Ob das eine schlaue Strategie des Fürstentums ist?

Zurzeit beherrscht der Super-GAU die Debatte. Kinderleicht liess sich Liechtenstein das Allerheiligste klauen. Die vollständige und streng geheime Liste aller 31’000 Nutzniesser von Stiftungen, Trusts, Anstalten & Co.

Ade Diskretion und Vertrauen.

Inzwischen wurde sogar noch – neben anderen Plattformen – das Handelsregister abgeschaltet. Offenbar läuft das alles auf der löchrigen IT-Infrastruktur, die eine einheimische KMU gebastelt hat.

Auch mehr als zwei Wochen nach dem Einbruch weiss man weder, wer die Täter gewesen sein könnten, noch, was ihre Absichten sind, was sie mit der Beute anfangen wollen.

Weder die Besitzer noch die liechtensteinischen Treuhänder schlafen gut. Der Krisenstab hingegen schon.

Aber könnte das nicht eine ganz raffinierte Methode sein? Wir lenken vom letzten, noch nicht erledigten Skandal mit einem noch grösseren ab. Schliesslich ist das Problem der rund 800 Zombie-Trusts mit mehrheitlich russischen Begünstigten nicht erledigt.

Die wanken führerlos auch anderthalb Jahre, nachdem sie von ihren treulosen Treuhändern fluchtartig verlassen wurden, handlungsunfähig wie Untote herum. Aber he, sagt sich vielleicht die fürstliche Regierung, wir können noch ganz anders.

Die Zombies hingegen können die Sicht auf die nicht abreissende Kette von Skandalen versperren, in die liechtensteinische Untreuhänder verwickelt sind.

Indem sie methodisch störende Stiftungsräte und Begünstigte aus ihrer eigenen Stiftung Krauskübeln. Wobei die Fürstenjustiz gerne Hand bietet und absurde Begründungen wie den «blossen Anschein einer möglichen Interessenskollision» erfindet. Was das sein soll, weiss niemand. Wozu es nützt, ist hingegen klar: weg sind störende Elemente, der Treuhänder als Stiftungsrat kann sich ungehemmt und ungeniert bereichern. Durch absurd hohe Honorare oder direkt mit dem Griff in die Geldtöpfe.

Es gibt ja niemanden mehr, der ihn kontrollieren kann. Und Selbstkontrolle oder Anstand ist nicht gerade deren starke Seite. Als Sahnehäubchen kommt noch hinzu, dass diese Halunken sich gegen Versuche der wirklich Berechtigten mit skrupellosen Anwälten zur Wehr setzen. Deren exorbitanten Honorare von der Stiftung klaglos bezahlt werden. Ist ja nicht deren Geld.

Der Bacardí-Skandal mottet schon seit Jahren vor sich hin. Ebenso der Skandal um die Hartlaub-Stiftung. Wo der Stiftungsratspräsident, der durch alle Instanzen hindurch innert sieben Wochen aus seinem Amt gekippt wurde, seit inzwischen mehr als vier Jahren vergeblich versucht, zu seinem Recht zu kommen.

Dann gibt es den Skandal um die Witwe eines reichen Scheichs, der ebenfalls mit fadenscheinigen Gründen der Zugang zu ihrer Stiftung verwehrt wird. Oder den Fall eines Schweizer Geschäftsmanns, der sogar schon seit Jahrzehnten darum kämpft, wieder Zugang zu seinem Finanzgefäss zu bekommen.

Gleichzeitig verdienen die wenigen Treuhänder und Treuhandfirmen Jahr für Jahr mindestens 200 Millionen Franken an der Verwaltung dieser Konstrukte. Die Arbeit lässt sich von der Assistentin an einem lockeren Nachmittag erledigen, die Honorarnote beginnt dann bei 10’000 Franken. Mit viel Luft nach oben.

Das ermöglichte sogar einem besonders unverfrorenen Treuhänder, sich die grösste Rolls-Royce-Sammlung der Welt zuzulegen, für die er extra noch ein beeindruckendes Mausoleum baute. Er galt lange Jahre als Zierde der Gesellschaft, bis es ihn dann doch noch erwischte und er in U-Haft wanderte.

Künstlerpech, das passiert sonst kaum einem.

Ist es also Wahnsinn mit Methode, einen Skandal mit einem grösseren zuzudecken? Zumindest ist es ein schlechtes Geschäftsmodell. Denn der Schaden durch den Raubzug ist zurzeit weder in Geld, noch in Reputationsverlust zu ermessen. Er ist schlichtweg gigantisch.

Dann gibt es noch ein zweites Problem: es muss gesteigert werden. Der nächste Skandal muss noch grösser als der letzte sein. Denn «schon wieder eine Stiftung gekapert», das ist ja Business as usual und interessiert nicht gross.

