Die Fürstenmarionetten Brigitte Haas und Hubert Büchel quatschen über Sicherheitspolitik.
Es ist eine bösartige Unterstellung, dass die französische Königin Marie-Antoinette, als man ihr hinterbrachte, dass es an Brot mangle, gesagt haben soll: dann sollen sie halt Kuchen essen.
Aber damit wurde sehr gut zum Ausdruck gebracht, wie abgehoben das Leben am Hof in Versailles war. Dafür mussten dann König und Königin bitter bezahlen: sie endeten auf der Guillotine.
Ein ähnliches Schicksal wird weder den Fürsten, noch seinen Stellvertreter auf Erden, noch Regierungschefin Haas, noch Innenminister Büchel ereilen. Obwohl ihre Distanz zur liechtensteinischen Wirklichkeit auch nicht gerade klein ist.
Wie sie mit der Vorstellung der sogenannten Strategie der Regierung für eine «integrierte Sicherheitspolitik». Eingeleitet wird das mit dem üblichen Blabla, dass sich bekanntlich die Lage in Europa seit Beginn des Ukrainekriegs verändert habe.
Das ist soweit richtig. Aber dann beginnt der Ausflug in die Fantasiewelt: Liechtenstein sei «ein sicheres Land und verlässlicher Partner».
Dann hebt’s erst richtig ab:
Die Strategie verbindet damit staatliches Handeln mit der Verantwortung von Wirtschaft und Gesellschaft und richtet sich an gemeinsamen Werten aus: Menschenwürde und Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Partizipation und Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und Verantwortung sowie Resilienz und Innovation. Diese Werte bilden das Fundament für Stabilität, Vertrauen und langfristige Handlungsfähigkeit.
Daran stimmt nun genau nichts.
Beginnen wir von hinten. Innovation? Zum Beispiel im Finanzsektor gibt es null Neues. Verstauen von Geldern jedwelcher Herkunft, bis man erwischt wird. Drogengelder, kriminelle Gelder, Potentatengelder, sanktionierte Gelder, her damit. Allerdings: klopft eine Macht wie die EU oder die USA auf den Tisch, dann kriecht Liechtenstein schnell zu Kreuze und enteignet die vorher umworbenen Besitzer eiskalt.
Vielleicht versteht man das unter Resilienz. Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und Verantwortung, das stimmt in dem Sinn, dass in Liechtenstein Finanzdienstleister, Banken, Anwälte, Treuhänder und die fürstliche Justiz zusammenhalten und gegenseitig Verantwortung für die anderen Mitspieler übernehmen.
Dann kommen noch die ganz grossen Begriffe. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Demokratie in einem absolutistischen Fürstenstaat, wo der Herrscher nach Belieben die Regierung zum Teufel jagen kann, das Parlament auflösen und nur ihm genehme Richter ernennen? Rechtsstaatlichkeit? Wo in einer nicht abreissenden Kette von Skandalen die Interessen von Treuhändern und Untreuhändern von der Fürstenjustiz geschützt werden, während Stifter oder Begünstigte entrechtet und um ihr Eigentum gebracht werden?
Solidarität, ja, das Fürstenhaus ist solidarisch mit der Fürstenbank, die Fürstenbank ist solidarisch mit den fürstlichen Treuhändern, deren Menschenwürde hochgehalten wird, während freche Ausländer, die behaupten, entrechtet oder gar bestohlen worden zu sein, jegliche Menschenwürde abgesprochen wird.
Natürlich muss die liechtensteinische Regierung sich nicht im Staub wälzen, Abbitte für alle begangenen oder tolerierten Untaten leisten. Aber ein kleines bisschen mehr Kontakt mit der nicht so schönen Wirklichkeit hinter der bröckelnden Fassade vom putzigen Ländle wäre doch angebracht.
Denn man will ja nicht hoffen, dass Haas oder Büchel ihr Geschwurbel ernst nehmen. Sollte das allerdings der Fall sein, müsste man als Liechtensteiner höchst beunruhigt sein.




Liechtenstein ist kein Rechtsstaat, denn für einen Rechtsstaat bräuchte es per Definition eine echte Gewaltenteilung, die es in Liechtenstein nicht gibt. Der Fürst hat sich überall das letzte Wort vorbehalten.
Man kann vor Liechtenstein nur warnen:
1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.
Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.
