GIGER, Markus Jakob
IGT INTERGESTIONS TRUST REG.
LIEMETA AG
LINS, Alexander Franz Josef
LMG LIGHTHOUSE TRUST REG
NATWIN FOUNDATION
NORDSTRAND LTD.
OEHRI, Roland
ONE ASSET MANAGEMENT AG
PALOMA FOUNDATION
PANYA AG
RHEINGOLD EDELMETALL AG
SEQUOIA TREUHAND TRUST REG
SPERO FOUNDATION
TRADE INITIATIVE ESTABLISHMENT
WOLF, Stefan Anton
WYSS, Anton Daniel
Liechtenstein fliegt jetzt sein von oben gedecktes korruptes System der Vetternwirtschaft um die Ohren. Wenn nicht die fähigste Softwarefirma sondern eine einheímische Firma mit der Software für das wichtigste Verzeichnis beauftragt wird, dann kann diese eben gehackt werden. Wenn Vetternwirtschaft über dem Recht steht, dann sind Justiz und Aufsicht eben nicht neutral und bekommt die Öffentlichkeit die zahlreichen Skandale und Veruntreuungen mit. Dieses System ging jahrelang gut, auch weil es keine Opposition und keine freien Medien im Land gibt, bloss hat dieses blöde Internet alles auffliegen lassen.
In den letzten Monaten ist immer mehr über das kriminelle System in Liechtenstein ans Tageslicht gekommen. Kriminelle Treuhänder, korrupte Richter, eine Aufsicht, die versagt. So etwas fällt auf den gesamten Finanzplatz, also auch auf die Banken zurück. Die Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des Platzes sind erheblich.
Liechtenstein markets the illusion of a clean and stable financial centre to the world—while behind the façade, a system of willful blindness, protectionism, and organized financial misconduct continues to thrive. Those with the right connections appear able to move assets, wear down beneficiaries, and drag out proceedings indefinitely without facing meaningful consequences.
The rule of law seems to end where the interests of trustees, banks, and entrenched elites begin. The real crisis is not the next scandal—it is the state-tolerated dishonesty of a system that does not combat corruption and financial crime, but effectively shields it.
The irony of it all:
A financial center built on a criminal system was destroyed by criminal hackers.
Das liechtensteinische Trust- und Stiftungswesen steht seit Jahren unter dem massiven Verdacht, dass einzelne Treuhänder und Richter in einer Weise zusammenwirken, die weniger dem Rechtsschutz der Begünstigten als vielmehr der Machterlangung und der Bereicherung jener dient, die die Vermögensstrukturen kontrollieren. Wo Gerichte eigentlich Kontrolle ausüben sollten, entsteht der Eindruck eines Systems gegenseitiger Absicherung.
Treuhänder erhalten dadurch faktisch eine nahezu unangreifbare Stellung: Sie kontrollieren Vermögen in Millionen- oder Milliardenhöhe, während Begünstigte und Familienmitglieder systematisch an den Rand gedrängt werden. Wer sich gegen diese Machtstrukturen wehrt, sieht sich nicht selten Entscheidungen gegenüber, die den Eindruck erwecken, als würden Interessenkonflikte und offensichtliche Widersprüche bewusst ignoriert.
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass dieses System seit Jahren von den politischen und institutionellen Spitzen des Landes geduldet wird. Solange Fürstenhaus, Regierung und Justiz keine wirksamen Konsequenzen ziehen, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass nicht Rechtsstaatlichkeit oberste Priorität hat, sondern der Schutz eines Netzwerks aus Einfluss, Vermögensverwaltung und gegenseitiger Loyalität.
Der eigentliche Skandal ist daher nicht nur das Verhalten einzelner Akteure, sondern ein System, das nach außen Stabilität und Rechtssicherheit verkauft, intern jedoch den Eindruck vermittelt, dass Kontrolle dort endet, wo die Interessen mächtiger Treuhänder beginnen.
