Wenige weisse Treuhänder-Schafe in einer Herde von schwarzen.

Liechtensteins Treuhandbranche liefert wieder zuverlässig Stoff – nicht als diskreter Vermögensverwalter, sondern als Dauerproduzent von Skandalen mit System. Der jüngste Aufreger: In der Ingbe-Stiftung aus dem Umfeld von René Benko werden in Schliessfächern mal eben 16 Millionen Euro entdeckt – 14 Millionen in Gold, der Rest bar. Offiziell alles deklariert, versteht sich. Nur: Wem gehört das Geld eigentlich? Den Gläubigern? Der Familie? Oder einfach dem juristischen Nebel, den Stiftungen in Liechtenstein so zuverlässig erzeugen? Das Gericht darf jetzt raten.

Parallel läuft die nächste Front: Insolvenzverwalter kämpfen sich durch ein Dickicht aus Stiftungen, Briefkasten-Konstruktionen und „Begünstigten“, die zufällig immer dann auftauchen, wenn es darum geht, Vermögen dem Zugriff zu entziehen. Der Verdacht: systematisches Beiseiteschaffen von Werten zulasten der Gläubiger. Klagen in Vaduz, eingefrorene Millionen, dubiose Transfers – ein Lehrstück darüber, wie man Besitz in juristische Luft verwandelt.

Und dann die eigentliche Pointe: die Treuhänder selbst. Im Fall der Hartlaub-Stiftung zeigen Figuren wie Martin Batliner und Philipp Wanger laut kritischen Berichten, wie das Geschäftsmodell funktioniert: üppige Honorare direkt aus dem Stiftungsvermögen, Ausschaltung unbequemer Begünstigter, jahrelange Prozesse – bezahlt aus der gleichen Kasse, die man angeblich schützt. Wer sich wehrt, verliert Informationsrechte oder gleich den Status als Begünstigter. Juristisch elegant, moralisch eine Bankrotterklärung.

Das Muster wiederholt sich auffällig konstant: Stiftungen dienen nicht mehr als Schutzvehikel, sondern als Abschirmsystem. Geld verschwindet in Konstrukten, die formal sauber wirken, faktisch aber wie ein Schutzwall gegen jede externe Kontrolle funktionieren. Selbst wenn Behörden oder Insolvenzverwalter zugreifen wollen, beginnt ein jahrelanger Abnutzungskrieg – finanziert aus genau den Vermögen, um die gestritten wird.

Das wirklich Brisante ist nicht der einzelne Skandal, sondern die Struktur dahinter: Treuhänder, Stiftungsräte und Teile der Justiz agieren in einem System, das erstaunlich robust gegenüber Kritik ist. Konsequenzen? Selten. Transparenz? Minimal. Risiko? Tragen andere – Gläubiger, Begünstigte, Öffentlichkeit.

Kurz: Liechtenstein hat nicht ein paar schwarze Schafe im Treuhandwesen. Es hat ein Geschäftsmodell, das immer wieder zeigt, wie elegant man Verantwortung outsourct – und Vermögen gleich mit.

Das Ungute daran ist: das funktioniert sicherlich noch ein Weilchen so weiter. Aber ein nachhaltiges Geschäftsmodell ist das nicht. Dass die Anzahl von Stiftungen und anderen Finanzvehikeln stetig abnimmt, ist ein eindeutiges Alarmzeichen. Man kann halt nicht ungestraft systematisch Stiftungen leerräumen und Begünstigte abzocken.

Der Schutz durch die fürstliche Justiz bewirkt ein täuschendes Sicherheitsgefühl nach der Devise: ich bin Liechtensteiner, mir kann keiner.

Aber um es mit Obama zu sagen: yes, they can. Denn zum grossen Bedauern des Fürstenhauses gibt es reichere und stärkere Player auf dem Markt, und wenn die mal tief Luft holen, pusten sie die Trutzburg mitsamt der Treuhänderbande weg.

41 Kommentare
  1. Liechtenstein: Der Rechtsstaat als Kulisse für die Mächtigen
    Liechtenstein: Der Rechtsstaat als Kulisse für die Mächtigen sagte:

    Liechtenstein verkauft der Welt das Märchen vom sauberen, stabilen Finanzplatz – während hinter der Fassade ein System aus Wegsehen, Protektion und organisierter Wirtschaftskriminalität gedeiht. Wer gut vernetzt ist, darf offenbar Vermögen verschieben, Begünstigte zermürben und Verfahren endlos verzögern, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rechtsstaat endet dort, wo die Interessen von Treuhändern, Banken und Machteliten beginnen. Die eigentliche Krise ist nicht der nächste Skandal – sondern die staatlich geduldete Verlogenheit eines Systems, das Korruption und Wirtschaftskriminalität nicht bekämpft, sondern absichert

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  2. Hände weg von Liechtenstein!
    Hände weg von Liechtenstein! sagte:

    Stiftungen oder allgemein Eigentum in Liechtenstein sind grundsätzlich nicht mehr sicher. Die liechtensteinische Justiz ist Dienstleister der untreuen Treuhänder und protegiert diese, selbst wenn dabei das Recht gebeugt werden muss. Fürst und Regierung wissen selbstverständlich davon, unternehmen aber nichts dagegen.