Der Finanzplatz Liechtenstein muss sich angesichts der vielen, über Jahre hinweg ähnlichen Medienberichte eine grundlegende Frage gefallen lassen: Wie belastbar sind seine zentralen Vertrauensgrundlagen tatsächlich?
Im Kern geht es dabei um drei entscheidende Pfeiler:
* Rechtssicherheit
* Institutionelle Integrität
* Vermögensschutz
Wenn sich Kritik über so lange Zeit in ähnlicher Form wiederholt, lässt sich nicht mehr einfach von Einzelfällen sprechen. Dann drängt sich vielmehr die Frage auf, ob diese Grundlagen wirklich so verlässlich sind, wie es nach außen dargestellt wird – oder ob genau hier zunehmend Zweifel entstehen.
Wer unter solchen Bedingungen noch Kapital nach Liechtenstein verlagert, blendet die Risiken nicht nur aus, sondern nimmt sie bewusst in Kauf. Ein System, das Treuhändern faktisch weitgehende Kontrolle einräumt und Begünstigte auf Distanz hält, ist kein Schutzraum – es ist strukturell anfällig für Missbrauch. Wiederkehrende Skandale sind in diesem Kontext kein Betriebsunfall, sondern Ausdruck eines systemischen Defizits. Das propagierte Sicherheitsversprechen verkommt zur bloßen Fassade. Zurück bleibt ein Finanzplatz, der Vertrauen einfordert, es jedoch durch seine eigenen Mechanismen fortlaufend aushöhlt.
Hauptsache, das Geschwurbel klingt gut in der restlichen Welt.
Liechtenstein ist auch keine Demokratie. Demokratie ist eine Staats- und Regierungsform, bei der die politische Macht vom Volk ausgeht. Das ist durch die Vorrechte des Fürsten in Liechtenstein nicht gegeben.
Wer glaubt denn DAS bitte noch??
Die Gründe hierfür sind leicht erkennbar:
– Es gibt strukturelle Zweifel an der Durchsetzbarkeit von Rechten. Die Justiz stellt sich strukturell auf die Seite der Treuhänder – nicht der wirtschaftlich Berechtigten.
– Aus Sicht von Investoren kann dadurch Unsicherheit entstehen, ob Rechte und Ansprüche jederzeit verlässlich und unabhängig durchgesetzt werden können.
– Vermögen ist möglicherweise nicht sicher.
– Ein Finanzplatz, der sich der Kontrolle entzieht, ist nicht sicher – sondern riskant.
– All dies sind keine Einzelfälle – sondern ein Muster.
Liechtenstein hat eine gute PR-Agentur, die sich solche Werbesprüche ausdenkt, auch wenn die nichts mit der Realität zu tun haben.
Und Liechtenstein hat eine gute Agentur, die dafür sorgt, dass viele negative Berichte über die ständigen Skandale und die Wirtschaftskriminalität im Internet nicht angezeigt werden.
Und in den großen, deutschsprachigen Zeitungen wie der NZZ, der WELT oder dem Handelsblatt Werden ganz zeitige Werbeanzeigen für die LGT oder die LLB geschaltet, damit die Zeitungen nichts Negatives über Liechtenstein berichten, sie wollen es sich ja nicht mit einem guten Werbekunden verderben.
Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung («SEO-ORM»), also „Online-Image-Kontrolle“ oder „Suchmaschinenmanipulation“ oder «Narrativsteuerung».
Negative Berichte über den Finanzplatz werden unterdrückt, indem Suchmaschinenbetreiber aufgefordert werden, bestimmte Inhalte nicht mehr anzuzeigen (technisch «De-Indexierung» oder rechtlich nach EU-DSGVO), das Internet wird praktisch gesäubert.
Positive Berichte über Liechtenstein erscheinen prominent weit oben bei Suchen, indem viele neue, positive Inhalte veröffentlicht werden (sog. «Content Flooding»).
So erscheinen bei der Suche über Liechtenstein keine Artikel über die schwere Zombie-Trust Krise, die vielzähligen Skandale oder die Kritik des Europarats betreffend mangelnder Antikorruptionsmassnahmen, aber unzählige Artikel über Märchenhochzeit, Urlaubsparadies Liechtenstein etc..
Auf diese Weise soll die öffentliche Wahrnehmung des Landes gezielt gesteuert und manipuliert werden.
