14 Skandale und Skandälchen im sauberen Fürstentum.

Es stinkt an so vielen Orten, dass man nicht umhin kann, diesen Überblick stichwortartig zu gestalten.

  1. Der Benko-Komplex in Liechtenstein
    • Inge-Stiftung und weitere Strukturen.
    • Gold- und Bargeldbestände.
    • Zugriffsmöglichkeiten österreichischer Insolvenzverwalter.
    • Rolle liechtensteinischer Gerichte und Treuhänder.
    • Nirgendwo hat es der Konkursverwalter so schwer wie im Fürstentum, an Auskünfte und Geld zu kommen.
  2. Trustrechtsreform per 1. Juli 2026
    • Warum musste das Recht überhaupt geändert werden?
    • Welche Missstände sollten behoben werden?
    • Was bleibt unverändert, insbesondere bei Informationsrechten der Begünstigten?
  3. Die rund 800 «Zombie-Trusts»
    • Wie viele bestehen noch?
    • Wer haftet?
    • Weshalb dauerte die Bereinigung jahrelang?
    • Wer profitierte von der Verzögerung?
  4. Informationsrechte der Begünstigten
    • Trotz Reform weiterhin beschränkt.
    • Praxis der Gerichte bei Auskunftsbegehren.
    • Rolle des neuen Informationsberechtigten ist völlig unklar, wozu braucht es ihn überhaupt?.
  5. Treuhänder als Stiftungsräte
    • Hohe Verwaltungsgebühren.
    • Interessenkonflikte.
    • Absetzung unliebsamer Protektoren oder Verwaltungsräte.
    • Selbstkontrolle statt unabhängiger Aufsicht. Das ist nach wie vor das grösste Sumpfgebiet, eine Räuberhöhle.
  6. FMA-Aufsicht
    • Wie viele Enforcement-Verfahren?
    • Welche Sanktionen gegen Banken, Treuhänder oder Vermögensverwalter?
    • Wie transparent veröffentlicht die FMA ihre Entscheide?
  7. Bekämpfung der Geldwäscherei
    • Nur behauptete hohe regulatorische Standards.
    • Vergleichsweise wenige öffentlich bekannte Strafverfahren.
    • Frage nach der praktischen Durchsetzung («Enforcement Gap»).
  8. Justiz und Verfahrensdauer
    • Teilweise sehr lange Zivilverfahren.
    • Kostenrisiken für Kläger.
    • Hürden für Begünstigte von Stiftungen und Trusts. Hier wird die Fürstenjustiz zum Komplizen der Untreuhänder.
  9. Richterliche Unabhängigkeit
    • Ernennungssystem.
    • Nebenamtliche Richter.
    • Befangenheit bei wirtschaftsnahen Verfahren. Und alles abhängig von der Gnade und dem Wohlwollen des Fürsten.
  10. Politische Transparenz
  • Offenlegung wirtschaftlicher Interessen von Landtagsabgeordneten.
  • Einfluss der Finanzbranche auf Gesetzgebung.
  1. Kryptobranche
  • Umsetzung der europäischen MiCA-Regeln.
  • Kontrolle von Token- und Krypto-Dienstleistern.
  • Belastung der FMA durch neue Aufsichtsaufgaben.
  1. Sanktionsumgehung
  • Prüfung von Strukturen mit Bezug zu russischen oder iranischen Vermögen.
  • Fragliche Wirksamkeit der Kontrollen.
  • Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden nach dem Prinzip: so wenig wie möglich, so intransparent wie möglich.
  1. Stiftungsregister und wirtschaftlich Berechtigte
  • Wie vollständig und aktuell sind die Register?
  • Wer erhält Einsicht?
  • Praktische Wirksamkeit der Transparenzregeln sind nicht erkennbar
  1. Der Ruf des Finanzplatzes
  • Liechtenstein bleibt wegen all diesen Fällen  und seinen Treuhandstrukturen unter kritischer Beobachtung.

