Bekannt: der US-Präsident ist launisch und cholerisch. Wenn er gegen Liechtenstein wütet …
Es muss ja nicht so weit kommen, dass Donald Trump neben Grönland auch Anspruch auf das deutlich kleinere Liechtenstein erhebt.
Obwohl die Trutzburg der Fürstenfamilie schon eine kleine Auffrischung mit Goldornat und so brauchen könnte.
Aber im Ernst, was können die USA tun, wenn sie wegen in Liechtenstein lagernden Geldern des Maduro-Clans, von Drogenhändlern und von iranischen Ayatollahs richtig wuschig werden?
Eine ganz Menge.
Der Dollar ist weiterhin die Leitwährung der Welt, die USA sind sein Besitzer. Jede Dollartransaktion weltweit hinterlässt ihre Spuren in den USA und kann zeitgleich kontrolliert werden.
- können die USA Liechtensteiner Finanzhäusern schlichtweg die Verwendung von US-Dollar verbieten. Das Todesurteil innerhalb von 48 Stunden für jede Bank, wenn sie vom Dollar-Clearing ausgeschlossen wird. Davor kann nicht einmal der Fürst höchstselbst seine Fürstenbank LGT schützen.
Aber es geht natürlich auch ein paar Stufen weniger brutal.
So in Form von Warn- und Blattschüssen.
Zum Beispiel:
2. • Verbot für US-Banken, Geschäfte mit bestimmten liechtensteinischen Banken, Treuhändern oder Fonds zu machen
• Auch Nicht-US-Banken würden bestraft, wenn sie weiter mit sanktionierten liechtensteinischen Akteuren arbeiten
Auch hier wäre die Folge:
Liechtensteinische Finanzinstitute könnten faktisch vom globalen Zahlungsverkehr abgeschnitten werden.
Die USA können natürlich auch auf einzelne Liechtensteiner losgehen, wie sie es schon mit diversen Treuhändern gemacht haben, die ihren sozialen Tod auf das Sanktionsliste der OFAC erlitten haben.
Denn die USA verfolgen regelmässig ausländische Akteure, wenn ein US-Bezug behauptet werden kann.
3. Möglichkeiten:
•Anklagen gegen:
•Banker, Treuhänder, Stiftungsräte
•Vermögensverwalter
•Politiker oder Beamte (bei Korruptionsvorwürfen)
•Begründung z. B.:
•Nutzung des US-Dollars
•US-Korrespondenzbanken
•Geschädigte US-Bürger oder US-Steuerinteressen
Konsequenz:
•Internationale Haftbefehle
•Festnahmen bei Reisen außerhalb Liechtensteins
•Auslieferungsersuchen (auch wenn Liechtenstein ablehnt)
Weiter unten auf der Eskalationsleiter, aber auch nicht unwirksam sind diese Massnahmen:
4. Druck über
•FATF (Geldwäsche)
•OECD (Steuertransparenz)
•IWF / Weltbank (Reputationsberichte)
5. Schwarze Listen
•Darstellung Liechtensteins als Hochrisiko-Jurisdiktion
•Erhöhte Compliance-Anforderungen für alle Geschäfte mit dem Land
6. Wirtschaftliche und regulatorische Massnahmen
•Ausschluss liechtensteinischer Firmen von:
•US-Märkten
•US-Investitionen
•US-Technologie (Exportkontrollen)
•Aberkennung oder Einschränkung von Banklizenzen für Tochterfirmen im Ausland
Damit sind die USA noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten angelangt.
7. Informations- und Reputationskrieg
•Öffentliche Anklagen und Berichte („naming and shaming“)
•Leaks, Untersuchungsberichte, Congressional Hearings
•Abschreckung internationaler Investoren
Den ersten Punkt von Nummer 7 haben Publikationen wie Bloomberg, Financial Times oder Wall Street Journal schon längst begonnen; einen Höhepunkt erreichte das beim Skandal um die rund 800 russischen Zombie-Trusts.
