René Benko, Stiftung, Liechtenstein. Grausliche Konstrukte.
Es gab die einfachen Steuerhinterziehung-Modelle. Deutscher Zahnarzt errichtet mit williger Hilfe eines Liechtensteiner Treuhänders eine Stiftung. Nicht mal die Namen der Stiftungsräte werden veröffentlicht, der beneficial owner ist geschützt durch Berufsgeheimnisse und die fürstliche Justiz.
Explodiert, vorbei, so einfach geht’s nicht mehr. Kleiner Nebeneffekt: durch die deutliche Verminderung der Anzahl Stiftungen wussten sich Treuhänder nicht anders zu helfen, als die wegbrechenden Einnahmen durch kräftige Griffe in die Kassen der verbliebenen zu ersetzen. Auch geschützt durch die fürstliche Justiz.
Daneben gab und gibt es aber Finanzkonstrukte, die mit geradezu krimineller Energie errichtet werden, um sowohl Geldströme wie die wahren Besitzer wie die wahren Begünstigten zu verschleiern.
Ein Paradebeispiel dafür ist der gefallene Wunderwutzi René Benko, dessen Immobilienkartenhaus zusammenkrachte und einen Milliardenkrater hinterliess.
Wie jeder Hochstapler wusste René Benko, dass es für den Fall der Fälle gut ist, dreistellige Millionenbeträge so zu bunkern, dass auch bei einer Pleite kein Gläubiger drankäme.
Und wo kann man das besser machen als in Liechtenstein mit seinen diesbezüglich findigen Anwälten und Treuhändern.
So schreibt die Wiener «news»: «In Vaduz entstanden über die Jahre zahlreiche Strukturen, teils aus steuerlichen Gründen, vor allem aber zur Wahrung größtmöglicher Diskretion. Privatstiftungen bieten dafür ideale Bedingungen: Sie bezahlen deutlich weniger Steuern als Privatpersonen und gewähren zugleich Anonymität.»
Nur ein kleiner Zipfel einer gigantischen Konstruktion: da gibt es die Stiftung Arual (rückwärts gelesen der Name einer Tochter Benkos). Via die inzwischen liquidierte Falcon Bank wurden hier Geldströme von Kunden hinein- und auch wieder hinausgelenkt.
Die Stifterin dahinter war die Laura Privatstiftung, denn natürlich kann auch eine Stiftung eine andere gründen, besitzen oder benützen.
Würde dieser Laura-Stiftung etwas zustossen, würden sich ihre Vermögenswerte direkt in die Kassen der Begünstigten ergiessen, das galt auch für die Arual.
Die draufgepfropfte Konstruktion muss man sich im Original-Beschrieb zu Gemüte führen:
«2008 wurde eine Joint-Venture Vereinbarung über die Gründung eines SICARs (RB International Development Fund L.S.C.A. SICAR) zwischen der Laura Privatstiftung und der Bery Immobilienbeteiligungs-Anstalt geschlossen, deren Begünstigte die Arual Stiftung ist.»
Wem’s schwindlig wird beim Verstehen: ganz einfach, Sinn und Zweck ist Verschleierung, Steuerhinterziehung und Geheimhaltung der Begünstigten.
Allerdings, blöd gelaufen, «news» schreibt weiter: «Wie Recherchen von News und Krone nun zeigen, geriet diese Konstruktion bereits vor rund zehn Jahren in den Fokus der Behörden: Im Zuge eines Geldwäscheverfahrens gegen den Luxemburger Fonds „RB International Development Fund i. S.C.A. SICAR“ wurden Ermittler des österreichischen Bundeskriminalamts auf die Verbindung zur Bery-Anstalt aufmerksam.»
Nur, welche Überraschung, wenn Liechtenstein eine Rolle spielt und die fürstliche Justiz waltet: «Das Verfahren gegen Benko und seine Mutter sowie den Liechtensteiner Treuhänder wurde damals eingestellt.»
Das Putzige an solchen Konstruktionen ist: alle Beteiligten, vor allem die Hersteller, wissen genau, dass damit keine anständigen, ordnenden oder strukturierende Ziele verfolgt werden.
Es geht um raffiniertes Verschleiern, um Schutzwälle gegen allfällige Forderungen von Gläubigern, sollte das Kartenhaus mal zusammenfallen.
