Ein unglücklicher Morgen in Liechtenstein.
Wie jeden Freitagmorgen fuhr Fridolin Murxer seinen Porsche Taycan schwungvoll in die Tiefgarage. Früher war das ohne Zwischenstopp möglich gewesen, aber leider hatten einige unerfreuliche Ereignisse dazu geführt, dass ein ziemlich stabiles Gitter vor der Einfahrt angebracht worden war, das ein Weilchen brauchte, bis starke Motoren es hochgezurrt hatten.
Nichts ist mehr wie früher, seufzte Murxer, als er sich etwas mühsam aus dem Wagen stemmte. Das künstliche Hüftgelenk machte ihm wieder zu schaffen.
Daher war er nicht bester Laune, als er mit dem Cheflift direkt in sein Büro fuhr. So am frühen Morgen vertrug er nur sehr beschränkt andere Menschen um sich, und sicherlich hätte der eine oder andere der mehr als 100 Mitarbeiter von Murxer & Murxer, Treuhänder und Anwälte, ein Anliegen gehabt, wenn er den Weg durch den Maschinenraum genommen hätte, wie er das Grossraumbüro im unteren Stock insgeheim nannte.
Seine Sekretärin – heutzutage heisst das Assistenten, rief er sich zur Ordnung – hatte bereits die wichtigsten E-Mail ausgedruckt und auf seinen Schreibtisch gelegt. Alter englischer Stil, mit grünem Leder bespannt. Völlig leer, ausser einem dekorativen Füllerhalter in Roségold und ein paar Papieren.
Lustlos blätterte er die E-Mail durch, nichts, was dringenden Handlungsbedarf erforderte. Hm, dachte Murxer, ein paar Kollegen sind doch sicherlich auch schon um 6.30 Uhr im Büro, bevor der tägliche Zirkus losgeht. Mal schauen, wie so die allgemeine Stimmung ist.
Er zog sein Handy heraus, wechselte auf Threema und wählte die erste Nummer. Anrufbeantworter. Ich wusste doch, dass Eddy langsam faul wird, dachte Murxer, und wählte die zweite Nummer. Es tutete, sonst nichts. Nicht mal ein Anrufbeantworter. Unglaublich, dachte Murxer, was ist denn da los, Andreas war doch sonst immer der Allererste im Büro.
Dritter Versuch. Wieder nichts.
Nun war Murxer aber langsam echt beunruhigt. Er machte die Türe zu seinem Vorzimmer auf. Aber dass seine Sekretärin, Herrgott, Assistentin noch frühstücken gegangen war, das war ja normal. Er schloss die Türe wieder und dachte: also da muss mal bei Freund Hans nachfragen. So nannte er den stellvertretenden Regierungschef Liechtensteins. Schliesslich hatte man schon genügend Fälle gemeinsam geschaukelt, und Hans war ein wahres Genie, wenn es darum ging, herumstänkernde Begünstigte einer Stiftung ruhigzustellen.
Murxer atmete auf, als Hans nach dem dritten Läuten antwortete. «Sage mal», begann Murxer launig, «sind meine Kollegen heute zufällig alle in den Streik getreten? Oder habe ich ein Golfturnier verpasst? Oder …» Hans unterbrach ihn barsch: «Hast du’s nicht mitgekriegt? Kein Radio heute morgen gehört?» – «Nein», sagte Murxer verblüfft, «du weisst doch, dass ich am frühen Morgen keine Nachrichten vertrage.»
«Na, die wirst du sicher nicht vertragen», sagte Hans, «heute in den frühen Morgenstunden wurden insgesamt 67 Treuhänder verhaftet.» Murxer sah einen Moment lang wie ein Boxer aus, dem eine krachende Gerade an die Kinnlade gedonnert worden war.
Er schnappte nach Luft: «Was? Aber warum denn, von wem denn?» – «Amtshilfe von der Schweiz und von Österreich» sagte Hans. «Wir haben protestiert, sogar Seine Durchlaucht der Erbprinz hat sein höchstes Missvergnügen zum Ausdruck gebracht. Hat aber nichts genutzt.»