Das ist eine sehr sanfte Massnahme, sozusagen ein erster Nasenstüber, wenn alle Warnungen und Forderungen auf diplomatischem Weg hinter den Kulissen nichts genutzt haben.
Jedes Land der Welt würde heute so schnell wie möglich reagieren und den Anlass des Ärgers wegräumen.
Jedes Land?
Nein, das Fürstentum Liechtenstein ist der Auffassung, dass Gott und Fürst über ihm leuchten und vor jedem Ungemach aus dem Ausland beschützen.
So kann man sich täuschen.
Dabei haben wir noch gar nicht vom Magnitzky-Gesetz gesprochen. Das werden wir aber tun.
Die Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz- und Finanzplatz häufen sich und sind kaum noch zu übersehen. Zunehmend steht im Raum, ob die Selbstdarstellung als rechtsstaatlich verlässlicher Finanzstandort haltbar ist. Zahlreiche Betroffene schildern Strukturen, die eher an systemische Missstände als an Rinzelfälle erinnern. Gleichzeitig wirkt ein eingespieltes Netzwerk von Treuhändern, Richtern und Staatsanwälten, das Kontrolle unterläuft und rechtsstaatliche Prinzipien aushebelt.
Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hatte festgestellt:
«White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her…
Und in Liechtenstein stinkt er gewaltig.
Erfahrungen gemacht mit
Landrichter Stefan Rosenberger
Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein
Landrichterin Diana Kind
Richter am Obergericht Wilhelm Ungerank
Richter am Obergericht Konrad Lanser?
Nach den Banken sind jetzt auch Stiftungsverwalter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung dran. Den deutschen Ermittlern geht es hier aber weniger um hohe Geldbußen als vielmehr um Gerechtigkeit.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-treue-haende-schmutzige-haende-1.3570056
Das Ländle ist eine Räuberhöhle, ein, wie selbst die Zeitungen schreiben «Bermuda Dreieck» für ganze Vermögen, die einfach verschwinden, in welchem selbst nach dem Europarat «Wirtschaftskriminalität, insbesondere Anlagebetrug und Unterschlagung, eine relativ häufige Form der ertragsorientierten Kriminalität» zu sein scheint.
Nach aussen hin verkleidet sich das Ländle hingegen als Märchenland, vertrauenswürdig und seriös. Spuren der Wirtschaftskriminalität werden sofort verwischt und vertuscht. Das ist Scheinheiligkeit pur.
Wenn in Liechtenstein Gelder der über 200 sanktionierten Venezolaner des Maduro Clans auftauchen sollten, dann dürfte der Zorn das amerikanischen Präsidenten auf Liechtenstein sicher sein.
Liechtenstein hat seit Jahren einen zweifelhaften Ruf als Standort für die Verwahrung grosser Vermögen – deutlich schlechter als die Schweiz. Wiederholte Skandale, bei denen ganze Vermögen verschwanden, haben dem Land den wenig schmeichelhaften Ruf „europäisches Bermuda-Dreieck“ eingebracht. Die fürstliche Justiz gilt als „auffällig protektiv“ gegenüber einheimischen Akteuren, was das Vertrauen zusätzlich untergräbt. Heute fliessen deswegen nach Liechtenstein vor allem Gelder, die selbst in der Schweiz nicht mehr angenommen werden – häufig aus höchst problematischen Quellen wie Drogen- und Waffenhandel, Menschenhandel oder Korruption.
Die aktuelle Botschafterin der USA für die Schweiz und Liechtenstein ist Callista Gingrich. Sie trat ihr Amt im Oktober 2025 an. In dieser Funktion vertritt sie die Interessen der Vereinigten Staaten sowohl in der Schweiz als auch im Fürstentum Liechtenstein.
