Was eine Fürstenbank so alles wegsteckt.
1921 geruhte das Fürstenhaus von und zu Liechtenstein, sich eine eigene Bank zu gönnen. Sie wurde dann gut verstaut in der Fürst von Liechtenstein Stiftung und gehört zu deren wertvollsten Assets. Neben Kunstwerken, Schlössern, Ländereien und Firmen.
Da lässt man nichts anbrennen, S.D. (Seine Durchlaucht) Prinz Max von und zu Liechtenstein ist ihr Chairman. Die Fürstenfamilie kann sich über hübsche Reingewinne von über 350 Millionen Franken freuen, jährlich, versteht sich. Die verwalteten Vermögen (AuM) belaufen sich auf rund 380 Milliarden Franken.
In fürstlichen Diensten stehen über 6000 Mitarbeiter an weltweit 30 Standorten. Sie alle müssen Seine Durchlaucht sagen.
Alles edle Geblüt, adliges Getue samt Kratzfuss und tiefe Verbeugung, wenn der Hofstaat durchmarschiert, bewahrte die Fürstenbank nicht vor den grössten Skandalen des Finanzplatzes Liechtenstein.
Da wäre mal der Datendiebstahl von 2002. Ein ehemaliger IT-Mitarbeiter der Bank klaute ihr unbemerkt Hunderttausende von Kundendaten, darunter natürlich viele Steuerhinterzieher.
Der Bundesnachrichtendienst kaufte sie ihm im Jahr 2006 für rund 5 Millionen Euro ab. Eine gute Investition mit fetter Beute. Denn dadurch wurde die Steueraffäre befeuert, Tausende von deutschen Schwarzgeldbunkerern wurden ans Kreuz genagelt. Beim damaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel kam es zu einer Razzia vor laufenden Kameras.
Obwohl er später wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde, musste er erstaunlicherweise nicht ins Gefängnis.
Damit schaufelte ausgerechnet die LGT dem fürstlichen Bankgeheimnis sein Grab; das Ländle musste sich wohl oder übel zur Kooperation in Steuerfragen bereit erklären und sogar dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) beitreten.
Ab 2012 verklagte dann das Bundesland Salzburg die Fürstenbank. Mitarbeiter seiner Finanzabteilung hatten durch hochriskante Spekulationsgeschäfte Steuergelder in Millionenhöhe verzockt. Der LGT wurde vorgeworfen, diese verbotenen Geschäfte aktiv unterstützt und ermöglicht zu haben.
Logisch, Kommissionen und Kick-backs verdienen sich unabhängig von Erfolg oder Misserfolg einer Spekulation.
2020 dann der Venezuela-Korruptionsskandal. Die LGT hatte bei Geschäften mitgemischt, in die der notorisch korrupte venezolanische Öl-Staatskonzern PDVSA verwickelt war. Dafür gab es von der Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) Sanktionen; in der Compliance-Abteilung der Bank wurde mal wieder aufgeräumt.
Schliesslich der Zombie-Trust-Skandal mit den Geldern reicher Russen. Deren Finanzvehikel wurden von treulosen Treuhändern aus Schiss vor US-Sanktionen im Stich gelassen. Ihre Gelder, schätzungsweise mehr als 20 Milliarden US-Dollar, lagern natürlich bis heute zu grösseren Teilen in der Fürstenbank.
Wo immer auf der Welt ein Unrechtssystem stürzt – man kann Wetten darüber abschliessen, dass ein Teil der dem Volk geraubten Gelder in der Fürstenbank versteckt wird.
Denn eigentlich bis heute wird darauf vertraut, dass doch wohl kein Staat, keine Regierung, keine Strafverfolgungsbehörde der Welt es wagen würde, die Hand gegen eine von einer Durchlaucht geführten Bank zu erheben, die ja im Prinzip eine Staatsbank ist, weil der Staat dem Fürsten gehört, ebenso wie die Bank.
