Justiz auf Zeitlupe: Verfahren in Liechtenstein altern wie guter Wein – nur ohne den Genuss.
Es gibt Rechtsstaaten, in denen ein Gerichtsurteil das Ende eines Konflikts markiert. Und es gibt Liechtenstein. Dort scheint die Zeit in gewissen Verfahren einer eigenen Physik zu folgen. Besonders dann, wenn es um Streitigkeiten mit Treuhändern, Stiftungsräten oder die Verwaltung grosser Vermögen geht. Während anderswo Richter urteilen, Gutachter begutachten und Parteien streiten, ist es im Fürstentum so, dass die wichtigste Verfahrenshandlung das geduldige Wartenist.
Natürlich wird niemand offiziell sagen, dass Verfahren verschleppt werden. Die Begründungen klingen stets ehrenwert: komplexe Sachverhalte, internationale Bezüge, notwendige Beweisaufnahmen, sorgfältige Interessenabwägung. Alles juristisch korrekt formuliert. Nur bleibt am Ende oft die Frage: Weshalb dauert etwas drei, fünf oder gar zehn Jahre, was in anderen Ländern längst entschieden wäre?
Gerade im Stiftungswesen zeigt sich das Problem exemplarisch. Begünstigte, die sich gegen Stiftungsräte zur Wehr setzen wollen, sehen sich häufig einem Gegner gegenüber, der über erhebliche finanzielle Mittel verfügt. Der Stiftungsrat, meist ein fürstlicher Untreuhänder, bezahlt seine Anwälte aus dem Stiftungsvermögen. Die Begünstigten müssen ihre Kosten oft selbst tragen. Je länger ein Verfahren dauert, desto stärker verschiebt sich das Kräfteverhältnis zugunsten derjenigen, die ohnehin am längeren Hebel sitzen.
Die Zeit wird damit zu einer Waffe. Wer jahrelang auf Akteneinsicht wartet, wer gegen Zwischenentscheide Beschwerde einlegen muss, wer immer neue Gutachten und Verfahrensschritte erlebt, verliert irgendwann nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Für ältere Begünstigte wird die Frage sogar existenziell: Erleben sie den Ausgang des Verfahrens überhaupt noch?
Mehrere international beachtete Stiftungsstreitigkeiten wie der Bacardí-Skandal oder der Hartlaub-Skandal haben genau dieses Muster gezeigt. Verfahren zogen sich über Jahre durch sämtliche Instanzen. Währenddessen blieben umstrittene Verwaltungsstrukturen bestehen, Stiftungsräte im Amt und Vermögenswerte ausser Reichweite der Kläger. Ein Sieg nach zehn Jahren gleicht gelegentlich dem Gewinn eines Marathons, bei dem der Zieleinlauf längst abgebaut wurde.
Ein besonderes Problem bei Liechtenstein ist, dass viele Verfahren aufgrund des Stiftungsgeheimnisses und des Persönlichkeitsschutzes nicht unter bekannten Namen öffentlich werden. In den veröffentlichten Urteilen des Staatsgerichtshofs und des Obersten Gerichtshofs finden sich zahlreiche Fälle, in denen Streitigkeiten über:
- Auskunftsrechte von Begünstigten,
- Absetzung von Stiftungsräten,
- Rechnungslegung,
- Herausgabe von Dokumenten,
- Änderung von Begünstigtenstellungen,
über viele Jahre geführt wurden.
Dabei kommt es nicht selten zu folgendem Ablauf:
- Antrag beim Landgericht.
- Beschwerde zum Obergericht.
- Revision zum Obersten Gerichtshof.
- Verfassungsbeschwerde zum Staatsgerichtshof.
- Rückweisung an die Vorinstanz.
- Neues Verfahren über einzelne Teilfragen.
So können aus ursprünglich relativ überschaubaren Konflikten Verfahrensketten entstehen, die fünf bis zehn Jahre oder länger dauern.
Besonders unerquicklich wirkt dies in Fällen, in denen Begünstigte ihren eigenen Stiftungsräten Bereicherung, Pflichtverletzungen oder mangelnde Transparenz vorwerfen. Statt rascher Klärung entsteht oft ein juristisches Labyrinth. Jeder neue Verfahrensschritt erzeugt weitere Monate. Jede Beschwerde weitere Jahre. Jeder Rückweisungsentscheid eröffnet eine neue Runde.
Der Vorwurf lautet nicht unbedingt, dass die Gerichte falsch entscheiden. Der Vorwurf lautet, dass sie zu spät entscheiden.
Dabei ist Gerechtigkeit, die erst nach einer halben Ewigkeit eintrifft, häufig keine wirkliche Gerechtigkeit mehr. Schon der englische Jurist William Gladstone wusste:
„Justice delayed is justice denied.“
Verweigerte Gerechtigkeit durch Verzögerung.
Für einen Finanzplatz, der weltweit mit Rechtssicherheit wirbt, ist das ein ernstes Problem. Denn Vertrauen entsteht nicht nur durch gute Gesetze. Vertrauen entsteht auch dadurch, dass Konflikte innert nützlicher Frist entschieden werden.Wenn sich Verfahren endlos dehnen lassen, bedeutet das, dass Zeit im liechtensteinischen Stiftungswesen nicht bloss vergeht – sondern eine der wirksamsten Verteidigungsstrategien und übelsten Waffen überhaupt ist.




Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.
Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.
Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.
Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.
Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.
Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.
Die Treuhänder der Asturion Stiftung Markus Kalzoff und Robert Beck zeigen den Liechtensteiner Treuhändern, wie man es richtig macht…
Und der Fürst sieht zu.