Wie kann man also den aktuellen noch steigern? Schwierig. Ein Mitglied der fürstlichen Familie wird entführt? Die Trutzburg ob Vaduz wird gesprengt?

Oder aber was Kleineres: Der Nationalfeiertag am 15. August fällt aus. Regierung und Erbprinz sind unpässlich.

47 Kommentare
  1. Fehlendes Vertrauen in Liechtenstein
    Fehlendes Vertrauen in Liechtenstein sagte:

    Die Kernvertrauensfaktoren eines Finanzplatzes fehlen in Liechtenstein:

    1. Rechtsstaatlichkeit
    2. Unabhängigkeit der Justiz
    3. Sicherheit von Vermögen
    4. Integrität einiger Treuhänder
    5. Datenschutz und Vertraulichkeit
    6. Institutionelle Glaubwürdigkeit

    Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit, noch Datensicherheit.

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  2. Markus
    Markus sagte:

    Dass das Verzeichnis sämtlicher wirtschaftlich Berechtigter Personen gehackt werden konnte, ist eine Bankrotterklärung für den Finanzplatz.

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  3. Liechtenstein’s Broken Promise of Asset Protection
    Liechtenstein’s Broken Promise of Asset Protection sagte:

    Liechtenstein has a long-standing record of scandals involving beneficiaries of trusts and foundations being deprived of their assets. Even the family of the late Saudi King Fahd was reportedly affected.

    The approximately 800 orphaned “zombie trusts,” including those involving non-sanctioned settlors, further undermine Liechtenstein’s claim to provide secure asset protection.

    The latest disclosure of data relating to some 31,000 beneficial owners adds yet another serious breach of trust.

    How much more evidence is needed before Liechtenstein is recognised as an unsuitable and unreliable jurisdiction for trusts and foundations?

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  4. Anonymus
    Anonymus sagte:

    Hatte vor langer Zeit das sehr zweifelhafte Vergnügen, für eine Li-Bank zu arbeiten. Hat genau neun Monate gedauert, bis ich realisierte, in einem absolut unwürdigen, verlogenen, korrupten und inzestuösen Umfeld gelandet zu sein, umgeben von Leuten, die bei sich zu Hause keine Spiegel haben durften, ansonsten die Putzfrau täglich vermutlich mehrere Eimer Erbrochenes wegzuputzen hatten. Seither ist das Ländle für mich die Inkarnation von Sauhäfeli-Saudeckeli, absoluter Arroganz und Überheblichkeit sowie unsympathischer Möchtegern-Kosmopoliten, deren Wohlstand zu 99%+ auf krimineller Energie basiert. LI = Lieber Ignorieren!

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  5. Warnung vor Liechtenstein
    Warnung vor Liechtenstein sagte:

    In Liechtenstein wird, wie auch am Staatsfeiertag viel über Vertrauen und Stabilität geredet. Die Realität ist jedoch eine ganz andere. So wird in Liechtenstein bei Stiftungen Treuhänderwillkür nicht selten über den Stifterwillen gestellt.

    Liechtensteiner Stiftungen werden gerne als Bollwerk des Stifterwillens verkauft. Für viele Begünstigte fühlen sie sich jedoch eher wie ein undurchsichtiger Machtapparat an. Diejenigen, die profitieren sollen, erhalten oft die wenigsten Informationen. Diejenigen, die kontrollieren sollten, haben kaum Einblick. Und diejenigen, die verwalten, nämlich die Treuhänder, verfügen über nahezu alle Karten. Oftmals sind die Treuhänder keineswegs dem Stifter oder den Begünstigten treu, sondern nur ihren eigenen finanziellen Interessen.

    Zu oft wird der Stifterwille nicht gelebt, sondern interpretiert, gedehnt und den Interessen der Verwalter angepasst. Wer als Begünstigter kritische Fragen stellt, muss häufig jahrelang um Auskünfte kämpfen, die eigentlich selbstverständlich wären, so jedenfalls würde es das Gesetz vorsehen. Doch die Realität weicht weit davon ab.

    Das eigentliche Problem ist einfach: Wo Kontrolle fehlt, wächst die Macht der Treuhänder. Wo Transparenz fehlt, entsteht Misstrauen. Und wo niemand wirksam hinschaut, weil ihm dies von den Treuhändern systematisch verwehrt word, wird aus dem Stifterwillen schnell der Wille derjenigen, die die Stiftung gerade beherrschen. Und dies in Liechtenstein regelmässig und mit System und mit aktiver Hilfe der liechtensteinischen Justiz, die die liechtensteiner Treuhänder protegiert, auch wenn dadurch das Gesetz zur Makulatur wird. Fürst, Erbprinz, Regierung, jeder weiss es, aber keiner tut etwas dagegen, weil man sich freut, wenn viel Geld nach Liechtenstein kommt. Das bringt Wohlstand und reiche Untertanen begehren nicht auf. Und den Opfern wird weisgemacht, es handele sich um einen bedauerlichen Einzelfall, obwohl jeder in Liechtenstein weiss, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein seit Jahren eingespieltes perfides System handelt.