Liechtenstein galt doch schon immer als halbseiden. Die ganzen Skandale seit Jahren, in denen kriminelle „Treuhänder“ in fremde Kassen gegriffen haben und dies oftmals von befangenen liechtensteinischen Richtern geschützt wurde. Die Zombie-Trust Krise, bei der hunderte Stifter nicht mehr an ihre Vermögen kommen, hat jedoch das Vertrauen in den Stiftungsstandort zerstört. Und die jetzt gehackten 31.000 wirtschaftlich Betroffenen zeigen. Ich einmal, dass das Land nicht vertrauenswürdig ist. Das Thema „Finanzplatz“ Liechtenstein hat sich damit erledigt. Es geht doch keiner freiwillig mit seinem Geld irgendwohin, wo das Geld oder die geheimsten Daten verschwinden.
Nach der Datenschutz-Grundverordnung hätte die Landesverwaltung Liechtensteins sämtliche wirtschaftlich berechtigten Personen, deren Daten heruntergeladen worden sind „unverzüglich“ informieren müssen. Die Datenschutzverletzung war am 30. Juli, die Information aller Betroffenen ist bis heute nicht erfolgt. Liechtenstein verstösst damit vorsätzlich gegen geltendes Recht. Liechtenstein ist daher kein Rechtsstaat!
Mit dem RICO-Act und dem Magnitzky-Act können die USA weltweit gegen kriminelle Netzwerke (sollten Treuhänder und Richter gemeinsam zu Lasten von Stiftern oder Begünstigte handeln, wie dies häufig berichtet wird) oder korrupte Amtsträger (z.B. Richter) vorgehen. Das haben sie schon vielfach gemacht, so z.B. bei der korrupten FIFA.
Sind damit auch Richterinnen und Richter der liechtensteinischen Justiz gemeint?
Stefan Rosenberger?
Martina Schöpf-Herberstein?
Diana Kind?
Dr. Wilhelm Ungerank?
Na, wer war den für Stiftungsangelegenheiten zuständig in den letzten Jahren zu Zeiten der Skandale Perry, Bacardi, Hartlaub, Asturion, …, …, …, …?
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:
«Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»
Für einen Finanzplatz ist diese Feststellung des Europarats kritisch, da sie Vertrauen in Produkte und Strukturen (Stiftungen, Anlagen) unterminiert und Kunden- und Investorenschutz infrage stellt.
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Marktteilnehmer, Investoren sowie Begünstigte sollten bei der Errichtung oder Nutzung liechtensteinischer Stiftungen und Trusts erhöhte Vorsicht walten lassen.
Seit Jahren werden schwerwiegende und wiederkehrende Vorwürfe erhoben, die darauf hindeuten, dass es sich bei den beanstandeten Vorgängen möglicherweise nicht lediglich um vereinzelte Fehlentwicklungen handelt, sondern um strukturelle Defizite mit potenziell systemischen Auswirkungen.
Wesentliche Risikofaktoren
1. Strukturelle Anreize zur Selbstbegünstigung
Es bestehen wiederholt vorgebrachte Vorwürfe, wonach bestimmte Treuhand- und Stiftungsstrukturen in einer Weise genutzt werden können, die es Treuhändern, Stiftungsräten oder sonstigen Intermediären ermöglicht, eigene wirtschaftliche Interessen gegenüber den Interessen der Begünstigten zu priorisieren.
Kritiker sehen darin das Risiko eines strukturell angelegten Interessenkonflikts, der Missbrauchsmöglichkeiten begünstigen könnte.
2. Zweifel an der Wirksamkeit gerichtlicher Schutzmechanismen
Darüber hinaus werden erhebliche Bedenken hinsichtlich der praktischen Wirksamkeit und Unabhängigkeit gerichtlicher Kontrollmechanismen geäußert.
Insbesondere wird die Frage aufgeworfen, ob Begünstigte und wirtschaftlich Berechtigte ihre Rechte in Auseinandersetzungen mit Treuhändern oder Stiftungsorganen effektiv, unparteiisch und innerhalb angemessener Fristen durchsetzen können.
