Sein Stellvertreter auf Erden hätte die absolutistische Macht, dem Treiben der Treuhänder ein Ende zu setzen.
Der Mythos vom allmächtigen Fürsten hält sich hartnäckig – besonders wenn es um Liechtenstein und seine notorisch diskrete Finanzindustrie geht. Wer die Verfassung kennt, weiss: Hans-Adam II. ist kein bloss repräsentativer Monarch. Er kann Gesetze blockieren, Regierungen entlassen und notfalls per Volksabstimmung seine Position zementieren. Kurz: Wenn jemand die Treuhänder an die Kandare nehmen könnte, dann er. Tut er aber nicht. Genauso wenig wie der regierende Erbprinz Alois.Warum?
Die naheliegende Erklärung ist weniger romantisch als der Mythos: Macht ist nicht dasselbe wie Interesse. Der liechtensteinische Staat lebt – direkt und indirekt – vom Finanzplatz. Treuhänder, Stiftungen, Trusts: Sie sind nicht das Problem, sie sind das Geschäftsmodell. Wer hier mit dem Zweihänder aufräumt, riskiert nicht nur ein paar dubiose Konstrukte, sondern gleich eine tragende Säule des Wohlstands. Bacardí, Hartlaub-Stiftung, Zombie-Trusts – das sind Auswüchse. Aber eben Auswüchse eines Systems, das politisch gewollt ist.
Hinzu kommt die strukturelle Nähe zwischen Macht und Branche. In einem Staat mit knapp 40’000 Einwohnern kennt jeder jeden. Die Elite ist überschaubar, personell verflochten und sozial eng verbunden. Treuhänder sitzen in Stiftungsräten, beraten Politik und Wirtschaft – und sind Teil desselben Netzwerks, das auch die staatlichen Institutionen durchzieht. Wer hier hart durchgreift, greift ins eigene Geflecht. Das ist kein autoritärer Entscheidungsakt mehr, sondern ein sozialer Sprengsatz.
Die Judikative als mögliches Kontrollorgan ist inexistent. Ganz einfach, weil die Richter von des Fürsten Gnade abhängig sind und ihre gut bezahlten Posten nicht riskieren wollen. Zudem sind sie nur im Teilamt tätig und verdienen selbst als Anwälte oder Treuhänder mit.
Der Fürst agiert zudem nicht im luftleeren Raum. Liechtenstein ist international exponiert und abhängig von seiner Reputation. Zu viel Druck auf die Branche könnte als Schuldeingeständnis interpretiert werden: Seht her, wir hatten ein Problem. Zu wenig Druck hingegen führt zu genau den Skandalen, die das Image beschädigen. Also wählt man den klassischen Mittelweg: punktuelle Reformen, wohlklingende Compliance-Offensiven, aber keine radikale Säuberung. Symbolpolitik statt Systembruch.
Und schliesslich: Absolutistische Macht ist in der Praxis erstaunlich relativ. Der Fürst kann viel – aber nicht gegen die ökonomische Logik seines Landes regieren, ohne politische Kosten zu riskieren. Auch in Liechtenstein gilt: Legitimität speist sich aus Zustimmung. Und die speist sich aus Wohlstand. Solange der Finanzplatz liefert, wird niemand ernsthaft den Ast absägen, auf dem man sitzt.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht, warum der Fürst nicht handelt. Sondern warum man erwartet, dass er gegen die Grundmechanik seines eigenen Systems vorgeht. Liechtenstein ist kein Opfer seiner Treuhänder. Sie sind Opfer des Architekten, des Fürsten. Und Architekten reissen ihre Gebäude selten selbst ein – selbst wenn es in den oberen Stockwerken brennt.




Liechtenstein verkauft der Welt das Märchen vom sauberen, stabilen Finanzplatz – während hinter der Fassade ein System aus Wegsehen, Protektion und organisierter Wirtschaftskriminalität gedeiht. Wer gut vernetzt ist, darf offenbar Vermögen verschieben, Begünstigte zermürben und Verfahren endlos verzögern, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rechtsstaat endet dort, wo die Interessen von Treuhändern, Banken und Machteliten beginnen. Die eigentliche Krise ist nicht der nächste Skandal – sondern die staatlich geduldete Verlogenheit eines Systems, das Korruption und Wirtschaftskriminalität nicht bekämpft, sondern absichert
Mafia
Liechtenstein ist keine Demokratie, hat keine echte Gewaltenteilung, der Fürst hat überall das letzte Wort.
Es gibt erhebliche Wirtschafts- und Finanzkriminalität in seinem Land und der Fürst unternimmt nichts dagegen.
