Nun ja, halt auf Fürstenart.

Das Fürstentum vermeldet stolz: «»LiBot» unterstützt neu auf der gesamten Webseite der Landesverwaltung.» Was ist denn das, und was unterstützt der?

«LiBot beantwortet rund um die Uhr häufig gestellte Fragen zu den Inhalten der Website und führt schnell zu den gewünschten Informationen. So wird der digitale Zugang zu Leistungen und Angeboten der Landesverwaltung noch einfacher und komfortabler.»

Wunderbar, man geht in der Anpreisung sogar noch weiter: «Ein KI-gestütztes Modell unterstützt dabei, verständliche und möglichst präzise Antworten zu generieren.»

Dann gibt man vielleicht ein wenig zu viel Gas, aber die Begeisterung ist unverkennbar: «Damit stärkt die Landesverwaltung ihren Servicegedanken und bietet einen modernen, niederschwelligen Zugang zu Informationen – jederzeit und unkompliziert. Das Projekt unterstreicht das Engagement für eine zeitgemässe, serviceorientierte und agile Verwaltung.»

Na, da wollte untreuhaender.li doch gleich mal ausprobieren, wie sich das mit dem niederschwelligen, zeitgemässen und serviceorientierten Zugang zu präzisen Antworten verhält.

Erste Frage: Welche Bedenken gibt es bezüglich der Errichtung einer Stiftung in Liechtenstein?

Antwort: «Zu Bedenken selbst finde ich in den bereitgestellten Unterlagen keine direkten Ausführungen. Allgemein wird betont, dass Stiftungen keinen gesetz- oder sittenwidrigen Zweck verfolgen dürfen und Aufsichts- bzw. Eintragungspflichten einzuhalten sind.»

Für gesetzes- und sittenwidrige Zwecke sorgen dann allenfalls die Untreuhänder, wenn sie sich dicke Scheiben vom Stiftungsvermögen abschneiden.

Dann eine kleine Fangfrage: Kann man eine Stiftung zur Steuerersparnis nutzen?

Aber darauf fällt der Chatbot nicht herein: «Zu dieser Frage liegen mir in den bereitgestellten Informationen keine ausreichenden Angaben vor. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Amtsstelle, die Steuerverwaltung.»

Also ab durch die Mitte: «Wohin kann man sich wenden, wenn man von einem liechtensteinischen Stiftungsrat und Treuhänder betrogen wird?»

Antwort (nach längerem Nachdenken): «Zuständig ist das Amt für Justiz, Bereich Stiftungsaufsicht und Geldwäschereiprävention: Amt für Justiz, Stiftungsaufsicht und Geldwäschereiprävention, Giessenstrasse 3, Postfach 684, 9490 Vaduz».

Das war nun nicht so ganz die gewünschte, präzise Antwort, also nochmal: «Wo kann ein Begünstigter die Auskunftspflicht des Stiftungsrats einfordern?»

Wieder längeres Nachdenken, anschliessend ist der Bot ungefähr so auskunftsfreudig wie ein liechtensteinischer Untreuhänder: «Zu dieser Frage liegen mir in den bereitgestellten Informationen keine ausreichenden Angaben vor. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Amtsstelle, z.B. das Amt für Justiz, Stiftungsaufsicht und Geldwäschereiprävention, Giessenstrasse 3, 9490 Vaduz.»

Dann doch mal was anderes, gleich oben einsteigen: Wie kann ich mit dem Fürstenhaus in Kontakt treten?

Da verschluckt sich der Chatbot fast, macht eine lange Pause (wahrscheinlich musste er sich zuerst verbeugen und einen Kratzfuss machen: «Zu dieser Frage liegen mir in den bereitgestellten Informationen keine ausreichenden Angaben vor. Bitte wenden Sie sich an die Regierungskanzlei (info.rk@llv.li, Tel. +423 236 60 30) oder an die Information und Kommunikation der Regierung (office@regierung.li).»

Was da die Regierungskanzlei oder gar die Kommunikationsabteilung bewirken könnte, die doch wenn schon Befehlsempfänger der Trutzburg sind?

Wieder was anderes: Wie finde ich heraus, wer der beneficial owner einer Stiftung, eines Trusts oder einer Anstalt ist?

«Informationen zu wirtschaftlich berechtigten Personen (beneficial owners) sind im Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen von Rechtsträgern (VwbP) hinterlegt. Zuständig ist das Amt für Justiz, Stiftungsaufsicht und Geldwäschereiprävention (info.vwb.aju@llv.li).»