Callista Gingrich ist mit dem US-Politiker Newt Gingrich verheiratet, einem prominenten Republikaner, der von 1995 bis 1999 Sprecher des US-Repräsentantenhauses war. Er ist als konfrontativer Hardliner bekannt.
Mit den Zombie Trust hat sich Liechtenstein bei den USA schon in die Nesseln gesetzt, da es sich teilweise um sanktionierte russische Gelder gehandelt hat. Sollten jetzt noch sanktionierte venezolanische Gelder auftauchen, dürfte die Geduld der USA am Ende sein.
Die USA beobachten Liechtenstein doch über ihre Botschaft in Bern ganz genau und wissen doch ganz genau, was für Spielchen in Liechtenstein gespielt werden, wie ein korruptes Netzwerk aus Finanzelite, Justiz und Verwaltung mit Duldung der Obrigkeit seit vielen Jahren ausländische Kunden über den Tisch zieht. Es dürfte doch nur eine Frage der Zeit sein, bis hier der US-amerikanische Blitz einschlägt.
Sollten die Aufmerksamkeit von Donald Trump einmal auf Liechtenstein gelenkt werden wegen der Verwahrung sanktionierter russischer oder venezolanische Gelder, dann Gnade Gott.
Diese Woche war ein indischer Minister zu Besuch in Liechtenstein.
In Liechtenstein wurde bei der LGT-Bank Schwarzgeld aus Indien versteckt, einige der Kontoinhaber wurden in Indien verurteilt:
Black money: 18 Indians on Liechtenstein List
They have total assessed income of Rs 39.66 crore in the European tax haven’s LGT Bank. https://indianexpress.com/article/news-archive/web/black-money-18-indians-on-liechtenstein-list/
Seit seinem 80. Geburtstag im Februar letzten Jahres ist der Fürst nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Nicht einmal beim Fürstenfest Mitte August, bei welchem sein Sohn, der Erbprinz von Bodyguards umgeben war. Ist der Fürst überhaupt noch in Liechtenstein?
Ich glaube, dass man den Fürsten erst wieder sehen wird, wenn die Kette der Skandale abgerissen ist, der letzte zombie-trust den Berechtigten zugeführt und die gebunkerten sanktionierten venezolanischen Gelder eingefroren sind.
Ich wünsche dem Fürsten daher für die nächste Jahre alles Gute und hoffe, es noch erleben zu dürfen, ihn wieder zu sehen.
Beitrag in der SonntagsZeitung, 2013.
«Die Veröffentlichung der Offshore-Leaks-Daten enthüllte, dass mindestens 120 Personen und Firmen aus Liechtenstein in Steuerparadiesen aktiv waren. Trotz der 2009 eingeführten Weissgeldstrategie gerieten Liechtensteiner Treuhänder immer wieder in dubiose Geschäfte. Ein prominenter Fall ist der kasachische Unternehmer Margulan Seisembayew, dessen Offshore-Konstrukte in Liechtenstein und der Schweiz zur Veruntreuung von 1,1 Milliarden Dollar führten. Weitere Untersuchungen zeigten Verbindungen zu russischen Betrügern und Korruptionsfällen wie dem Magnitski-Skandal. Experten kritisieren die unzureichende Kontrolle der Treuhänder, die oft Risiken unterschätzen und in kriminelle Netzwerke verwickelt sind. Trotz negativer Erfahrungen halten einige Treuhänder an riskanten Geschäftsmodellen fest. Der Umbau des Finanzplatzes Liechtenstein hin zu legalen und transparenten Strukturen ist noch im Gange, wobei die steuerliche Legalisierung aller verwalteten Gelder bis spätestens 2016 abgeschlossen sein soll.»
Und was hat sich geändert seit 2013? Nichts. Liechtenstein bleibt sich treu.
Wer nicht riskieren möchte, Opfer eines in Liechtenstein praktizierten Systems zu werden, bei dem unter den Augen von Fürst und Regierung regelmäßig Vermögenswerte verschwinden und anschließend verschleiert werden, sollte Liechtenstein als Standort für die Vermögensverwaltung konsequent meide
Fürstliche Geschäfte
Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.
