Die Liechtensteiner sind unverbesserlich.

Matthias Langer säuselt im «Vaterland»: «Steuerliche Klarheit ist nicht Steuerflucht». Langer ist Partner bei der «actusag». Slogan: «Wir denken Steuern neu».

Er spricht Deutsch, Englisch und Latein, da muss ja was dabei rauskommen. Unterstützt wird er dabei von einem «Head of Tax», einem «Senior Tax Associate» und einem «Tax Associate». Sowie einem «Technical Lead Tax Innovation». Der spricht ebenfalls Latein, was offenbar eine Voraussetzung für die Beschäftigung mit Steuern zu sein scheint.

Auf jeden Fall gebe es kein steuerehrlicheres Land als das Fürstentum, es erfülle sämtliche internationale Transparenzstandards, vom Automatischen Informationsaustausch bis zu OECD-Vorgaben.

Das ist natürlich meilenweit von der Realität entfernt. Denn neben dem Wenigen, was Langer sagt, ist es wichtiger, daran zu erinnern, was er verschweigt.

Zunächst: wenn sich Liechtenstein steuerehrlicher gemacht hat, dann nur aufgrund massivstem Druck aus dem Ausland. Selbsterkenntnis war da null. Noch während der Schlacht im Steuerstreit mit vielen Ländern sahen die meisten Treuhänder nichts Unrechtes in ihrem Tun, zuvorderst der legendäre Herbert Batliner, der Erfinder der Familienstiftung als Steuerhinterziehungsvehikel.

Er war so harthörig, was sich da zusammenbraut, dass seine grossartige und hochdekorierte Karriere ganz übel endete. Aber wir sind in Liechtenstein; seine Tochter führt die Familientradition weiter. Natürlich strikt legal, wie auch schon Papa.

Auch der Beitritt zu Automatischen Informationsaustausch (AIA) erfolgte keineswegs aus besserer Einsicht, sondern aus Bauernschläue. Bevor etwas Unvermeidliches aufgezwungen wird, machen wir’s lieber freiwillig und behaupten, dass wir in uns gegangen seien und nun eine «Weissgeldstrategie» verfolgen würden.

Was schon immer so war und weiterhin so sein wird: der Liechtensteiner Treuhänder wird einen Neukunden niemals nach dem steuerliche Zustand seines Vermögens fragen. Denn was er nicht weiss, macht ihn nicht heiss. Er wird allerhöchstens beiläufig darauf hinweisen, dass der Kunde bitteschön bestätigen solle, dass er keinen Anlass für den Verdacht der Geldwäsche bietet. Denn um sie zu kriminalisieren, gilt Steuerhinterziehung häufig als Vortat.

Weist der Kunde selbst darauf hin, dass er gerne ein paar Vorschläge im steuerlichen Bereich hätte, holt der Treuhänder gerne und routiniert aus.

Da gäbe es einmal die legale Steueroptimierung. Denn wer zahlt schon gerne mehr Steuern als unbedingt nötig, nicht wahr.

Deutet der potenzielle Neukunde an, dass das noch nicht ganz seinen Vorstellungen entspräche, weiss der Treuhänder, dass er nun einen drauflegen muss.

Er schaut sich zur Sicherheit nochmals den Gesamtwert der Güter und Vermögen an, die der potenzielle Kunde ihm arglos zu treuen Händen überlassen möchte. Handelt es sich um eine mindestens siebenstellige Summe und steht zuvorderst keine Eins, dann präsentiert er weitere Möglichkeiten.

Angefangen bei einer Stiftung, einem Trust, einer Anstalt, weitergeführt in einer Holdingstruktur mit Ausflügen auf kleine Inseln im Meer.

Die Idee ist immer die gleiche. Wenn zwischen dem Besitzer oder dem beneficiary owner und der Kohle genügend Abstand existiert, dann muss er ja auch keine Steuern für etwas zahlen, das ihm eigentlich gar nicht gehört.

Das ist die schöne Seite der Medaille. Die hässliche: durch diese Distanz ist sein Zugriffsrecht, ja nur schon sein Informationsrecht stark gefährdet.

