Dann haben sie nichts zu befürchten, denn Liechtenstein ist kein Rechtsstaat.

Liechtenstein verkauft der Welt einen einfachen Traum: Hier sei Eigentum sicher. Stiftungen und Trusts würden Vermögen über Generationen schützen. Treuhänder seien die vertrauenswürdigen Hüter fremden Eigentums.

Doch was geschieht, wenn aus dem Treuhänder ein Gegner seiner eigenen Begünstigten wird?

Dann zeigt sich die Kehrseite des Geschäftsmodells.

Ein klassisches Muster ist die schleichende Entmachtung von Begünstigten. Im Streit um die Bacardí-Familienstiftung warf die Witwe des Gründers den Verantwortlichen vor, sie von Informationen abzuschneiden und ihre Stellung systematisch auszuhöhlen. Während jahrelang prozessiert wurde, blieb die Macht dort, wo sie zuvor schon lag: bei den Organen der Stiftung. Die seit Jahren Millionen kassieren – reiner Diebstahl.

Das zweite Muster heisst Gebühren. Treuhänder entscheiden häufig selbst über Verwaltungs-, Beratungs- und Zusatzhonorare. Wer kontrolliert den Kontrolleur? In der Praxis oft niemand – jedenfalls nicht zeitnah. Aus fremdem Vermögen werden eigene Rechnungen bezahlt, während Begünstigte erst mühsam einklagen müssen, überhaupt zu erfahren, wofür eigentlich kassiert wurde. Reiner Diebstahl.

Das dritte Muster lautet Informationsverweigerung. Ohne Akten keine Klage, ohne Klage keine Akten – ein perfekter Zirkelschluss. Im Streit um die Hartlaub-Stiftung gehörte genau dieser Kampf um Informationen zu den Kernproblemen. Wer seine Rechte nicht kennt, kann sie auch nicht durchsetzen. Und wird bestohlen.

Besonders aufschlussreich ist der Fall der sogenannten Zombie-Trusts. Hunderte Trusts gerieten nach den Sanktionen gegen russische Begünstigte in einen juristischen Schwebezustand. Jahre vergingen, ohne dass tragfähige Lösungen geschaffen wurden. Ein Finanzplatz, der sich weltweit mit Rechtssicherheit schmückt, produzierte plötzlich rechtliche Untote.

Auch der Komplex um René Benko zeigt, wie abschirmend liechtensteinische Strukturen wirken können. Während Insolvenzverwalter in mehreren Ländern Vermögenswerte sichern wollten, erwiesen sich Stiftungs- und Trustkonstruktionen als äusserst widerstandsfähig. Genau dafür werden sie zwar teilweise geschaffen – doch sobald berechtigte Ansprüche auf Aufklärung oder Zugriff bestehen, stellt sich die Frage, ob hier Eigentum geschützt wird oder Verantwortlichkeit verschwindet. Die Frage stellen, heisst sie beantworten. Der Dieb wird geschützt.

Und die Justiz?

Sie ist das eigentliche Problem. Denn ein Recht, das erst nach zehn oder fünfzehn Jahren durchgesetzt werden kann, ist kein wirksames Recht mehr. Es ist juristische Archäologie. Wenn Urteile endlich vorliegen, sind Vermögenswerte längst verschoben, Honorare längst bezahlt und Tatsachen längst geschaffen.

Natürlich gewinnt nicht jeder Kläger. Das ist auch nicht die Aufgabe eines Gerichts. Seine Aufgabe wäre jedoch, rasch Klarheit zu schaffen und Machtmissbrauch sofort zu stoppen, wenn ernsthafte Anhaltspunkte dafür bestehen. Verfahren dauern zu lange, vorsorgliche Massnahmen werden nach Auffassung vieler Betroffener zu zurückhaltend eingesetzt, und derjenige, der bereits die Kontrolle über das Vermögen besitzt, behält sie während des gesamten Prozesses.

Das Ergebnis ist ein System mit einem gravierenden strukturellen Ungleichgewicht. Der Treuhänder verfügt über Geld, Akten, Organisation und Zeit. Der Begünstigte verfügt über Rechnungen seiner Anwälte.

Liechtenstein wirbt weltweit mit Eigentumsschutz. Doch Eigentum ist nur dann geschützt, wenn der Eigentümer oder Begünstigte sein Recht wirksam durchsetzen kann. Wo Verfahren zur Geduldsprobe werden und Zeit zum wichtigsten Verbündeten des Mächtigeren wird, gilt: Nicht das bessere Recht gewinnt, sondern der längere Atem.

Für einen Finanzplatz, dessen wichtigstes Kapital Vertrauen ist, ist das alarmierend. Diese Treuhänder sind seine Totengräber.

63 Kommentare
  1. Die Masche in Liechtenstein
    Die Masche in Liechtenstein sagte:

    Bei liechtensteinischen Trusts und Stiftungen zeigt sich seit Jahren immer wieder dasselbe Muster:

    – Nach dem Tod des Stifters werden die von ihm eingesetzten Trustverwalter oder Stiftungsräte mit aktiver Hilfe von Richter:innen aus ihren Funktionen abberufen. Dies teilweise mit den abenteuerlichsten Begründungen.

    – Anschliessend werden Begünstigte systematisch von Informationen, Mitwirkungsrechten und jeder wirksamen Kontrolle ausgeschlossen. Dies wiederum mit aktiver Hilfe von Richter:innen. In dieser Zeit können die Treuhänder jahrelang völlig unkontrolliert die fremden Vermögen verwalten und sich so bereichern.

    – Während Verfahren gegen Begünstigte oder ursprüngliche Stiftungsräte auffallend zügig vorangetrieben werden, ziehen sich Verfahren gegen Liechtensteiner Treuhänder häufig über Jahre hin.

    – Suchen die Opfer, also die abgesetzten Trust- oder Stiftungsverwalter dann einen Rechtsanwalt in Liechtenstein auf, wird Ihnen das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ erzählt, obwohl in Wirklichkeit allgemein bekannt ist, dass es sich um ein ausgeklügeltes und eingespieltes System handelt, welches seit vielen Jahren immer und immer wieder zur Anwendung kommt. Denn auch die Rechtsanwälte haben kein Interesse daran, dass dieses System endet, da auch sie daran mitverdienen.

