Wenn nur nicht die Geldgier der Treuhänder wäre.
So vieles spricht dafür, gerade in unsicheren Zeiten wie heute grosse Vermögen im kleinen Fürstentum anzulegen.
Der kleine Fleck an der Seite der Schweiz ist politisch extrem stabil, schuldenfrei und hat ein AAA-Rating. Seine Währung ist der Schweizerfranken. Dadurch hat das Ländle zwar keinen direkten Einfluss auf die Währungspolitik, benützt aber die härteste Währung der Welt.
Mit Stiftungen und Trusts stehen juristische Konstruktionen zur Verfügung, mit denen Vermögen langfristig strukturiert werden kann. Die Trennung von Eigentum und Kontrolle ermöglicht ein hohes Mass an Diskretion.
Auch eine generationenübergreifende Planung ist möglich. Hinzu kommen sehr erträgliche Steuern.
Ein ganzes Bündel von Gründen, wieso reiche Menschen sich geradezu darum drängeln sollten, ihr Vermögen in Liechtenstein anzulegen oder verwalten zu lassen.
Das wäre eine klassische Win-win-Situation. Die Vermögenden wissen ihr Geld in Sicherheit und sind auch gerne dafür bereit, etwas mehr als die üblichen Ansätze zu zahlen. Durch den Geldzufluss und die Anlage stehen Hunderte, Tausende von Mitarbeitern der Finanzhäuser in Lohn und Brot und haben ein geregeltes Auskommen.
So könnte es sein, so ist es aber nicht.
Der Nahe Osten steht in Flammen, eigentlich müssten sich Mullahs, Scheichs, reiche Bewohner der kleinen Emirate und des Irans auf den Füssen stehen, um ihr Geld ins Ländle zu tragen.
Tun sie aber nicht.
Denn wenn ein verunsicherter Reicher sich erkundigt, wo er denn sein Geld in Sicherheit bringen könnte, er habe da an Liechtenstein gedacht, dann wiegt ein Berater, der sein Geld wert ist, bedenklich den Kopf hin und her.
Er zählt kurz die Vorteile auf, dazu noch die zentrale Lage Liechtensteins und die Tatsache, dass es sich tatsächlich noch um eine Monarchie handelt, in der der Fürst, bzw. der regierende Erbprinz, über absolutistische Macht verfügen.
Aber dann braucht der Berater die Finger beider Hände, um all die Gründe aufzuzählen, die gegen eine Geldanlage in Liechtenstein sprechen:
– das Fürstentum ist kein Rechtsstaat, seine Gerichte legen die Gesetze nach Gutdünken und willkürlich aus
– in jedem dieser Finanzgefässe muss ein liechtensteinischer Treuhänder im Entscheidungsgremium Einsitz nehmen, Gefahr
– Stifter und Begünstigter haben im Ernstfall keine Chance, ihre berechtigten Interessen durchzusetzen
– vom Fall Bacardí abwärts zeigen Untreuhänder und Richter, dass sie selbst vor Raubzügen am helllichten Tag nicht zurückschrecken
– gegen die Finanzmafia in Liechtenstein anzutreten ist so aussichtslos wie gegen die Mafia in Sizilien
– selbst viel Geld und die besten Anwälte vermögen gegen die Mauer der Komplizenschaft im Ländle nichts auszurichten
– im Streitfall bestünde die einzige Chance darin, den Rechtsfall aus dem Ländle herauszuverlegen, das wird mit allen Mitteln verhindert
– allzu häufig verröcheln solche Auseinandersetzungen in der Instanzenleiter, über Jahre hinweg geht es hinauf und hinunter
– alle Beteiligten wissen, dass das Fürstenhaus seine schützende Hand über sie hält, schliesslich gehören ihm die grössten Banken
Wenn der Berater darauf lustig ist, zählt er dann noch die jüngsten Skandale von veruntreuten Geldern, ausgenommenen Stiftungen, beraubten Begünstigten und ungeheuerlichen Gerichtsurteilen auf.
Danach sagt sich jeder Reicher, der nicht von allen guten Geistern verlassen ist: also gut, Liechtenstein – niemals.




Warum sollte ich mein Geld in diese Mafiahöhle bringen??
Die untreue Treuhänder ruinieren den Ruf des Landes, so dass die treuen Treuhänder darunter leiden. Aber keiner der treuen Treuhänder traut sich in dem winzigen Land etwas gegen die untreuen Treuhänder zu sagen, da ja jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist und man nicht zum Aussenseiter werden möchte. Das ist der Gruppenzwang in so winzigen Gesellschaften.