    * Aufrufe wie „Vorsicht vor Liechtenstein“ oder Warnungen an Investoren/Kunden.

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  3. Kleines Land, enge Netzwerke
    Kleines Land, enge Netzwerke sagte:

    Mit nur etwa 39.000 Einwohnern ist Liechtenstein sehr klein. In solchen Systemen kennen sich die meisten Akteure persönlich oder beruflich. Kritiker sehen darin ein Risiko für Befangenheit oder zumindest den Eindruck mangelnder Distanz – selbst wenn formell korrekt gearbeitet wird.

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  4. Bedienungsanleitung für Treuhänder
    Bedienungsanleitung für Treuhänder sagte:

    Die Treuhänder Martin Batliner und Philipp Wanger zeigen am Fall der Hartlaub Stiftung, wie Treuhändern in Liechtenstein richtig funktioniert.

    Schritt 1:
    Man genehmigt sich selbst aus der Stiftung, deren Interessen man eigentlich wahrnehmen sollte, monatlich zwischen 75’000 und 100’000 Franken – pro Person, versteht sich. Die 25’000 Franken Grundpauschale im Jahr pro Person kommen noch dazu. Also knapp 1 Mio. Franken im Jahr pro Person.

    Schritt 2:
    Wagt es ein Begünstigter, gegen dieses Geschäftsmodell juristisch vorzugehen, wird er kurzerhand kaltgestellt. Einfach das gesetzliche Informations- und Kontrollrecht entziehen – und schon ist für drei Jahre Ruhe im Karton. Kontrolle? Transparenz? Nicht im Drehbuch in Liechtenstein vorgesehen. Konsequenz durch das liechtensteinische Gericht? Natürlich nicht.

    Schritt 3:
    Falls der unliebsame Begünstigte danach immer noch nicht aufgibt, wird ihm eben die Begünstigung entzogen. Problem gelöst – denn ohne Begünstigung kein Antragsrecht. Zack, juristisch aus dem Spiel genommen. Soll er doch jahrelang dagegen klagen! Konsequenz durch das liechtensteinische Gericht? Natürlich keine.

    Schritt 4:
    Zur Abrundung gibt’s dann noch Strafanzeigen wegen angeblicher Untreue gegen Begünstigte. Angriff ist die beste Verteidigung – auf Kosten der Stiftung, versteht sich. Konsequenz durch das Gericht? Natürlich keine.

    Und das Beste daran:
    Die Kriegskasse für all diese Manöver stammt natürlich direkt aus dem Stiftungsvermögen. Man kämpft also auf fremde Rechnung – gegen die, deren Interessen man eigentlich schützen sollte. Und auf deren Kosten.

    Wenn das auch in der zweiten Instanz durchgeht – ohne Abberufung durch das Gericht – dann verdienen Batliner und Wanger wahrlich einen Ehrenplatz in der Hall of Fame der liechtensteinischen Treuhänder. Und das Komturkreuz am Bande. Eine Million Franken jährlich als Belohnung für das perfekte Drehbuch zum Dekantieren, also Ausnehmen einer Stiftung. Und jeder Liechtensteiner Treuhänder, der dieses Modell nicht kopiert, wäre dumm.

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    • Musterbeispiel
      Musterbeispiel sagte:

      Die Richterin am Fürstlichen Landgericht Diana Kind konnte in dem Verhalten der beiden Stiftungsräte weder einen Interessenskonflikt noch eine Pflichtverletzung erkennen.

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    • Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner
      Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner sagte:

      Gegen die beiden Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner führt die Staatsanwaltschaft in Deutschland ein Strafverfahren.

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    • Veronika
      Veronika sagte:

      Die Richterin in dem Verfahren Diana Kind ist eben Liechtensteinerin und möchte den Liechtensteiner Treuhändern nicht deren fette Beute wegnehmen…

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    • Strafanzeigen gegen Begünstigte sind Standardprogramm Liechtensteiner Treuhänder
      Strafanzeigen gegen Begünstigte sind Standardprogramm Liechtensteiner Treuhänder sagte:

      Strafanzeigen gegen unbequeme Begünstigte sind Standardprogramm Liechtensteiner Treuhänder.
      So wie diese beiden Treuhänder erstattet z.B. auch der Liechtensteiner Treuhänder Roland Wyss Strafanzeigen gegen unbequeme Begünstigte.

