Hans-Adam II. ist nicht nur der reichste, sondern der am meisten unterschätzte Fürst.

Statt immer nur Kritisches, soll auch mal Lobendes geschrieben werden. Wie Fürst Hans-Adam II. das lediglich 25 Kilometer lange und 12 Kilometer breite Ländle zu einer blühenden Mischung aus Feudalismus und Finanzkapitalismus gemacht hat: Chapeau.

Zu seinem Schaden war es nicht; das Privatvermögen der fürstlichen Familie wird auf über 12 Milliarden Dollar geschätzt. Dabei ist es sehr schwierig, den ungeheueren Wert der Kunstsammlung und der Ländereien einzupreisen.

Absolutistische Herrschaft und grosses Vermögen: dadurch ist Liechtenstein das unerreichte Vorbild aller Tech-Mogulen aus dem Silicon Valley. Also von Musk, Thiel, Karp und Co.

Im Verlauf seiner langen Regentschaft hat der Fürst zuerst sich selbst und seine Familie aus Österreich herausgelöst und ist – nach dem Anschluss 1938 ins Dritte Reich – nach Vaduz disloziert. Die dortige Trutzburg kann es zwar an Grandezza nicht im entferntesten mit dem fürstlichen Schloss in Wien aufnehmen: aber hier konnte er unumschränkt herrschen.

Allerdings anfänglich nicht ganz, denn seit 1924 gab es eine Zoll- und Währungsunion mit der Schweiz. Schon 1970, noch gar nicht an der Macht, hatte er gefordert, Liechtenstein müsse «aus dem Rucksack der Schweiz» aussteigen.

Gesagt, getan. UNO-Mitgliedschaft, Eintritt in den EWR (obwohl es dabei doch tatsächlich zum ersten und letzten Mal zu einer kleinen Demonstration gegen die Diktatur des Fürsten kam). Damit war es vollbracht. Zugang zum schweizerischen und zum EU-Markt, plus Profitieren vom stabilen Schweizerfranken.

Darauf basierend ein florierender Finanzplatz plus industrielle Wertschöpfung. Seit den 1980er Jahren baute der Fürscht umsichtig die Liechtenstein Global Trust, heute nur noch bekannt als Fürstenbank LGT, zu einer internationalen Grösse auf, verbunden mit einem Treuhand-System plus Steueroase, um möglichst viel Vermögen anzulocken.

Dabei war es ihm immer klar, dass Liechtenstein letztlich sein Privatbesitz ist, in dem er schalten und walten kann, wie es ihm beliebt. Um das zu zementieren, legte er 2002 seine Ansichten über eine umfassende Verfassungsreform vor. Sie sollte seine absolutistischen Rechte vervollständigen. Vetorecht bei allen Gesetzen, bei der Ernennung von Richtern und selbstverständlich das Recht, die Marionettenregierung zum Teufel zu jagen und das Parlament aufzulösen, sollte es jemand wagen, gegen seine Interessen zu handeln.

Dagegen gab es wieder etwas Gegenwind. Der Fürst drohte unverhohlen, dass er im Fall einer Ablehnung der Verfassungsreform, zurück ins absolutistische Mittelalter, ohne weiteres mit der Familie wieder nach Wien umziehen könne. Das erschreckte seine Untertanen dermassen, dass sie seinem Vorschlag mit 64 gegen 36 Prozent zustimmten.

In der jüngeren Geschichte von demokratischen Abstimmungen das einzige Mal, dass eine Bevölkerung einem Herrscher noch mehr absolutistische Rechte einräumte.

Damit hatte Hans-Adam II. sein Haus bestellt. Sein ältester Sohn Alois übernahm die Staatsgeschäfte und gibt jeweils mit seiner Thronrede zur Parlamentseröffnung den Tarif durch. Sein Sohn Max übernahm die Leitung der LGT, und Constantin schliesslich die Verwaltung des übrigen Vermögens. Dieser starb allerdings 2023 unter ungeklärten Umständen.

Damit hatte er ein Meisterwerk vollbracht. Im Prinzip ist Liechtenstein eine Demokratie von des Fürsten, bzw. des Erbprinzen Gnaden. Die demokratische Maskerade dient lediglich dazu, die fürstliche Familie ihr Privateigentum, und dazu gehört nunmal Liechtenstein, ungestört verwalten zu können.