Allerdings: Alleine das skandalöse Verhalten der Treuhänderzunft würde in jedem anderen zivilisierten Land Gesetzgeber und Regierung zum sofortigen und energischen Handeln nötigen.

Nicht in Liechtenstein. Schliesslich mehren die Fürstenbanken LGT und LLB das milliardenschwere Vermögen des Monarchen. Denn hier werden all die Gelder aufbewahrt, die Treuhänder mehr schlecht als recht verwalten. Am schönsten: gibt es darüber Streit, wie beispielsweise im Fall Benko, bei den Zombie-Trusts oder bei den beiden Riesenskandalen Bacardí und Hartlaub, dann ruhen Vermögenswerte in Milliardenhöhe in den Banken, die sich ungeniert Gebühren und Kommissionen abgreifen und natürlich auch an der Verwendung als Anlage profitieren.

Genau wie die Treuhänder, die sich falls irgend möglich weiterhin exorbitante und unverschämte Honorare zuschieben oder skrupellose Anwälte auf Kosten ihnen anvertrauter Gelder zur Abwehr berechtigter Forderungen der eigentlich begünstigten engagieren.

In schöner Regelmässigkeit platzen diese Sumpfblasen, hinterlassen einen schlechten Geruch und hässliche Flecke auf der angeblich weissen Weste des Ländle.

51 Kommentare
  1. Ferdinand
    Ferdinand sagte:

    Ein Finanzplatz, der jahrzehntelang von Intransparenz lebte, darf sich über seinen Ruf nicht wundern. Vertrauen entsteht nicht durch PR, sondern durch Transparenz.

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    • Christiane
      Christiane sagte:

      Der Erbprinz mischt sich in die Politik ein und erklärt, dass wenn die Volksabstimmung für eine Fristenlösung bei der Abtreibung erfolgreich wäre, er sich weigern würde, ein solches Gesetz zu unterschreiben.

      Aber der gleiche Erbprinz schaut einfach nur zu, wenn es in seinem Land organisierte Kriminalität gibt.

      Er gibt sich einmal streng katholisch, gleichzeitig aber duldet er die Kriminalität.

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  2. Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung
    Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung sagte:

    Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

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    • Anwalt aus Nachbarland
      Anwalt aus Nachbarland sagte:

      Wir können aus den Erfahrungen unserer Mandanten bestätigen, dass der Entzug des Auskunftsrechts durch Treuhänder in Liechtenstein leider nicht ungewöhnlich ist. Dadurch wird den Begünstigten verunmöglicht, überhaupt Kenntnis von den Handlungen der Treuhänder zu erhalten. Ihnen wird dadurch die Kontrolle und der Zugang zum Rechtsschutz verwehrt. Die Gerichte lassen dies unserer Erfahrung nach ohne jede Konsequenz.

      Dadurch wird das wesentliche Kontrollmittel einer Stiftung durch Treuhänder und Gericht schlichtweg wertlos. Stifter sollten damit rechnen, dass das Kontrollrecht der Begünstigten in Liechtenstein als wichtiges Kontrollmittel angepriesen wird, jedoch letztlich nur auf dem Papier steht und in der Praxis häufig nicht existiert.

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    • Rainer
      Rainer sagte:

      Die österreichische Richterin am Fürstlichen Landgericht Schöpf-Herberstein bestätigte den Beschluss der Treuhänder, dass den Begünstigten deren gesetzliches Informations- und Kontrollrecht entzogen wurde. Damit wurde den Begünstigten verunmöglicht, das Handeln der Treuhänder überhaupt zu sehen. Das ist Rechtsverweigerung durch das Gericht. Das elementare Kontrollrecht bei Stiftungen wurde von Richterin Schöpf-Herberstein ausgehebelt. Gerichtliche Kontrolle wurde von ihr ausgehebelt. Rechtsschutz und Vermögensschutz wurde in Liechtenstein ausgehebelt.

      Treuhänder sind Markus Kalzoff und Robert Beck.