Allerdings braucht es heutzutage nicht mal mehr einen Datendieb. Nachrichtendienste wie die NSA sind problemlos in der Lage, jede Kontobewegung auf der Fürstenbank aufzuspüren. Die wissen sogar, wie gross der Papierverbrauch im Drucker im zweiten Stock ist, was es am Dienstag in der Mensa gibt und wann seine Durchlaucht das letzte Mal die Toilette aufsuchte.
Das Gemeine am digitalen Zahlungsverkehr ist, dass niemals irgend etwas verschwindet. Früher, ja früher konnten entsprechende Unterlagen in den Reisswolf gesteckt und die Papierschnitzel anschliessend verbrannt werden. Schon konnten die Bankenführer inklusive Blaublüter mit treuem Augenaufschlag sagen: Was, wer? Den Namen haben wir nie gehört, der ist bei uns niemals vorstellig geworden.
Das ist heutzutage vorbei. Also werden die Blaublüter noch diverse Male rot anlaufen, wenn man ihnen mal wieder auf die Schliche gekommen ist.
Denn so gross die Geldgier ist, so klein ist die Lernbereitschaft.




Come to Liechtenstein- we are happy to help!
Der starke US-Sanktionsdruck bringt Liechtensteins Treuhandmodell unter Stress und zwingt den Staat zu einem Balanceakt zwischen internationaler Compliance einerseits und der Stabilität seines Finanzplatzes andererseits. Beides, also Compliance einzuhalten und gleichzeitig den dunklen Geschäften nachzugehen, funktioniert nicht.
Im Zusammenhang mit einem großen internationalen Geldwäschefall in Singapur wurden mehrer Banken – darunter LGT – wegen mangelnder Kontrolle verdächtiger Gelder mit Geldstrafen belegt. Die Strafe für LGT lag bei etwa 1 Million Singapur-Dollar.
Die Bussen stehen im Zusammenhang mit einem im Jahr 2023 aufgeflogenen Fall von Geldwäscherei in Höhe von rund 3 Milliarden SGD. Die Singpurer Behörden waren damals auf ein Netzwerk gestossen, über das kriminell erworbenes Geld aus dem Ausland nach Singapur gebracht und investiert wurden. Dabei hatte sie zahlreiche Grundstücke, Fahrzeuge, Luxusgegenstände aber auch Geld und Kryptowährungen in Milliardenhöhe beschlagnahmt.
https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/singapurer-geldwaschereifall-schweizer-banken-erhalten-millionenbussen-aktien-von-ubs-%26-julius-bar-in-rot-1034872434?utm_source=chatgpt.com
Du liebe Güte, das alles mit dem Wissen des Fürsten? Kaum zu glauben…
Eine Bank, die davon lebt, bei Steuerhinterziehung zu helfen, Bestechungsgelder zu verstecken, Drogengeld zu bunkern. Und Eigentümer ist der Fürst von Liechtenstein…
Kommen Sie nach Liechtenstein. Da werden Sie geholfen.
Keine Banken waschen reiner …
als liechtensteiner.
Was ist da los im Zwergenstaat?
Der größte Skandal betraf Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Kunden der Bank.
Was passiert ist:
Ein ehemaliger LGT-Mitarbeiter, Heinrich Kieber, stahl interne Kundendaten.
Die Daten wurden später an den deutschen Geheimdienst verkauft.
Daraufhin erhielten deutsche Ermittler Informationen über Hunderte reiche Steuerhinterzieher, die Geld über Stiftungen in Liechtenstein versteckt hatten.
Folgen:
Über 1.000 Verdächtige gerieten ins Visier der Steuerfahndung.
Prominente Fälle, z. B. der damalige Post-Chef Klaus Zumwinkel, wurden öffentlich.
Die Bank musste später rund 50 Millionen Euro Strafe zahlen und auch Mitarbeiter beteiligten sich an Strafzahlungen.
Milliarden an Kundengeldern wurden danach aus der Bank abgezogen.
