Wie immer bei grossen Katastrophen: zuerst will’s keiner wahrhaben.

Vor knapp 20 Jahren musste Liechtenstein das Geschäftsmodell Stiftungen und Trusts als Schwarzgeldbunker aufgeben. Das tat weh. Der Erfinder und Profiteur Herbert Batliner machte einen unrühmlichen Abgang, die Anzahl dieser Konstrukte schnurrte gewaltig zusammen.

Der Finanzplatz und seine 130 Treuhänder haben’s überlebt. Mehr schlecht als recht, die Skandale um ungetreue Treuhänder reissen nicht ab. Ihnen passiert nichts, die fürstliche Justiz hält ihre schützende Hand über sie. Aber Reputation und Image nehmen Schaden. Doch es gilt weiterhin:

Ich bin Liechtensteiner, mir kann keiner.

Galt.

Inzwischen ist mehr als eine Woche seit dem grössten Datenklau in der Geschichte Liechtensteins vergangen. Nicht irgend etwas wurde gestohlen. Sondern die Kronjuwelen, das Herz des Finanzplatzes. Die vollständige Liste der wirtschaftlich berechtigten Personen an all den Stiftungen und Trusts und sonstigen Finanzvehikeln.

Die Behörden tun das, was sie immer tun. Was sie auch bei den 800 Zombie-Trusts tun. Betriebsamkeit vortäuschen und die Füsse still halten. In der Hoffnung: es geht vorbei.

Wird es aber nicht. Denn die Lage ist völlig klar. Der Finanzplatz Liechtenstein macht nichts besser als andere, aber vieles schlechter. Vermögensverwaltung: mittelmässig bis lausig, was die Performance betrifft. Servicefreundlichkeit: geht so, solange der Kunde nicht unangenehme Fragen über Kick-backs oder Retrozessionen stellt. Plus unverschämte Honorare und andere Bereicherungsmethoden der Treuhänder, die aus viel weniger Stiftungen immer noch das gleiche Einkommen wie in den golden Zeiten herausmelken wollen.

Das alles sind keine Gründe, wieso mehr als 500 Milliarden Vermögen in Liechtenstein gelagert oder verwaltet wird. Der einzige Grund dafür ist: Diskretion. Das Versprechen, dass der wirtschaftlich Berechtigte, der beneficial owner, nur im alleräussersten Notfall und nach zäher Gegenwehr geoutet wird. Aber im Normalfall niemals. Grosses Fürstenehrenwort, da können Sie dem Monarchen vertrauen.

Vertrauen ist sowieso das Fundament jedes Geldgeschäfts. Wer sein Vermögen fremden Händen überlässt, einem Treuhänder, einer Bank, muss vertrauen können, dass die diese Gelder oder Wertgegenstände sorglich, sorgfältig, treuhänderisch und vor allem diskret behandeln.

Vertrauen. Alles andere ist Geschwurbel, Schönsprech, PR-Geklimper.

Aber wem sämtliche 31’000 Datensätze über die wirklichen Eigentümer oder Nutzniesser aller Rechtsgefässe im Ländle abhanden kommen, der verliert alles Vertrauen. Schlagartig.

Das Ereignis macht alle Beteiligten und Betroffenen zunächst sprachlos, fassungslos. Weil es so unfassbar ist. Kundenverrat, mit dem sich die UBS im Steuerstreit mit den USA rettete, unschön. Aber damals hatte die UBS weltweit wohl über 15 Millionen Kunden; die Daten von rund 4000 Personen wurden an den US-Fiskus ausgeliefert. Das sind 0,03 Prozent.

In Liechtenstein kamen die Daten von 100 Prozent aller Kunden abhanden. 100 Prozent. Schlimmer geht es nicht.

Nach dem ersten Schreckmoment kommt die bittere Erkenntnis: das war’s. Das läutet das Ende des Finanzplatzes Liechtenstein ein. Denn ohne Vertrauen in die Diskretion gibt es keinen einzigen Grund, wieso jemand dort sein Vermögen verwalten lassen sollte.