    Eine Stiftung wird zum Selbstbedienungsladen für Treuhänder. Sie existiert theoretisch allein, um den Willen des Stifters umzusetzen. Wenn jedoch Begünstigte systematisch ausgrenzt werden und Informationen zurückgehalten werden, beschädigt dies nicht nur die Rechte der Betroffenen, sondern die Glaubwürdigkeit des gesamten Stiftungswesens in Liechtenstein.

    Man sollte allergrösste Vorsicht walten lassen oder besser ganz von liechtensteiner Stiftungen absehen. Die Risiken sind nicht kalkulierbar.

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    • Insider
      Insider sagte:

      Das Problem mit Liechtenstein ist das System, das den Eindruck erweckt, Wirtschafts- und Finanzkriminalität zu schützen, statt zu bekämpfen.

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  6. Das Märchen vom sicheren Vermögen: Die strukturellen Risiken liechtensteinischer Stiftungen und Trusts
    Das Märchen vom sicheren Vermögen: Die strukturellen Risiken liechtensteinischer Stiftungen und Trusts sagte:

    Es ist längst kein Geheimnis mehr: Wer Vermögen in liechtensteinische Stiftungen oder Trusts einbringt, riskiert zunehmend, den Zugriff darauf zu verlieren.

    Die Ursachen sind weder neu noch überraschend – sie sind seit Jahren bekannt und strukturell angelegt:
    – fehlender effektiver Rechtsschutz,
    – ein massives Machtgefälle zugunsten der Treuhänder,
    – eine Justiz, die nicht neutral ist,
    – sowie ein System, das genau diese Risiken begünstigt statt verhindert.

    Wer das noch als Einzelfall abtut, verkennt das eigentliche Problem: Es geht nicht um Ausreisser – es geht um ein System.

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  7. Liechtenstein: Der Rechtsstaat als Kulisse für die Mächtigen
    Liechtenstein: Der Rechtsstaat als Kulisse für die Mächtigen sagte:

    Liechtenstein verkauft der Welt das Märchen vom sauberen, stabilen Finanzplatz – während hinter der Fassade ein System aus Wegsehen, Protektion und organisierter Wirtschaftskriminalität gedeiht. Wer gut vernetzt ist, darf offenbar Vermögen verschieben, Begünstigte zermürben und Verfahren endlos verzögern, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rechtsstaat endet dort, wo die Interessen von Treuhändern, Banken und Machteliten beginnen. Die eigentliche Krise ist nicht der nächste Skandal – sondern die staatlich geduldete Verlogenheit eines Systems, das Korruption und Wirtschaftskriminalität nicht bekämpft, sondern absichert.

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  8. Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung
    Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung sagte:

    Der Fall der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

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    • Kristin
      Kristin sagte:

      Wenn die Justiz zur Komplizin wird und den Rechtsschutz aushebelt, dann nennen das manche Leute organisierte Kriminalität.

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    • Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein
      Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein sagte:

      Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein hat dem Antrag der Liechtensteiner Treuhänder stattgegeben und hat den Begünstigten, also der Witwe und dem Sohn von König Fahd das gesetzliche Informations- und Kontrollrecht versagt. Damit wird die vom Gesetz vorgesehene Kontrolle der Stiftungsräte zur Makulatur und die Begünstigten haben keinerlei Einblick in die Handlungen der Treuhänder mehr. Sie können ihnen nichts vorwerfen, das sie keinerlei Informationen mehr erhalten. So wird das gesetzliche Informations- und Kontrollrecht durch die Justiz selbst ausgeschaltet und erhalten die Treuhänder einen Freibrief, eine mehrere hundert Millionen schwere Stiftung völlig unkontrolliert zu verwalten.

      DAS sind die Risiken in Liechtenstein: untreue Treuhänder und eine Justiz, die mit diesen zusammenarbeitet..

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      • Wenn gesetzliche Schutzvorschriften zur Makulatur werden
        Wenn gesetzliche Schutzvorschriften zur Makulatur werden sagte:

        Die essenziellen Schutzvorschriften Für Stiftungen und Trusts Werden durch solche falschen Entscheidungen Außer Kraft gesetzt und zur Makulatur. Rechtsschutz existiert in Liechtenstein nur auf dem Papier.

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    • Bedienungsanleitung für Treuhänder von Martin Batliner und Philipp Wanger
      Bedienungsanleitung für Treuhänder von Martin Batliner und Philipp Wanger sagte:

      Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen im Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann, ohne in der ersten Instanz vom Fürstlichen Landgericht abberufen zu werden:

      1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person.

      2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.

      3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.

      4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.

      Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.

