Vor allem, wenn sie durch Liechtenstein wanken.
Seit nun anderthalb Jahren tut der Finanzplatz das, was er am liebsten tut, wenn es ein unangenehmes Problem gibt. Rekordversuche im Aussitzen aufstellen.
Das Problem sind rund 800 Trusts und Stiftungen im Ländle, die rechtlich bis heute existieren, aber faktisch handlungsunfähig sind. Bis Herbst 2024 konstruierten liechtensteinische Treuhänder fröhlich solche Vehikel für reiche Russen, als gäbe es keinen Ukrainekrieg. Selbst sanktionierte Oligarchen durften mit ein paar zwischengeschalteten Tarnkonstruktionen ihr Geld im Fürstentum lagern.
Dann sprach die Finanzmarktaufsicht (FMA) ein Machtwort; selbst der damalige Präsident der hochwohllöblichen Treuhandkammer war auf einer Sanktionsliste der US-Behörde Ofac gelandet. Das löste eine Massenflucht aus.
Seither stehen die Zombies blöd herum. Da ihre handlungsberechtigten Organe Hals über Kopf die Flucht ergriffen haben, sind keine Transaktionen, keine Verwaltung, keine Liquidation möglich. über 20 Milliarden Dollar dümpeln vor sich hin; Wertanlagen verlieren mangels Unterhalt massiv an Wert.
Regierung, Fürst und sein Stellvertreter auf Erden; Erbprinz Alois, taten zuerst so, wie sie immer tun: Problem? Gibt es hier ein Problem? Wir sehen kein Problem.
Als das Problem dann unübersehbar wurde, und dank Dominoeffekt auch auf den üblichen kleinen Inseln domizilierte Holdingstrukturen zu verwesen begannen, weil sie weder Gebühren zahlen noch Investitionsentscheide treffen konnten, wurde es zum internationalen Skandal.
Und Liechtenstein liegt zwischen Hammer (US-Sanktionen) und Amboss (russisches Eigentum, auch von nichtsanktionierten Russen).
Tolles Zwischenresultat: Auflösung riskant, Weiterführung riskant, Stillstand riskant. Denn nachdem schon diverse Kollegen auf der US-Sanktionsliste landeten, will sich nach wie vor kein liechtensteinischer Treuhänder die Finger an einem solchen Zombie verbrennen.
Was tun, fragen sich die Herrschenden im Ländle und knabbern an den Fingernägeln. Und versuchen es mit einer typisch liechtensteinischen Schwiemel-Lösung.
Man fragt bei der Ofac an, ob Lizenzen zur Abwicklung erteilt werden könnten, was aber naturgemäss dauert, wenn man überhaupt eine Antwort bekommt. Dann findet ein Fingerhakeln zwischen dem Staat und den Treuhändern statt, wer Verantwortung und Haftung übernimmt, wenn dem Treuhänder was zustossen sollte. Und schliesslich versucht man still und leise, Teilliquidationen durchzuführen und besonders massiv auftretende Russen mit milden Gaben zu beschwichtigen.
Je länger dieser Skandal andauert (und die nächsten, siehe Venezuela, Iran und Ungarn, stehen in den Startlöchern), desto mehr leidet das Image von Liechtenstein als diskreter, seriöser Finanzplatz mit hoher Sicherheit.
Auf der anderen Seite: diese Reputation hat sich das Ländle ja spätestens seit den Steuerskandalen und seither mit der nicht abreissenden Kette von Stiftungsskandalen (Bacardí und Co.) sowieso schon ruiniert.
Allerdings werden dabei normalerweise Privatpersonen enteignet und bestohlen, die von ihren Staaten nicht gross beschützt oder unterstützt werden. Sondern im fürstlichen Instanzenzug der Unrechtsjustiz verröcheln.
Hier aber sind auch die Regierungen der USA und Russlands involviert. Die eine will die möglichst brutale Durchsetzung ihrer Sanktionen. Die andere will das Eigentum ihrer Staatsbürger auch im Ausland beschützen.