Der Vorwurf der Ermittler:
Bankberater hätten reiche Kunden aktiv beraten, wie sie Vermögen über Stiftungen verstecken und Steuern umgehen können.
War da nicht mal was mit Klaus Zumwinkel, dem Ex-Post-Chef, und seinen versteckten Millionen? Wurden da nicht heimlich CDs verscherbelt? Wer hat eigentlich mehr Dreck am Stecken? Die Bank, der Veruntreuer oder der, der noch einen Reibach mit den verkauften Daten macht?
Auch in den USA geriet die LGT in Kritik.
Ein Bericht des US-Senats warf der Bank vor, amerikanischen Kunden beim Verstecken von Vermögen vor dem Finanzamt geholfen zu haben. Die Untersuchung sprach von einer „Kultur der Geheimhaltung und Täuschung“.
Dabei ging es um Tausende US-Kunden, die Milliardenbeträge auf Offshore-Konten versteckt haben sollen.
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
Mindestens vier große in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden haben Liechtensteiner Banken einem Pressebericht zufolge zur Geldwäsche genutzt. Die Kriminellen hätten dazu Stiftungen gegründet, die in dem Fürstentum Bankkonten eröffneten, berichtet die Madrider Zeitung «El País». Auch kolumbianische Drogenkartelle, hätten so große Geldmengen vor den Behörden versteckt. Über Liechtensteiner Bankkonten hätten die in den vergangenen Jahren ausgehobenen Banden Schiffe bezahlt, die Kokain von Kolumbien nach Spanien brachten.
Gelder aus spanischem Korruptionsskandal
«El País» berichtet weiter, auch Gelder aus dem großen Betrugs- und Korruptionsskandal im südspanischen Marbella seien in das Fürstentum geflossen. Im Zuge der Affäre waren vor zwei Jahren die gesamte Stadtverwaltung des Nobel-Badeortes abgesetzt und Dutzende Politiker festgenommen worden. Der Schaden durch Bestechung und Veruntreuung im Zusammenhang mit der Vergabe von Baugenehmigungen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Nach nur 10 Minuten auf diesem Blog kann man diese Überschrift wohl bestätigen. Unglaublich, wieviel kriminelle Energie in so einem kleinen Land herrschen kann. Und selbst die Bank wurde wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung ind Geldwäscherei verurteilt. Einfach unglaublich!
Der Fürst von Liechtenstein hat sehr weitreichende politische Macht. Dadurch entsteht eine besondere Situation:
– Die größte Bank des Landes gehört der Herrscherfamilie
– diese Familie hat gleichzeitig politische Macht im Staat
Kritiker sehen darin ein mögliches Interessenkonflikt-System:
1. Politik und Finanzindustrie sind eng verbunden
Entscheidungen über Finanzgesetze könnten indirekt den Interessen der Familie dienen.
2. Liechtenstein als Finanzplatz
Lange Zeit profitierte das Land stark von Bankgeheimnis und Stiftungsstrukturen, die auch von LGT genutzt wurden.
3. Steueraffären
Während der Liechtensteiner Steueraffäre wurde besonders kritisch diskutiert, dass die Bank der Herrscherfamilie im Zentrum internationaler Ermittlungen stand.
Diese Kombination ist der Grund, warum die LGT bei internationalen Skandalen häufig auch politisch diskutiert wird.
Fragen Sie den Fürsten.
E-Mailadresse des Sekretariats des Fürsten: sf@sfl.li
Liechtenstein als Versteck für Schwarzgeld, für Russengelder, für Drogengelder, für veruntreute Entwicklungshilfegelder, der Vizepräsident der Liechtensteiner Treuhandkammer Anton Wyss wird wegen Förderung von Transaktionen von sanktionierten russischen Geldern selbst sanktioniert, der aktuelle Präsident der Treuhandkammer Stefan Wenaweser ein überführter Dieb, der Unterlagen aus Gerichtsakten gestohlen hat, die Skandale wie Perry, Bacardi, Hartlaub, oder der der Asturion Stiftung der Witwe des saudischen Königs Fahd, in denen die Stifter oder Begünstigten von Treuhändern verraten und von der liechtensteiner Justiz an der Nase herum geführt werden, 800 verwaiste Zombie Trusts und der Europarat, der Liechtenstein Antikorruptionsmassnahmen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und selbst den Fürsten verordnet.