Ländle und Fürst und Folklore und Tralala und die Burg und das Volksfest am 15. August, und die Berge und die putzigen Liechtensteiner? Na und? Das alles ist nicht mal ein besonders attraktives touristisches Ziel.

Aber weiterhin in der Limousine mit abgedunkelten Scheiben in die Tiefgarage der Bank oder des Treuhänders fahren, um dann sein dort gelagertes Geld zu streicheln? Und sich darüber freuen, dass das niemand weiss?

Vorbei, verweht, nie wieder.

Es ist der GAU. Ob die gestohlenen Daten an die Öffentlichkeit gelangen oder nicht. Ob sie für Erpressungen verwendet werden oder nicht. Ob sie mysteriös verschollen bleiben oder nicht. Ob sie vom Fürsten oder vom Staat zurückgekauft werden oder nicht: das Vertrauen ist ebenfalls gestohlen worden.

Und kehrt nie mehr zurück.

53 Kommentare
  1. Die Grundlagen eines erfolgreichen Finanzplatzes und warum Liechtenstein bei jeder einzelnen Zweifel aufkommen lässt
    Die Grundlagen eines erfolgreichen Finanzplatzes und warum Liechtenstein bei jeder einzelnen Zweifel aufkommen lässt sagte:

    Die wichtigsten Kriterien eines Finanzplatzes für vermögende Privatkunden, Unternehmen, Fonds und Investoren sind vor allem:

    1. Vertrauen
    Das wichtigste Gut eines Finanzplatzes ist Vertrauen. Kunden müssen darauf vertrauen können, dass:
    – ihr Vermögen sicher ist,
    – Verträge eingehalten werden,
    – Behörden professionell handeln,
    – Krisen kompetent bewältigt werden.
    Vertrauen ist oft wichtiger als Steuervorteile oder Gebühren.
    -> Es gibt Zweifel, dass in Liechtenstein Vermögen sicher ist, da die Justiz den Ruf hat, nicht neutral zu sein.

    2. Rechtsstaatlichkeit
    Investoren wollen wissen:
    – Eigentumsrechte werden geschützt.
    – Gerichte entscheiden unabhängig.
    – Verträge sind durchsetzbar.
    – Streitigkeiten werden fair gelöst.
    Viele Experten betrachten die Rechtssicherheit als eine der zentralen Grundlagen eines Finanzzentrums.
    -> Zahlreiche Skandale haben zu erheblichen Zweifeln an der Neutralität der Justiz in Liechtenstein geführt. Kritiker bemängeln, dass allzu oft Vetternwirtschaft über Recht und Gesetz gestellt und die einheimische Finanzelite bevorzugt wird. Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit in Liechtenstein unterliegen erheblichen Zweifeln.

    3. Sicherheit
    Heute umfasst Sicherheit mehrere Ebenen:
    – Sicherheit von Vermögenswerten
    – Sicherheit der Banken
    – Cybersicherheit
    – Datenschutz
    – Schutz vor Betrug und Wirtschaftskriminalität
    -> Gerade Cyberangriffe auf sensible Register können deshalb erhebliche Aufmerksamkeit erzeugen. Aufgrund der nach zahlreichen übereinstimmenden Medienberichten nicht neutralen Justiz gibt es keine Sicherheit von Vermögenswerten. Dass Cybersicherheit und Datenschutz nicht bestehen, haben die erfolgreichen Datendiebstähle am 30. Juli 2026 gezeigt, in denen sämtliche wirtschaftlich Begünstigte sämtlicher Stiftungen und Trusts erbeutet werden konnten.

    4. Reputation
    Der Ruf eines Finanzplatzes ist häufig entscheidend. Fragen potenzieller Kunden sind:
    – Wird dieser Standort international respektiert?
    – Wird er mit Professionalität verbunden?
    – Gibt es wiederkehrende Skandale?
    – Wie berichten internationale Medien darüber?
    -> Reputation kann über Jahrzehnte aufgebaut und in kurzer Zeit beschädigt werden. Nicht nur die Cyberattacke vom Juli 2026, in welcher sämtliche wirtschaftlich Berechtigten sämtlicher Stiftungen und Trusts erbeutet werden konnten, sondern auch die seit Jahren nicht abreissende Kette von Skandalen, mit welchen Begünstigte vermögender Stiftungen mithilfe der nicht neutralen Justiz um ihre Rechte gebracht wurden (Skandale wie z.B. Perry, Bacardi, Karajan, Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie) belegen, dass die Reputation des Finanzplatzes Liechtenstein mehr als zweifelhaft ist.

