Der ultimative Systemfehler einer Liechtensteiner Stiftung. Teil 2

Hier geht’s zu Teil 1.

Was als sinnvolle Vorsichtsmassnahme gedacht ist, verwandelt sich in Komplizenschaft zwischen Treuhändern als Stiftungsräten und der fürstlichen Justiz in eine tödliche Waffe gegen die eigentlichen Besitzer und Nutzer der Stiftung.

Da schon unzählige dieser Untreuhänder mit beiden Händen in den Geldtopf gegriffen haben und sich exorbitante Honorare gönnten, gehen immer mehr Stifter oder Begünstigte dazu über, selbst auch Einsitz in den Stiftungsrat zu nehmen, um ihr Kontrolle- und Informationsrecht zu wahren.

Das finden die Treuhänder aber im Ernstfall eher blöd und haben etwas dagegen. Nämlich die Hilfe der fürstlichen Justiz, die mit einem rechtsstaatfreien Landrecht, dafür sorgt, dass der Untreuhänder nicht länger von einem frechen Stifter oder Begünstigten belästigt wird.

Hier geschieht etwas, was ausserhalb von Liechtenstein unvorstellbar wäre. Während normalerweise die Justiz, die Gerichte dafür da sind, die Rechte zu wahren und Unrecht zu heilen, ist es hier genau umgekehrt.

Durch diese Doppelfunktion, Stiftungsrat und Begünstigter, kann es nämlich leicht zu einem «blossen Anschein einer möglichen Interessenskollision» kommen. Was das ist, wissen nur fürstliche Richter im Ländle, für alle anderen Juristen ist das eine Absurdität, die im Recht nichts zu suchen hätte.

Hier reicht sie aber, um den Stifter oder Begünstigten aus dem Stiftungsrat zu kippen. Das ist die einzige Funktion dieser schwammigen Formel, die in keiner Form ins Recht gefasst werden kann. Denn der blosse Anschein von etwas Möglichem, das bedeutet nichts – und alles.

Auf jeden Fall hat diese Formulierung einen einzigen Zweck: damit ist der Stifter oder der Begünstigte aus dem Stiftungsrat entfernt. Und verliert seine Kontrolle- und die meisten seiner Informationsrechte. Denn nun können die Liechtensteiner Untreuhänder weiter ungeniert schalten und walten und sich bereichern.

Aber damit sind die Systemfehler noch nicht zu Ende beschrieben. Verständlicherweise versucht der so Entrechtete, auf dem Rechtsweg seine Position zurückzuerobern.

Da tritt dann ein Artikel in Kraft, der so einen schönen Titel wie «Verwirkung der Begünstigtenrechte» hat und vom Treuhänder, während er den Stifter zur Unterzeichnung drängt, mit einer lockeren Handbewegung beiseite gewischt wird. Sollte es Nachfragen geben, sagt er: Ach, das ist nur eine Formalie. Sie werden ja ganz sicher nicht juristisch gegen Ihre eigene Stiftung vorgehen. Und bitte hier unterzeichnen.

Aber in diesem Artikel heisst es sinngemäss:

Macht ein Begünstigter Ansprüche gegen die Stiftung oder deren Organe gerichtlich oder aussergerichtlich geltend, so gilt dies als schwerwiegender Loyalitätsverstoss. In diesem Fall ist der Stiftungsrat berechtigt, die Begünstigtenstellung mit sofortiger Wirkung zu entziehen, sowie zukünftige Zuwendungen dauerhaft einzustellen.

Und damit hat dann der illoyale Stiftungsrat sein Ziel erreicht: der Begünstigte ist als Stiftungsrat draussen, er ist nicht mal Begünstigter. Damit hat er keine Ansprüche, kein Informationsrecht und auch keinen Rechtstitel, um gegen die Stiftung und ihre Untreuhänder zu klagen.

Zu jammern, dass er einmal Stifter oder Begünstigter war, der über ein ansehnliches Stiftungsvermögen verfügte, das nützt ihm dann nichts mehr.

Für die Untreuhänder bedeutet es aber Jackpot.