    Man fragt sich, ob in Liechtenstein tatsächlich noch von irgendjemanden der Wille besteht, den Stifterwillen zu schützen – oder ob sich ein System etabliert hat, in dem Macht, Zeit und finanzielle Ressourcen zulasten der Betroffenen eingesetzt werden.

    Ein funktionierender Rechtsstaat würde von Transparenz, wirksamer Kontrolle und der Gleichbehandlung aller Beteiligten leben. Wo der gegenteilige Eindruck entsteht, leidet nicht nur das Vertrauen der Betroffenen, sondern das Vertrauen in die rechtsstaatlichen Institutionen insgesamt.

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  2. I.K.
    I.K. sagte:

    In dem Fall der Stiftung des verstorbenen Dirigenten Herbert von Karajan hat sich der Treuhänder Martin Batliner ein Honorar von nicht weniger als 100‘000 Franken im Jahr als Stiftungsratshonorar selbst genehmigt.

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  3. Bedienungsanleitung für Treuhänder von Martin Batliner und Philipp Wanger
    Bedienungsanleitung für Treuhänder von Martin Batliner und Philipp Wanger sagte:

    Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen im Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann, ohne in der ersten Instanz vom Fürstlichen Landgericht (Richterin Diana Kind) abberufen zu werden:

    1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person.

    2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.

    3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.

    4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.

    Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.

    Wenn die beiden Treuhänder damit auch in der nächsthöheren Instanz durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen. Und dies abgesegnet von der Liechtensteinischen Justiz.

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    • Richterin Diana Kind hat entschieden
      Richterin Diana Kind hat entschieden sagte:

      Richterin Diana Kind hat keinen Interessenskonflikt der Treuhänder erkennen können. Wo denn auch?

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    • Strafanzeigen gegen Begünstigte gehören zum Standard-Repertoire gewisser Treuhänder
      Strafanzeigen gegen Begünstigte gehören zum Standard-Repertoire gewisser Treuhänder sagte:

      Treuhänder Roland Wyss hat auch Strafanzeige gegen Begünstigte erstattet, wie man das als Treuhänder In Liechtenstein eben so macht.

      Strafanzeigen in Liechtenstein und in deren Heimatland gegen Begünstigte gehören zum Standard-Repertoire gewisser Treuhänder in Liechtenstein.

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    • Jürgen Kohlmann
      Jürgen Kohlmann sagte:

      Dass die Justiz in Liechtenstein nicht neutral ist, sondern die Liechtensteiner Treuhänder protegiert, ist allgemein bekannt. Die Justiz ist Dienstleister der Treuhänder.

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    • Raub am helllichten Tag im Namen von Fürst und Volk
      Raub am helllichten Tag im Namen von Fürst und Volk sagte:

      Schönes Beispiel dafür, was in Liechtenstein im Namen von Fürst und Volk geschieht.

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    • Strafverfahren gegen Martin Batliner und Philipp Wanger
      Strafverfahren gegen Martin Batliner und Philipp Wanger sagte:

      Die deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger.

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    • Playbook
      Playbook sagte:

      Der Skandal der Hartlaub Stiftung ist wirklich ein Playbook:

      – sehr hohe Honorare,
      – Entzug von Informationsrechten,
      – Ausschaltung von Kontrolle,
      – angebliche Bereicherung zulasten von Begünstigten.

      Man lernt daraus:
      Liechtensteinische Treuhänder können fremdes Vermögen weitgehend kontrollieren, ohne wirksame Gegenkontrolle befürchten zu müssen.

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    • Deny the beneficiary. Deny the information. Delay the case. Repeat
      Deny the beneficiary. Deny the information. Delay the case. Repeat sagte:

      Critics argue this has been the playbook in Liechtenstein for years. If rights cannot be enforced, they don’t really exist. Investors should proceed with extreme caution.

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  4. Bacardì Skandal
    Bacardì Skandal sagte:

    Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragt die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, der den Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter gegründet hatte. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht beruft Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen und die ihrer minderjährigen Tochter vertritt. Zum einen ist dass ihre gesetzliche Pflicht, zum anderen hat die Tochter sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund der Genehmigung der Tochter hätte ihre Mutter nicht mehr abberufen werden können..Bernhard Lorenz trägt noch vor, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam gewesen sei, da die Tochter bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen ist (was für ein Unsinn!). Richter Mag. Stefan Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter einfach und beruft die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank bestätigt erwartungsgemäss die Entscheidung von Richter Rosenberger.

    Witwe Bacardi erhält anders als in Liechtenstein in der Schweiz Recht und erwirkt in der Schweiz ein Gerichtsurteil, dass sie Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts erhält. Was macht Treuhänder Bernhard Lorenz kurz vor Rechtskraft des Urteils? Er räumt das Konto ab und verfrachtet das Geld nach Liechtenstein.

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    • «Kriminelle Vereinigung»
      «Kriminelle Vereinigung» sagte:

      Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.
      https://www.presseportal.de/pm/146423/4651536

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  5. Die Lieblinge der Treuhänder
    Die Lieblinge der Treuhänder sagte:

    Richter Stefan Rosenberger
    Richterin Diana Kind
    Richterin Martina Schöpf-Herberstein
    Richter Wilhelm Ungerank

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  6. Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung
    Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung sagte:

    Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

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    • Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein hat entschieden
      Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein hat entschieden sagte:

      Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein schloss sich den Argumenten der Liechtensteiner Treuhänder an und verweigerte den Begünstigten deren gesetzliches Informationsrecht. So konnten sich die Liechtensteiner Treuhänder jahrelang unkontrolliert aus dem Stiftungsvermögen selbst bedienen.

      So funktioniert das System zwischen Treuhändern und Justiz in Liechtenstein.

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    • Liechtenstein: das Gericht verweigert den Zugang zum Recht
      Liechtenstein: das Gericht verweigert den Zugang zum Recht sagte:

      Richterin Martina Schöpf-Herberstein entzog der Witwe und dem Sohn von König Fahd auf Antrag der Treuhänder ihr gesetzliches Auskunftsrecht. Wer Begünstigten die Informationen verweigert, verhindert, dass sie Missetaten der Treuhänder überhaupt erkennen – und nimmt ihnen zugleich jede Möglichkeit, dagegen gerichtlich vorzugehen. Wer nichts wissen darf, kann auch kein Recht durchsetzen. Mit Hilfe des Gerichts wurde den Begünstigten damit der Zugang zum Recht faktisch versperrt. Das gesetzliche Schutzrecht wurde ins Gegenteil verkehrt: Das Gericht schützte nicht die Begünstigten, sondern die Treuhänder.