Bei der Mafia heisst das Omertà.
Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.
Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.
Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.
Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.
Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.
Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.
Richterin am Fürstlichen Landgericht Martina Schöpf-Herberstein urteilte im Sinne der Treuhänder und verweigerte den Begünstigten, also der Witwe und dem Sohn des saudischen Königs Fahd deren gesetzliches (!) Auskunftsrecht mit der Begründung, die Begünstigten könnten mit den Informationen der Stiftung schaden. Das bedeutet, dass die Treuhänder jahrelang völlig ohne jede Kontrolle die Stiftung in verwalten konnten – ungestört von den Begünstigten.
Durch die Entscheidung der Richterin wurde das Prinzip der Stiftungskontrolle, Checks und Balances, das Grundprinzip der Corporate Governance effizient ausser Kraft gesetzt. Die Treuhänder können jahrelang völlig unkontrolliert handeln, die Begünstigten können nicht dagegen vorgehen, denn sie können die Handlungen der Treuhänder ja nicht einmal sehen. Damit wird den Begünstigten auch der Weg zu den Gerichten unmöglich gemacht, was gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstösst.
Ein Musterbeispiel dafür, wie Liechtenstein funktioniert – für Liechtensteiner. Aber eben nicht für Betroffene. Und eine dringende Warnung für alle, die mit Liechtenstein geschäften wollen. Finger weg!
Könnt dir bitte ufhöra, immer wieder uf d’Schöpf-Herberstein loszugo? Si het halt die Krebsdiagnosa, und da sött mer en Mensch eifach mol in Ruhe loh.
Ein Stifter gründet bei dem Treuhänder Roland Wyss eine Stiftung und bringt Aktien einer Gesellschaft in die Stiftung ein. Nach seinem Tod möchten die Begünstigten die Aktien erhalten. Treuhänder Roland Wyss verweigert dies und behauptet, der Stifter habe ihm die Aktien «geschenkt». Die Begünstigten legen Klage zum Fürstlichen Landgericht ein. Richterin Martina Schöpf-Herberstein entschied, dass es keinen Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Behauptung des Treuhänders Roland Wyss gebe. Wenn dieser sagt, der Stifte, habe die Stiftung zwar gegründet, aber die Aktien ihm geschenkt, dann sei das absolut glaubwürdig.
Das ist schon ein ausgekochtes, perfides System. Und die Justiz im Ländle spiel offensichtlich mit.
Liechtenstein hat sich vom einst renommierten Finanzplatz zu einem Paradebeispiel für institutionalisierte Rechtsverweigerung entwickelt. Über Jahre wurden internationale Stiftungen und Trusts durch ein Netzwerk aus Treuhändern, Anwälten und mutmaßlich nicht neutralen Richtern systematisch enteignet – ein kriminelles System, das unter dem Tarnbegriff „Dekantierung“ operierte.
Die Opfer wurden bewusst getäuscht: Jeder Fall wurde ihnen als „Einzelfall“ verkauft, während in Wahrheit ein strukturiertes und systematisches Vorgehen dahinterstand. Profit gemacht haben alle – außer den rechtmäßigen Eigentümern: lokale Treuhänder, Anwälte und möglicherweise auch Richter. Die politische Spitze schwieg – und durch ihr Schweigen schützte oder unterstützte sie das System.
Liechtenstein hat nicht nur Vertrauen verspielt – es hat seine rechtliche Glaubwürdigkeit geopfert. Wer hier noch von einem sicheren Rechtsstaat spricht, macht sich zum Komplizen eines perfiden Machtmissbrauchs.
Wenn Treuhänder und die Justiz zusammenhelfen, um Begünstigte von Stiftungen deren Rechte zu nehmen, ist das nicht organisierte Kriminalität?
Wenn die österreichische Richterin Martina Schöpf-Herberstein in Liechtenstein schon das Dreifache von dem verdient, was sie zuhause in Tirol verdienen würde, muss sie sich eben auch so verhalten, wie es die Liechtensteiner gerne haben.
Als Stifter etc einfach den Lakmustest mit dem Treuhänder machen: Internationale Schiedsgerichtsbarkeit vereinbaren, Sitz Wien, nach FL Recht. 3 Richter, einen davon selber bestimmen, dh fähigen und kritischen Anwalt aus AT. Da gibts genügend, die sich mit FL-Recht besser auskennen, als viele in FL.
Stimmt Treuhänder zu, alles paletti, wenn nicht, ab zum nächsten. Es sind wenige Heuwender-Treuhänder, aber es werden offenbar immer mehr.
Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Achtung: ⚠️
Strafverfahren gegen Richter wegen Fehlurteilen sind in Liechtenstein ausdrücklich ausgeschlossen.
Damit ist der Wildwest-Justiz in Liechtenstein Tür und Tor geöffnet, Richter können ungestraft das Recht zugunsten von Untreuhändern beugen.
Questionnaire 2022 of the 1st Study Commission IAJ-IUM “Disciplinary
proceedings and the judicial independence” (response by the Liechtenstein
Assocation of Judges [VLR])
https://www.iaj-uim.org/iuw/documents/report-for-the-1st-study-commission-2022-liechtenstein/?wpdmdl=153177&refresh=673116
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hatte festgestellt:
«White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Hat noch jemand Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein?
Liechtenstein könnte auch ohne seine inhärente Wirtschaftskriminalität sehr gut leben. Aber wie so oft: Gier frisst Hirn.
Wozu gibt es noch Gesetze und Gerichte in Liechtenstein? Alles Marionetten.
Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung
Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf
Der Name Liechtenstein taucht immer dann auf, wenn es um große Vermögen geht. Denn im Fürstentum scheint Geld sicherer aufgehoben zu sein als anderswo. Doch immer mehr Fälle lassen Zweifel am zentralen Versprechen des Alpenlandes aufkommen.
Die Ostschweiz titelte: «Finanzsumpf Liechtenstein: Der Fürst will’s richten»
Liechtensteiner Treuhänder sorgen immer wieder für Skandale.
Liechtenstein has lost its credibility as a secure financial hub. The existence of 800+ zombie trusts proves that the tiny country is unable to provide asset protection.
Hat Herr Selenskij nicht längst sein Geld in Liechtenstein??
Paralyzed Liechtenstein trusts managing Russian assets have created problems for subsidiaries in other offshore zones
Problem russian zombie trusts have spread from Liechtenstein to other offshore locations: British Virgin Islands, the Bahamas and the Cayman Islands, the newspaper reported on Tuesday Financial Times.
https://finance.liga.net/en/ekonomika/novosti/domino-effect-zombie-trust-crisis-has-spread-from-liechtenstein-to-other-offshore-jurisdictions
Liechtenstein is examining tightening control of scores of Russian-linked trusts abandoned by their managers under pressure from Washington, according to several people familiar with the matter.
The country, one of the world’s smallest and richest, is home to thousands of low-tax trusts, hundreds of which have links to Russians, two of the people with direct knowledge of the matter said, putting it in the crosshairs of Western efforts to sanction Moscow.
Since Russia’s invasion of Ukraine, the U.S. Treasury has sanctioned several individuals and trusts, opens new tab in Liechtenstein it said, opens new tab were linked, opens new tab to Russian oligarchs, including Vladimir Potanin, and a long-time ally of Russian President Vladimir Putin, Gennady Timchenko
https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
Mindestens vier große in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden haben Liechtensteiner Banken einem Pressebericht zufolge zur Geldwäsche genutzt. Die Kriminellen hätten dazu Stiftungen gegründet, die in dem Fürstentum Bankkonten eröffneten, berichtet die Madrider Zeitung «El País». Auch kolumbianische Drogenkartelle, hätten so große Geldmengen vor den Behörden versteckt. Über Liechtensteiner Bankkonten hätten die in den vergangenen Jahren ausgehobenen Banden Schiffe bezahlt, die Kokain von Kolumbien nach Spanien brachten.
Gelder aus spanischem Korruptionsskandal
«El País» berichtet weiter, auch Gelder aus dem großen Betrugs- und Korruptionsskandal im südspanischen Marbella seien in das Fürstentum geflossen. Im Zuge der Affäre waren vor zwei Jahren die gesamte Stadtverwaltung des Nobel-Badeortes abgesetzt und Dutzende Politiker festgenommen worden. Der Schaden durch Bestechung und Veruntreuung im Zusammenhang mit der Vergabe von Baugenehmigungen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Hier einige Personen aus Liechtenstein, die im Rahmen der Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database auftauchen:
Martin Batliner
Angelika Moosleithner-Batliner
Hubert Josef Büchel
Roland Ohri
Michael Grunstein
Maria Anna Theresia Dreier Nipp
Mario Zindel
Roman Eggenberger
Joachim Kais (DE/LI)
Peter Adolf Meier (CY/LI)
Frank Oliver Zindel (CH/LI)
Janet Fletcher (LI/MC)
Edmund Mag Freischer (AT/LI)
Christ Johann Collenberg (CH/LI)
Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
Martin Peter Egli (CH/LI)
Kriminelle Treuhänder agieren nach einem eingespielten Drehbuch. Sie beauftragen befreundete «Gutachter», die ihnen bestätigen, was sie gerade wollen. Dann legen sie diese «Gutachten» dem liechtensteinischen Gericht vor, welches auf Grundlage dieses «Gutachtens», sei es noch so schwindelig, entscheidet und auch so tut, als dass man sich doch auf ein «unabhängiges Gutachten» verlassen könne.
