Wenn die Finanzskandale das einzige Problem wären …
Es gibt beunruhigend viele dunkle Wolken, die über dem Fürstentum hängen.
Eine kurze Auflistung:
1. Wohnungsnot und hohe Preise
Extrem knapper Wohnraum, stark steigende Mieten und Immobilienpreise – Einheimische werden zunehmend verdrängt.
2. Abhängigkeit vom Ausland
Wirtschaftlich stark von der Schweiz und der EU abhängig, politisch aber ohne Mitspracherechte in zentralen Entscheidungen.
3. Verkehrsbelastung
Täglicher Pendlerstrom aus dem Ausland überlastet Straßen und Infrastruktur, Alternativen sind begrenzt.
4. Demografischer Druck
Alternde Bevölkerung, Fachkräftemangel und steigende Sozialkosten.
Das sind die begleitenden Gewitterwolken, aber die grosse, schwere, lastende Wolke trägt den Namen Finanzplatz.
Der hat eine Vergangenheit und eine Gegenwart.
Die Vergangenheit besteht aus den goldenen Zeiten, als Zehntausende von Stiftungen gegründet wurden. Die besondere Regelung in Liechtenstein, dass solche Stiftungen – im Gegensatz beispielsweise zur Schweiz – privatnützig sein können, brachte viele wohlhabende Menschen dazu, damit ihren Finanzhaushalt oder denjenigen ihrer Familie zu regeln.
Als Beifang war nicht unwillkommen, dass die steuerlichen Belastungen in Liechtenstein sehr überschaubar sind. Eine Ertragssteuer von 12,5 Prozent, wobei es kein riesiges Problem ist, die Erträge zu optimieren, sprich minimieren. Dann kommen noch die Verwaltungskosten hinzu, an denen sich die fürstlichen Treuhänder fürstlich bereicherten.
Und natürlich wäre es keinem dieser Treuhänder in den Sinn gekommen, nach der Herkunft der Gelder oder nach ihrem steuerlichen Zustand zu fragen.
Diese Steueroase endete dann im grossen Katzenjammer genannt Steueraffäre anno 2008. Begleitet wurde das durch immer wieder aufpoppende Skandale im Zusammenhang mit Geldwäscherei, Verbindungen zu allen kriminellen Organisationen der Welt und der skrupellosen Entgegennahme von schmutzigen Geldern.
Nachdem das Geschäftsmodell Stiftung als Steuervermeidungsvehikel unter Druck aus dem Ausland in die Luft geflogen war, beteuerte Liechtenstein eins ums andere Mal, dass man daraus gelernt habe, nun ein sauberer Finanzplatz werden möchte, die sogenannte Weissgeldstrategie.
Dass das reine Lippenbekenntnisse waren und sind, wurde spätestens seit dem Skandal um sogenannte Zombie-Trusts offenkundig. Immer mal wieder hatte zuvor ein liechtensteinischer Treuhänder seine Position als verwaltender Stiftungsrat blitzartig aufgegeben und die Stiftung wie eine heisse Kartoffel fallenlassen.
Jeweils dann, wenn ein ausländischer Staat, häufig die USA, auf den Tisch haute und mit drakonischen Massnahmen drohte.
Aber Liechtensteiner Treuhänder sind harthörig, ihre Geldgier übersteuert häufig die Vernunft. So hielten sie tapfer an ihren Funktionen in Stiftungen reicher Russen fest, selbst als einige von ihnen bereits von den USA auf die OFAC-Sanktionsliste gesetzt worden waren. Das bedeutet den sozialen Tod.
Als dann aber auch noch die Finanzmarktaufsicht geruhte, auf die Selbstverständlichkeit hinzuweisen, dass man die Finger von der Verwaltung von Geldern sanktionierter Russen lassen sollte, begann die ungeordnete Massenflucht.
Seither sind Hunderte von Stiftungen und Trusts verwaist, handlungsunfähig.
Diese Entwicklung hat zweierlei Effekte: Zum einen stellt sie eine reputationelle Belastung dar, weil regulatorische Unsicherheiten internationale Kunden verunsichern können; zum anderen ist sie ein wirtschaftliches Risiko für Liechtensteins Finanzdienstleister und Treuhand-Branche, da ungelöste Rechts- und Managementfragen über Gerichts- und Verwaltungsprozesse hinaus operieren.
