Banküberfall? Betrug? Unterschlagung? Kinderkram im Vergleich zum Fürstentum.

Ein Bankräuber, ein Betrüger oder jemand, der unterschlägt, alle diese Gangster müssen einigen Aufwand betreiben, laufen dabei ein nicht unbeträchtliches Risiko, und wenn sie erwischt werden, müssen sie die Beute herausrücken und einige Jahre im Knast verbringen.

Denn in einem Rechtsstaat sind Polizei und Justiz dazu da, die Enteigneten zu beschützen und die Diebe zu sanktionieren.

Das ist im Fürstentum alles etwas anders. Ganz anders.

Zunächst einmal ist der Aufwand, um sich in den Besitz von fremden Eigentum zu setzen, unvergleichlich kleiner. Es reicht völlig, Treuhänder zu sein, als solcher als Stiftungsrat zu amtieren, und Jackpot.

Nur ganz blöde Exemplare greifen dann direkt in den ihnen anvertrauten Geldtopf. Das sind Verzweiflungstaten in höchster Not, wenn zum Beispiel die brasilianische Geliebte ultimativ weitere Zuwendungen fordert. Oder wenn man unbedingt seine Rolls-Royce-Sammlung up to date halten will.

Der clevere Treuhänder macht das ganz anders. Er entledigt sich zuerst der Begünstigten und allfällig nicht in Komplizenschaft mit ihm verbundenen Stiftungsräte. Dann kann er unkontrolliert und ungehemmt schalten und walten, wie es ihm gefällt. Denn mit dem Wegfall der Begünstigung entfällt natürlich auch das Informationsrecht.

Dieser Zustand kann problemlos mehrere Jahre, viele Jahre so andauern. Bis die Stiftung ausgeplündert ist oder die Begünstigten, was aber die Ausnahme ist, sich ihren Status und damit das Informationsrecht zurückerobert haben.

Aber auch das ist nur in Ausnahmefällen so. Selbst wenn das Informationsrecht wieder in Kraft ist, was soll der Begünstigte schon gross machen, wenn er einfach nicht informiert wird? Unter irgend einem Vorwand oder auch ohne.

Er kann höchstens das machen, was er schon vorher tat. Hier kommen wir zur Besonderheit des Diebstahls nach Fürstenart. Ausserhalb des Fürstentums gibt es eine Justiz, die zwar auch nicht immer perfekt arbeitet, aber auf jeden Fall nicht auf der Seite der Diebe steht, sondern die Bestohlenen normalerweise beschützt.

Die liechtensteinische Justiz funktioniert ganz anders. Alle Richter wissen, dass sie ihre Anstellung und das damit verbundene üppige Gehalt der Huld des Fürsten, bzw. seines Stellvertreters auf Erden, Erbprinz Alois, verdanken. Und wiedergewählt werden wollen, wobei der Fürst die Hälfte der Stimmen plus den Stichentscheid auf seiner Seite hat.

Es ist allgemein bekannt, dass das Fürstenhaus die zwei grössten Banken des Ländle betreibt (LGT und LLB) und somit am Wohlergehen der Treuhänder höchlichst interessiert ist.

Wird ein Treuhänder zum Untreuhänder, dann wendet sich der Betrogene natürlich an die Strafverfolgungsorgane. Die Staatsanwaltschaft kann gar nicht mehr zählen, wie viele Nichtanhandnahmeverfügungen mangels Anfangsverdacht sie schon ausgestellt hat.

Daraufhin wendet sich der Bestohlene an die Zivilgerichte. Die fällen Urteile gegen ihn mit Windeseile. Geht es um die Beurteilung seiner Anliegen, also zum Beispiel die Wiedereinsetzung als Begünstigter oder sein Informationsrecht, dann legt im Vergleich eine Schnecke ein rasantes Tempo vor.

Für jeden Entscheid vergehen Monate, Jahre, viele Monate, viele Jahre. In jeder Instanz, wohlgemerkt. Und ist mal die oberste Stufe der Leiter erreicht, was nur in den seltenen Fällen vorkommt, dass der Betrogene noch finanzielle Mittel hat, dann wird der Fall auch gerne wieder zur Neubeurteilung nach unten durchgereicht.

Und schon kann das Spiel wieder von vorne beginnen.

Kriminelles Handeln, das von der Justiz gedeckt und unterstützt wird, das ist in Kerneuropa absolut einmalig. Das ist der Sonderfall Liechtenstein.