Die Verweigerung des Auskunftsrechts ist eine weitverbreitete Vorgehensweise der untreuen Treuhänder in Liechtenstein. Denn wenn die Begünstigten keine Auskünfte und keine Akteneinsicht mehr erhalten, dann können sie ja nicht sehen, wie sich die untreuen Treuhänder bereichern. Dann können sie ihnen auch nicht vorwerfen, wie sie sich bereichern. Damit verwehren die untreuen Treuhänder den Begünstigten auch den Zugang zum Gericht, denn was sollen die Begünstigten den untreuen Treuhändern vorwerfen? Und die korrupten Gerichte in Liechtenstein schreiten nicht ein, sie lassen die untreuen Treuhänder ihre Spielchen spielen.
Richterin Martina Schöpf-Herberstein hat den Liechtensteiner Treuhändern Recht gegeben und den Begünstigten, also der Witwe und dem Sohn von König Fahd das gesetzliche Auskunftsrecht verwehrt. Damit wird diesen der Zugang zur Kontrolle der Stiftungsräte verweigert. Ein genialer Schachzug – die Treuhänder können so vollkommen unkontrolliert handeln.
Ob es eine Rolle gespielt hat, dass Richterin Martina Schöpf-Herberstein alle fünf Jahre vom Liechtensteinischen Richterwahlgremium wiedergewählt werden möchte? Wer weiss?
Wenn fragwürdige Treuhänder und Richter:innen an einem Strang ziehen, dann kann man selbst einer so mächtigen Familie wie der des saudischen Königs ihre Rechte entziehen. Und alles im Namen von Fürst und Volk.
Das sollte das erhebliche Risiko des Finanzstandorts Liechtenstein deutlich machen.
Wenn die Justiz zum Helfeshelfer wird…
Der Fürst und der Erbprinz sehen zu, wie Treuhänder und Richter:innen die Rechte der Witwe und des Sohnes des saudischen Königs verletzen.
Möchte man dem Fürsten, dem Erbprinzen oder dem Finanzplatz vertrauen?
In Liechtenstein werden Begünstigte von Stiftungen und Trust schon seit vielen Jahren systematisch um Ihr Vermögen gebracht.
Dies von untreuen Treuhändern mithilfe willfähriger Richter*innen.
Dieses System ist jahrelang nicht aufgeflogen, weil es von Fürst und Regierung unter den Teppich gekehrt wird, und weil die Liechtensteiner Rechtsanwälte den Opfern erklären, es handele sich nur um „bedauerliche Einzelfälle“, obwohl jeder von ihnen weiss, dass dies keine Einzelfälle, sondern eine Masche, ein System, ein kriminelles System ist. Aber dieses System spült sehr viel Geld ins Land, deshalb spielen alle mit.
Wie bekannt ist, werden Begünstigte von Stiftungen und Trust in Liechtenstein seit vielen Jahren regelmäßig systematisch um ihre Rechte und ihre Vermögen gebracht. Die saudische Königsfamilie ist doch nur eines von vielen Beispielen.
Der Fürst hat hiervon Kenntnis, lässt dies aber zu.
Der Fürst muss sich daher fragen lassen, inwieweit er die Verantwortung hierfür trägt.
Ein erhebliches Problem besteht darin, dass die Opfer, also die Stifter oder Begünstigten zunächst gar nicht verstehen, was für ein perfides Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Opfer glauben an die Aufrichtigkeit der teilweise kriminellen Treuhänder und an die Neutralität der Richter.
Genau wie in diesem Musterbeispiel der saudischen Königsfamilie.
Die Treuhänder und Richter hingegen sind in diesen Vorgehensweisen routiniert, sie spulen ein über viele Jahre ausgefülltes Drehbuch ab, die Justizshow, die stets zugunsten der Liechtensteiner ausgeht.
– Abberufung von vom Stifter eingesetzten Stiftungsräten innerhalb kürzester Zeit
– Verweigerung des gesetzlichen Auskunftsrechts durch die Treuhänder
– Bestreiten der Begünstigung durch die Treuhänder
– Hinauszögern jeglicher Verfahren gegen Liechtensteiner Treuhänder um Jahre
Naive Ausländer, die blind darauf vertrauen, dass es in Liechtenstein Rechtsstaatlichkeit und eine neutrale Justiz gebe, treffen auf routinierte Vollprofis, die eine Justizshow abspulen. Und die Liechtensteiner Rechtsanwälte spielen mit. Das ist ein abgekartetes Spiel, das seit vielen Jahren gespielt wird. Und immer wieder gibt es neue Opfer.
Und der Fürst und der Erbprinz wissen davon, gehen aber nicht dagegen vor. Auch nicht, wenn es um die saudische Königsfamilie geht, auch die sollen von der fürstlichen Justiz für dumm verkauft werden.
Lord Bacardi errichtete seinen Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter. Trotzdem beantragt ausgerechnet Mit-Trustverwalter und Rechtsanwalt Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser), die Witwe aus der Verwaltung zu entfernen.
Richter Mag. Stefan Rosenberger folgt diesem Antrag: Die Witwe habe einen Interessenkonflikt, weil sie gleichzeitig ihre eigenen Interessen und jene ihrer minderjährigen Tochter vertrete. Dabei war genau das ihre gesetzliche Pflicht. Zudem hatte die inzwischen volljährige Tochter die Handlungen ihrer Mutter ausdrücklich genehmigt.
Bernhard Lorenz hält dagegen: Die Genehmigung sei unwirksam, weil die Tochter zum Zeitpunkt ihrer Erklärung erst vier Tage volljährig gewesen sei. Eine Argumentation, die viele nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen dürften.