3. Wahrnehmung institutioneller Duldung problematischer Praktiken
Kritiker vertreten die Auffassung, dass bestehende Missstände nicht mit der erforderlichen Konsequenz auf regulatorischer, gerichtlicher oder politischer Ebene adressiert würden.
Hieraus ergibt sich die Wahrnehmung, dass problematische Verhaltensweisen möglicherweise nicht konsequent unterbunden werden und strukturelle Schwächen fortbestehen.
4. Zweifel an der Verlässlichkeit der Rechtssicherheit
Obwohl Liechtenstein international als Standort für Vermögensschutz, Stabilität und Rechtssicherheit auftritt, werden Zweifel geäußert, ob diese Erwartungen im Konfliktfall stets in vollem Umfang erfüllt werden.
Insbesondere bei Streitigkeiten über Begünstigtenrechte, Vermögenszugriff oder Kontrollrechte wird teilweise die Auffassung vertreten, dass die tatsächliche Durchsetzbarkeit von Ansprüchen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sein könne.
5. Hinweise auf strukturelle statt lediglich vereinzelte Probleme
Die genannten Kritikpunkte werden von ihren Vertretern nicht als isolierte Einzelfälle beschrieben, sondern als mögliche Indikatoren grundlegender Schwächen innerhalb des Treuhand-, Stiftungs- und Rechtsschutzsystems.
Gerade die wiederholte und inhaltlich ähnliche Natur der Vorwürfe führt dazu, dass vereinzelt von systemischen Risiken gesprochen wird.
Schlussfolgerung: Erhöhtes Risikoumfeld
Vor diesem Hintergrund sollte die Reputation Liechtensteins als sicherer und rechtlich besonders verlässlicher Finanz- und Vermögensverwaltungsstandort nicht ohne sorgfältige unabhängige Prüfung als gegeben vorausgesetzt werden.
Investoren und Begünstigte sollten insbesondere folgende Risikobereiche einer vertieften Analyse unterziehen:
– tatsächliche Kontrolle über Vermögenswerte nach deren Übertragung in Treuhand- oder Stiftungsstrukturen,
– praktische Durchsetzbarkeit von Begünstigten- und Informationsrechten,
– Effizienz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit gerichtlicher Streitbeilegungsmechanismen.
Eine Nutzung liechtensteinischer Trust- und Stiftungsstrukturen sollte daher nur auf Grundlage einer vertieften Due-Diligence-Prüfung, geeigneter Schutzmechanismen sowie eines realistischen Verständnisses der damit verbundenen rechtlichen und operativen Risiken erfolgen.
In Liechtenstein gibt es keine echte Gewaltenteilung, der Fürst hat überall das letzte Wort. Damit trägt er auch letztendlich die Verantwortung, wenn es in seinem Land Korruption in Justiz und Aufsicht sowie erhebliche Wirtschafts- und Finanzkriminalität gibt. Die Verantwortlichkeit des Fürsten sollte von einem internationalen Gericht überprüft werden.
Ich würde mein Geld sofort von einer liechtensteinischen Bank abziehen. Wenn das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen im Internet auftaucht und da sind irgendwelche sanktionierten Personen darunter, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Treuhänder, bis die nächste Bank sanktioniert werden. Und wer weiss, ob man da jemals nochmals an sein Geld kommt. Die 800 Zombie Trusts sind der beste Beweis für dieses Risiko.
Was hier über Jahre geschehen sein soll, lässt sich kaum noch als bedauerliches Versagen einzelner Beteiligter abtun\. Stifter und Begünstigte wurden durch das pflichtwidrige Verhalten einzelner Treuhänder offenbar systematisch um ihre Rechte und Vermögensinteressen gebracht – und dort, wo man Schutz und Korrektur erwarten durfte, blieb die wirksame Kontrolle offenbar aus\.