Schadet die Regierung von Liechtenstein nicht der Reputation des Landes, wenn sie von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit spricht, obwohl sie wie jeder gebildete Europäer weiß, dass das unzutreffend ist? Schafft man mit Scheinheiligkeit Vertrauen?
Ist Innenminister Hubert Büchel zufällig verwandt mit dem Stellvertreter der Regierungschefin Christoph Büchel?
Inside Paradeplatz berichtete:
Liechtensteiner Regierungs-Mitglied angezeigt
Anwalt Christoph Büchel wegen mutmasslichen Parteiverrats angezeigt. Soeben stellvertretender Regierungschef im Ländle geworden.
https://insideparadeplatz.ch/2025/12/01/liechtensteiner-regierungsmitglied-angezeigt/
Wenn schon der Stellvertreter der Regierungschefin als Repräsentant seines Landes so handelt, was soll man dann erst von den Treuhändern erwarten, die nicht Repräsentanten ihres Landes sind?
Liechtenstein präsentiert sich als sauberer Finanz‑ und Rechtsstaat, praktiziert aber andere „Sitten“, in denen Macht, Nähe und Schutzmechanismen über Rechtsschutz und Transparenz gestellt werden.
Der Artikel „Liechtensteiner Regierungs-Mitglied angezeigt» in Inside Paradeplatz am 1. Dezember 2025 beschreibt das Bild eines Staates, in dem Anwälte, Treuhänder, Justiz und Politik zu eng verflochten sind, Interessenkonflikte bagatellisiert werden, effektive Kontrolle fehlt, und das Treuhand‑ und Stiftungssystem systematisch zulasten der Begünstigten funktioniert.
1. Schwere Interessenkonflikte im Anwaltswesen
Der Artikel schildert den Fall des liechtensteinischen Rechtsanwalts Christoph Büchel, der zunächst von einem Mandanten ein Honorar und Vorschuss kassiert und später gegen denselben Mandanten auf der Gegenseite auftritt.
Es wird kritisiert, dass ein Verhalten, das außerhalb Liechtensteins als klarer Interessenkonflikt gelten würde, dort lediglich als „bloßer Anschein“ behandelt wird – mit faktischer Straffreiheit.
2. Aushöhlung des Begriffs „Interessenkollision“
Der Artikel stellt infrage, wie Liechtenstein mit Interessenkonflikten umgeht Der Begriff des „bloßen Anscheins einer Interessenskollision“ wird als juristisch nebulös und schützend für Machtträger dargestellt. Internationale Juristen könnten diese Logik nicht nachvollziehen.
Der Maßstab für berufsethisches Verhalten sei daher systematisch abgesenkt.
3. Justiz schützt Treuhänder statt Begünstigte
Im konkreten Stiftungsstreit wurde ein Begünstigter und zugleich Stiftungsrat aus „seiner“ Stiftung entfernt,
während die Treuhänder im Amt blieben und die Gerichte Anträge auf deren Absetzung zurückwiesen.
Die Justiz stelle sich daher strukturell auf die Seite der Treuhänder – nicht der wirtschaftlich Berechtigten.
4. Selbstbedienung am Stiftungsvermögen
Der Artikel kritisiert scharf, dass Anwälte und Treuhänder ihre umfangreichen Honorare
aus dem Stiftungsvermögen finanzieren, also aus dem Vermögen, das sie eigentlich schützen sollen.
Es wird bemängelt, dass das System eine asymmetrische Machtposition ermögliche, in der sich Verwalter aus dem verwalteten Vermögen selbst verteidigen und bereichern.
5. Fehlende Disziplinaraufsicht
Weder das Fürstliche Obergericht noch die Rechtsanwaltskammerreagierten laut Artikel auf Disziplinarbeschwerden gegen den Anwalt Christoph Büchel.
Standesrechtliche Kontrolle existiere faktisch nicht oder werde nicht angewandt.
6. Machtkonzentration im Staat
Der Artikel betont die politische Dimension: Über allem stehe der absolutistisch regierende Fürst bzw. Erbprinz.
Hohe staatliche und juristische Ämter seien eng verflochten.
Gewaltenteilung sei zwar formell vorhanden, funktioniere aber faktisch nicht unabhängig.