    5. Kompetenz und Infrastruktur
    Ein Finanzplatz braucht:
    – gute Banken,
    – Vermögensverwalter,
    – Treuhänder,
    – Anwälte,
    – moderne IT-Systeme.
    Die besten gesetzlichen Rahmenbedingungen helfen wenig, wenn die Umsetzung schwach ist.
    -> Die Zuverlässigkeit zahlreicher Treuhänder steht ebenso in Frage wie die angeblich modernen IT-Systeme, die eine Cyberattacke auf die vertraulichsten Daten, die der wirtschaftlich Berechtigten, nicht verhindern konnte.

    6. Vertraulichkeit und Datenschutz
    Früher war dies oft der zentrale Wettbewerbsfaktor vieler Finanzplätze.
    Heute sind aufgrund internationaler Transparenzstandards absolute Geheimhaltung und Bankgeheimnisse deutlich eingeschränkt. Dennoch erwarten Kunden weiterhin:
    – Schutz sensibler Daten,
    – Schutz vor Datenabfluss,
    – professionelle Informationssicherheit.
    -> Dass diese Kriterien in Liechtenstein nicht erfüllt werden, hat die Cyberattacke deutlich belegt.

    8. Internationale Glaubwürdigkeit

    Wichtig sind Bewertungen durch Organisationen wie:
    – FATF
    – MONEYVAL
    – OECD
    – EU
    -> Der Expertenausschuss des Europarates MONEYVAL hat festgestellt: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein».
    Und der Expertenausschuss des Europarats GRECO hat Antikorruptionsmassnahmen für Richter, Regierungsmitglieder und selbst den Fürsten Liechtensteins angeordnet.

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  2. ABC News: “Cyberattack hits Liechtenstein's register of people behind
    ABC News: “Cyberattack hits Liechtenstein's register of people behind sagte:

    ABC News, August 3, 2026:

    The government of Liechtenstein says a cyberattack was made on a register of people behind companies and foundations in the wealthy principality

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  3. Wenn Vertrauen stirbt, stirbt der Finanzplatz
    Wenn Vertrauen stirbt, stirbt der Finanzplatz sagte:

    Der größte Vermögensverlust in Liechtenstein betrifft nicht Geld, sondern Vertrauen. Wenn Vertraulichkeit versagt und Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit bestehen, bricht das Fundament eines Finanzplatzes weg. Ohne Vertrauen ist Liechtensteins wichtigster Standortvorteil nur noch ein Mythos.

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  4. Das kriminelle System in Liechtenstein
    Das kriminelle System in Liechtenstein sagte:

    Treuhänder in Liechtenstein bringen seit vielen Jahren mit aktiver Hilfe namentlich bekannter Richter und Richterinnen Stiftungen und Trusts in ihre Macht und plündern diese aus. Es ist ein kriminelles System. Fürst und Regierung wissen dies, dulden dies aber, da es sehr viel Geld in ihr Land spült.

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    • Richterin Martina Schöpf-Herberstein
      Richterin Martina Schöpf-Herberstein sagte:

      Richterin Martina Schöpf-Herberstein hat im Fall der Asturion Stiftung des verstorbenen saudischen Königs Fahd den Begünstigen, also der Witwe und dem Sohn von König Fahd im Sinne der Treuhänder entschieden und ihnen ihr gesetzliches Informations- und Kontrollrecht vorenthalten, weil sie es ja entgegen den Interessen der Stiftung gebrauchen könnten.

      Damit hat sie den wesentlichen Kontrollmechanismus einer Stiftung, das gesetzliche Informations- und Kontrollrecht ausgehebelt, so dass die Treuhänder die Stiftung jahrelang völlig unkontrolliert verwalten könnten.