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    • So funktioniert also staatliche Rechtsverweigerung in Liechtenstein
      So funktioniert also staatliche Rechtsverweigerung in Liechtenstein sagte:

      Jetzt versteht man, wie Rechtsverweigerung in Liechtenstein funktioniert.

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  3. Kontrolle oder Kulisse
    Kontrolle oder Kulisse sagte:

    Nicht die Kritiker gefährden den Finanzplatz. Gefährlich wird ein System, das den Eindruck erweckt, Kritik aussitzen zu können. Reputation entsteht durch Aufklärung – nicht durch Wegsehen.

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  4. Neumann
    Neumann sagte:

    Ist denn Liechtenstein noch sicher? Muss man nicht Angst haben, dass der Treuhänder oder die Bank, bei welchen man sein Vermögen verwahren lässt, ebenso von den US Behörden sanktioniert werden wie schon so viele andere in Liechtenstein? Was wäre dann mit dem Vermögen, wird das jahrelang beschlagnahmt und dann von den US Behörden eingezogen? Die Zombie Trust sind ja auch schon seit über einem Jahr ihren Eigentümern entzogen.

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  5. Die sechs Säulen des Finanzplatzes Liechtenstein bröckeln
    Die sechs Säulen des Finanzplatzes Liechtenstein bröckeln sagte:

    Das eigentliche Problem für den Finanzplatz Liechtenstein ist nicht einmal die Frage, ob jeder einzelne Vorwurf zutrifft. Das eigentliche Problem ist, dass inzwischen nahezu sämtliche zentralen Vertrauensversprechen des Standorts massiv in Zweifel gezogen werden.

    Ein erfolgreicher Finanzplatz lebt nicht von Hochglanzbroschüren, sondern von Vertrauen.
    1. Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit.
    2. Vertrauen in den Schutz von Vermögen.
    3. Vertrauen in unabhängige und verlässliche Gerichte.
    4. Vertrauen in die Integrität von Treuhändern und Stiftungsräten.
    5. Vertrauen in die tatsächliche Durchsetzbarkeit von Begünstigtenrechten. Und letztlich
    6. Vertrauen in die politische und institutionelle Stabilität eines Staates.

    Genau diese Grundlagen stehen jedoch zunehmend zur Diskussion.

    Was nützt der gesetzliche Vermögensschutz, wenn Begünstigte jahrelang um ihre Informationsrechte kämpfen müssen? Was nützt ein Anspruch auf Rechtsschutz, wenn Verfahren so lange dauern, dass die Betroffenen währenddessen von ihren eigenen Vermögenswerten abgeschnitten bleiben? Was nützt die rechtliche Existenz von Begünstigtenrechten, wenn deren praktische Durchsetzung für viele Betroffene als kaum erreichbar erscheint?

    Noch schwerer wiegt die Wahrnehmung, dass Konflikte zwischen Treuhändern und Begünstigten nicht immer zu einem erkennbaren Ausgleich der Interessen führen. Sobald der Eindruck entsteht, dass Kontrollmechanismen nicht ausreichend funktionieren, wird das Vertrauen in die Integrität des gesamten Systems erschüttert.

    Für einen Finanzplatz sind nicht einzelne Gerichtsverfahren das größte Risiko. Das größte Risiko ist der Verlust von Glaubwürdigkeit. Wenn internationale Investoren, Stifter und Begünstigte beginnen zu fragen, ob ihre Rechte tatsächlich geschützt werden, ob Gerichte unabhängig entscheiden und ob ihr Vermögen im Konfliktfall sicher ist, dann gerät das Fundament des Standorts ins Wanken.

    Der wahre Schaden entsteht deshalb nicht erst durch Missstände, sondern durch die wachsende Wahrnehmung, dass zentrale Vertrauensversprechen möglicherweise nicht mehr uneingeschränkt gelten. Ein Finanzplatz kann vieles verkraften – den Verlust von Vertrauen jedoch nur sehr schwer.

