Der verstorbene Modegigant Valentino hinterlässt sein Vermögen einer Liechtensteiner Stiftung. Schlechte Idee.

Schon wieder gibt es eine multimillionenschwere Stiftung im Fürstentum. Sie heisst Valentino Garavani – Giancarlo Giammetti Foundation und hat ihren Sitz in Vaduz.

Der mit 93 Jahren verstorbene Valentino hat keine Erben; sein Gesamtvermögen wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Gut, dass der geniale Couturier nicht mehr erleben muss, was mit dieser Stiftung passieren könnte. Wenn in Liechtenstein das passiert, was häufig passiert. Missbrauch, Abzockerei und sogar reiner Diebstahl.

Die Voraussetzungen sind ideal. Der Stifter ist verstorben, es gibt keine bekannten Begünstigten, sondern die Stiftung soll eine Art Sammelgefäss für seine Immobilien, Kunstwerke und sein Vermögen sein.

Wie bei jeder Stiftung ist das beherrschende Organ der Stiftungsrat. In ihm sitzen Giancarlo Giammetti, der langjährige Geschäftspartner Valentinos. Dazu Ronald Feijen, enger Vertrauter Valentinos, Marc André Bonnant, Genfer Anwalt und Testamentsvollstrecker, Grégoire Bordier, Präsident der Vereinigung der Schweizer Privatbanken und Teilhaber von Bordier & Cie. und der Genfer Anwalt Matteo Pedrazzini. Wahrscheinlich deswegen, weil Valentino sein Testament an seinem Wohnsitz in Gstaad abfasste und es somit dem Schweizer Recht unterstellte.

Das nützt aber alles nicht viel, denn in einer liechtensteinischen Stiftung muss obligatorisch ein dazu autorisierter Anwalt oder Treuhänder aus dem Ländle Einsitz nehmen. Das hatte der Fürst schon vor langer Zeit so bestimmt, damit seinen Anwälten und Treuhändern eine lukrative Geldquelle zur Verfügung steht, aus der sie exorbitante Honorarnoten saugen können, die in keinerlei Verhältnis zu ihrer Tätigkeit stehen.

In diesem Fall handelt es sich um den liechtensteinischen Rechtsanwalt Dr. Peter Goop. Er ist einer der vielen im Ländle bestens vernetzten Multistiftungsräte. Da sieht man allerdings nur die Spitze des Eisbergs, weil es dem Fürsten auch beliebte zu verfügen, dass Familienstiftungen und Trusts nicht öffentlich einsehbar sind, also niemand weiss, wer hier im Stiftungsrat sitzt.

Im Fall Goop ist immerhin bekannt, dass er auch Präsident des Stiftungsrats der Maiores Stiftung ist, ausserdem war er Stiftungsrat und dann Liquidator der Valüna Stiftung. Benecare Foundation, Beneficentia Stiftung, Samina Stiftung, wo sich auch Prinz Niklaus von und zu Liechtenstein die Ehre gibt. Sein eigenes Familienvermögen verwaltet er in der Sammlung Adulf Peter Goop Stiftung, benannt nach seinem verstorbenen Vater.

Verbandelt ist Goop unter anderem mit Stefan Wenaweser. Der Partner der bekannt-berüchtigten Kanzlei Marxer & Partner ist zudem öffentlicher Notar und Präsident der Liechtensteinischen Treuhandkammer. Dass ihm vorgeworfen wird, in einem Prozess Akten aus dem Gericht entwendet und sie erst unter Androhung von Zwangsmassnahmen wieder zurückgegeben zu haben, solche Kavaliersdelikte haben im Fürstentum noch niemandem geschadet.

Ob der Sachverstand der fünf Nicht-Liechtensteiner ausreicht, um eine allfällige Usurpation der Stiftung zu verhindern?

Das wäre Business as usual in der Räuberhöhle Liechtenstein. Zunächst einmal könnte Goop in Frage stellen, wer hier Begünstigter ist. Und gleichzeitig sämtliche Informationsrechte kappen. Im sicheren Wissen, dass ein Prozess gegen diese Entscheidung vor den fürstlichen Gerichten Jahre dauern wird.