      Das Gesetz in Liechtenstein wird so zur Makulatur, Vetternwirtschaft ist in Liechtenstein höherrangig.

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  5. El Pais: „Liechtenstein, a haven of secrecy for the ultra-rich, is beginning to crumble“
    El Pais: „Liechtenstein, a haven of secrecy for the ultra-rich, is beginning to crumble“ sagte:

    El País argues in the article of August 6, 2026 that the cyberattack has struck at the heart of Liechtenstein’s financial model. While no assets were stolen, the exposure of sensitive ownership data undermines the confidentiality, trust, and legal certainty on which the country’s reputation as a wealth management centre depends. The article suggests that this reputational damage could prove more serious than the technical breach itself.https://english.elpais.com/economy-and-business/2026-08-06/liechtenstein-a-haven-of-secrecy-for-the-ultra-rich-is-beginning-to-crumble.html?outputType=amp

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  6. Joachim
    Joachim sagte:

    Das Geschäftsmodell viel Geld durch Skrupellosigkeit zu verdienen, indem geholfen wurde, veruntreute Entwicklungshilfen zu verstecken (z.B. des nigerianischen Diktators Sani Abacha), Gelder aus Drogenhandel, Waffenhandel, Menschenhandel usw. zu verstecken, ist kaputt.

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  7. Liechtenstein is a deliberately structured system enabling abuse, protected by its own institutions
    Liechtenstein is a deliberately structured system enabling abuse, protected by its own institutions sagte:

    Liechtenstein is a deliberately structured system enabling abuse, protected by its own institutions. The justice system actively enables abuse:

    * Courts protect trustees instead of beneficiaries.
    * Legal processes are used to delay, exhaust, and exclude claimants
    * There are close networks between trustees, judges, and lawyers.

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  8. ZDF: „Warum der Liechtenstein-Hack so brisant ist"
    ZDF: „Warum der Liechtenstein-Hack so brisant ist" sagte:

    ZDF heute Artikel vom 3. August 2026
    :
    Das ZDF stellt den Cyberangriff nicht nur als IT-Sicherheitsvorfall dar, sondern als Ereignis mit potenziell weitreichenden Folgen für den Ruf des liechtensteinischen Finanzplatzes. Die zentrale Kritik lautet, dass der Hack die Transparenz über Vermögensstrukturen erhöhen könnte und gleichzeitig alte Fragen zu Steuervermeidung, Geldwäsche und der Rolle Liechtensteins als internationaler Finanzplatz wieder aufwirft.

    Der Artikel enthält mehrere kritische Untertöne:

    – Vertrauensproblem des Finanzplatzes:
    Der Hack trifft einen Kernbereich des liechtensteinischen Finanzplatzes, der von Stiftungen, Trusts und Vermögensstrukturen geprägt ist.

    – Mögliche Steuervermeidung:
    Das ZDF weist darauf hin, dass die Daten möglicherweise offenlegen könnten, wer Vermögen vor dem heimischen Fiskus versteckt hat.

    – Historische Belastung:
    Der Artikel erinnert an frühere Steuerskandale und die LGT-Affäre, wodurch der Eindruck entsteht, dass Liechtenstein trotz Reformen weiterhin mit seiner Vergangenheit als diskreter Finanzplatz kämpft.

    – Zweifel an der Sauberkeit des Finanzplatzes:
    Besonders deutlich wird der Satz, dass „ganz sauber das Geld in Liechtenstein nicht“ sei. Als Beispiele nennt das ZDF frühere US-Ermittlungen und Geschäfte mit vermögenden russischen Kunden.

    – Sicherheitsversagen:
    Indirekt kritisiert der Artikel, dass ein derart sensibles Register erfolgreich gehackt werden konnte.

    Kernaussage
    Das ZDF stellt den Cyberangriff nicht nur als IT-Sicherheitsvorfall dar, sondern als Ereignis mit potenziell weitreichenden Folgen für den Ruf des liechtensteinischen Finanzplatzes. Die zentrale Kritik lautet, dass der Hack die Transparenz über Vermögensstrukturen erhöhen könnte und gleichzeitig alte Fragen zu Steuervermeidung, Geldwäsche und der Rolle Liechtensteins als internationaler Finanzplatz wieder aufwirft.