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  6. Warnung vor Liechtenstein
    Warnung vor Liechtenstein sagte:

    Man kann vor Liechtensteiner Stiftungen und Trusts nur warnen:

    1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
    2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
    3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
    4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
    5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.

    Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.

    Antworten
    • Insider
      Insider sagte:

      Früher oder später landen sie in der EU. Sie sind im EWR und da steigt Island gerade aus. Es bleiben nur noch Norwegen und Liechtenstein übrig.

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  7. Reuters: "How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein"
    Reuters: "How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein" sagte:

    The Reuters article is critical of Liechtenstein mainly in three ways:

    1) It highlights Liechtenstein as a hub for Russian wealth
    The article stresses that Liechtenstein hosts thousands of low‑tax trusts, many linked to Russians, putting it “in the crosshairs” of Western sanctions efforts.
    This implicitly criticizes the country for having allowed large amounts of opaque foreign wealth (including oligarch money) to be parked there.
    In short: Liechtenstein is portrayed as part of the problem in hiding or structuring Russian assets.

    2) It exposes weaknesses in oversight and transparency
    U.S. sanctions triggered mass resignations of trust managers, who feared penalties.
    As a result, hundreds of trusts were left unmanaged and in limbo, revealing a “far wider problem” with Russian money.
    The criticism here is that:
    – The system depends heavily on private intermediaries
    – When pressure comes, it breaks down and becomes unmanageable

    3) It suggests Liechtenstein still struggles with its reputation as a “safe haven”
    The situation is described as a setback for a country trying to shed its image as a safe haven for foreign wealth.
    The article also emphasizes deep and opaque financial ties between Russia and Europe via places like Liechtenstein.
    So the criticism is reputational:
    Even after reforms, Liechtenstein is still seen as
    – secretive
    – attractive for questionable or politically sensitive wealth

    https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/

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  8. Markus Schäfer
    Markus Schäfer sagte:

    Das liechtensteinische Trust- und Stiftungswesen steht seit Jahren unter dem massiven Verdacht, dass einzelne Treuhänder und Richter in einer Weise zusammenwirken, die weniger dem Rechtsschutz der Begünstigten als vielmehr der Machterlangung und der Bereicherung jener dient, die die Vermögensstrukturen kontrollieren. Wo Gerichte eigentlich Kontrolle ausüben sollten, entsteht der Eindruck eines Systems gegenseitiger Absicherung.

    Treuhänder erhalten dadurch faktisch eine nahezu unangreifbare Stellung: Sie kontrollieren Vermögen in Millionen- oder Milliardenhöhe, während Begünstigte und Familienmitglieder systematisch an den Rand gedrängt werden. Wer sich gegen diese Machtstrukturen wehrt, sieht sich nicht selten Entscheidungen gegenüber, die den Eindruck erwecken, als würden Interessenkonflikte und offensichtliche Widersprüche bewusst ignoriert.

    Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass dieses System seit Jahren von den politischen und institutionellen Spitzen des Landes geduldet wird. Solange Fürstenhaus, Regierung und Justiz keine wirksamen Konsequenzen ziehen, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass nicht Rechtsstaatlichkeit oberste Priorität hat, sondern der Schutz eines Netzwerks aus Einfluss, Vermögensverwaltung und gegenseitiger Loyalität.

    Der eigentliche Skandal ist daher nicht nur das Verhalten einzelner Akteure, sondern ein System, das nach außen Stabilität und Rechtssicherheit verkauft, intern jedoch den Eindruck vermittelt, dass Kontrolle dort endet, wo die Interessen mächtiger Treuhänder beginnen.

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  9. Vorsicht vor Liechtenstein ⚠️
    Vorsicht vor Liechtenstein ⚠️ sagte:

    Es gibt schwere und organisierte Kriminalität in Liechtenstein, die an mafiöse Strukturen erinnert.

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  10. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
    Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.

    Fazit
    Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.