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    • So funktioniert das System in Liechtenstein: Rechtsstaat als Fassade
      So funktioniert das System in Liechtenstein: Rechtsstaat als Fassade sagte:

      Wenn eine Richterin in einem derart offensichtlichen Fall keinen Interessenkonflikt erkennt, dann ist das kein juristisches Missverständnis mehr – sondern ein klares Signal für fehlende Neutralität. Es entsteht der Eindruck, dass Recht und Gesetz in Liechtenstein nur so lange gelten, wie sie den einheimischen Treuhändern nicht im Weg stehen. Wo offenkundige Selbstbedienung folgenlos bleibt und Gerichte wegsehen, wird der Rechtsstaat zur Fassade – und Schutz erhält nicht der Berechtigte, sondern der, der gut vernetzt ist.

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    • Strukturelle Risiken und begrenzte Kontrolle im liechtensteinischen Treuhandwesen
      Strukturelle Risiken und begrenzte Kontrolle im liechtensteinischen Treuhandwesen sagte:

      Am Beispiel der Hartlaub‑Stiftung werden Strukturen sichtbar, die nicht als isolierter Einzelfall zu verstehen sind, sondern auf ein wiederkehrendes Muster im Umgang mit Stiftungsvermögen und Begünstigtenrechten hinweisen.

      1. Vergütungsstruktur und Interessenkonflikte
      Treuhänder entnehmen dem verwalteten Vermögen Vergütungen, die sie sich selbst genehmigen und die in einzelnen Fällen Größenordnungen erreichen (im konkreten Fall bis zu EUR 750.000 pro Stiftungsrat pro Jahr), welche ein erhebliches Spannungsfeld zwischen eigenem wirtschaftlichem Interesse und treuhänderischer Pflicht begründen.

      2. Einschränkung effektiver Kontrollrechte
      Begünstigte stoßen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche wiederholt auf faktische Hürden. Informations‑ und Kontrollrechte bestehen formal laut Gesetz, werden jedoch ungeachtet der Gesetzeslage häufig von den Treuhändern verweigert.

      3. Verlust der Durchsetzungsfähigkeit von Ansprüchen
      In einzelnen Konstellationen kann es dazu kommen, dass Begünstigten ihre Stellung als Begünstigte entzogen wird, wodurch ihre Möglichkeiten zur rechtlichen Durchsetzung substantiell geschwächt werden. Die verbleibenden Verfahren werden häufig absichtlich in die Länge gezogen und sind kostenintensiv.

      4. Finanzierung von Konflikten aus dem Vermögen selbst
      Rechtliche Auseinandersetzungen mit den Treuhändern werden von den Treuhändern vielfach aus dem Stiftungsvermögen finanziert. Dadurch entsteht eine strukturelle Schieflage, bei der die wirtschaftlichen Lasten die eigentlich Schutzberechtigten treffen.

      5. Begrenzte Eingriffswirkung gerichtlicher Verfahren
      Wenn Gerichte in solchen Fallkonstellationen keine maßgeblichen Pflichtverletzungen oder Interessenkonflikte feststellen, entfällt eine wirksame korrigierende Instanz. Dies betrifft die Funktionsfähigkeit der gerichtlichen Kontrolle insgesamt und wirft Fragen nach der tatsächlichen Wirksamkeit institutioneller Aufsicht auf.

      Konsequenzen für den Finanzstandort
      Ein Finanzplatz, der seine Attraktivität aus Rechtssicherheit und verlässlicher Durchsetzbarkeit von Ansprüchen ableitet, steht vor einem strukturellen Problem, wenn genau diese Elemente in der Praxis nur eingeschränkt greifen.
      Wenn der Zugriff auf eigenes Vermögen von komplexen internen Strukturen, eingeschränkter Transparenz und langwierigen Verfahren abhängt, entsteht für internationale Investoren ein wesentliches Risiko:

      Die Frage ist nicht mehr, ob Rechte formal bestehen – sondern ob sie im Ernstfall effektiv und zeitnah durchgesetzt werden können.

      Einordnung
      Solche Konstellationen betreffen nicht nur einzelne Mandate, sondern berühren die Wahrnehmung des Gesamtsystems – einschließlich der Rolle von Treuhandwesen, Justiz und staatlicher Aufsicht. Für einen Finanzplatz, der international Vertrauen beansprucht, ist dies von zentraler Bedeutung.

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  5. Markus Schäfer
    Markus Schäfer sagte:

    Das liechtensteinische Trust- und Stiftungswesen steht seit Jahren unter dem massiven Verdacht, dass einzelne Treuhänder und Richter in einer Weise zusammenwirken, die weniger dem Rechtsschutz der Begünstigten als vielmehr der Machterlangung und der Bereicherung jener dient, die die Vermögensstrukturen kontrollieren. Wo Gerichte eigentlich Kontrolle ausüben sollten, entsteht der Eindruck eines Systems gegenseitiger Absicherung.