      Wenn die beiden Treuhänder damit auch in der nächsthöheren Instanz durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung

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      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        Die Richterin am Landgericht Diana Kind Konnte in dem Verhalten der Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner keinen Interessenkonflikt und auch keine Pflichtverletzung erkennen.

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    • Bedienungsanleitung für Treuhänder von Martin Batliner und Philipp Wanger
      Bedienungsanleitung für Treuhänder von Martin Batliner und Philipp Wanger sagte:

      DAS SYSTEM
      1. Bestreiten der Begünstigung des Begünstigten, so dass er seine Begünstigung erst gerichtlich einklagen muss, natürlich durch zwei Instanzen, wodurch die Treuhänder ein bis zwei Jahre Zeit gewinnen, in denen sie die Stiftung völlig unkontrolliert verwalten und sich ihre Honorare selbst bestimmen können, hier etwa eine Million Franken im Jahr. Konsequenzen durch das Gericht? Keine.

      2. Verweigerung des gesetzlichen Auskunftsrechts, so dass der Begünstigte dies erst gerichtlich einklagen muss, wodurch die Treuhänder wieder ein bis zwei Jahre Zeit gewinnen, in denen sie eine Stiftung ausnehmen können. Konsequenzen durch das Gericht? Keine.

      3. Die üblichen Strafanzeigen gegen Begünstigte, um zu versuchen, diese zu zermürben, das ist Standard-Vorgehensweise bestimmter Liechtensteinischer Treuhänder. Konsequenzen durch das Gericht? Keine.

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  9. Roman
    Roman sagte:

    Die Wirtschafts- und Finanzkriminalität in Liechtenstein sind struktureller Art, es ist ein seit Jahren ausgeklügeltes perfides System. Stifter und Begünstigte von Trusts und Stiftungen werden um ihre Vermögen gebracht, die Justiz spielt mit, Rechtsschutz und Eigentumsschutz gibt es in Liechtenstein für Ausländer nicht. Der Fürst und die Regierung wissen davon, gehen aber nicht dagegen vor.

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  10. Finanzplatz Liechtenstein
    Finanzplatz Liechtenstein sagte:

    – 800 verwaiste Zombie Trusts
    – Register der 31‘000 wirtschaftlich Berechtigten gehackt
    – keine Rechtsstaatlichkeit, kein Rechtsschutz, kein Vermögensschutz

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  11. Nicht die Missstände sind der Skandal – sondern ihr Fortbestand
    Nicht die Missstände sind der Skandal – sondern ihr Fortbestand sagte:

    Das eigentliche Problem sind nicht einzelne Fehlentwicklungen. Das eigentliche Problem ist die ausbleibende Reaktion darauf.

    Wer wie das Staatsoberhaupt die Macht hat einzugreifen und nicht eingreift, muss sich fragen lassen, weshalb. Wer Missstände kennt und dennoch keine wirksamen Konsequenzen herbeiführt, trägt zumindest politische Verantwortung für deren Fortbestand.

    Für einen Staat ist nicht entscheidend, was auf dem Papier steht. Entscheidend ist, ob Recht auch dann durchgesetzt wird, wenn einflussreiche Personen betroffen sind. Genau daran wird die Glaubwürdigkeit Liechtensteins gemessen.

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  12. FAZ‑Artikel „Finanzbetrug: Liechtensteins Problem mit den Treuhändern
    FAZ‑Artikel „Finanzbetrug: Liechtensteins Problem mit den Treuhändern sagte:

    Der FAZ‑Artikel kritisiert den Finanzplatz Liechtenstein vor allem anhand der Rolle der Treuhänder (Verwalter von Stiftungen/Trusts). Die zentralen Kritikpunkte:

    1. Wiederholte Betrugs‑ und Missbrauchsfälle
    Der Artikel stellt heraus, dass es mehrere Fälle von Untreue, Betrug und Veruntreuung durch Treuhänder gab.
    Teilweise wurden Kundengelder für private Zwecke missbraucht oder veruntreut.
    Kritik: Es handelt sich nicht nur um Einzelfälle, sondern um ein wiederkehrendes Problem im Sektor.

    2. Zweifel an Kontrolle und Aufsicht
    Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, ob die Branche ausreichend reguliert und überwacht ist.
    Auch andere Berichte sprechen von Mängeln in der Finanzaufsicht und möglichem Missbrauchspotenzial.
    Kritik: Die bestehenden Kontrollen reichen offenbar nicht aus, um Missbrauch zuverlässig zu verhindern.

    3. Systemische Schwächen im Geschäftsmodell
    Liechtenstein wirbt mit stabilen Stiftungen/Trusts, die Vermögen schützen sollen.
    Tatsächlich zeigt sich aber: Gerade die Treuhänder, die schützen sollen, können selbst zum Risiko werden.
    Kritik: Ein grundlegender Interessenkonflikt – die Konstruktion selbst schafft Möglichkeiten für Missbrauch.