Richter Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter und setzt die Mutter ab. Das Obergericht unter Richter Ungerank bestätigt die Entscheidung.
In der Schweiz hingegen erhält die Witwe Recht und erwirkt ein Urteil, das ihr Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts gewährt. Doch kurz vor Rechtskraft des Urteils wird das Konto von Treuhänder Lorenz geleert und das Geld nach Liechtenstein transferiert.
Das Ergebnis: Die Tochter genehmigt die Handlungen ihrer Mutter, die Schweizer Gerichte geben der Witwe Recht – und trotzdem wird die Witwe aus der Trustverwaltung entfernt und Vermögen dem Zugriff des Schweizer Urteils entzogen. Ein Vorgang, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.
Schubidubidu … und der Fürst schaut zu.
Die Liechtensteinische Justiz wird nicht als unabhängiger Schutzmechanismus wahrgenommen, sondern als strukturell parteiisches System mit begrenzter Durchsetzbarkeit von Rechten, insbesondere für Anleger bzw. Begünstigte.
1. Vorwurf fehlender Unabhängigkeit
Die Justiz stehe nicht unabhängig über den Parteien, sondern auf einer Seite.
2. Vorwurf struktureller Parteilichkeit zugunsten von Treuhändern
Die Justiz entscheide systematisch zugunsten lokaler Treuhänder.
3. Vorwurf faktischer Rechtsverweigerung
Rechtsschutz ist nur auf dem Papier vorhanden.
4. Vorwurf fehlender Durchsetzung / Konsequenzen
Die Justiz sanktioniere Fehlverhalten nicht wirksam.
5. Vorwurf systematischer Verzögerung und Zermürbung
Verfahren dienten nicht der schnellen Rechtsdurchsetzung, sondern wirken abschreckend.
6. Vorwurf struktureller Asymmetrie im Verfahren
Die Verfahrensstruktur benachteilige systematisch eine Seite.
7. Vorwurf unzureichender Kontrolle und Aufsicht
Kontrollmechanismen innerhalb des Systems würden nicht greifen.
8. Vorwurf von Nähe / Verflechtung
Es fehle die notwendige institutionelle Distanz.
9. Vorwurf konkreter Fehlentscheidungen
Gerichte würden in Einzelfällen gegen den Schutzzweck des Gesetzes entscheiden.
Das zeichnet das Bild einer Justiz, die formal existiert, aber im Ergebnis weder unabhängig noch effektiv schützt, sondern strukturelle Parteilichkeit und fehlende Kontrolle erkennen lässt.
Rechtsschutz erscheint damit nicht als verlässlicher Mechanismus, sondern als asymmetrisches System, das Rechte verzögert, erschwert oder faktisch entwertet.
Das gleiche Muster, DAS SYSTEM wiederholt sich wieder und wieder und das seit Jahren:
– Begünstigte von der Stiftung fernhalten
– Informationsrecht verweigern
– die Begünstigten müssen ihre Rechte in ewig langen Prozessen über zwei Instanzen einklagen
– in der Zwischenzeit (manchmal Jahre) völlig unkontrollierte Plünderung der Stiftung
– das Gericht spielt mit und lässt dies ohne irgendwelche Sanktionen für die Treuhänder
Man kann nur warnen vor Liechtenstein!
Ein Finanzplatz lebt nicht von seinen Gesetzen, sondern vom Vertrauen in deren unabhängige Durchsetzung.
Wenn Begünstigte über Jahre hinweg immer wieder von langen Verfahren, verweigerten Informationen und fehlender Kontrolle berichten, entsteht unabhängig von der juristischen Bewertung einzelner Fälle ein erhebliches Reputationsproblem.
Für internationale Investoren stellt sich dann nicht mehr die Frage, wer im Einzelfall Recht hat, sondern ob ihre Rechte im Konfliktfall schnell, transparent und unabhängig durchgesetzt werden.
Das eigentliche Risiko ist deshalb nicht der einzelne Streitfall, sondern der Eindruck eines strukturellen Ungleichgewichts. Bereits die Wahrnehmung, dass bestimmte Akteure überproportional geschützt werden, kann Vertrauen zerstören.
Für einen kleinen Finanzplatz ist Vertrauen die wichtigste Währung. Sobald Zweifel an Rechtsstaatlichkeit und institutioneller Distanz entstehen, wird aus einem Rechtsproblem ein Standortproblem.
Die Liechtensteiner Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen im Skandal der Hartlaub-Stiftung allen anderen Treuhändern, was man in Liechtenstein als Treuhänder machen kann, ohne in der ersten Instanz vom Fürstlichen Landgericht (Richterin Diana Kind) abberufen zu werden:
1. Man nehme sich aus der Stiftung, deren Interessen man wahren sollte, 75’000 – 100’000 Franken pro Monat pro Person. Zusätzlich zu den 25’000 Franken Jahresgrundpauschale pro Person.
2. Wenn der mithilfe des Gerichts abservierte Stiftungsrat und Begünstigte es wagt, mit einem Abberufungsantrag gegen sie vorzugehen, dann entzieht man ihm eben dessen gesetzliches Informations- und Kontrollrecht. So ist er kalt gestellt und kann nicht mehr sehen, wie sich die beiden unkontrolliert aus der Stiftung bereichern.
3. Sollte der absolvierte Stiftungsrat und Begünstigte sich immer noch nicht zermürben lassen, dann entzieht man ihm eben dessen Begünstigung und stellt sich auf den Standpunkt, er habe mit der Stiftung nichts mehr zu tun und deswegen falle auch dessen Abberufungsantrag in sich zusammen.