Was ihm sein treuer Treuhänder in Liechtenstein nämlich nicht sagt: je grösser die Distanz Besitzer – Besitztum, desto grösser die Gefahr, dass sie unendlich wird. Der Zugriff auf den Besitz nicht mehr möglich ist, weil ihn sich der Treuhänder eingesackt hat …

29 Kommentare
  1. Das kriminelle System in Liechtenstein
    Das kriminelle System in Liechtenstein sagte:

    Das Schema ist so einfach wie genial:

    Richterinnen und Richter ermöglichen kriminellen Treuhändern, innerhalb kürzester Zeit Mit-Stiftungsräte absetzen zu lassen, so dass diese dann die alleinige Herrschaft über eine Stiftung oder einen Trust erlangen können.

    Dann bestreiten die kriminellen Treuhänder die Begünstigtenstellung der Begünstigten oder entziehen ihnen die Begünstigtenstellung gleich ganz. Die Begünstigten müssen dann erst dagegen klagen, wobei diese Verfahren von den selben Richterinnen und Richtern dann absichtlich in die Länge gezogen werden. In dieser Zeit haben die Begünstigten keinerlei Einblick in die Stiftungsverwaltung, die kriminellen Stiftungsräte können sich in der Zeit völlig unkontrolliert bereichern.

    Dann verweigern die kriminellen Stiftungsräte den Begünstigten einfach deren gesetzliches Informationsrecht. Die Begünstigten müssen auch erst dagegen klagen, wobei auch diese Verfahren von den Richterinnen und Richtern künstlich in die Länge gezogen werden. Die Begünstigten haben auch in dieser Zeit keinerlei Einblick in die Stiftungsverwaltung, die kriminellen Stiftungsräte können sich auch in dieser Zeit völlig unkontrolliert bereichern.

    Um die Begünstigten zu inkriminieren und zu zermürben, erstatten die kriminellen Stiftungsräte dann noch Strafanzeigen gegen die Begünstigten in Liechtenstein und in deren Heimatländern.

    X-Mal durchgespielt in Liechtenstein, es ist ein ausgefeiltes und eingespieltes System.

    Und all das unter den Augen des Fürsten und der Landesregierung.

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    • Das System ist aufgeflogen
      Das System ist aufgeflogen sagte:

      Zahlreiche Medienberichte sowie dieser Blog haben auf dieses in Liechtenstein existierende System hingewiesen. Das System ist aufgeflogen, Fürst, Landesregierung und Justiz im Ländle stehen entblösst da.

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    • Das systematische Vorgehen - mit Duldung der Justiz
      Das systematische Vorgehen - mit Duldung der Justiz sagte:

      Der Fall der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

      Am Landgericht hat Landrichterin Schöpf-Herberstein die Machenschaften der Treuhänder nicht beanstandet oder gar Konsequenzen gegen diese gezogen. Natürlich nicht.

      Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

      Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

      Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

      Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

      Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

      Richterin Schöpf-Herberstein hat das Verhalten der Treuhänder mitgetragen.

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    • Tagesspiegel: "Liechtenstein: Hort der Kriminellen"
      Tagesspiegel: "Liechtenstein: Hort der Kriminellen" sagte:

      Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
      Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.

      Mindestens vier große in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden haben Liechtensteiner Banken einem Pressebericht zufolge zur Geldwäsche genutzt. Die Kriminellen hätten dazu Stiftungen gegründet, die in dem Fürstentum Bankkonten eröffneten, berichtet die Madrider Zeitung «El País». Auch kolumbianische Drogenkartelle, hätten so große Geldmengen vor den Behörden versteckt. Über Liechtensteiner Bankkonten hätten die in den vergangenen Jahren ausgehobenen Banden Schiffe bezahlt, die Kokain von Kolumbien nach Spanien brachten.
      Gelder aus spanischem Korruptionsskandal

      «El País» berichtet weiter, auch Gelder aus dem großen Betrugs- und Korruptionsskandal im südspanischen Marbella seien in das Fürstentum geflossen. Im Zuge der Affäre waren vor zwei Jahren die gesamte Stadtverwaltung des Nobel-Badeortes abgesetzt und Dutzende Politiker festgenommen worden. Der Schaden durch Bestechung und Veruntreuung im Zusammenhang mit der Vergabe von Baugenehmigungen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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  2. Latein?
    Latein? sagte:

    Möchten die Herren damit Römer als Kunden akquirieren, die Latein sprechen? Oder freuen sie sich auf ihren Urlaub in Rom, um mal wieder mit den Römern Latein zu sprechen?