Hier zeigt allerdings die fürstliche Justiz unter Druck eine erstaunliche Flexibilität. Wies sie solche Ansinnen von Konkursverwaltern bislang strikt zurück, hat sie im Fall Benko entschieden, dass ihm zuzuordnenden Stiftungen mal kurz stillgelegt werden. Sie dürfen keine Finanztransaktionen ausführen und erst recht nicht Begünstigte bezahlen.
Aber das ist ein Urteil der ersten Instanz. Die nächste wird dann so entscheiden, wie es das Fürstenhaus für richtig hält.




Seit Jahren sehen sich die Witwe des verstorbenen Königs Fahd, Al Jawhara bint Ibrahim Al Ibrahim, und ihr Sohn Prinz Abdulaziz bin Fahd in Liechtenstein dem rechtwidrigen, wenn nicht sogar kriminellen System gegenüber, das Begünstigten von Stiftungen faktisch den Zugang zu ihren Rechten erschwert. Trotz klarer gesetzlicher Grundlagen wird ihnen als Begünstigten der Asturion‑Stiftung die Auskunftserteilung von den Liechtensteiner Treuhändern immer wieder verweigert – ein Vorgehen, das in Liechtenstein längst zum Muster, zu einem System geworden ist.
Die Treuhänder bedienen sich dabei regelmäßig derselben Standardformel: Es bestehe eine «hohe Wahrscheinlichkeit», dass die Begünstigten die erbetenen Unterlagen missbräuchlich verwenden und dadurch angeblich die Interessen der Stiftung gefährden könnten. Diese pauschale Unterstellung dient in der Praxis häufig dazu, Berechtigte über Jahre hinweg in kostspielige Mehrinstanzenverfahren zu treiben – ein struktureller Mechanismus, der den Zugang zu elementaren Informationsrechten faktisch aushebelt.
Im Fall der Asturion‑Stiftung wurde diese argumentative Schablone einmal mehr übernommen. Die Entscheidung von Landrichterin Martina Schöpf‑Herberstein, die die Argumentation der Treuhänder übernahm und stützte, fügt sich nahtlos in ein Muster ein, das Begünstigte strukturell benachteiligt und Treuhändern weitreichende Kontrolle über Transparenz und Informationsflüsse belässt.
Das Ergebnis: Selbst hochrangige internationale Begünstigte müssen sich durch eine jahrelange gerichtliche Abwehrhaltung kämpfen – nicht etwa, um Privilegien zu erlangen, sondern schlicht, um ein gesetzlich garantiertes Mindestmass an Transparenz zu erhalten.
Liechtensteinische Stiftungen und Trusts sind einfach extrem riskant, zu viele Betroffene berichten von einem kriminellen System von Treuhändern und Richter:innen, die die Rechte der Stifter und Begünstigten systematisch aushebeln.
Zwischenzeitlich hat der Liechtensteiner Staatsgerichtshof die Entscheidung der Landrichterin Martina Schöpf‑Herberstein, dass den Begünstigten, also der Witwe und dem Sohn des verstorbenen Königs Fahd keine Auskunft zu geben sei, aufgehoben. Doch das dürfte auch nur Theater sein, denn bloss weil die Stiftungsräte nun Auskunft erteilen müssen, heisst das ja noch lange nicht, dass sie Auskunft erteilen werden. Sollen die Begünstigten doch wieder ein paar Jahre klagen – so läuft das Spiel in Liechtenstein.
https://www.gerichtsentscheide.li/default.aspx?z=2lUNhG5KAjK_PYBcBEaEoHmuD-xWZC64Uk0X8xtEbgzFDF47oB8VRkeHdCGhJR06GYUTczFmbAtAvSI5NxXOGHMU0
Gerichtsentscheidungen fallen in Liechtenstein grundsätzlich zugunsten der einheimischen Akteure aus. Die Justiz ist nicht neutral, sondern Dienstleister der Treuhänder.
Hat die Landrichterin Martina Schöpf‑Herberstein schon den Verdienstorden der liechtensteiner Treuhänderkammer erhalten?
Benko’s Treuhänder werden den Begünstigten doch genauso das Auskunftsrecht entziehen
*wie es die Treuhänder bei der Witwe und dem Sohn von König Fahd im Skandal der Asturion Stiftung getan haben,
*wie es der Treuhänder Bernhard Lorenz bei der Witwe Bacardi im Bacardi Skandal getan hat,
*wie es die Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner im Skandal der Hartlaub Stiftung getan haben
usw. usw. usw.