Das einzige Glück für das Fürstentum ist, dass andere Probleme (Naher Osten) diesen Skandal übertönen. Aber das wird nicht ewig so bleiben.




Der Fürst muss sehr stolz sein auf seinen Unrechtsstaat.
Liechtenstein lebt davon, dass Strukturen wie Trusts und Stiftungen verlässlich funktionieren.
Bei den Zombie Trusts passiert das Gegenteil:
– Vermögen sind blockiert
– Entscheidungen können nicht getroffen werden
– Strukturen sind rechtlich vorhanden, aber praktisch handlungsunfähig
Das ist Gift für Investoren, denn ein Finanzplatz muss funktionieren – gerade in Krisen.
Unglaublich, was aus unserem einst so schönen Ländle geworden ist. Unglaublich.
Wenn in Moskau einem Russen das Vermögen entzogen wird, detoniert eine Autobombe. Vielleicht explodieren in Liechtenstein auch schon Autobombe, aber die Zeitung Vaterland berichtet nicht darüber?
Liechtenstein gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Europas für Finanz- und Wirtschaftskriminalität.
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat festgestellt:
«Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.
Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.
Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.
Gier frisst eben doch Hirn. Wissenschaftlich erwiesen in FL.
800 Zombie Trusts sind 800 Beweise für ein Versagen des Finanzstandorts Liechtenstein. Und das seit über einem Jahr.
Die einzige Liechtensteiner Zeitung Vaterland schreibt nichts über die Zombie-Trust Krise, also ist es auch keine Krise. So einfach ist das im Ländle.
Die Dauer des Problems Darf nicht unterschätzt werden.
Ein kurzfristiger Schock wäre verkraftbar.
Aber: Das Problem besteht seit über einem Jahr
Das signalisiert langsame Reaktionsfähigkeit und politische/juristische Blockaden
Und genau das verstärkt alle anderen Schäden.
In einer Demokratie mit Gewaltenteilung und unabhängigen Medien würde es all diese Machenschaften nicht geben.
Aber Liechtenstein ist keine Demokratie, hat keine echte Gewaltenteilung und hat keine unabhängigen Medien.
US sanctions against Russia have led to hundreds of entities becoming legally paralysed
https://www.ft.com/content/af23d96b-0f09-4185-a7b1-60395da8c6ab
Die Finanzbranche spielt eine herausragende Rolle für die Wirtschaft Liechtensteins. Auch wohlhabende Russen nutzen die Angebote des Fürstentums, um Geld zu parken, zu verstecken oder Steuern zu optimieren. Der lange Arm der US-Sanktionsbehörden versetzt die Branche in Panik.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Liechtensteiner-Treuhaender-fluechten-vor-US-Sanktionen-article25802555.html
Ihr Geld ist nicht weg, es ist nur woanders.
Aber keine Sorge, das haben schon hunderte andere Anleger in Liechtenstein gelernt, u.a. die der verwaisten Zombie Trusts.
Hundreds of entities in legal paralysis in the principality after US sanctions trigger wave of director resignations
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Trägt nicht der Fürst die Verantwortung dafür? In Liechtenstein gibt es keine echte Gewaltenteilung. Der Fürst als Monarch hat sich überall das letzte Wort vorbehalten. Also trägt er auch die Verantwortung. Sollen sich doch die Russen, denen ihre Vermögen entzogen worden sind, auch wenn sie nicht sanktioniert waren, an den Fürsten wenden.
Witwe von saudischem König liegt im Clinch mit liechtensteinischer Stiftung
Vor seinem Tod gründete König Fahd in Liechtenstein zwei Stiftungen. Diese liegen mittlerweile im Rechtsstreit mit der begünstigten Witwe.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/witwe-von-saudischem-koenig-liegt-im-clinch-mit-liechtensteinischer-stiftung-art-597168
Die USA werden sich die Zombie Trusts schnappen.