36 Kommentare
  1. A System of Highly Organized Crime
    A System of Highly Organized Crime sagte:

    The system isn‘t broken, it’s functioning exactly as designed. Not the same targets, but exactly the same playbook – as it works. Because the entire apparatus is designed to let it work. Here is what you need to understand: In Liechtenstein there is no bottom. There is no red line that once crossed triggers consequences. There is only the performance of consequences, the theater of accountability. The illusion of guardrails. Watch out, this is a system of severe organized crime

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    • Schwere und organisierte Kriminalität mit eigenem Drehbuch
      Schwere und organisierte Kriminalität mit eigenem Drehbuch sagte:

      Stöbert man durch diesen Blog, so wird einem klar, dass in Liechtenstein tatsächlich ein ausgeklügeltes kriminelles System existiert, ein Drehbuch, ein Ablaufplan, wie Stiftungen oder Trusts strategisch und systematisch gekapert und anschliessend geplündert werden. Kriminelle Treuhänder können sich auf Helfer in Justiz, Behörden und «ganz oben» verlassen. Das dürfte tatsächlich schwere und organisierte Kriminalität sein.

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    • "Predatory Fiduciary Behavior"
      "Predatory Fiduciary Behavior" sagte:

      Die Kriminalwissenschaft nennt das „Predatory Fiduciary Behavior“ (räuberischer Umgang mit fremden Vermögenswerten).

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    • Rekord bei Verdachtsmeldungen wegen Finanzkriminalität in Liechtenstein
      Rekord bei Verdachtsmeldungen wegen Finanzkriminalität in Liechtenstein sagte:

      Der Landesspiegel meldet Rekord bei Verdachtsmeldungen wegen Finanzkriminalität:

      Die Financial Intelligence Unit (SFIU) meldet im Jahresbericht 2024 einen rekordverdächtigen Anstieg bei Verdachtsmeldungen – insgesamt 3.225 Meldungen (48 % mehr als 2023).

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  2. Liechtenstein im Spannungsfeld
    Liechtenstein im Spannungsfeld sagte:

    Liechtenstein ist in einem systemischen Interessenkonflikt:
    Regulierung zu hart -> Geschäftsmodell leidet.
    Regulierung zu weich -> Glaubwürdigkeit leidet.

    Gesteuert wird dies nicht so, wie es das Recht gebieten würde, sondern so, wie es wirtschaftlich am erfolgreichsten ist.

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  3. Tobias Meiler
    Tobias Meiler sagte:

    Das Problem in Liechtenstein ist, dass die fürstliche Justiz nicht neutral, sondern Dienstleister der Treuhänder ist. Was nützt es im Recht zu sein, wenn die Justiz regelmässig das Recht beugt, um die einheimischen Treuhänder zu schützen.

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  4. 100‘000 Franken Jahreshonorar
    100‘000 Franken Jahreshonorar sagte:

    Ein Jahreshonorar von 100‘000 Franken genehmigt sich der Stiftungsrat Dr. Martin Batliner selbst (!) für die Verwaltung der Stiftung von Herbert von Karajan. Was sagt das Gericht dazu? Angemessen.
    Noch Fragen?

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  5. Organisierte Strukturen des Machtmissbrauchs
    Organisierte Strukturen des Machtmissbrauchs sagte:

    In Liechtenstein besteht ein systemisches Problem im Bereich von Trusts und Stiftungen. Sobald Vermögenswerte in einen liechtensteinischen Trust oder eine Stiftung eingebracht werden, verwandelt sich der zuvor vertrauensvolle Treuhänder mitunter in einen Akteur, der ganz gezielt darauf hinarbeitet, den ursprünglichen Stifter aus der Kontrolle zu drängen – unterstützt durch willfährige Netzwerke in Justiz (Richter und Staatsanwälte) und Verwaltung.

    Ist der Stifter erst entfernt, geht es im nächsten Schritt darum, auch die Begünstigten zu entmachten oder gänzlich auszuschalten. Nicht alle Treuhänder agieren in dieser Weise, doch die Vielzahl an dokumentierten Skandalen weist auf ein strukturelles Problem hin. Es steht der schwerwiegende Verdacht im Raum, dass es sich hier um organisierte, wirtschaftskriminelle Praktiken handelt – bekannt auf höchster Ebene, aber von Fürst und Regierung bislang bewusst ignoriert.

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  6. Ehrenwerte Gesellschaft
    Ehrenwerte Gesellschaft sagte:

    Treuhänder Roland Wyss erstattet gerne Strafanzeigen gegen Begünstigte der von ihm verwalteten Stiftungen. So möchte er diese zermürben.

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  7. Der Nächste, bitte
    Der Nächste, bitte sagte:

    Hat der Treuhänder Oliver Nesensohn der Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser jetzt schon die milliardenschwere Stiftung mit dem Vermögen in Kanada geknackt oder braucht die Fürstenjustiz noch etwas?