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  3. Europarat beanstandet mangelnde Antikorruptionsmassnahmen bei Justiz, Regierungsmitgliedern und beim Fürsten
    Europarat beanstandet mangelnde Antikorruptionsmassnahmen bei Justiz, Regierungsmitgliedern und beim Fürsten sagte:

    Selbst der Europarat hat das Zusammenwirken von Justiz und Finanzelite schon erkannt:

    Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz, Regierungsmitgliedern und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten
    https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0

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    • Klaus
      Klaus sagte:

      Der Europarat formuliert sehr diplomatisch, um den Mitgliedsländern nicht auf die Füsse zu treten. Im Klartext ist das doch: Liechtenstein hat erhebliche Probleme mit Korruption. Oder aber: In Liechtenstein hat null Probleme mit systemischen Korruption.

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    • Harald Brunner
      Harald Brunner sagte:

      Die GRECO meint mit Korruption doch nicht die Ebene, dass ein krimineller Treuhänder einem Richter Geld geben würde dafür, dass der Richter das Recht beugt.

      Die GRECO geht doch auf die oberste Ebene und stellt zwischen den Zeilen in den Raum, dass Liechtenstein die Merkmale einer Zentralregierung in der Person des Fürsten erfüllt. Und dass von oben geduldet oder erwünscht wird, dass sich die Untertanen an Ausländern bereichern dürfen, was und weil dies den Wohlstand im Land nährt. Den betroffenen Opfern wird eine Justiz vorgegaukelt, in der Richter von Fürsten Gnaden handeln.

      So verstehe ich den Bericht der GRECO in Ziffern 17, 21 und 24.
      https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0

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    • Europarat über Liechtenstein: „Gleichzeitig besteht aufgrund der geringen Landesgrösse ein erhöhtes Risiko von Vettern- und Günstlingswirtschaft.“
      Europarat über Liechtenstein: „Gleichzeitig besteht aufgrund der geringen Landesgrösse ein erhöhtes Risiko von Vettern- und Günstlingswirtschaft.“ sagte:

      In III. Ziffer 15 des Berichts der Antikorruptionsbehörde lautet es:

      „Gleichzeitig besteht aufgrund der geringen Landesgrösse ein erhöhtes Risiko von Vettern- und Günstlingswirtschaft.“

      Na sowas, wer hätte das gedacht…

      Hier der Bericht:
      https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0

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  4. Schlauwi Schlumpf
    Schlauwi Schlumpf sagte:

    So eine Beratung von diesem Herrn Lauer auf Latein zum Doppelbesteuerungsabkommen würde ich ja für mein Leben gerne hören. 🤪
    Conventio de vitanda duplici taxatione…

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  5. n-tv: Geschäfte mit reichen Russen - Liechtensteiner Treuhänder flüchten vor US-Sanktionen
    n-tv: Geschäfte mit reichen Russen - Liechtensteiner Treuhänder flüchten vor US-Sanktionen sagte:

    Die Finanzbranche spielt eine herausragende Rolle für die Wirtschaft Liechtensteins. Auch wohlhabende Russen nutzen die Angebote des Fürstentums, um Geld zu parken, zu verstecken oder Steuern zu optimieren. Der lange Arm der US-Sanktionsbehörden versetzt die Branche in Panik.

    Geschäfte mit reichen Russen bringen das Fürstentum Liechtenstein in die Bredouille. Um Russland nach dem Angriff auf die Ukraine zu schwächen, haben sich die USA auch die Vermögen der Oligarchen vorgeknöpft. Ein Ziel sind Stiftungen in Liechtenstein: Einige dieser Finanzvehikel und die mit ihrer Leitung betrauten Treuhänder wurden von den USA auf eine Sanktionsliste gesetzt.