4. Und dann initiiert man noch eine Strafanzeige wegen angeblicher Untreue gegen den Begünstigten.
Und als Kriegskasse für all diese Handlungen nimmt man als Treuhänder natürlich das Stiftungsvermögen.
Wenn die beiden Treuhänder damit auch in der nächsthöheren Instanz durchkommen, ohne abberufen zu werden, dann sind sie die besten und erfolgreichsten Treuhänder Liechtensteins aller Zeiten. Und ein Vorbild für jeden Treuhänder in Liechtenstein. Sich jeder etwa eine Million Franken im Jahr aus einer Stiftung nehmen und den Begünstigten kalt stellen. Und dies abgesegnet von der Liechtensteinischen Justiz.
Drehbuch für die liechtensteinische Treuhänder:
1. systematische Selbstbereicherung
2. Ausschaltung von Begünstigtenrechten
3. fehlende gerichtliche Kontrolle
4. Missbrauch von Stiftungsvermögen
Die deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die beiden Liechtensteiner Treuhänder Philipp Wanger und Dr. Martin Batliner.
Die Liechtensteinische Landrichterin Diana Kind konnte keine Interessenskonflikte Oder Pflichtverletzungen der Liechtensteiner Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner erkennen.
75‘000 -100‘000 Franken nimmt sich jeder der zwei Stiftungsräte im Monat??? Und die Richterin erkennt keine Interessenskonflikte? So läuft die Zusammenarbeit von Treuhändern und Richtern wie geschmiert…
In Liechtenstein werden Begünstigte von Stiftungen und Trust seit vielen Jahren regelmässig und systematisch um Ihr Vermögen gebracht.
Dies von untreuen Treuhändern mithilfe willfähriger Richter*innen.
Dieses System ist jahrelang nicht aufgeflogen, weil es von Fürst und Regierung unter den Teppich gekehrt wird, und weil die Liechtensteiner Rechtsanwälte den Opfern erklären, es handele sich um „bedauerliche Einzelfälle“, obwohl jeder weiss, dass dies keine Einzelfälle, sondern eine Masche, ein System, ein kriminelles System ist. Aber dieses System spült sehr viel Geld ins Land, deshalb spielen alle mit.
Und da dieses System so perfide ist, können sich viele Aussenstehende gar nicht vorstellen, dass es so ein kriminelles System mitten in Europa gibt. Und diese Naivität wird bewusst ausgenutzt.
Machenschaften wie in Palermo…
In Liechtenstein sind Vetternwirtschaft und Willkür höherrang als Recht und Gesetz. Das stellt die Rechtsstaatlichkeit selbst des Finanzplatzes und des Landes infrage. Interessenskonflikte sind offensichtlich systemisch, Justiz, Politik, Anwaltschaft und Treuhandwesen sind miteinander verbunden, so dass es keine Neutralität mehr gibt. Dies sind keine Einzelfälle, dies ist ein Problem des Standorts.
Das ist gravierend für einen Finanzplatz. Für Investoren heißt das: Rechte sind eventuell nicht verlässlich durchsetzbar.
Der SPIEGEL‑Artikel zur „Affäre Perry“ kritisiert Liechtenstein über die Darstellung eines konkreten Falls.
1. Kern des Falls
Im Mittelpunkt steht ein großer Erbschaftsfall:
Ein wohlhabender Unternehmer (Israel Perry) hinterlässt ein großes Vermögen. Teile dieses Vermögens liegen in liechtensteinischen Strukturen (Stiftungen/Trusts). Nach seinem Tod kommt es zu einem massiven Streit zwischen Erben und Verwaltern. Liechtenstein ist dabei der zentrale juristische Ort des Systems.
2. Kritikpunkt: Macht der Treuhänder
Der Artikel zeigt ein strukturelles Problem:
Die tatsächliche Kontrolle über das Vermögen liegt bei den Treuhändern – nicht bei den wirtschaftlichen Eigentümern (Begünstigten). Treuhänder verwalten die Strukturen, Begünstigte haben oft keine direkte Zugriffsmacht. In Konfliktfällen können sie ihre Rechte nur schwer durchsetzen.
In vergleichbaren Darstellungen wird betont, dass Begünstigte teils keine effektiven rechtlichen Ansprüche geltend machen können.
3. Kritikpunkt: Intransparenz
Ein zentraler Vorwurf: Strukturen in Liechtenstein (Stiftungen, Trusts) sind sehr intransparent, Außenstehende – auch Begünstigte – haben lediglich eingeschränkten Einblick und wenige Kontrollmöglichkeiten. Das erschwert Aufklärung, die Durchsetzung von Ansprüchen sowie die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen.
4. Kritikpunkt: Begünstigung von Konflikten
Ein wichtiger impliziter Vorwurf ist, dass die Struktur selbst Konflikte erzeugt oder verschärft. Dies wegen unklarer Machtverhältnisse, fehlender Transparenz und einer komplexen Rechtslage.
Dies kann leicht zu Streit, Blockaden und gegenseitigen Vorwürfen kommen.
5. Subtile, aber zentrale Botschaft
Der Artikel zeigt durch den Fall:
Das System kann dazu führen, dass Vermögen faktisch der Kontrolle der eigentlichen Eigentümer entzogen wird.