«Ja aber warum denn auf einmal», sagte Murxer fassungslos. «Tja», meinte Hans, «irgendwann ist halt das Gefäss übergelaufen. Du weisst doch, die übliche Anzahl Skandale beim Verwalten von Stiftungen. Dann die Zombie-Trusts. Dann die Multimillionen aus Venezuela. Und aus dem Iran. Und aus Kuba. Und, und, und.»
«Aber das war doch schon immer so», stammelte Murxer fassungslos, «wenn der Druck zu gross wurde, haben wir doch immer nachgegeben. Und was sind eigentlich die Vorwürfe?» – «Ach», sagte Hans launig, «das ganze Alphabet eigentlich. Veruntreuung, Beihilfe zur Geldwäsche, Unterstützung terroristischer Akteure, Diebstahl, Bereicherung, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Mitgliedschaft in einer terroristischen Gruppe, Unterschlagung, ungetreue Geschäftsbesorgung, und ein paar Punkte habe ich sicher noch vergessen. Das dürfte für viele, viele Jahre im Knast reichen.»
Murxer war zuerst bleich geworden, jetzt lief er rötlich an: «Aber sage mal, wieso sitze ich dann eigentlich noch an meinem Schreibtisch? Sollte ich da nicht eher sofort …» Zum letzten Mal unterbrach ihn Hans: «Ach ja, als ich deine Nummer sah, fiel mir auf, dass wir dich doch in der Eile vergessen hatten. Aber keine Sorge, es sollte jetzt gleich an deine Türe klopfen.» Dann legte er auf.
Es wurde aber nicht geklopft, sondern ein Team von in schwarze Kampfausrüstung gekleideten Polizisten brach mit einer Ramme die gar nicht abgeschlossene Türe auf. Als Murxer aufstand, trafen ihn zwei Teaser-Pfeile, worauf er zuckend und stöhnend zu Boden fiel und sich einnässte.
«Was ist denn mit dir los», fragte seine Frau besorgt, als Murxer schweissnass mit einem Schrei erwachte.




Der Fall der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.
Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.
Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.
Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.
Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.
Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.
«Die Veröffentlichung der Offshore-Leaks-Daten enthüllte, dass mindestens 120 Personen und Firmen aus Liechtenstein in Steuerparadiesen aktiv waren. Trotz der 2009 eingeführten Weissgeldstrategie gerieten Liechtensteiner Treuhänder immer wieder in dubiose Geschäfte. Ein prominenter Fall ist der kasachische Unternehmer Margulan Seisembayew, dessen Offshore-Konstrukte in Liechtenstein und der Schweiz zur Veruntreuung von 1,1 Milliarden Dollar führten. Weitere Untersuchungen zeigten Verbindungen zu russischen Betrügern und Korruptionsfällen wie dem Magnitski-Skandal. Experten kritisieren die unzureichende Kontrolle der Treuhänder, die oft Risiken unterschätzen und in kriminelle Netzwerke verwickelt sind. Trotz negativer Erfahrungen halten einige Treuhänder an riskanten Geschäftsmodellen fest. Der Umbau des Finanzplatzes Liechtenstein hin zu legalen und transparenten Strukturen ist noch im Gange, wobei die steuerliche Legalisierung aller verwalteten Gelder bis spätestens 2016 abgeschlossen sein soll.»
Und was hat sich geändert seit 2013? Nichts. Liechtenstein bleibt sich treu.
Selbst der Europarat hat das Zusammenwirken von Justiz und Finanzelite schon erkannt:
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz, Regierungsmitgliedern und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten
https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0
Hohes Risiko bei Liechtensteiner Trusts.
Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung
Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf
Der Finanzplatz Liechtenstein befindet sich nicht im Sinkflug, sondern im offenen Sturzflug. Die anhaltenden Enthüllungen der vergangenen Monate lassen immer weniger Raum für die beruhigende Erzählung vom „bedauerlichen Einzelfall“. Stattdessen entsteht zunehmend der Eindruck eines strukturellen Problems, das tiefer reicht als viele Verantwortliche zugeben möchten.