Besonders brisant ist der Verdacht, dass einzelne gerichtliche Entscheidungen ein solches Vorgehen nicht verhindert, sondern faktisch begünstigt haben könnten\. Wenn diejenigen, die Recht sprechen und Rechtsschutz gewährleisten sollen, bei offensichtlichen oder zumindest hinreichend konkreten Missständen nicht wirksam eingreifen, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wer schützt in einem solchen System eigentlich noch die Stifter und Begünstigten?
Damit steht weit mehr auf dem Spiel als das Schicksal einzelner Vermögen\. Es geht um die Glaubwürdigkeit eines gesamten Rechts\- und Finanzplatzes\.
Der Stiftungsplatz Liechtenstein lebt von seinem Ruf: Rechtssicherheit, Verlässlichkeit, Treuhandtreue und wirksamer Rechtsschutz\. Doch was ist von diesem Ruf übrig, wenn diejenigen, die einem solchen System ihr Vermögen und ihr Vertrauen anvertraut haben, am Ende feststellen müssen, dass ihre Rechte offenbar weniger Gewicht haben als die Interessen derjenigen, die über ihr Vermögen verfügen?
Sollten sich die geschilderten Vorgänge bestätigen, wäre dies ein politischer, institutioneller und rechtsstaatlicher Skandal von erheblicher Tragweite\. Denn dann hätte nicht nur das System einzelne Menschen im Stich gelassen – dann hätte das System möglicherweise seine eigenen Versprechen gebrochen\.
Und spätestens an diesem Punkt muss die Frage erlaubt sein: Ist der liechtensteinische Stiftungsplatz tatsächlich ein Hort der Rechtssicherheit – oder wird hier lediglich der Anschein von Rechtssicherheit aufrechterhalten, während Betroffene jahrelang um ihr Recht und ihr eigenes Vermögen kämpfen müssen?
Ein solcher Zustand wäre nicht nur ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen\. Er wäre eine ernsthafte Belastungsprobe für die Glaubwürdigkeit des gesamten Stiftungsstandorts Liechtenstein\.
Liechtenstein positioniert sich seit Jahrzehnten als Standort für Vermögensschutz, Diskretion und Vertraulichkeit. Wenn ausgerechnet ein staatliches Register mit hochsensiblen Informationen kompromittiert wird, stellt dies das Vertrauen in die Sicherheit des Standorts in Frage.
Internationale Banken, insbesondere in den USA, prüfen ihre Gegenparteien zunehmend streng.
Wenn ein Standort wiederholt mit Sanktionsthemen in Verbindung gebracht wird, wie Liechtenstein, können Korrespondenzbanken zusätzliche Anforderungen stellen oder Geschäftsbeziehungen einschränken. Dies wäre insbesondere für international tätige Banken in Liechtenstein relevant und belastend.
Börse Express vom 2. September 26 mit der Überschrift: «Cyberangriff Liechtenstein: Hacker erbeuten Daten von 31.000 Stiftungen»
Mögliche Motive und Hintergrund der Attacke
Branchenexperten bringen den Angriff mit den verstärkten Transparenzbestrebungen der letzten Jahre in Verbindung. In Fachkreisen wird über mögliche Motive spekuliert, die im Zusammenhang mit sogenannten Zombie-Trusts stehen könnten. Seit Beginn des Jahres 2024 wurden etwa 800 solcher Einheiten identifiziert.
Darüber hinaus wird vermutet, dass die Hacker Informationen im Kontext bekannter Wirtschaftsskandale suchten. Dabei werden Verbindungen zu den Fällen Bacardi und Hartlaub sowie dem Komplex um den Unternehmer Benko in Betracht gezogen. Die Ermittler prüfen derzeit, ob der Zugriff gezielt erfolgte, um Einblicke in diese spezifischen Finanzstrukturen zu erhalten.
