Wenn man es nicht im Koffer mit sich tragen kann: natürlich nach Liechtenstein.

Grössere Summen müssen überwiesen werden. Zur Illustration: ein Stapel von 10 Millionen Dollar in 100-Dollar-Scheinen (was faktisch die grösste Stückelung ist) wäre rund 11 Meter hoch. Von Parterre bis zum Dach eines mindestens dreistöckigen Gebäudes.

Geht also nicht. 10 Millionen in Gold wären so rund 6 Goldbarren, über 70 kg. Auch nicht gerade handlich.

Ein gutes Versteck wäre eine Kryptowährung wie Bitcoin. Nur hat die den Nachteil, dass sie extrem volatil ist, also gigantischen Wertschwankungen unterworfen.

Da bleibt also nur das gute, alte Bankkonto.

Wer’s gern zentral und mit fürstlichem Schutz möchte, kann sich nur für Liechtenstein entscheiden.

Dort gibt es allerdings offiziell eine «Null-Toleranz-Politik» gegen Geldwäsche, funktioniert der AIA, prüfen Banken intensiv die Herkunft von Geldern (KYC), werden Verdachtsmeldungen ernst genommen und international kooperiert (FIU).

Aber Liechtenstein behauptet ja auch, ein Rechtsstaat zu sein, obwohl seine Richter von der fürstlichen Gnade abhängen und ständig Urteile gefällt werden, bei denen es jedem Juristen ausserhalb des Ländle die Nackenhaare aufstellt («blosser Anschein einer möglichen Interessenkollision»).

Also alles wie Trompetengold glänzende Märchen.

Gerade im Finanzwesen gilt: etwas geht immer. Man muss es nur geschickter und aufwendiger herstellen als in den guten, alten Zeiten, als eine Stiftung ein sicherer Bunker für Gelder jeglicher Herkunft war.

Das ist sie natürlich immer noch. Aber der reiche Russe, der reiche Venezolaner, der reiche Iraner, die können nicht mehr einfach ein paar Millionen direkt auf die kontoführende Bank ihrer Stiftung in Liechtenstein überweisen. Und sollten sie es versuchen, würde die Bank das Geld nicht annehmen.

Aber dann gäbe es ein klärendes Gespräch mit dem fürstlichen Treuhänder, der als Stiftungsrat das Schicksal dieser Stiftung bestimmt. Der erklärt dann dem Stifter oder dem Begünstigten, dass es so heutzutage halt leider nicht mehr geht.

Aber auf die nahtliegende Frage «wie denn dann?» hat er natürlich eine Antwort parat, schliesslich ist das nach wie vor sein Geschäftsmodell.

Der Treuhänder erklärt es anschaulich an einem Zwiebelmodell. Heutzutage können solche Geldflüsse nicht mehr direkt erfolgen. Sondern sie müssen ein paar Umwege über eine Holding-Struktur nehmen. Je nach Sicherheitsbedürfnis des Überweisenden hat diese Struktur mehrere oder sogar viele Schichten.

Irgendwo kommt in dieser Zwiebel das Geld an. Wird von einem lokalen Treuhänder entgegen genommen, der gegenüber seiner Bank für die Seriosität des Überweisenden einsteht. Schon ist er der Absender der nächsten Überweisung an einen anderen Trust oder eine andere Stiftung. Deren Treuhänder macht genau das Gleiche.

Schliesslich landet das Geld auf diese Art über beliebig viele Stationen in Liechtenstein. Im Konto eines Trusts oder einer Stiftung bei der Fürstenbank LGT oder der Halb-Fürstenbank LLB oder einem der anderen Geldinstitute des Ländle.

Auch dort sagt dann der liechtensteinische Treuhänder mit treuem Augenaufschlag, dass er persönlich für die Seriosität des Absenders garantiere, schliesslich kenne er seinen Kollegen in Singapur oder auf einer kleinen Insel im Meer schon lange und habe keinerlei Zweifel, dass das Geld anständig und sauber sei.

So einfach funktioniert das. Ausser, der Blitz schlägt ein wie bei den über 800 Zombie-Trusts. Die müssen aber geradezu fahrlässig konstruiert gewesen sein, dass sich der eigentliche beneficial owner so einfach ausfindig machen liess.

Daher ist davon auszugehen, dass es noch viele weitere solcher Trusts von reichen Russen gibt, die noch nicht entdeckt wurden. Wie von reichen Venezolanern oder Iranern.

Denn während die Bewirtschaftung einer normalen Stiftung trotz allen Anstrengungen des Treuhänders normalerweise eher überschaubare Einkünfte generiert, ist bei einem so aufwendigen Zirkus wie das Verschieben von Geld über viele Stationen ein Obolus von insgesamt mindestens 10 Prozent fällig.

Leicht verdientes Geld. Bis es wieder kracht.