Das Fürstentum versucht, mit Notfall-Steuerungsgruppen und Gesetzesanpassungen gegenzusteuern, steht aber zwischen dem Druck grosser Wirtschaftsmächte (insbesondere der USA) und der Erwartung internationaler Finanzpartner, Regelkonformität strikt umzusetzen.
Wie beim Geschäftsmodell Steuerhinterziehung durch Stiftungen ist nun das Geschäftsmodell Russengelder verstecken explodiert. Zur operativ-rechtlichen Krise – mehr als ein Jahr nach der Massenflucht ist Liechtenstein noch nichts eingefallen, wie das Problem gelöst werden könnte – kommt auch die wiederholte Erkenntnis, dass «sauberer Finanzplatz» ein reines Lippenbekenntnis ist.
Erschwerend kommt hinzu: nach den Russen-Geldern ist vor den Venezuela- und Iran-Geldern. Und natürlich kommt Liechtenstein auch prominent im Milliardenskandal des Hochstaplers René Benko vor.
Hier aber mit einer Besonderheit. Während sonst von der fürstlichen Justiz alle Attacken auf Stiftungen abgeschmettert werden, wurden hier unter internationalem Druck zwei Finanzvehikel Benkos stillgelegt.
Das gibt natürlich vielen Reichen viel zu denken. Das Image Liechtensteins als diskrete Burg für stille Vermögensverwaltung ist nicht nur angekratzt, sondern liegt in Trümmern.




Der Fall der Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudi-arabischen Königs Fahd stellt weder einen Einzelfall noch ein bedauerliches Fehlverhalten dar. Vielmehr handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für ein seit Jahren etabliertes, wiederkehrendes, systematisches Vorgehen innerhalb der liechtensteinischen Stiftungs- und Trustverwaltungspraxis.
Das Muster ist regelmäßig identisch: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie deren Begünstigtenstellung zunächst pauschal bestreiten. Diese Vorgehensweise kommt einer faktischen Rechtsverweigerung gleich. Die Betroffenen sehen sich gezwungen, ihre eigene Berechtigung in langwierigen Verfahren durch sämtliche Instanzen der liechtensteinischen Gerichtsbarkeit feststellen zu lassen. Gerichtliche Sanktionen gegen die verantwortlichen Treuhänder bleiben dabei aus.
Nach Überwindung dieser ersten Hürde folgt regelmäßig die nächste: die Verweigerung der gesetzlich vorgesehenen Auskunfts- und Rechenschaftsrechte. Erneut bleibt den Begünstigten keine andere Möglichkeit, als jahrelang zu prozessieren – wiederum durch alle Instanzen und wiederum ohne jegliche Konsequenzen für die Treuhänder.
Auf diese Weise vergehen oftmals Jahre, bis Begünstigte erstmals Kenntnis darüber erlangen, wie mit dem ihnen zugeordneten Stiftungs- oder Trustvermögen verfahren wurde. In diesem Zeitraum agieren Stiftungsräte ohne Kontrolle, können Vermögenswerte verschieben und eigene finanzielle Interessen verfolgen. Das System basiert auf Verzögerung, Zermürbung und der berechtigten Erwartung gerichtlicher Unterstützung.
Diese Praxis ist kein Zufallsprodukt. Sie wird ermöglicht durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen durch einheimische Treuhänder systematisch folgenlos lässt, sowie durch das Ausbleiben wirksamer staatlicher Aufsicht auf höchster Ebene.
Dieses Vorgehen wird durch die Regierung und das Staatsoberhaupt geduldet, wodurch diese zur Aufrechterhaltung des Systems beitragen.
Dass dieses System nicht rechtmäßig ist, ist klar. Dass der Fürst von diesem System weiß, ist ebenfalls klar. Es sollte von einer internationalen Institution untersucht werden, inwieweit den Fürsten eine Verantwortlichkeit für dieses System trifft, schließlich ist er der Monarch, hat er überall das letzte Wort, auch bei der Richterwahl.
Zuständig dafür ist der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag in den Niederlanden.
Selbst der Europarat hat das Zusammenwirken von Justiz und Finanzelite schon erkannt:
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz, Regierungsmitgliedern und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten
https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0
Für die Auswahl von Richtern bedienen sich Landesfürst und Landtag eines gemeinsamen Gremiums. In diesem Gremium hat der Landesfürst den Vorsitz und den Stichentscheid. Kandidaten können nur mit Zustimmung des Landesfürsten vom Gremium dem Landtag empfohlen werden.