    Antworten
  11. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

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  12. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

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  13. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

    Antworten
  14. Michael Hartmann
    Michael Hartmann sagte:

    Der Beitrag trifft einen Nerv: Das Problem sind nicht ein paar Ausreißer, sondern ein System, das sich selbst schützt. Hinter der Fassade aus Regulierung und „Rechtsstaatlichkeit“ wirkt vieles wie ein gut organisiertes Wegsehen.

    In einem so engen Geflecht aus Politik, Justiz und Finanzindustrie überrascht es kaum, dass echte Konsequenzen selten sind. Kritik wird als Übertreibung abgetan – genau das hält die Strukturen stabil.

    Wer hier noch von Einzelfällen spricht, macht es sich bequem. Der eigentliche Skandal ist, dass die bekannten Schwachstellen seit Jahren bestehen – und offenbar niemand ernsthaft ein Interesse hat, sie zu beseitigen.

    Antworten
    • Insider
      Insider sagte:

      Es gibt 26 661 Liechtensteiner, davon sind ca. 12 000 Wahlberechtigt. In der Finanzbranche arbeiten ca. 7 000 davon. Fast jede Liechtensteiner Familie hat Angehörige in der Branche die sehr gut verdienen. Ca. 23 % der Staatseinnahmen stammen aus der Branche. Abgezockt werden nur Ausländer. Noch Fragen?

      Antworten
  15. Lukas
    Lukas sagte:

    Wenn Vetterliwirtschaft über Recht und Gesetz steht…
    wenn Richter mit untreuen Treuhändern zusammenwirken…
    wenn Fürst und Regierung wegschauen…

    dann bist du in Liechtenstein.

    Antworten
  16. Die kriminelle Masche in Liechtenstein
    Die kriminelle Masche in Liechtenstein sagte:

    Bei liechtensteinischen Trusts und Stiftungen zeigt sich seit Jahren immer wieder dasselbe Muster:

    – Nach dem Tod des Stifters werden die von ihm eingesetzten Trustverwalter oder Stiftungsräte mit aktiver Hilfe von Richter:innen aus ihren Funktionen abberufen. Dies teilweise mit den abenteuerlichsten Begründungen.

    – Anschliessend werden Begünstigte systematisch von Informationen, Mitwirkungsrechten und jeder wirksamen Kontrolle ausgeschlossen. Dies wiederum mit aktiver Hilfe von Richter:innen. In dieser Zeit können die Treuhänder jahrelang völlig unkontrolliert die fremden Vermögen verwalten und sich so bereichern.

    – Während Verfahren gegen Begünstigte oder ursprüngliche Stiftungsräte auffallend zügig vorangetrieben werden, ziehen sich Verfahren gegen Liechtensteiner Treuhänder häufig über Jahre hin.

    – Suchen die Opfer, also die abgesetzten Trust- oder Stiftungsverwalter dann einen Rechtsanwalt in Liechtenstein auf, wird Ihnen das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ erzählt, obwohl in Wirklichkeit allgemein bekannt ist, dass es sich um ein ausgeklügeltes und eingespieltes System handelt, welches seit vielen Jahren immer und immer wieder zur Anwendung kommt. Denn auch die Rechtsanwälte haben kein Interesse daran, dass dieses System endet, da auch sie daran mitverdienen.

    Man fragt sich, ob in Liechtenstein tatsächlich noch von irgendjemanden der Wille besteht, den Stifterwillen zu schützen – oder ob sich ein System etabliert hat, in dem Macht, Zeit und finanzielle Ressourcen zulasten der Betroffenen eingesetzt werden.

    Ein funktionierender Rechtsstaat würde von Transparenz, wirksamer Kontrolle und der Gleichbehandlung aller Beteiligten leben. Wo der gegenteilige Eindruck entsteht, leidet nicht nur das Vertrauen der Betroffenen, sondern das Vertrauen in die rechtsstaatlichen Institutionen insgesamt.