40 Kommentare
  1. Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung
    Stiftungs- und Trustverwaltung und Justiz in Liechtenstein: Zur Systematik der Rechtsverweigerung sagte:

    Der Skandal der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

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    • Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein
      Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein sagte:

      Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein hatte den Trehändern Recht gegeben, dass diese das gesetzliche Auskunftsrecht verweigern könnten, wenn die Begünstigten, also die Witwe und der Sohn von König Fahd mit den Informationen der Stiftung schaden könnten.
      Damit wird das gesetzliche Auskunftsrecht ad absurdum geführt, was Landrichterin Schöpf-Herberstein unterstützen wollte. Man muss ja den Treuhändern helfen…

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    • Liechtensteins Geheimnis - gelüftet
      Liechtensteins Geheimnis - gelüftet sagte:

      Liechtenstein lebt ganz hervorragend davon, dass man sich in Europa nicht vorstellen kann, dass es Treuhänder gibt, die kriminell sind und Richter, die die nicht neutral sind.

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  2. Zarathustra
    Zarathustra sagte:

    Ach ja, das Ländle, da sind die Aufsicht und die Justiz doch nur Schauspieler, die Theater spielen, so dass die Fassade nach aussen gewahrt wird. Das hat doch inzwischen jeder mitgekriegt.

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    • Klartexter
      Klartexter sagte:

      Da der Fürst die Wirtschaftskriminalität in seinem Land, über die man überall lesen kann, nicht bekämpft und sich darüber ausschweigt, muss man wohl davon ausgehen, dass er sie billigt.

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  3. Realist
    Realist sagte:

    Das Verschleiern, Verstecken und Bunkern von Blutgeldern, Drogengeldern, sanktionierten Geldern usw. ist Kernkompetenz und Geschäftsmodell.

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  4. Welt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Welt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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    • Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Finanz- und Justizsystemsagte:
      Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Finanz- und Justizsystemsagte: sagte:

      Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.

      Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.

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  5. Rat für Betroffene der Finanz- und Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Finanz- und Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:

    1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.

    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

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  6. Advice for Victims of Economic and Financial Crime in Liechtenstein
    Advice for Victims of Economic and Financial Crime in Liechtenstein sagte:

    We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:

    1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
    If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
    Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.

    Contact Information:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
    If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.

    Antworten
  7. Consejo para Afectados por la Delincuencia Financiera y Económica en Liechtenstein
    Consejo para Afectados por la Delincuencia Financiera y Económica en Liechtenstein sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

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  8. Hände falten, Goschen halten
    Hände falten, Goschen halten sagte:

    Es ist bemerkenswert, dass es einer vergleichsweise kleinen Gruppe mutmasslich korrupter Treuhänder, Richter und Staatsanwälte offenbar gelingt, durch enges und kollusives Zusammenwirken die Reputation Liechtensteins als Finanzstandort nachhaltig zu beschädigen. Umso befremdlicher ist das Schweigen der zahlreichen seriösen Akteure im Land.

    Eine naheliegende Erklärung ist, dass diese Praktiken von staatlicher Seite zumindest toleriert, wenn nicht faktisch gedeckt werden. In einem solchen Umfeld überrascht es kaum, dass sich kaum jemand traut, offen dagegen vorzugehen oder auch nur öffentlich Kritik zu äussern. Die entstehende Kultur des Schweigens weist beunruhigende Parallelen zu informellen Loyalitäts- und Abschottungsmechanismen auf, wie man sie sonst aus ganz anderen Kontexten kennt.

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  9. Stefan Bergmann: Das Schweigen des Fürsten – Mitverantwortung durch Passivität
    Stefan Bergmann: Das Schweigen des Fürsten – Mitverantwortung durch Passivität sagte:

    Liechtenstein steht wiederholt wegen krimineller Aktivitäten in der Treuhänderbranche in den Schlagzeilen – gekaperte Stiftungen, versteckte sanktionierte russische Gelder usw. Und der Fürst? Schweigt. Kein Statement, keine Distanzierung. In einem Land mit 39.000 Einwohnern, in dem der Fürst reale Macht hat, ist dieses Schweigen mehr als Zurückhaltung – es ist stillschweigende Duldung.

    Ein einziger klarer Satz von ihm könnte ein Zeichen setzen. Doch stattdessen schützt sein Schweigen ein System, das offenbar kriminelles Verhalten deckt oder sogar begünstigt. Wer schweigt, wenn Unrecht geschieht, macht sich mitschuldig – erst recht als Staatsoberhaupt.

    Der Fürst kann nicht nur moralische Autorität beanspruchen, wenn es bequem ist. Er muss sie auch dann zeigen, wenn es unbequem wird. Gerade jetzt wäre ein klares Bekenntnis zu Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Integrität notwendig.

    Liechtenstein braucht keine höfliche Distanz. Es braucht Mut zur Wahrheit – auch von ganz oben.