Der SPIEGEL kritisiert an Liechtenstein vor allem die starke Stellung der Treuhänder, die geringe Transparenz von Stiftungen/Trusts sowie die erschwerte Rechtsdurchsetzung für Begünstigte. Dieses System kann Konflikte begünstigen und schwer lösbar machen kann. https://www.spiegel.de/wirtschaft/die-affaere-perry-ein-betrueger-und-sein-raetselhafter-nachlass-a-4cea039c-2de8-45c2-8964-c1834c4140bb
Vermögenswerte und Stiftungsstrukturen in Liechtenstein gelten nicht mehr uneingeschränkt als rechtssicher. Es besteht der Eindruck, dass die liechtensteinische Justiz die Interessen pflichtwidrig handelnder Treuhänder begünstigt und dabei rechtsstaatliche Grundsätze nicht konsequent wahrt. Sowohl die Regierung als auch das Fürstenhaus sind über diese Problematik informiert, ohne jedoch wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Wo Rechtssicherheit zweifelhaft ist, ist jedes Vermögen gefährdet. Wer ein Leben lang aufgebaut hat, wird es nicht in Liechtenstein aufs Spiel setzen.
Ein Finanzplatz braucht Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Wenn die Unabhängigkeit der Justiz fraglich ist, ist ein Finanzplatz risikobehaftet und kommt nicht in Betracht.
«Kriminelle in Liechtenstein
…
Das wichtigste Element der Korruption in Liechtenstein ist die Unfreiheit der Justiz. Es wird damit ein Grundprinzip des Internationalen Völkerrechts verletzt, die eine unabhängige Justiz als unabdingbar erachtet. Eine unabhängige Justiz ist die Basis für echte Demokratie!
Die Folge der unfreien Justiz ist die ungleiche Behandlung der Bürger vor der Justiz. Damit werden Menschenrechte gravierend verletzt, ohne dass sich jemand von der EU aufregen würde! Viele Menschen in Liechtenstein wünschten sich einen gerechten Staat. Doch keiner wagt es, sich gegen das herrschende System aufzulehnen. Wer es doch tut, wird mit Privilegien ruhig gestellt oder gnadenlos verfolgt. Wer gegen das System ist, hat in Liechtenstein keine Chance. Über kurz oder lang verfängt er sich in den Netzen der Obrigkeit und endet entehrt und gedemütigt am Rande der Gesellschaft.»
https://matrixchange.blogspot.com/2019/06/kriminelle-in-liechtenstein.html
Unsere Kunden berichten von Liechtensteiner Stiftungsräten, welche unsere Kunden, die Begünstigte von Stiftungen sind, mit mehr als zweifelhaften Methoden von ihren Stiftungen fernhalten, von Verweigerung jeglicher Informationen über die Stiftungen, von asymmetrischen Verfahrensdauern, die nur wenige Wochen dauern, wenn die Verfahren gegen unsere Kunden gehen, die hingegen Jahre dauern, wenn sie gegen die Liechtensteiner Treuhänder gehen. All dies lässt sich mit unserem Verständnis eines Finanzplatzes nicht vereinbaren.
Wenn ein Land klein ist wie Liechtenstein, ist das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Gerichte besonders wichtig.
Korruptionsvorwürfe treffen den Kern der staatlichen Legitimation: Rechtssicherheit, Gleichbehandlung und Schutz der Grundrechte.
Wenn Investoren glauben, Urteile seien käuflich oder politisch gesteuert, verliert ein Staat seine Glaubwürdigkeit.
Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.
1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.
2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.
Fazit
Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.
Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.
1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.
2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.
Contact:
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Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Independence of Legal Advice
If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.
Conclusion
The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.
La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.
1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.
2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.
Contacto:
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Attn: Legal Attaché’s Office
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3007 Bern
3. Independencia del asesoramiento jurídico
Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.
Conclusión
La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.
La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.
1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.
2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.
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3. Indépendance du conseil juridique
Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.
Conclusion
L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.
Rechtssicherheit, Klarheit, Vertrauen, das sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen Finanzstandort. Ist die Justiz eines Finanzstandorts fragwürdig, fehlt es hieran und gibt es unkalkulierbare Risiken.
Liechtenstein scheint ein echtes Shithole zu sein.
Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.
Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.
Fürst und Erbprinz wissen, dass die Justiz in Liechtenstein nicht neutral ist. Daher ist Schweigen keine Neutralität, sondern Mitverantwortung. Wer die Macht hat, systematische Benachteiligung und eine Justiz mit zweierlei Mass zu stoppen, aber nichts unternimmt, macht sich politisch und moralisch mitschuldig. Ein Rechtsstaat verliert seine Glaubwürdigkeit in dem Moment, in dem Vetternwirtschaft wichtiger wird als Recht. Wegsehen schützt nicht die Gerechtigkeit – es schützt nur das System.
Liechtenstein präsentiert sich als sauberer Finanz‑ und Rechtsstaat, praktiziert aber andere „Sitten“, in denen Macht, Nähe und Schutzmechanismen über Rechtsschutz und Transparenz gestellt werden.
Der Artikel „Liechtensteiner Regierungs-Mitglied angezeigt» in Inside Paradeplatz am 1. Dezember 2025 beschreibt das Bild eines Staates, in dem Anwälte, Treuhänder, Justiz und Politik zu eng verflochten sind, Interessenkonflikte bagatellisiert werden, effektive Kontrolle fehlt, und das Treuhand‑ und Stiftungssystem systematisch zulasten der Begünstigten funktioniert.
1. Schwere Interessenkonflikte im Anwaltswesen
Der Artikel schildert den Fall des liechtensteinischen Rechtsanwalts Christoph Büchel, der zunächst von einem Mandanten ein Honorar und Vorschuss kassiert und später gegen denselben Mandanten auf der Gegenseite auftritt.
Es wird kritisiert, dass ein Verhalten, das außerhalb Liechtensteins als klarer Interessenkonflikt gelten würde, dort lediglich als „bloßer Anschein“ behandelt wird – mit faktischer Straffreiheit.