Für zusätzliche Brisanz sorgen die Einschätzungen der Antikorruptionsstelle GRECO des Europarats, die erhebliche Risiken im Umgang mit Interessenkonflikten und Korruptionsanfälligkeit in Justiz, Politik und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten benennt. Solche Bedenken treffen jeden Finanzplatz ins Mark.
Und währenddessen stehen hunderte verwaiste, nicht mehr betreute Zombie-Trusts wie ein Mahnmal einer Krise, die das Land seit etwa einem Jahr nicht in den Griff bekommt. Sie nähren den Eindruck eines Systems, das mit grundlegender Aufsicht und Kontrolle erkennbar überfordert ist.
Für einen Finanzplatz sind Zweifel an Integrität, Governance und Verlässlichkeit nichts weniger als toxisch. Finanzkriminalität, Korruptionsrisiken und mangelnde Vertrauenswürdigkeit sind nicht Randnotizen – sie sind der GAU.
Ein «Finanzstandort», in dem es von Skandalen wimmelt, bei welchem der Europarat von Korruptionsbedenken hinsichtlich der Justiz, der Regierungsmitglieder und selbst dem Staatsoberhaupt, dem Fürsten spricht und der 800 verwaiste Trusts hat, ist kein Finanzstandort, sondern ein Finanz-Massengrab.
Finanzskandale reihen sich einer an den anderen, man liest ständig von einer korrupten Justiz, die die Skandale protegiert, der Europarat prangert mangelnde Korruptionsbekämpfung bei Justiz, Regierungsmitgliedern und dem Fürsten an, hunderte Zombie Trusts entziehen den Begünstigten den Zugriff auf deren Vermögen. Das ist kein Rechtsstaat, das ist kein Finanzplatz, das ist vielmehr ein Zustand von Unrecht, moralischer Verwahrlosung und Gesetzlosigkeit, das ist Sodom und Gomorrha.
Liechtenstein ist offenbar ein Land mit korrupter Justiz. Das hat ja auch der Europarat schon festgestellt und Liechtenstein Anti-Korruptionsmaßnahmen für die Justiz verordnet.
Tja Murxer, die Einschläge kommen eben näher.
Das braucht keiner glauben, dass sich Russen einfach den Zugriff auf ihre Vermögen rauben lassen, ohne sich dafür erkenntlich zu zeigen.
Der RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) und der Global Magnitsky Act geben den USA die Befugnis, bei Vorliegen von organisierter Kriminalität und erheblicher Korruption auch ausserhalb der USA, wie beispielsweise in Liechtenstein, einzugreifen.
Diese Masche, mit der Untreuhänder mit aktiver Hilfe nicht neutraler Richter:innen Trusts und Stiftungen in ihre Gewalt bringen und anschließend unkontrolliert ausbeuten, ist ein System in Liechtenstein. Das ist eine Struktur, die dem Anschein nach Korruption und organisierte Kriminalität verbindet. Der Albtraum von Treuhänder Murxer ist daher gar nicht abwegig.
Wer wird denn einen Begünstigten aus der Stiftung kegeln?
In Moskau zeigen unzufriedene Geschäftspartner ihren Unmut, indem erst ein Auto brennt. Als nächste Stufe explodiert dann mal eine Autobombe, mal ohne und mal mit Passagieren. Ob die Russen, denen ihre Vermögen in Liechtenstein blockiert werden, auf solche Methoden zurückgreifen, wird man sehen.
Liechtenstein bezeichnet sich als konstitutionelle Monarchie, doch die Realität sieht anders aus: Der Fürst verfügt laut Verfassung über Machtbefugnisse, die in modernem Demokratien undenkbar wären. Er kann Gesetze per Veto stoppen, den Landtag auflösen und besitzt spürbaren Einfluss auf Regierung und Justiz. Von einer echten Gewaltenteilung kann unter diesen Bedingungen keine Rede sein – der Fürst hält in entscheidenden Fragen die oberste Entscheidungsgewalt.