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  8. Die Ostschweiz titelte: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder»
    Die Ostschweiz titelte: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder» sagte:

    Die Ostschweiz: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder»

    Im Fürstentum sorgt die Treuhänderzunft regelmässig für Skandale. Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.»

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  9. Bacardi-Skandal: Liechtensteiner Spezialitäten
    Bacardi-Skandal: Liechtensteiner Spezialitäten sagte:

    Richter Rosenberger beruft auf Antrag des Mit-Trustverwalters Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz-Nesensohn-Rabanser) Lady Monika Bacardi aus dem von ihrem verstorbenen Mann Lord Bacardi gegründeten Trust ab. Seine Begründung: sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen als auch die Interessen ihrer minderjährigen Tochter vertrete. Dass die Wahrnehmung der Interessen einer minderjährigen Tochter zu den gesetzlichen Rechten und Pflichten einer Mutter gehört, hat für den Richter keine Rolle gespielt. Eine bessere Begründung scheint ihm wohl nicht eingefallen zu sein.

    Dass die Tochter die Handlungen ihrer Mutter genehmigt hat, als sie volljährig wurde, hat Richter Rosenberger nicht berücksichtigt, denn das hätte die von ihm gewünschte Entscheidung unmöglich gemacht.

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    • Bacardi Skandal
      Bacardi Skandal sagte:

      Der Rechtsanwalt und Mit-Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragt die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi, der den Trust für seine Frau und die gemeinsame Tochter gegründet hatte. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht beruft Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie habe einen Interessenskonflikt, weil sie zugleich ihre eigenen Interessen und die ihrer minderjährigen Tochter vertritt. Zum einen ist dass ihre gesetzliche Pflicht, zum anderen hat die Tochter sobald sie volljährig war, die Handlungen ihrer Mutter genehmigt. Aufgrund der Genehmigung der Tochter hätte ihre Mutter nicht mehr abberufen werden können..Bernhard Lorenz trägt noch vor, dass die Genehmigung der Tochter nicht wirksam gewesen sei, da die Tochter bei Abgabe der Genehmigung erst vier Tage volljährig gewesen ist (was für ein Unsinn!). Richter Mag. Stefan Rosenberger ignoriert die Genehmigung der Tochter einfach und beruft die Mutter aus der Trustverwaltung ab. Das Obergericht, 1. Senat unter Richter Ungerank bestätigt erwartungsgemäss die Entscheidung von Richter Rosenberger.

      Witwe Bacardi erhält anders als in Liechtenstein in der Schweiz Recht und erwirkt in der Schweiz ein Gerichtsurteil, dass sie Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts erhält. Was macht Treuhänder Bernhard Lorenz kurz vor Rechtskraft des Urteils? Er räumt das Konto ab und verfrachtet das Geld nach Liechtenstein.

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    • Kriminelle Vereinigung
      Kriminelle Vereinigung sagte:

      Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen. https://www.presseportal.de/pm/146423/4651536

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    • ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅]
      ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] sagte:

      Ganz Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänder, Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà in Sizilien.

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  10. Fasching
    Fasching sagte:

    Fasching steht vor der Tür. Das Lieblingskostüm mancher Liechtensteiner Treuhänder ist «Räuber». Da brauchen sie sich nämlich nicht verkleiden.

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  11. Liechtenstein steckt in einem Finanzdilemma historischen Ausmasses
    Liechtenstein steckt in einem Finanzdilemma historischen Ausmasses sagte:

    Transition News: Zombie-Trusts in der Falle – Liechtenstein zwischen den Fronten

    In Liechtenstein herrscht Alarmstufe Rot: Bis zu 800 blockierte Trust-Strukturen mit Milliardenvermögen – zumeist russischer Herkunft – setzen das Fürstentum massiv unter Druck. Zwischen US-Sanktionen und russischem Unmut droht dem traditionsreichen Finanzplatz eine schwere Krise.
    https://transition-news.org/zombie-trusts-in-der-falle-liechtenstein-zwischen-den-fronten

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  12. Das Modell der "Schwarzen Witwe" als Vorbild für Treuhänder
    Das Modell der "Schwarzen Witwe" als Vorbild für Treuhänder sagte:

    Die «Schwarze Witwe» ist das klassische Muster des Vertrauensmissbrauchs, welches von manchen Treuhändern angewendet wird:
    1. Anlocken eines Opfers, indem Vertrauen erweckt wird.
    2. Bindung schaffen, sodass das Opfer Vermögenswerte überträgt und Abhängigkeiten entstehen.
    3. Entzug der Kontrolle: Das Opfer verliert Zugriff auf sein Vermögen oder Entscheidungsrechte.
    4. Ausbeuten / Ausschlachten der übertragenen Vermögenswerte.
    5. Entsorgung (sozial, juristisch oder buchstäblich), wenn das Opfer keine Rolle mehr spielt.