Sollten nun die übrigen Stiftungsräte protestieren, lassen sich leicht Vorwände finden, um sie ihres Amtes zu entheben. Wären sie auch Begünstigte, was zum teil anzunehmen ist, gibt es den bewährten «blossen Anschein einer möglichen Interessenskollision». Es kommt praktisch nie vor, dass ein fürstliches Gericht einen solchen Antrag eines fürstlichen Treuhänders abweist.

Und schwups, schon wäre Goop zumindest für einige Jahre der nicht mehr rechenschaftspflichtige Alleinherrscher in dieser Stiftung. Und niemand würde erfahren, wie er sich viele Millionen in den eigenen Geldbeutel schaufelt.

Das wäre dann neben dem Bacardí-Skandal, dem Skandal um die Asturion und die Hartlaub Stiftung und neben den verwaisten rund 800 Zombie-Trusts einfach neu der Valentino-Skandal. Na und, sagen da die Liechtensteiner, uns kann keiner.

44 Kommentare
  1. Die kriminelle Masche in Liechtenstein
    Die kriminelle Masche in Liechtenstein sagte:

    Bei liechtensteinischen Trusts und Stiftungen zeigt sich seit Jahren immer wieder dasselbe Muster:

    – Nach dem Tod des Stifters werden die von ihm eingesetzten Trustverwalter oder Stiftungsräte mit aktiver Hilfe von Richter:innen aus ihren Funktionen abberufen. Dies teilweise mit den abenteuerlichsten Begründungen.

    – Anschliessend werden Begünstigte systematisch von Informationen, Mitwirkungsrechten und jeder wirksamen Kontrolle ausgeschlossen. Dies wiederum mit aktiver Hilfe von Richter:innen. In dieser Zeit können die Treuhänder jahrelang völlig unkontrolliert die fremden Vermögen verwalten und sich so bereichern.

    – Während Verfahren gegen Begünstigte oder ursprüngliche Stiftungsräte auffallend zügig vorangetrieben werden, ziehen sich Verfahren gegen Liechtensteiner Treuhänder häufig über Jahre hin.

    – Suchen die Opfer, also die abgesetzten Trust- oder Stiftungsverwalter dann einen Rechtsanwalt in Liechtenstein auf, wird Ihnen das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ erzählt, obwohl in Wirklichkeit allgemein bekannt ist, dass es sich um ein ausgeklügeltes und eingespieltes System handelt, welches seit vielen Jahren immer und immer wieder zur Anwendung kommt. Denn auch die Rechtsanwälte haben kein Interesse daran, dass dieses System endet, da auch sie daran mitverdienen.

    Man fragt sich, ob in Liechtenstein tatsächlich noch von irgendjemanden der Wille besteht, den Stifterwillen zu schützen – oder ob sich ein System etabliert hat, in dem Macht, Zeit und finanzielle Ressourcen zulasten der Betroffenen eingesetzt werden.

    Ein funktionierender Rechtsstaat würde von Transparenz, wirksamer Kontrolle und der Gleichbehandlung aller Beteiligten leben. Wo der gegenteilige Eindruck entsteht, leidet nicht nur das Vertrauen der Betroffenen, sondern das Vertrauen in die rechtsstaatlichen Institutionen insgesamt.

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    • MONEYVAL über Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
      MONEYVAL über Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

      Liechtenstein gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Europas für Finanz- und Wirtschaftskriminalität.

      MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:

      «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»

      Für einen Finanzplatz ist diese Feststellung des Europarats kritisch, da sie Vertrauen in Produkte und Strukturen (Stiftungen, Anlagen) unterminiert und Kunden- und Investorenschutz infrage stellt.

      https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86

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    • H. Gebhardt
      H. Gebhardt sagte:

      Vieles von dem, was hier beschrieben wird, ist doch längst kein Geheimnis mehr – und genau das ist der Skandal. Ein System, das seine Schwächen kennt und sie trotzdem duldet, ist kein Ausrutscher, sondern Absicht.

      Solange Transparenz nur behauptet und Verantwortung weitergereicht wird, bleibt der Eindruck bestehen: Man verwaltet die Probleme – statt sie zu lösen.

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  2. Only in Liechtenstein
    Only in Liechtenstein sagte:

    So etwas gibt es nur in Liechtenstein: die Treuhänder wählen Stefan Wenaweser zu ihrem Präsidenten, von dem jeder weiss, dass er bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten gestohlen hatte.