Wer jedoch umfassende Macht besitzt, trägt auch umfassende Verantwortung. Wenn in einem solchen System rechtsstaatlich bedenkliche oder offen kriminelle Praktiken möglich werden – etwa die systematische Aushöhlung, Übernahme und Plünderung von Stiftungen und Trusts mit Unterstützung einzelner Richter*innen und Staatsanwält*innen – dann ist das nicht nur ein Fehlverhalten einzelner Akteure. Es ist ein strukturelles Problem, das durch das politische System begünstigt wird.
Und ein Monarch, der diese Architektur schützt, toleriert oder nicht reformiert, trägt dafür mindestens eine moralische Mitverantwortung.
Wer rechtswidrige Machenschaften verhindern kann, aber nicht verhindert, macht sich zumindest moralisch mitschuldig.
Der Fürst als Monarch hat sich das Recht vorbehalten, überall das letzte Wort zu haben. Wenn zuletzt ans Tageslicht gekommen ist, dass es ein betrügerisches Schema in Liechtenstein gibt, bei dem kriminelle Treuhänder mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern Stifter und oder Begünstigte aus Stiftungen und Trusts rauswerfen lassen und die Treuhänder sich danach entweder jahrelang oder für immer völlig unkontrolliert aus den Stiftungen und Trusts bereichern, so trifft den Fürsten als Monarchen mit nahezu umfassenden Befugnissen mindestens seine moralische Mitschuld, wenn nicht mehr. Das müsste von neutralen internationalen Institutionen geprüft werden. Der Fürst steht nur in seinen 10×15 km über dem Gesetz, im Rest der Welt könnte er im Fall des Falles strafrechtlich belangt werden.
Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
MONEYVA, the Council of Europe’s Committee of experts on the evaluation of Anti-Money Laundering and Counter-Terrorist Financing Measures, found that
«White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-
INTERPOL describes Liechtenstein as a country that, due to its financial sector, is attractive to international criminal activity.
https://www.interpol.int/en/Who-we-are/Member-countries/Europe/LIECHTENSTEIN
Wenn selbst INTERPOL erklärt, dass Finanzkriminalität in Liechtenstein ganz oben auf der Liste steht, dann sollte der Fürst seine Mitverantwortung einmal überdenken.
So ist das eben, Herr Fridolin Murxer, wenn man in einem Mafia-Staat ein schmutziges Geschäft betreibt.
Einfach nur erbärmlich, wie Liechtenstein seine eigene Reputation zerstört durch die ewigen Skandale und die seit einem Jahr verwaisten zombie trusts.
Was für ein lukratives Geschäft. Man muss nichts können, nur skrupellos genug sein.
Die Zahl der schwerwiegenden Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz‑ und Finanzsystem wächst inzwischen so massiv, dass sie kaum noch ignoriert werden kann. Immer drängender stellt sich die Frage, ob Liechtenstein den Anspruch, ein verlässlicher und rechtsstaatlich geführter Finanzplatz zu sein, überhaupt noch glaubwürdig aufrechterhalten kann – oder ob dieses Selbstbild längst zur blossen Fassade verkommen ist.
Immer mehr Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und zeichnen ein Bild, das nicht mehr nach zufälligen Pannen aussieht, sondern nach Strukturen, die systemische Schwächen, mangelnde Kontrolle und das Wiederkehren korruptionsähnlicher Muster nahelegen.
Gleichzeitig entsteht der Eindruck eines geschlossenen Milieus eingespielter Netzwerke – bestehend aus Treuhändern, juristischen Akteuren und institutionellen Entscheidern –, die über Jahre hinweg eine Praxis etabliert haben, die grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien untergräbt. Während Betroffene routiniert mit der Formel vom ‚isolierten Einzelfall‘ abgespeist werden, scheint ein kleiner Kreis Nutzniesser eines Systems zu sein, das Transparenz, demokratische Kontrolle und effektiven Rechtsschutz systematisch an den Rand drängt.
