Stiftungen in Liechtenstein sind unantastbar? Kommt drauf an.

Eigentlich ist es so: der Fürst, Stiftungen und Treuhänder im Ländle sind sakrosankt und stehen eigentlich über dem Gesetz.

Es mag den einen oder anderen Untreuhänder manchmal erwischen, wenn der zu ungehemmt, gierig und tölpelhaft in die ihm anvertrauten Geldtöpfe gefasst hat.

Aber ansonsten sind Stiftungen gegen alle Ein- oder Angriffe von aussen geschützt. Dafür sorgt die fürstliche Justiz, der Fürst, bzw. sein Sachwalter auf Erden, Erbprinz Alois, und womöglich auch Gottes Wille.

Es geschehen allerdings immer wieder Zeichen und Wunder im Fürstentum.

So vermeldet die «Kronenzeitung» aus Wien: «Masseverwalter kappt Geldfluss der Benko-Stiftung».

Das hat Erklärungsbedarf. Masseverwalter ist der österreichische Ausdruck für Konkursverwalter. René Benko ist der gefallene Wunderwutzi, der einerseits mehrere Milliarden Euro Schulden hinterlassen hat, als sein Immobilienkartenhaus zusammenfiel.

Er sitzt seit einiger Zeit in Untersuchungshaft und erwartet noch eine ganze Kaskade von Prozessen.

Damit es ihm und den Seinen trotz Milliardenpleite nicht am Nötigsten mangelt, hat er andererseits vorausschauend in Liechtenstein mindestens zwei Stiftungen errichtet, in die er einen hübschen Notgroschen legte.

In dieser Ingbe-Stiftung sollen schätzungsweise 300 Millionen Euro lagern.

Nun hat der Masse- oder Konkursverwalter beim Fürstlichen Landgericht zu Vaduz darauf geklagt, dass diese Stiftung keine Gelder mehr an ihre Begünstigten ausschütten darf.

Die Begründung, laut «Kronenzeitung»: Die Stiftung werde nur dafür genutzt, Benkos Geld den Gläubigern zu entziehen und ihn und die Seinen mit Geld zu unterstützen. Der Geldbunker sei sozusagen seine Privatbank.

Obwohl Benko selbst zuletzt kein Begünstigter mehr gewesen sei, habe er dennoch weiterhin operative Entscheidungen gefällt, so seien auf seine Anweisungen hin auch höhere Beträge schnell ausbezahlt worden.

Normalerweise reagiert die fürstliche Justiz sehr ablehnend und abweisend auf jeden Versuch von aussen, sich in die Abläufe einer Stiftung einzumischen.

Das obliegt schliesslich ausschliesslich dem Stiftungsrat. Selbst wenn es dort vorkommt, dass ein oder zwei einsitznehmende Untreuhänder die anderen Stiftungsräte rauskübeln, um sich dann selbst ungeniert am Stiftungsvermögen zu bereichern, sehen fürstliche Landgerichte normalerweise deshalb keinen Anlass, einzuschreiten.

Nun hat aber das Fürstliche Landgericht am 7. Januar – laut Informationen der Zeitung – eine einstweilige Verfügung erlassen, die es der Stiftung, also ihren Stiftungsräten, verbietet, weitere Auszahlungen vorzunehmen.

Das ist nun für Benko und seine Lieben sehr unangenehm – ausser, sie verfügen noch über andere Geldquellen, die bislang nicht aufgedeckt wurden.

Genauso unangenehm ist das aber für die amtierenden Stiftungsräte. Denn die arbeiten bekanntlich nicht für Gotteslohn, sondern für happige und in solchen Fällen absurd hohe Honorare.

Da ist es bitter, wenn für wenige Handbewegungen und das Auslösen von Transaktionen nicht mehr handelsübliche 100’000 Franken in Rechnung gestellt werden können. Im Monat, versteht sich.

Das Urteil kann natürlich angefochten werden, es gilt die Stiftungsheiligsprechungsvermutung.

Richtig lustig wird es allerdings, wenn die Stiftungsräte mangels Bezahlung beschliessen, von ihrem hohen Amt einfach zurückzutreten. Haben ihre Kollegen bei den Zombie-Trusts schliesslich auch so gemacht.