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    • Harry
      Harry sagte:

      Ich würde mich ja nicht trauen, die saudische Königsfamilie jahrelang zu verarschen und ihnen jahrelang ihr Vermögen zu entziehen, indem mit scheinheiligen Begründungen jahrelange Prozesse geführt werden, die absichtlich verzögert und verschleppt werden. Die Araber verstehen da wohl keinen Spass und sie sind nicht harmoniebedürftig. Ich hätte an Stelle der Treuhänder und der Richterin Angst um mein Leben.

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    • Treuhänder Markus Kalzoff und Robert Beck
      Treuhänder Markus Kalzoff und Robert Beck sagte:

      Die Treuhänder der Asturion Stiftung Markus Kalzoff und Robert Beck zeigen den Liechtensteiner Treuhändern, wie man gekonnt Begünstigte jahrelang von ihrer Stiftung fern hält.

      Mit Duldung des Fürsten.

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  7. Liechtenstein: Der Rechtsstaat als Kulisse für die Mächtigen
    Liechtenstein: Der Rechtsstaat als Kulisse für die Mächtigen sagte:

    Liechtenstein verkauft der Welt das Märchen vom sauberen, stabilen Finanzplatz – während hinter der Fassade ein System aus Wegsehen, Protektion und organisierter Wirtschaftskriminalität gedeiht. Wer gut vernetzt ist, darf offenbar Vermögen verschieben, Begünstigte zermürben und Verfahren endlos verzögern, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rechtsstaat endet dort, wo die Interessen von Treuhändern, Banken und Machteliten beginnen. Die eigentliche Krise ist nicht der nächste Skandal – sondern die staatlich geduldete Verlogenheit eines Systems, das Korruption und Wirtschaftskriminalität nicht bekämpft, sondern absichert.

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    • Beobachter
      Beobachter sagte:

      Für einen internationalen Finanzplatz ist nicht entscheidend, ob Vorwürfe erhoben werden, sondern ob sie transparent untersucht und überzeugend entkräftet werden. Bleiben schwerwiegende Vorwürfe über längere Zeit unbeantwortet oder ungeklärt, entsteht unabhängig von ihrer materiellen Berechtigung ein Reputationsrisiko, weil Unsicherheit selbst Vertrauen untergräbt.

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  8. Deny the beneficiary. Deny the information. Delay the case. Repeat
    Deny the beneficiary. Deny the information. Delay the case. Repeat sagte:

    Critics argue this has been the playbook in Liechtenstein for years. If rights cannot be enforced, they don’t really exist. Investors should proceed with extreme caution.

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  9. Banker aus Nachbarland
    Banker aus Nachbarland sagte:

    Man muss leider sagen, dass ich keinen Kollegen und keine Kollegin habe, die mit Kunden zu tun hatte, die in Liechtenstein geschäftet haben, die nicht irgendwelche Geschichten von sehr seltsamen Erlebnissen mit Liechtensteiner Treuhändern berichtet hätten. Man sollte sehr vorsichtig sein oder besser Liechtenstein ganz meiden.

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  10. Europarat: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»
    Europarat: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein» sagte:

    Liechtenstein gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Europas für Finanz- und Wirtschaftskriminalität. Veruntreuung ist nicht der Ausnahmefall, sondern häufig.

    MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:

    «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»

    https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86

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    • In aller Deutlichkeit
      In aller Deutlichkeit sagte:

      Der Europarat (MONEYVAL) hat festgestellt: «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Veruntreuung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein».
      https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86

      Veruntreuungen von Trust- und Stiftungsvermögen sind in Liechtenstein eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität. Dieses sog. «Dekantieren» hätte der Liechtensteinische Gesetzgeber erheblich erschweren können, wenn er in der jüngsten Trustrechtsreform den Begünstigten Informationsrechte eingeräumt hätte. Das hat er aber ganz bewusst nicht getan, so dass die Veruntreuungen von Trust- und Stiftungsvermögen weiterhin sehr leicht möglich sind.

      Dieses Verhalten der Regierung und des Fürsten, der bei der Gesetzgebung das letzte Wort hat, ist bedenklich, denn so wird schwerer Kriminalität Vorschub geleistet – zulasten der Begünstigten.

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  11. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

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  12. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

    Antworten
  13. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

    Antworten
  14. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

    Antworten
  15. Henriette Wagner
    Henriette Wagner sagte:

    Die Frage ist schon längst nicht mehr, ob es seit Jahren ein widerkehrendes System schwerer und organisierter Kriminalität in Liechtenstein gibt.

    Die Frage ist vielmehr, weshalb der Fürst und der Erbprinz, obwohl sie hiervon Kenntnis haben und die Möglichkeiten hätten, etwas dagegen zu unternehmen, nichts dagegen unternehmen.

    Wollen Sie, dass sich ihre Untertanen auf unrechtmässige Art und Weise bereichern können, weil reiche Untertanen zufriedene Untertanen sind?

    Antworten
  16. Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz und Finanzplatz
    Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz und Finanzplatz sagte:

    Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.

    Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.

    Antworten
  17. Explicit Warning Regarding Liechtenstein as a Fiduciary Jurisdiction
    Explicit Warning Regarding Liechtenstein as a Fiduciary Jurisdiction sagte:

    Market participants, investors, and beneficiaries should exercise extreme caution when considering Liechtenstein foundations and trusts.

    There are serious and recurring allegations indicating that the jurisdiction may be affected not merely by isolated misconduct, but by structural deficiencies with potentially systemic implications.

    Key Risk Factors

    1. Structural Incentives for Self-Enrichment
    There are credible claims that certain fiduciary structures may be exploited in ways that allow trustees and intermediaries to prioritize their own financial interests over those of beneficiaries, creating a persistent risk of abuse embedded within the system itself.