Nach dem erfolgreichen Angriff auf das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen aller 31.000 Rechtsträger stellt sich für internationale Kunden unweigerlich die Frage: Weshalb sollten ausgerechnet die Software und die IT-Infrastruktur der Liechtensteinischen Banken besser geschützt sein als jene staatlichen Systeme, welche die vertraulichsten Daten des Finanzplatzes verwalten? Diese Wahrnehmung könnte gefährlicher sein als der unmittelbare Schaden des Datendiebstahls selbst, weil sie das Vertrauen in die Sicherheitsarchitektur nicht nur auch der Banken, sondern des gesamten Finanzplatzes betrifft.
Herrschaft der Schlechtesten, Unfähigsten und moralisch Skrupellosesten.
Der Begriff beschreibt Regierungen, in denen nicht Kompetenz oder Eignung zählen, sondern Vetternwirtschaft, Korruption und persönlicher Vorteil.
Kling etwas hölzern, trifft es aber ganz gut.
«Kriminelle in Liechtenstein
…
Das wichtigste Element der Korruption in Liechtenstein ist die Unfreiheit der Justiz. Es wird damit ein Grundprinzip des Internationalen Völkerrechts verletzt, die eine unabhängige Justiz als unabdingbar erachtet. Eine unabhängige Justiz ist die Basis für echte Demokratie!
Die Folge der unfreien Justiz ist die ungleiche Behandlung der Bürger vor der Justiz. Damit werden Menschenrechte gravierend verletzt, ohne dass sich jemand von der EU aufregen würde! Viele Menschen in Liechtenstein wünschten sich einen gerechten Staat. Doch keiner wagt es, sich gegen das herrschende System aufzulehnen. Wer es doch tut, wird mit Privilegien ruhig gestellt oder gnadenlos verfolgt. Wer gegen das System ist, hat in Liechtenstein keine Chance. Über kurz oder lang verfängt er sich in den Netzen der Obrigkeit und endet entehrt und gedemütigt am Rande der Gesellschaft.»
https://matrixchange.blogspot.com/2019/06/kriminelle-in-liechtenstein.html
Es ist offenkundig: Nur weil das absolutistisch herrschende Fürstenhaus seine schützende Hand über das Treuhänder-Unwesen hält, sind all diese Schweinereien möglich, die auf dem Finanzplatz Liechtenstein stattfinden.
Demokratie endet in Liechtenstein dort, wo eine Familie allein Staat, Justiz und Wirtschaft zugleich dominiert. Da dem Fürstenhaus die LGT-Bank und etwa die Hälfte der LLB gehört, hat der Fürst ein riesiges Interesse daran, alles im Land bestimmen zu können. Die Zombie-Trusts, die ständigen Skandale, bei denen laut zahlreichen Medienberichten seit Jahren Treuhänder in Komplizenschaft mit korrupten Richtern Trusts und Stiftungen plündern, der Hackerangriff und Datendiebstahl sämtlicher wirtschaftlich begünstigter Personen lassen Liechtenstein als nicht mehr sicher und vertrauenswürdig erscheinen. Das Fürstenhaus muss zusehen, wie das einst stolze Schiff Liechtenstein leck geworden ist und sinkt wie die Titanic.
Wer bei dem heutigen Wissenstand um Korruption, Veruntreuungen, fragwürdige Justiz und fehlendem Rechtsschutz und Eigentumsschutz sowie fehlendem Datenschutz mit Liechtenstein geschäftet, kann unbesehen entmündigt werden.
Über 50 Banken wurden bereits von den USA wegen Verstosses gegen die US-Russland-Sanktionen sanktioniert. Es ist jedoch nicht die Zahl entscheidend, sondern die Botschaft dahinter: US-Sanktionen können für Banken existenzielle Folgen haben. Schon die Wahrnehmung, ein Finanzplatz könne mit Sanktionsrisiken in Verbindung stehen, reicht aus, um Vertrauen zu beschädigen, Kunden zu verunsichern und internationale Geschäftspartner vorsichtiger werden zu lassen.
Die Botschaft der USA lautet: „US-Sanktionen können für Banken existenzielle Folgen haben.“