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  9. Alexander Petersen
    Alexander Petersen sagte:

    Ein Finanzplatz kann Krisen überstehen. Er kann Skandale überstehen. Er kann sogar wirtschaftliche Rückschläge überstehen. Was er nicht übersteht, ist der Verlust seiner Glaubwürdigkeit. Wenn Vertrauen das Fundament war, dann ist dieser Vorfall kein Betriebsunfall. Er ist ein Erdbeben. Und die eigentliche Gefahr besteht darin, dass die Mauern noch stehen, während das Fundament bereits bröckelt.

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  10. FORTUNE: Someone broke into Liechtenstein’s secret wealth haven list overnight
    FORTUNE: Someone broke into Liechtenstein’s secret wealth haven list overnight sagte:

    A hacker gained access to Liechtenstein’s beneficial ownership register, exposing data linked to roughly 31,000 people. Authorities say the breach was contained and are investigating, but the incident has significant reputational implications for one of Europe’s best-known financial centers.

    Antworten
  11. Growing Allegations Against Liechtenstein’s Financial and Judicial System
    Growing Allegations Against Liechtenstein’s Financial and Judicial System sagte:

    The volume and severity of detailed allegations concerning Liechtenstein’s judicial and financial systems continue to increase and are becoming increasingly difficult to ignore. As these reports accumulate, a fundamental question emerges: whether Liechtenstein can continue to uphold its reputation as a credible, transparent, and rule-of-law-based international financial center.

    An increasing number of affected individuals are now coming forward publicly, describing patterns of conduct and institutional practices that suggest the possibility of significant systemic deficiencies and governance failures. Taken collectively, these allegations raise concerns regarding the effectiveness of oversight mechanisms, accountability frameworks, and the consistent application of legal protections.

    At the same time, a picture is emerging of well-established networks involving fiduciaries, members of the judiciary, prosecutors, and legal professionals that allegedly have operated in a highly coordinated and routine manner over extended periods. While affected parties are frequently presented with the familiar explanation that their experience represents an isolated incident, the growing body of allegations suggests the potential existence of broader structural issues.

    From a risk management perspective, such claims, if substantiated, could indicate elevated legal, regulatory, reputational, and governance risks. They may also raise questions regarding the robustness of institutional safeguards, the independence of key control functions, and the effectiveness of democratic and judicial oversight. For financial institutions and investors alike, these developments warrant careful monitoring and enhanced due diligence until greater clarity and transparency are achieved.

    Antworten
  12. Raffaela
    Raffaela sagte:

    Jahrzehntelang lebte der Finanzplatz von einem einzigen Versprechen: Diskretion. Nicht bessere Vermögensverwaltung, nicht tiefere Gebühren, nicht überlegene Innovation. Sondern die Gewissheit, dass sensible Informationen geschützt bleiben. Wenn nun ausgerechnet die Daten der wirtschaftlich Berechtigten ins Visier eines Cyberangriffs geraten, dann trifft das nicht einen Randbereich des Systems, sondern dessen Herz.

    Antworten
  13. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
    Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.

    Fazit
    Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.

    Antworten
  14. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

    Antworten
  15. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

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  16. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

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  17. Deloitte: Cyberattack in Liechtenstein: Austria Also Affected
    Deloitte: Cyberattack in Liechtenstein: Austria Also Affected sagte:

    Deloitte, 06. Augist 2026:

    Deloitte: Cyberattack in Liechtenstein: Austria Also Affected

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  18. Wenn man nicht mehr weiter weiss, bildet man einen Arbeitskreis
    Wenn man nicht mehr weiter weiss, bildet man einen Arbeitskreis sagte:

    Liechtensteinische Staatsanwaltschaft beantragt gerichtliche Vorerhebungen

    Im Zusammenhang mit dem kriminellen Cyberangriff auf das Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen verfolgen die ermittelnden Behörden digitale Spuren. Die Kriminalpolizei hat bereits einen ersten Ermittlungsbericht an die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat beim Fürstlichen Landgericht Vorerhebungen gegen unbekannte Täterschaft wegen des Verdachts des widerrechtlichen Zugriffs auf ein Computersystem nach § 118a Abs 1 Z 1 und Abs 2 StGB sowie des Datendiebstahls nach § 131a StGB beantragt.