    2. Lack of Effective Judicial Safeguards
    Substantial concerns have been raised regarding the practical effectiveness and independence of judicial oversight. In particular, there is a perception that legal proceedings may fail to deliver impartial and enforceable outcomes where fiduciary interests are involved.

    3. Institutional Tolerance of Misconduct
    It is alleged that deficiencies are not adequately addressed at the highest institutional levels. Critics point to a pattern of insufficient intervention by regulatory, judicial, and political authorities, raising questions about systemic tolerance of problematic practices.

    4. Questionable Reliability of Legal Certainty
    Although Liechtenstein promotes itself as a jurisdiction of legal stability and asset protection, there are serious doubts as to whether this promise is consistently upheld in practice. In contentious cases, the enforceability of rights and access to assets may be materially uncertain.

    5. Evidence of Structural, Not Isolated, Problems
    The concerns outlined above are repeatedly described not as exceptional cases, but as indicators of potentially systemic weaknesses affecting the integrity of the fiduciary and legal framework as a whole.

    Conclusion: Elevated Risk Environment
    Given these factors, reliance on Liechtenstein’s reputation as a secure and legally robust financial center may be misplaced without rigorous, independent verification.

    Investors should assume a heightened risk profile, particularly with respect to:
    – control over assets once transferred into fiduciary structures
    – enforceability of beneficiary rights
    – independence and effectiveness of dispute resolution mechanisms

    Accordingly, engagement with Liechtenstein structures should be approached only with enhanced due diligence, robust safeguards, and a clear understanding that legal protections may not perform as expected in practice.

    Antworten
  18. Roland Schmieder
    Roland Schmieder sagte:

    Es ist erstaunlich, dass die Nachbarländer, die EU, die USA oder andere internationale Behörden, Institutionen oder Gerichte wegen des in Liechtenstein vorherrschenden kriminellen Systems nicht schon gegen Liechtenstein oder Liechtensteins Staatsspitze vorgegangen sind.

    Antworten
  19. Das eigentliche Problem ist nicht das System – sondern dass es niemand mehr hinterfragt
    Das eigentliche Problem ist nicht das System – sondern dass es niemand mehr hinterfragt sagte:

    Nicht die Kritik ist das Problem. Problematisch wird es, wenn dieselben Vorwürfe seit Jahren im Raum stehen und ohne sichtbare Folgen bleiben.

    Antworten
  20. Martin
    Martin sagte:

    Alles völliger Unsinn! Sämtliche Kritiker sind frustrierte Neider, die den Finanzplatz zerstören wollen. Jeder weiss, dass unsere Justiz perfekt funktioniert. Wer etwas anderes behauptet, betreibt eine Schmutzkampagne. Es gibt nichts aufzuklären und niemand muss sich rechtfertigen.

    Antworten
  21. Risiken des Finanzplatzes Liechtenstein
    Risiken des Finanzplatzes Liechtenstein sagte:

    Man sollte sich der erheblichen Risiken bewusst sein, die Kritiker seit Jahren in Bezug auf den Finanzplatz Liechtenstein benennen:

    – Vertrauen in die Justiz
    – Rechtssicherheit
    – Schutz von Eigentums- und Begünstigtenrechten
    – Unabhängigkeit der Gerichte
    – Integrität einzelner Treuhänder
    – Verlässlichkeit staatlicher Institutionen

    Für einen Finanzplatz sind dies keine Randthemen, sondern zentrale Voraussetzungen für langfristiges Vertrauen.

    Antworten
  22. Karolin Strasser
    Karolin Strasser sagte:

    Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass keine Kritik geäußert wird, sondern dadurch, dass Kritik nachvollziehbar geprüft und beantwortet wird.

    Für jeden Finanzplatz ist deshalb nicht nur die Qualität seiner Regeln entscheidend, sondern auch die Wahrnehmung von Transparenz, Rechenschaft und institutioneller Lernfähigkeit.

    Antworten
  23. Boris Mayer
    Boris Mayer sagte:

    Seit Jahren werden Vorwürfe eines systematischen Zusammenwirkens von Treuhändern und Gerichten erhoben.

    Unabhängig davon, ob diese Vorwürfe berechtigt sind, stellt sich die Frage, welche Folgen dies für das Vertrauen in Rechtsschutz, Vermögensschutz, Kontrolle, die Regierung, das Staatsoberhaupt und den Finanzplatz insgesamt hat.

    Antworten
  24. Trusts, Treuhänder und Kontrolle: Die zentralen Kritikpunkte am liechtensteinischen System
    Trusts, Treuhänder und Kontrolle: Die zentralen Kritikpunkte am liechtensteinischen System sagte:

    Bei der OffshoreAlert Conference on Financial Intelligence & Investigations in London am 12, November 2018 wandte sich die Kritik gegen Teile des liechtensteinischen Trust-, Treuhand- und Stiftungswesens. Es gibt hiervon ein YouTube Video.

    Die wesentlichen Kritikpunkte sind:

    1. Interessenkonflikte im Treuhand- und Aufsichtssystem
    Mehrere Referenten argumentieren, dass Liechtenstein aufgrund seiner geringen Größe zu zahlreichen personellen Verflechtungen neige. Genannt werden insbesondere:
    – Verbindungen zwischen Treuhändern, Banken, Anwälten und Aufsichtsorganen,
    – Personen mit Funktionen sowohl in der Industrie als auch in Aufsichts- oder Standesgremien,
    – angebliche Interessenkonflikte bei Schutz- und Kontrollmechanismen.

    2. Schwierigkeiten für Begünstigte nach dem Tod des Stifters
    Ein zentrales Thema des Videos ist die Frage: Was geschieht mit Trust- und Stiftungsvermögen nach dem Tod des Gründers? Mehrere Redner behaupten, dass Begünstigte häufig Probleme hätten,
    – Informationen zu erhalten,
    – ihre Stellung als Begünstigte nachzuweisen,
    – Kontrollrechte auszuüben,
    – Treuhänder auszutauschen.

    3. Vorwürfe gegen einzelne Treuhänder
    Im Video werden mehrere konkrete Fälle diskutiert, darunter:
    – Mario Stöckl,
    – Harry Externbrink,
    – sowie weitere Trust-Fälle.

    Dabei werden Vorwürfe wie
    – Veruntreuung,
    – Untreue,
    – Geldwäsche und
    – Vermögensverschiebungen
    thematisiert. Es wird behauptet, dass einzelne Treuhänder Kundengelder missbraucht hätten.