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    • Und der Vizepräsident der Treuhandkammer wird sanktioniert
      Und der Vizepräsident der Treuhandkammer wird sanktioniert sagte:

      Das gibt es wirklich nur in Liechtenstein.

      Die liechtensteiner Treuhänder wählen jemanden zu ihrem Präsidenten, also zu ihrem Repräsentanten, der Dokumente aus Gerichtsunterlagen gestohlen hatte. Anscheinend qualifiziert man sich durch den Diebstahl von Dokumenten besonders als Repräsentant der liechtensteiner Treuhänder.

      Und der Vizepräsident der Treuhandkammer Anton Wyss wurde von der US-Behörde OFAC sanktioniert, weil er trotzbestehender Sanktionen Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern ermöglicht hat. Damit qualifiziert man sich wohl als Vizepräsident und Repräsentant der liechtensteiner Treuhänder.

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  3. Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung
    Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung sagte:

    Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

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    • Was bei der saudischen Königsfamilie klappt, klappt auch bei Valentino
      Was bei der saudischen Königsfamilie klappt, klappt auch bei Valentino sagte:

      Das Muster ist stets dasselbe. Es ist ausgeklügelt und eingespielt. Und es gibt Richter, die mit untreuen Treuhändern zum Nachteil der Begünstigten zusammenarbeiten. Was beispielsweise bei der Familie des verstorbenen saudischen Königs Fahd geklappt hat, kann doch ebenso bei der Stiftung von Valentino klappen.

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    • Drehbuch für liechtensteinische Treuhänder: Musterfall
      Drehbuch für liechtensteinische Treuhänder: Musterfall sagte:

      So funktioniert das eingespielte System für Treuhänder in Liechtenstein, hier am Beispiel der Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie:

      1. systematische Selbstbereicherung
      2. Ausschaltung von Begünstigtenrechten
      3. fehlende gerichtliche Kontrolle
      4. Missbrauch von Stiftungsvermögen

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    • Richterin Schöpf-Herberstein, die Heldin der Treuhänder
      Richterin Schöpf-Herberstein, die Heldin der Treuhänder sagte:

      Die Treuhänder wählen Richterin Martina Schöpf-Herberstein noch zu ihrer Schutzpatronin.

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    • In Liechtenstein können Treuhänder Vermögen kontrollieren, Begünstigte ausschalten – und die Justiz hält sie nicht auf.
      In Liechtenstein können Treuhänder Vermögen kontrollieren, Begünstigte ausschalten – und die Justiz hält sie nicht auf. sagte:

      Der Fall zeigt, dass in Liechtenstein

      – die Justiz das System schützt. Das ist ein systemisches Problem. Selbst wenn etwas schiefläuft, funktioniert die Kontrolle nicht. Es fehlt an Durchsetzbarkeit von Rechten, einer unabhängigen Kontrolle und funktionierenden, neutralen Gerichten.

      – Missbrauch rational möglich ist. Treuhänder entnehmen Geld, schalten Begünstigte aus, entziehen den Begünstigen Rechte und setzen Begünstigte unter Druck. Das ist kein Zufall, sondern ein reproduzierbares Vorgehensmodell. Ein System mit Spielregeln.

      – Selbstbedienung auf Kosten der Begünstigung möglich ist.

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  4. Warnung vor Liechtenstein!
    Warnung vor Liechtenstein! sagte:

    Man kann vor Liechtenstein nur warnen:

    1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
    2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
    3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
    4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
    5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.

    Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.

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  5. Zweifel an Rechtsstaatlichkeit und institutioneller Unabhängigkeit in Liechtenstein
    Zweifel an Rechtsstaatlichkeit und institutioneller Unabhängigkeit in Liechtenstein sagte:

    Es entsteht der Eindruck, dass in Liechtenstein persönliche Netzwerke und institutionelle Verflechtungen mitunter stärker wirken als rechtsstaatliche Prinzipien. Dies wirft Fragen hinsichtlich der Unabhängigkeit und Neutralität zentraler Institutionen sowie der Rechtsstaatlichkeit des Finanzplatzes und des Landes insgesamt auf.