Ich finde, die Mitverantwortlichkeit des Fürsten bei dieser erheblichen Wirtschafts- und Finanzkriminalität ist von einem internationalen Strafgericht zu überprüfen.
Man kann vor Liechtensteiner Stiftungen und Trusts nur warnen:
1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.
Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.
Es ist doch leicht durchschaubar. Der Fisch stinkt vom Kopf her.
Ohne den Fürsten wäre die Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein doch gar nicht möglich.
Der WELT‑Artikel „‚Kriminelles System‘? Die Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“ behandelt Liechtenstein sehr kritisch. Die Kernaussage ist, dass Liechtenstein offiziell als sicherer Hafen für große Vermögen gilt, doch konkrete Einzelfälle dieses Versprechen zunehmend infrage stellen. Der Beitrag stellt die Frage, ob hinter dem Image des sicheren Geldparadieses strukturelle Probleme stecken – und warnt, dass schon einzelne glaubwürdige Fälle ausreichen, um das Vertrauen massiv zu beschädigen.
Zentrale Inhalte und Vorwürfe
1. Zweifel am Kernversprechen des Finanzplatzes
Liechtenstein wirbt damit, dass Vermögen in Stiftungen und Trusts sicher und geschützt sind. Genau dieses Versprechen wird im Artikel angegriffen:
In einzelnen Fällen soll der Zugriff auf Vermögen plötzlich entzogen worden sein.
Das ist besonders brisant, weil:
– viele internationale Kunden genau deshalb nach Liechtenstein gehen
– Vertrauen der entscheidende Faktor ist
2. Konflikte zwischen Begünstigten und Treuhändern
Der Artikel beschreibt Fälle, in denen Begünstigte oder wirtschaftlich Berechtigte nicht mehr an ihr eigenes Vermögen gelangen. Ursache sollen Strukturen der Treuhand- und Stiftungsverwaltung sein.
Implizite Kritik: Wer die Kontrolle hat (Treuhänder), hat faktisch die Macht
3. Reicht das Rechtssystem aus?
Es wird die Frage aufgeworfen: Funktionieren Kontrollmechanismen und Gerichte ausreichend?
Hintergrund:
Wenn Betroffene keinen Zugriff bekommen oder Verfahren lange dauern, entsteht ein systemisches Misstrauen.
4. Reputationsrisiko für das Land
Der Artikel betont dass solche Vorwürfe gefährlich für den Finanzplatz insgesamt sind.
Warum?
Liechtenstein lebt davon, als:
– stabil
– rechtsstaatlich
– verlässlich
wahrgenommen zu werden.
Der Artikel sagt im Kern: konkrete Streitfälle um Trusts und Stiftungen und eingeschränkter Zugriff auf Vermögen untergraben das zentrale Verkaufsversprechen des Landes. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Wenn Liechtenstein eine Räuberhöhle ist. was ist dann der Fürst? Etwa ein Räuberhäuptling?
Stiftungen oder allgemein Eigentum in Liechtenstein sind grundsätzlich nicht mehr sicher. Die liechtensteinische Justiz ist Dienstleister der untreuen Treuhänder und protegiert diese, selbst wenn dabei das Recht gebeugt werden muss. Fürst und Regierung wissen selbstverständlich davon, unternehmen aber nichts dagegen.
Von dem kriminellen System in Liechtenstein profitiert das ganze Land. Warum sollte der Fürst, der natürlich von dem kriminellen System Kenntnis hat, etwas dagegen tun?
Das liechtensteinische Trust- und Stiftungswesen steht seit Jahren unter dem massiven Verdacht, dass einzelne Treuhänder und Richter in einer Weise zusammenwirken, die weniger dem Rechtsschutz der Begünstigten als vielmehr der Machterlangung und der Bereicherung jener dient, die die Vermögensstrukturen kontrollieren. Wo Gerichte eigentlich Kontrolle ausüben sollten, entsteht der Eindruck eines Systems gegenseitiger Absicherung.
Treuhänder erhalten dadurch faktisch eine nahezu unangreifbare Stellung: Sie kontrollieren Vermögen in Millionen- oder Milliardenhöhe, während Begünstigte und Familienmitglieder systematisch an den Rand gedrängt werden. Wer sich gegen diese Machtstrukturen wehrt, sieht sich nicht selten Entscheidungen gegenüber, die den Eindruck erwecken, als würden Interessenkonflikte und offensichtliche Widersprüche bewusst ignoriert.