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  10. Die Welt: «Lichtenstein: Abschied von Europas letztem Geld-Paradies»
    Die Welt: «Lichtenstein: Abschied von Europas letztem Geld-Paradies» sagte:

    Der Name Liechtenstein taucht immer dann auf, wenn es um große Vermögen geht. Denn im Fürstentum scheint Geld sicherer aufgehoben zu sein als anderswo. Doch immer mehr Fälle lassen Zweifel am zentralen Versprechen des Alpenlandes aufkommen.

    Antworten
  11. Liechtenstein's Financial Reputation in Ruins
    Liechtenstein's Financial Reputation in Ruins sagte:

    Liechtenstein has lost its credibility as a secure financial hub. The existence of 800 ‘zombie trusts’ proves that the tiny country is unable to provide asset protection.

    Antworten
  12. Mann im Mond
    Mann im Mond sagte:

    Allein die schiere Vielzahl der Vorwürfe gegen Liechtenstein ist erschütternd. Es sieht so aus, als würde das Land davon profitieren, dass man sich nicht vorstellen könne, dass es tatsächlich si viel Korruption und eine nicht neutrale Justiz mitten in Europa geben könnte.

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  13. Jakob Schaffner
    Jakob Schaffner sagte:

    Je schmutziger das Geld, desto weniger Länder sind bereit, es anzunehmen. Liechtenstein gibt vor, die KYC-Prüfung und Geldwäscheprüfung genau zu nehmen, was aber geschäftsschädigend sein würde. Also…

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  14. Capital titelt: «Treuhänder: Liechtenstein: zu untreuen Händen»
    Capital titelt: «Treuhänder: Liechtenstein: zu untreuen Händen» sagte:

    Capital: „Oft sind die Treuhänder eiskalte Menschen, die nur das Geld sehen.“

    «Er sei mittlerweile davon überzeugt, dass es vereinzelt ein Geschäftsmodell sei, den Kunden als „Selbstbedie­nungsladen“ anzusehen.»

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  15. Daniel F.
    Daniel F. sagte:

    Vielleicht ist es kein „aktives Helfen“ – aber ein Geschäftsmodell, das von Intransparenz profitiert, wirft zwangsläufig Fragen auf.

    Antworten
  16. Steuervermeidung und Geldwäsche
    Steuervermeidung und Geldwäsche sagte:

    Der Finanzplatz Liechtenstein basiert stark auf ausländischem Geld. Historisch spielte Steuervermeidung und Geldwäsche eine große Rolle. PR-Aussagen blenden diese Vergangenheit oft bewusst aus

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  17. Treuhänder und Intermediäre
    Treuhänder und Intermediäre sagte:

    Treuhänder und Intermediäre spielen eine entscheidende Rolle. Viele Geschäfte laufen über Treuhänder, Anwälte oder Vermögensverwalter.

    Diese „Zwischenschicht“ kann legitime Strukturierung leisten aber auch Verschleierung erleichtern, was oft geschieht.

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  18. „Liechtenstein: The mysterious tax heaven that's losing the trust of the super-rich“
    „Liechtenstein: The mysterious tax heaven that's losing the trust of the super-rich“ sagte:

    The Guardian: „Liechtenstein: The mysterious tax heaven that’s losing the trust of the super-rich“

    The tiny principality of Liechtenstein attracts the super-rich for its secrecy and security but, as a bitter legal case shows, there’s a price: all legal right are held by the trustees. https://www.independent.co.uk/news/long_reads/liechtenstein-tax-haven-super-rich-trust-lost-beneficiaries-trustees-legal-laws-a8239956.html

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  19. Ist der Finanzplatz Liechtenstein noch stabil?
    Ist der Finanzplatz Liechtenstein noch stabil? sagte:

    Ohne eine baldige Lösung der «Zombie Trust» Krise kann das Problem auf den breiteren Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden.

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  20. «Domino effect. Zombie trust crisis has spread from Liechtenstein to other offshore jurisdictions»
    «Domino effect. Zombie trust crisis has spread from Liechtenstein to other offshore jurisdictions» sagte:

    Paralyzed Liechtenstein trusts managing Russian assets have created problems for subsidiaries in other offshore zones

    Problem russian zombie trusts have spread from Liechtenstein to other offshore locations: British Virgin Islands, the Bahamas and the Cayman Islands, the newspaper reported on Tuesday Financial Times.
    https://finance.liga.net/en/ekonomika/novosti/domino-effect-zombie-trust-crisis-has-spread-from-liechtenstein-to-other-offshore-jurisdictions

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  21. Gerhard
    Gerhard sagte:

    Tipp: Vermögen eher in den Rhein werfen, als nach Liechtenstein bringen. Dann weiss man wenigstens, wo es geblieben ist.

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  22. Fredy84
    Fredy84 sagte:

    Was ist das denn für eine Webseite? Da sind ja lauter lustige Geschichten über das Ländle. Und dort scheint es ja fröhlich her zu gehen, Treuhänder und Richter Hand in Hand treiben ihr Unwesen im Ländle-Land. Und der Fürst, juhu, der schaut erfreut zu. 😀

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