    Treuhänder erhalten dadurch faktisch eine nahezu unangreifbare Stellung: Sie kontrollieren Vermögen in Millionen- oder Milliardenhöhe, während Begünstigte und Familienmitglieder systematisch an den Rand gedrängt werden. Wer sich gegen diese Machtstrukturen wehrt, sieht sich nicht selten Entscheidungen gegenüber, die den Eindruck erwecken, als würden Interessenkonflikte und offensichtliche Widersprüche bewusst ignoriert.

    Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass dieses System seit Jahren von den politischen und institutionellen Spitzen des Landes geduldet wird. Solange Fürstenhaus, Regierung und Justiz keine wirksamen Konsequenzen ziehen, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass nicht Rechtsstaatlichkeit oberste Priorität hat, sondern der Schutz eines Netzwerks aus Einfluss, Vermögensverwaltung und gegenseitiger Loyalität.

    Der eigentliche Skandal ist daher nicht nur das Verhalten einzelner Akteure, sondern ein System, das nach außen Stabilität und Rechtssicherheit verkauft, intern jedoch den Eindruck vermittelt, dass Kontrolle dort endet, wo die Interessen mächtiger Treuhänder beginnen.

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  6. Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung
    Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung sagte:

    Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

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    • Richterin Martina Schöpf-Herberstein
      Richterin Martina Schöpf-Herberstein sagte:

      Richterin Martina Schöpf-Herberstein vom Fürstlichen Landgericht hat das Verhalten der Liechtensteiner Treuhänder nicht beanstandet und abgesegnet.

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    • Liechtenstein is a deliberately structured system enabling abuse, protected by its own institutions
      Liechtenstein is a deliberately structured system enabling abuse, protected by its own institutions sagte:

      Liechtenstein is a deliberately structured system enabling abuse, protected by its own institutions. The justice system actively enables abuse:

      * Courts protect trustees instead of beneficiaries.
      * Legal processes are used to delay, exhaust, and exclude claimants
      * There are close networks between trustees, judges, and lawyers.

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  7. Christiane
    Christiane sagte:

    Und mittendrin der Fürst, sieht alles, weiß alles, könnte etwas dagegen unternehmen – aber schaut zu und duldet die Wirtschaftskriminalität in seinem Lande.

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  8. Seit Jahren Praxis in Liechtenstein
    Seit Jahren Praxis in Liechtenstein sagte:

    Das ist eine seit Jahren bekannte Praxis der Zusammenarbeit von Treuhändern und Richtern, ähnelt anderen Fällen und bleibt für die Treuhänder in Liechtenstein regelmässig folgenlos. Dieses Problem ist strukturell, systematisch und institutionell von ganz oben geduldet in Liechtenstein.

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  9. Bacardi Skandal
    Bacardi Skandal sagte:

    Der Bacardi Skandal ist ein weiteres Beispiel für das System in Liechtenstein.

    Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragt die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, der den Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter gegründet hatte. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht beruft Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen und die ihrer minderjährigen Tochter vertritt. Zum einen ist dass ihre gesetzliche Pflicht, zum anderen hat die Tochter sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund der Genehmigung der Tochter hätte ihre Mutter nicht mehr abberufen werden können..Bernhard Lorenz trägt noch vor, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam gewesen sei, da die Tochter bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen ist (was für ein Unsinn!). Richter Mag. Stefan Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter einfach und beruft die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank bestätigt erwartungsgemäss die Entscheidung von Richter Rosenberger.

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    • Richter Mag. Stefan Rosenberger
      Richter Mag. Stefan Rosenberger sagte:

      Der Richter Mag. Stefan Rosenberger hat die Witwe des Stifters Lord Bacardi, Lady Bacardi aus der Trustverwaltung abberufen, weil sie ihre eigenen Interessen sowie die Interessen ihrer minderjährigen Tochter vertreten hat. Dies, obwohl das ihre gesetzliche Pflicht war.

      Richter Rosenberger hat auch einen vom Stifter eingesetzten Stiftungsrat abberufen wegen des «blossen Anscheins einer möglichen Interessenskollision».

      Solche Begründungen sind juristisch weder vertretbar noch nachvollziehbar – ausser man möchte Liechtensteiner Treuhändern die unkontrollierte Macht über eine Stiftung oder einen Trust ermöglichen.

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  10. Systematische Enteignung unter dem Deckmantel der Justiz
    Systematische Enteignung unter dem Deckmantel der Justiz sagte:

    Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.

    Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.

    Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.