    Insbesondere die engen Verbindungen zwischen Justiz, Politik, Anwaltschaft und Treuhandwesen können den Eindruck struktureller Interessenkonflikte entstehen lassen. Die geschilderten Vorgänge erscheinen daher nicht als isolierte Einzelfälle, sondern als Hinweis auf ein mögliches systemisches Standortproblem.

    Für einen internationalen Finanzplatz ist dies von erheblicher Bedeutung. Aus Sicht von Investoren kann dadurch Unsicherheit entstehen, ob Rechte und Ansprüche jederzeit verlässlich und unabhängig durchgesetzt werden können.

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  6. Bermuda Dreieck Liechtenstein
    Bermuda Dreieck Liechtenstein sagte:

    Liest man diesen Blog, so würde es nicht verwundern, wenn die Stiftung von Valentino genauso geplündert werden würde wie Dutzende Stiftungen zuvor, wie zum Beispiel

    – Perry
    – Bacardi
    – Karajan
    – die Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie

    Liechtenstein ist Bermuda Dreieck für ganze Vermögen.

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  7. Extreme caution is warranted when dealing with Liechtenstein trusts and foundations
    Extreme caution is warranted when dealing with Liechtenstein trusts and foundations sagte:

    For years, the same playbook has been used in Liechtenstein: beneficiaries are pushed aside by trustees claiming to act in the best interests of the foundation while in reality protecting their own interests. First, beneficiary status is challenged. Then access to information is denied. This has become standard operating procedure for bad actors in the fiduciary industry. What is truly alarming is that courts appear willing to validate the scheme. For investors, this creates serious legal and governance risks. Extreme caution is warranted when dealing with Liechtenstein trusts and foundations.

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  8. Daniel
    Daniel sagte:

    Kaum zu glauben, dass so ein erfolgreicher Modeunternehmer so schlechte Berater hatte, dass sein ganzer Nachlass in Gefahr gebracht wurde. Lesen die Berater keine Zeitung?

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  9. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
    Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.

    Fazit
    Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.

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  10. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

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  11. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

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  12. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

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  13. Ins Netz gegangen
    Ins Netz gegangen sagte:

    Schon wieder ist ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Die neuen Stiftungsverwalter, die von Valentino eingesetzt worden sind, sind bestimmt seine Vertrauten. Aber sie sind wohl auch Neulinge in Stiftungen. Und sie treffen auf Vollprofis, die genau wissen, die es geht…

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  14. 800 Zombie Trusts sind eine Bankrotterklärung
    800 Zombie Trusts sind eine Bankrotterklärung sagte:

    800 Zombie Trusts, auch von nicht sanktionierten Personen – und das seit anderthalb Jahren. Diese Stiftungen sind verwaist und selbst den nicht sanktionierten Anlegern, die sich auf den Stiftungsplatz Liechtenstein verlassen haben, bleibt der Zugriff auf ihre Vermögen weiterhin verweigert. Der Fürst und die Regierung sind handlungsunfähig und haben unter Beweis gestellt, dass der Finanzplatz Liechtenstein nicht sicher, sondern hoch riskant ist. Eine Bankrotterklärung für einen Finanzplatz.

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  15. SZ: „Liechtenstein - Dreckig, unaufrichtig, vulgär“
    SZ: „Liechtenstein - Dreckig, unaufrichtig, vulgär“ sagte:

    SZ‑Artikel mit dem zugespitzten Titel„Dreckig, unaufrichtig, vulgär“ vom 17. Mai 2010 richtet seine Kritik nicht nur gegen einzelne Fälle, sondern gegen das Geschäftsmodell und die politische‑wirtschaftliche Kultur des Finanzplatzes Liechtenstein insgesamt.

    1. Nähe zu problematischen Geldern
    Ein Kernvorwurf ist, dass Liechtenstein historisch Gelder zweifelhafter Herkunft angezogen und verwaltet hat.

    2. Tradition der Intransparenz und Verschleierung
    Ein weiterer zentraler Punkt ist die Kritik an Geheimhaltung und Konstruktionen zur Verschleierung von Vermögen. Daher „unaufrichtig“ im Sinne von mangelnder Transparenz gegenüber anderen Staaten und der Öffentlichkeit.