Unverständlich, dass es immer noch tollkühne Stifter gibt, die in diesem Unrechtsstaat ihre Stiftung zu vermeintlich treuen Händen übergeben wollen. Und sich in diesem Moment endgültig vom in ihr enthaltenen Vermögen verabschieden sollten. Das machst vielleicht den Trennungsschmerz leichter.

23 Kommentare
  1. Das systematische Vorgehen - mit Duldung der Justiz
    Das systematische Vorgehen - mit Duldung der Justiz sagte:

    Der Fall der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.

    Am Landgericht hat Landrichterin Schöpf-Herberstein die Machenschaften der Treuhänder nicht beanstandet oder gar Konsequenzen gegen diese gezogen. Natürlich nicht.

    Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.

    Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.

    Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.

    Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.

    Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.

    Richterin Schöpf-Herberstein hat das Verhalten der Treuhänder mitgetragen.

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    • Stiftungen in Liechtenstein – Erfahrungsbericht Risiken
      Stiftungen in Liechtenstein – Erfahrungsbericht Risiken sagte:

      Die Kanzlei Dr Krüger informiert über eine sehr interessante Doku über das Thema Familienstiftung. Ein kürzlich erschienenes Video von Plusminus beleuchtet die Schattenseiten der liechtensteinischen Familienstiftungen, die einst als sichere Hafen für Vermögen galten. Die Doku zeigt, wie immer mehr Erben um ihr Erbe kämpfen, während einige Treuhänder großzügig aus den Stiftungen schöpfen. In der Sendung werden Hintergründe aufgedeckt und konkrete Verbrauchertipps präsentiert, um Betroffenen in diesem undurchsichtigen Prozess zu helfen. Ein schockierender Einblick in die Welt der liechtensteinischen Vermögensverwaltung und ihrer möglichen Konsequenzen für die Erben.
      https://kanzlei-dr-krueger.de/stiftungen-in-liechtenstein-erfahrungsbericht-risiken/

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    • Wiederholte Fälle von Selbstbereicherung durch Treuhänder
      Wiederholte Fälle von Selbstbereicherung durch Treuhänder sagte:

      Zahlreiche Berichte zeigen, dass einzelne Treuhänder Vermögenswerte aus Stiftungen zweckwidrig entzogen oder in schwer nachvollziehbarer Weise „umgeleitet“ haben. Besonders bekannt wurde das sogenannte Dekantieren, bei dem Vermögen in neue Strukturen verschoben wird und Stifter oder Begünstigte anschließend mitgeteilt bekommen, die ursprünglichen Konten seien „leer“ – ohne nachvollziehbare Erklärung.
      Diese Praktiken haben das Vertrauen in den Finanzstandort und die Führung des Landes Liechtenstein schwer erschüttert.

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    • Der Mörder ist immer der Gärtner
      Der Mörder ist immer der Gärtner sagte:

      Die Justiz als Dienstleisterin der Treuhänder. So einen Sumpf gibt es auch nur im Ländle. Schön ausgedacht, nur leider aufgeflogen.

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  2. Korrumpierte Justiz
    Korrumpierte Justiz sagte:

    Wenn Gerichte oder Staatsanwaltschaften ihre Entscheidungen nicht unabhängig und rechtsstaatlich treffen, sondern durch politische Einflussnahme, persönliche Vorteile oder Druck gesteuert werden, ist die Justiz korrumpiert.

    Eine korrumpierte Justiz untergräbt zentrale rechtsstaatliche Prinzipien wie Unabhängigkeit der Gerichte, Gleichheit vor dem Gesetz und faire Verfahren. In der Folge verliert das Ausland das Vertrauen in den Staat, da Recht nicht mehr neutral angewendet wird, sondern käuflich oder politisch gesteuert erscheint.

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    • Unzureichende Rechtsdurchsetzung und strukturelle Interessenkonflikte
      Unzureichende Rechtsdurchsetzung und strukturelle Interessenkonflikte sagte:

      Mehrere Quellen berichten, dass das gerichtliche Vorgehen gegen Treuhänder in Liechtenstein für Geschädigte extrem schwierig sei:

      -Zivilprozesse dauern häufig jahrelang.
      -Die Justiz gilt als eng verflochten mit der Treuhänderbranche, was den Eindruck mangelnder Unabhängigkeit verstärkt.
      -Ermittlungen werden teils aufgrund „mangelnden Anfangsverdachts“ nicht aufgenommen.

