Für den Treuhänder ist das der Sinn und Zweck einer Stiftung oder eines Trusts.

Immer seltener ist es so, dass ein vermögender Mensch auf die Idee kommt, seine Guthaben und Güter in einer Stiftung in Liechtenstein aufzubewahren.

Aber es kommt doch noch vor. Denn obwohl die weisse Weste Liechtensteins ungefähr so bekleckert ist wie die weisse Weste des ehemaligen CS-VR-Präsidenten Rohner, gelingt es dem Fürstentum immer noch, Reputationsmanagment zu betreiben.

Obwohl es sich mehr und mehr herumspricht, dass es sich bei Übergriffen in die Geldtöpfe anderer Leute nicht um eine Reihe von Einzelfällen handelt, sondern um ein systemisches Problem.

Dabei gibt es die Extremlösung, dass der gesamte Inhalt einer Stiftung entwendet wird. Durch das berüchtigte Dekantieren zum Beispiel. Der Inhalt wird einfach in eine andere Stiftung umgegossen, auf die nur der Treuhänder Zugriff hat. Als Stiftungsrat ist er zu solchen Manövern berechtigt.

Im Notfall schützt ihn die Fürstenjustiz vor den zürnenden Entrechteten und Bestohlenen.

Werden die zu aufmüpfig oder nerven schlichtweg, werden sie als nächsten Schuss vor den Bug aus dem Stiftungsrat gekübelt. Reicht ihnen das immer noch nicht, wird ihnen die Begünstigungen entzogen. Es gibt keine Informationen, keine Kontrolle und kein Geld mehr. Und keinen Rechtstitel, sie können nicht einmal mehr klagen.

Aber schon vorher bereichern sich die Treuhänder auf jede erdenkliche Art. Da wäre einmal die Honorarnote für die Verwaltung der Stiftung. Die kann ungeahnt aufwendig werden, und ein Liechtensteiner Treuhänder verrechnet ungern weniger als 600 Franken die Stunde, für sein Personal nicht weniger als 350 Franken. Und das läppert sich. Das kann locker bis zu 100’000 Franken erreichen. Im Monat, versteht sich.

Eine weitere munter sprudelnde Geldquelle ist all das, was bei der Anlage der ihm anvertrauten Vermögenswerte abgezockt werden kann. Da wären einmal die Retrozessionen, Kick-backs und Kommissionen. Die müsste der Treuhänder eigentlich offenlegen und an den beneficial owner auszahlen. Müsste.

Aber noch im Vorfeld dieser Nebeneinnahmen ist die eigentliche Anlage. Da machen sich viele Stifter und Begünstigte die Illusion, dass der so bieder und seriös wirkende Liechtensteiner Treuhänder zusammen mit einem nicht minder seriösen Vermögensverwalter einer fürstlichen Bank doch sicherlich umsichtig und konservativ das Vermögen anlegen werden.

Auch da täuscht sich das blauäugige Opfer. Immer wieder kommt es vor, dass ganze Vermögen in windige Anlagen gesteckt werden, in Kartenhäuser, in Schneeballsysteme, die früher oder später implodieren. Aber zuvor haben sich alle Beteiligten die Beute geteilt. Dafür, dass er Frischgeld bringt, bekommt der Treuhänder und der Vermögensverwalter eine dicke Scheibe davon abgeschnitten.

Dem betrogenen Mandanten jammert er dann routiniert vor, dass er ja nur das Beste gewollt habe, das sei eigentlich eine seriöse und sichere Anlage gewesen, aber wer wisse denn so etwas im Voraus. Man denke nur an den gefallenen Wunderwuzzi René Benko, dem hätten doch auch kompetente Menschen Multimillionen anvertraut.

Das könne leider immer wieder passieren, und keiner ahnt zuvor etwas. Und überhaupt, selbstverständlich ist jede Haftung für Verluste ausgeschlossen, wo kämen wir denn da hin.

Meckert der abgezockte ehemalige Besitzer eines ansehnlichen Vermögens immer noch, wird er auf den Rechtsweg verwiesen. Allerdings mit der freundlichen Bemerkung, dass er da nur noch mehr Geld sinnlos zum Fenster rausschmeissen werde. Und erst noch über viele Jahre hinweg.

Denn die fürstliche Justiz schützt nicht nur ihre Spiessgesellen, sie ist berüchtigt dafür, dass auch eigentlich einfache Prozesse Jahre dauern können. In jeder Instanz. Und ist der Instanzenzug ausgereizt, geht es wieder die Leiter runter, um nochmals bestiegen zu werden.