Dann muss ein neuer Stiftungsrat eingesetzt werden, der sicherlich aushandeln wird, dass seine Einarbeitung und Tätigkeit wieder wohlbezahlt sein wird.

Hört sich alles etwas schräg und absurd an? Richtig, sonst wär’s ja auch kein wahres Stück aus Liechtenstein. Dem Fürstentum, wo das Unmögliche möglich ist und normalerweise Recht und Verstand nichts zu suchen haben.

26 Kommentare
  1. «Finanzplatz» Liechtenstein
    «Finanzplatz» Liechtenstein sagte:

    Ein «Finanzplatz», an dem Stiftungen und Trusts reihenweise und systematisch mithilfe der Richter:innen gekapert und anschliessend ausgeplündert werden – unter den Augen des Fürsten.

    Selbst die Witwe und der Sohn des saudischen Königs Fahd werden von Ihren Stiftungsräten jahrelang ausgeplündert und verschaukelt, auch unter den Augen des Fürsten.

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    • Robert
      Robert sagte:

      Former lawyer in Liechtenstein
      Despite its small size, Liechtenstein faces issues with organized crime, including disloyal trustees and biased judges who collude. This is often attributed to the country’s financial sector, which can attract illegal activities such as money laundering and fraud. The close-knit nature of the country can sometimes make it easier for criminal networks to operate under the radar.

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  2. Mal so, mal so, wie es gerade opportun ist
    Mal so, mal so, wie es gerade opportun ist sagte:

    Einmal entscheidet das Gericht, dass eine Stiftung eine eigenständige Vermögensmasse ist und man wegen Ansprüchen gegen einen Begünstigten nicht auf das Vermögen der Stiftung durchgreifen kann. Also strikte Trennung zwischen Stiftung und Begünstigtem.

    In diesem Fall entscheidet das Gericht jedoch, dass man René Benko, der nicht einmal mehr Begünstigter der Stiftung ist, das Vermögen der Stiftung zurechnet. Also keinerlei Trennung zwischen Stiftung und (nicht einmal mehr) Begünstigtem.

    Besser kann man die reine Willkür der Justiz im Ländle nicht darstellen.

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  3. Peter Schmidt
    Peter Schmidt sagte:

    «Dann muss ein neuer Stiftungsrat eingesetzt werden, der sicherlich aushandeln wird, dass seine Einarbeitung und Tätigkeit wieder wohlbezahlt sein wird.» Was für eine Schweinerei. Und das Spiel wird weiter gespielt.

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  4. Organisierte Strukturen des Machtmissbrauchs in Liechtenstein
    Organisierte Strukturen des Machtmissbrauchs in Liechtenstein sagte:

    In Liechtenstein besteht ein systemisches Problem im Bereich von Trusts und Stiftungen. Sobald Vermögenswerte in einen liechtensteinischen Trust oder eine Stiftung eingebracht werden, verwandelt sich der zuvor vertrauensvolle Treuhänder mitunter in einen Akteur, der ganz gezielt darauf hinarbeitet, den ursprünglichen Stifter aus der Kontrolle zu drängen – unterstützt durch willfährige Netzwerke in Justiz (Richter und Staatsanwälte) und Verwaltung.

    Ist der Stifter erst entfernt, geht es im nächsten Schritt darum, auch die Begünstigten zu entmachten oder gänzlich auszuschalten. Nicht alle Treuhänder agieren in dieser Weise, doch die Vielzahl an dokumentierten Skandalen weist auf ein strukturelles Problem hin. Es steht der schwerwiegende Verdacht im Raum, dass es sich hier um organisierte, wirtschaftskriminelle Praktiken handelt – bekannt auf höchster Ebene, aber von Fürst und Regierung bislang unbeachtet oder bewusst ignoriert.

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  5. Liechtenstein: Rechtsstaatliche Fassade, systemische Probleme
    Liechtenstein: Rechtsstaatliche Fassade, systemische Probleme sagte:

    Die Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz- und Finanzplatz häufen sich und sind kaum noch zu übersehen. Zunehmend steht im Raum, ob die Selbstdarstellung als rechtsstaatlich verlässlicher Finanzstandort haltbar ist. Zahlreiche Betroffene schildern Strukturen, die eher an systemische Missstände als an Einzelfälle erinnern. Gleichzeitig wirkt ein eingespieltes Netzwerk von Treuhändern, Richtern und Staatsanwälten, das Kontrolle unterläuft und rechtsstaatliche Prinzipien aushebelt.