    Die Angst vor dem langen Arm der US-Behörden löste in der Branche Fluchtbewegungen aus: Treuhänder sprangen reihenweise von Stiftungen ab, die Russland-Beziehungen pflegten – mit oder ohne Sanktionen. Damit sind Hunderte Stiftungen mit Vermögen von insgesamt mehreren Milliarden Franken praktisch eingefroren, wie zwei Insider erklären.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Liechtensteiner-Treuhaender-fluechten-vor-US-Sanktionen-article25802555.html

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  6. Michael
    Michael sagte:

    Woher sollen denn die jungen neuen Kunden kommen, die ihr Geld in eine Räuberhöhle bringen wollen? Latein sprechende Oligarchen aus Kasachstan?

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  7. Klarheit statt Wahrheit
    Klarheit statt Wahrheit sagte:

    Liechtenstein hat sehr große Probleme mit seiner Vertrauenswürdigkeit.

    Die 475 mit sanktionierten russischen Geldern infizierten Trusts beweisen, dass es alles andere als ein sauberer Finanzplatz ist.

    Die zahlreichen Berichte über ein kriminelles System, mit dem Stiftungen und Trusts systematisch gekapert und anschließend ausgeraubt werden.

    Und jetzt noch der Bericht des Europarats, dass Anti-Korruptionsmaßnahmen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und sogar das Staatsoberhaupt, den Fürsten erforderlich sind.

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  8. Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein
    Rat für Betroffene krimineller Aktivitäten in Liechtenstein sagte:

    Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:

    1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.

    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

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  9. Advice for Victims of Criminal Activities in Liechtenstein
    Advice for Victims of Criminal Activities in Liechtenstein sagte:

    We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:

    1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
    If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
    Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.

    Contact Information:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
    If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.

    Antworten
  10. Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

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  11. Richterin Esther Schneider urteilt im Krankenstand in Liechtenstein
    Richterin Esther Schneider urteilt im Krankenstand in Liechtenstein sagte:

    Kurioses aus der Nebenjob-Praxis in der Justiz: Wer sich am österreichischen Bundesverwaltungsgericht krankgemeldet hat, kann am Verwaltungsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein Recht sprechen. Die „Krone“ kennt die Details.

    Zu einem Kuriosum kam es im Fall von S. Ende Februar 2024: Damals wurden ihr am BVwG Akten abgenommen. Begründung: ein vorhersehbar längerer Krankenstand. In ebendiesem Krankenstand fand die Richterin jedoch Zeit, ihrem Nebenjob nachzugehen. Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofes in Liechtenstein bestätigt der „Krone“, dass S. als eine von fünf Richtern sowohl am 15. März als auch am 5. April 2024 an den Sitzungen teilgenommen hat.https://www.krone.at/3955944

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    • Doppelverdienerin
      Doppelverdienerin sagte:

      Vielleicht laufen ja die Beamtenbezüge in Österreich im Krankheitsfall weiter und gibt es in Liechtenstein nur im Fall von Teilnahme die Sitzungsgelder. Im Artikel steht: Laut dem liechtensteinischen Bezügegesetz erhalten nebenamtliche Richter Sitzungsgelder von 1200 Franken (1297 Euro) für einen ganzen Tag.

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    • Schöne Richter habt ihr da am FL-Verwaltungsgerichtshof
      Schöne Richter habt ihr da am FL-Verwaltungsgerichtshof sagte:

      Der Verwaltungsgerichtshof in Liechtenstein besteht aus den gleichen Richtern wie der Oberste Gerichtshof in Liechtenstein.
      Der Verwaltungsgerichtshof, sprich der Oberste Gerichtshof on Liechtenstein können stolz sein auf Richter, die in österreichischen Bundesverwaltungsgericht längerfristig krank sind, aber gleichzeitig am Verwaltungsgericht in Liechtenstein tätig sind. Bloss weil man in Österreich krank ist, ist man ja noch lange nicht in Liechtenstein krank.

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  12. Welt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Welt: „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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    • Rudolf
      Rudolf sagte:

      Das scheint ein wirklich überaus kriminelles System in Liechtenstein zu sein. Man hilft zusammen, um an die Vermögen von Trusts und Stiftungen zu kommen, was offensichtlich am laufenden Band passiert. Mit Wissen und ohne Einschreiten des Fürsten!