Und sollte doch tatsächlich mal ein Gericht befinden, ein entrechteter Begünstigter sei dennoch berechtigt, Informationen aus seiner Stiftung zu bekommen, dann sagen die Untreuhänder eiskalt: nein, ist er nicht. Denn er könnte ja mit diesen Informationen der Stiftung schaden. Also dem Treuhänder selbst, weil dessen unredliches Tun ans Tageslicht käme.

Und das darf in Liechtenstein niemals geschehen.

29 Kommentare
  1. Watchdog
    Watchdog sagte:

    Die Gesetze sind nicht das Problem, das Problem ist die Korruption in Justiz und Verwaltung, die die Wirtschaftskriminalität ermöglicht.

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  2. Michael Haselsteiner
    Michael Haselsteiner sagte:

    Bei dem, was man alles über Liechtenstein liest, ist wohl wirklich davon auszugehen, dass es sich um eine kriminelle Masche, um ein kriminelles System handelt.

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  3. Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
    Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen» sagte:

    Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen über die massive Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:

    Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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  4. Rechtsstaatlichkeit ausser Kraft: Systemische Verantwortung an der Staatsspitze
    Rechtsstaatlichkeit ausser Kraft: Systemische Verantwortung an der Staatsspitze sagte:

    Dass dieses System rechtsstaatlichen Anforderungen nicht genügt, ist evident. Ebenso evident ist, dass der Fürst hiervon Kenntnis hat.

    Vor diesem Hintergrund drängt sich eine Untersuchung durch eine internationale Institution geradezu auf, um zu klären, in welchem Umfang den Fürsten eine rechtliche und politische Verantwortung für dieses systemische Versagen trifft. Als Monarch mit weitreichenden Befugnissen und letztentscheidendem Einfluss – insbesondere bei der Richterwahl – kann eine Verantwortlichkeit nicht mit dem Hinweis auf formale Gewaltenteilung relativiert werden.

    Vielmehr steht der begründete Verdacht im Raum, dass es sich um ein strukturell ermöglichtes und geduldetes System handelt, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien unterläuft.

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  5. Liechtenstein ist aufgeflogen
    Liechtenstein ist aufgeflogen sagte:

    Das kriminelle System in Liechtenstein ist ans Tageslicht gekommen. Jahrelang haben kriminelle Treuhänder mit Unterstützung der nicht neutralen Richter Stifter und Begünstigte aus Stiftungen und Trusts entfernen lassen, so dass ich die zwei Hände unkontrolliert daraus bereichern konnten. Ein kriminelles System, unmittelbar vor den Augen des Fürsten, der dies duldet.

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  6. Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“
    Transparency International: „Liechtenstein: Hort der Kriminellen“ sagte:

    Die ZEIT stellt den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Geldwäsche und der Steueroase Lichtenstein her. Mindestens vier in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden sollen mit Hilfe von liechtensteiner Bankkonten Geld gewaschen haben. Auch die Gelder aus einem großen spanischen Korruptionsskandal vor zwei Jahren sollen nach Liechtenstein geflossen sein.

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  7. Liechtenstein und der Skandal Margulan Seisembayew mit den 1,1 Milliarden veruntreuten Dollar
    Liechtenstein und der Skandal Margulan Seisembayew mit den 1,1 Milliarden veruntreuten Dollar sagte:

    Ein prominenter Fall ist der kasachische Unternehmer Margulan Seisembayew, dessen Offshore-Konstrukte in Liechtenstein und der Schweiz zur Veruntreuung von 1,1 Milliarden Dollar führten.

    Die Staatsanwaltschaft in Vaduz nahm 2009 Ermittlungen auf im Zusammenhang mit Geldwäsche und mutmaßlicher Veruntreuung, nachdem Dritte entsprechende Verdachtsmomente angezeigt hatten.

    Die liechtensteinische Geldwäschereibekämpfungsstelle überprüfte Kontakte, Finanzströme und die Rolle von Treuhändern und Offshore-Konstruktionen, die für Seisembayev und seine Finanzstrukturen genutzt wurden.

    Die Voruntersuchung wurde später eingestellt wegen fehlender ausreichender Beweise für Straftaten im liechtensteinischen Recht.

    Ist ja klar, denn so einen Skandal möchte man im sauberen Liechtenstein nicht haben

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  8. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

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    • Global Magnitsky Act
      Global Magnitsky Act sagte:

      Der Global Magnitsky Act kann eingreifen:

      Zielgruppe: ausländische natürliche Personen (ggf. auch Einrichtungen), die an schwerer Korruption oder gravierenden Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind.

      Maßnahmen: Sanktionen durch das US Finanzministerium (OFAC): Einfrieren von Vermögenswerten mit US Bezug, Ausschluss vom US Finanzsystem, Visa Sperren.