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  6. René
    René sagte:

    In Österreich gibt es deutlich Kritik und auch offizielle Vorwürfe in genau dem Bereich, dass René Benko teilweise trotz Insolvenz einen weiterhin luxuriösen Lebensstil führen konnte und Vermögen über Familienstiftungen wie die INGBE Stiftung oder die Laura Privatstiftung verschoben worden sein soll — und dass seine Mutter dabei eine zentrale Rolle gespielt hat. Dass Vermögen aus der Insolvenzmasse herausgezogen oder versteckt wurde.

    Da die Justiz in Liechtenstein flexibel ist, wurde die heilige Kuh „Asset Protection“ in diesem einen Fall geopfert, damit das lästige Geschrei in Österreich aufhört.

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  7. Spezialisten aus Österreich
    Spezialisten aus Österreich sagte:

    Ausgetüftelt von Spezialisten ,Anwälten in Österreich von reichen ,einflussreichen Benko Geschädigten,wie diese Stiftungen in Liechtenstein zu knacken sind…..

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  8. Dominik
    Dominik sagte:

    Warum soll es dem «Wunderwutzi» anders ergehen als den Begünstigten, die von Liechtensteiner Untreuhändern ausgeplündert werden?

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  9. Heitmann
    Heitmann sagte:

    Es wurden vom Gericht nur Ausschüttungen untersagt, also Ausschüttungen an Begünstigte. Die Liechtensteiner Treuhänder werden sich selbstverständlich weiter ihre Honorare genehmigen und auszahlen. Damit tut das Gericht den Liechtensteiner Treuhändern also nicht weh und die Welt in Liechtenstein ist in Ordnung.

    Aber es zeigt, dass asset protection in Liechtenstein doch nicht so funktioniert, wie es propagiert wird.

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  10. Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein
    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein sagte:

    Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
    https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state

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  11. Johannes Krall
    Johannes Krall sagte:

    Die Justiz in Liechtenstein ist bekannt dafür, sagen wir mal „flexibel“ zu sein. Das sollte man berücksichtigen, wenn man vorhat, in Liechtenstein Geschäfte zu machen.

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  12. Scheinheiligtum Liechtenstein
    Scheinheiligtum Liechtenstein sagte:

    Nach aussen gibt es einen Fürsten, streng katholisch, konservativ, der sein Land vertrauensvoll führt.

    Hinter der Kulisse werden Strukturen wie Stiftungen und Trusts reihenweise und mit einem eingespielten System von kriminellen Treuhändern mit Unterstützung der fürstlichen Justiz im Namen von Fürst und Volk in die alleinige Macht der Liechtensteiner Treuhänder gebracht, die diese dann ungebremst „dekantieren“, also plündern – mit Protektion der fürstlichen Justiz.

    Diese Skandale wie der Perry Skandal, der Bacardi Skandal, der Hartlaub Skandal oder der Skandal der Asturion Stiftung, bei welchem die Witwe und der Sohn des saudischen Königs Fahd von Treuhändern mit Protektion der fürstlichen Justiz seit Jahren um ihr Recht gebracht werden, werden fein säuberlich vertuscht, das Internet wird von unliebsamen Berichten gesäubert. Und der Fürst? Schaut zu.

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  13. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

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  14. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
  15. Bernhard Schaffner
    Bernhard Schaffner sagte:

    Die Banken in Liechtenstein sollten eine gründliche und nicht nur fadenscheinige Prüfung vornehmen, ob sie nicht von Treuhändern getarnte, aber sanktionierte Gelder aus Russland, Venezuela, Iran, Kuba oder Syrien verwahren. Denn sollten die USA solche aufspüren, dürfte die Bank von der US-Behörde OFAC sanktioniert werden.

    Antworten
  16. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

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    • Rainer
      Rainer sagte:

      Das ist erfreulich, dass der Fürst wieder aufgetaucht ist. Dann kann er in seinem Land aufräumen.
      Dafür ist jetzt der Erbprinz abgetaucht, vielleicht hat auch er ein Beinleiden.
      Fürst und Erbprinz zusammen war vielleicht ein zu grosses Sicherheitsrisiko.

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