Die Fassade sitzt fast perfekt. Ein gütiger Landesvater, begeisterte Untertanen, Folklore, huldvolle Empfänge und Ordensverleihungen, absurde Titel wie fürstlicher Geheimrat, ein Operettenparlament, eine Marionettenregierung und ein Justizsystem, das weiss, wo Gott hockt.

In Wirklichkeit ist der Fürst, bzw. sein Stellvertreter auf Erden Alois, der CEO des Unternehmens Liechtenstein. Wie jeder CEO in erster Linie an Selbstbereicherung interessiert, im Unterschied zu allen anderen aber unkündbar.

So könnten sie glücklich leben, wenn sie nicht gestorben sind, gäbe es da nicht zunehmend hässliche Risse in der auf Hochglanz polierten Fassade. Denn nicht nur die Fürstenfamilie ist geldgierig. die von ihnen herangezogenen Treuhänder, Anwälte, Vermögensverwalter und Banker sind es auch.

Und bislang hat Erbprinz Alois nicht mal im Ansatz gezeigt, dass er über das gleiche Geschick wie sein Vater verfügt. Ob der das Erreichte in der nächsten Generation wieder zugrunde richtet?

43 Kommentare
  1. Wenn das letzte Wort beim Monarchen liegt: Macht, Kontrolle und Verantwortung in Liechtenstein
    Wenn das letzte Wort beim Monarchen liegt: Macht, Kontrolle und Verantwortung in Liechtenstein sagte:

    Liechtenstein ist eine konstitutionelle Monarchie, in der der Fürst gemäss der Verfassung über weitreichende Kompetenzen verfügt. Dazu zählen insbesondere das Recht, Gesetze abzulehnen (Vetorecht), die Befugnis zur Auflösung des Landtags sowie ein erheblicher Einfluss auf Regierung und Justiz.

    Diese Machtkonzentration schränkt die klassische Gewaltenteilung ein und führt dazu, dass dem Fürsten in zentralen staatlichen Fragen faktisch die letzte Entscheidungsbefugnis zukommt.

    Verfügt ein Monarch über derart umfassende Befugnisse und lässt ein politisch-rechtliches System zu oder fördert ein solches, in dem kriminelle Praktiken — etwa die Aneignung und Schädigung von Stiftungen und Trusts unter Mitwirkung staatlicher Akteure wie Richterinnen, Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten — begünstigt werden, so begründet dies zumindest eine moralische Mitverantwortung.

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  2. Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
    Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen» sagte:

    Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen und unverblümt über die massive Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:

    Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-

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  3. Holger
    Holger sagte:

    Wenn man sehr viel Geld verdient mit dem Verstecken von Schwarzgeld, Drogengeld, veruntreuten Entwicklungshilfegelder, Korruptionsgelder usw. ist das ein zweifelhafter Erfolg, auf den man nicht stolz sein kann.

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  4. Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein ist ein massives Problem. Nur für die Liechtensteiner nicht.

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  5. Ist der Finanzplatz Liechtenstein noch stabil?
    Ist der Finanzplatz Liechtenstein noch stabil? sagte:

    Ohne eine schnelle Lösung der «Zombie Trust» Krise kann das Problem auf den gesamten Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden.

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    • Gefahr für den Finanzplatz Liechtenstein durch die Zombie Trusts
      Gefahr für den Finanzplatz Liechtenstein durch die Zombie Trusts sagte:

      Die Zombie‑Trusts sind ein ernstes Risiko für den Finanzplatz Liechtenstein, und schaden der internationalen Vertrauenswürdigkeit bereits jetzt erheblich. Ein Finanzplatz, der Vermögen eigentlich schützen und managen soll, wirkt so plötzlich wie ein Ort, an dem Geld einfach stecken bleibt. Reuters, Financial Times und andere internationale Publikationen haben Liechtenstein in diesem Zusammenhang als „Friedhof für russische Vermögenskonstrukte“ bezeichnet.

