Das Fürstentum geht raffinierter als die Schweiz mit Russengeldern um.
Die offizielle Erzählung ist in beiden Ländern ähnlich: Man halte sich strikt an Sanktionen, kämpfe gegen Geldwäscherei und habe die Zeiten des diskreten Wegschauens längst hinter sich gelassen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt zwei sehr unterschiedliche Modelle im Umgang mit russischem Vermögen – und zwei sehr unterschiedliche Grade an politischem Willen.
Die Schweiz inszeniert sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs als resolute Vollstreckerin westlicher Sanktionen. Milliarden wurden eingefroren, Oligarchen-Villen in Zürich, Genf oder im Engadin geraten ins Visier, und die Behörden verweisen regelmässig auf die enge Abstimmung mit der Europäische Union. Doch hinter dieser Fassade zeigt sich ein anderes Bild: Die Schweiz bleibt ein Land der juristischen Spitzfindigkeiten. Vermögen wird nicht beschlagnahmt, sondern eingefroren – ein entscheidender Unterschied. Denn eingefroren heisst: Eigentum bleibt Eigentum. Mit genügend Zeit, Geld und Anwälten lässt sich fast jede Sanktion zumindest verzögern. Der Rechtsstaat funktioniert – und genau darin liegt seine Schwäche.
Ganz anders – oder präziser: raffinierter – operiert Liechtenstein. Der Kleinstaat hat sich den Sanktionen ebenfalls angeschlossen und koordiniert sich mit internationalen Gremien wie der FATF. Doch Liechtenstein ist kein Ort, an dem Geld einfach liegt. Es ist ein Ort, an dem Geld verschwindet – in Konstruktionen, die so komplex sind, dass selbst Behörden Mühe haben, sie zu durchschauen.
Und hier betreten wir die eigentliche Grauzone: die sogenannten „Zombie-Trusts“. Das sind Strukturen, die formal noch existieren, faktisch aber herrenlos wirken. Der ursprüngliche wirtschaftlich Berechtigte ist verschwunden, sanktioniert oder nicht mehr greifbar. Begünstigte sind unklar, Dokumentationen lückenhaft, Verantwortlichkeiten diffus. Was bleibt, ist ein juristischer Körper ohne klar identifizierbaren Kopf – ein Zombie eben.
Diese Konstrukte sind kein Betriebsunfall, sondern ein systemisches Nebenprodukt. Sie entstehen dort, wo maximale Diskretion auf minimale Transparenz trifft. Und sie sind ein ideales Vehikel für genau jene Vermögen, die politisch unerwünscht geworden sind. Während die Schweiz russische Gelder einfriert, sorgt Liechtenstein dafür, dass manche dieser Gelder gar nicht mehr eindeutig „russisch“ sind. Sie gehören plötzlich einer Stiftung, einem Trust, einer Struktur – und niemandem zugleich.
Das Resultat ist ein perfider Unterschied: In der Schweiz weiss man zumindest, welches Vermögen blockiert ist. In Liechtenstein weiss man oft nicht einmal mehr, wem es gehört. Für Sanktionen ist das fatal. Denn was nicht eindeutig zugeordnet werden kann, kann auch nicht wirksam sanktioniert werden.
Besonders heikel wird es, wenn solche Zombie-Trusts weiter verwaltet werden. Treuhänder kassieren Gebühren, Anwälte sichern die Konstrukte ab, und der Staat? Der verweist auf die Komplexität der Fälle. Es ist ein System, das sich selbst stabilisiert – selbst dann, wenn der ursprüngliche Zweck längst obsolet geworden ist.
Am Ende zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Die Schweiz bietet Rechtsstaatlichkeit, die Zeit schafft. Liechtenstein bietet Strukturen, die Realität auflösen. Beide Modelle schützen Vermögen – aber Liechtenstein hebt das Spiel auf eine neue Ebene. Dort geht es nicht mehr darum, Geld zu verstecken. Sondern darum, es ungreifbar, unangreifbar zu machen.




Market participants, investors, and beneficiaries should exercise extreme caution when considering Liechtenstein foundations and trusts.