      Diese Rahmenbedingungen untergraben die internationale Wahrnehmung eines funktionierenden, vertrauenswürdigen Rechtsstaats.

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  3. Schwere und organisierte Kriminalität
    Schwere und organisierte Kriminalität sagte:

    Wenn die Richter und Staatsanwälte kriminelle Machenschaften durchgehen lassen und sich zu Komplizen machen, handelt es sich um schwere und organisierte Kriminalität.

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  4. Unterstützt die Initiative gegen das Abtreibungsverbot!
    Unterstützt die Initiative gegen das Abtreibungsverbot! sagte:

    In Liechtenstein sind Abtreibungen bis heute verboten. Unsere Volksinitiative will das nun ändern – auch wenn der Erbprinz dagegen ist. Aber wir sind das Volk.

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  5. Sebastian
    Sebastian sagte:

    Liechtenstein ist bereits per Definition. Kein Rechtsstaat, da es keine echte Gewaltenteilung hat, der Fürst hat überall das letzte Wort. Das bedeutet aber auch, dass der Fürst die Verantwortung dafür trägt, wenn es in seinem Land kriminelle Strukturen und Korruption gibt.

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  6. Zombie-Trusts als Systemversagen: Wie Liechtenstein sein wichtigstes Kapital verspielt
    Zombie-Trusts als Systemversagen: Wie Liechtenstein sein wichtigstes Kapital verspielt sagte:

    Hunderte verwaiste „Zombie-Trusts“ sind ein Offenbarungseid. Wenn Strukturen ohne verantwortliche Treuhänder im Raum stehen und Milliardenvermögen blockiert sind, wirkt der Finanzplatz nicht stabil, sondern handlungsunfähig.

    Ein Standort, der von Vertrauen lebt, kann sich keinen regulatorischen Schwebezustand leisten. Jeder einzelne verwaiste Trust sendet das gleiche Signal: Kontrolle fehlt, Risiken sind ungelöst, die Governance greift nicht. Das beschädigt die Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit Liechtensteins.

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  7. Remo
    Remo sagte:

    Die Überschrift des Artikels muss richtig heissen „Die hohe Kunst des staatlich geduldeten Diebstahls“. Bitte korrigieren. Danke.

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  8. Michael
    Michael sagte:

    Wenn alle zusammenhelfen, kann man viel erbeuten:
    Treuhänder + Richter:innen + Staatsanwält:innen + Obrigkeit = perfekte Beutezüge.

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  9. DER SPIEGEL titelte: „Es ist ein Spinnennetz“
    DER SPIEGEL titelte: „Es ist ein Spinnennetz“ sagte:

    Längst hat sich auch der BND (Bundesnachrichtendienst) mit dem Fürstentum Liechtenstein befasst. Die Dienstler wissen allzugenau, wer dort sein Geld bunkert: rechtlich versteckt in einer anonymen Stiftung, gebunkert auf einem Schweizer Konto. Liechtenstein und die Schweiz stellen für derlei Zwecke ein einheitliches Geschäftsmodell bereit: Für Drogenbarone und Paramilitärs, gestürzte Tyrannen, Menschenhändler, Waffenschieber und andere Reiche, die sich zuhause im Glanz ihres unbefleckten Ruhmes sonnen wollen.
    https://www.anstageslicht.de/themen/finanzsystem/whistleblower-rudolf-elmer-gegen-bank-julius-baer/vom-ende-des-schweizer-bankgeheimnis

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  10. Wenn Vertrauen strukturell zu Machtmissbrauch führt
    Wenn Vertrauen strukturell zu Machtmissbrauch führt sagte:

    In Liechtenstein zeigt sich im Bereich von Trusts und Stiftungen ein alarmierendes strukturelles Risiko. Nach Einbringung erheblicher Vermögenswerte kommt es in problematischen Konstellationen vor, dass Treuhänder die Kontrolle faktisch an sich ziehen und den ursprünglichen Stifter oder die Begünstigten systematisch aus seiner Einflussposition drängen. Kritiker verweisen dabei auf begünstigende Netzwerke in Justiz und Verwaltung, die solche Machtverschiebungen ermöglichen und fördern.

    Ist der Stifter entmachtet, geraten nicht selten auch Begünstigte unter Druck oder verlieren ihre Stellung. Selbstverständlich betrifft dieses Vorgehen nicht alle Treuhänder. Die Vielzahl dokumentierter Konflikt- und Skandalfälle legt jedoch nahe, dass es sich nicht um reine Einzelfälle handelt, sondern um ein mögliches System.

