Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank.

Das wusste schon Bertolt Brecht, dabei hat er sich nie vertieft mit dem Fürstentum beschäftigt.

Dort gibt es bislang 10 Banken mit echter Banklizenz. Dazu noch Tochtergesellschaften, Finanzdienstleister ohne Banklizenz und liquidierte oder sich in Liquidation befindliche Banken.

Denn all diese Geldgefässe sind doch recht volatil. Wie nicht zuletzt die über 800 Zombie-Trusts beweisen, die nun seit rund anderthalb Jahren (!) herrenlos in der Luft hängen, von ihren Begünstigten nicht benutzt werden können, nur die verwaltenden Banken erfreuen.

Neu in diesem Theater gibt es nun die Celsion Bank. Sie hat ihre Lizenz im Februar 2026 gekriegt und will sich um digitale Vermögenswerte (Krypto/Blockchain) kümmern.

Sie will eine Kombination von klassischem Banking und Decentralized Finance (DeFi) anbieten. Dazu gehört Verwahrung von digitalen Assets (Custody), Handel, Staking, Investmentlösungen und Verbindung zu klassischen Fiat-Konten.

Nun sind solche Kryptobanken nach wie vor ein heisser Lauf. Alleine die Compliance stellt angesichts des anonymen Kryptomarkts höchste Ansprüche.

In der Schweiz probieren das die Zuger Amina und die Zürcher Signum – mit durchwachsenem Erfolg.

Nun will Liechtenstein allen zeigen, wo der Hammer hängt. Dazu hat sich die Bank das alte Schlachtross Paul Arni an Bord geholt. Der hat auch eine durchwachsene Vergangenheit.

Lange Jahre war er im Kader bei der verblichenen Credit Suisse und der Bank Bär, dann wurde er 2019 CEO der VP Bank im Ländle. Allerdings: nach nur fünf Jahren war dort Ende Gelände, Abgang. Natürlich «im gegenseitigen Einvernehmen».

Denn unter Arnis Leitung waren die Kosten bei der VP Bank durch die Decke gegangen.

Jetzt also noch mal Neustart auf einem Gebiet, von dem klassische Banker eigentlich kaum Ahnung haben. Und wo zudem eine ganze Latte von Gefahren lauern.

  • extreme Volatilität von Kryptowährungen
  • plötzliche Wertverluste → Bilanz- und Liquiditätsprobleme
  • „Bank Runs“ bei Vertrauensverlust
  • illiquide Token / DeFi-Positionen schwer schnell liquidierbar
  • Hacks, Smart-Contract-Fehler, Schlüsselverlust
  • Custody-Risiken (Verwahrung digitaler Assets)
  • Abhängigkeit von:
    • Börsen (Exchanges)
    • Stablecoins
    • DeFi-Protokollen
  • Ausfälle (z. B. wie bei FTX) können Kettenreaktionen auslösen
  • Branche stark anfällig für Skandale
  • Vertrauensverlust wirkt schneller als bei klassischen Banken
  • Abhängigkeit von Krypto-Boomphasen

Um nur mal einige zu nennen. Komplettiert wird das Bild durch eine suboptimal arbeitende Finanzmarktaufsicht (FMA). Sie verfügt über lediglich rund 130 Mitarbeiter und soll mit ihnen einen hochkomplexen Finanzplatz kontrollieren. Sie hat eine Geschichte von übersehenen Reputationsrisiken, befindet sich im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Standortförderung.

Das sind doch beste Voraussetzungen dafür, dass Liechtenstein auf den nächsten Finanzskandal zusteuert.

Der wird dann – nach Art des Fürstenhauses – zunächst ausgesessen und anschliessend mit der Geschwindigkeit einer Schnecke bewältigt. Bis mal wieder der grösstmögliche Schaden an Reputation und Image angerichtet ist.

Da sagt man sich allerdings in der Trutzburg ob Vaduz: na und, der Ruf ist sowieso schon ruiniert, also was soll’s.