    4. Reputationsprobleme des Finanzplatzes
    Skandale wirken sich direkt auf das Image aus:
    Mehrere Fälle erschüttern das Vertrauen.
    Der Finanzplatz steht international unter Druck (z. B. wegen Geldwäsche- oder Sanktionsrisiken).
    Kritik: Der Ruf Liechtensteins als „sicherer“ Finanzplatz wird untergraben.

    5. Reformen gelten als unzureichend
    Zwar wurden Gesetze verschärft, aber Kritiker halten diese Reformen für nicht ausreichend, um die strukturellen Probleme zu lösen.
    Kritik: Politische Reaktionen bleiben hinter den Problemen zurück.

    Die FAZ zeichnet ein kritisches Bild:
    Der Finanzplatz Liechtenstein leidet unter wiederholtem Fehlverhalten von Treuhändern, unzureichender Kontrolle und strukturellen Schwächen, die das Vertrauen in Stiftungen und Trusts untergraben.

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  13. Skandale, Skandale, Skandale
    Skandale, Skandale, Skandale sagte:

    Perry Skandal:
    Treuhänder: Louis Oehri, Domikik Naeff, Dieter Neupert
    Richter: Landrichter Stefan Rosenberger

    Bacardì Skandal:
    Treuhänder: Bernhard Lorenz
    Richter: Landrichter Stefan Rosenberger

    Hartlaub Skandal:
    Treuhänder: Philipp Wanger, Martin Batliner
    Richterin: Landrichterin Diana Kind

    Asturion Skandal der saudischen Königsfamilie:
    Treuhänder: Markus Kalzoff, Robert Beck
    Richterin: Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein

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    • Drehbuch für liechtensteinische Treuhänder
      Drehbuch für liechtensteinische Treuhänder sagte:

      Drehbuch für die liechtensteinische Treuhänder:
      1. systematische Selbstbereicherung
      2. Ausschaltung von Begünstigtenrechten
      3. fehlende gerichtliche Kontrolle
      4. Missbrauch von Stiftungsvermögen

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  14. Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein
    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein sagte:

    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein
    Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption in der Justiz und unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
    https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state

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  15. MONEYVAL über Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    MONEYVAL über Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:

    «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»

    Für einen Finanzplatz ist diese Feststellung des Europarats kritisch, da sie Vertrauen in Produkte und Strukturen (Stiftungen, Anlagen) unterminiert und Kunden- und Investorenschutz infrage stellt.

    https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86

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  16. Rechtsanwalt
    Rechtsanwalt sagte:

    Mandanten unserer Kanzlei sind Begünstigte, also wirtschaftlich berechtigte Personen liechtensteiner Stiftungen. Das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen in Liechtenstein wurde in der Nacht zum 30. Juli 2026 gehackt, sämtliche 31.000 Rechtsträger wurden heruntergeladen. Es handelt sich daher um einen sehr schweren Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

    Nach Art. 34 Abs. 1 DSGVO müssen betroffene Personen einer schweren Datenschutzverletzung unverzüglich darüber informiert werden.

    Heute ist der 19. August 2026. Entgegen den gesetzlichen Vorschriften des Art. 34 DSGVO wurde keiner unserer Mandanten informiert.

    Das stellt einen erneuten Verstoss gegen die DSGVO durch die Liechtensteinische Landesverwaltung dar.

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  17. Rule of Law unter Vorbehalt: Strukturelle Interessenkonflikte im liechtensteinischen Treuhand‑ und Justizsystem
    Rule of Law unter Vorbehalt: Strukturelle Interessenkonflikte im liechtensteinischen Treuhand‑ und Justizsystem sagte:

    Liechtenstein präsentiert sich als sauberer Finanz‑ und Rechtsstaat, praktiziert aber andere „Sitten“, in denen Macht, Nähe und Schutzmechanismen über Rechtsschutz und Transparenz gestellt werden.

    Der Artikel „Liechtensteiner Regierungs-Mitglied angezeigt» in Inside Paradeplatz am 1. Dezember 2025 beschreibt das Bild eines Staates, in dem Anwälte, Treuhänder, Justiz und Politik zu eng verflochten sind, Interessenkonflikte bagatellisiert werden, effektive Kontrolle fehlt, und das Treuhand‑ und Stiftungssystem systematisch zulasten der Begünstigten funktioniert.

    1. Schwere Interessenkonflikte im Anwaltswesen
    Der Artikel schildert den Fall des liechtensteinischen Rechtsanwalts Christoph Büchel, der zunächst von einem Mandanten ein Honorar und Vorschuss kassiert und später gegen denselben Mandanten auf der Gegenseite auftritt.
    Es wird kritisiert, dass ein Verhalten, das außerhalb Liechtensteins als klarer Interessenkonflikt gelten würde, dort lediglich als „bloßer Anschein“ behandelt wird – mit faktischer Straffreiheit.