2. Aushöhlung des Begriffs „Interessenkollision“
Der Artikel stellt infrage, wie Liechtenstein mit Interessenkonflikten umgeht Der Begriff des „bloßen Anscheins einer Interessenskollision“ wird als juristisch nebulös und schützend für Machtträger dargestellt. Internationale Juristen könnten diese Logik nicht nachvollziehen.
Der Maßstab für berufsethisches Verhalten sei daher systematisch abgesenkt.
3. Justiz schützt Treuhänder statt Begünstigte
Im konkreten Stiftungsstreit wurde ein Begünstigter und zugleich Stiftungsrat aus „seiner“ Stiftung entfernt,
während die Treuhänder im Amt blieben und die Gerichte Anträge auf deren Absetzung zurückwiesen.
Die Justiz stelle sich daher strukturell auf die Seite der Treuhänder – nicht der wirtschaftlich Berechtigten.
4. Selbstbedienung am Stiftungsvermögen
Der Artikel kritisiert scharf, dass Anwälte und Treuhänder ihre umfangreichen Honorare
aus dem Stiftungsvermögen finanzieren, also aus dem Vermögen, das sie eigentlich schützen sollen.
Es wird bemängelt, dass das System eine asymmetrische Machtposition ermögliche, in der sich Verwalter aus dem verwalteten Vermögen selbst verteidigen und bereichern.
5. Fehlende Disziplinaraufsicht
Weder das Fürstliche Obergericht noch die Rechtsanwaltskammerreagierten laut Artikel auf Disziplinarbeschwerden gegen den Anwalt Christoph Büchel.
Standesrechtliche Kontrolle existiere faktisch nicht oder werde nicht angewandt.
6. Machtkonzentration im Staat
Der Artikel betont die politische Dimension: Über allem stehe der absolutistisch regierende Fürst bzw. Erbprinz.
Hohe staatliche und juristische Ämter seien eng verflochten.
Gewaltenteilung sei zwar formell vorhanden, funktioniere aber faktisch nicht unabhängig.
7. Systematische Skandale im Treuhandwesen
Der Artikel ordnet den Einzelfall in eine lange Reihe von Skandalen ein:
– Selbstbegünstigung von Treuhändern
– Entzug von Stiftungen von Begünstigten
– internationale Großfälle (z. B. Bacardí)
– hunderte „Zombie‑Trusts“, die aus Angst vor US‑Sanktionen aufgegeben wurden
Es handle sich daher nicht um Ausnahmen, sondern um ein strukturelles Muster.
https://insideparadeplatz.ch/2025/12/01/liechtensteiner-regierungsmitglied-angezeigt/
Bertolt Brecht hatte es schon erkannt:
„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“
Die Gründe hierfür sind leicht erkennbar:
– Es gibt strukturelle Zweifel an der Durchsetzbarkeit von Rechten. Die Justiz stellt sich strukturell auf die Seite der Treuhänder – nicht der wirtschaftlich Berechtigten.
– Aus Sicht von Investoren kann dadurch Unsicherheit entstehen, ob Rechte und Ansprüche jederzeit verlässlich und unabhängig durchgesetzt werden können.
– Vermögen ist möglicherweise nicht sicher.
– Ein Finanzplatz, der sich der Kontrolle entzieht, ist nicht sicher – sondern riskant.
– All dies sind keine Einzelfälle – sondern ein Muster.
Diese gesamte Diskussion ist lächerlich. Liechtenstein ist seit Jahrzehnten erfolgreich, und Erfolg zieht nun einmal Neider an. Die ständigen Vorwürfe gegen Treuhänder, Richter, Regierung und Fürstenhaus sind nur Gejammer von Neidern.
Dass ausgerechnet Aussenstehende glauben, sie könnten Liechtenstein erklären, ist geradezu absurd. Unsere Institutionen funktionieren hervorragend, und wer das nicht erkennt, sollte sein Vermögen eben woanders anlegen. Wer trotzdem weiter kritisiert, verfolgt vermutlich eigene Interessen oder will dem Land bewusst schaden.
At some point, repeated allegations stop being isolated complaints and become a reputational risk.
The same concerns keep reappearing: doubts about judicial independence, perceptions of structural bias, ineffective oversight, a lack of accountability, prolonged proceedings that exhaust beneficiaries, and institutional proximity between those who should control each other.
Whether these allegations are ultimately true is a matter for evidence and independent scrutiny.
But for an international financial centre, that is no longer the decisive question.
The decisive question is this: why do the same concerns continue to surface year after year?
Trust is the currency of every financial centre. Once persistent doubts arise about independence, equal treatment and effective legal protection, the problem is no longer legal.
It becomes a trust problem.
Und der Fürst spielt diese perfiden Spielchen, die an Sizilien erinnern, mit?
Aufgrund vieler übereinstimmender Berichte drängt sich der Eindruck auf, dass die liechtensteiner Justiz Dienstleister selbst untreuer Treuhänder ist. Für die Vertrauenswürdigkeit eines Finanzplatzes ist ein solches Risiko inakzeptabel.
Vor ein paar Wochen rief mich ein Unternehmer aus Deutschland an, der in vierter Generation ein erfolgreiches Familienunternehmen leitet. Ich hätte doch Erfahrung mit Liechtenstein, denn seine Familie trage sich mit dem Gedanken, eine FL-Familienstiftung zu gründen. Ich verwies ihn auf diesen Blog und meinte, wir könnten noch einmal telefonieren, wenn er einen Blick darauf geworfen hätte. Seine Familie habe doch nicht in mehreren Generationen Kontrolle über ein Unternehmen aufgebaut, um diese Kontrolle dann aufzugeben.
Vor ein paar Tagen kam dann eine Kiste Wein mit einer Dankeskarte.
