Was passiert in Liechtenstein, wenn ein Begünstigter nervt?
Ob Besitzer einer Stiftung, Stiftungsrat oder einfach Nutzniesser einer Stiftung – das Schicksal ist das gleiche: er (oder sie) wird nach Strich und Faden fertiggemacht.
Das hat zur Voraussetzung, dass im Fürstentum die regelbasierte Ordnung fehlt, die ein zivilisiertes Zusammenleben ermöglicht. Der Rechtsstaat mitsamt einer unabhängigen Justiz, die seine Einhaltung überwacht, Verstösse dagegen sanktioniert.
Wie schon viele erfahren mussten, die auf die eine oder andere Art mit Liechtensteiner Treuhändern und Untreuhändern aneinandergerieten: Schutz, Gesetzestreue, Urteile in vernünftiger Zeit oder gar eine korrekte Auslegung der fürstlichen Gesetze können sie nicht erwarten.
Das hat zwei Ursachen und eine Folge. Die beiden Ursachen sind, dass der Fürst höchstselbst das letzte Wort bei der Ernennung von Richtern hat. Oder aber ihre Weiterbeschäftigung unterbinden kann. Und auch ein Richter ist von seinem regelmässigen Gehalt abhängig. Ganz abgesehen davon, dass er gerne auch mal die Fronten wechselt und selbst zum Treuhänder oder Untreuhänder wird.
Die zweite Ursache ist, dass sich diese Richter nicht dem Schutz der Rechtsordnung verpflichtet fühlen, sondern dem Schutz ihrer Klientel. Also der Finanzdienstleister, Vermögensverwalter, Banker, Anwälte und eben Treuhänder.
Wer schon einmal an einer solchen Gerichtsverhandlung teilgenommen hat, fühlt sich als Zuschauer bei einem absurden Theater. An der Wand hängt eine ziemlich schäbige Schwarzweisskopie des Fürsten im Profil. Davor sitzt ein Richterkollegium und tut so, als ginge hier alles mit rechten Dingen zu. Auf der einen Seite sitzen die beklagten Treuhänder mit ihrer Anwaltsriege und lächeln überheblich.
Denn sie wissen, dass ihre Rechtsvertreter und sie selbst diesen Aufenthalt vor Gericht mit dem Vermögen der von ihnen angeeigneten Stiftung finanzieren. Während die Klägerseite nicht nur ihre Anwälte selbst zahlen muss, sondern auch zuschauen, dass die ganze Veranstaltung, inklusive Gerichtskosten, aus ihrem Portemonnaie finanziert wird.
Zur Verteidigung der Interessen dieser Treuhändermafia fallen Richtern absurde Begrifflichkeiten wie «der blosse Anschein einer möglichen Interessenskollision» ein. Wird nachgefragt, was das denn sein soll, denn ausserhalb der Fürstengericht existiert eine so haarsträubende Konstruktion nicht, wird geantwortet, dass man nicht alles verstehen müsse.
Wenn Rechtsstaatlichkeit fehlt, das ist die Folge, bereichern sich haltlose und geldgierige Menschen ungeniert. Denn sie wissen, dass sie sich schon ziemlich blöd anstellen müssen, um dabei höchstens einen sanften Klaps auf die Finger zu bekommen.
So schmierig und unterwürfig sie sich als Stiftungsräte angedient haben: ist es ihnen gelungen, die Macht in der Stiftung zu übernehmen und die eigentlichen Besitzer und Nutzniesser hinauszukübeln, verwandeln sie sich in die bösartigen Gesellen, die sie in Wirklichkeit sind.
Wehrt sich ein Stiftungsrat oder ein Begünstigter gegen seine Enteignung, kriegt er Saures. Er verröchelt in jahrelangen Prozessen in der ersten Instanz, in denen Anwälte der Untreuhänder tonnenweise Beweisanträge, Eingaben und sonstiges überflüssiges Papier produzieren. Sie wissen: pro Seite bringt das 1000 Franken ein, und die Stiftung zahlt klaglos.
Nicht nur das. Der Störenfried wird aller Orten mit weiteren Prozessen, Klagen, Anschuldigungen überzogen. Beliebt ist der Kniff, ihm mittels Gefälligkeitsgutachten zum Anfangsverdacht gereifte Steuerhinterziehung vorzuwerfen. Auch wenn alle Beteiligten wissen, dass der Vorwurf absurd und rechtsmissbräuchlich ist: das hält den Störenfried beschäftigt und kostet ihn Geld und Energie.