There are serious and recurring allegations indicating that the jurisdiction may be affected not merely by isolated misconduct, but by structural deficiencies with potentially systemic implications.
Key Risk Factors
1. Structural Incentives for Self-Enrichment
There are credible claims that certain fiduciary structures may be exploited in ways that allow trustees and intermediaries to prioritize their own financial interests over those of beneficiaries, creating a persistent risk of abuse embedded within the system itself.
2. Lack of Effective Judicial Safeguards
Substantial concerns have been raised regarding the practical effectiveness and independence of judicial oversight. In particular, there is a perception that legal proceedings may fail to deliver impartial and enforceable outcomes where fiduciary interests are involved.
3. Institutional Tolerance of Misconduct
It is alleged that deficiencies are not adequately addressed at the highest institutional levels. Critics point to a pattern of insufficient intervention by regulatory, judicial, and political authorities, raising questions about systemic tolerance of problematic practices.
4. Questionable Reliability of Legal Certainty
Although Liechtenstein promotes itself as a jurisdiction of legal stability and asset protection, there are serious doubts as to whether this promise is consistently upheld in practice. In contentious cases, the enforceability of rights and access to assets may be materially uncertain.
5. Evidence of Structural, Not Isolated, Problems
The concerns outlined above are repeatedly described not as exceptional cases, but as indicators of potentially systemic weaknesses affecting the integrity of the fiduciary and legal framework as a whole.
Conclusion: Elevated Risk Environment
Given these factors, reliance on Liechtenstein’s reputation as a secure and legally robust financial center may be misplaced without rigorous, independent verification.
Investors should assume a heightened risk profile, particularly with respect to:
– control over assets once transferred into fiduciary structures
– enforceability of beneficiary rights
– independence and effectiveness of dispute resolution mechanisms
Accordingly, engagement with Liechtenstein structures should be approached only with enhanced due diligence, robust safeguards, and a clear understanding that legal protections may not perform as expected in practice.
Schon der Europarat hat Liechtenstein Maßnahmen gegen die Korruption verordnet. Und festgestellt, dass Veruntreuung in Liechtenstein häufig vorkommt. Liechtenstein steht also für Korruption und Veruntreuung.
Am Ende sacken sich doch irgendwelche Treuhänder die Vermögen der Zombie Trusts ein. Sonst wäre Liechtenstein doch nicht Liechtenstein.
The Reuters article is critical of Liechtenstein mainly in three ways:
1) It highlights Liechtenstein as a hub for Russian wealth
The article stresses that Liechtenstein hosts thousands of low‑tax trusts, many linked to Russians, putting it “in the crosshairs” of Western sanctions efforts.
This implicitly criticizes the country for having allowed large amounts of opaque foreign wealth (including oligarch money) to be parked there.
In short: Liechtenstein is portrayed as part of the problem in hiding or structuring Russian assets.
2) It exposes weaknesses in oversight and transparency
U.S. sanctions triggered mass resignations of trust managers, who feared penalties.
As a result, hundreds of trusts were left unmanaged and in limbo, revealing a “far wider problem” with Russian money.
The criticism here is that:
– The system depends heavily on private intermediaries
– When pressure comes, it breaks down and becomes unmanageable
3) It suggests Liechtenstein still struggles with its reputation as a “safe haven”
The situation is described as a setback for a country trying to shed its image as a safe haven for foreign wealth.
The article also emphasizes deep and opaque financial ties between Russia and Europe via places like Liechtenstein.
So the criticism is reputational:
Even after reforms, Liechtenstein is still seen as
– secretive
– attractive for questionable or politically sensitive wealth
https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Was für eine scheinheilige Aktion von der Schweiz – von Liechtensteins Schweinerei ganz zu schweigen. Sanktionieren die auch amerikanisches Geld? Wie viele Kriege hat Amerika geführt? Angefangen von Vietnam bis zum heutigen im Iran? Über 100 hat Amerika begonnen. Aber das sind ja die Guten, die im Namen der Gerechtigkeit Krieg führen. Es geht nur nur um Politik – nicht um Gerechtigkeit.
Internationale Investoren, Banken, Compliance-Abteilungen und Beobachter wissen seit Jahren, dass die Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein keine isolierten Einzelfälle sind, sondern ein bekanntes, strukturelles Problem.