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  11. Liechtensteins Treuhandwesen für Anfänger erklärt
    Liechtensteins Treuhandwesen für Anfänger erklärt sagte:

    1. Nicht wenige Treuhänder handeln rein eigennützig
    2. Begünstigte werden systematisch ausgeschaltet
    3. Gerichte greifen in dieses Verhalten der untreuen Treuhänder nicht ein sondern protegieren dies
    4. Endlose Gerichtsverfahren dienen nicht der Rechtsfindung, sondern sind nur Schaukämpfe, die der Zermürbung dienen sollen

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  12. Kritik mit Sprengkraft: Vorwürfe erschüttern das Fundament des Finanzplatzes
    Kritik mit Sprengkraft: Vorwürfe erschüttern das Fundament des Finanzplatzes sagte:

    Was sich hier abzeichnet, wirkt weniger wie ein funktionierender Rechtsstaat als vielmehr wie ein in sich geschlossenes System gegenseitiger Begünstigung. Wenn Treuhänder wiederholt durch gerichtliche Entscheidungen faktisch die Kontrolle über Stiftungen und Trusts erlangen und zugleich jede ernsthafte Aufarbeitung ausbleibt, wird deutlich, dass hier kein Zufall, sondern Methode vorliegt.

    Für einen Finanzplatz, der von Vertrauen lebt, ist ein solches Bild verheerend: Die Erkenntnis steht im Raum, dass Macht, Einfluss und Netzwerke über Recht und Transparenz gestellt werden. Dies ist nicht nur ein Einzelfall von Fehlentwicklung, sondern ein strukturelles Problem mit Sprengkraft für die Glaubwürdigkeit des gesamten Systems.

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  13. WELT: „Liechtenstein: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“
    WELT: „Liechtenstein: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“ sagte:

    Der WELT‑Artikel „‚Kriminelles System‘? Die Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen“ behandelt Liechtenstein sehr kritisch. Die Kernaussage ist, dass Liechtenstein offiziell als sicherer Hafen für große Vermögen gilt, doch konkrete Einzelfälle dieses Versprechen zunehmend infrage stellen. Der Beitrag stellt die Frage, ob hinter dem Image des sicheren Geldparadieses strukturelle Probleme stecken – und warnt, dass schon einzelne glaubwürdige Fälle ausreichen, um das Vertrauen massiv zu beschädigen.

    Zentrale Inhalte und Vorwürfe

    1. Zweifel am Kernversprechen des Finanzplatzes
    Liechtenstein wirbt damit, dass Vermögen in Stiftungen und Trusts sicher und geschützt sind. Genau dieses Versprechen wird im Artikel angegriffen:
    In einzelnen Fällen soll der Zugriff auf Vermögen plötzlich entzogen worden sein.
    Das ist besonders brisant, weil:
    – viele internationale Kunden genau deshalb nach Liechtenstein gehen
    – Vertrauen der entscheidende Faktor ist

    2. Konflikte zwischen Begünstigten und Treuhändern
    Der Artikel beschreibt Fälle, in denen Begünstigte oder wirtschaftlich Berechtigte nicht mehr an ihr eigenes Vermögen gelangen. Ursache sollen Strukturen der Treuhand- und Stiftungsverwaltung sein.
    Implizite Kritik: Wer die Kontrolle hat (Treuhänder), hat faktisch die Macht

    3. Reicht das Rechtssystem aus?
    Es wird die Frage aufgeworfen: Funktionieren Kontrollmechanismen und Gerichte ausreichend?
    Hintergrund:
    Wenn Betroffene keinen Zugriff bekommen oder Verfahren lange dauern, entsteht ein systemisches Misstrauen.

    4. Reputationsrisiko für das Land
    Der Artikel betont dass solche Vorwürfe gefährlich für den Finanzplatz insgesamt sind.
    Warum?
    Liechtenstein lebt davon, als:
    – stabil
    – rechtsstaatlich
    – verlässlich
    wahrgenommen zu werden.

    Der Artikel sagt im Kern: konkrete Streitfälle um Trusts und Stiftungen und eingeschränkter Zugriff auf Vermögen untergraben das zentrale Verkaufsversprechen des Landes. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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  14. Reuters: "How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein"
    Reuters: "How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein" sagte:

    The Reuters article is critical of Liechtenstein mainly in three ways:

    1) It highlights Liechtenstein as a hub for Russian wealth
    The article stresses that Liechtenstein hosts thousands of low‑tax trusts, many linked to Russians, putting it “in the crosshairs” of Western sanctions efforts.
    This implicitly criticizes the country for having allowed large amounts of opaque foreign wealth (including oligarch money) to be parked there.
    In short: Liechtenstein is portrayed as part of the problem in hiding or structuring Russian assets.