Dass speziell in Liechtenstein Treuhänder und Vermögensverwalter geldgierig und skrupellos sind, hat seinen Grund nicht darin, dass sie besonders unmoralische oder unanständige Gesellen wären.
Es hat seinen Grund darin, dass sie sich in Sicherheit wiegen, dass die fürstliche Justiz nur im äussersten Notfall ihrem Treiben ein Ende setzen wird.
Im Normalfall verröchelt der von ihnen Bestohlene irgendwann einmal im Dickicht der fürstlichen Unrechtsjustiz. Die einem Rechtsstaat Hohn spricht, aber einer mafiösen Räuberhöhle durchaus angemessen ist.




In Liechtenstein ist die Justiz Dienstleister der Treuhänder.
Fragen Sie Treuhänder Roland Wyss aus Mauren, der kennt sich damit aus…
Auch die Treuhänder Philipp Wanger und Dr. Martin Batliner sind spezialisiert darauf, Strafanzeigen gegen Begünstigte zu initiieren.
In Deutschland führt die deutsche Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Martin Batliner und Philipp Wanger.
Au weia, in Deutschland gibt es keine Immunität für liechtensteinische Treuhänder.
Martin Batliner hat doch einen kurzen Draht zum Strafgericht in Liechtenstein, mit der Strafrichterin Netzer hat er ein uneheliches Kind.
Hat er auch einen kurzen Draht zu deutschen Strafgerichten, hat er dort auch ein uneheliches Kind mit einer Strafrichterin?
Jetzt wird dem geneigten Leser klar, warum jeder 16. Einwohner in Liechtenstein Millionär ist. Das Geschäftsmodell mit den Stiftungen wird schamlos ausgenutzt.
Dass dieses System nicht rechtmäßig ist, ist klar. Dass der Fürst von diesem System weiß, ist ebenfalls klar. Es sollte von einer internationalen Institution untersucht werden, inwieweit den Fürsten eine Verantwortlichkeit für dieses System trifft, schließlich ist er der Monarch, hat er überall das letzte Wort, auch bei der Richterwahl.
Selbst der Europarat hat das Zusammenwirken von Justiz und Finanzelite schon erkannt:
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz, Regierungsmitgliedern und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten
https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0
Wer überall das letzte Wort hat, ist auch verantwortlich für alles. Ob Rechtsstaat oder «mafiöse Räuberhöhle», verantwortlich dafür ist der Fürst als Monarch.
„Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Ein Staatsoberhaupt trägt Verantwortung nicht nur für repräsentative oder angenehme Aufgaben, sondern auch für schwierige und konfliktträchtige Bereiche seines Handelns. Der Fürst übt reale Staatsgewalt aus (u. a. Ernennungen, Mitwirkung an der Gesetzgebung, Einfluss auf die Justizorganisation).
Wo Entscheidungs‑ oder Einflusskompetenz besteht, besteht auch Verantwortung. Diese Verantwortung ist nicht selektiv: Sie endet nicht dort, wo Entscheidungen unangenehm, heikel oder reputationsschädigend werden.
Berliner Zeitung: Geschäftskrise in Liechtenstein: So leidet das Fürstentum unter den Russland-Sanktionen
Die Übernahme westlicher Sanktionen trifft Liechtensteins Treuhandbranche hart. Blockierte russische Vermögen sowie Druck aus den USA bringen den Alpenfinanzplatz in eine Krise.
Liechtensteins Treuhandbranche befindet sich zurzeit in einer Krise. Seit der Übernahme der russischen EU-Sanktionen sind Hunderte in Liechtenstein verwaltete russische Vermögen blockiert. Vom Ausland verhängte Sanktionen schaden der Reputation und haben nun bedeutungsträchtige Folgen für das milliardenschwere Finanzgeschäft im Fürstenstaat.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/russland-sanktionen-fuerstentum-lichtenstein-in-der-finanzkrise-li.2338973
Das, was auf dieser Webseite alles ans Tageslicht kommt, ist unbeschreiblich und man kann es kaum glauben, dass es so etwas mitten in Europa gibt. Und dass dies in einer Monarchie geschieht, wo doch der Fürst die Gesamtverantwortung für eine Rechtsstaatlichkeit in seinem Land hat.
Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung («SEO-ORM»), also „Online-Image-Kontrolle“ oder „Suchmaschinenmanipulation“ oder «Narrativsteuerung».