    Antworten
  17. Das kriminelle System existiert nicht trotz seiner Herrschaft, sondern unter ihr
    Das kriminelle System existiert nicht trotz seiner Herrschaft, sondern unter ihr sagte:

    Politisch wäre der Fürst voll verantwortlich, weil:

    – er überall das „letzte Wort“ hat,

    – staatliche Institutionen in seinem Namen handeln,

    – Korruption strukturell nur bestehen kann, wenn sie geduldet oder geschützt wird.

    Selbst wenn er nicht persönlich profitiert, legitimierte sein Schweigen oder Wegsehen das System.

    In der Praxis bedeutet das:
    Das kriminelle System existiert nicht trotz seiner Herrschaft, sondern unter ihr.

    Antworten
  18. Bitte die Verantwortung des Fürsten und des Erbprinzen für die Wirtschaftskriminalität überprüfen
    Bitte die Verantwortung des Fürsten und des Erbprinzen für die Wirtschaftskriminalität überprüfen sagte:

    Dass es sich in Liechtenstein nicht um vereinzelte Fälle von Wirtschaftskriminalität, sonder um ein immer wiederkehrendes Muster handelt, ist leicht erkennbar.

    Da der Fürst und der Erbprinz die Monarchen sind und überall das letzte Wort haben, sollte ein internationales Gericht oder eine internationale Behörde ihre Verantwortung hierfür überprüfen.

    Antworten
  19. Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers
    Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers sagte:

    Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database:

    Martin Batliner
    Angelika Moosleithner-Batliner
    Hubert Josef Büchel
    Roland Ohri
    Michael Grunstein
    Maria Anna Theresia Dreier Nipp
    Mario Zindel
    Roman Eggenberger
    Joachim Kais (DE/LI)
    Peter Adolf Meier (CY/LI)
    Frank Oliver Zindel (CH/LI)
    Janet Fletcher (LI/MC)
    Edmund Mag Freischer (AT/LI)
    Christ Johann Collenberg (CH/LI)
    Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
    Martin Peter Egli (CH/LI)

    ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG.
    Fidarco Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt.
    Sequoia Treuhand Trust reg..
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG
    Sequoia Treuhand Trust reg.
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter Partner (Liechtenstein Client).
    Tremaco / Tremaco Trust re

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  20. Verena
    Verena sagte:

    Ganz Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänder, Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà in Sizilien.

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  21. Liechtenstein: Elevated Structural Risk in Fiduciary and Legal Framework
    Liechtenstein: Elevated Structural Risk in Fiduciary and Legal Framework sagte:

    Current developments and recurring allegations in the Liechtenstein fiduciary and foundation sector raise material concerns from a risk, governance, and enforceability perspective.

    There are increasing indications that existing structures may allow for a concentration of control in the hands of fiduciary actors, combined with limited transparency for beneficiaries and complex legal arrangements. In such settings, the effective enforcement of rights may be materially constrained in practice, particularly in contentious situations.

    Of specific concern is the perceived reliability of judicial oversight and regulatory enforcement. Questions regarding the independence, effectiveness, and practical enforceability of legal remedies – even if not universally substantiated – are highly relevant from a risk management standpoint. For institutional investors and asset holders, even the perception of such deficiencies can materially impact the assessment of legal certainty.

    This creates a potentially elevated risk profile with regard to:

    * effective control over transferred assets
    * enforceability of beneficiary rights
    * predictability and impartiality of dispute resolution

    From a prudential perspective, jurisdictions where structural imbalances, limited transparency, and perceived gaps in oversight intersect require enhanced scrutiny. In such environments, legal protections may not perform as expected under stress scenarios.

    Conclusion:
    Reliance on the assumption of robust legal certainty and institutional neutrality should be critically reassessed. Engagement with Liechtenstein fiduciary structures may require enhanced due diligence, independent verification, and additional safeguards to mitigate potential structural risks.

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  22. Hessen läßt grüßen
    Hessen läßt grüßen sagte:

    Ist das die liechtensteiner Auffassung eines Finanzstandorts? Mit fragwürdigen Treuhändern und einer fragwürdigen Justiz, so dass man keinen Rechtsschutz hat? Darf sich so etwas überhaupt Finanzstandort nennen, oder ist das nicht ein Zockerparadies?