Liechtenstein zerstört seine Reputation mit voller Wucht. Und der Fürst schaut den ganzen Machenschaften duldend zu.
Geldwäscheskandal bei der LGT, Steuerskandal bei der LGT … und Eigentümer der LGT ist der Fürst.
Und das lässt sich die Staatengemeinschaft gefallen? Das lassen sich die USA gefallen? Das lässt sich der Europarat gefallen?
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO kritisiert, dass Liechtenstein keine ausreichend koordinierte Gesamtstrategie gegen Korruption hat.
Empfohlen wird:
> eine umfassende nationale Integritätsstrategie
> basierend auf einer systematischen Risikoanalyse für Korruption.
https://www.coe.int/en/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Liechtenstein scheint ein rechtsfreier Raum zu sein. Und auch die LGT scheint sich nicht immer an Recht und Gesetz zu halten, wenn Sie schon erhebliche Bussen wegen Geldwäscherei und Beihilfe zu Steuerhinterziehung zahlen musste.
Als Monarch sollte man ein Vorbild sein und mit gutem Beispiel vorangehen.
Wenn schon die LGT Bank, die dem Fürsten gehört, in so viele Skandale verwickelt war, dann scheint das das Vorbild zu sein, welches der Fürst vorlebt.
Juristisch trägt der Fürst wohl keine direkte Verantwortung für die Korruption und die Wirtschaftskriminalität im Staat, solange er nicht selbst beteiligt ist.
Politisch und moralisch wird jedoch häufig argumentiert, dass seine großen Machtbefugnisse auch eine besondere Verantwortung für die Integrität des Systems begründen.
Eine Verantwortlichkeit des Fürsten dürfte daher anzunehmen sein.
Kriminelle Treuhänder veruntreuen Gelder , kapern mithilfe nicht neutraler Richter und Richterinnen Stiftungen und Trusts und plündern diese, selbst die Bank des Fürsten wird wegen Geldwäscherei und Beihilfe zur Steuerhinterziehung verurteilt. Und das möchte ein Finanzplatz sein? Das ist eher ein Zentrum für Finanzkriminalität. Und das unter den Augen des Fürsten.
Der Fürst erinnert an Berlusconi: Mit seiner LGT-Bank hat er demonstriert, dass Recht und Gesetz „kreativ“ zum eigenen Vorteil ausgelegt werden können.
Warum wohnen der Fürst und der Erbprinz in der Burg hoch über Vaduz?
Damit sie in dem moralisch bankrotten Sumpf in ihrem Land nicht versinken.
Singapore penalises nine financial institutions over 2023 money laundering case
https://www.reuters.com/markets/us/singapore-penalises-nine-financial-institutions-over-2023-money-laundering-case-2025-07-04/
Nach der großen Steuerdatenaffäre untersuchten auch andere Staaten – insbesondere die USA – das Offshore-Geschäft von Liechtensteiner Banken. Dabei ging es um mögliche Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch US-Kunden.
Diese Verfahren waren eher Folgen oder Ableger des ursprünglichen Skandals, aber politisch durchaus brisant.
Die LGT Bank steht stärker im Fokus als andere Banken, weil sie der herrschenden Fürstenfamilie gehört und gleichzeitig der zentrale Akteur des Finanzplatzes Liechtenstein ist.
Was nützt eine LGT-Bank, wenn man überall in den Medien lesen kann, dass die Justiz in Liechtenstein korrupt ist und man im Zweifel bei Rechtsstreitigkeiten aufgrund der Korruption und Vetternwirtschaft in Liechtenstein kein Recht bekommt.