    4. Schwierige Rechtsdurchsetzung
    Mehrere Referenten äußern die Ansicht, dass es für Begünstigte schwierig sei,
    – Informationen zu erhalten,
    – Dokumente einzusehen,
    – Rechte gerichtlich durchzusetzen.
    Ein Referent sagt ausdrücklich, es sei „extremely difficult“ (extrem schwierig), Verfahren gegen lokale Treuhänder zu gewinnen. Andere kritisieren mangelnde Dokumentenoffenlegung und lange Verfahren.

    5. Kritik an der Trust-Konstruktion selbst
    Ein weiterer Kritikpunkt lautet, dass viele Stifter nicht ausreichend verstehen würden,
    – dass Vermögenswerte rechtlich aus ihrem Eigentum herausgelangen,
    – wie weitreichend die Befugnisse von Treuhändern sein können,
    – wie eingeschränkt die Rechte diskretionärer Begünstigter teilweise sind.

    6. Kritik an der Aufsicht
    Es wird die Frage aufgeworfen, ob
    – Standesorganisationen,
    – Berufsaufsicht,
    – Financial Market Authority (FMA)
    immer ausreichend unabhängig und effektiv seien, um Missstände frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

    Die Kernaussage des Videos lautet im Wesentlichen:
    Begünstigte und Erben von liechtensteinischen Trusts und Stiftungen können nach dem Tod des Stifters erheblichen praktischen Schwierigkeiten begegnen, insbesondere beim Zugang zu Informationen, bei der Kontrolle von Treuhändern und bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Darüber hinaus werden Interessenkonflikte, einzelne Treuhandskandale und strukturelle Schwächen des Systems kritisch diskutiert.
    https://www.youtube.com/watch?v=0OUm0sbwW8A

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  25. Fragesteller
    Fragesteller sagte:

    Da es sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles System handelt, und der Fürst hiervon Kenntnis hat, steht die Frage der Verantwortlichkeit des Fürsten im Raum. Wenn es ein Kriminalist System gibt und der Fürst als Monarch hiervon Kenntnis hat, aber nichts dagegen unternimmt, macht er sich dann strafbar? Selbst wenn er in seinem 25 x 12 lm grossen Land immun ist, im Rest der Welt ist er es nicht.

    Antworten
  26. RICO Act und Global Magnitsky Act
    RICO Act und Global Magnitsky Act sagte:

    Die USA können mit dem RICO Act und Global Magnitsky Act auch ausserhalb der USA nicht nur einzelne Täter, sondern ein gesamtes kriminelles Netzwerk als Organisation angreifen. Der RICO Act ist strafrechtliches Schwert gegen organisierte Kriminalität, der Global Magnitsky Act ist ein aussenpolitisches Sanktionsinstrument gegen Menschenrechtsverletzer und korrupte Eliten weltweit.

    Antworten
  27. WELT: „Liechtenstein: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“
    WELT: „Liechtenstein: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“ sagte:

    Der WELT‑Artikel „‚Kriminelles System‘? Die Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“ behandelt Liechtenstein sehr kritisch. Die Kernaussage ist, dass Liechtenstein offiziell als sicherer Hafen für große Vermögen gilt, doch konkrete Einzelfälle dieses Versprechen zunehmend infrage stellen. Der Beitrag stellt die Frage, ob hinter dem Image des sicheren Geldparadieses strukturelle Probleme stecken – und warnt, dass schon einzelne glaubwürdige Fälle ausreichen, um das Vertrauen massiv zu beschädigen.

    Zentrale Inhalte und Vorwürfe

    1. Zweifel am Kernversprechen des Finanzplatzes
    Liechtenstein wirbt damit, dass Vermögen in Stiftungen und Trusts sicher und geschützt sind. Genau dieses Versprechen wird im Artikel angegriffen:
    In einzelnen Fällen soll der Zugriff auf Vermögen plötzlich entzogen worden sein.
    Das ist besonders brisant, weil:
    – viele internationale Kunden genau deshalb nach Liechtenstein gehen
    – Vertrauen der entscheidende Faktor ist

    2. Konflikte zwischen Begünstigten und Treuhändern
    Der Artikel beschreibt Fälle, in denen Begünstigte oder wirtschaftlich Berechtigte nicht mehr an ihr eigenes Vermögen gelangen. Ursache sollen Strukturen der Treuhand- und Stiftungsverwaltung sein.
    Implizite Kritik: Wer die Kontrolle hat (Treuhänder), hat faktisch die Macht

    3. Reicht das Rechtssystem aus?
    Es wird die Frage aufgeworfen: Funktionieren Kontrollmechanismen und Gerichte ausreichend?
    Hintergrund:
    Wenn Betroffene keinen Zugriff bekommen oder Verfahren lange dauern, entsteht ein systemisches Misstrauen.

    4. Reputationsrisiko für das Land
    Der Artikel betont dass solche Vorwürfe gefährlich für den Finanzplatz insgesamt sind.
    Warum?
    Liechtenstein lebt davon, als:
    – stabil
    – rechtsstaatlich
    – verlässlich
    wahrgenommen zu werden.

    Der Artikel sagt im Kern: konkrete Streitfälle um Trusts und Stiftungen und eingeschränkter Zugriff auf Vermögen untergraben das zentrale Verkaufsversprechen des Landes. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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  28. Doktor Faust
    Doktor Faust sagte:

    Für Vertrauen ist nicht entscheidend, ob Kritik geäußert wird, sondern ob nachvollziehbar erkennbar ist, wie mit ihr umgegangen wird.

    Antworten
  29. Rule of Law unter Vorbehalt: Strukturelle Interessenkonflikte im liechtensteinischen Treuhand‑ und Justizsystem
    Rule of Law unter Vorbehalt: Strukturelle Interessenkonflikte im liechtensteinischen Treuhand‑ und Justizsystem sagte:

    Liechtenstein präsentiert sich als sauberer Finanz‑ und Rechtsstaat, praktiziert aber andere „Sitten“, in denen Macht, Nähe und Schutzmechanismen über Rechtsschutz und Transparenz gestellt werden.