    Im Raum steht der schwerwiegende Verdacht organisierter wirtschaftskrimineller Praktiken – Vorwürfe, die auf höchster Ebene bekannt sein sollen, bislang jedoch ohne erkennbare, durchgreifende politische Konsequenzen geblieben sind.

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  11. Skandale entlarven tiefgreifende Risiken des Stiftungsstandorts Liechtenstein
    Skandale entlarven tiefgreifende Risiken des Stiftungsstandorts Liechtenstein sagte:

    Die Glaubwürdigkeit Liechtensteins als Stiftungs‑ und Vermögensstandort leidet erheblich unter einer Reihe struktureller und systemischer Probleme, die in den vergangenen Jahren öffentlich geworden sind. Die Vielzahl der Skandale beschädigt die Glaubwürdigkeit Liechtensteins deshalb nachhaltig, weil sie keine Einzelfälle, sondern strukturelle Schwächen offenbaren, nämlich
    – mangelhafte Aufsicht
    – schwache Rechtsdurchsetzung
    – Interessenkonflikte in Justiz und Treuhänderwesen
    – internationale Sanktionen
    – ein massiver Vertrauensverlust der Banken und Nutzer

    Solange diese systemischen Probleme nicht wirksam adressiert werden, wird Liechtenstein international als Stiftungsstandort weiter an Reputation verlieren.

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  12. Severin Burger
    Severin Burger sagte:

    Man kann sich des Eindrucks eines mafiösen Netzwerks in Liechtenstein nicht erwehren. Eines staatlich bekannten und vielleicht sogar staatlich geduldeten oder geförderten Netzwerks.

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  13. Wenn alles ans Licht kommt...
    Wenn alles ans Licht kommt... sagte:

    Die Glaubwürdigkeit Liechtensteins als Stiftungs‑ und Vermögensstandort leidet erheblich unter einer Reihe struktureller und systemischer Probleme, die in den vergangenen Jahren öffentlich geworden sind.

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  14. Tagesspiegel: "Liechtenstein: Hort der Kriminellen"
    Tagesspiegel: "Liechtenstein: Hort der Kriminellen" sagte:

    Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.

    Mindestens vier große in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden haben Liechtensteiner Banken einem Pressebericht zufolge zur Geldwäsche genutzt. Die Kriminellen hätten dazu Stiftungen gegründet, die in dem Fürstentum Bankkonten eröffneten, berichtet die Madrider Zeitung «El País». Auch kolumbianische Drogenkartelle, hätten so große Geldmengen vor den Behörden versteckt. Über Liechtensteiner Bankkonten hätten die in den vergangenen Jahren ausgehobenen Banden Schiffe bezahlt, die Kokain von Kolumbien nach Spanien brachten.
    Gelder aus spanischem Korruptionsskandal

    «El País» berichtet weiter, auch Gelder aus dem großen Betrugs- und Korruptionsskandal im südspanischen Marbella seien in das Fürstentum geflossen. Im Zuge der Affäre waren vor zwei Jahren die gesamte Stadtverwaltung des Nobel-Badeortes abgesetzt und Dutzende Politiker festgenommen worden. Der Schaden durch Bestechung und Veruntreuung im Zusammenhang mit der Vergabe von Baugenehmigungen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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  15. Glasklar, auch ohne Sonax ScheibenKlar
    Glasklar, auch ohne Sonax ScheibenKlar sagte:

    Herr Fürst und Herr Erbprinz, Ihre Zeit ist abgelaufen, bitte zurücktreten, denn die Verantwortung für die Machenschaften und dafür, dass die Glaubwürdigkeit des Ländle kaputt ist, liegt auch bei Ihnen. Danke.

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  16. Gahts no?
    Gahts no? sagte:

    Das systematische Ausrauben von Stiftungen und Trusts in Liechtenstein ist scheints Volkssport. Mannschaftssport, denn Treuhänder und Justiz sind scheints in einem Team, Team Lichtenstein. Im Namen von Fürst und Volk.

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  17. DER PATE
    DER PATE sagte:

    Ein kriminelles System, bei dem Treuhänder mit Hilfe von Richtern die Vermögen von Stiftungen und Trusts plündern? Und das über Jahre, weil den Opfern von ihren liechtensteinischen Anwälten das Märchen vom bedauerlichen Einzelfall erzählt wurde, so dass das kriminelle System über Jahre nicht aufgeflogen ist? Das gibt einen Netflix-Mafiathriller allererster Güte.

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