Transition News: Zombie-Trusts in der Falle – Liechtenstein zwischen den Fronten
In Liechtenstein herrscht Alarmstufe Rot: Bis zu 800 blockierte Trust-Strukturen mit Milliardenvermögen – zumeist russischer Herkunft – setzen das Fürstentum massiv unter Druck. Zwischen US-Sanktionen und russischem Unmut droht dem traditionsreichen Finanzplatz eine schwere Krise.
https://transition-news.org/zombie-trusts-in-der-falle-liechtenstein-zwischen-den-fronten
Sollen sie kommen und alle untreuen Treuhänder mitnehmen und einsperren. Die anständigen Treuhänder und der Rest der Welt ware froh!
Es ist naiv zu glauben, dass die Begünstigten der etwa 800 verwaisten und blockierten Zombie-Trusts weiter tatenlos zusehen. Hier liegen gewaltige Vermögen fest – und niemand akzeptiert einen Zustand, der faktisch wie eine Enteignung wirkt. Dass der Finanzplatz Liechtenstein seit einem Jahr keine Lösung findet, spricht Bände. Wer seine eigene Krise nicht beherrscht, verliert jedes Recht, sich ‚verlässlich‘ zu nennen.
Jahrelang konnte diese kriminelle Masche, mit der wie am Laufband Trusts und Stiftungen gekapert und ‚dekantiert‘ also geplündert worden sind, vertuscht und verheimlicht werden. Jetzt sit sie aufgeflogen und Liechtenstein steht enttarnt da. Für das Vertrauen in den Stiftungsplatz eine Katastrophe. Trusts macht in Liechtenstein doch schon längst kein halbwegs vernünftiger Mensch mehr, denn niemand vergibt freiwillig sämtliche Rechte an Liechtensteiner Treuhänder, deren Ruf in letzter Zeit unterirdisch geworden ist.
Die Räuberhöhle ist aufgeflogen. Ausgehoben ist sie noch nicht.
Die USA brauchen keine Rechtsgrundlage, um Piratennester auszuräuchern. DJT
Wenn Liechtenstein sich weiter als Räuberhöhle verhält ist bald unter der Ländervorwahl 423 kein Anschluss mehr.
Wie man den Berichten und Kommentaren auf dieser Internetseite entnehmen kann, ist die Justiz des Fürsten schlichtweg korrupt. Der Fürst sollte sich schämen. Und seine Verantwortlichkeit sollte untersucht werden.
Liechtenstein ist kein Rechtsstaat und sollte deswegen aus dem Europarat, dem EWR und allen anderen internationalen Organisationen ausgeschlossen werden.
So viel kriminelle Energie in so einem winzigen Land! Der Fürst muss sehr stolz sein.
Die Artikel und einigen Kommentare auf dieser Webseite sind wie Puzzleteile, die zusammengesetzt ein Bild ergeben. Das Bild wird immer klarer. und es ist erschreckend, denn das Bild eines Systems organisierter Kriminalität in Liechtenstein wird immer deutlicher. Anfangs möchte man es nicht glauben, doch es ist deutlich, wie in Liechtenstein nicht treue (kriminelle) Treuhänder mit nicht neutralen (korrupten) Richtern zusammenwirken, um die Macht über sehr große Vermögensmassen zu ergreifen, welche dann geplündert werden. Dies seit Jahren und dies mit Kenntnis des Fürsten und der Regierung. Und diese helfen mit, die kriminellen Machenschaften zu vertuschen. Es sollte geprüft werden, ob es sich dabei nicht insgesamt um schwere und organisierte Kriminalität handelt und welche Beteiligten strafrechtlich verantwortlich und mitverantwortlich sind.
Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Dieser Blog ist wie ein Kriminalroman. Immer wieder kommen neue Details ans Licht, wie tatsächlich in einem winzigen Land mitten in Europa heimlich eine kriminelle Struktur aufgebaut worden ist, mit welcher Kunden aus der ganzen Welt belogen und um ihre Vermögen betrogen worden sind, wie dies verheimlicht und verschleiert wird und wie sich dieses Land selbst einen Heiligenschein aufsetzt. Aber die Maske ist ab.