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass dieses System seit Jahren von den politischen und institutionellen Spitzen des Landes geduldet wird. Solange Fürstenhaus, Regierung und Justiz keine wirksamen Konsequenzen ziehen, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass nicht Rechtsstaatlichkeit oberste Priorität hat, sondern der Schutz eines Netzwerks aus Einfluss, Vermögensverwaltung und gegenseitiger Loyalität.
Der eigentliche Skandal ist daher nicht nur das Verhalten einzelner Akteure, sondern ein System, das nach außen Stabilität und Rechtssicherheit verkauft, intern jedoch den Eindruck vermittelt, dass Kontrolle dort endet, wo die Interessen mächtiger Treuhänder beginnen.
So funktioniert das eingespielte System für Treuhänder in Liechtenstein:
1. systematische Selbstbereicherung
2. Ausschaltung von Begünstigtenrechten
3. fehlende gerichtliche Kontrolle
4. Missbrauch von Stiftungsvermögen
Market participants, investors, and beneficiaries should exercise extreme caution when considering Liechtenstein foundations and trusts.
There are serious and recurring allegations indicating that the jurisdiction may be affected not merely by isolated misconduct, but by structural deficiencies with potentially systemic implications.
Key Risk Factors
1. Structural Incentives for Self-Enrichment
There are credible claims that certain fiduciary structures may be exploited in ways that allow trustees and intermediaries to prioritize their own financial interests over those of beneficiaries, creating a persistent risk of abuse embedded within the system itself.
2. Lack of Effective Judicial Safeguards
Substantial concerns have been raised regarding the practical effectiveness and independence of judicial oversight. In particular, there is a perception that legal proceedings may fail to deliver impartial and enforceable outcomes where fiduciary interests are involved.
3. Institutional Tolerance of Misconduct
It is alleged that deficiencies are not adequately addressed at the highest institutional levels. Critics point to a pattern of insufficient intervention by regulatory, judicial, and political authorities, raising questions about systemic tolerance of problematic practices.
4. Questionable Reliability of Legal Certainty
Although Liechtenstein promotes itself as a jurisdiction of legal stability and asset protection, there are serious doubts as to whether this promise is consistently upheld in practice. In contentious cases, the enforceability of rights and access to assets may be materially uncertain.
5. Evidence of Structural, Not Isolated, Problems
The concerns outlined above are repeatedly described not as exceptional cases, but as indicators of potentially systemic weaknesses affecting the integrity of the fiduciary and legal framework as a whole.
Conclusion: Elevated Risk Environment
Given these factors, reliance on Liechtenstein’s reputation as a secure and legally robust financial center may be misplaced without rigorous, independent verification.
Investors should assume a heightened risk profile, particularly with respect to:
– control over assets once transferred into fiduciary structures
– enforceability of beneficiary rights
– independence and effectiveness of dispute resolution mechanisms
Accordingly, engagement with Liechtenstein structures should be approached only with enhanced due diligence, robust safeguards, and a clear understanding that legal protections may not perform as expected in practice.
Was sich hier abzeichnet, vermittelt weniger den Eindruck eines funktionierenden, wirksam kontrollierten Rechtsstaats als vielmehr den eines in sich geschlossenen Gefüges wechselseitiger Begünstigung. Wenn Treuhänder durch wiederholte gerichtliche Entscheidungen faktisch die Kontrolle über Stiftungen und Trusts erlangen und zugleich eine substantielle Aufarbeitung ausbleibt, drängt sich die Frage auf, ob es sich tatsächlich noch um Einzelfälle handelt – oder um ein strukturelles Muster.
Für einen Finanzplatz, dessen Fundament maßgeblich auf Vertrauen, Rechtssicherheit und institutioneller Integrität beruht, ist ein solches Wahrnehmungsbild hochproblematisch. Es entsteht der Eindruck, dass Einfluss, Vernetzung und Machtpositionen gegenüber rechtsstaatlichen Prinzipien und Transparenz an Gewicht gewinnen.
Damit steht nicht nur ein möglicher Fehlentwicklungsfall zur Diskussion, sondern die grundsätzliche Belastbarkeit und Glaubwürdigkeit des gesamten Systems. Ein solcher Eindruck birgt das Potenzial, das Vertrauen in den Standort nachhaltig zu beeinträchtigen.
Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.
1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.
2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Unabhängigkeit der rechtlichen Beratung
Sollten liechtensteinische Rechtsberater von solchen Schritten abraten, ist eine kritische Prüfung der Beweggründe ratsam. In Einzelfällen kann nicht ausgeschlossen werden, dass lokale Interessen oder strukturelle Abhängigkeiten die Empfehlung beeinflussen. Eine unabhängige, grenzüberschreitend erfahrene rechtliche Einschätzung ist daher häufig von Vorteil.