    2) It exposes weaknesses in oversight and transparency
    U.S. sanctions triggered mass resignations of trust managers, who feared penalties.
    As a result, hundreds of trusts were left unmanaged and in limbo, revealing a “far wider problem” with Russian money.
    The criticism here is that:
    – The system depends heavily on private intermediaries
    – When pressure comes, it breaks down and becomes unmanageable

    3) It suggests Liechtenstein still struggles with its reputation as a “safe haven”
    The situation is described as a setback for a country trying to shed its image as a safe haven for foreign wealth.
    The article also emphasizes deep and opaque financial ties between Russia and Europe via places like Liechtenstein.
    So the criticism is reputational:
    Even after reforms, Liechtenstein is still seen as
    – secretive
    – attractive for questionable or politically sensitive wealth

    https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/

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  15. Liechtensteinisches Drehbuch zum systematischen Zugriff auf fremdes Vermögen
    Liechtensteinisches Drehbuch zum systematischen Zugriff auf fremdes Vermögen sagte:

    Liechtensteinisches Drehbuch zum systematischen Zugriff auf fremdes Vermögen:

    1. systematische Selbstbereicherung
    2. Ausschaltung von Begünstigtenrechten
    3. fehlende gerichtliche Kontrolle
    4. Missbrauch von Stiftungsvermögen

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  16. Warnung vor Liechtenstein!
    Warnung vor Liechtenstein! sagte:

    Man kann vor Liechtensteiner Stiftungen und Trusts nur dringend warnen, diese sind grundsätzlich nicht mehr sicher:

    1. Es besteht ein ausgeklügeltes System der systematischen Selbstbereicherung von Treuhändern.
    2. Es fehlt richterliche Kontrolle, die Liechtensteinische Justiz dient nicht dem Recht, sondern den Interessen der Liechtensteiner Treuhänder.
    3. Es existiert ein System der institutionellen Protektion, Fürstenhaus und Regierung dulden die Missstände.
    4. Rechtssicherheit wird suggeriert, besteht aber faktisch nicht.
    5. Es handelt sich um strukturelle Missstände, und keineswegs um Einzelfälle.

    Investoren können weder den Gerichten vertrauen, noch einer angeblichen Rechtssicherheit.

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    • Assessment of structural risks for asset protection in Liechtenstein
      Assessment of structural risks for asset protection in Liechtenstein sagte:

      Based on recurring constellations in the administration of foundations, including the case cited, a pattern emerges that goes beyond individual disputes and raises broader structural questions.

      1) Incentive structure and conflict of interest
      Trustees may derive significant compensation from the assets under management. Where remuneration depends directly on control over the structure, an inherent tension arises between fiduciary duty and economic self-interest.

      2) Practical limits of beneficiary rights
      While legal frameworks formally provide for information and control rights, their practical enforceability can be limited in complex structures. In contentious situations, access to critical information may be delayed or restricted.

      3) Effective access to legal remedies
      If a beneficiary’s position is challenged or altered, the ability to assert claims can become materially constrained. Available legal remedies may involve prolonged proceedings with substantial cost exposure.

      4) Allocation of litigation costs
      Disputes are often financed from the underlying assets of the structure itself. This creates an imbalance, as the economic burden is ultimately borne by those whose rights are in question.

      5) Role and effectiveness of judicial control
      Where courts do not intervene in such configurations, or do not recognize conflicts of interest, the corrective function of judicial oversight may be perceived as limited. This has implications for the effectiveness of institutional checks within the system.

      Implications for the financial centre
      A jurisdiction whose value proposition is built on legal certainty and the enforceability of rights must be assessed against how these principles operate in practice.
      If access to assets depends on internal governance structures, discretionary decisions, and extended litigation, this introduces a material consideration:

      The key question is not whether rights exist in principle, but whether they can be enforced effectively, predictably, and within a reasonable timeframe.

      Conclusion for investors and advisors
      In light of such patterns, it is essential for investors and legal advisors to conduct a careful assessment of:
      – governance structures in detail
      – practical enforceability of beneficiary rights
      – dispute resolution dynamics
      – and the role of judicial oversight

      before committing assets to such arrangements.

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  17. Liechtenstein is a scam
    Liechtenstein is a scam sagte:

    Liechtenstein is built around a deeply entrenched system that protects trustees and insiders at the expense of accountability and legal certainty.

    – It operates through a sophisticated system of systematic self-enrichment by trustees.
    – There is little meaningful judicial oversight; the Liechtenstein justice system serves the interests of local trustees rather than the rule of law.
    – An institutional protection system exists in which the princely house and the government tolerate these abuses.
    – Legal certainty is advertised, but in practice it does not truly exist.
    – These are structural problems, not isolated incidents.

    Extreme caution is advised.

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  18. Frédéric
    Frédéric sagte:

    Der Fürst, als Monarch, er hat immer das letzte Wort überall. Also er trägt die Verantwortung für was passiert in seine Land. Wenn seit Jahren es gibt Wirtschaftskriminalität, dann er ist auch mitschuldig.

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  19. Norbert
    Norbert sagte:

    Wenn man die in den Kommentaren geschilderten Fälle der Hartlaub Stiftung, Asturion Stiftung und Bacardi Stiftung sieht, dann merkt man doch sofort, dass da immer das gleiche Schema dahinter steckt:
    – Stiftungsverwalter mithilfe eines Richters aus der Stiftungsverwaltung entfernen lassen
    – Begünstigte von der Stiftung fern halten
    – Stiftung ausnehmen

    Da steckt ein System dahinter, ein kriminelles System, das offensichtlich im ganzen Land bekannt ist, aber gedeckt wird. Das ist doch organisierte Kriminalität.