    3. Geschäftsmodell als Steueroase / Offshore-Zentrum
    Andere Staaten verlieren Steuereinnahmen, das Modell basiert (zumindest früher) teilweise auf Regelunterschieden zwischen Ländern.

    4. Moralische Kritik („vulgär“)
    „Vulgär“ meint hier sinngemäß maßlose Bereicherung sowie fehlende Rücksicht auf gesellschaftliche Folgen.

    5. Eliten‑ und Machtstrukturen
    Implizit wird auch kritisiert die enge Verflechtung zwischen:

    – Finanzplatz
    – politischer Führung
    – Fürstenhaus

    Es besteht der Eindruck eines kleinen, abgeschotteten Systems, in dem wirtschaftliche Interessen stark gebündelt sind.

    6. Reputationsproblem durch Vergangenheit
    Auch wenn Reformen erfolgt sind, bleibt das Image geprägt durch frühere Skandale sowie internationale Kritik (z. B. Steuer- und Geldwäschedebatten).
    Der Artikel spielt darauf an, dass der Ruf langsamer verschwindet als die Realität sich ändert.

    Der SZ‑Artikel kritisiert Liechtenstein im Kern als kleinen, wohlhabenden Finanzplatz, dessen historisches Geschäftsmodell stark auf Diskretion, Steuervorteilen und der Verwaltung problematischer Vermögen beruhte – und der deshalb moralisch wie reputativ angreifbar bleibt.
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-dreckig-unaufrichtig-vulgaer-1.597433

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  16. Joker
    Joker sagte:

    Haha, Lord Bacardi dachte auch, dass sein Vermögen von etwa einer dreiviertel Milliarde USD in Liechtenstein gut aufgeboben wäre. Und er wollte seine Witwe in der Verwaltung des Trusts sehen, hatte sie extra eingesetzt. und schupps, schon hat der Treuhänder Bernhard Lorenz sie mit willfähriger Hilfe von Richter Stefan Rosenberger aus der Trustverwaltung abberufen und kann sich seit Jahren genüsslich aus dem Trustvermögen reich stossen.

    Und Valentinos Berater fallen tatsächlich auch auf die selbe Masche rein?

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  17. Ohne Verstand
    Ohne Verstand sagte:

    Die Kritiker auf dieser Internetseite sind nur Neider, nur dumme, einfältige Neider, die neidisch auf Liechtenstein sind, weil wir unseren Wohlstand durch Fleiss und Intelligenz aufgebaut haben. Natürlich kommen solche Kunden wie Valentino, denn sie wissen, dass sie hier gut aufgehoben sind und dem Treuhandgeschäft vertrauen können. Wer das bestreitet, ist einfach nur dumm. Dumm und neidisch.

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  18. Bernhard
    Bernhard sagte:

    Es ist bekannt, dass in Liechtenstein Gelder von Diktatoren, Waffenhändlern, Drogenhändlern und anderen dubiosen Akteuren verwahrt wurden und vielleicht immer noch werden. Siehe die Zombie-Trusts. Das zeichnet das Bild eines Systems, das Diskretion als Produkt verkauft und Anstand als Nebensache behandelt.

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  19. Vetternwirtschaft über alles
    Vetternwirtschaft über alles sagte:

    In einem Land, in dem Aufsicht, Justiz und Regierung alle miteinander verwandt und verschwägert sind, gibt es keinen Rechts- und keinen Vermögensschutz, sondern nur Vetternwirtschaft. Und die steht über dem Recht und dem Gesetz.

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  20. Tagesspiegel: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen"
    Tagesspiegel: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen" sagte:

    Der Artikel zeichnet ein kritisches Bild von Liechtenstein als Finanzplatz, der durch seine Strukturen Geldwäsche, Steuerflucht und internationale Kriminalität begünstigen könnte.

    1. „Paradies“ für Kriminelle
    Liechtenstein wird als Ort dargestellt, der nicht nur Steuerflüchtlingen, sondern auch „allen Arten von Kriminellen“ attraktive Möglichkeiten bietet.

    2. Nutzung des Finanzsystems für Geldwäsche
    Laut Bericht sollen mehrere internationale Verbrecherbanden (z. B. aus Spanien) liechtensteinische Banken genutzt haben, um Geld zu waschen. Dabei wurden häufig Stiftungen gegründet, über die dann Bankkonten eröffnet wurden – ein Mechanismus, der Verschleierung erleichtert.