      Beweisschwelle: glaubhafte, gut dokumentierte Hinweise (kein Strafurteil erforderlich).

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  9. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.

    Antworten
  10. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
  11. Wirtschaftskriminalität als Wirtschaftsfaktor
    Wirtschaftskriminalität als Wirtschaftsfaktor sagte:

    Im liechtensteinischen Trust- und Stiftungswesen zeigt sich ein strukturelles Problem, das seit Jahren ungelöst bleibt. Immer wieder berichten Betroffene, dass sich Treuhänder nach Einbringung der Vermögenswerte von vertrauensvollen Verwaltern zu Akteuren wandeln, die gezielt darauf hinarbeiten, den ursprünglichen Stifter oder die Begünstigten aus jeder Form der Einflussnahme zu verdrängen – unterstützt durch eng verflochtene Netzwerke innerhalb von Justiz und Verwaltung.

    Sobald der Stifter oder die Begünstigten entfernt sind, scheint häufig der nächste Schritt zu folgen: die schrittweise Entmachtung oder vollständige Ausschaltung der Begünstigten. Nicht jeder Treuhänder handelt so, doch die Vielzahl dokumentierter Fälle legt nahe, dass es sich nicht mehr nur um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern um ein System im gesamten Sektor.

    Der Eindruck drängt sich auf, dass hier potenziell organisierte, wirtschaftskriminelle Strukturen am Werk sind – und dass diese Problematik längst auch auf höchster Ebene bekannt ist. Umso schwerer wiegt der Umstand, dass von Fürst und Regierung bislang kaum sichtbare Anstrengungen unternommen werden, dieser Entwicklung energisch entgegenzutreten, sondern die Tatsachen unter den Teppich kehren wollen.

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    • Russland Gelder, Venezuela Gelder, Iran Gelder
      Russland Gelder, Venezuela Gelder, Iran Gelder sagte:

      sollten die USA nach sanktionierten Geldern aus Russland, Venezuela oder Iran auf Liechtensteiner Banken suchen und fündig werden, so werden die nächsten Personen oder sogar möglicherweise Banken sanktioniert. Onkel Donald fackelt nicht lange.

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  12. Warnung vor Liechtensteiner Trusts
    Warnung vor Liechtensteiner Trusts sagte:

    Hohes Risiko bei Liechtensteiner Trusts.

    Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung

    Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
    https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf

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  13. Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein
    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein sagte:

    Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
    https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state

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    • En Züürcher
      En Züürcher sagte:

      Er säit villicht: mega, urhure guet – denn so chunt viu Gäld i mis Land. Und richi Untertane sind zfriideni Untertane.

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  14. Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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  15. Eine Bank in Liechtenstein
    Eine Bank in Liechtenstein sagte:

    Potentatengelder, Drogengelder, Gelder aus illegalen Geschäften, Gelder aus dem Verkauf von Blutdiamanten, veruntreute Entwicklungshilfegelder … wir sind für Sie da.

    Antworten
  16. Institutionalisierte Angst im Kleinstaat
    Institutionalisierte Angst im Kleinstaat sagte:

    In Kleinstaaten wie Liechtenstein, in denen politische, wirtschaftliche und persönliche Netzwerke eng miteinander verflochten sind, entfaltet informeller Druck eine erhebliche Wirkung. Die enge persönliche Nähe vieler Akteure – geprägt durch Bekanntschaft, Verwandtschaft oder wirtschaftliche Abhängigkeiten – begünstigt ein Klima der Einschüchterung.

    Wer sich offen gegen ein etabliertes kriminelles System stellt, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen: sozialer Ausgrenzung, dem Verlust wirtschaftlicher Existenzgrundlagen oder gezielten rechtlichen Gegenmassnahmen. Unter solchen Bedingungen wird Widerspruch systematisch unterdrückt und Rechtsdurchsetzung zur Ausnahme.

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  17. Wenn Stiftungen zur Beute gemacht werden
    Wenn Stiftungen zur Beute gemacht werden sagte:

    Was hier in Liechtenstein mit Stiftungen passiert, hat nichts mehr mit Rechtsstaat zu tun, sondern nur noch mit Selbstbedienungsladen. Wenn Treuhänder mithilfe willfähriger Richter Stifter und Begünstigte einfach aus dem Spiel drängen können, dann ist das kein Versehen, sondern ein System. Ein System, das genau einem Zweck dient: unkontrolliert plündern, kassieren, absahnen. Und alle schauen weg. Wer das duldet oder deckt, macht sich mitschuldig. So zerstört man Vertrauen – und wundert sich später, warum niemand diesem Land und seinen Treuhändern mehr glaubt. Und auch dem Fürsten nicht mehr.

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