7. Systematische Skandale im Treuhandwesen
Der Artikel ordnet den Einzelfall in eine lange Reihe von Skandalen ein:
– Selbstbegünstigung von Treuhändern
– Entzug von Stiftungen von Begünstigten
– internationale Großfälle (z. B. Bacardí)
– hunderte „Zombie‑Trusts“, die aus Angst vor US‑Sanktionen aufgegeben wurden
Es handle sich daher nicht um Ausnahmen, sondern um ein strukturelles Muster.
https://insideparadeplatz.ch/2025/12/01/liechtensteiner-regierungsmitglied-angezeigt/
Liechtenstein verkauft der Welt das Märchen vom sauberen, stabilen Finanzplatz – während hinter der Fassade ein System aus Wegsehen, Protektion und organisierter Wirtschaftskriminalität gedeiht. Wer gut vernetzt ist, darf offenbar Vermögen verschieben, Begünstigte zermürben und Verfahren endlos verzögern, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rechtsstaat endet dort, wo die Interessen von Treuhändern, Banken und Machteliten beginnen. Die eigentliche Krise ist nicht der nächste Skandal – sondern die staatlich geduldete Verlogenheit eines Systems, das Korruption und Wirtschaftskriminalität nicht bekämpft, sondern absichert.
Der Unterschied zwischen Schein und Sein in Liechtenstein:
1. Fehlende echte Demokratie
Liechtenstein ist kein echter demokratischer Staat, die weitreichenden Befugnisse des Fürsten (z. B. Regierung entlassen, Parlament auflösen, Richter ernennen) kennzeichnen eine Monarchie.
2. Zweifel am Rechtsstaat
Die Justiz erscheint nicht unabhängig, sondern schützt strukturell Treuhänder und Machteliten.
Betroffene (z. B. Begünstigte von Stiftungen) werden dagegen benachteiligt oder entrechtet.
3. Zweifel am Finanzplatz
Liechtenstein ist ein Standort, der problematische Gelder anzieht.
Gleichzeitig verhält sich das Land opportunistisch, wenn politischer Druck von außen (EU/USA) entsteht.
4. Verfilzung von Machtstrukturen
Es besteht eine enge Verflechtung zwischen:
Politik
Justiz
Banken
Treuhändern
Diese Gruppen schützen sich gegenseitig („Zusammenhalt“ im negativen Sinn).
5. Offizielle Selbstdarstellung
Regierungsrhetorik zu Werten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und Innovation ist realitätsfern und propagandistisch.
Wer Liechtenstein betritt, ist selber schuld.
Wer sein Geld nach Liechtenstein bringt, braucht einen Sachwalter.
Wer Vermögen dem Finanzplatz Liechtenstein anvertraut, begibt sich in ein strukturelles Risikosystem.
In einem Kleinstaat mit enger personeller Verflechtung, begrenzter institutioneller Distanz und schwach ausgeprägten Kontrollmechanismen verschwimmen die Grenzen zwischen Aufsicht, Justiz und partikularen Interessen.
Internationale Analysen weisen seit Jahren auf Defizite bei der Bekämpfung von Wirtschafts‑ und Finanzkriminalität hin. Vertrauen wird kommunikativ aufgebaut – rechtsstaatlicher Schutz ist im Konfliktfall jedoch nicht verlässlich einklagbar.
Wo Kontrolle strukturell defizitär ist, schützt das System im Ernstfall nicht den Anleger, sondern sich selbst.
Will man die Internetseite http://www.fuerstenhaus.li aufrufen, so kommt von Microsoft die Warnung: «nicht sicher». Weiss Microsoft Bescheid?
Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.
1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.
2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.
Fazit
Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.
Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.
1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.
2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Independence of Legal Advice
If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.
Conclusion
The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.
La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.
1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.
2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.
Contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Independencia del asesoramiento jurídico
Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.
Conclusión
La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.
La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.
1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.
2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.
Contact :
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Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Indépendance du conseil juridique
Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.
Conclusion
L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.
Liechtenstein lebt vom Vertrauen. Das Problem: Vertrauen kann man nicht verordnen, sondern nur verdienen.
Wenn immer mehr Betroffene, Journalisten und internationale Beobachter dieselben Vorwürfe erheben – fehlende Kontrolle, Schutz von Treuhändern, fragwürdige Justizentscheide und politische Verflechtungen –, dann ist nicht die Kritik das Problem, sondern das System.