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  20. Mafiöse Methoden
    Mafiöse Methoden sagte:

    Für mich sind das mafiöse Methoden, wenn Treuhänder mit Hilfe von Richtern (!) die alleinige Macht über Stiftungen erreichen können und diese dann unkontrolliert ausbeuten können. Und das unter staatlicher Aufsicht und unter der Schirmherrschaft der Obrigkeit. Und dann wird alles vertuscht und unter den Teppich gekehrt. Meiner Ansicht nach sind das reinste Mafiamethoden.
    Und der Fürst? Schaut zu.

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  21. Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte kriminelle Strukturen sind ein ernstes strukturelles Problem in Liechtenstein. Aus unserer Erfahrung als überregional tätige Rechtsanwaltskanzlei wissen wir, dass der Umgang mit entsprechenden Sachverhalten besondere rechtliche und strategische Sorgfalt erfordert. Vor diesem Hintergrund möchten wir einige wesentliche Hinweise geben.

    1. Überprüfung und Anfechtung liechtensteinischer Gerichtsentscheidungen
    Sollten Sie Entscheidungen liechtensteinischer Gerichte erhalten haben, deren Unabhängigkeit oder Neutralität aus Ihrer Sicht zweifelhaft erscheint, sollte eine Weiterverfolgung des Rechtswegs bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erfolgen. Erfahrungswerte zeigen, dass ein erheblicher Teil der gegen Liechtenstein gerichteten Beschwerden vor dem EGMR erfolgreich war. Die Entscheidungen des EGMR sind für Liechtenstein verbindlich und können entsprechende innerstaatliche Urteile korrigieren.

    2. Information des Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft
    Darüber raten wir, den Sachverhalt dem Legal Attaché’s Office der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern zu melden. Diese Stelle ist dem amerikanischen Justizministerium zugeordnet und befasst sich unter anderem mit der Bekämpfung international agierender krimineller Vereinigungen. Auf Grundlage des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) besteht eine weitreichende Zuständigkeit für grenzüberschreitende Fälle organisierter Kriminalität. Dieses Instrument wurde beispielsweise auch in international bedeutenden Verfahren mit globalem Bezug angewandt.

    Antworten
  22. Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein
    Economic Crime and Organized Crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized criminal structures constitute a serious structural problem in Liechtenstein. Based on our experience as a law firm operating across jurisdictions, we are aware that dealing with such matters requires particular legal and strategic diligence. Against this background, we would like to outline several key considerations.

    1. Review and Challenge of Liechtenstein Court Decisions
    If you have received decisions from Liechtenstein courts that, in your view, raise doubts as to their independence or impartiality, consideration should be given to pursuing legal remedies up to the European Court of Human Rights (ECHR). Empirical experience indicates that a significant proportion of applications brought against Liechtenstein before the ECHR have been successful. The judgments of the ECHR are binding on Liechtenstein and may result in the correction of relevant domestic court decisions.

    2. Notification of the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy
    In addition, we strongly recommend reporting the matter to the Legal Attaché’s Office of the Embassy of the United States in Bern. This office operates under the authority of the U.S. Department of Justice and is, among other things, involved in combating internationally operating criminal organizations. Pursuant to the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), there is extensive jurisdiction over cross-border cases of organized crime. This legal instrument has also been applied in internationally significant proceedings involving global networks.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independence of Legal Advice
    If Liechtenstein-based legal advisers discourage the above steps, a critical assessment of the underlying reasons is advisable. In individual cases, it cannot be ruled out that local interests or structural dependencies may influence such recommendations. An independent legal assessment by counsel experienced in cross-border matters is therefore often beneficial.

    Conclusion
    The consistent assertion and enforcement of one’s legal rights is a key element in addressing economic crime and organized criminal activity. Affected parties should carefully assess and make use of available domestic and international legal remedies. A determined and well-informed approach can play a decisive role in ensuring that alleged misconduct is subjected to legal review.

    Antworten
  23. Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein
    Delincuencia Económica y Delincuencia Organizada en Liechtenstein sagte:

    La delincuencia económica y las estructuras de delincuencia organizada constituyen un grave problema estructural en Liechtenstein. A partir de nuestra experiencia como despacho de abogados con actividad suprarregional, sabemos que el tratamiento de este tipo de situaciones requiere una especial diligencia jurídica y estratégica. En este contexto, deseamos exponer algunas consideraciones fundamentales.

    1. Revisión e impugnación de resoluciones judiciales de Liechtenstein
    Si ha recibido resoluciones de tribunales de Liechtenstein cuya independencia o imparcialidad le parezca cuestionable, debe considerarse la continuación de la vía judicial hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). La experiencia demuestra que una parte significativa de las demandas presentadas contra Liechtenstein ante el TEDH ha tenido éxito. Las sentencias del TEDH son vinculantes para Liechtenstein y pueden dar lugar a la corrección de resoluciones judiciales nacionales correspondientes.