Liechtenstein ist keine Demokratie, es hat keine echte Gewaltenteilung, da der Fürst sich entscheidende Rechte vorbehalten hat, die vierte Gewalt, nämlich die Medien sind nicht kritisch, sondern gleichgeschaltet und systemtreu.
Vertrauenswürdigkeit, Rechtssicherheit und Schutz von Vermögen fehlen vollkommen.
Man sollte überaus vorsichtig sein und nicht auf den Schein hineinfallen.
Was, bitte, ist ein Zombie-Trust? Wie muss man sich das vorstellen? 100 Millionen oder mehr wabern einfach so im Orbit? Wem gehört das Geld? Wem steht es zu? Da muss man doch die Eigentumsfrage klären können – müssen – sollen.
Hallo Gregor
Wir reden von 20 Milliarden.
https://untreuhaender.li/2025/09/09/so-schaut-ein-zombie-trust-aus/
Auf diesem Block findest du alles dazu.
Einfach Suchbegriff bei der Lupe eingeben.
Der FT‑Artikel enthält mehrere klare Kritikpunkte am Finanzplatz Liechtenstein.
1. Abhängigkeit von russischem Vermögen (Image‑Risiko)
Der Artikel macht deutlich:
– Liechtenstein war ein wichtiger Standort für russisches Vermögen (Trusts, Stiftungen etc.)
– Viele der betroffenen Strukturen sind mit russischen Eigentümern verbunden
Der Finanzplatz war stark in russische Offshore‑Strukturen eingebunden. Das kann geopolitisch heikel wirken (Sanktionen, Oligarchen-Debatte)
Fazit:
Liechtenstein erscheint als wichtiger „Storage-Ort“ für risikoreiches oder politisch sensibles Kapital
2. „Zombie Trusts“ = Funktionsversagen des Systems
Kernproblem im Artikel:
– Hunderte Trusts existieren weiter, aber ohne Verwaltung („zombie trusts“)
– Grund: Treuhänder sind massenhaft zurückgetreten aus Angst vor Sanktionen
Das bedeutet:
Vermögen im Milliardenbereich ist blockiert, nicht steuerbar, rechtlich „in der Luft“.
Implizite Kritik:
– Das System kann in Krisen nicht stabil funktionieren
– Es entstehen rechtliche und operative„tote Zonen“
Fazit::
Ein Finanzplatz lebt von Kontrolle – hier zeigt sich Kontrollverlust
3. Regulatorische und rechtliche Unsicherheit
Der Artikel hebt hervor:
– Liechtensteinische Aufsicht (FMA) hat US-Sanktionen de facto übernommen
– Dadurch entstand massiver Druck auf Treuhänder (Rücktritte)
Kritik:
– Das System ist anfällig für externen Druck (USA)
– Regeln wirken nicht stabil und schwer kalkulierbar
Zusätzlicher Effekt:
– selbst nicht sanktionierte russische Kunden sind betroffen
Fazit:
Zweifel an:
– Rechtssicherheit
– Planbarkeit
– Souveränität des Systems
4. Fehlende Lösungen / Krisenmanagement
Der Artikel beschreibt:
– Regierung musste Taskforce gründen
– aber: keine klare Lösung in Sicht. erhebliche Unsicherheit, wie mit den „Zombie Trusts“ umzugehen ist
Implizite Kritik:
– Behörden reagieren reaktiv statt vorbereitet
– strukturelles Problem ohne klare Governance
Fazit:
Eindruck: System ist in Ausnahmesituationen überfordert
Financial Times: “Liechtenstein hit by Russia‑linked ‘zombie trust’ crisis“
Man kann vor Liechtenstein nur warnen:
1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.
Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.
Liechtenstein ist demaskiert. Es ist nicht das Fürstentum, sondern das Scheinheiligtum Liechtenstein.