Fazit: der Fürst bestimmt, wer Richter wird. Er trägt daher auch die Verantwortlichkeit für die nicht neutrale Rechtsprechung in seinem Land.
Der Global Magnitsky Act ist so formuliert, dass er weltweit gegen jede Person oder Organisation eingesetzt werden kann, die Menschenrechtsverletzungen oder Korruption begeht, unabhängig vom Land.
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO hat bereits festgestellt, dass bei Richtern, Regierungsmitgliedern und sogar dem Staatsoberhaupt, dem Fürsten Antikorruptionsmassnahmen erforderlich sind
Das beschriebene System, dass Begünstigten von untreuen Treuhändern regelmässig deren Rechte entzogen werden und sie diese erst jahrelang einklagen müssen, was aber von den liechtensteinischen Gerichten ohne jede Konsequenz für die untreuen Treuhänder gelassen wird, ist korrupt und kriminell. Die liechtensteinischen Gerichte unterstützen damit die Rechtsverweigerung der untreuen liechtensteiner Treuhänder und machen sich zu Komplizen der untreuen Treuhänder.
Dass der Fürst dieses kriminelle System duldet, dürfte auch die Frage der Komplizenschaft aufwerfen.
Und das alles unter den Augen und mit Wissen und Wollen des Fürsten.
Dass Liechtenstein korrupt und ein Piratennest ist, steht doch schon in allen Zeitungen, so wie hier:
Internationale Finanzkriminalität:
Liechtensteins weisse Fassade bröckelt
https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Nigerias verstorbener Despot Sani Abacha hatte 185 Millionen Euro bei Banken in Liechtenstein liegen – nach Erkenntnissen eines Gerichts Schmiergeld vom deutschen Konzern MAN. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-dreckig-unaufrichtig-vulgaer-1.597433
In Liechtenstein zeigt sich im Bereich von Trusts und Stiftungen ein strukturelles Problem. Sobald Vermögenswerte in eine liechtensteinische Stiftung oder einen Trust eingebracht werden, kommt es immer wieder vor, dass der zuvor vertrauensvolle Treuhänder in eine Rolle übergeht, in der er systematisch darauf hinarbeitet, den ursprünglichen Stifter aus der Entscheidungs‑ und Kontrollfunktion zu drängen – oftmals gestützt durch kooperierende Akteure innerhalb der Justiz und Verwaltung.
Ist der Stifter erst entmachtet, richtet sich das Vorgehen häufig im nächsten Schritt gegen die Begünstigten, die ebenfalls eingeschränkt oder vollständig ausgeschlossen werden. Zwar handelt nicht jeder Treuhänder in dieser Weise, doch die Vielzahl dokumentierter Fälle deutet auf ein tieferliegendes, systemisches Risiko hin. Es steht der schwerwiegende Verdacht im Raum, dass hier organisierte, wirtschaftskriminelle Strukturen wirken – bekannt bis in höchste Ebenen, jedoch vom Fürstenhaus und von der Regierung konsequent ignoriert.
Kriminelles System mit Ansage in dem kleinen Kaff.
Wenn etwa 800 Trusts und Stiftungen verwaist sind und sogar nicht-sanktionierte Russen nicht mehr an ihre Vermögen kommen, so hat sich Liechtenstein als unzuverlässiger Finanzplatz erwiesen, bei welchem man sein gesamtes Vermögen verlieren kann. Ohne jeglichen Rechtsschutz. Das ist für einen Finanzplatz desaströs.
Da Liechtenstein spätestens durch die Zombie Trusts seine Reputation als seriöser, zuverlässiger und rechtsstaatlicher Finanzplatz verloren hat, kommen doch nach Liechtenstein nur noch die schmutzigsten Gelder, die in der Schweiz niemand mehr annehmen würde. Also Gelder aus kriminellen Quellen wie Drogenhandel, Menschenhandel oder Korruption, die zur Beutesicherung nach Liechtenstein gebracht werden.
United States sanctioned Liechtenstein trusts for oligarch links
Move sparked panic with hundreds of trusts abandoned
Scale of troubled trusts shows Russia ties
https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Liechtenstein ist in einer komplexen und besorgniserregenden Situation. Die internationale Gemeinschaft und insbesondere die USA wissen von der erheblichen Wirtschafts- und Finanzkriminalität, dem Nepotismus und der Korruption, die in die Politik, Verwaltung und Justiz hineinspielt. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis es zum grossen Knall kommt.