Das ist eine typische Masche der Treuhänder in Liechtenstein, die regelmässig und systematisch angewendet wird, um die Begünstigten möglichst weit von der Stiftung oder dem Trust fernzuhalten. Sollen die doch jahrelang klagen, in der Zeit können die Treuhänder völlig unkontrolliert handeln. Und wie der Fall der Witwe von König Fahd gezeigt hat, hat die Richterin Schöpf‑Herberstein das mitgetragen.
Man kann also nur warnen vor Liechtenstein.
Die Zahl der ernsthaften und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins nimmt spürbar zu. Zunehmend stellt sich die Frage, ob Liechtenstein weiterhin als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene berichten erstmals von Erfahrungen mit einem System, das Merkmale struktureller Korruption aufweist.
Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während den Geschädigten häufig die Erzählung vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien unterläuft.
Die Zahl der ernsthaften und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins nimmt spürbar zu. Zunehmend stellt sich die Frage, ob Liechtenstein weiterhin als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene berichten erstmals von Erfahrungen mit einem System, das Merkmale struktureller Korruption aufweist.
Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während den Geschädigten häufig die Erzählung vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien unterläuft.
Der Skandal um die Asturion Stiftung der Witwe und des Sohnes des saudischen Königs Fahd ist kein Ausrutscher, kein Sonderfall und schon gar kein Einzelfall. Er ist ein Lehrbuchbeispiel für das eingespielte System, das in Liechtenstein seit Jahren praktiziert wird.
Das Drehbuch ist immer gleich: Treuhänder entziehen Begünstigten ihre Rechte, indem sie zunächst schlicht behaupten, diese seien gar keine Begünstigten. Eine glatte Rechtsverweigerung. Die Betroffenen müssen ihre eigene Existenz als Berechtigte durch alle drei Instanzen der liechtensteinischen Gerichte erkämpfen. Sanktionen für die Treuhänder durch die Gerichte? Fehlanzeige.
Ist diese erste Hürde genommen, folgt der nächste Akt: Die Treuhänder verweigern das gesetzlich garantierte Auskunftsrecht. Wieder bleibt den Begünstigten nichts anderes übrig, als jahrelang zu prozessieren – erneut durch sämtliche Instanzen. Wieder ohne jede Konsequenz für die Treuhänder durch die Gerichte.
So verstreichen Jahre, bis Begünstigte überhaupt erstmals erfahren, was mit „ihrem“ Stiftungs- oder Trustvermögen geschehen ist. Jahre, in denen Stiftungsräte faktisch unkontrolliert agieren, Vermögen verschieben und sich bedienen können. Dieses System lebt von Verzögerung, Zermürbung und der Gewissheit, dass gerichtliche Nachsicht garantiert ist.
All das geschieht nicht zufällig. Es geschieht mit Rückendeckung durch eine Justiz, die Pflichtverletzungen konsequent folgenlos lässt, und unter den Augen der allerobersten staatlichen Stellen, die wegsehen. Wer dieses Vorgehen weiterhin duldet, verteidigt oder relativiert, ist kein neutraler Beobachter mehr – sondern Mittäter.
Liechtenstein macht sich reich durch das Verstecken und Verschleiern von Vermögen. Im Idealfall stirbt der Eigentümer und hat sein Vermögen so versteckt, dass der Treuhänder es gleich für sich behält.
Die in Liechtenstein neu eröffneten Spielcasinos sollen doch auch dazu dienen, Geldwäsche zu ermöglichen.
Das Geschäftsmodell von Liechtenstein beruht auf unrechtmässigen und teilweise kriminellen Geschäften.