Und die Russen schnappen sich dann ihre Treuhänder.
Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
The growing crisis is now threatening Liechtenstein’s reputation as a safe and smart place to manage wealth,
https:// regtechtimes .com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/
Ohne eine schnelle Lösung der «Zombie Trust» Krise, die seit über einem Jahr Liechtensteins Finanzplatz bedroht, kann das Problem auf den breiteren Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden
Eine Handvoll Zombie Trusts, und die sechs Wochen lang – das könnte man vielleicht noch verstehen
Aber 800 Zombie Trusts seit über einem Jahr – eine erschreckende Hilflosigkeit und eine Demonstration der fehlenden Vertrauenswürdigkeit in Liechtenstein als Finanzplatz.
Am 15. August findet auf der Schlosswiese die alljährliche Huldigungsfeier für den Fürsten statt. Letztes Jahr ist der Fürst nicht erschienen und war der Erbprinz von Leibwächtern umgeben. Einem verärgerten Russen ist vermutlich nur der Fürst ein Begriff. Sollte bis dahin das seit einem Jahr bestehende Problem der Zombie Trusts nicht gelöst sein, dürfte der Fürst wieder unpässlich sein und der Erbprinz doppelt so viele Leibwächter haben. Zum Huldigen ist den Russen, denen ihre Vermögen entzogen wurden bestimmt nicht zumute.
Internationale Medien (Financial Times usw.) warnen, dass die Zombie-Trust-Krise den Finanzplatz destabilisieren und Vertrauen kosten könnte. Es gibt Hinweise auf systemische Risiken, weil ganze Strukturen blockiert sind. Die Situation ist beispiellos und ohne schnelle Lösung ein ernstes Problem für den Finanzplatz Liechtenstein.
Aus zahlreichen übereinstimmenden Schilderungen entsteht in Liechtenstein ein düsteres Bild:
Ein Zusammenspiel von kriminellen Treuhändern mit Richtern und Staatsanwälten soll dafür sorgen, dass Stifter und Begünstigte systematisch entmachtet, ihrer Informationsrechte beraubt und durch fragwürdige Strafanzeigen zermürbt werden sollen. Dann werden die Stiftungen und Trusts durch die Treuhänder geplündert.
Was hier beschrieben wird, sind keine Einzelfälle, sondern ist ein strukturelles Machtkartell, ein System, das Kontrolle ausschaltet und Missbrauch begünstigt. Wenn diese Vorgänge stimmen, kratzt das gefährlich an der Grenze zur schweren und organisierten Kriminalität.
Das Thema Zombie-Trust ist chaotisch und schadet dem Image Liechtensteins als vertrauenswürdiger Finanzstandort. Der Reputationsschaden verfestigt sich mit jedem Tag, an dem das Problem nicht gelöst wird und die Vermögensverluste eskalieren.
Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
The ‘zombie trust’ crisis is increasingly exposing the limits of Liechtenstein’s financial and legal model. What was once seen as a hallmark of the jurisdiction—its ability to deliver pragmatic and reliable legal outcomes—now appears uncertain at best. If even the judicial framework struggles to provide clarity and resolution in situations like this, it raises serious questions about the robustness, predictability, and ultimately the credibility of Liechtenstein as an international financial centre.
Tja, jetzt chan nöd emal meh s’korrupte Geriicht alles im Sinn vom Ländle zurechtbiege.
Wie will Liechtenstein noch seriöse Kunden gewinnen, wenn es dort mit den Treuhänder einen Skandal nach dem anderen gibt und das Problem der hunderten verwaisten Zombie Trusts seit über einem Jahr nicht gelöst ist?
Das Problem ist doch, dass die negativen Berichte über Liechtenstein dazu führen, dass seriöse Kunden Liechtenstein meiden, so dass die Kunden immer unseriöser werden, was wieder zu Berichten über die unseriösen Kunden in Liechtenstein führt usw. Ein seriöser Kunde riskiert doch seine eigene Reputation, wenn er heute noch nach Liechtenstein geht.
Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung
Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf
Liechtenstein macht sich einen Ruf als Massengrab, als Bermuda Dreieck für grosse Vermögen.
– United States sanctioned Liechtenstein trusts for oligarch links.
– Move sparked panic with hundreds of trusts abandoned.
– Scale of troubled trusts shows Russia ties.
he episode, in a sleepy Alpine enclave ruled by a billionaire royal family, also shows how deep and opaque Russia’s business ties to Europe remain more than three years after Russia’s invasion of Ukraine.
It is a setback for the microstate that had long sought to shed its image as a safe haven for foreign wealth.
The mass resignations have put scores of trusts in limbo, essentially freezing swathes of Russian wealth. The trusts are the linchpin for fortunes, including yachts or property, that are scattered around the globe.
Their suspension puts that property beyond reach, a further potential lever over Russia, amid attempts by U.S. President Donald Trump to strike a peace deal.https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Die Zombie Trusts stellen ein schwerwiegendes Problem für Liechtenstein da und Liechtenstein ist in der Klemme zwischen den USA, die an die Gelder der verwaisten Zombie Trusts wollen und Russland, das darauf besteht, dass seine nicht-sanktionierten Bürger an ihre Vermögen kommen. Verständlicherweise möchte sich Liechtenstein weder mit dem einen noch mit dem anderen anlegen.
Das Problem ist auch, dass Liechtenstein normalerweise Probleme oder Missetaten mithilfe seiner sehr flexiblen und stets zugunsten Liechtensteins und Liechtensteiner Akteuren handelnden Justiz lösen kann. Diese suggeriert nach aussen Rechtsstaatlichkeit, hat aber keinerlei Probleme, das Recht so hinzubiegen, wie es für Liechtenstein gerade passt. Da werden Urteile gegen Liechtensteiner gar nicht erst erlassen und falls dies nicht zu vermeiden ist, dann werden diese eben in oberster Instanz mit Zauberworten wie «Begründungsmängeln» aufgehoben, so dass es wieder für Liechtenstein und die Liechtensteiner passt. Doch in diesem Fall ist selbst die korrupte Justiz keine Hilfe.
Das Erstaunliche ist doch, dass an allen Ecken und Enden dieser Welt zu lesen ist, dass es in Liechtenstein 800 verwaiste Trusts (Zombie-Trusts) gibt, das Land also als Finanzplatz alles andere als sicher ist und dass die Skandale, in denen erhebliche Vermögen in Liechtenstein einfach so verschwinden, nicht abreissen. Und dass sich trotzdem immer wieder Anleger finden, die kriminellen Treuhändern ins Netz gehen. Wie dumm muss man denn sein? Oder können die Leute nicht lesen? Rechtsanwälte und Banken müssen doch schon seit Jahren von Liechtenstein abraten, wenn sie sich nicht haftbar machen wollen.
Regtechtimes nennt Liechtenstein «Europas Finanz- Bermuda Dreieck»
Regtechtimes (USA): Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
https://regtechtimes.com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/
Der kritischste Punkt der Zombie Trust sind die Zweifel an der Rechtssicherheit Liechtensteins. Das ist wahrscheinlich der größte Schaden.
Liechtenstein verkauft sich international mit
* stabiler Rechtsordnung
* effizienter Justiz
* planbaren Ergebnissen
Wenn jetzt aber:
* über Monate/Jahre keine Lösungen entstehen
* zentrale Strukturen „hängen bleiben“
dann entsteht der Eindruck: „Im Ernstfall gibt es keine klare rechtliche Lösung.“
Und genau das ist für vermögende Kunden ein Ausschlusskriterium.
Kriminelle Systeme können die USA mithilfe des RICO-Act weltweit zerschlagen.