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    • Wird der Finanzplatz Liechtenstein zum Zombie-Finanzplatz?
      Wird der Finanzplatz Liechtenstein zum Zombie-Finanzplatz? sagte:

      Bis zu 800 Trusts sind verwaist und handlungsunfähig. Das lässt Liechtenstein unvorbereitet und überfordert aussehen – besonders da es jetzt seit einem Jahr an Transparenz und klaren Lösungsstrategien fehlt. Die Glaubwürdigkeit Liechtensteins ist schwer beschädigt und der Finanzplatz verliert seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Ländern.

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    • Gefahr bei Trusts und Stiftungen
      Gefahr bei Trusts und Stiftungen sagte:

      Die Gefahr und das Risiko bei Stiftungen und auch Trusts ist besonders hoch:

      Gerade bei Trusts hätten aber die Begünstigten gegenüber dem Treuhänder eine schwache Stellung, monieren Anwälte. «Die Auskunftsrechte sind unzureichend», sagt zum Beispiel Alexander Amann, selbstständiger Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Schwärzler Rechtsanwälte. Ermessensbegünstigte haben keinen gesetzlichen Anspruch, vom Treuhänder zu erfahren, was er genau mit dem Trustvermögen macht. Selbst bei einem Strafverfahren gegen einen Treuhänder ist es unklar, ob die Begünstigten des Trusts im Prozess als Nebenkläger auftreten dürfen.
      https://www.tagesanzeiger.ch/neuer-skandal-wirft-schatten-auf-liechtensteiner-finanzplatz-436380113869

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    • HDF
      HDF sagte:

      Die Fassade Liechtensteins als seriöser, vertrauenswürdiger Finanzstandort bröckelt nicht nur, sondern ist schon längst ab. Was dahinter zum Vorschein gekommen ist, ist ein Land, in dem Anleger regelmässig mit Unterstützung der fürstlichen Justiz und unter den Augen des Staatsoberhauptes, dem Fürsten ihrer Vermögen beraubt worden sind – eine Masche, eine Struktur, ein System, das jetzt ans Tageslicht gekommen ist. So etwas darf nicht ohne ernsthafte Konsequenzen bleiben.

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  6. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

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  7. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
    • Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
      Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

      Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

      1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
      If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

      2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
      Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

      Contact:
      U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
      Attn: Legal Attaché’s Office
      Sulgeneckstrasse 19
      3007 Bern

      If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

      In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

      Antworten
  8. Ökonomisch erfolgreich aber moralisch verwerflich
    Ökonomisch erfolgreich aber moralisch verwerflich sagte:

    Wer wissentlich Geld schützt, das aus Drogenhandel, Menschenhandel, Korruption etc. stammt, profitiert indirekt von Leid.

    Dass ein Staat oder ein Herrscherhaus davon profitiert, ist ethisch sehr problematisch.

    Antworten
  9. Liechtenstein
    Liechtenstein sagte:

    Liechtenstein hat ein Geschäftsmodell, das auf Bankgeheimnis, Anonymität und niedriger Besteuerung beruht. Dieses Modell machte es leicht, Gelder aus Steuerhinterziehung, Korruption, Menschenhandel usw. zu verschleiern. Der Staat Liechtenstein hat Strukturen bereitgestellt, die Missbrauch ermöglichen und dadurch kriminell erlangte Gelder angezogen. Der Fürst als Staatsoberhaupt trägt Mitverantwortung für dieses System, von dem er und sein Land profitiert. Zu Lasten der Opfer.

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  10. Zombie-Trusts gefährden Liechtensteins Finanzsektor
    Zombie-Trusts gefährden Liechtensteins Finanzsektor sagte:

    Eine sich zuspitzende Krise im liechtensteinischen Finanzsektor sorgt europaweit, auch in Deutschland, für Unruhe: Hunderte Offshore-Trusts – viele davon mit Verbindungen zu russischem Vermögen – wurden aufgegeben. Diese sogenannten Zombie-Trusts bestehen juristisch weiter, sind faktisch aber eingefroren. Ohne Direktoren oder Treuhänder, die Vermögen verwalten oder Liquidationen begleiten, stecken sie in einer rechtlichen Schwebe.

    Der Aufruhr begann, nachdem die USA 2024 erweiterte Sanktionen verhängt und davor gewarnt hatten, dass selbst indirekte Verbindungen zu russischen Kunden Strafen nach sich ziehen können. Liechtensteins Finanzaufsicht FMA forderte daraufhin Institute auf, die Sanktionen als verbindlich zu betrachten. Zahlreiche Fachleute traten aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen umgehend von ihren Mandaten in den betroffenen Trusts zurück.