Hier treffen ausgekochte Profis mit jahrelanger Erfahrung im Kapern und Ausbeuten von Stiftungen mit ihren Helfern in der Justiz auf Opfer, die diese Vorgehensweise zum ersten Mal erleben. Die liechtensteinischen Rechtsanwälte tun so, als wüssten sie nichts von so einem System und tun dann weiter so, als seien die Urteile der Gerichte, in denen die Opfer nie Recht bekommen, eine Überraschung, ein «bedauerlicher Einzelfall». Dabei läuft es doch regelmässig so ab, so dass die liechtensteinischen Rechtsanwälte Teil des Systems sind.
Und die Regierung und der Fürst dulden dies und tun so, als wüssten sie von nichts.
… ist aber in Wirklichkeit ein Friedhof für Vermögen, ein Bermuda Dreieck, in dem Vermögen regelmässig nach einem perfiden Schema geraubt werden. Man kann nur warnen!
Den of thieves.
Was ist denn da los? Das ist ja nicht zu glauben, dass es so etwas in Europa gibt.
Ich verfolge diesen Blog seit einiger Zeit. Warum unternimmt das Ausland oder ausländische Organisationen nichts gegen Liechtenstein? Warum wird diesen kriminellen Machenschaften tatenlos zugesehen?
Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung («SEO-ORM»), um nicht zu sagen „Online-Image-Kontrolle“ oder „Suchmaschinenmanipulation“ oder «Narrativsteuerung».
Negative Berichte über den Finanzplatz werden unterdrückt, indem Suchmaschinenbetreiber aufgefordert werden, bestimmte Inhalte nicht mehr anzuzeigen (technisch «De-Indexierung» oder rechtlich nach EU-DSGVO), das Internet wird praktisch gesäubert.
Positive Berichte über Liechtenstein erscheinen prominent weit oben bei Suchen, indem viele neue, positive Inhalte veröffentlicht werden (sog. «Content Flooding»).
So erscheinen bei der Suche über Liechtenstein keine Artikel über die schwere Zombie-Trust Krise, aber unzählige Artikel über Märchenhochzeit, Urlaubsparadies Liechtenstein etc..
Auf diese Weise soll die öffentliche Wahrnehmung des Landes gezielt gesteuert und manipuliert werden.
Was für ein widerliches Piratennest 🏴☠️
Ohne eine schnelle Lösung der «Zombie Trust» Krise kann das Problem auf den breiteren Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden
Liechtenstein steht wiederholt wegen krimineller Aktivitäten in der Treuhänderbranche in den Schlagzeilen – gekaperte Stiftungen, versteckte sanktionierte russische Gelder usw. Und der Fürst? Schweigt. Kein Statement, keine Distanzierung. In einem Land mit 39.000 Einwohnern, in dem der Fürst reale Macht hat, ist dieses Schweigen mehr als Zurückhaltung – es ist stillschweigende Duldung.
Ein einziger klarer Satz von ihm könnte ein Zeichen setzen. Doch stattdessen schützt sein Schweigen ein System, das offenbar kriminelles Verhalten deckt oder sogar begünstigt. Wer schweigt, wenn Unrecht geschieht, macht sich mitschuldig – erst recht als Staatsoberhaupt.
Der Fürst kann nicht nur moralische Autorität beanspruchen, wenn es bequem ist. Er muss sie auch dann zeigen, wenn es unbequem wird. Gerade jetzt wäre ein klares Bekenntnis zu Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Integrität notwendig.
Liechtenstein braucht keine höfliche Distanz. Es braucht Mut zur Wahrheit – auch von ganz oben.
Die Finanzkriminalität ist Teil des Geschäftsmodells Liechtensteins. Das Wissen der Fürst und der Erbprinz selbstverständlich. Warum sollten sie etwas dagegen tun, wenn ihre Untertanen dadurch reich werden?