Liechtenstein steckt tief in einer schweren Krise aufgrund von reihenweisen Skandalen im Treuhand- und Finanzsektor. Zahlreiche Artikel dokumentieren die Skandale wie beispielsweise den des ehemaligen Präsidenten des Staatsgerichtshofes Harry Gstöhl, der über 40 Mio. CHF veruntreute, den von Mario Staggl, der wegen Untreue, Betrug, Unterschlagung und Geldwäsche zu 6,5 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, den von Norbert Seeger, dem Treuhänder mit der größten und weltweit einzigen vollständigen Rolls-Royce Sammlung, gegen den ein Strafverfahren wegen Veruntreuung von über 20 Mio. CHF eingeleitet worden ist, den Perry-Skandal, den Bacardi-Skandal, den Hartlaub-Skandal usw,, usw., usw., usw., usw. Die Liste ist endlos.
Diese Fälle verdeutlichen die mangelnde Kontrolle, regulatorische Schwächen und Reputationsschäden.
In anderen Ländern ist es doch auch nicht anders, in der Schweiz schon gar nicht. Kehren Sie doch erst mal vor der eigenen Türe, bevor sie immer Liechtenstein so schlecht machen.
Alles was man als Kunde in Liechtenstein haben kann, kann man woanders besser und günstiger haben. Durch den Automatischen Informationsaustausch (AIA) hat Liechtenstein sein Alleinstellungsmerkmal eines Bankgeheimnisses verloren. Und Rechtssicherheit gibt es in Liechtenstein offensichtlich überhaupt keine, dies zeigen die vielzähligen Skandale und die hunderten verwaisten Zombie-Trusts.
Die ganzen Skandale werden von Fürst und von der Regierung totgeschwiegen. Wären diese aufrichtig an Aufklärung interessiert, würden sie die Probleme offen ansprechen und mit Transparenz aufarbeiten. Das wollen sie aber nicht, das kriminelle System soll vielmehr beibehalten und weiter totgeschwiegen werden. Pfui!
Die nicht sanktionierten Russen, denen ihre Vermögen durch die Zombie Trusts seit einem Jahr entzogen worden sind, werden wohl langsam ans Ende ihrer Geduld kommen. Vielleicht explodiert dann die erste Autobombe in Vaduz.
Die Vielzahl der Skandale, die Kritik der Antikorruptionsbehörde GRECO des Europarats an fehlenden Antikorruptionsmassnahmen bei der Justiz, den Regierungsmitgliedern und dem Fürsten, die 800 Zombie Trusts, usw.
Liechtenstein ist ein Land ohne Rechtsstaatlichkeit. Und der Fürst trägt die Verantwortung dafür.
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarats zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat in Bezug auf Liechtenstein festgestellt:
„Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Art von gewinnbringender krimineller Tätigkeit zu sein.“
Jan Böhmermann thematisiert im ZDF Magazin Royale 2023 die „fragwürdige demokratische Stellung“ des Fürsten und seine außerordentlichen Befugnisse.
Warum Deutsche Liechtenstein lieben sollten | ZDF Magazin Royale
https://www.youtube.com/watch?v=mhXWRIgggZ8
Das ist das Schöne am Leben. Irgendwann kommt alles raus. Alles. Auch wenn’s Jahre dauert.
Die Religion in Liechtenstein ist katholisch.
Das Geschäftsmodell in Liechtenstein ist Finanzkriminalität.
Die Zombie-Trust Krise ist historisch beispielslos und betrifft bis zu 800 Strukturen, Milliardenvermögen und die gesamte Glaubwürdigkeit des Finanzplatzes Liechtenstein. Dazu kommen viele Treuhand-Skandale.
Die zentralen Probleme sind die US-Sekundärsanktionen, die Panikreaktionen von Treuhändern, strukturelle Schwächen und Defizite im Treuhandsektor, massive Reputations- und Compliance-Risiken, fehlende schnelle Lösungen durch Behörden und Regierung.
Liechtenstein versinkt gerade vor unseren Augen im eigenen Dreck und Sumpf und wird für ausländische Anleger indiskutabel. Als Finanzplatz hat das Land wohl nur noch eine historische Bedeutung. Man muss kein Genie sein, dies zu erkennen.