Immerhin, kann man da sagen. Allerdings verschweigt der fürstliche Chatbot eine wesentliche Tatsache: dieses Verzeichnis ist keinesfalls öffentlich zugänglich. Behörden und «Sorgfaltspflichtige» wie Banken, Anwälte und Treuhänder haben Zugriff. Alle anderen haben einen Antrag (kostenpflichtig) zu stellen. Kriegen dann Auskunft – oder auch nicht.

Grundsätzlich gilt: gewisse Daten von Gründern oder Protektoren werden nicht offengelegt.

Somit ist der grossartig angepriesene LiBot einfach eine computergestützte Vernebelungsmaschine. Die sich bestens in die liechtensteinische Informationspolitik einpasst: am liebsten gar nichts sagen. Und wenn, dann nur unter Zwang und in höchster Not.

16 Kommentare
  1. Explicit Warning Regarding Liechtenstein as a Fiduciary Jurisdiction
    Explicit Warning Regarding Liechtenstein as a Fiduciary Jurisdiction sagte:

    Market participants, investors, and beneficiaries should exercise extreme caution when considering Liechtenstein foundations and trusts.

    There are serious and recurring allegations indicating that the jurisdiction may be affected not merely by isolated misconduct, but by structural deficiencies with potentially systemic implications.

    Key Risk Factors

    1. Structural Incentives for Self-Enrichment
    There are credible claims that certain fiduciary structures may be exploited in ways that allow trustees and intermediaries to prioritize their own financial interests over those of beneficiaries, creating a persistent risk of abuse embedded within the system itself.

    2. Lack of Effective Judicial Safeguards
    Substantial concerns have been raised regarding the practical effectiveness and independence of judicial oversight. In particular, there is a perception that legal proceedings may fail to deliver impartial and enforceable outcomes where fiduciary interests are involved.

    3. Institutional Tolerance of Misconduct
    It is alleged that deficiencies are not adequately addressed at the highest institutional levels. Critics point to a pattern of insufficient intervention by regulatory, judicial, and political authorities, raising questions about systemic tolerance of problematic practices.

    4. Questionable Reliability of Legal Certainty
    Although Liechtenstein promotes itself as a jurisdiction of legal stability and asset protection, there are serious doubts as to whether this promise is consistently upheld in practice. In contentious cases, the enforceability of rights and access to assets may be materially uncertain.

    5. Evidence of Structural, Not Isolated, Problems
    The concerns outlined above are repeatedly described not as exceptional cases, but as indicators of potentially systemic weaknesses affecting the integrity of the fiduciary and legal framework as a whole.

    Conclusion: Elevated Risk Environment
    Given these factors, reliance on Liechtenstein’s reputation as a secure and legally robust financial center may be misplaced without rigorous, independent verification.

    Investors should assume a heightened risk profile, particularly with respect to:
    – control over assets once transferred into fiduciary structures
    – enforceability of beneficiary rights
    – independence and effectiveness of dispute resolution mechanisms

    Accordingly, engagement with Liechtenstein structures should be approached only with enhanced due diligence, robust safeguards, and a clear understanding that legal protections may not perform as expected in practice.

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  2. Tagesspiegel: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen"
    Tagesspiegel: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen" sagte:

    Der Artikel zeichnet ein kritisches Bild von Liechtenstein als Finanzplatz, der durch seine Strukturen Geldwäsche, Steuerflucht und internationale Kriminalität begünstigen könnte.

    1. „Paradies“ für Kriminelle
    Liechtenstein wird als Ort dargestellt, der nicht nur Steuerflüchtlingen, sondern auch „allen Arten von Kriminellen“ attraktive Möglichkeiten bietet.

    2. Nutzung des Finanzsystems für Geldwäsche
    Laut Bericht sollen mehrere internationale Verbrecherbanden (z. B. aus Spanien) liechtensteinische Banken genutzt haben, um Geld zu waschen. Dabei wurden häufig Stiftungen gegründet, über die dann Bankkonten eröffnet wurden – ein Mechanismus, der Verschleierung erleichtert.

    3. Verbindung zu schwerer Kriminalität
    Es wird konkret erwähnt, dass Gelder aus Drogengeschäften (u. a. kolumbianische Kartelle) über Liechtenstein geschleust wurden.

    4. Beteiligung an Korruptions- und Betrugsskandalen
    Auch Korruptionsgelder aus politischen Skandalen sollen im Fürstentum gelandet sein. Damit wird Liechtenstein indirekt mit internationaler Korruption und Wirtschaftskriminalität in Verbindung gebracht.

    5. Kritik an mangelnder Kontrolle/Attraktivität der Strukturen
    Implizit wird kritisiert, dass das Finanzsystem (insbesondere Stiftungen und Bankgeheimnis) Kriminellen das Verbergen von Geld erleichtert.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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  3. R2-D2
    R2-D2 sagte:

    Jetzt braucht das Ländle nur noch einen Roboter, der Orden wie das Komturkreuz mit Stern verleihen kann, dann kann die KI den Erbprinz ersetzen.