    Das Amt für Justiz hat den betroffenen Personenkreis des Cyberangriffs ausgewertet. Auskünfte zum Personenkreis können aus rechtlichen und ermittlungstaktischen Gründen nicht kommuniziert werden. Regierungschefin Brigitte Haas: «Wir verstehen das Interesse am Inhalt des Registers. Die Informationen unterliegen der Geheimhaltung und daher kann die Regierung auch keine Auskünfte zu den betroffenen Daten geben.»https://regierung.li/medienportal-medium/16182/234720/0/medienmitteilung

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  19. Konstantin
    Konstantin sagte:

    Auf der Titanic lautete die Botschaft zunächst: Alles unter Kontrolle. Wenige Stunden später lag das Schiff auf dem Meeresgrund. Wer heute reflexartig beschwichtigt, sollte sich daran erinnern, dass nicht die Panik, sondern die Verharmlosung einer Krise oft den grössten Schaden anrichtet.

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  20. Markus Habermann
    Markus Habermann sagte:

    Wenn die sensiblesten Daten in Liechtenstein nicht besser geschützt waren, muss befürchtet werden, dass die sensiblesten Daten der Banken in Liechtenstein auch nicht besser geschützt sind. Für Investoren sollte dies ein Warnsignal sein.

    Antworten
  21. Nicht die Daten sind weg. Das Vertrauen ist weg.
    Nicht die Daten sind weg. Das Vertrauen ist weg. sagte:

    Jahrzehntelang lebte der Finanzplatz von einem einzigen Versprechen: Diskretion. Nicht bessere Vermögensverwaltung, nicht tiefere Gebühren, nicht überlegene Innovation. Sondern die Gewissheit, dass sensible Informationen geschützt bleiben. Wenn nun ausgerechnet die Daten der wirtschaftlich Berechtigten ins Visier eines Cyberangriffs geraten, dann trifft das nicht einen Randbereich des Systems, sondern dessen Herz.

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  22. Nerd
    Nerd sagte:

    In April, Anthropic warned that its latest artificial intelligence models can “surpass all but the most skilled humans at finding and exploiting software vulnerabilities.”

    Last Thursday, it announced that three of its AI models—Opus 4.7, Mythos 5 and an internal research test model—broke out of their testing environments and hacked into other organizations on three separate occasions. OpenAI has announced that a similar incident occurred two weeks ago.

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  23. Armageddon
    Armageddon sagte:

    Ein Finanzplatz, an welchem Stifter und Begünstigte seit Jahren immer und immer wieder systematisch von Kriminellen mit Hilfe einer staatlich geduldet korrupten Justiz beraubt worden sind, erlebt in Echtzeit sein Armageddon. Das ist biblische Gerechtigkeit.

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  24. Ernst Walch und der Diktator Abacha
    Ernst Walch und der Diktator Abacha sagte:

    So funktioniert Doppelmoral in Liechtenstein:

    Der nigerianische Diktator Sani Abacha plünderte nach Schätzungen 2–5 Milliarden US-Dollar aus der Staatskasse Nigerias. Ein Teil dieses Geldes wurde über internationale Finanzplätze – u. a. Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein – in Stiftungen, Trusts und Briefkastenfirmen verschoben.

    Dem früheren Liechtensteiner Parlamentspräsident und Außenminister Ernst Walch wurde in Medienberichten vorgeworfen, bei Strukturen zur Verwaltung oder Verschleierung von Vermögen autoritärer Herrscher und Oligarchen geholfen zu haben, darunter auch Geld aus dem Umfeld von Abacha. Er selbst hat solche Vorwürfe stets bestritten bzw. darauf verwiesen, dass seine Arbeit juristische und treuhänderische Dienstleistungen im Rahmen des damaligen Rechts gewesen sei.