Ein Rechtsstaat braucht keine PR-Kampagnen. Er braucht unabhängige Gerichte, Transparenz und Konsequenzen für Fehlverhalten. Wer davon nur redet, aber das Gegenteil praktiziert, riskiert mehr als seinen Ruf: Er zerstört die Grundlage seines eigenen Geschäftsmodells.
Ich bin zum ersten Mal auf diesem Blog und bin völlig baff, dass es scheinbar tatsächlich ein Land in Europa gibt, in dem es ein kriminelles Netzwerk gibt, von dem das ganze Land weiß und niemand etwas dagegen tut.
Kann man überhaupt noch sicher sein, , dass sein Vermögen in Liechtenstein noch sicher ist, dass weder die Bank noch ein Treuhänder sanktioniert werden? Das Risiko ist doch nicht absehbar.
Der Artikel bringt es leider ziemlich genau auf den Punkt. Nach außen verkauft sich Liechtenstein gerne als moderner, stabiler Finanzplatz – doch je genauer man hinschaut, desto mehr bröckelt diese Fassade. Immer wieder tauchen Berichte über problematische Stiftungs- und Trust-Strukturen, fragwürdige Geldflüsse und eine Justiz auf, deren Unabhängigkeit zumindest fragwürdig ist.
What makes you think you’re safe from becoming the next victim of yet another scandal—or the next “zombie trust“?
In Liechtenstein gab es vor dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) zeitweise mehr Stiftungen als Einwohner (38.000). Der Rückgang ist aber nicht nur auf den Automatischen Informationsaustausch zurückzuführen, sondern auch auf die unzähligen Skandale, in denen Treuhänder mit Hilfe Liechtensteiner Richter Vermögen aus Stiftungen und Trusts veruntreut haben. Die zahlreichen Medienberichte sind da nur die Spitze des Eisbergs.
Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Wirtschaftskriminalität isch scho öppis Fiins, nöd wohr, Durchlaucht?
Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.
Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.
Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.
Das ist doch alles nur Neid, weil es bei uns Wohlstand gibt, der durch harte Arbeit entstanden ist. Und weil es bei uns nicht so viel Ausländer sind, die doch nur von der Sozialhilfe leben wollen und nicht arbeiten wollen.
Wenn man es in Liechtenstein als „harte Arbeit“ ansieht, Gelder zu veruntreuen (der Europarat bezeichnet Veruntreuung als eine häufige Form von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein), dann trifft das natürlich zu.
Liechtenstein gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Europas für Finanz- und Wirtschaftskriminalität. Unterschlagung ist nicht der Ausnahmefall, sondern an der Tagesordnung.
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:
«Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Die liechtensteinische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den in Vaduz tätigen Rechtsanwalt und Treuhänder Norbert Seeger erhoben. Dem Beschuldigten werden Untreue in 26 Fällen, Veruntreuung in zwei Fällen sowie Geldwäscherei vorgeworfen. Der mutmaßliche Gesamtschaden soll über 20 Millionen Franken betragen.
Auslöser der Ermittlungen war eine Verdachtsmeldung einer Bank im Jahr 2020, woraufhin es zu umfangreichen Untersuchungen und Hausdurchsuchungen kam. Der Fall erregte auch aufgrund der prominenten Person des Beschuldigten Aufmerksamkeit, der u. a. für seine wertvolle Rolls Royce Oldtimer-Sammlung, die weltweit einzige vollständige Rolls Royce Sammlung, bekannt ist.
https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-oldtimer-treuhaender-art-613499
Es ist immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich manche Menschen von aussen über Liechtenstein urteilen, ohne die Besonderheiten des Landes wirklich zu kennen. Liechtenstein ist in vielerlei Hinsicht anders als grössere Staaten – und genau das macht einen Teil des Erfolgs aus.
Unser Land funktioniert seit Jahrzehnten stabil, erfolgreich und im Interesse der Bevölkerung.
Dabei wird häufig übersehen, dass ein kleiner Staat wie Liechtenstein anders funktioniert als ein grosses Land. Persönliche Verantwortung, Vertrauen und kurze Wege spielen hier eine deutlich grössere Rolle. Wer diese Unterschiede nicht kennt, sollte mit pauschalen Bewertungen vorsichtig sein.
Nicht jedes erfolgreiche Modell muss sich an den Vorstellungen oder Erwartungen anderer orientieren. Gerade die Eigenheiten Liechtensteins haben wesentlich dazu beigetragen, dass das Land heute so erfolgreich dasteht.