Mag sein, dass der Fürst Milliarden hat, aber er ist ein armer Tropf, denn mittlerweile pfeifen doch die Spatzen vom Dach, dass in seinem Land die Korruption und die Finanzkriminalität blühen wie sonst nirgends in Europa und sein Land als Räuberhöhle enttarnt ist. Und das er zumindest moralisch die Verantwortung dafür trägt. Der Fürst ist entblösst. Armer Fürst, mir tut sehr leid.
Die symbolische Wirkung der Zombie Trusts ist nicht zu unterschätzen:
Die Trust-Industrie ist ein zentraler Pfeiler Liechtensteins. Sie verwaltet einen großen Teil des etwa 900 Mrd.-Dollar-Finanzsektors. Wenn genau dieser Bereich plötzlich blockiert wird, wirkt das international wie ein System-Stresstest für den gesamten Finanzplatz. Und bei diesem Stresstest hat Liechtenstein bisher völlig versagt.
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO richtet sich in ihren Berichten nicht nur an die Exekutive, sondern auch direkt an die Judikative und Strafverfolgung. Dazu gehören beispielsweise Empfehlungen:
– Ethik‑ und Integritätstrainings für Richter und Staatsanwälte.
– Verhaltenskodizes, die über reine Strafbestimmungen hinausgehen.
– Massnahmen zur Verbesserung der Unabhängigkeit der Justiz (z. B. Einfluss bei Besetzungen, Transparenz).
– Schutz für Richterschaft und Staatsanwaltschaft vor politischem Druck.
Wenn die Richterschaft und Staatsanwaltschaft politischen Druck ausgesetzt sind, dann ist die Justiz in Liechtenstein nicht neutral. Dass die Vorgaben des Europarats seit 2020 nicht vollständig umgesetzt worden sind, zeigt, dass die Möglichkeit des politischen Drucks auf die Justiz absichtlich aufrecht erhalten werden sollte.
Ein Finanzstandort ohne neutrale Justiz, weil diese bewusst vermieden werden soll, ist riskant und sollte gemieden werden.
https://eucrim.eu/news/greco-fourth-round-evaluation-report-on-liechtenstein/?utm_source=chatgpt.com
All das, was in letzter über Liechtenstein ans Tageslicht gekommen ist, spricht für massive organisierte Kriminalität in diesem Land.
Die Zeitungen berichten über immer mehr Fälle, in denen Eigentümer angeblich nicht mehr frei auf ihr Vermögen zugreifen konnten, obwohl es in liechtensteinischen Strukturen lag.
Diese Fälle erzeugen ein heikles Signal:
– Das System soll Vermögen schützen
– gleichzeitig wird behauptet, dass Vermögen dem Zugriff der Eigentümer entzogen worden sein könnte.
Für einen Finanzplatz, der Sicherheit verspricht, ist das besonders problematisch.
Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Man versteht nicht, weshalb Liechtenstein (bzw. der Fürst oder der Erbprinz) nicht einfach seriösen, anständigen und ehrlichen Bankgeschäften nachgeht, sondern darüber hinaus signifikante Korruption und Finanzkriminalität duldet.
Liechtenstein ist als Schwarzgeldbunker reich geworden. Die Zeiten sind vorbei und auch die kriminellen Maschen sind aufgeflogen. Der Fürst ist entblößt.
Diese Woche war ein indischer Minister zu Besuch in Liechtenstein.
In Liechtenstein wurde bei der LGT-Bank Schwarzgeld aus Indien versteckt, einige der Kontoinhaber wurden in Indien verurteilt:
Black money: 18 Indians on Liechtenstein List
They have total assessed income of Rs 39.66 crore in the European tax haven’s LGT Bank. https://indianexpress.com/article/news-archive/web/black-money-18-indians-on-liechtenstein-list/