    Im Jahr 2025 war Walch der Kandidat der FBP als Regierungschef.

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  25. Warnung vor Liechtenstein! ⚠️
    Warnung vor Liechtenstein! ⚠️ sagte:

    Man kann vor Liechtenstein nur warnen:

    1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
    2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
    3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
    4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
    5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.

    Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.

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  26. Sherlock Holmes
    Sherlock Holmes sagte:

    Es wird spannend, wer alles in dem Register auftaucht. Welche Diktatoren, Despoten, Russen, osteuropäischen Minister, Drogenbarone, Waffenschieber usw.

    Antworten
  27. Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers
    Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers sagte:

    Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database:

    Martin Batliner
    Angelika Moosleithner-Batliner
    Hubert Josef Büchel
    Roland Ohri
    Michael Grunstein
    Maria Anna Theresia Dreier Nipp
    Mario Zindel
    Roman Eggenberger
    Joachim Kais (DE/LI)
    Peter Adolf Meier (CY/LI)
    Frank Oliver Zindel (CH/LI)
    Janet Fletcher (LI/MC)
    Edmund Mag Freischer (AT/LI)
    Christ Johann Collenberg (CH/LI)
    Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
    Martin Peter Egli (CH/LI)

    ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG.
    Fidarco Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt.
    Sequoia Treuhand Trust reg..
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG
    Sequoia Treuhand Trust reg.
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter Partner (Liechtenstein Client).
    Tremaco / Tremaco Trust reg..

    Antworten
  28. Treuhänder Hall of Fame
    Treuhänder Hall of Fame sagte:

    – Anton Wyss, Treuhänder, ehemals Vizepräsident der Liechtensteiner Treuhandkammer, wurde von der US-Behörde OFAC (Office of Foreign Asset Control) sanktioniert, weil er Transaktionen mit sanktionierten Geldern gefördert hat.

    – Stefan Wenaweser, Treuhänder, wurde von den Liechtensteiner Treuhändern zu ihrem Präsidenten gewählt, obwohl jeder wusste, dass er bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hat.

    – Harry Gstöhl, Treuhänder, ehemals Präsident des höchsten Liechtensteinischen Gerichts, des Staatsgerichtshofes, wurde wegen Veruntreuung von etwa 40 Millionen Franken zu insgesamt etwa 8 Jahren Gefängnis verurteilt.

    – Mario Staggl, Liechtensteinischer Treuhänder, hat nur etwa 30 Millionen Franken veruntreut und wurde nur zu 6 1/2 Jahre Gefängnis verurteilt.
    Ehrenbürger Liechtensteins:

    – Roland Oehri, Treuhänder, wurde von der US-Behörde OFAC sanktioniert, weil sein Treuhandunternehmen Sequoia Treuhand Trust Teil eines Netzwerks von Dienstleistern gewesen sei, das mit den Vermögensstrukturen des sanktionierten russischen Oligarchen Alisher Usmanov verbunden war..

    – Norbert Seeger, Treuhänder mit der weltweit grössten Rolls Royce Sammlung, der laut Staatsanwaltschaft Veruntreuungen in Höhe von mehr als 20 Millionen Franken begangen haben soll.

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  29. Liste der von der OFAC (Office of Foreign Asset Control) sanktionierten Personen in Liechtenstein:
    Liste der von der OFAC (Office of Foreign Asset Control) sanktionierten Personen in Liechtenstein: sagte:

    AUDAX TRUST CONSULTING ESTABLISHMENT
    AVIATRANS ANSTALT
    BUECHEL, Pascal Dominik
    CAFAR FOUNDATION
    DIEGELMANN, Axel Paul
    DIEGELMANN, Fritz
    GIGER, Markus Jakob
    IGT INTERGESTIONS TRUST REG.
    LIEMETA AG
    LINS, Alexander Franz Josef
    LMG LIGHTHOUSE TRUST REG
    NATWIN FOUNDATION
    NORDSTRAND LTD.
    OEHRI, Roland
    ONE ASSET MANAGEMENT AG
    PALOMA FOUNDATION
    PANYA AG
    RHEINGOLD EDELMETALL AG
    SEQUOIA TREUHAND TRUST REG
    SPERO FOUNDATION
    TRADE INITIATIVE ESTABLISHMENT
    WOLF, Stefan Anton
    WYSS, Anton Daniel

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  30. Ferdinand Mehren
    Ferdinand Mehren sagte:

    Wenn in Liechtenstein nicht einmal meine Daten sicher sind, woher soll man dann wissen, dass sein Geld sicher ist?