Die Zahl schwerwiegender, konkret belegter Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem nimmt in besorgniserregender Weise zu. Vor diesem Hintergrund drängt sich zunehmend die Frage auf, ob Liechtenstein seinen selbst formulierten Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, noch aufrechterhalten kann. Immer mehr Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von strukturellen Konstellationen, die nicht mehr als vereinzelte Fehlentwicklungen erklärbar sind, sondern den Eindruck tief verankerter systemischer Missstände und korruptionsnaher Praktiken erwecken.
Zugleich verdichtet sich das Bild dauerhaft etablierter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes und weitgehend abgeschottetes Vorgehen praktiziert haben. Während Geschädigten regelmäßig die Formel vom angeblichen „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein enger Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das zentrale rechtsstaatliche Garantien faktisch aushebelt und effektive demokratische sowie institutionelle Kontrolle unterläuft.
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hatte festgestellt:
«White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Ja ja, s’Ländli, für jede Schweinerei z’haa.
Die Wirtschaftskriminalität ist ein bedeutender Teil des Geschäftsmodells Liechtenstein.
Das Bunkern von Schwarzgeld – vorbei.
Das Bunkern russischer Vermögen – vorbei.
Das kriminelle System der Raubzüge durch Trusts und Stiftungen mithilfe der Justiz – aufgeflogen.
Geschäft durch Casinos – gefloppt.
Es bleibt also nur noch das noch hemmungslosere Rauben von Trust- und Stiftungsvermögen, will man jedes Jahr einen neuen Bentley.
Dieselben Probleme wie überall. Ach stopp, ich vergaß: Der Rest Europas versteckt kein Schwarzgeld.
Nicht nur der Finanzplatz hat das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit verloren, sondern auch der Fürst und die Regierung Liechtensteins.
Landespolizei Liechtenstein berichtet über starken Anstieg von Wirtschaftsdelikten in 2022
Der Finanzplatz Liechtenstein steht derzeit deutlich unter Druck – wegen einer Kumulation mehrerer struktureller, regulatorischer und reputationsbezogener Probleme, die sich gegenseitig verstärken.
1. Die „Zombie‑Trusts“: das akute Vertrauensproblem
International wirkt das wie ein Finanzplatz, der im Krisenfall strukturell handlungsunfähig ist.
2. Europarat / GRECO: chronische Defizite
Liechtenstein lebt vom Narrativ: „Rechtsstaatlichkeit · Stabilität · Diskretion · Qualität»
GRECO, die Antikorruptionsbehörde des Europarats sagt im diplomatischen Ton: „Es gibt erhebliche strukturelle Schwächen.“
Internationale Banken, Asset‑Manager und Aufsichtsbehörden lesen das sehr genau.
3. Zu viele Skandale, zu viele offene Flanken
a) Kumulierter Reputationsdruck
– Panama Papers (historisch)
– Russland‑Exposure
– Zombie‑Trusts
– GRECO‑Berichte
– Kritik an Intransparenz und politischer Sonderstellung
b) Kleinheit als systemisches Risiko
– Enge personelle Verflechtungen
– Wenig Rotation zwischen Politik, Verwaltung, Finanzbranche
– Schwierige Trennung von Aufsicht, Markt und Politik
Was intern als „Pragmatismus“ gilt, wird extern als Governance‑Schwäche wahrgenommen.
Für OFAC ist Liechtenstein: „high-risk facilitator jurisdiction“… aber kein politischer Gegenspieler.
https://regtechtimes.com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/#google_vignette
Liechtenstein steckt in seiner schwersten Glaubwürdigkeitskrise. Wenn die Empfehlungen der Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO betreffend die Korruption im Lande weiterhin nur formal, aber nicht substantiell umgesetzt werden und nicht unverzüglich eine rechtssichere Interimsverwaltung für die seit einem Jahr verwaisten Zombie-Trusts eingeführt wird, droht ein signifikanter Bedeutungsverlust.
Die Schweiz, Luxemburg, Singapur und Dubai werden Liechtenstein als Finanzstandort ersetzen.