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  13. DER SPIEGEL titelte: „Es ist ein Spinnennetz“
    DER SPIEGEL titelte: „Es ist ein Spinnennetz“ sagte:

    Längst hat sich auch der BND (Bundesnachrichtendienst) mit dem Fürstentum Liechtenstein befasst. Die Dienstler wissen allzugenau, wer dort sein Geld bunkert: rechtlich versteckt in einer anonymen Stiftung, gebunkert auf einem Schweizer Konto. Liechtenstein und die Schweiz stellen für derlei Zwecke ein einheitliches Geschäftsmodell bereit: Für Drogenbarone und Paramilitärs, gestürzte Tyrannen, Menschenhändler, Waffenschieber und andere Reiche, die sich zuhause im Glanz ihres unbefleckten Ruhmes sonnen wollen.
    https://www.anstageslicht.de/themen/finanzsystem/whistleblower-rudolf-elmer-gegen-bank-julius-baer/vom-ende-des-schweizer-bankgeheimnis

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  14. Die Büttel im Gericht
    Die Büttel im Gericht sagte:

    Anscheinend machen sich Richter und Richterinnen in Liechtenstein zu Bütteln der Treuhänder, damit diese Stiftungen und Trusts plündern können. Und das nennt sich dann Finanzplatz.

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  15. Bernhard
    Bernhard sagte:

    Ein Land, bei dem die Justiz ganz offensichtlich korrupt zu sein scheint, und bei dem das Staatsoberhaupt zusieht, wie die Wirtschaftskriminalität blüht, sollte von der internationalen Staatengemeinschaft zur Rechenschaft gezogen werden.

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  16. Mario
    Mario sagte:

    Die Verantwortung des Fürsten für das offenbar in Liechtenstein inhärente kriminelle System sollte von einem unabhängigen internationalen Gericht geprüft werden. Die Opfer sind keine Liechtensteiner und der Fürst steht nur in seinem Mini-Land über dem Recht, nicht aber in den 99,99999999999 % der Welt.

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  17. Millionenbeträge „verschwinden“
    Millionenbeträge „verschwinden“ sagte:

    Klaus LINS, Mitarbeiter in einer der verschwiegensten Treuhandkanzleien weltweit, konkret bei der Kanzlei «Prof. Dr. Herbert BATLINER» in Vaduz, Liechtenstein, vermag es nicht mehr mit seinem Gewissen zu vereinbaren, wenn nach dem Ableben der Stiftungsgeber Millionenbeträge beim Treuhänder einfach so ‚verschwinden‘. Bei einer anonymen Stiftung gibt es nur zwei Personen, die Bescheid wissen: der Stiftungsgeber und sein Treuhänder. LINS wurmt es auch, dass oftmals Gelder, die nach dem Tod der Stiftungsgründer für gemeinnützige Zwecke vorgesehen sind, dort nicht ankommen. Er kündigt. Und nimmt eine kleine Datensammlung mit. Auf einer CD. Er übergibt sie dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.

    In Hamburg macht man 1997 eine Geschichte daraus. Eine allererste. Als Interview mit «Prof. Dr. Herbert BATLINER». Der kann sich denken, wer die Daten mitgenommen und seinen Ruf der absoluten Diskretion beschädigt hat: Klaus LINS.

    BATLINER verklagt ihn, LINS wird in Österreich verhaftet, zu Gefängnis verurteilt und zu einer Strafzahlung: an BATLINER. Weil LINS das Geld nicht hat, verkauft er den gleichen Datensatz an die Illustrierte stern.
    https://www.anstageslicht.de/themen/finanzsystem/whistleblower-rudolf-elmer-gegen-bank-julius-baer/vom-ende-des-schweizer-bankgeheimnis

    Antworten
  18. Dirty Harry
    Dirty Harry sagte:

    Dieses Liechtenstein scheint ja wirklich ein Nest zu sein, in dem sich übermäßig viele kriminelle tummeln und es eine korrupte Justiz zu geben scheint. Und einen Fürsten als Chef von allem.

    Antworten

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