Negative Berichte über den Finanzplatz werden unterdrückt, indem Suchmaschinenbetreiber aufgefordert werden, bestimmte Inhalte nicht mehr anzuzeigen (technisch «De-Indexierung» oder rechtlich nach EU-DSGVO), das Internet wird praktisch gesäubert.
Positive Berichte über Liechtenstein erscheinen prominent weit oben bei Suchen, indem viele neue, positive Inhalte veröffentlicht werden (sog. «Content Flooding»).
So erscheinen bei der Suche über Liechtenstein keine Artikel über die schwere Zombie-Trust Krise, aber unzählige Artikel über Märchenhochzeit, Urlaubsparadies Liechtenstein etc..
Auf diese Weise soll die öffentliche Wahrnehmung des Landes gezielt gesteuert und manipuliert werden.
Liechtenstein manipuliert sein digitales Image. Statt Realität gibt es ein Narrativ. Statt «kriminellem System» gibt es Märchenhochzeit. Statt Krisen gibt es «Urlausparadies».
Durch Suchmaschinen-Optimierung werden kritische Themen aus dem Internet gedrängt und scheinen stattdessen lauter Suchergebnisse auf, die das Urlaubsparadies im schönsten Licht erscheinen lassen. Krisen verschwinden aus dem Internet, Romantik wird vorgespielt.
«Liechtenstein’s trust industry is facing a crisis.»
«A zombie trust is kind of like as Liechtenstein calls, some of these an orphaned entity. It’s like a legal structure. It can be a trust, it can be a foundation or a company. It formerly exists, but it’s not operational because it doesn’t have appointed directors or a trustees or a governing body to manage it. And in practical terms, this means no one’s authorised to make decisions like transferring assets, dissolving it. Things are frozen. You’re just stuck. So they’re kind of these like dead trust walking.»
Oben der Link zu dem Artikel
Hat man in Liechtenstein tatsächlich geglaubt, dieses System dauerhaft im Verborgenen halten zu können – ein System, in dem kriminell agierende Treuhänder mithilfe nicht neutraler richterlicher Entscheidungen Stifter und Begünstigte systematisch aus Trusts und Stiftungen entfernen, um die Vermögenswerte anschließend über Jahre hinweg oder sogar auf alle Ewigkeit faktisch unkontrolliert zu beherrschen und zu plündern? Offenbar setzte man darauf, Betroffene mit dem Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ zum Schweigen zu bringen und den Vorgang unter institutionellen Teppichen verschwinden zu lassen. Diese Rechnung ist nun aufgegangen – allerdings nicht im Sinne ihrer Urheber. Das System ist aufgeflogen, und Fürst wie Staat stehen entblößt da.
So funktioniert «das System» in Liechtenstein:
Der Rechtsanwalt und Mit‑Trustverwalter Bernhard Lorenz (Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser) beantragte die Abberufung der Witwe von Lord Bacardi aus der Trustverwaltung. Der Trust war von Lord Bacardi zu Lebzeiten zugunsten seiner Ehefrau und der gemeinsamen Tochter errichtet worden. Richter Mag. Stefan Rosenberger vom Fürstlichen Landgericht entsprach dem Antrag und berief Lady Bacardi mit der Begründung ab, sie unterliege einem Interessenkonflikt, da sie zugleich ihre eigenen Interessen sowie jene ihrer minderjährigen Tochter vertrete.
Dabei ist jedoch festzuhalten, dass die Vertretung der Interessen des minderjährigen Kindes zu den gesetzlichen Pflichten der Mutter als gesetzliche Vertreterin gehörte. Zudem hatte die Tochter unmittelbar nach Erreichen der Volljährigkeit die von ihrer Mutter im Rahmen der Trustverwaltung gesetzten Handlungen ausdrücklich genehmigt. Diese Genehmigung hätte einer Abberufung der Mutter rechtlich entgegengestanden.
Gleichwohl brachte Bernhard Lorenz vor, die Zustimmung der Tochter sei unwirksam gewesen, da sie zum Zeitpunkt ihrer Abgabe erst vier Tage volljährig gewesen sei. Richter Mag. Rosenberger ließ diese Genehmigung unberücksichtigt und bestätigte die Abberufung der Mutter aus der Trustverwaltung. Das Fürstliche Obergericht, 1. Senat unter dem Vorsitz von Richter Ungerank, bestätigte diese Entscheidung.