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    • Der Fürst in Bedrängnis
      Der Fürst in Bedrängnis sagte:

      Internationale Medien berichten von einem systemischen Versagen – und das trifft den Fürsten direkt.

      Die Financial Times, Reuters und US-Medien berichten seit 2024–2025 wiederholt, dass Liechtenstein ein „Friedhof für Vermögenskonstrukte“ geworden ist und der Staat – also letztlich auch der Fürst – keine tragfähige Lösung präsentiert.

      Der Vorwurf lautet: „Aussitzen“ statt verantwortungsvoll handeln.

      Quellen zeigen, dass die Regierung (unter der politischen Autorität des Fürsten) trotz Taskforce nur langsam oder kaum Ergebnisse liefert.

      International entsteht das Bild eines Landes, das geopolitischen Druck nicht managen kann – weder aus den USA (Sanktionsdrohungen) noch aus Russland (Frust über eingefrorene, aber nicht sanktionierte Vermögen). https://transition-news.org/zombie-trusts-in-der-falle-liechtenstein-zwischen-den-fronten

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  11. Bergmann
    Bergmann sagte:

    Wenn ein monarchisch, jahrelang zusieht, wie in seinem Land Stiftungen und Trusts gekapert und geplündert werden und er nichts dagegen unternimmt, sondern nur zusieht, dann sollte das strafrechtlich untersucht werden.

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  12. Zeitungsleser
    Zeitungsleser sagte:

    Die Zombie Trusts sind eine Kombination aus rechtlichem Stillstand, geopolitischem Risiko, Milliardenverlusten und massivem Reputationsschaden. Liechtenstein und damit der Fürst stehen vor der schwersten Krise, ausgelöst durch externe Sanktionen und fehlende zeitnahe Lösungen.

    Antworten
  13. Ist die Reputation des Fürsten gefährdet? Und wie!
    Ist die Reputation des Fürsten gefährdet? Und wie! sagte:

    Die Zombie‑Trust‑Krise wird weltweit wahrgenommen und direkt mit Liechtenstein als Rechtsordnung, Finanzplatz und Staat verbunden – und damit auch mit seinem Fürsten:

    – Internationale Berichterstattung stellt Liechtenstein als unsicheren, dysfunktionalen Finanzplatz dar.
    – Blockierte Milliardenvermögen inklusive Immobilien, Yachten, Firmenbeteiligungen zeigen Kontrollverlust.
    – Politische Lähmung trotz Taskforces wird als Führungsversagen gewertet.
    – Abwanderungsgefahr internationaler Kunden untergräbt die Zukunft des Finanzplatzes.
    – US- und Russland-Druck bringt das Fürstentum in ein geopolitisches Kreuzfeuer.

    Die Reputation des Fürsten ist daher ernsthaft gefährdet.

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  14. Liechtenstein steckt in einem Finanzdilemma historischen Ausmaßes
    Liechtenstein steckt in einem Finanzdilemma historischen Ausmaßes sagte:

    Transition News: Zombie-Trusts in der Falle – Liechtenstein zwischen den Fronten

    In Liechtenstein herrscht Alarmstufe Rot: Bis zu 800 blockierte Trust-Strukturen mit Milliardenvermögen – zumeist russischer Herkunft – setzen das Fürstentum massiv unter Druck. Zwischen US-Sanktionen und russischem Unmut droht dem traditionsreichen Finanzplatz eine schwere Krise.
    https://transition-news.org/zombie-trusts-in-der-falle-liechtenstein-zwischen-den-fronten

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  15. Der Finanzplatz brennt - der Fürst schweigt
    Der Finanzplatz brennt - der Fürst schweigt sagte:

    Die Zombie‑Trust‑Affäre zeigt, wie Liechtenstein im eigenen Finanzsumpf versinkt. Während hunderte Trusts verwaist sind und Milliarden blockiert herumliegen, schaut die politische Spitze tatenlos zu. Und besonders der Fürst, der im Land mehr Macht besitzt als jede andere Monarchie Europas, glänzt durch Schweigen.