    Der Artikel „Liechtensteiner Regierungs-Mitglied angezeigt» in Inside Paradeplatz am 1. Dezember 2025 beschreibt das Bild eines Staates, in dem Anwälte, Treuhänder, Justiz und Politik zu eng verflochten sind, Interessenkonflikte bagatellisiert werden, effektive Kontrolle fehlt, und das Treuhand‑ und Stiftungssystem systematisch zulasten der Begünstigten funktioniert.

    1. Schwere Interessenkonflikte im Anwaltswesen
    Der Artikel schildert den Fall des liechtensteinischen Rechtsanwalts Christoph Büchel, der zunächst von einem Mandanten ein Honorar und Vorschuss kassiert und später gegen denselben Mandanten auf der Gegenseite auftritt.
    Es wird kritisiert, dass ein Verhalten, das außerhalb Liechtensteins als klarer Interessenkonflikt gelten würde, dort lediglich als „bloßer Anschein“ behandelt wird – mit faktischer Straffreiheit.

    2. Aushöhlung des Begriffs „Interessenkollision“
    Der Artikel stellt infrage, wie Liechtenstein mit Interessenkonflikten umgeht Der Begriff des „bloßen Anscheins einer Interessenskollision“ wird als juristisch nebulös und schützend für Machtträger dargestellt. Internationale Juristen könnten diese Logik nicht nachvollziehen.
    Der Maßstab für berufsethisches Verhalten sei daher systematisch abgesenkt.

    3. Justiz schützt Treuhänder statt Begünstigte
    Im konkreten Stiftungsstreit wurde ein Begünstigter und zugleich Stiftungsrat aus „seiner“ Stiftung entfernt,
    während die Treuhänder im Amt blieben und die Gerichte Anträge auf deren Absetzung zurückwiesen.
    Die Justiz stelle sich daher strukturell auf die Seite der Treuhänder – nicht der wirtschaftlich Berechtigten.

    4. Selbstbedienung am Stiftungsvermögen
    Der Artikel kritisiert scharf, dass Anwälte und Treuhänder ihre umfangreichen Honorare
    aus dem Stiftungsvermögen finanzieren, also aus dem Vermögen, das sie eigentlich schützen sollen.
    Es wird bemängelt, dass das System eine asymmetrische Machtposition ermögliche, in der sich Verwalter aus dem verwalteten Vermögen selbst verteidigen und bereichern.

    5. Fehlende Disziplinaraufsicht
    Weder das Fürstliche Obergericht noch die Rechtsanwaltskammerreagierten laut Artikel auf Disziplinarbeschwerden gegen den Anwalt Christoph Büchel.
    Standesrechtliche Kontrolle existiere faktisch nicht oder werde nicht angewandt.

    6. Machtkonzentration im Staat
    Der Artikel betont die politische Dimension: Über allem stehe der absolutistisch regierende Fürst bzw. Erbprinz.
    Hohe staatliche und juristische Ämter seien eng verflochten.
    Gewaltenteilung sei zwar formell vorhanden, funktioniere aber faktisch nicht unabhängig.

    7. Systematische Skandale im Treuhandwesen
    Der Artikel ordnet den Einzelfall in eine lange Reihe von Skandalen ein:
    – Selbstbegünstigung von Treuhändern
    – Entzug von Stiftungen von Begünstigten
    – internationale Großfälle (z. B. Bacardí)
    – hunderte „Zombie‑Trusts“, die aus Angst vor US‑Sanktionen aufgegeben wurden

    Es handle sich daher nicht um Ausnahmen, sondern um ein strukturelles Muster.
    https://insideparadeplatz.ch/2025/12/01/liechtensteiner-regierungsmitglied-angezeigt/

    Antworten
  30. Vertrauen ohne Fundament: Das strukturelle Risiko Liechtenstein
    Vertrauen ohne Fundament: Das strukturelle Risiko Liechtenstein sagte:

    Wer Vermögen dem Finanzplatz Liechtenstein anvertraut, begibt sich in ein strukturelles Risikosystem.

    In einem Kleinstaat mit enger personeller Verflechtung, begrenzter institutioneller Distanz und schwach ausgeprägten Kontrollmechanismen verschwimmen die Grenzen zwischen Aufsicht, Justiz und partikularen Interessen.

    Internationale Analysen weisen seit Jahren auf Defizite bei der Bekämpfung von Wirtschafts‑ und Finanzkriminalität hin. Vertrauen wird kommunikativ aufgebaut – rechtsstaatlicher Schutz ist im Konfliktfall jedoch nicht verlässlich einklagbar.

    Wo Kontrolle strukturell defizitär ist, schützt das System im Ernstfall nicht den Anleger, sondern sich selbst.

    Antworten
  31. Rob
    Rob sagte:

    Based on these allegations, I would think twice before placing any assets into a Liechtenstein trust or foundation.

    Antworten
  32. Das Problem liegt nicht bei einzelnen Personen, sondern in den Strukturen.
    Das Problem liegt nicht bei einzelnen Personen, sondern in den Strukturen. sagte:

    Es liegt am System in Liechtenstein, dass Zweifel bestehen an
    -> Rechtssicherheit,
    -> Eigentumsschutz,
    -> Gerichtsunabhängigkeit,
    -> Aufsicht,
    -> institutioneller Verlässlichkeit

    Es handelt sich nicht um einzelne Fehlentwicklungen, sondern um ein strukturelles bzw. systemisches Problem.

    Antworten
  33. SPIEGEL: „Die Affäre Perry"
    SPIEGEL: „Die Affäre Perry" sagte:

    SPIEGEL: „Die Affäre Perry»
    Der SPIEGEL‑Artikel zur „Affäre Perry“ kritisiert Liechtenstein über die Darstellung eines konkreten Falls.

    1. Kern des Falls
    Im Mittelpunkt steht ein großer Erbschaftsfall:
    Ein wohlhabender Unternehmer (Israel Perry) hinterlässt ein großes Vermögen. Teile dieses Vermögens liegen in liechtensteinischen Strukturen (Stiftungen/Trusts). Nach seinem Tod kommt es zu einem massiven Streit zwischen Erben und Verwaltern. Liechtenstein ist dabei der zentrale juristische Ort des Systems.