    2. Comunicación al Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos
    Asimismo, recomendamos poner los hechos en conocimiento del Legal Attaché’s Office de la Embajada de los Estados Unidos en Berna. Esta oficina depende del Departamento de Justicia de los Estados Unidos y se ocupa, entre otras funciones, de la lucha contra organizaciones criminales con actividad internacional. En virtud de la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), existe una amplia competencia en casos transfronterizos de delincuencia organizada. Este instrumento legal ha sido aplicado, por ejemplo, en procedimientos de relevancia internacional con alcance global.

    Contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Independencia del asesoramiento jurídico
    Si asesores jurídicos establecidos en Liechtenstein desaconsejan la adopción de estas medidas, resulta recomendable realizar un análisis crítico de los motivos subyacentes. En casos concretos, no puede excluirse que intereses locales o dependencias estructurales influyan en dichas recomendaciones. Por ello, suele ser ventajoso contar con una evaluación jurídica independiente por parte de profesionales con experiencia en asuntos transfronterizos.

    Conclusión
    La defensa y ejecución coherente de los propios derechos constituye un elemento central en la lucha contra la delincuencia económica y organizada. Las personas afectadas deben examinar detenidamente y utilizar los recursos legales disponibles a nivel nacional e internacional. Un enfoque decidido e informado puede contribuir de manera determinante a que posibles irregularidades sean sometidas a revisión judicial.

    Antworten
  24. Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein
    Criminalité Économique et Criminalité Organisée au Liechtenstein sagte:

    La criminalité économique et les structures de criminalité organisée constituent un problème structurel grave au Liechtenstein. Forts de notre expérience en tant que cabinet d’avocats exerçant à l’échelle suprarégionale, nous savons que le traitement de ce type de situations exige une diligence juridique et stratégique particulière. Dans ce contexte, nous souhaitons formuler plusieurs observations essentielles.

    1. Examen et contestation des décisions judiciaires liechtensteinoises
    Si vous avez été destinataire de décisions émanant des juridictions du Liechtenstein dont l’indépendance ou l’impartialité vous paraît discutable, il convient d’envisager la poursuite des recours jusqu’à la Cour européenne des droits de l’homme (CEDH). L’expérience démontre qu’une proportion significative des requêtes introduites contre le Liechtenstein devant la CEDH a abouti favorablement. Les arrêts de la CEDH sont contraignants pour le Liechtenstein et peuvent conduire à la révision ou à la correction des décisions judiciaires internes concernées.

    2. Information du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis
    Nous recommandons en outre de porter les faits à la connaissance du Legal Attaché’s Office de l’Ambassade des États-Unis à Berne. Ce service relève du Département de la Justice des États-Unis et intervient notamment dans la lutte contre les organisations criminelles opérant à l’échelle internationale. En vertu du RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), il dispose d’une compétence étendue en matière de criminalité organisée transfrontalière. Cet instrument juridique a notamment été appliqué dans des procédures de portée internationale impliquant des réseaux mondiaux.

    Contact :
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Indépendance du conseil juridique
    Si des conseillers juridiques établis au Liechtenstein déconseillent l’adoption de telles démarches, il est recommandé de procéder à un examen critique des motifs invoqués. Dans certains cas, il ne peut être exclu que des intérêts locaux ou des dépendances structurelles influencent ces recommandations. Il est donc souvent opportun de solliciter une évaluation juridique indépendante auprès de praticiens disposant d’une expérience en matière de dossiers transfrontaliers.

    Conclusion
    L’exercice cohérent et déterminé de ses droits constitue un élément central dans la lutte contre la criminalité économique et la criminalité organisée. Les personnes concernées devraient examiner avec soin et utiliser les voies de recours disponibles tant au niveau national qu’international. Une approche résolue et éclairée peut jouer un rôle déterminant dans la soumission de situations litigieuses à un examen juridique effectif.

    Antworten
  25. Organisierte Kriminalität
    Organisierte Kriminalität sagte:

    Das sieht doch ein Blinder, dass das organisierte Kriminalität ist. Immer das gleiche Muster, immer das gleiche System. Es wird Zeit, dass die USA die Räuberhöhle ausheben.

    Antworten
  26. Kammerloher
    Kammerloher sagte:

    Es ist seit Jahren bekannt, dass Liechtenstein systemisch korrupt ist. Es ist ein offenes Geheimnis, dass
    • Justiz, Politik, Banken und Treuhänder gemeinsam agieren,
    • Rechtsstaatlichkeit faktisch nicht existiert,
    • Verfahren „gesteuert“ oder „gekauft“ sind.

    Die meisten Banken und Rechtsanwälte wissen das längst und raten ihren Kunden von Liechtenstein ab, um sich nicht haftbar zu machen.

    Antworten

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