    2. Aushöhlung des Begriffs „Interessenkollision“
    Der Artikel stellt infrage, wie Liechtenstein mit Interessenkonflikten umgeht Der Begriff des „bloßen Anscheins einer Interessenskollision“ wird als juristisch nebulös und schützend für Machtträger dargestellt. Internationale Juristen könnten diese Logik nicht nachvollziehen.
    Der Maßstab für berufsethisches Verhalten sei daher systematisch abgesenkt.

    3. Justiz schützt Treuhänder statt Begünstigte
    Im konkreten Stiftungsstreit wurde ein Begünstigter und zugleich Stiftungsrat aus „seiner“ Stiftung entfernt,
    während die Treuhänder im Amt blieben und die Gerichte Anträge auf deren Absetzung zurückwiesen.
    Die Justiz stelle sich daher strukturell auf die Seite der Treuhänder – nicht der wirtschaftlich Berechtigten.

    4. Selbstbedienung am Stiftungsvermögen
    Der Artikel kritisiert scharf, dass Anwälte und Treuhänder ihre umfangreichen Honorare
    aus dem Stiftungsvermögen finanzieren, also aus dem Vermögen, das sie eigentlich schützen sollen.
    Es wird bemängelt, dass das System eine asymmetrische Machtposition ermögliche, in der sich Verwalter aus dem verwalteten Vermögen selbst verteidigen und bereichern.

    5. Fehlende Disziplinaraufsicht
    Weder das Fürstliche Obergericht noch die Rechtsanwaltskammerreagierten laut Artikel auf Disziplinarbeschwerden gegen den Anwalt Christoph Büchel.
    Standesrechtliche Kontrolle existiere faktisch nicht oder werde nicht angewandt.

    6. Machtkonzentration im Staat
    Der Artikel betont die politische Dimension: Über allem stehe der absolutistisch regierende Fürst bzw. Erbprinz.
    Hohe staatliche und juristische Ämter seien eng verflochten.
    Gewaltenteilung sei zwar formell vorhanden, funktioniere aber faktisch nicht unabhängig.

    7. Systematische Skandale im Treuhandwesen
    Der Artikel ordnet den Einzelfall in eine lange Reihe von Skandalen ein:
    – Selbstbegünstigung von Treuhändern
    – Entzug von Stiftungen von Begünstigten
    – internationale Großfälle (z. B. Bacardí)
    – hunderte „Zombie‑Trusts“, die aus Angst vor US‑Sanktionen aufgegeben wurden

    Es handle sich daher nicht um Ausnahmen, sondern um ein strukturelles Muster.
    https://insideparadeplatz.ch/2025/12/01/liechtensteiner-regierungsmitglied-angezeigt/

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  18. Ein Finanzplatz stirbt, wenn ihm niemand mehr glaubt
    Ein Finanzplatz stirbt, wenn ihm niemand mehr glaubt sagte:

    Der Hackerangriff auf das Verzeichnis der wirtschaftlich Berechtigten hat nicht nur Daten offengelegt. Er hat die Glaubwürdigkeit des gesamten Finanzplatzes erschüttert.

    Liechtenstein lebt von einem einzigen Rohstoff: Vertrauen. Wer Vermögen in Stiftungen und Trusts einbringt, kauft keine Berge, keine Industrie und keine natürlichen Ressourcen. Er kauft das Versprechen von Rechtssicherheit, Vertraulichkeit, stabilem Eigentumsschutz und funktionierenden Institutionen.

    Genau dieses Versprechen steht heute stärker infrage als je zuvor. Der Datendiebstahl von Informationen zu zehntausenden wirtschaftlich Berechtigten wäre in jedem Staat ein schwerer Vorfall. Für einen Finanzplatz, dessen Geschäftsmodell maßgeblich auf Diskretion und Sicherheit beruht, ist er eine Katastrophe.

    Hinzu kommt, dass seit Jahren immer wieder Vorwürfe zu Treuhändern, Stiftungen, Begünstigtenrechten, Aufsicht und Justiz erhoben werden. Ob diese Vorwürfe im Einzelfall zutreffen, müssen Gerichte und Behörden beurteilen. Doch die eigentliche Gefahr liegt längst in der Summe der Ereignisse. Wo ständig neue Skandale, Affären, Datenskandale und Missstände diskutiert werden, entsteht zwangsläufig der Eindruck eines Systems, das die Kontrolle über sich selbst verloren hat.

    Ein Finanzplatz kann Krisen überstehen. Was er nicht übersteht, ist der Verlust seiner Glaubwürdigkeit. Wer Sicherheit verspricht und Unsicherheit liefert, wer Vertraulichkeit verspricht und Daten verliert, wer Vertrauen einfordert und Zweifel erntet, beschädigt sein wichtigstes Kapital.