 

27 Kommentare
  1. Hochrisikobereich für Geldwäsche und Finanzkriminalität
    Hochrisikobereich für Geldwäsche und Finanzkriminalität sagte:

    Die Celsion Bank arbeitet in einem Hochrisikobereich für Geldwäsche und Finanzkriminalität. dies vor allem wegen der Pseudonymität von Krypto

    Transaktionen auf Blockchains sind zwar öffentlich, aber Wallets sind oft nicht direkt Personen zugeordnet, Gelder können durch viele Adressen „verschleiert“ werden.

    Dadurch steigt das Risiko, dass illegale Herkunft nicht erkannt wird.

    Man fragt sich, ob diese Verschleierung vom Land Liechtenstein absichtlich gefördert werden soll.

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  2. Sven
    Sven sagte:

    Ideale Voraussetzungen für Geldwäsche:

    On-/Off-Ramps (Krypto ↔ Fiat)

    Das ist der kritischste Punkt:
    – Einzahlung von Fiat → Kauf von Krypto
    – Verkauf von Krypto → Auszahlung auf Bankkonto

    Hier wird entschieden, ob „schmutziges Geld“ ins System kommt oder „sauber gewaschen“ rausgeht.

    Herkunft der Mittel ist sehr schwer prüfbar, besonders bei externen Wallets.

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  3. Welche Reputation bitte?
    Welche Reputation bitte? sagte:

    Welche Reputation soll denn noch gefährdet sein? Kein Land hat so viel Wirtschaftskriminalität wie Liechtenstein. Kein Land hat einen zu hohen Prozentsatz an von der US-Behörde OFAC sanktionierten Personen. In keinem anderen Land wurde der Vizepräsident der Treuhänderkammer (Anton Wyss) von der OFAC sanktioniert. In keinem anderen Land dieser Welt wählen die Treuhänder jemanden zu ihrem Präsidenten (Dr. Stefan Wenaweser), von dem jeder weiss, dass er bei der Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet hat. Welche Reputation soll denn da noch gefährdet sein?

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  4. Banker
    Banker sagte:

    Kritisch ist die Kombination von Krypto und Fiat.

    Sobald eine Bank Krypto mit Euro/CHF verbindet und Gelder ins traditionelle System bringt entsteht der kritische Punkt: „On-/Off-Ramps“ sind typische Geldwäsche-Einstiegstore

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  5. Champions League für Geldwäscherei
    Champions League für Geldwäscherei sagte:

    Liechtenstein aufsteigen in die Champions League für Geldwäscherei? Und endlich wieder russische, venezolanischen und iranische Gelder bunkern, ohne dass es jemand merkt?

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  6. Mixing / Verschleierungstechniken
    Mixing / Verschleierungstechniken sagte:

    Es können typische Methoden zur Geldwäsche verwendet werden wie
    * „Mixer“ oder „Tumbler“
    * Cross-Chain-Bridges
    * Privacy Coins,
    die gezielt dafür da sind, Transaktionsspuren zu verwischen.

    Liechtenstein bleibt sich treu…

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  7. Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
    Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen» sagte:

    Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen und unverblümt über die massive Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:

    Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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    • Böcke und Gärtner
      Böcke und Gärtner sagte:

      Typisch Liechtenstein:

      Der vormalige VP-Bank CEO Paul Arni, in dessen kurzer Amtszeit bei der Liechtensteiner VP-Bank „schwere Verfehlungen von Aufsichtsrecht“ festgestellt worden waren, soll jetzt eine Bank leiten, die im Hochrisikobereich für Geldwäsche und Finanzkriminalität tätig ist.

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    • Alter weisser Banker
      Alter weisser Banker sagte:

      Für Banken gilt: Vertrauen entsteht nicht durch Konzepte, sondern durch überstandene Krisen.