Fazit
Die konsequente Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Rechte ist ein zentraler Baustein im Umgang mit Wirtschafts- und organisierter Kriminalität. Betroffene sollten verfügbare nationale und internationale Rechtsmittel sorgfältig prüfen und nutzen. Entschlossenes, informiertes Vorgehen kann entscheidend dazu beitragen, bestehende Missstände rechtlich überprüfen zu lassen.
Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.
1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.
2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.
Contact:
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Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Independence of Legal Advice
If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.
Conclusion
The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.
La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.
1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.
2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.
Contacto:
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Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
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3. Independencia del asesoramiento jurídico
Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.
Conclusión
La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.
La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.
1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.
2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.
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3. Indépendance du conseil juridique
Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.
Conclusion
L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.
Wenn der politische Wille vorhanden wäre, gegen wirtschaftskriminelle Strukturen im eigenen Land konsequent vorzugehen, dürften die notwendigen Mittel und Einflussmöglichkeiten kaum zweifelhaft sein. Gerade deshalb fällt die anhaltende Untätigkeit umso stärker ins Gewicht.
Denn wo trotz wiederkehrender Vorwürfe und offensichtlicher Problemlagen keine wirksamen Konsequenzen erkennbar sind, entsteht zwangsläufig ein belastender Eindruck: Nicht fehlende Möglichkeiten sind das Problem, sondern fehlende Bereitschaft.
Für einen Staat, der sich als rechtsstaatlich und verlässlich positioniert, ist das ein gravierendes Signal. Es legt nahe, dass wirtschaftskriminelle Risiken nicht mit der gebotenen Konsequenz bekämpft werden – und dass bestehende Strukturen zumindest hingenommen werden.
Das wirft eine grundsätzliche Frage auf: Handelt es sich noch um ein Versäumnis – oder bereits um eine Form stillschweigender Duldung?
Der Fürst profitiert doch von diesen Mannschaften. Warum sollte er irgendetwas ändern, obwohl er könnte.
Als Rechtsanwalt aus dem Nachbarland könnte man Bücher schreiben über die Justiz des Fürsten…
Landrichter Rosenberger, der ausländische Stiftungsräte mit den seltsamsten Begründungen aus Stiftungen abberufen hat und dadurch Liechtensteiner Treuhändern die unkontrollierte Macht über Stiftungen und Trusts ermöglicht hat… der aber Liechtensteiner Treuhänder nicht abberufen hat… seltsam, seltsam…
Der Eindruck, dass die Justiz in Liechtenstein systematisch zugunsten Einheimischer und zulasten ausländischer Parteien entscheidet, hält sich seit Jahren hartnäckig. Die Vielzahl entsprechender Berichte und Erfahrungen lässt Zweifel an der tatsächlichen Unabhängigkeit und Gleichbehandlung vor dem Gesetz aufkommen.
Besonders problematisch ist dabei die Rolle des Fürsten. Aufgrund seiner außergewöhnlich starken verfassungsrechtlichen Stellung und seines maßgeblichen Einflusses auf die Richterbestellung kann er sich kaum darauf berufen, von möglichen Missständen nichts zu wissen oder keinen Einfluss zu haben. Wer über derart weitreichende Macht verfügt, trägt auch Verantwortung für die Funktionsweise des Rechtsstaats.
Wenn trotz anhaltender Kritik keine konsequenten Maßnahmen gegen mögliche strukturelle Benachteiligungen ergriffen werden, stellt sich zwangsläufig die Frage nach einer politischen und moralischen Mitverantwortung des Fürsten selbst. Schweigen und Untätigkeit können unter solchen Umständen als Billigung bestehender Zustände verstanden werden.
Gerade deshalb erscheint eine unabhängige internationale Untersuchung notwendig, um die Vorwürfe gegen den Fürsten objektiv zu prüfen und das Vertrauen in die liechtensteinische Justiz wiederherzustellen.
Die USA haben gesetzliche Möglichkeiten, weltweit gegen organisierte Kriminalität und Korruption, z.B. in der Justiz vorzugehen:
RICO Act
Dient dazu, organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Er erlaubt es, ganze kriminelle Netzwerke (z. B. Mafia) strafrechtlich zu verfolgen – auch wenn jemand nur indirekt beteiligt ist (z. B. als Teil einer Organisation).
Magnitsky Act
Dient dazu, Menschenrechtsverletzer und korrupte Beamte weltweit zu sanktionieren.
Betroffene brauchen nur ihren Fall der auch für Liechtenstein zuständigen US-Botschaft in Bern melden.