Personen und Firmen aus Liechtenstein in den Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database:
Martin Batliner
Angelika Moosleithner-Batliner
Hubert Josef Büchel
Roland Ohri
Michael Grunstein
Maria Anna Theresia Dreier Nipp
Mario Zindel
Roman Eggenberger
Joachim Kais (DE/LI)
Peter Adolf Meier (CY/LI)
Frank Oliver Zindel (CH/LI)
Janet Fletcher (LI/MC)
Edmund Mag Freischer (AT/LI)
Christ Johann Collenberg (CH/LI)
Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
Martin Peter Egli (CH/LI)
ATU Allgemeines Treuunternehmen.
Audina Treuhand AG.
BBT Treuhand AG.
Fidexa AG.
Fidarco Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt.
Sequoia Treuhand Trust reg..
Sercor Treuhand Anstalt.
Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
Coutts Trustees AG (Zurich Client).
Kanzlei Dr. Ritter.
H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
Kaiser Ritter ATU Allgemeines Treuunternehmen.
Audina Treuhand AG.
BBT Treuhand AG.
Fidexa AG
Sequoia Treuhand Trust reg.
Sercor Treuhand Anstalt.
Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
Coutts Trustees AG (Zurich Client).
Kanzlei Dr. Ritter.
H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
Kaiser Ritter Partner (Liechtenstein Client).
Tremaco / Tremaco Trust reg..
The core criticism in the Independent article from 21. March 2018 is quite sharp and focuses on a structural weakness in Liechtenstein’s trust system, not just isolated abuses.
The article argues that Liechtenstein’s trust system creates a dangerous imbalance, where trustees can hold decisive control while beneficiaries may lack effective legal rights—meaning that wealth placed there can, in extreme cases, become inaccessible to its intended owners.
1. Main Criticism: Beneficiaries can lose control over their own wealth
The article’s central claim is that in Liechtenstein discretionary trusts, legal control lies with trustees—not with the beneficiaries.
– Beneficiaries may have no enforceable legal rights
– In disputes, they may not even be heard properly in court
– Trustees hold the decisive legal authority over the assets
This creates the risk that:people can lose access to their own wealth once it is placed in a trust.
2. Criticism of the legal structure (systemic issue)
The problem is presented as built into the legal framework, not accidental:
Liechtenstein law allows“all legal rights” to sit with the trustee.
Beneficiaries—especially “discretionary” ones—have limited rights and weak enforcement options
Courts may confirm this imbalance (as in the Perry case)
Key message:
The legal design prioritizes asset control by fiduciaries over protection of beneficiaries
3. Weak legal recourse against trustees
The article highlights a crucial risk:
Even if trustees act improperly, beneficiaries may struggle to challenge them, legal remedies are limited or ineffective.
In extreme cases, beneficiaries can be locked out completely
This leads to the perception of insufficient legal protection and enforcement.
4. The “secrecy vs. risk” trade‑off
Liechtenstein is described as attractive because of secrecy, asset protection and stability
But the article argues: That secrecy comes at a price:
– Lack of transparency leads to less oversight
– Less oversight leads to higher risk of misuse
Core criticism:
The same features that attract wealth also create vulnerability to abuse
5. Risk of trustee abuse or misappropriation
Because trustees control information, control legal rights, manage the assets, the article implies that the system can allow trustees to misuse or retain assets against beneficiaries’ interests.
6. Reputational criticism: “losing the trust of the super‑rich”
The headline itself reflects the broader conclusion:
– Liechtenstein used to be a“gold standard” for wealth protection
– But cases like the Perry dispute show that wealthy clients are losing confidence
The criticism is therefore not only legal but reputational: The system may undermine the very trust it promises.
https://www.independent.co.uk/news/long_reads/liechtenstein-tax-haven-super-rich-trust-lost-beneficiaries-trustees-legal-laws-a8239956.html
Wer sich durch die Realität hinter den wohlklingenden Versprechen arbeitet, bekommt einen anderen Eindruck: Dieses System wirkt weniger wie ein verlässlicher Finanzplatz – sondern wie ein eng verflochtenes Netzwerk, in dem Kontrolle zweitrangig ist und Verantwortlichkeit bestenfalls selektiv gilt.