    3. Verbindung zu schwerer Kriminalität
    Es wird konkret erwähnt, dass Gelder aus Drogengeschäften (u. a. kolumbianische Kartelle) über Liechtenstein geschleust wurden.

    4. Beteiligung an Korruptions- und Betrugsskandalen
    Auch Korruptionsgelder aus politischen Skandalen sollen im Fürstentum gelandet sein. Damit wird Liechtenstein indirekt mit internationaler Korruption und Wirtschaftskriminalität in Verbindung gebracht.

    5. Kritik an mangelnder Kontrolle/Attraktivität der Strukturen
    Implizit wird kritisiert, dass das Finanzsystem (insbesondere Stiftungen und Bankgeheimnis) Kriminellen das Verbergen von Geld erleichtert.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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  21. Roland
    Roland sagte:

    Mit einer willkürlichen Justiz, die nicht zuverlässig ist, sondern sich wie ein Fähnchen im Wind dreht, je nachdem ob Druck aus Österreich kommt (wie im Fall Benko in der ersten Instanz) oder aus den USA (wie bei den Zombie Trusts) oder von der einheimischen Finanzbranche (wie im Fall Benko in der zweiten Instanz) beschädigt Liechtenstein seine Reputation als seriöser, zuverlässiger und rechtsstaatlicher Finanzplatz nachhaltig. Damit verspielt Liechtenstein seine Glaubwürdigkeit und Rechtssicherheit.

    Antworten
  22. Theodor
    Theodor sagte:

    Der Fürst und die Regierung sind der mächtige, allgegenwärtige Lehrmeister. Zum Guten wie zum Schlechten lehren sie das ganze Volk durch ihr Beispiel. Wenn sie selbst zum Gesetzesbrecher werden, erzeugen sie Verachtung für das Recht. Sie laden jeden Menschen dazu ein, sein eigenes Gesetz zu sein.

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  23. Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein
    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein sagte:

    Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
    https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state

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    • Kim
      Kim sagte:

      Das erinnert mehr an den herrschenden Familienclan Nordkorea als an das hier in Europa übliche Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

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  24. Die Verantwortung des Fürsten und des Erbprinzen für die Wirtschaftskriminalität ist zu überprüfen
    Die Verantwortung des Fürsten und des Erbprinzen für die Wirtschaftskriminalität ist zu überprüfen sagte:

    Dass es sich in Liechtenstein nicht um vereinzelte Fälle von Wirtschaftskriminalität, sondern um ein immer wiederkehrendes Muster handelt, ist leicht zu durchschauen.

    Da der Fürst und der Erbprinz die Monarchen sind und überall das letzte Wort haben, sollte ein internationales Gericht oder eine internationale Behörde ihre Verantwortung hierfür überprüfen.

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  25. Die sechs Säulen des Finanzplatzes Liechtenstein bröckeln
    Die sechs Säulen des Finanzplatzes Liechtenstein bröckeln sagte:

    Das eigentliche Problem für den Finanzplatz Liechtenstein ist nicht einmal die Frage, ob jeder einzelne Vorwurf zutrifft. Das eigentliche Problem ist, dass inzwischen nahezu sämtliche zentralen Vertrauensversprechen des Standorts massiv in Zweifel gezogen werden.

    Ein erfolgreicher Finanzplatz lebt nicht von Hochglanzbroschüren, sondern von Vertrauen.
    1. Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit.
    2. Vertrauen in den Schutz von Vermögen.
    3. Vertrauen in unabhängige und verlässliche Gerichte.
    4. Vertrauen in die Integrität von Treuhändern und Stiftungsräten.
    5. Vertrauen in die tatsächliche Durchsetzbarkeit von Begünstigtenrechten. Und letztlich
    6. Vertrauen in die politische und institutionelle Stabilität eines Staates.

    Genau diese Grundlagen stehen jedoch zunehmend zur Diskussion.