Liechtenstein verkauft der Welt das Märchen vom sauberen, stabilen Finanzplatz – während hinter der Fassade ein System aus Wegsehen, Protektion und organisierter Wirtschaftskriminalität gedeiht. Wer gut vernetzt ist, darf offenbar Vermögen verschieben, Begünstigte zermürben und Verfahren endlos verzögern, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rechtsstaat endet dort, wo die Interessen von Treuhändern, Banken und Machteliten beginnen. Die eigentliche Krise ist nicht der nächste Skandal – sondern die staatlich geduldete Verlogenheit eines Systems, das Korruption und Wirtschaftskriminalität nicht bekämpft, sondern absichert
Liechtenstein taugt nur noch als große Käserei für Bergkäse.
Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.
1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.
2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.
Fazit
Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.
Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.
1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.
2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Independence of Legal Advice
If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.
Conclusion
The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.
La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.
1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.
2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.
Contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Independencia del asesoramiento jurídico
Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.
Conclusión
La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.
La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.
1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.
2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.
Contact :
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Indépendance du conseil juridique
Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.
Conclusion
L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.
Das System der Liechtensteiner Trusts und Stiftungen ist aufgrund der Zombie Trust Krise, einer Sanktionskrise, teilweise kollabiert. Es besteht eine regulatorische Unsicherheit, die Behörden haben noch keine Lösung. Damit hat sich das Stiftungs- und Trustsystem als instabil erwiesen, was für den Finanzplatz Liechtenstein katastrophal ist. Stabilität und Vertrauen sind die Grundvoraussetzungen für einen Finanzplatz, die in Liechtenstein offensichtlich fehlen.
Die „Zombie Trusts“ gefährden Liechtensteins Ruf als sicherer und stabiler Finanzplatz massiv, weil sie oft undurchsichtige Strukturen mit ungeklärter Zukunft sind. Das schwächt das Vertrauen in den Finanzplatz, erhöht den internationalen Druck und wird langfristig Investoren sowie seriöse Kunden abschrecken.
Wer will schon sein Vermögen in Liechtenstein versenken??
Die Vorwürfe gegen den Finanzplatz Liechtenstein richten sich vor allem gegen strukturelle Governance- und Kontrollprobleme: mangelnde Aufsicht über Treuhänder, mögliche Interessenkonflikte sowie der Vorwurf, dass Missstände durch Justiz und Behörden zu wenig konsequent verfolgt werden. Auch die Assoziationen mit Steuervermeidung, intransparenten Stiftungs- und Trustkonstruktionen sowie dem Umgang mit Geldern fragwürdiger Herkunft oder sanktionierter Personen. Am stärksten ist jedoch der Vorwurf, dass diese Probleme nicht Einzelfälle, sondern bewusst gewollte systemische Schwächen eines auf Diskretion und Abschirmung aufgebauten Geschäftsmodells sind.
Der Unterschied zwischen der Schweiz und Liechtenstein ist doch der, dass die Schweiz ein Rechtsstaat ist, Liechtenstein aber nicht. Wenn es einmal einen Skandal gibt in der Schweiz, so handelt es sich um einen Einzelfall und wird dieser aufgearbeitet. In Liechtenstein hingegen sind die Skandale keineswegs Einzelfälle, sondern ein System, das von Kritikern als schwere und organisierte Kriminalität gesehen wird.
Die kriminellen Machenschaften in Liechtenstein sind keine Einzelfälle, sondern folgen einem stets gleichen Muster und ausgeklügelten System. Treuhänder und Richter arbeiten zusammen, um vom Stifter eingesetzte Stiftungsverwalter aus Stiftungen und Trusts zu werfen. Anschließend können die Stiftungen oder Trusts völlig unkontrolliert geplündert werden. Die Begünstigten werden, erneut mithilfe der Richter, möglichst weit von den Stiftungen oder Trusts ferngehalten. Ihnen werden ihre Rechte entzogen, die sie sich in jahrelangen Rechtsstreiten vielleicht zurück erkämpfen können. Das sind keine Einzelfälle, die Beispiele dafür sind bekannt, so der
– Perry-Skandal
– Bacardí Skandal
– der Skandal der Hartlaub Stiftung
– der Skandal der Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs eines perfiden Systems.
Rechtsstaatlichkeit und Rechtmässigkeit sowie Vertrauenswürdigkeit sind in Liechtenstein nicht gewährleistet.
Allerhöchste Vorsicht ist geboten.