Auch Professor Martin Schauer, der die Liechtensteiner Regierung bei der Reformierung des Stiftungsrechts beriet, kritisiert in Vaterland «Rechtsunsicherheit» für den Begünstigten und Mandatsverträge als «willkommenes Mittel für Haftungsbefreiung». Immer häufiger und oft vergeblich kämpfen Stifter juristisch gegen ihre eigenen Stiftungsräte oder Treuhänder. Nicht selten fällt dabei der Name Angelika Moosleithner-Batliner.
https://liechtensteinwegwerfartikel.blogspot.com/2018/04/betrugs-und-abzock-system-liechtenstein.html
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Auf Grundlage dieser beiden Gesetze können die USA Liechtenstein auffliegen lassen. Wobei Trump hierfür bekanntlich ja nicht einmal eine gesetzliche Grundlage benötigt.
Der Global Magnitsky Act ist so formuliert, dass er weltweit gegen jede Person oder Organisation eingesetzt werden kann, die schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen oder systemische Korruption begeht, unabhängig vom Land. Wenn also jemand in Liechtenstein an schwerer Korruption beteiligt ist, könnte die US-Regierung den Global Magnitsky Act theoretisch nutzen, um gegen diese Person oder Organisation vorzugehen (z.B. durch Sanktionen wie das Einfrieren von US-Vermögenswerten oder Einreiseverbote in die USA)
Wenn die USA auf das kriminelle System in Liechtenstein aufmerksam werden, brauchen sie keine Rechtsgrundlage, um einzugreifen, das war nur vor Trump so.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
Geschäftsbeziehungen mit Versicherungen aus Liechtenstein dürften für alle Partner außerhalb des Fürstentums künftig kaum mehr möglich sein – insbesondere für Unternehmen, die strengen Compliance-Vorgaben unterliegen. Der jüngste Bericht der Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) hat erhebliche Defizite bei der Korruptionsprävention in Liechtenstein aufgezeigt. Vor diesem Hintergrund kann keine Versicherung, die sich an internationale Compliance-Standards hält, weiterhin Geschäfte mit liechtensteinischen Versicherern verantworten.
Das dürfte nicht nur für Versicherungen gelten, sondern allgemein für Geschäftsbeziehungen zu Liechtenstein. Wer heute bei diesem Wissensstand als Bank oder Rechtsanwalt nicht von Liechtenstein abrät, dürfte seinen Kunden gegenüber haften.
Wie die Kronen Zeitung am gestrigen 8. Januar 2026 berichtet, hat der Masseverwalter den Geldfluss der Liechtensteinischen Benko Stiftung («IngBe Stiftung») gekappt:
«Knalleffekt in Liechtenstein: René Benkos Masseverwalter Andreas Grabenweger hat laut „Krone“-Infos eine einstweilige Verfügung gegen den Millionenbunker der Benkos erreicht. Das bedeutet: Die Stiftung darf aktuell kein Geld mehr ausschütten.»
Begünstigte der Liechtensteiner IngBe Stiftung ist Ingeborg Benko, die Mutter von René Benko. Damit hat die Stiftung formell nichts mit René Benko zu tun. Typischerweise würden die Gerichte in Liechtensten daher einen Anspruch des Masserverwalters von René Benko gegen die IngBe Stiftung abschmettern.