Vor dem Automatischen Informationsaustausch gab es in Liechtenstein etwa 50’000 Stiftungen, heute sind es noch etwa 8’000. Das Geschäftsmodell als Schwarzgeldbunker hat in Liechtenstein ausgedient. Neu gegründet wurden 2025 noch 50 oder 60 Stiftungen, das Stiftungsmodell ist daher am Auslaufen. Einen Trust gründet in Liechtenstein auch kein vernünftiger Mensch mehr, denn damit vergibt er sämtliche Rechte und ist völlig einem Treuhänder ausgeliefert. Dass das keine gute Idee ist, hat sich nach den unzähligen Skandalen mt Trusts und Stiftungen herumgesprochen. Das Treuhandgeschäft ist daher am Aussterben. Die Benken, die zuletzt etwa 10 % ihrer Neugeldanlagen aus Russland bezogen haben, müssen ihre russischen, venezolanischen und iranischen Kunden schnellstmöglich loswerden. Auch hier haben ausländische Kunden Bedenken, dass eine liechtensteinische Bank erheblichen Risiken unterliegt, wegen sanktionierter Gelder Sekundärsanktionen unterworfen zu werden. Dieses Risiko will doch auch kein Kunde eingehen. Der Finanzplatz ist daher in erheblichen Schwierigkeiten.
Donald wird den Laden ausmisten. Die 800 Zombie Trusts werden schon genügend Flugzeuge und Yachten haben, da sucht er sich die grössten aus.
In Liechtenstein kann man nur geschäften, wenn vertraglich vereinbart ist, dass keine FL-Gerichte zuständig sind. Alles andere kann zum Totalverlust führen. Die Justiz ist in etwa so neutral wie in Somalia, Burkina Faso oder Uganda.
Natürlich wird dies in Liechtenstein totgeschwiegen, aber dieses perfide System von kriminellen Treuhändern, die von einer willfährigen Justiz nicht nur protegiert, sondern sogar unterstützt werden, ist offensichtlich. Es ist nunmehr aufgeflogen. Und der Fürst weiss davon, er könnte es unterbinden, lässt es aber zu. Das wirft sehr unangenehme Fragen auf.
Der Name Liechtenstein taucht immer dann auf, wenn es um große Vermögen geht. Denn im
Fürstentum scheint Geld sicherer aufgehoben zu sein als anderswo. Doch immer mehr Fälle
lassen Zweifel am zentralen Versprechen des Alpenlandes aufkommen.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html
Es ist schon erstaunlich und erschreckend, was in letzter Zeit über Liechtenstein alles ans Tageslicht gekommen ist. Das ist Wirtschaftskriminalität pur.
800 Zombie Trusts, die seit einem Jahr verwaist sind und bei denen selbst nicht sanktionierte Berechtigte nicht mehr an ihre Vermögen kommen, so etwas überlebt kein Finanzplatz.
Kriminelle Treuhänder in Liechtenstein nutzen fehlende Regulierungen in Liechtenstein.Dies führt zu Kontrollverlust und Versagen sämtlicher Aufsichtsorgane und Behörden in Liechtenstein ,FMA inklusive.Dieses von ganz oben geduldete System ist typisch für Liechtenstein ,teils auch für die Schweiz.Reformen u.a. von Europarat und GRECO werden schlicht ignoriert.
Transparenzregister werden nun in der Schweiz eingeführt ,was in Liechtenstein zu weiteren Skandalen führen wird ..
Untreue Treuhänder sind in Liechtenstein nur die eine Hälfte des Problems. Die andere Hälfte sind korrupte Richter, die das Recht beugen, um untreue Treuhänder zu schützen.
Man kann jedem Betroffenen nur raten, bis zum Europäischen Gerichtshof zu gehen.
Allein aus den Kommentaren zu diesem Artikel wird ersichtlich, dass
– die Justiz in Liechtenstein eine systematische Rechtsverweigerung Liechtensteiner Treuhänder gegenüber Stiftern und Begünstigten von Trusts und Stiftungen mitträgt
– die Justiz in Liechtenstein jahrelange Verzögerungen durch Liechtensteiner Treuhänder zulasten von Stiftern und Begünstigten mitträgt
– man in Liechtenstein nur mit Zustimmung des Fürsten Richter werden kann
– die Antikorruptionsbehörde GRECO des Europarats Antikorruptionsmassnahmen anmahnt für Richter und sogar den Fürsten in Liechtenstein
Zählt man nun diese Erkenntnisse zusammen, so ergibt sich, dass die Justiz in Liechtenstein offensichtlich korrupt zu sein scheint, die Justiz Rechtsverweigerungen und Verzögerungen durch Liechtensteiner Treuhänder zulasten von Stiftern und Begünstigten mitträgt und dass der Fürst die letztendliche Verantwortung hierfür trägt. Das ist überaus bedenklich.