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  23. Romina
    Romina sagte:

    Ich muss oft an die Frau des Erbprinzen denken. Die kam doch aus Deutschland und dachte, sie würde in ein Märchenland einheiraten. Sie kriegt doch auch mit, dass sie nicht in einem Märchenland, sondern sie auf der dunklen Seite gelandet ist, dass das Märchenland nur Kulisse für ein dunkles Land ist. Aber jetzt hat sie Kinder und kommt nicht mehr davon weg. Das ist furchtbar, sie tut mir so leid.

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  24. Banken- und Stiftungsstandort, bei dem es an den Grundlagen fehlt
    Banken- und Stiftungsstandort, bei dem es an den Grundlagen fehlt sagte:

    Ein Banken- und Stiftungsstandort mit

    + hunderten verwaisten Trusts, den Zombie-Trusts, für die auch nach eineinhalb Jahren noch keine Lösung gefunden werden konnte, weil die Regierung dem Druck von aussen nicht gewachsen und handlungsfähig ist?

    + einer Justiz, von der die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass diese immer für die Liechtensteiner entscheidet, also korrupt ist?

    + einem vorgespiegelten Rechts- und Vermögensschutz, der in Wahrheit nicht existiert?

    Ernsthaft?

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  25. Europarat: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»
    Europarat: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein» sagte:

    Liechtenstein gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Europas für Finanz- und Wirtschaftskriminalität. Veruntreuung ist nicht der Ausnahmefall, sondern häufig.

    MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:

    «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»

    https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86

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  26. Nach aussen hui - innen pfui
    Nach aussen hui - innen pfui sagte:

    Wenn die im Artikel geschilderten Zustände zutreffen, ist Liechtenstein kein vertrauenswürdiger Finanzplatz, sondern ein System, das Intransparenz, mangelhafte Aufsicht und mangelnde Konsequenzen gegenüber Missständen duldet. Vertrauen entsteht durch Kontrolle, Transparenz und Rechtsdurchsetzung – nicht durch Hochglanzbroschüren. Solange diese Probleme nicht glaubwürdig gelöst werden, bleibt der Ruf des Finanzplatzes schwer beschädigt.

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  27. Michael
    Michael sagte:

    The ‘zombie trust’ crisis is increasingly exposing the limits of Liechtenstein’s financial and legal model. What was once seen as a hallmark of the jurisdiction—its ability to deliver pragmatic and reliable legal outcomes—now appears uncertain at best. If even the judicial framework struggles to provide clarity and resolution in situations like this, it raises serious questions about the robustness, predictability, and ultimately the credibility of Liechtenstein as an international financial centre.

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  28. Reichtum durch Kriminalität erhalten?
    Reichtum durch Kriminalität erhalten? sagte:

    Liechtenstein ist durch Stiftungen und das Verstecken von Schwarzgeld sehr reich geworden. Durch den Automatischen Informationsaustausch (AIA) ist dieses Geschäft eingebrochen und von den ein 50‘000 Stiftungen sind keine 8‘000 mehr übrig geblieben, Tendenz weiter abnehmend. Also versuchen Treuhänder heute den Wohlstand durch Plündern der verbliebenen Stiftungen zu halten. Auch das ging jahrelang gut, ist das kriminelle System, also das Zusammenwirken von untreuen Treuhändern und Richtern als deren Helfer aufgeflogen ist. Die Medien berichten schon unverhohlen darüber.

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  29. Systematische Enteignung unter dem Deckmantel der Justiz
    Systematische Enteignung unter dem Deckmantel der Justiz sagte:

    Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.

    Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.

    Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.

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  30. Bernhard
    Bernhard sagte:

    Solange Liechtenstein das Problem mit den verwaisten Zombie-Trusts nicht gelöst hat, bleibt es ein unzuverlässiger und riskanter Finanzstandort.

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