Nach außen wird Stabilität verkauft. Intern entsteht der Eindruck eines Geflechts, in dem Treuhänder, Justiz und Politik zu nah beieinander stehen, um echte Unabhängigkeit zu garantieren. Wer hier auf Rechtssicherheit vertraut, verlässt sich am Ende womöglich nicht auf belastbare Strukturen, sondern auf Hoffnung.
Das eigentliche Problem ist nicht der einzelne Skandal – sondern die Frage, ob dahinter ein Muster steht. Wenn Recht nicht jederzeit durchsetzbar erscheint und Vermögen im Konfliktfall nicht eindeutig geschützt ist, wird aus einem Finanzplatz ein Risikosystem.
Vertrauen lässt sich nicht durch PR ersetzen. Und je lauter betont wird, wie sicher alles ist, desto dringlicher stellt sich die Frage: Wovor soll hier eigentlich überzeugt werden – und warum?
Völlig losgelöst von der Rechtsstaatlichkeit… Wer darauf reinfällt ist selber schuld.
Ich hätte Bedenken, dass wenn ich mein Geld nach Liechtenstein bringen würde, der Treuhänder oder die Bank sanktioniert werden könnten und mein Geld weg wäre.
Es ist seit Jahren bekannt, dass Liechtenstein systemisch korrupt ist. Es ist ein offenes Geheimnis, dass
• Justiz, Politik, Banken und Treuhänder gemeinsam agieren,
• Rechtsstaatlichkeit faktisch nicht existiert,
• Verfahren „gesteuert“ oder „gekauft“ sind.
Die meisten Banken und Rechtsanwälte wissen das längst und raten ihren Kunden von Liechtenstein ab, um sich nicht haftbar zu machen.
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
1. Nicht wenige Treuhänder handeln rein eigennützig
2. Begünstigte werden systematisch ausgeschaltet
3. Gerichte greifen in dieses Verhalten der untreuen Treuhänder nicht ein sondern protegieren dies
4. Endlose Gerichtsverfahren dienen nicht der Rechtsfindung, sondern sind nur Schaukämpfe, die der Zermürbung dienen sollen
Ohne echte Gewaltenteilung ist Liechtenstein keine Demokratie, sondern eine Monarchie.
Und wenn die Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein seit über 20 Jahren blüht, wie selbst der Europarat festgestellt hat, dann trifft den Fürsten als Monarchen die Verantwortung dafür. Das sollte von einem internationalen Gericht geprüft werden.
Meines Erachtens trägt der Fürst die Verantwortung für die Skandallandschaft. Wenn es keine echte Gewaltenteilung gibt und er überall das letzte Wort hat, dann ist er für strukturelle Defizite, Korruption und Kriminalität in seinem Land verantwortlich.
Endlich einmal eine Seite, die die systematische Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein schonungslos aufdeckt! Die anderen Zeitungen machen das wohl nicht, weil sie durch Werbeanzeigen der FL-Banken mundtot gekauft werden.
The Reuters article is critical of Liechtenstein mainly in three ways:
1) It highlights Liechtenstein as a hub for Russian wealth
The article stresses that Liechtenstein hosts thousands of low‑tax trusts, many linked to Russians, putting it “in the crosshairs” of Western sanctions efforts.
This implicitly criticizes the country for having allowed large amounts of opaque foreign wealth (including oligarch money) to be parked there.
In short: Liechtenstein is portrayed as part of the problem in hiding or structuring Russian assets.
2) It exposes weaknesses in oversight and transparency
U.S. sanctions triggered mass resignations of trust managers, who feared penalties.
As a result, hundreds of trusts were left unmanaged and in limbo, revealing a “far wider problem” with Russian money.
The criticism here is that:
– The system depends heavily on private intermediaries
– When pressure comes, it breaks down and becomes unmanageable
3) It suggests Liechtenstein still struggles with its reputation as a “safe haven”
The situation is described as a setback for a country trying to shed its image as a safe haven for foreign wealth.
The article also emphasizes deep and opaque financial ties between Russia and Europe via places like Liechtenstein.
So the criticism is reputational:
Even after reforms, Liechtenstein is still seen as
– secretive
– attractive for questionable or politically sensitive wealth
https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Das hier sind längst keine Einzelfälle mehr – das ist ein Muster.
Ein System, in dem sich Macht, Geld und Einfluss gegenseitig absichern, während Kontrolle ins Leere läuft und Verantwortlichkeit zur Ausnahme wird.