Da die Proteste, insbesondere im benachbarten Österreich massiv sind und argumentiert wird, es könne nicht sein, dass Handwerker aufgrund des Bankrotts von René Benko leer ausgehen, Benko aber von seiner Mutter aus der geschätzt 300 Millionen schweren Stiftung seinen Lebensstandard beibehalten konnte, zeigt sich die Justiz in Liechtenstein wieder einmal von ihrer willkürlichen Seite. Also entscheidet man in diesem Fall, um das Ausland zu beruhigen, eben so, dass eine Durchgriffshaftung bestehe. Heute so, morgen so, immer so, wie es für das Land Liechtenstein und seine Bürger opportun ist. https://www.krone.at/4008186
Liechtenstein wirbt für seine Stiftungen damit, dass diese «Asset Protection» bieten würden, z.B. so:
«In Liechtenstein angesiedelte Stiftungen und Trusts sind mit ihrem in Liechtenstein belegenen oder verwalteten Vermögen umfangreich gesetzlich geschützt gegen Zugriffe ausländischer staatlicher Strukturen und Zugriffsversuchen Juristischer- oder Privatpersonen.» so die Treuhand Liechtenstein. https://www.treuhand-liechtenstein.li/private-clients/asset-protection/
Das gilt aber nur in den Fällen, in denen die «Asset Protection» gut für Fürst und Volk ist, ansonsten, wenn man sich z.B. beim Nachbarland Österreich damit sehr unbeliebt machen würde, dann gilt das eben nicht.
Recht in Liechtenstein ist eben einfach das, was vorteilhaft für Fürst und Volk ist.
Einmal entscheidet das Gericht, dass eine Stiftung eine eigenständige Vermögensmasse ist und man wegen Ansprüchen gegen einen Begünstigten nicht auf das Vermögen der Stiftung durchgreifen kann. Also strikte Trennung zwischen Stiftung und Begünstigtem.
In diesem Fall entscheidet das Gericht, dass man René Benko, der nicht einmal mehr Begünstigter der Stiftung ist, das Vermögen der Stiftung zurechnet. Also keinerlei Trennung zwischen Stiftung und (nicht einmal mehr) Begünstigtem.
Besser kann man die reine Willkür der Justiz im Ländle nicht darstellen.
Heute entscheidet die fürstliche Justiz, dass die Erde eine Kugel ist, morgen, dass sie eine Scheibe ist. Je nachdem wie es gerade für Fürst und Volk opportun ist.
Das ist kein Wunder, dass die Gerichte im FL einmal entscheiden, dass eine Stiftung ein Schutzschild ist, und den Zugriff auf das Stiftungsvermögen, welches den Begünstigten zusteht, verneinen, und einmal, dass man das Stiftungsvermögen einem Begünstigten (hier René Benko), der nicht einmal mehr Begünstigter ist, zurechnet. Einfach so, wie es gerade passt.
Nicht umsonst hat schon die Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) Anti-Korruptionsmaßnahmen bei der Justiz gefordert. Die Korruption ist doch offensichtlich, wenn einmal so und einmal so entschieden wird.
Wer hat die ausschlaggebende Stimme bei der Richterwahl und das letzte Wort? Der Fürst.
Ich mache mir die Welt widde widde wie sie mir gefällt…
Investors and businesses place their capital only in financial centers that demonstrate integrity and reliability. When scandals emerge or trust erodes, investors pull their money out—inflicting long-term damage on the reputation and stability of that financial hub.
Legal certainty is equally critical. It requires an independent judiciary that delivers fair, impartial decisions. Market participants must have confidence that disputes will be resolved according to the rule of law—free from interference, favoritism, or corruption.
A neutral judiciary is the ultimate safeguard against arbitrary actions that could undermine trust and destabilize the financial system.
Unfortunately, Liechtenstein faces serious challenges on both fronts.
Geld aus Venezuela? Veruntreute Staatsgelder aus Venezuela? Neeeei! Das tätet mir nie mache!
Das Fürstentum präsentiert sich seit Jahren als sauberen Finanzplatz. Nun erschüttern neue Skandale das Selbstbild. Es geht um Mafia-Geschäfte und veruntreute Staatsgelder aus Venezuela.
https://www.derbund.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Durch die 800 Zombie Trusts wurde Liechtenstein vom einst stolzen Finanzplatz zum makabren Finanzfriedhof, in dem Vermögen nicht sicher aufbewahrt, sondern sicher begraben werden.
