Wie der Wunderwutzi das Fürstentum für sein Kartenhaus benützte.
Da soll noch einer sagen, liechtensteinische Stiftungen seien nur zur Geldaufbewahrung zweckdienlich. Abgesehen davon, dass der Stifter immer in Gefahr steht, dass ihm ein geldgieriger Untreuhänder sein Vermögen stibitzt – man kann diese Gefässe auch viel ingeniöser verwenden.
Im Milliardenloch, das der Zusammenbruch des Benko-Imperiums hinterlassen hat, kommen immer mehr Bestandteile ans Tageslicht, die belegen, wie geschickt er liechtensteinische Gefässe dafür verwendet hat, doppelte Böden und Absicherungen in sein Kartenhaus einzubauen.
Grafisch dargestellt, sieht es ungefähr so aus:

Die Idee dahinter: SIGNA ist das Firmengeflecht an der Front gegen aussen. Kontrolliert wird sie von Stiftungen, die in Österreich und vor allem in Liechtenstein domiziliert sind. Sollte es irgendwo wackeln, dann ist vor allem die Laura Privatstiftung und die INGBE Stiftung mit Geld wohlgefüllt – an das allfällige Gläubiger nur schwer oder gar nicht herankommen können.
So der Plan.
Allerdings hätte sich Benko vielleicht nicht mit arabischen Scheichs einlassen sollen. Die haben zwar viel Geld, sind aber nicht so blöd wie andere Investoren in sein Kartenhaus.
Nachdem SIGNA Bankrott erklärt hatte und auch Benko Privatinsolvenz angemeldet hatte, meinte er eigentlich, dass das Geld in der INGBE Stiftung, über die seine Mutter gebot, unantastbar sei und dafür sorgen würde, dass er dennoch seinen gewohnten Lebensstil aufrecht erhalten könnte.
Schon der Hasardeur Staggl hatte einige Millionen vor seinen Gläubigern in einer extra zu diesem Zweck gegründeten Familienstiftung verstaut. Solche Konstrukte sind in Liechtenstein eigentlich unantastbar. Ausser von innen, wenn ein Treuhänder als Stiftungsrat geldgierig wird. Aber das ist ein anderes Thema.
So residierte Benko noch eine ganze Weile in seiner Protzvilla, obwohl er offiziell pleite war. Ätsch, dachte er, das alles wird von meinen Stiftungen bezahlt, mit denen ich aber offiziell gar nichts zu tun habe. Da wird der Fürscht und seine Justiz schon dafür sorgen, dass das auch so bleibt.
So kann man sich täuschen. Zwei Schiedsgerichtsentscheidungen aus der Schweiz, die der Staatsfonds Mubadala von Abu Dhabi erreicht hatte, sprachen ihm Ansprüche von über 700 Millionen Euro zu. Na und, dachte Benko wohl im ersten Moment, die sollen sich hinten anstellen in die Reihe der Gläubiger, die insgesamt Milliardenforderungen gegen SIGNA haben – und wohl in die Röhre schauen werden.
Dsa war aber der Irrtum seines Lebens. Also abgesehen von allen anderen Irrtümern, die zu seiner Pleite führten. Denn die Scheichs wussten auch, dass bei SIGNA im Zweifelsfall nichts zu holen war. Also erreichten sie, dass auch die Laura Privatstiftung in Regress genommen werden konnte.
Die Familie Benko Privatstiftung war zwar auch pleite, weil in ihr die inzwischen wertlosen SIGNA-Anteile lagern. Aber die Laura und die INGBE Stiftung waren durchaus noch flüssig. Und vermeintlich unantastbar.
Aber die Scheichs hatten bei ihren Krediten darauf bestanden, dass nicht SIGNA der Gläubiger sei, sondern René Benko persönlich. damit war der Weg kürzer, um an die Gelder in den noch flüssigen Stiftungen zu gelangen.
Und, das ist doch einigermassen Neuland, sowohl Österreich wie Liechtenstein waren bereit, entsprechende Gelder in diesen Stiftungen zu sperren – und dann an die Scheichs auszuzahlen.
Die sind offenbar noch cleverere Geschäftsleute als Benko. Denn während die übrigen Gläubiger auf die Verwertung der kleinen Masse warten, die noch in der SIGNA liegt, haben die Scheichs immerhin eine grosse Scheibe, mit Zins und Zinseszins 680 Millionen Euro, für sich bereits abgeschnitten.
Und alle Stiftungsbesitzer im Ländle, die bisher meinten, da sei ihr Geld vor Forderungen von Gläubigern gegenüber anderen Firmen in ihrem Besitz sicher, müssen sich das nochmal gut überlegen.
Denn sicher ist im Ländle überhaupt nichts mehr.