Gründe für eine Invasion in Liechtenstein gäbe es ja durchaus. Zum einen sind die Liechtensteiner:innen im Verschleiern von Schwarzgeld, im Erfinden lustiger Finanzkonstrukte und im liebevollen Verstecken diskreter Konten von Autokraten und Mafiosi bekanntlich fast noch gewitzter als wir. Durch die Übernahme des Liechtensteiner Bankensektors liesse sich sicher der eine oder andere Trick abgucken. Ausserdem ist es auch eine Frage des nationalen Stolzes, sich in Sachen Geldwäscherei nicht vom benachbarten Zwergstaat übertrumpfen zu lassen. Und als Bonus: Wer annektiert, übernimmt bekanntlich auch die Parkplätze. Das auf den Liechtensteiner Konten versteckte Schwarzgeld könnte zur weiteren Aufstockung der Armee und für noch umfassendere Subventionspakete für die Landwirtschaft genutzt werden. Eine Invasion wäre also zweifelsohne «good for business».
Zum anderen ist da der Fürst mit seinem leidigen katholischen Gedöns. Ja, es nervt, wenn Grosskonzerne mit Lobbygeldern bürgerliche Politiker:innen kaufen und die Demokratie pervertieren. Aber noch schlimmer ist ein stockkonservativer Monarch, der parlamentarische Entscheide nach Gutdünken aushebelt. Ein Mann, der wie im Mittelalter geschniegelt in seinem Schloss auf einer Klippe sitzt und seinen Untertan:innen seinen Willen aufzwingt. Im Vergleich wirkt das englische Königshaus wie ein autonomes Kulturzentrum. Tatsächlich kippte Seine Durchlaucht Fürst von und zu Liechtenstein 2011 mit seinem Vetorecht einen parlamentarischen Entscheid zur Legalisierung von Abtreibung. Ja, richtig gelesen: In Liechtenstein ist Abtreibung bis heute verboten – dank einer einzelnen erzkatholischen Familie, die sich über Recht und Volkswillen stellt.https://www.woz.ch/kolumnen/2026/01/19/frag-die-woz-warum-nicht-liechtenstein-befreien
Da Trump die Vereinigten Staaten gerade aus der Nato hinausmanövriert, wird er sich nach neuen europäischen Truppenstandorten umsehen wollen. Eine starke Präsenz in der neutralen CHAFL-Region (Schweiz, Österreich, Liechtenstein) geniesst deshalb höchste Priorität.
Zuerst wird er den Schweizer Flughafen Altenrhein für die United States Air Force requirieren, eventuell versüsst mit der Zusicherung einer pünktlichen Lieferung von F-35A-Kampfflugzeugen an Bern zum ursprünglich ausgehandelten Preis.
Danach könnte er Bodentruppen nach Liechtenstein entsenden, etwa in die nördliche Gewerbezone bei Bendern, die durch eine Militärbasis aufgewertet würde. Sollte Vaduz aufmucken, liesse sich die Möglichkeit einer Entführung des Staatsoberhaupts ins Spiel bringen. Trump könnte dabei argumentieren, Hans-Adam II. sei ein illegitimer Herrscher, da nicht vom Volk gewählt.
https://www.fuw.ch/glosse-zu-groenland-trumps-naechstes-ziel-liechtenstein-416396242886
Gestern hat der Generalsekretär des Europarats Alain Berset auf der Fahrt nach Davos zum WEF einen Zwischenstopp in Liechtenstein gemacht. Es wurde nicht kommuniziert, ob er
– Liechtenstein wegen der ständigen kriminellen Machenschaften den Austritt nahegelegt hat
– nur mal die 800 Zombie-Trusts sehen wollte
– nur einfach sein E-Auto laden musste
Vielleicht war Alain Berset in Liechtenstein auf der Suche nach einer neuen Geliebten?
https://www.blick.ch/politik/von-flugpanne-bis-erpressung-diese-berset-skandale-sorgten-fuer-schlagzeilen-id18686334.html
Der beschriebene Fall ist ein gutes Beispiel dafür, wie in Liechtenstein geholfen wird, veruntreute Gelder zu verstecken. Liechtenstein ist ein Piratennest.
Die Zeitungen schreiben inzwischen ganz offen über die inhärente Kriminalität in Liechtenstein:
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Untreue, Veruntreuung, Geldwäscherei: So lauten die Vorwürfe nach über fünf Jahren Ermittlungen. Der Beschuldigte wehrt sich – inhaltlich und formal.