    Er könnte eingreifen, er könnte handeln, doch stattdessen lässt er zu, dass der Finanzplatz international als „Friedhof für Vermögenskonstrukte“ verspottet wird. Wer so viel Autorität hat und sie in der grössten Krise nicht nutzt, verliert nicht nur Vertrauen – er wird selbst Teil des Problems.

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  16. Kriminelle in Liechtenstein
    Kriminelle in Liechtenstein sagte:

    «Kriminelle in Liechtenstein

    Das wichtigste Element der Korruption in Liechtenstein ist die Unfreiheit der Justiz. Es wird damit ein Grundprinzip des Internationalen Völkerrechts verletzt, die eine unabhängige Justiz als unabdingbar erachtet. Eine unabhängige Justiz ist die Basis für echte Demokratie!

    Die Folge der unfreien Justiz ist die ungleiche Behandlung der Bürger vor der Justiz. Damit werden Menschenrechte gravierend verletzt, ohne dass sich jemand von der EU aufregen würde! Viele Menschen in Liechtenstein wünschten sich einen gerechten Staat. Doch keiner wagt es, sich gegen das herrschende System aufzulehnen. Wer es doch tut, wird mit Privilegien ruhig gestellt oder gnadenlos verfolgt. Wer gegen das System ist, hat in Liechtenstein keine Chance. Über kurz oder lang verfängt er sich in den Netzen der Obrigkeit und endet entehrt und gedemütigt am Rande der Gesellschaft.» https://liechtensteininside.blogspot.com/2011/02/kriminelle-in-liechtenstein.html

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  17. Und der Fürst schaut zu
    Und der Fürst schaut zu sagte:

    Gewisse Treuhänder, Richter und Staatsanwälte haben ein Syndikat gebildet und nutzen ihre Machtpositionen auf kriminelle Art und Weise aus, um Beutezüge durchführen zu können. Jeder weiss es, aber keiner vernadert den anderen. Und der Fürst schaut zu.

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  18. "White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level."
    "White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level." sagte:

    MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hatte festgestellt:

    „Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, scheint auf nationaler Ebene eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität zu sein.“

    «White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»

    https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86

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  19. Wenn Verantwortung folgenlos bleibt
    Wenn Verantwortung folgenlos bleibt sagte:

    Der Fürst und der Erbprinz tragen die politische Verantwortung dafür, dass Liechtenstein öffentlich als Finanzsumpf und Hort krimineller Strukturen gilt. In einer demokratischen Ordnung wären Rücktritte zwingend – da sie ausbleiben, bleibt der Schaden für das Land bestehen.

    Antworten
  20. Wenn die Justiz zur Komplizin wird
    Wenn die Justiz zur Komplizin wird sagte:

    Inzwischen verdichten sich die Hinweise darauf, dass die liechtensteinische Justiz Treuhänder protegiert, die Stiftungen und Trusts systematisch an sich reissen. Über Jahre hinweg konnte dieses Vorgehen Bestand haben, weil betroffenen Geschädigten jeweils wider besseren Wissens suggeriert wurde, es handle sich um isolierte Einzelfälle. Tatsächlich ist es eine koordinierte, wiederkehrende, eingespielte Praxis. Der Fortbestand eines solchen Systems stellt ein institutionelles Versagen dar. Es ist überfällig, diesem Missstand durch unabhängige, wirksame Kontroll- und Strafverfolgungsstrukturen ein Ende zu setzen.

    Antworten
  21. Leonhard
    Leonhard sagte:

    Es ist kaum zu glauben, was man hier alles zu lesen bekommt. Da gibt es ein Land mitten in Europa, in welchem Anleger reihenweise um ihre Vermögen gebracht werden. Unter den Augen eines Fürsten. Unglaublich!

    Antworten
  22. FL ist aufgeflogen
    FL ist aufgeflogen sagte:

    Die in diesem Blog reihenweise aufgeführten Skandale, die 800 Zombie-Trusts, die Antikorruptionsbehörde des Europarats, die fehlende Antikorruptionsmassnahmen bei der Justiz, den Regierungsmitgliedern und dem Fürsten beanstandet – all dies schadet dem Vertrauen in den Finanzplatz, in das Land und in den Fürsten von Liechtenstein.

    Antworten

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