Es wird höchste Zeit, dass Trump in Liechtenstein aufräumt. Hoffentlich finden sich ein paar sanktionierte venezolanische Drogengelder, dann ist es soweit.
der brandaktuelle Mafiathriller ,der seinesgleichen sucht ….
Donald denkt schon laut nach: wem gehört eigentlich Liechtenstein…?
Liechtenstein is on the edge.
Liechtenstein ist im Arsch ….
Diese Webseite hat viel über Liechtenstein berichtet: Skandale, Korruptionsvorwürfe durch den Europarat, die Hunderten verwaisten Zombie-Trusts usw. Man fragt sich, wer auf dieser Welt sein Geld noch freiwillig dort hinbringt.
In Liechtenstein besteht ein systemisches Problem im Bereich von Trusts und Stiftungen. Sobald Vermögenswerte in einen liechtensteinischen Trust oder eine Stiftung eingebracht werden, verwandelt sich der zuvor vertrauensvolle Treuhänder mitunter in einen Akteur, der ganz gezielt darauf hinarbeitet, den ursprünglichen Stifter aus der Kontrolle zu drängen – unterstützt durch willfährige Netzwerke in Justiz (Richter und Staatsanwälte) und Verwaltung.
Ist der Stifter erst entfernt, geht es im nächsten Schritt darum, auch die Begünstigten zu entmachten oder gänzlich auszuschalten. Nicht alle Treuhänder agieren in dieser Weise, doch die Vielzahl an dokumentierten Skandalen weist auf ein strukturelles Problem hin. Es steht der schwerwiegende Verdacht im Raum, dass es sich hier um organisierte, wirtschaftskriminelle Praktiken handelt – bekannt auf höchster Ebene, aber von Fürst und Regierung bislang unbeachtet oder bewusst ignoriert.
Sobald die Stiftung oder der Trust gegründet ist, wird der Treuhänder zum Feind des Stifters und der Begünstigten. Diese merken das nur noch nicht gleich, weil sie dem Treuhänder vertrauen, weil Liechtenstein ein einzigartiges Reputations-Management betreibt. Und wenn sie es merken, dann ist es bereits zu spät.
Das dürfte nicht mehr lange gut gehen mit Liechtenstein, so viel ist in letzter Zeit ans Tageslicht gekommen. Die Konsequenzen werden folgen.
Liechtenstein is examining tightening control of scores of Russian-linked trusts abandoned by their managers under pressure from Washington, according to several people familiar with the matter.
The country, one of the world’s smallest and richest, is home to thousands of low-tax trusts, hundreds of which have links to Russians, two of the people with direct knowledge of the matter said, putting it in the crosshairs of Western efforts to sanction Moscow.
https://www.globalbankingandfinance.com/UK-LICHTENSTEIN-TRUSTS-efa15519-dcf2-4a19-aa26-6be10761b44a
Liechtenstein kann sich wohl nur noch vor den USA retten, wenn der Fürst Trump einen fürstlichen Friedenspreis überreicht, ihn zum Fürsten macht und ihm die LGT als Präsent überschreibt. Ansonsten sieht es schlecht aus.
„Mehrere hundert Stiftungen sind wegen der ausländischen Sanktionen bereits handlungsunfähig. Die Regierung versucht gegenzusteuern und die Finanzmarktaufsicht zu stärken.“
Das Bekenntnis, dass die Finanzmarktaufsicht gestärkt werden soll, ist ein Lippenbekenntnis, dass Liechtenstein wieder und wieder veröffentlicht, ohne dies ernst zu meinen.