Finanzkriminalität und Korruption sind in Liechtenstein inhärent. Der Fürst könnte das ändern, tut aber nichts dagegen. Der Fürst sollte daher vor ein internationales Gericht gestellt werden (selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung).
Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Liechtenstein is built around a deeply entrenched system that protects trustees and insiders at the expense of accountability and legal certainty.
– It operates through a sophisticated system of systematic self-enrichment by trustees.
– There is little meaningful judicial oversight; the Liechtenstein justice system serves the interests of local trustees rather than the rule of law.
– An institutional protection system exists in which the princely house and the government tolerate these abuses.
– Legal certainty is advertised, but in practice it does not truly exist.
– These are structural problems, not isolated incidents.
Extreme caution is advised.
Liechtenstein gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Europas für Finanz- und Wirtschaftskriminalität.
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hatte festgestellt:
«Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Liechtenstein ist ein Finanz-Bermuda-Dreieck für Leute, die nicht Zeitung lesen.
Warum der Fürst nichts tut? Weil für ihn die Wirtschaftskriminalität doch nur Vorteile bietet.
Hände weg, dort kann man niemandem trauen.
Der Artikel stellt nicht nur Einzelfälle dar, sondern zeigt ein wiederkehrendes strukturelles Problem im Finanzsystem:
Liechtenstein präsentiert sich seit Jahren als sauberer, reformierter Finanzplatz („weisse Weste“) – aber neue Skandale stellen dieses Selbstbild massiv infrage.
Zentrale Vorwürfe und Themen
1. Geldwäsche & internationale Kriminalität
Laut Artikel war Liechtenstein wiederholt Drehscheibe für internationale Geldwäsche.
Beispiele:
– italienische Mafia (‘Ndrangheta) soll dort Gelder geparkt haben
– Netzwerke rund um veruntreute venezolanische Staatsgelder (Milliardenhöhe) nutzten Strukturen im Fürstentum
Teilweise seien Bargeldsummen über Banken abgewickelt und physisch transportiert worden.
Aussage: Liechtenstein taucht immer wieder als Knotenpunkt für illegale Finanzströme auf.
2. Probleme im Bankensektor
Mehrere Banken gerieten in Turbulenzen oder Ermittlungen.
Insgesamt wird von fragwürdigen Geschäftspraktiken gesprochen.
Das beschädigt den Ruf des Landes zusätzlich.
3. Widerspruch zwischen Image und Realität
Regierung, Fürstenhaus und Finanzbranche betonen seit Jahren, man habe sich reformiert.
Der Artikel stellt dem entgegen: Hinter der „sauberen Fassade“ verbergen sich weiterhin „Abgründe“.
Hauptkritik: Reformen existieren – aber sie reichen offenbar nicht oder werden ausgehebelt.
4. Hoher Ermittlungsdruck
Staatsanwaltschaften und Finanzaufsicht haben viele laufende Verfahren, auch international.
Fälle betreffen oft grenzüberschreitende Netzwerke.
Das Problem ist nicht lokal begrenzt, sondern global vernetzt.
Gesamtbild
Der Artikel vermittelt im Kern:
Liechtenstein hat sich zwar nach früheren Steuerskandalen bemüht, Transparenz zu zeigen
doch:
– neue Fälle von Geldwäsche
– Verbindungen zu Mafia und Staatskorruption
– Probleme bei Banken
untergraben das Vertrauen erneut
https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Diese Masche, dass kriminelle Treuhänder mithilfe von korrupten Richtern oder Richterinnen vom Stifter eingesetzte Stiftungsverwalter aus Stiftungen entfernen lassen, gibt es seit über zehn Jahren. Das ist nichts Neues. Erstaunlich ist nur, dass der Fürst so etwas duldet und gewähren lässt.
Man verrät seine Familie doch nicht.
Internationale Investoren, Banken, Compliance-Abteilungen und Beobachter wissen seit Jahren, dass die Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein keine isolierten Einzelfälle sind, sondern ein bekanntes, strukturelles Problem.
Liechtenstein ist keine Demokratie, es hat keine echte Gewaltenteilung, da der Fürst sich entscheidende Rechte vorbehalten hat, die vierte Gewalt, nämlich die Medien sind nicht kritisch, sondern gleichgeschaltet und systemtreu.
Vertrauenswürdigkeit, Rechtssicherheit und Schutz von Vermögen fehlen vollkommen.
Man sollte überaus vorsichtig sein und nicht auf den Schein hineinfallen.
Diese Webseite bringt so viel über Liechtenstein ans Licht, dass man es kaum noch fassen kann.