Wer hinschaut, sieht nicht Stabilität, sondern strukturelle Risiken: Rechte, die im Ernstfall nicht greifen, Verfahren, die ins Unendliche laufen, und ein Umfeld, in dem am Ende oft nicht der geschützt wird, dem das Vermögen gehört
.
Für Anleger reduziert sich das auf eine brutale Realität: Wenn es hart auf hart kommt, steht man möglicherweise allein da – gegen ein System, das sich selbst schützt.
Vertrauen entsteht so nicht. Es wird systematisch zerstört.
Will man sein Geld in Liechtenstein mit dem geringsten möglichen Risiko anlegen, so geht man am besten ins Spielcasino. Alles andere ist viel riskanter..
Ein Finanzplatz lebt von Glaubwürdigkeit, nicht von Schönwetter‑Erzählungen. Wenn sich Berichte häufen, die den Eindruck erwecken, Eigentumsrechte seien verhandelbar und Kontrolle lückenhaft, bleibt das nicht folgenlos.
Und der Fürst? Er steht nicht neben diesem System, sondern symbolisch darüber. Zerbröckelt das Vertrauen in die Strukturen, fällt der Schatten zwangsläufig auch auf ihn. Nicht wegen einzelner Vorwürfe – sondern weil sich das Bild eines Systems verdichtet, das seine eigene Legende nicht mehr tragen kann.
Der FAZ‑Artikel kritisiert den Finanzplatz Liechtenstein vor allem anhand der Rolle der Treuhänder (Verwalter von Stiftungen/Trusts). Die zentralen Kritikpunkte:
1. Wiederholte Betrugs‑ und Missbrauchsfälle
Der Artikel stellt heraus, dass es mehrere Fälle von Untreue, Betrug und Veruntreuung durch Treuhänder gab.
Teilweise wurden Kundengelder für private Zwecke missbraucht oder veruntreut.
Kritik: Es handelt sich nicht nur um Einzelfälle, sondern um ein wiederkehrendes Problem im Sektor.
2. Zweifel an Kontrolle und Aufsicht
Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, ob die Branche ausreichend reguliert und überwacht ist.
Auch andere Berichte sprechen von Mängeln in der Finanzaufsicht und möglichem Missbrauchspotenzial.
Kritik: Die bestehenden Kontrollen reichen offenbar nicht aus, um Missbrauch zuverlässig zu verhindern.
3. Systemische Schwächen im Geschäftsmodell
Liechtenstein wirbt mit stabilen Stiftungen/Trusts, die Vermögen schützen sollen.
Tatsächlich zeigt sich aber: Gerade die Treuhänder, die schützen sollen, können selbst zum Risiko werden.
Kritik: Ein grundlegender Interessenkonflikt – die Konstruktion selbst schafft Möglichkeiten für Missbrauch.
4. Reputationsprobleme des Finanzplatzes
Skandale wirken sich direkt auf das Image aus:
Mehrere Fälle erschüttern das Vertrauen.
Der Finanzplatz steht international unter Druck (z. B. wegen Geldwäsche- oder Sanktionsrisiken).
Kritik: Der Ruf Liechtensteins als „sicherer“ Finanzplatz wird untergraben.
5. Reformen gelten als unzureichend
Zwar wurden Gesetze verschärft, aber Kritiker halten diese Reformen für nicht ausreichend, um die strukturellen Probleme zu lösen.
Kritik: Politische Reaktionen bleiben hinter den Problemen zurück.
Die FAZ zeichnet ein kritisches Bild:
Der Finanzplatz Liechtenstein leidet unter wiederholtem Fehlverhalten von Treuhändern, unzureichender Kontrolle und strukturellen Schwächen, die das Vertrauen in Stiftungen und Trusts untergraben.
Ein Finanzplatz lebt davon, dass Worte und Wirklichkeit deckungsgleich sind. Das scheint in Liechtenstein jedoch ganz anders zu sein, vor allem aufgrund
– Struktureller Missstände
– Systematischer Selbstbereicherung
– Institutioneller Protection
– Fehlende Gewaltenteilung
– Mangelnder Unabhängigkeit der Justiz
Korruption, Veruntreuung, fehlende Rechtsstaatlichkeit, nicht neutrale Justiz, Wirtschaftskriminalität, Selbstbedienung, Finanzkriminalität, Selbstbereicherung, Risiko, Vermögen in Gefahr.