    Was nützt der gesetzliche Vermögensschutz, wenn Begünstigte jahrelang um ihre Informationsrechte kämpfen müssen? Was nützt ein Anspruch auf Rechtsschutz, wenn Verfahren so lange dauern, dass die Betroffenen währenddessen von ihren eigenen Vermögenswerten abgeschnitten bleiben? Was nützt die rechtliche Existenz von Begünstigtenrechten, wenn deren praktische Durchsetzung für viele Betroffene als kaum erreichbar erscheint?

    Noch schwerer wiegt die Wahrnehmung, dass Konflikte zwischen Treuhändern und Begünstigten nicht immer zu einem erkennbaren Ausgleich der Interessen führen. Sobald der Eindruck entsteht, dass Kontrollmechanismen nicht ausreichend funktionieren, wird das Vertrauen in die Integrität des gesamten Systems erschüttert.

    Für einen Finanzplatz sind nicht einzelne Gerichtsverfahren das größte Risiko. Das größte Risiko ist der Verlust von Glaubwürdigkeit. Wenn internationale Investoren, Stifter und Begünstigte beginnen zu fragen, ob ihre Rechte tatsächlich geschützt werden, ob Gerichte unabhängig entscheiden und ob ihr Vermögen im Konfliktfall sicher ist, dann gerät das Fundament des Standorts ins Wanken.

    Der wahre Schaden entsteht deshalb nicht erst durch Missstände, sondern durch die wachsende Wahrnehmung, dass zentrale Vertrauensversprechen möglicherweise nicht mehr uneingeschränkt gelten. Ein Finanzplatz kann vieles verkraften – den Verlust von Vertrauen jedoch nur sehr schwer.

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    • Berater aus Nachbarland
      Berater aus Nachbarland sagte:

      Wir verfolgen diesen Blog mit wachsender Aufmerksamkeit. Die hier erhobenen Vorwürfe, es gäbe in Liechtenstein

      – systemische Korruption,
      – organisierte Kriminalität,
      – fehlende richterliche Unabhängigkeit,
      – institutionelle Protektion durch Regierung und Fürstenhaus,
      – mafiöse Strukturen,
      – fehlende Rechtssicherheit,
      – strukturelles Versagen des gesamten Treuhand- und Stiftungswesens,

      sind aus Investorensicht alarmierend.

      Sollten auch nur einzelne dieser Punkte zutreffen, stellt sich unweigerlich die Frage nach der tatsächlichen Durchsetzbarkeit von Rechten, der Kontrolle über Vermögenswerte und der Verlässlichkeit des rechtlichen Umfelds insgesamt.

      In einem solchen Umfeld reicht es nicht aus, Kritik zurückzuweisen – sie muss transparent, überprüfbar und überzeugend entkräftet werden. Geschieht dies nicht, verfestigt sich der Eindruck eines Systems mit strukturellen Schwächen und eingeschränkter Kontrollwirksamkeit – mit direkten Folgen für die internationale Glaubwürdigkeit.

      Ein Finanzplatz, bei dem solche Zweifel bestehen, trägt aus Investorensicht ein strukturelles Risiko – unabhängig davon, ob sich einzelne Vorwürfe im Einzelfall bestätigen.

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  26. Volkssport Plündern
    Volkssport Plündern sagte:

    Das Ausbeuten und Plündern von Trusts und Stiftungen scheint ein richtiger Volkssport in Liechtenstein zu sein. Mit einer willfährigen Justiz läuft das auch wie geschmiert. Und wenn selbst die Familie des saudischen Königs abgezockt wird, weshalb sollte dann nicht auch jeder andere abgezockt werden, wie jetzt auch die Stiftung von Valentino.

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  27. Greg
    Greg sagte:

    There are serious doubts as to whether the fiduciary framework in Liechtenstein functions as intended, whether oversight is effective, and whether legal rights can be reliably enforced in practice.

    Under these circumstances, extreme caution is advised.

    Antworten
  28. Deny the beneficiary. Deny the information. Delay the case. Repeat.
    Deny the beneficiary. Deny the information. Delay the case. Repeat. sagte:

    Critics argue this has been the playbook in Liechtenstein for years. If rights cannot be enforced, they don’t really exist. Investors should proceed with extreme caution.

    Antworten
  29. The dark side
    The dark side sagte:

    Schrecklich, was man hier lesen muss. Den Leuten wird systematisch und mit staatlicher Duldung das Fell über die Ohren gezogen. Im Namen des Fürsten.

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