    Antworten
  4. Liechtensteins strukturelle Risiken für Vermögensschutz und Rechtsdurchsetzung
    Liechtensteins strukturelle Risiken für Vermögensschutz und Rechtsdurchsetzung sagte:

    Liechtenstein weist strukturelle Risiken für Vermögensschutz und Rechtsdurchsetzung auf. Kritiker verweisen insbesondere auf folgende Risiken:

    1. Vermögen ist möglicherweise nicht sicher
    2. Rechte sind nicht immer zuverlässig durchsetzbar
    3. Bankgeheimnis und Datenschutz können versagen
    4. Justiz und Aufsicht wirken nicht durchgehend unabhängig oder effektiv

    Antworten
  5. LiBot
    LiBot sagte:

    Die sollen sich in Liechtenstein erst mal darum kümmern, dass aus ihrem Land ein Rechtsstaat wird. Danach können Sie sich um solche Kleinigkeiten wie einen Bot kümmern.

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  6. Liana
    Liana sagte:

    Also besser ChatGPT fragen: «Kurz gesagt: Es gibt Risiken und Einzelfälle von Missbrauch, aber pauschal kann man nicht sagen, dass Begünstigte in Liechtenstein „Opfer von betrügerischen Stiftungsräten“ werden. Die Realität ist differenzierter.»
    Wer will schon einer der vielen Einzelfälle sein?

    Antworten
  7. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
    Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.

    Fazit
    Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.

    Antworten
    • RICO Act und der Global Magnitsky Act
      RICO Act und der Global Magnitsky Act sagte:

      RICO Act und der Global Magnitsky Act sind US-Rechtsinstrumente, die angewendet werden können – vor allem bei nachweisbarer organisierter Kriminalität bzw. schwerer Korruption…

      Antworten
  8. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

    Antworten
  9. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

    Antworten
  10. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

    Antworten
  11. Glanzfassade, blinde Flecken
    Glanzfassade, blinde Flecken sagte:

    Der Fürst muss sich fragen lassen, warum Liechtenstein Vermögensschutz vermarktet, obwohl zugleich der Eindruck entsteht, dass ein System geduldet wird, das weniger durch Kontrolle als durch Intransparenz, Nähe und Selbstbedienung geprägt ist.

    Antworten
  12. Benedikt
    Benedikt sagte:

    Der LiBot kann auch gleich die Richter im Ländle ersetzen. Er wird so programmiert, dass Ausländer nie und einheimische Treuhänder immer Recht bekommen. Also genau wie die Richter im Ländle auch eingestellt sind.

    Antworten
  13. Bob der Bot
    Bob der Bot sagte:

    Der Bot ersetzt in Liechtenstein bald nicht nur den Kundendienst, sondern das ganze Staatswesen.

    Zuerst beantwortet er harmlose Fragen zu Stiftungen. Dann übernimmt er die Stiftungsaufsicht. Kurz darauf entscheidet er über Auskunftsrechte von Begünstigten, schreibt Honorarnoten für gierige Untreuhänder und erklärt den Begünstigten freundlich, dass leider keine ausreichenden Informationen vorliegen.

    Irgendwann sitzt der Bot dann im Landtag, formuliert Gesetzesrevisionen zum Stiftungsrecht und verweist bei Beschwerden automatisch an die zuständige Amtsstelle, die inzwischen ebenfalls ein Bot ist.

    Der nächste logische Schritt: ‚FürstGPT‘.
    Er eröffnet den Staatsfeiertag mit den Worten:

    ‚Zu dieser Frage liegen mir derzeit keine ausreichenden Informationen vor. Bitte wenden Sie sich an die Regierungskanzlei.‘

    Und ganz Liechtenstein antwortet ehrfürchtig:
    ‚Endlich eine moderne Monarchie mit 24/7-Support.‘

    Der eigentliche Vorteil wäre allerdings: Der Bot würde vermutlich schneller antworten als manche Behörden – und vielleicht sogar transparenter erklären, warum gerade nichts passiert, beispielsweise bei den Zombie Trusts.

    Antworten
  14. Harry
    Harry sagte:

    Liechtenstein ist alles andere als modern. So meint man in Liechtenstein offenbar, dass wenn etwas nicht in der einzigen Zeitung des Landes, dem Vaterland steht, es niemand mitkriegt. Dass fehlende Rechtsstaatlichkeit, Korruption und hohe Wirtschsftskriminalität, wie sie selbst der Europarat attestiert hat, nicht an die Öffentlichkeit gelangen, sondern vertuscht und unter den Teppich gekehrt werden können. So kann man sich irren.

    Antworten

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