Der Fürst weiss selbstverständlich, dass seine fürstliche Justiz nicht neutral ist. Aber er unternimmt nichts dagegen, obwohl er als Monarch alle Möglichkeiten dazu hätte, etwas dagegen zu unternehmen.
Die USA könnten dies unter dem RICO-Act rechtlich untersuchen, Der RICO-Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) ist ein US-Bundesgesetz zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität und kriminellen Netzwerken. Er erlaubt es US-Staatsanwälten, gegen ganze Organisationen vorzugehen, wenn wiederholt bestimmte Straftaten im Rahmen eines gemeinsamen Systems begangen wurden.
Der Erbprinz meldet sich mit Nachdruck zu Wort, wenn es um vermeintlich katholische Werte wie die Fristenregelung bei Schwangerschaftsabbrüchen geht. Er erklärt, dass er selbst bei einer Volksabstimmung dafür ein derartiges Gesetz nicht unterfertigen und somit verhindern werde.
Gleichzeitig hat der Erbprinz Kenntnis davon, dass die Justiz in seinem Land nicht neutral ist. Dies duldet er jedoch.
Ist das nicht Doppelmoral?
Wer Liechtenstein kritisiert, ist einfach nur neidisch auf unseren Erfolg und versteht unser System nicht. Unsere Richter, Treuhänder und Behörden arbeiten hervorragend, und wir haben es nicht nötig, uns vor ausländischen Investoren zu rechtfertigen. Wer kein Vertrauen hat, soll sein Vermögen gefälligst woanders anlegen. Wir brauchen solche Kunden nicht. Diese Angriffe sind doch nur von neidischen Grossstaaten gesteuert, die den erfolgreichen Finanzplatz Liechtenstein zerstören wollen.
So kann man natürlich auch alles «aussitzen». Merkel lässt grüßen. Das Volks einlullen und ab in den Schlafwagen…
Wenn das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz schwindet, reicht Schweigen nicht aus. Dann stellt sich zwangsläufig die Frage, ob die staatlichen Institutionen – einschliesslich des Staatsoberhaupts – genug tun, um Rechtsstaatlichkeit nicht nur zu behaupten, sondern sichtbar zu gewährleisten.
In Liechtenstein werden Begünstigte von Stiftungen und Trust seit vielen Jahren systematisch um Ihr Vermögen gebracht.
Dies von untreuen Treuhändern mithilfe willfähriger Richter*innen.
Dieses System ist jahrelang nicht aufgedeckt worden, weil es von Fürst und Regierung unter den Teppich gekehrt wird, und weil die Liechtensteiner Rechtsanwälte den Opfern erklären, es handele sich um „bedauerliche Einzelfälle“, obwohl jeder weiss, dass dies keine Einzelfälle, sondern eine Masche, ein System, ein kriminelles System ist. Aber dieses System spült sehr viel Geld ins Land, deshalb spielen alle mit.
In dem Spiegel-Artikel wird Liechtenstein als dicht vernetztes, intransparentes Finanzsystem dargestellt, in dem persönliche Beziehungen, Diskretion und schwache Kontrolle problematische Geldflüsse begünstigen.
1. „Spinnennetz“ = eng verflochtenes System
Die zentrale Metapher des Artikels ist: Liechtenstein als „Spinnennetz“ aus Beziehungen. Das bedeutet konkret, dass Banken, Treuhänder, Politiker und Anwälte eng miteinander vernetzt sind, „jeder kennt jeden“ in diesem kleinen System.
Es entsteht ein System gegenseitiger Abhängigkeiten, Kontrolle wird erschwert, weil potenzielle Kontrolleure selbst Teil des Systems sind.
2. Nähe von Politik, Finanz und Justiz
Der Artikel kritisiert, dass selbst Politiker und öffentliche Akteure in Fälle verwickelt sein können.
Es fehlt eine klare Trennung zwischen Staat und Finanzplatz. Es besteht die Gefahr von Interessenkonflikten und mangelnder Unabhängigkeit.
3. Liechtenstein als Plattform für dubiose Geldflüsse
Der SPIEGEL beschreibt, dass sich im Land Hinweise auf viele problematische Geldgeschäfte finden lassen,
„wenn man nur danach sucht“. Gemeint sind Geldwäsche, Steuerumgehung oder Offshore‑Konstruktionen.
Solche Aktivitäten seien nicht zufällig, sondern strukturell möglich. Liechtenstein fungiere als Drehscheibe für internationale Vermögen zweifelhafter Herkunft.
4. Schwächen in Aufsicht und Kontrolle
Ein zentraler impliziter Vorwurf lautet: Ermittlungen mussten von außen oder durch spezielle Ermittler angestoßen werden, im normalen System seien Probleme zu lange unentdeckt geblieben.
Die Aufsicht funktioniert nicht effektiv genug, teilweise sei sie zu passiv und zu eng verbunden mit den beaufsichtigten Kreisen.
5. Tradition der Diskretion als Risiko
Liechtensteins vermeintliche Stärke wird als Schwäche dargestellt, nämlich hohe Diskretion, Verschwiegenheit, Schutz von Vermögen.
Das erleichtert Verschleierung und Intransparenz und damit auch missbräuchliche Nutzung.
6. Internationaler Druck & Imageproblem
Der Artikel steht im Kontext der damaligen Vorwürfe, so internationale Kritik (z. B. Deutschland, FATF). Der Verdacht besteht, Liechtenstein sei zu lax gegenüber Geldwäsche.
Tatsächlich führte das später zu Reformen und kurzfristig sogar zur Blacklist der FATF im Jahr 2000.