    Antworten
  31. HIGH-RISK WARNING: LIECHTENSTEIN
    HIGH-RISK WARNING: LIECHTENSTEIN sagte:

    From a risk-management and investor-protection perspective, Liechtenstein should be treated as a high-risk jurisdiction for certain fiduciary and asset-protection structures.

    The following risks warrant particular attention:

    1. Systemic fiduciary abuse risk
    There are serious concerns that Liechtenstein’s fiduciary sector permits sophisticated structures through which trustees may extract substantial financial benefits from assets entrusted to them, potentially at the expense of beneficiaries and investors.

    2. Lack of effective judicial protection
    The availability of formal judicial remedies should not be confused with effective legal protection in practice. There are serious concerns regarding the independence, effectiveness and impartiality of judicial oversight in disputes involving Liechtenstein trustees and fiduciary structures.

    3. Institutional protection and regulatory capture risk
    There are substantial concerns regarding the degree to which political and institutional stakeholders tolerate, protect or fail to adequately address persistent deficiencies within the fiduciary sector. The apparent absence of effective corrective action raises serious questions about institutional accountability and regulatory independence.

    4. Material legal-certainty risk
    The perception of Liechtenstein as a highly stable and legally secure financial centre may create a false sense of security. Formal legal protections and the practical ability to enforce those protections may diverge materially, particularly where substantial assets, fiduciaries and local institutional interests are involved.

    5. Structural risk — not merely isolated misconduct
    The concerns described above should not be dismissed as isolated cases or individual misconduct. The available pattern of allegations raises the possibility of structural weaknesses in governance, judicial oversight, fiduciary regulation and institutional accountability.

    INVESTOR CONCLUSION

    Investors should not assume that assets placed into Liechtenstein fiduciary structures are protected merely because they are located in a jurisdiction marketed as legally stable and financially sophisticated.

    Where significant assets are involved, reliance on Liechtenstein trustees, courts or purported legal protections should therefore be regarded as carrying material counterparty, governance, enforcement and jurisdictional risk.

    In particular, investors should not rely solely on the local courts or on the presumed existence of effective legal remedies when assessing downside risk.

    The fundamental risk is not simply that an individual trustee may act improperly. The more serious concern is that, where misconduct occurs, the institutional framework may not provide investors with an effective, independent and timely mechanism for obtaining redress.

    Accordingly, Liechtenstein-based fiduciary arrangements should be subjected to enhanced due diligence, independent legal review and a heightened jurisdictional-risk assessment before any material assets are committed.

    Risk classification: HIGH — heightened investor-protection, governance, enforcement and legal-certainty risk.

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  32. Urlauber
    Urlauber sagte:

    Liechtenstein hatte in den letzten Jahren viele Skandale, in denen Stifter und Begünstigte von Stiftungen und Trusts betrogen wurde, oftmals mit fragwürdiger Beteiligung der Justiz. Diese wurden kleingeredet, es war immer von „bedauerlichen Einzelfällen“ die Rede.

    Jetzt wird der Datenverlust kleingeredet, es wurden ja keine Finanzdaten geraubt.

    Antworten
    • Hans-Jürgen
      Hans-Jürgen sagte:

      Das ist mir schon aufgefallen, dass Liechtenstein anscheinend Journalisten dafür bezahlt, Lobeshymnen über den Finanzplatz zu schreiben. Diese Journalisten stehen natürlich jetzt auch da wie begossene Pudel, Wenn sie geschrieben haben, wie sicher Liechtenstein ist.

      Antworten

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