Wenn sich die Masche, Stiftungen und Trusts mit Unterstützung von nicht neutralen Richtern zu kapern und dann auszuplündern immer wieder wiederholt, so sind dies keine Einzelfälle, sondern handelt es sich um organisierte Kriminalität. Kriminalität, die von oben geduldet wird.
Anyone who follows this blog closely will notice a recurring pattern. What may first look like a series of unfortunate, isolated incidents begins—upon closer examination—to form a coherent and deeply troubling picture. These events are not stand‑alone anomalies; they align like puzzle pieces that collectively reveal a larger system operating according to a predictable playbook.
At the center of this alleged system is a long‑standing practice through which Liechtenstein-based trusts and foundations are gradually undermined. According to multiple accounts, the mechanism follows a well‑rehearsed script: fiduciaries who abuse their position manage, with the help of sympathetic judges, to remove founders or beneficiaries from governing bodies. The threshold for stripping beneficiaries of their rights appears remarkably low. Once this step is completed, these fiduciaries gain unrestricted control over the trust or foundation assets.
Statutory information rights are routinely denied and must be litigated for years. In many cases, even beneficiary status itself is disputed, forcing individuals into lengthy court battles before they can assert the most basic rights. During these protracted legal disputes, the assets remain exposed—and, according to critics, are depleted without any control.
A striking asymmetry emerges: while beneficiaries can be displaced with minimal justification, the bar for removing Liechtenstein-based board members or fiduciaries is extraordinarily high. Even serious breaches of duty often appear to carry no meaningful consequences. Proceedings against beneficiaries move quickly; proceedings against fiduciaries seem to drag on for years—delayed, deferred, or quietly abandoned. The practical effect for those affected is a near-total absence of legal protection.
Individuals who push back often face countermeasures. Criminal complaints filed by fiduciaries—both in Liechtenstein and in the beneficiaries’ home countries—serve as a deterrent and a tool of pressure.
Local attorneys, for their part, are frequently described as helping maintain the appearance that each case is an isolated irregularity. Clients are assured that they are dealing with a “regrettable exception,” even though the recurring structure of these situations suggests a broader, more systematic pattern—organized, deliberate, and financially lucrative.
What remains is a system that appears to protect itself. A machine that functions only because many actors play coordinated roles—quietly, efficiently, and with an implicit level of institutional tolerance.
Ganz Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänder, Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà der Mafia.
Die amerikanischen Astronauten waren einen Tag auf der dunklen Seite des Mondes.
Na und? Manche liechtensteinischen Richter sind ständig auf der dunklen Seite Liechtensteins.
INTERPOL describes Liechtenstein as a country that, due to its financial sector, is attractive to international criminal activity.
https://www.interpol.int/en/Who-we-are/Member-countries/Europe/LIECHTENSTEIN
Dass der Geschäftszweig Stiftungen und Trusts seit Einführung des AIA (Automatischer Informationsaustausch) weggebrochen ist und daher die bestehende Stiftungen und Trusts mithilfe der Liechtensteiner Justiz gekapert und geplündert werden, ist inzwischen allgemein bekannt. Besonders daran ist doch nur noch, dass dies so offensichtlich ist, dass der Fürst und der Erbprinz dies natürlich mitbekommen, dies jedoch offensichtlich dulden oder vielleicht sogar fördern.
Die Reputation Liechtensteins wird durch die Vielzahl der kritischen Berichte in allen möglichen Medien sehr infrage gestellt. Vermögensverluste sind wohl nicht ungewöhnlich.
Unter der Überschrift «Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden» schreibt das Private Banking Magazin
«So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.» https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/
Liechtenstein wird mit folgenden Risiken verbunden:
– mögliche Nutzung durch Vermögende aus Hochrisikoländern
– Einbindung von Banken, Treuhändern und Vermögensverwaltern als „Gatekeeper“
– Risiko der Einschleusung von illegitimen Geldern in legale Strukturen
Es besteht der Vorwurf, der Finanzplatz könne unbeabsichtigt als „Filterstation“ für problematisches Kapital dienen.
Wer heute noch nach Liechtenstein geht, ist doch selber Schuld, wo man weiß, dass man dort fürstlich abgezockt wird.
Im Perry Skandal hatten sich die Treuhänder seinerzeit € 10,5 Millionen Management Fee aus dem von ihnen verwalteten Trust selbst genehmigt. Bis heute wird das ein Vielfaches sein.
«So far, according to court documents, the Lopag Trust have withdrawn an estimated €10.5m (£94m) in “management fees”
https://www.independent.co.uk/news/long_reads/liechtenstein-tax-haven-super-rich-trust-lost-beneficiaries-trustees-legal-laws-a8239956.html