    2. Kritikpunkt: Macht der Treuhänder
    Der Artikel zeigt ein strukturelles Problem:
    Die tatsächliche Kontrolle über das Vermögen liegt bei den Treuhändern – nicht bei den wirtschaftlichen Eigentümern (Begünstigten). Treuhänder verwalten die Strukturen, Begünstigte haben oft keine direkte Zugriffsmacht. In Konfliktfällen können sie ihre Rechte nur schwer durchsetzen.
    In vergleichbaren Darstellungen wird betont, dass Begünstigte teils keine effektiven rechtlichen Ansprüche geltend machen können.

    3. Kritikpunkt: Intransparenz
    Ein zentraler Vorwurf: Strukturen in Liechtenstein (Stiftungen, Trusts) sind sehr intransparent, Außenstehende – auch Begünstigte – haben lediglich eingeschränkten Einblick und wenige Kontrollmöglichkeiten. Das erschwert Aufklärung, die Durchsetzung von Ansprüchen sowie die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen.

    4. Kritikpunkt: Begünstigung von Konflikten
    Ein wichtiger impliziter Vorwurf ist, dass die Struktur selbst Konflikte erzeugt oder verschärft. Dies wegen unklarer Machtverhältnisse, fehlender Transparenz und einer komplexen Rechtslage.
    Dies kann leicht zu Streit, Blockaden und gegenseitigen Vorwürfen kommen.

    5. Subtile, aber zentrale Botschaft
    Der Artikel zeigt durch den Fall:
    Das System kann dazu führen, dass Vermögen faktisch der Kontrolle der eigentlichen Eigentümer entzogen wird.

    Der SPIEGEL kritisiert an Liechtenstein vor allem die starke Stellung der Treuhänder, die geringe Transparenz von Stiftungen/Trusts sowie die erschwerte Rechtsdurchsetzung für Begünstigte. Dieses System kann Konflikte begünstigen und schwer lösbar machen kann. https://www.spiegel.de/wirtschaft/die-affaere-perry-ein-betrueger-und-sein-raetselhafter-nachlass-a-4cea039c-2de8-45c2-8964-c1834c4140bb

    Antworten
  34. Systematische organisierte Kriminalität
    Systematische organisierte Kriminalität sagte:

    Das Vorgehen ist systematisch, die Vorwürfe sind seit Jahren stets dieselben:

    • Treuhänder würden Begünstigte gezielt entrechten.
    • Richter würden dabei aktiv mitwirken.
    • Gerichte würden Verfahren zur Begünstigung von Treuhändern ermöglichen.
    • Vermögensverschiebungen und persönliche Bereicherung würden dadurch erleichtert.
    • Rechtsmittel dienten angeblich der Verzögerung.
    • Das Muster werde regelmäßig wiederholt.

    Fürst und Regierung gehen nicht dagegen vor, als sei dies ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells Liechtensteins.

    Antworten
  35. Die Ostschweiz: „Die Liechtensteiner Veruntreuhänder“
    Die Ostschweiz: „Die Liechtensteiner Veruntreuhänder“ sagte:

    Der Artikel in der Zeitung die Ostschweiz vom Juni 2020 zeichnet ein sehr kritisches Bild des liechtensteinischen Treuhandsektors und stellt vor allem einen Punkt in den Mittelpunkt:

    Skandale rund um Treuhänder sind kein Ausnahmephänomen, sondern treten wiederholt auf – und strukturelle Verbesserungen greifen nur begrenzt. Das Problem scheint systemisch zu sein, nicht zufällig.

    1. Regelmäßige Skandale im Treuhandbereich
    Der Artikel beschreibt eine Serie von Fällen, in denen Treuhänder:

    – Vermögenswerte missbrauchen
    – sich selbst bereichern
    – das ihnen anvertraute Kapital nicht im Interesse der Berechtigten verwalten

    Kernaussage:
    Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein wiederkehrendes Problem.

    2. Zentrale Rolle der Treuhänder im Finanzplatz
    Treuhänder werden als Schlüsselakteure im liechtensteinischen Finanzsystem dargestellt.
    Sie verwalten Stiftungen und Trusts, also genau jene Strukturen, mit denen Vermögen geschützt werden sollen

    Gerade die Akteure, die Schutz gewährleisten sollen, stehen im Zentrum der Kritik

    3. Gesetzesreformen greifen nicht ausreichend
    Der Artikel erwähnt, dass Gesetzgebung reformiert und strengere Regeln eingeführt wurden.
    Aber: Diese Maßnahmen hätten die grundlegenden Probleme nicht beseitigt: „Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.“

    4. Reputationsproblem für den Finanzplatz
    Die wiederkehrenden Fälle werfen laut Artikel Schatten auf:
    – die Glaubwürdigkeit
    – die Sicherheit von Strukturen
    – das Vertrauen internationaler Kunden

    Implizite Botschaft:
    Der Finanzplatz lebt vom Vertrauen – und genau dieses steht zur Debatte

    5. Strukturproblem statt Einzelfall
    Der wichtigste Punkt: Es wird nicht nur Kritik an einzelnen Personen geübt, sondern es entsteht der Eindruck: eines systematischen Problems, einer Branche mit wiederkehrenden Mustern.

    Zusammengefasst in einem Satz
    Der Artikel argumentiert, dass wiederholte Treuhänder‑Skandale auf strukturelle Schwächen im liechtensteinischen Finanzsystem hindeuten und trotz Reformen anhalten.

    Antworten
  36. Ralph Schuster
    Ralph Schuster sagte:

    Wenn seit Jahren ein korruptes, kriminelles System in Liechtenstein besteht, wenn der Monarch, der überall das letze Wort hat, davon Kenntnis hat, aber nichts dagegen unternimmt, dann sollte ein internationales Gericht die Verantwortung des Monarchen für das kriminelle System überprüfen.

    Antworten
  37. Don Trampel
    Don Trampel sagte:

    Die Amerikaner sollen mal mit ihren Anti-Mafia Gesetzen kommen und die Räuberhöhle aufräumen. Damit haben sie schon die FIFA ausgeräuchert.