7. Gesamtbotschaft des Artikels
Der SPIEGEL sagt im Kern:Liechtenstein ist kein neutrales Finanzzentrum, sondern ein eng verflochtenes Netzwerk, das Intransparenz begünstigt, Kontrolle erschwert und problematische Geldflüsse anzieht.
Der Artikel ist heute ebenso aktuell wie damals, denn es hat sich kaum etwas geändert.
https://www.spiegel.de/politik/es-ist-ein-spinnennetz-a-19836f23-0002-0001-0000-000016466538
Nimmt man einmal an, dass folgende Dinge zutreffen:
1. Treuhänder begehen Straftaten oder schwere Pflichtverletzungen,
2. die Justiz schützt diese Personen bewusst und handelt nicht neutral,
3. das Staatsoberhaupt hat sichere Kenntnis davon und duldet dies bewusst,
dann wäre das politisch und rechtsstaatlich äusserst gravierend.
Politisch
Der Vorwurf wäre, dass das Staatsoberhaupt seiner Verantwortung für die Integrität der staatlichen Institutionen nicht gerecht wird. Das wäre ein schwerer Vertrauensverlust.
Moralisch
Viele Menschen würden argumentieren, dass jemand, der von systematischem Unrecht weiss und nichts dagegen unternimmt, eine Mitverantwortung trägt.
Rechtlich
Für eine strafrechtliche Verantwortung müsste nachgewiesen werden, dass die betreffende Person eine besondere Rechtspflicht zum Eingreifen hatte und diese vorsätzlich verletzt hat.
Die zentralen Vertrauenssäulen des Finanzplatzes Liechtenstein sind:
* Integrität der Treuhänder,
* Unabhängigkeit der Justiz,
* Verantwortlichkeit der Staatsspitze.
Wenn Zweifel an allen drei gleichzeitig entstehen, berührt das den Kern des Vertrauens in den Standort.
Wenn die Justiz sich zum Handlanger für untreue Treuhänder macht und dies von dem Fürsten und den Statisten der Regierung geduldet wird, dann ist der Sumpf schon erschreckend tief.
Als Finanzstandort ist ein Sumpfgebiet, sei es noch so katholisch, ein nicht kalkulierbares Risiko.
Liechtenstein ist Meister im kreativen Umverteilen von Vermögen. Von Stiftern und Begünstigten auf Liechtensteinische Treuhänder und Rechtsanwälte.
War deins, ist meins. Ist Teil des Geschäftsmodells Liechtenstein. Skrupel? Bis nach ganz oben Fehlanzeige.
Aber das ist seit Jahren ein immer und immer wieder geübtes System.
Hände weg von Liechtenstein!
Wenn schon die Richter krumme Dinger machen, dann kann man doch dem ganzen Finanzplatz nicht vertrauen. Abzocken und totschweigen lautet offenbar die Devise.
Ein erhebliches Problem besteht darin, dass die Opfer, also die Stifter oder Begünstigten zunächst gar nicht verstehen, was für ein perfides Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Opfer glauben an die Aufrichtigkeit der teilweise kriminellen Treuhänder und an die Neutralität der Richter.
Die Treuhänder und Richter hingegen sind in diesen Vorgehensweisen routiniert, sie spulen ein über viele Jahre ausgefülltes Drehbuch ab, die Justizshow, die stets zugunsten der Liechtensteiner ausgeht.
– Abberufung von vom Stifter eingesetzten Stiftungsräten innerhalb kürzester Zeit
– Verweigerung des gesetzlichen Auskunftsrechts durch die Treuhänder
– Bestreiten der Begünstigung durch die Treuhänder
– Hinauszögern jeglicher Verfahren gegen Liechtensteiner Treuhänder um Jahre
Naive Ausländer, die blind darauf vertrauen, dass es in Liechtenstein Rechtsstaatlichkeit und eine neutrale Justiz gebe, treffen auf routinierte Vollprofis, die eine Justizshow abspulen. Und die Liechtensteiner Rechtsanwälte spielen mit. Das ist ein abgekartetes Spiel, das seit vielen Jahren gespielt wird. Und immer wieder gibt es neue Opfer.
Und der Fürst weiss davon, geht aber nichts dagegen vor.
Wer heute in Liechtenstein eine Stiftung oder einen Trust gründet, legt den Grundstein dafür, dass nach seinem Ableben die Begünstigten die gleichen endlosen Rechtsstreitigkeiten führen müssen, wie die saudische Königsfamilie und die hunderten anderen Fälle – wenn sie nicht gleich enteignet werden.
Wer heute noch, wo bekannt ist, dass es in Liechtenstein hunderte verwaiste Zombie Trusts gibt, dass es einen Skandal nach dem anderen gibt und dass Begünstigte von Stiftungen nach Strich und Faden betrogen werden und von den FL-Gerichten keinen Rechtsschutz erwarten können, wer da noch nach Liechtenstein geht, kann unbesehen entmündigt werden.
mit seinem Geld nach Liechtenstein
No rule of law.
No legal certainty.
But lots of serious and organized financial crime.
Where is my money!
Man gibt sich streng katholisch in Liechtenstein, der Erbprinz hat vehement erklärt, er würde trotz einer Volksabstimmung, die sich für eine Fristenregelung bei der Abtreibung aussprechen würde, ein solches Gesetz nicht unterschreiben.
Gleichzeitig ist dem Erbprinz bekannt, dass es in seinem Land ein kriminelles System gibt, bei welchem Stifter und Begünstigte von Stiftungen und Trusts von untreuen Treuhändern mithilfe nicht neutraler Richter um ihre Rechte gebracht werden. Was unternimmt er dagegen? Nichts.
Eine sehr bemerkenswerte Doppelmoral.