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  13. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen

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  14. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

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  15. Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de actividades criminales en Liechtenstein sagte:

    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
    Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:

    1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
    Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.

    2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
    Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.

    Información de contacto:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
    Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.

    Antworten
  16. Raimund
    Raimund sagte:

    Ich verfolge diesen Blog seit einiger Zeit. Es sieht tatsächlich so aus, als folgen die ganzen Skandale einem immer gleichen Schema, einem immer gleichen Muster. Als sei die Justiz in Liechtenstein involviert. Das ist erschreckend.

    Antworten
  17. Panama Papers
    Panama Papers sagte:

    Hier einige Personen aus Liechtenstein, die im Rahmen der Panama Papers in der ICIJ Offshore Leaks Database auftauchen:

    Martin Batliner
    Angelika Moosleithner-Batliner
    Hubert Josef Büchel
    Roland Ohri
    Michael Grunstein
    Maria Anna Theresia Dreier Nipp
    Mario Zindel
    Roman Eggenberger
    Joachim Kais (DE/LI)
    Peter Adolf Meier (CY/LI)
    Frank Oliver Zindel (CH/LI)
    Janet Fletcher (LI/MC)
    Edmund Mag Freischer (AT/LI)
    Christ Johann Collenberg (CH/LI)
    Markus Johannes Wintsch (CH/LI)
    Martin Peter Egli (CH/LI)

    Antworten
    • Alte Bekannte in den Panama Papers
      Alte Bekannte in den Panama Papers sagte:

      Martin Batliner, bekannt aus dem Hartlaub-Skandal.

      LOPAG Trust (Louis Oehri, Dominik Naeff), bekannt aus Perry-Skandal.

      LNR Rechtsanwälte (Bernhard Lorenz, Oliver Nesensohn, Wolfgang Rabanser), bekannt aus dem Bacardì-Skandal und dem Hartlaub-Skandal.

      SEQUOIA Treuhand Trust (Markus Jakob Giger, Roland Oehri, wurden durch US-Finanzministerium OFAC sanktioniert)

      NEW HAVEN Trust Comp.(Mario Staggl, hat über 17 Millionen Euro veruntreut und wurde verhaftet)

      CODEX Treuhand AG (Thomas Wilhelm, bekannt durch Stiftung, aus welcher Begünstigte entfernt wurden)

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  18. Panama Papers Teil II
    Panama Papers Teil II sagte:

    Beispiele liechtensteinischer Treuhänder/Intermediäre, die in der ICIJ-Offshore-Leaks-Datenbank für die Panama Papers (Mossack Fonseca) gelistet sind (Auswahl):

    ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG.
    Fidarco Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt.
    Sequoia Treuhand Trust reg..
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter ATU Allgemeines Treuunternehmen.
    Audina Treuhand AG.
    BBT Treuhand AG.
    Fidexa AG
    Sequoia Treuhand Trust reg.
    Sercor Treuhand Anstalt.
    Schreiber & Zindel Treuhand Anstalt.
    Industrie- und Finanzkontor (ADCO Trust / Establishment).
    Coutts Trustees AG (Zurich Client).
    Kanzlei Dr. Ritter.
    H&P Corporate Services (Liechtenstein) AG (Zurich Client).
    Kaiser Ritter Partner (Liechtenstein Client).
    Tremaco / Tremaco Trust reg..

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  19. Theresa
    Theresa sagte:

    Diese Internetseite hat so viele Skandale und Missstände in Liechtenstein aufgedeckt, dass von einem seriösen Finanzplatz keine Rede mehr sein kann.

    Antworten
  20. Danke für diese Enthüllungen
    Danke für diese Enthüllungen sagte:

    Die Enthüllungen über Liechtenstein in diesem Blog sind erschütternd.

    Genauso erschüttert ist, wie einem vor Augen geführt wird, wie sehr das Fürstenhaus und die Regierung versuchen, alles zu vertuschen, anstatt kriminelle Machenschaften aufzuklären.

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