    Die wahre Gefahr für Liechtenstein ist deshalb nicht der nächste Hacker, nicht der nächste Prozess und nicht der nächste Skandal. Die wahre Gefahr ist, dass internationale Investoren irgendwann zu dem Schluss kommen, dass andere Standorte schlicht mehr Vertrauen verdienen. Ein Finanzplatz stirbt nicht an einem einzelnen Ereignis. Er stirbt daran, dass ihm niemand mehr glaubt.

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  19. Zeitungsleser
    Zeitungsleser sagte:

    Würde man jetzt Geld zu einem Liechtensteiner Treuhänder oder einer liechtensteinischen Bank bringen, muss man doch Angst haben, dass der Treuhänder oder die Bank gegen eine der Sanktionen verstößt und deswegen selbst sanktioniert wird. Die Frage ist doch, ob man in so einem Fall überhaupt noch an sein Geld kommen würde.

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  20. Cyberattacke wegen Vetternwirtschaft
    Cyberattacke wegen Vetternwirtschaft sagte:

    Inzwischen hat die liechtensteinische Regierung die Erklärung offiziell bestätigt: Es war eine „fehlerhafte Logik zur Überprüfung der Berechtigungen“.

    Die liechtensteinische Regierung hatte auch bestätigt, dass die IT-Struktur von einer liechtensteinischen IT Firma stammt.

    Wenn es vorrangiger ist, eine einheimische IT-Firma zu beauftragen als die professionellsten beispielsweise aus der Schweiz, dann passieren eben solche Katastrophen.

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  21. Herbert
    Herbert sagte:

    Die Skandale, die bekannt geworden sind, wie die Skandale Perry, Bacardi, Harrlaub oder der der Asturion Stiftung saudischen Königshauses sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Die tatsächliche Anzahl ist wesentlich höher. Da die verpflichtend bei zu ziehenden, liechtensteinischen Rechtsanwälte den betroffenen Opfern jedoch die Geschichte erzählen, es handelte sich um „bedauerliche Einzelfälle“, erkenne die Betroffenen nicht, dass er sich keineswegs um Einzelfälle, sondern um eins seit vielen Jahren eingespieltes und ausgeklügeltes perfides System handelt, in welchem untreue Treuhänder und nicht neutrale Richter zusammenwirken.

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  22. Florian Rappold
    Florian Rappold sagte:

    Man kann davon ausgehen, dass auch die Banken im FL die gleiche IT-Bude beauftragt haben wir die FL Landesregierung. Ob die IT bei den Banken daher besser geschützt ist als bei der Landesregierung, bezweifle ich.

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  23. Ausdrückliche Warnung hinsichtlich Liechtenstein als Treuhand- und Stiftungsstandort
    Ausdrückliche Warnung hinsichtlich Liechtenstein als Treuhand- und Stiftungsstandort sagte:

    Marktteilnehmer, Investoren sowie Begünstigte sollten bei der Errichtung oder Nutzung liechtensteinischer Stiftungen und Trusts erhöhte Vorsicht walten lassen.

    Seit Jahren werden schwerwiegende und wiederkehrende Vorwürfe erhoben, die darauf hindeuten, dass es sich bei den beanstandeten Vorgängen möglicherweise nicht lediglich um vereinzelte Fehlentwicklungen handelt, sondern um strukturelle Defizite mit potenziell systemischen Auswirkungen.

    Wesentliche Risikofaktoren

    1. Strukturelle Anreize zur Selbstbegünstigung
    Es bestehen wiederholt vorgebrachte Vorwürfe, wonach bestimmte Treuhand- und Stiftungsstrukturen in einer Weise genutzt werden können, die es Treuhändern, Stiftungsräten oder sonstigen Intermediären ermöglicht, eigene wirtschaftliche Interessen gegenüber den Interessen der Begünstigten zu priorisieren.

    Kritiker sehen darin das Risiko eines strukturell angelegten Interessenkonflikts, der Missbrauchsmöglichkeiten begünstigen könnte.

    2. Zweifel an der Wirksamkeit gerichtlicher Schutzmechanismen
    Darüber hinaus werden erhebliche Bedenken hinsichtlich der praktischen Wirksamkeit und Unabhängigkeit gerichtlicher Kontrollmechanismen geäußert.

    Insbesondere wird die Frage aufgeworfen, ob Begünstigte und wirtschaftlich Berechtigte ihre Rechte in Auseinandersetzungen mit Treuhändern oder Stiftungsorganen effektiv, unparteiisch und innerhalb angemessener Fristen durchsetzen können.

    3. Wahrnehmung institutioneller Duldung problematischer Praktiken
    Kritiker vertreten die Auffassung, dass bestehende Missstände nicht mit der erforderlichen Konsequenz auf regulatorischer, gerichtlicher oder politischer Ebene adressiert würden.