Die Verdachtsmeldung einer Bank brachte alles ins Rollen. Seit 2020 ermittelten Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter gegen einen Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Treuhandgesellschaft. Bekannt ist der langjährig tätige Mann mit seiner kleinen Kanzlei in Vaduz nicht nur aufgrund seines früheren politischen Engagements und verschiedenen öffentlichen Po- sitionen, die er innehatte, sondern auch für seine beachtliche Rolls-Royce- und Bentley-Sammlung voller Raritäten, die er im Sommer 2020 für rund zehn Millionen Franken in einer privaten Auktion über Sotheby’s versteigerte.
Langwierige Ermittlungen sorgten für Aufsehen
Entsprechend sorgten die Ermittlungen für Aufsehen. Es kam zu mehreren Hausdurchsuchungen. Der Sachverhalt sei komplex und der Umfang der auszuwertenden Unterlagen gross, sagte der damalige leitende Staatsanwalt Robert Wallner im April 2021.
Anfang April 2025 hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben, wie der leitende Staatsanwalt Frank Haun am Dienstag informierte. «Dem Beschuldigten werden das Verbrechen der Untreue in 26 Fällen, das Vergehen der Veruntreuung in zwei Fällen sowie das Verbrechen der Geldwäscherei zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Franken aus», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.
https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-oldtimer-treuhaender-art-613499
Rene Benko? Das ist doch der, der in Hamburg die riesige Bauruine hinterließ, nachdem er den ehemalige Bürgermeister und Bundeskanzler um den Finger gewickelt hat? Mit dem Architekten Chipperfield, der die Museumsinsel in Berlin verschandelt hat? Nicht schlimm…
Mit Blick auf die Museumsinsel ist es nicht schlimm, dass der Wunderwutzi in Hamburg nicht bauen konnte. Blöd um die Ruine und für Hamburg.
Wunderwutzi gegen den Fürst? Wie wird das wohl ausgehen?
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Aus zahlreichen, inhaltlich übereinstimmenden Berichten entsteht in Liechtenstein ein ausgesprochen beunruhigendes Gesamtbild:
Mehrere Beobachtungen deuten auf ein Gefüge hin, in dem Treuhänder, staatliche Organe und juristische Entscheidungsträger in einer Weise zusammenwirken könnten, die das Vertrauen in ein faires und unabhängiges Rechtssystem erheblich erschüttert.
Demnach sollen Stifter und Begünstigte in bestimmten Fällen systematisch in eine defensive Position gedrängt werden – sei es durch die Verweigerung zentraler Informationsrechte, durch komplexe Verfahrensschleifen, oder durch eine Häufung belastender Anzeigen, deren Berechtigung nicht selten umstritten ist. In der Folge entstünde ein Umfeld, in dem Vermögensstrukturen wie Stiftungen oder Trusts einseitig kontrolliert werden könnten, während den wirtschaftlich Berechtigten wirksame Mittel zur Gegenwehr fehlen.
Sollten sich diese geschilderten Mechanismen bestätigen, wäre nicht mehr von vereinzelten Missständen zu sprechen, sondern von einem strukturellen Machtgeflecht, das Transparenz aushebelt und Fehlanreize schafft. Ein solches System würde – zumindest dem äußeren Erscheinungsbild nach – gefährlich nahe an Bereiche heranreichen, die typischerweise mit organisierter und systematischer Wirtschaftskriminalität in Verbindung gebracht werden.
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Der RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) ist ein US-amerikanisches Bundesgesetz von 1970, das entwickelt wurde, um organisierte Kriminalität und kriminelle Netzwerke zu bekämpfen. Es erlaubt die strafrechtliche Verfolgung und zivilrechtliche Klagen gegen Personen oder Organisationen, die wiederholt bestimmte Straftaten im Rahmen eines „kriminellen Unternehmens“ begehen. Ziel ist es, nicht nur einzelne Täter, sondern auch die Strukturen und Führungsebene solcher Organisationen zu zerschlagen.
Das könnte auf die organisierte Kriminalität in Liechtenstein zutreffen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
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Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
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3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
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Benko hat seinen Geschäftspartnern Geld aus der Tasche gezogen und diese abgezockt, wenn nicht sogar betrogen. Dann hat er es in Liechtenstein versteckt. Und jetzt ist er den Liechtensteiner Treuhändern ausgeliefert und wird von denen abgezockt, wenn nicht sogar betrogen.
Benko? Ist das nicht der mit der Bau-Ruine in Hamburg?