Dieses Liechtenstein ist das grösste Sumpfloch Europas und der Fürst sollte sich schämen.
Das wird ja immer schlimmer.
Graben Sie weiter in dem Piratennest!
Die Zukunft des Landes für die nächste Generation sieht nicht gut aus. Im wirtschaftlich bedeutsamen Finanzsektor wurde Raubbau betrieben, die Raffgier einiger Akteure hat dazu geführt, dass die Reputation des gesamten Bereichs zerstört wurde. Man denke nur an die Vielzahl der Skandale oder die Zombie Trusts.
Die Komplizenschaft zwischen Treuhändern und Justiz zulasten von Stiftern und Begünstigte wird von der Obrigkeit geduldet.
Das sollte strafrechtlich überprüft werden.
Die anhaltenden Skandale sowie die Existenz von rund 800 sogenannten „Zombie Trusts“ stellen die Glaubwürdigkeit des Finanzplatzes Liechtenstein massiv infrage und werfen ein gravierend negatives Licht auf die Verantwortung der Regierung wie auch des Fürstenhauses.
Wer schweigt, ist Mittäter.
Vertragsverletzungverfahren gen EWR Mitglied Liechtenstein….
Es gibt aktuell ein EWR‑Vertragsverletzungsverfahren gegen Liechtenstein, konkret wegen einer verspäteten Umsetzung von EWR‑Recht. Der Fall ist hängig, aber bereits in der Phase der gesetzlichen Nachholung.
Zuständig ist nicht die EU‑Kommission, sondern die EFTA‑Überwachungsbehörde.
Zuständig ist nicht der EuGH, sondern der EFTA‑Gerichtshof.
Es geht nicht um Sanktionen oder Geldbussen, sondern um eine gerichtliche Feststellung der Pflichtverletzung.
Liechtenstein steckt in existenziellen Nöten. Die reihenweisen Skandale, die Korruptionsthemen, die die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO bemängelt, die etwa 800 Zombie Trusts. Ein drohender Niedergang, der selbst verschuldet ist.
Wegen US-Sanktionen steht Liechtensteins Finanzplatz unter Druck. Die Regierung sucht eine Lösung für das Problem. Einfach wird es nicht.https://www.srf.ch/news/wirtschaft/russengelder-in-liechtenstein-juristin-niemand-moechte-in-diesen-sanktionsstrudel-geraten
Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung («SEO-ORM»), also „Online-Image-Kontrolle“ oder „Suchmaschinenmanipulation“ oder «Narrativsteuerung».
Negative Berichte über den Finanzplatz werden unterdrückt, indem Suchmaschinenbetreiber aufgefordert werden, bestimmte Inhalte nicht mehr anzuzeigen (technisch «De-Indexierung» oder rechtlich nach EU-DSGVO), das Internet wird praktisch gesäubert.
Positive Berichte über Liechtenstein erscheinen prominent weit oben bei Suchen, indem viele neue, positive Inhalte veröffentlicht werden (sog. «Content Flooding»).
So erscheinen bei der Suche über Liechtenstein keine Artikel über die schwere Zombie-Trust Krise, aber unzählige Artikel über Märchenhochzeit, Urlaubsparadies Liechtenstein etc..
Auf diese Weise soll die öffentliche Wahrnehmung des Landes gezielt gesteuert und manipuliert werden.
USD 930 bn at Risk! Tiny Liechtenstein Becomes the Epicenter of a Global Sanctions Crisis https://regtechtimes.com/liechtensteins-trust-industry-shaken-by-russian/
Eine Bekannte von uns ohne Angehörige hinterliess ihr grosses eingerichtetes Wohnhaus in Bestlage nahe St. Moritz einer Liechtensteiner Stiftung, der lokale Stiftungsrat war aus einer der grössten Kanzleien in Vaduz, Heiligkreuz. Sie verstarb und das voll eingerichtete Wohnhaus wurde von dem Treuhänder verkauft, jedoch ohne die Sammlung von Hermès Handtaschen, die waren plötzlich weg.
Mit den Zombie-Trusts hat Liechtenstein der Welt bewiesen, dass es nicht in der Lage ist, die für einen Finanzstandort unabdingbare Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Game over.