    Antworten
  38. Jeder vierte Präsident des Staatsgerichtshofs verurteilt – was sagt das über das System?
    Jeder vierte Präsident des Staatsgerichtshofs verurteilt – was sagt das über das System? sagte:

    Wenn bei 8 – 10 bisheriger Präsidenten des Staatsgerichtshofs jeder vierte oder fünfte wegen schwerer Vermögensdelikte in Millionenhöhe verurteilt wurde (Herbert Batliner, Harry Gstöhl), ist das keine Randnotiz mehr – das ist ein strukturelles Alarmzeichen.

    Wer an der Spitze der Verfassungsgerichtsbarkeit steht, muss für Integrität stehen. Wenn selbst dort solche Fälle auftreten, stellt sich nicht die Frage nach Einzelfehlern, sondern nach dem System dahinter.

    Antworten
  39. Warnung vor Liechtenstein
    Warnung vor Liechtenstein sagte:

    Man kann vor Liechtensteiner Stiftungen und Trusts nur warnen:

    1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
    2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
    3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
    4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
    5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.
    Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.

    Antworten
  40. Ausdrückliche Warnung hinsichtlich Liechtenstein als Treuhand- und Stiftungsstandort
    Ausdrückliche Warnung hinsichtlich Liechtenstein als Treuhand- und Stiftungsstandort sagte:

    Marktteilnehmer, Investoren sowie Begünstigte sollten bei der Errichtung oder Nutzung liechtensteinischer Stiftungen und Trusts erhöhte Vorsicht walten lassen.

    Seit Jahren werden schwerwiegende und wiederkehrende Vorwürfe erhoben, die darauf hindeuten, dass es sich bei den beanstandeten Vorgängen möglicherweise nicht lediglich um vereinzelte Fehlentwicklungen handelt, sondern um strukturelle Defizite mit potenziell systemischen Auswirkungen.

    Wesentliche Risikofaktoren

    1. Strukturelle Anreize zur Selbstbegünstigung
    Es bestehen wiederholt vorgebrachte Vorwürfe, wonach bestimmte Treuhand- und Stiftungsstrukturen in einer Weise genutzt werden können, die es Treuhändern, Stiftungsräten oder sonstigen Intermediären ermöglicht, eigene wirtschaftliche Interessen gegenüber den Interessen der Begünstigten zu priorisieren.

    Kritiker sehen darin das Risiko eines strukturell angelegten Interessenkonflikts, der Missbrauchsmöglichkeiten begünstigen könnte.

    2. Zweifel an der Wirksamkeit gerichtlicher Schutzmechanismen
    Darüber hinaus werden erhebliche Bedenken hinsichtlich der praktischen Wirksamkeit und Unabhängigkeit gerichtlicher Kontrollmechanismen geäußert.

    Insbesondere wird die Frage aufgeworfen, ob Begünstigte und wirtschaftlich Berechtigte ihre Rechte in Auseinandersetzungen mit Treuhändern oder Stiftungsorganen effektiv, unparteiisch und innerhalb angemessener Fristen durchsetzen können.

    3. Wahrnehmung institutioneller Duldung problematischer Praktiken
    Kritiker vertreten die Auffassung, dass bestehende Missstände nicht mit der erforderlichen Konsequenz auf regulatorischer, gerichtlicher oder politischer Ebene adressiert würden.

    Hieraus ergibt sich die Wahrnehmung, dass problematische Verhaltensweisen möglicherweise nicht konsequent unterbunden werden und strukturelle Schwächen fortbestehen.

    4. Zweifel an der Verlässlichkeit der Rechtssicherheit
    Obwohl Liechtenstein international als Standort für Vermögensschutz, Stabilität und Rechtssicherheit auftritt, werden Zweifel geäußert, ob diese Erwartungen im Konfliktfall stets in vollem Umfang erfüllt werden.

    Insbesondere bei Streitigkeiten über Begünstigtenrechte, Vermögenszugriff oder Kontrollrechte wird teilweise die Auffassung vertreten, dass die tatsächliche Durchsetzbarkeit von Ansprüchen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sein könne.

    5. Hinweise auf strukturelle statt lediglich vereinzelte Probleme
    Die genannten Kritikpunkte werden von ihren Vertretern nicht als isolierte Einzelfälle beschrieben, sondern als mögliche Indikatoren grundlegender Schwächen innerhalb des Treuhand-, Stiftungs- und Rechtsschutzsystems.

    Gerade die wiederholte und inhaltlich ähnliche Natur der Vorwürfe führt dazu, dass vereinzelt von systemischen Risiken gesprochen wird.

    Schlussfolgerung: Erhöhtes Risikoumfeld
    Vor diesem Hintergrund sollte die Reputation Liechtensteins als sicherer und rechtlich besonders verlässlicher Finanz- und Vermögensverwaltungsstandort nicht ohne sorgfältige unabhängige Prüfung als gegeben vorausgesetzt werden.

    Investoren und Begünstigte sollten insbesondere folgende Risikobereiche einer vertieften Analyse unterziehen:

    – tatsächliche Kontrolle über Vermögenswerte nach deren Übertragung in Treuhand- oder Stiftungsstrukturen,
    – praktische Durchsetzbarkeit von Begünstigten- und Informationsrechten,
    – Effizienz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit gerichtlicher Streitbeilegungsmechanismen.

    Eine Nutzung liechtensteinischer Trust- und Stiftungsstrukturen sollte daher nur auf Grundlage einer vertieften Due-Diligence-Prüfung, geeigneter Schutzmechanismen sowie eines realistischen Verständnisses der damit verbundenen rechtlichen und operativen Risiken erfolgen.

    Antworten
  41. Politische Verantwortung des Fürsten
    Politische Verantwortung des Fürsten sagte:

    Wenn betreffend einen Staat über längere Zeit schwerwiegende Vorwürfe erhoben werden und das Staatsoberhaupt bedeutende verfassungsrechtliche Befugnisse besitzt, können Kritiker politisch argumentieren:

    – Das Staatsoberhaupt habe Missstände nicht ausreichend bekämpft.
    – Es habe Reformen nicht vorangetrieben.
    – Es habe bestehende Machtstrukturen geduldet.

    Das Staatsoberhaupt würde die politische Verantwortung tragen.

    Antworten
  42. Finger weg von Liechtenstein!
    Finger weg von Liechtenstein! sagte:

    Scheinheiligtum mit mafiösen System, in welchem nicht einmal die Familie von König Fath vor den Machenschaften sicher ist.

    Antworten

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