      Mancher potentieller Kunde könnte ggf. den CEO Paul Arni als Reputations- und Governance‑Risiko sehen. Während seiner Zeit bei der VP Bank gab es aufsichtsrechtliche Verfahren und Feststellungen von regelwidrigem Verhalten bei einer Tochtergesellschaft in der Schweiz. Ein CEO mit solcher Historie erhöht möglicherweise die Prüfungsdichte, die externe Aufmerksamkeit und sogar das Reputationsrisiko für Kunden.

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  8. Geldwäsche
    Geldwäsche sagte:

    In der Praxis passiert Geldwäsche nicht plump, sondern oft so: kleine Beträge, viele Transaktionen, scheinbar legitime Story („Trading“, „NFTs“, „DeFi-Yield“)

    Die Bank ist der kritische „Reinwaschpunkt“.

    Besonders gefährlich: Einzahlung + Auszahlung (On-/Off-Ramp)

    Sind die Kontrollen nicht stringent, wird die Bank wird Teil des Problems.

    Jemand die Leitung für eine solche Bank anzuvertrauen, in dessen Zeit als CEO der VP-Bank «schwere Verletzung von aufsichtsrechtlichen Bestimmungen» stattfanden, ist auffallend und dürfte es nur in Liechtenstein geben.

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  9. Rat für Betroffene der Finanz- und Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Finanz- und Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:

    1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.

    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

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  10. Advice for Victims of Economic and Financial Crime in Liechtenstein
    Advice for Victims of Economic and Financial Crime in Liechtenstein sagte:

    We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:

    1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
    If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
    Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.

    Contact Information:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
    If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.

    Antworten
  11. Consejo para Afectados por la Delincuencia Financiera y Económica en Liechtenstein
    Consejo para Afectados por la Delincuencia Financiera y Económica en Liechtenstein sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

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  12. Christina
    Christina sagte:

    Wer bitte soll zu einer neuen Bank in Liechtenstein gehen, die keinen Track Record hat, die keinen Ruf zu verlieren hat, in einem Land, in dem seit über einem Jahr etwa 800 verwaiste Zombie Trusts Tag für Tag die Hilflosigkeit des Finanzplatzes dokumentieren. Wer bitte – ausser Kunden, die sonst in keinem Land mehr eine Bank finden und deren Geld keine andere Bank mehr annimmt. Oder Kunden, die Geld waschen wollen in der Annahme, dass die Finanzmarktaufsicht in Liechtenstein nur Tapete ist.

    Antworten
  13. Alleinstellungsmerkmal: Hoffnung auf schwächere Kontrollen
    Alleinstellungsmerkmal: Hoffnung auf schwächere Kontrollen sagte:

    Wer sollte zu einer neuen Bank gehen, die keinerlei track record hat, also keine langjährigen Geschäftsbeziehungen, keine Krisenerfahrung, keine überprüfbare Risikohistorie, die einen CEO hat, in dessen Amtszeit bei der VP-Bank in Liechtenste8n die VP-Bank in der Schweiz Probleme mit der FINMA hatte wegen aufsichtsrechtlicher Verfahren und «Schwerer Verletzung von aufsichtsrechtlichen Bestimmungen» und der vorzeitig aus der Bank ausgeschieden ist?

    Antwort:
    Diejenigen, die Hoffnung auf schwächere Kontrollen haben. Das wird niemand offen sagen – ist aber real, denn es ist eine neue Bank, sie hat neue Prozesse, deren Wachstum unter Druck ist, die hohe Fixkosten aber noch keine Erträge hat. Und einen CEO den man aufgrund seiner Geschichte als «verständnisvoll» einschätzen könnte. In solchen Phasen entstehen Anreize, Risiken «grosszügiger» auszulegen. Gerade im On‑/Off‑Ramp‑Bereich (Krypto ↔ Fiat) ist das besonders sensibel.

    Diese Hoffnung auf «Verständnis» und schwächere Kontrollen sind das Alleinstellungsmerkmal dieser neuen Bank.