Parallel dazu erwirkte Lady Bacardi in der Schweiz ein gerichtliches Urteil, das ihr den Zugriff auf ein Schweizer Konto des Trusts zusprach. Kurz vor Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils wurde das betreffende Konto jedoch vollständig geleert, und die Gelder wurden nach Liechtenstein transferiert.
Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.https://www.presseportal.de/pm/146423/4651536
Vielen Dank für die Bedienungsanleitung. Jetzt kann ich auch endlich dekantieren und plündern. Hätten Sie noch die Telefonnummer von dem Richter?
Angesichts der mittlerweile bekannt gewordenen Erkenntnisse über liechtensteinische Strukturen wie Trusts und Stiftungen sowie die liechtensteinische Justiz muss heute jede Bank sowie jeder Steuerberater und Rechtsanwalt von Gestaltungen in Liechtenstein abraten, um sich nicht einem Haftungsrisiko auszusetzen.
Ist Liechtenstein noch ein Rechtsstaat?
Liechtenstein ist per Definition kein Rechtsstaat, denn es fehlt unter anderem an zwei elementaren Kriterien:
1. Gewaltenteilung
Da der Fürst in der Gesetzgebung, in der Regierung und in der Judikative überall das letzte Wort hat, besteht in Liechtenstein keine echte Gewaltenteilung.
2. Unabhängige Justiz
Dier Gerichte in Liechtenstein entscheiden nicht frei von politischer Einflussnahme und nicht nur nach Recht und Gesetz.
Allein deswegen ist Liechtenstein kein Rechtsstaat.
Wenn Venezuela korrupt ist, was ist dann Liechtenstein?
Fürstliche Geschäfte
Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.
Auch Professor Martin Schauer, der die Liechtensteiner Regierung bei der Reformierung des Stiftungsrechts beriet, kritisiert in Vaterland «Rechtsunsicherheit» für den Begünstigten und Mandatsverträge als «willkommenes Mittel für Haftungsbefreiung». Immer häufiger und oft vergeblich kämpfen Stifter juristisch gegen ihre eigenen Stiftungsräte oder Treuhänder. Nicht selten fällt dabei der Name Angelika Moosleithner-Batliner.
https://liechtensteinwegwerfartikel.blogspot.com/2018/04/betrugs-und-abzock-system-liechtenstein.html
In der Finanzwelt gilt Liechtenstein inzwischen als nicht vertrauenswürdiger Standort mit erhöhtem Rechts‑ und Reputationsrisiko. Die Vertrauensrisiken sowie die Zweifel an der Unabhängigkeit der Justiz führen dazu, dass Insider zunehmend davon abraten, dort Geschäfte zu machen.
Der Skandal der Asturion‑Stiftung der Witwe von König Fahd (siehe erster Kommentar zum letzten Artikel) ist kein Einzelfall, sondern ein Lehrstück systemischer Praxis in Liechtenstein. Er steht exemplarisch für ein seit Jahren etabliertes Vorgehen in der liechtensteinischen Stiftungs‑ und Trustverwaltung. Nämlich «DAS SYSTEM». Treuhänder entziehen Begünstigten zunächst pauschal ihre Rechte, zwingen sie in jahrelange Verfahren durch sämtliche Instanzen – und bleiben dabei konsequent sanktionslos durch die Gerichts, die diese Masche mitttragen.
Selbst nach gerichtlicher Bestätigung der Begünstigtenstellung folgt regelmäßig die nächste Blockade: die Verweigerung elementarer Auskunfts‑ und Rechenschaftsrechte. Auch hier setzt das System auf Verzögerung, Zermürbung und die berechtigte Erwartung, dass die Justiz nicht eingreift. Währenddessen agieren Stiftungsräte faktisch unkontrolliert.
Diese Praxis ist kein Zufall, sondern strukturell ermöglicht: durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen einheimischer Treuhänder folgenlos lässt, durch fehlende wirksame Aufsicht – und durch politische Duldung auf höchster Ebene. Der Asturion Skandal zeigt sehr beispielhaft, wie «DAS SYSTEM» in Liechtenstein funktioniert.
im Fokus von USA ,Europarat , GRECO u.a.
Liechtenstein ist ein failed state, allein schon wegen fehlender Rechtsstaatlichkeit:
– Keine unabhängigen Gerichte
– Willkür, Korruption, Straflosigkeit
– Kein effektiver Rechtsschutz für Rechtssuchende