Es hilft nichts: Wir müssen in Liechtenstein einmarschieren! Dafür werden die Liechtensteiner und Liechtensteinerinnen sicherlich Verständnis haben. Nicht zu vergessen: Die Schweizer haben doch angeblich noch alle eine Knarre zu Hause im Keller. In Liechtenstein hat immerhin jeder eine Hilti! Brrrmmm! Oder wir bieten jedem Liechtensteiner 100 Euro für den Beitritt zu Österreich! Oder Obst und Gemüse im Wert von 100 Euro. Die Schweizer locken die Fürstentümler dagegen mit 100 Franken. Müsste man einmal umrechnen… Es geht uns ja nicht um die sensationellen Liechtensteiner Fledermausvorkommen (auch wenn Naturschutz Gebot der Stunde ist…) Es geht uns auch nicht (nur) um die Banken und Konten und Milliarden… da mischen die Raffiniertesten von uns ja schon lange mit, dass es grasser gar nicht mehr geht. https://www.kleinezeitung.at/kultur/ktn_kultur/20494635/wir-brauchen-liechtenstein-sonst-schnappt-es-sich-die-schweiz
Wer kennt sie nicht, die ’seltsamen› Urteile von Landrichter Mag. Stefan Rosenberger, mit denen ausländische, vom Stifter eingesetzte Stiftungsräte und Trustverwalter abberufen worden sind. Und die auf wundersame Weise vom 1. Senat des Obergerichts unter Richter Wilhelm Ungerank bestätigt worden sind…
Ich bin froh, dass ich draussen bin…
Der «Benko Hamburg ohne Ausschreibung»-Skandal bezieht sich auf das insolvente Elbtower-Projekt, bei dem es Vorwürfe gab, dass Aufträge ohne ordentliche Ausschreibungen an ihm nahestehende Firmen vergeben wurden, was zu massiven Steuerschulden und der heutigen Situation führte, in der die Stadt Hamburg den unfertigen Turm übernehmen und für andere Zwecke (z.B. Naturkundemuseum) nutzen will, während Benko selbst nach der Insolvenz seiner Signa-Gruppe mit rechtlichen Problemen konfrontiert ist.
Passt gut nach Liechtenstein!
Angesichts der Vielzahl von Finanz- und Justizskandalen in Liechtenstein in den vergangenen Jahren sowie der derzeitigen etwa 800 Zombie Trusts erscheint die Einstufung des Standorts als seriöser und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz mehr als fragwürdig. Eine nachhaltige Glaubwürdigkeit erfordert Transparenz, unabhängige Aufsicht sowie die konsequente Aufarbeitung von Fehlentwicklungen – Anforderungen, die im Fall Liechtensteins weiterhin fehlen.
In diesem Blog werden so viele Skandale in Liechtenstein aufgezeigt, der nächste Treuhänder soll über 20 Millionen Franken veruntreut haben, die Witwe im Bacardi-Fall wird von den Treuhändern durch mehrere Schleifen durch die Gerichtsinstanzen geschleift, ebenso die Witwe des saudischen Königs Fahd und offensichtlich viele mehr. Und was macht der Fürst? Nichts, obwohl er natürlich von den ganzen Skandalen weiss. Ich meine, dass der Fürst als Staatsoberhaupt eine Verantwortlichkeit für diese Machenschaften in seinem Land hat.
Wie lange schauen die Staaten Liechtenstein noch zu bei den krummen Dingern, die dort am laufenden Band gedreht werden?
Das in Liechtenstein bestehende System, in dem Stiftungen und Trusts durch kriminell handelnde Treuhänder unter Mitwirkung nicht unabhängiger Richter übernommen und anschließend geplündert wurden, konnte über Jahre hinweg verschleiert und vertuscht werden. Zu dieser Verschleierung trugen auch Liechtensteinische Rechtsanwälte bei, die betroffenen Geschädigten den Eindruck bedauerlicher Einzelfälle vermittelten, wodurch das systematische Vorgehen lange Zeit nicht erkannt wurde. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass es sich um ein perfide organisiertes, eingespieltes und komplexes System handelt, das vielfach und mit Geschädigten aus unterschiedlichsten Ländern angewendet wurde. Personen in Liechtenstein, die trotz dieser Erkenntnisse nicht gegen dieses System vorgehen, laufen Gefahr, sich durch Untätigkeit mitschuldig zu machen.