Dass Liechtenstein nicht mehr sicher ist, werden die nicht-sanktionierten Russen bestätigen, deren Trusts als Zombie Trusts seit über einem Jahr verwaist sind. Liechtenstein ist vielmehr hoch riskant.
Liechtenstein als Finanzplatz gilt schon lange nicht mehr als sicher. Zu viele Skandale, zu viel Korruption, zu viele ungelöste Probleme mit den Zombie-Trusts.
mit so schmutzigen, drogen- oder blutverschmierten Geldern, die sonst niemand mehr nimmt, nicht einmal die letzte karibische Insel nicht.
In dem Perry-Skandal meldete sich die Tochter des Opfers Perry zu Wort und warnte eindringlich:
“I just want to warn people that if they are thinking of placing their assets in a trust registered in Liechtenstein, then they should run away as fast as possible because they will find that the trustees will become the beneficiaries.”
“Then the judge and Liechtenstein Trust committee will take the side of the trustees. I’m sure I’m not the only one who has been set up in this way but I intend to be the last one. The lesson here is that you cannot always trust the trustees,” she added.
https://philippaseilern.ch/en/related-articles/case-involving-a-liechtenstein-trust
Was passiert eigentlich mit den Kundengeldern, sollte die LGT-, LLB- oder VP-Bank wegen Verstecken von sanktionierten russischen Geldern selbst sanktioniert werden? Sind die dann erst einmal eingefroren?
Solange die Justiz in Liechtenstein korrupt ist, ist in Liechtenstein nichts sicher.
FAZ. «Luxusleben auf Kundenkosten: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift»
Dieses System des Finanzbetrugs gibt es seit Jahren – die Fürstenjustiz spielt mit. Und der Fürst schaut weg.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html
Die INGBE Stiftung wurde am 09.09.2014 gegründet. INGBE ist wohl die Abkürzung für Ingeborg Benko, der Mutter von René Benko.
c/o MUTUAL CONSULTING ESTABLISHMENT
Kirchstrasse 6
9494 Schaan
Stiftungsräte:
Robert Schimanko,
Simon Alexander Ott,
lic. iur. Michael Hagen,
lic. iur. René B. Ott
MUTUAL CONSULTING ESTABLISHMENT, Schaan, ist laut Panama Papers verbunden mit
BUNNYLAND FOUNDATION, Panama
CYMBIDIUM FOUNDATION, Panama
VINTAGE INVESTMENT AND CAPITAL CORP, Panama
PARIBELLE PROPERTY INC., British Virgin Islands
Da kann man wohl abwarten, bis auch die Begünstigte, die Mutter von René Benko von ihrem Informationsrecht abgeschnitten wird, wie dies bei Liechtensteiner Treuhändern so üblich ist. Und dann wird ihr ihre Begünstigung entzogen, wie das bei Liechtensteiner Treuhändern so üblich ist. Und das liechtensteinische Gericht spielt dieses Spiel mit. Viva Liechtenstein!
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Nicht dieser Blog schädigt das Ansehen von Treuhändern, Staatsanwälten, Richtern und anderen Akteuren, insbesondere in einem so kleinen Land wie Liechtenstein, wo das Vertrauen in Institutionen und den Finanzsektor von großer Bedeutung ist.
Es ist das vielmehr das Verhalten der untreuen Treuhänder, befangenen Staatsanwälte, parteiischen Richter sowie anderen Akteuren selbst, die dem Ansehen des Landes durch unredliches und teilweise kriminelles Verhalten großen Schaden zufügen.
Anhaltendes unredliches Verhalten führt zu anhaltender Berichterstattung über unredliches Verhalten
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Wieviel kostet eigentlich ein gebeugtes liechtensteinisches Gerichtsurteil? Zahlt man das in bar oder in Bitcoin? Ist die zweite Instanz teurer?
Das wartet doch auch auf Benko:
Das Entfernen von ausländischen Stiftungsräten durch liechtensteiner Stiftungsräte ist ein perfides System, welches immer wieder angewendet wird.
Das Private Banking Magazin hat schon in einem früheren Artikel hiervor gewarnt.
Überschrift “Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden”
“So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.”
https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/
Die Glaubwürdigkeit Liechtensteins als Stiftungs‑ und Vermögensstandort leidet erheblich unter einer Reihe struktureller und systemischer Probleme, die in den vergangenen Jahren öffentlich geworden sind.
Liechtensteins Player im Finanzbereich, in der Finanzmarktaufsicht, in der Justiz und in der Politik sind doch alle miteinander verwandt oder verweigert oder sonst irgendwie so eng verflochten, dass keiner den anderen vernadert – sonst wird man aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und geächtet. Das ist ein geschlossenes System, wie man es auch von der Mafia kennt.
Dieses Land, diese Berge, diese Korruption, diese Finanzkriminalität …