    Muss man sich als Kunde nicht Gedanken machen, ob die Bank ernsthafte Probleme bekommen könnte, also z.B. sanktioniert werden könnte?

    Antworten
  14. Anlageberater
    Anlageberater sagte:

    Warum sollte jemand zu einer neuen Bank in Liechtenstein gehen, wo doch jeder weiß, dass es an dem Finanzplatz von Skandalen nur so wimmelt:

    – Skandal Mario Staggl
    – Skandal Harry Gstöhl
    – Skandal Norbert Seeger
    – Perry Skanda
    – Bacardi Skandal
    – Skandal Hartlaub Stiftung
    – Skandal Asturion Stiftung der saudischen Königsfamilie

    Und dann gibt es zusätzlich noch mehrere Hundert verwaiste Zombie Trusts, bei denen selbst nicht-sanktionierten Eigentümer ihre Vermögen entzogen worden sind. Und die Regierung bekommt das Problem seit eineinhalb Jahren nicht in den Gríff.

    Möchte man an so einem Finanzplatz ein Experiment mit einer neuen Bank, noch dazu im Hochrisikobereich eingehen? Die kann theoretisch so schnell weg sein wie sie gekommen ist. Und das Vermögen der Kunden ebenso.

    Antworten
  15. Hochrisikobereich: Krypto & Geldwäsche
    Hochrisikobereich: Krypto & Geldwäsche sagte:

    Die neue Bank ist in einem Hochrisikobereich tätig:

    Krypto-Transaktionen auf Blockchains:
    technisch öffentlich, aber Pseudonymität: Wallet-Adressen sind nicht automatisch Personen zuordenbar. Gelder können über viele Adressen geleitet werden → „Verschleierung“.
    Das erhöht das Risiko, dass illegale Herkunft nicht erkannt wird.

    Regulatorische Konsequenz:
    Banken müssen strengste KYC- (Know Your Customer) und AML-Richtlinien einhalten
    Krypto-Banking bleibt Hochrisiko.

    Jede neue Krypto-Bank in Liechtenstein muss diese Risiken extrem ernst nehmen, sonst drohen massive Sanktionen.

    Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist, ein solches sehr hohes Risiko einzugehen.

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  16. Neue Bank, neues Glück?
    Neue Bank, neues Glück? sagte:

    In einem Land, das sowieso schon kritisch beäugt wird wegen möglicher Geldwäsche, wurde eine Bank gegründet, die Krypto-Banking betreiben will, also Banking im Hochrisikobereich.

    Die Bank hat einen CEO mit möglicherweise problematischer Historie, was einen zusätzlichen erheblichen Risikofaktor darstellt.

    Das Reputations- und regulatorische Risiko für Kunden ist daher signifikant hoch.

    Antworten
  17. Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“
    Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“ sagte:

    Die ZEIT stellt den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Geldwäsche und der Steueroase Lichtenstein her. Mindestens vier in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden sollen mit Hilfe von liechtensteiner Bankkonten Geld gewaschen haben. Auch die Gelder aus einem großen spanischen Korruptionsskandal vor zwei Jahren sollen nach Liechtenstein geflossen sein.

    Antworten
  18. Risiko von Sanktionen – real, nicht theoretisch
    Risiko von Sanktionen – real, nicht theoretisch sagte:

    Es geht nicht darum: „Die Bank wird sanktioniert“, sondern darum: Das Sanktionsrisiko ist objektiv erhöht. Die Ursachen dafür sind eine Tätigkeit in Hochrisikosegmenten, internationaler Zahlungsverkehr, mögliche OFAC‑Berührungspunkte sowie
    Abhängigkeit von Korrespondenzbanken.

    Man könnte zu folgender Einschätzung kommen:
    Ein Kunde müsste einen sehr spezifischen, aktiven Grund haben, diese Bank zu wählen.
    Für einen durchschnittlichen, seriösen Kunden überwiegen die Risiken deutlich.

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