    Hieraus ergibt sich die Wahrnehmung, dass problematische Verhaltensweisen möglicherweise nicht konsequent unterbunden werden und strukturelle Schwächen fortbestehen.

    4. Zweifel an der Verlässlichkeit der Rechtssicherheit
    Obwohl Liechtenstein international als Standort für Vermögensschutz, Stabilität und Rechtssicherheit auftritt, werden Zweifel geäußert, ob diese Erwartungen im Konfliktfall stets in vollem Umfang erfüllt werden.

    Insbesondere bei Streitigkeiten über Begünstigtenrechte, Vermögenszugriff oder Kontrollrechte wird teilweise die Auffassung vertreten, dass die tatsächliche Durchsetzbarkeit von Ansprüchen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sein könne.

    5. Hinweise auf strukturelle statt lediglich vereinzelte Probleme
    Die genannten Kritikpunkte werden von ihren Vertretern nicht als isolierte Einzelfälle beschrieben, sondern als mögliche Indikatoren grundlegender Schwächen innerhalb des Treuhand-, Stiftungs- und Rechtsschutzsystems.

    Gerade die wiederholte und inhaltlich ähnliche Natur der Vorwürfe führt dazu, dass vereinzelt von systemischen Risiken gesprochen wird.

    Schlussfolgerung: Erhöhtes Risikoumfeld
    Vor diesem Hintergrund sollte die Reputation Liechtensteins als sicherer und rechtlich besonders verlässlicher Finanz- und Vermögensverwaltungsstandort nicht ohne sorgfältige unabhängige Prüfung als gegeben vorausgesetzt werden.

    Investoren und Begünstigte sollten insbesondere folgende Risikobereiche einer vertieften Analyse unterziehen:

    – tatsächliche Kontrolle über Vermögenswerte nach deren Übertragung in Treuhand- oder Stiftungsstrukturen,
    – praktische Durchsetzbarkeit von Begünstigten- und Informationsrechten,
    – Effizienz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit gerichtlicher Streitbeilegungsmechanismen.

    Eine Nutzung liechtensteinischer Trust- und Stiftungsstrukturen sollte daher nur auf Grundlage einer vertieften Due-Diligence-Prüfung, geeigneter Schutzmechanismen sowie eines realistischen Verständnisses der damit verbundenen rechtlichen und operativen Risiken erfolgen.

    Antworten
  24. Liechtenstein: wir bieten mehr als Geld und Zinsen
    Liechtenstein: wir bieten mehr als Geld und Zinsen sagte:

    Unter anderem langjährige Erfahrung bei
    > Korruption
    > Wirtschaftskriminalität
    > Finanzkriminalität
    > Veruntreuung
    > untreuen Treuhänder
    > nicht neutralen Gerichten
    > Vertuschen

    Antworten
  25. Aufruf der Landesregierung
    Aufruf der Landesregierung sagte:

    Diejenigen Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner, die nicht in dem Krisenstab wegen der etwa 800 seit ein bis zwei Jahren verwaisten Zombie Trusts sind, mögen sich bitte melden und in den Krisenstab wegen der 31‘000 gehackten und abgesaugten Datensätze kommen.

    Antworten
  26. Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers
    Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers sagte:

    Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database:

    Martin Batliner
    Angelika Moosleithner-Batliner
    Hubert Josef Büchel
    Roland Ohri
    Michael Grunstein
    Maria Anna Theresia Dreier Nipp
    Mario Zindel
    Roman Eggenberger
    Joachim Kais (DE/LI)
    Peter Adolf Meier (CY/LI)
    Frank Oliver Zindel (CH/LI)
    Janet Fletcher (LI/MC)
    Edmund Mag Freischer (AT/LI)
    Christ Johann Collenberg (CH/LI)
    Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
    Martin Peter Egli (CH/LI)

    ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG.
    Fidarco Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt.
    Sequoia Treuhand Trust reg..
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG
    Sequoia Treuhand Trust reg.
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter Partner (Liechtenstein Client).
    Tremaco / Tremaco Trust reg..

    Antworten
  27. Datenspeicherung für Anfänger
    Datenspeicherung für Anfänger sagte:

    Der Lieferant der Plattform kam aus dem Ländle. Reicht völlig als Qualitätsnachweis! So läuft das im Ländle.

    Antworten
  28. Korruption im Ländle
    Korruption im Ländle sagte:

    So etwas kommt von der Vetternwirtschaft, wenn nicht die fähigste IT-Firma aus dem Ausland für die Datensicherheit beauftragt wird, sondern eine IT-Firma aus dem Ländle. Aber im Ländle werden eben stets die Einheimischen bevorzugt, das ist auch bei der Justiz so, wo manche Richter kein Problem damit haben, das Recht zu beugen, um den Einheimischen zu helfen.

    Vetternwirtschaft ist das Kosewort dafür, der Fachbegriff lautet Korruption.

    Antworten

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