„Die Finanzmarktaufsicht soll mehr Kompetenzen erhalten. Sie soll etwa die Beendigung von Geschäftsbeziehungen verfügen oder befristet ein Verbot zur Neuaufnahme von Geschäftsbeziehungen erlassen können. Geplant ist ferner die Möglichkeit für die Finanzmarktaufsicht, im Fall von Missständen einen Sonderbeauftragten einzusetzen und ihm teilweise oder vollständig die Befugnisse des Treuhänders zu übertragen. Die Einsetzung solcher Sonderbeauftragter soll auch möglich sein, wenn die Geschäftstätigkeit zu einem Reputationsschaden für das Land Liechtenstein führen könnte.
Eine Verschärfung der Aufsicht über das Treuhandwesen war schon vor fünf Jahren vorgenommen worden. Damals sah die Regierung akuten Handlungsbedarf, um Missbräuchen und Fehlentwicklungen im Treuhandsektor einen Riegel vorzuschieben. Obwohl die Treuhandkammer ihre Standesrichtlinien damals verschärft hatte, reichte diese Selbstregulierung offensichtlich nicht aus, um die Vorstellungen der Regierung über einen sauberen Finanzplatz zu erfüllen.“
Bla bla bla…
https://www.nzz.ch/schweiz/wegen-geschaeften-mit-reichen-russen-liechtensteinische-treuhaender-fliehen-aus-angst-vor-us-sanktionen-aus-stiftungen-ld.1918251?gift=yQqEdKCQ
Inzwischen hat es jeder mitgekriegt, dass Liechtenstein nur eine perfekt inszenierte, grandiose Rechtsstaatlichkeits-Show ist und dass in Liechtenstein am laufenden Band ganze Vermögen verschwinden. Dies durch ein eingespieltes Netzwerk von Treuhändern, Richtern und Staatsanwälten und unter den Augen des Fürsten. Da den Opfern stets von ihren Liechtensteiner Rechtsanwälten das Märchen des «bedauerlichen Einzelfalls» erzählt wurde und diese dies glaubten, obwohl die Rechtsanwälte zeitgleich Dutzende gleicher Fälle haben, konnte dieses System jahrelang geheim gehalten werden. Aber jetzt ist es aufgeflogen und der Fürst und sein Land sind demaskiert.
Die Skandale reihen sich aneinander, die Regierung und die Finanzmarktaufsicht versprechen alle Jahre wieder Verbesserungen … und ändern tut sich seit Jahren nichts. Alles nur Tapete und Theater im Ländle. Das kriminelle System bleibt bestehen und wird beschützt.
Seit einem Jahr gibt es keine Informationen über die Zombie Trusts, ausser, dass eine Arbeitsgruppe eingerichtet wurde. Wer Teil dieser Arbeitsgruppe ist, ist geheim. Alles andere ist geheim. Was mit venezolanischen Geldern ist – geheim. In der Aussendarstellung und im Vertuschen ist Liechtenstein Weltmeister.
Omertà – keiner sagt ein Wort.
Liga-Net: „Liechtenstein on the brink of its biggest crisis since 2008 due to hundreds of trusts linked to Russia“
In Liechtenstein, executives are leaving Russian-linked trusts en masse due to US pressure
This situation has put Liechtenstein in the grip of its biggest crisis since 2008, when a leak of LGT bank customer data exposed massive tax evasion by clients from abroad.
Ein prominenter Fall ist der kasachische Unternehmer Margulan Seisembayew, dessen Offshore-Konstrukte in Liechtenstein und der Schweiz zur Veruntreuung von 1,1 Milliarden Dollar führten.
Die Staatsanwaltschaft in Vaduz nahm 2009 Ermittlungen auf im Zusammenhang mit Geldwäsche und mutmaßlicher Veruntreuung, nachdem Dritte entsprechende Verdachtsmomente angezeigt hatten.
Die liechtensteinische Geldwäschereibekämpfungsstelle überprüfte Kontakte, Finanzströme und die Rolle von Treuhändern und Offshore-Konstruktionen, die für Seisembayev und seine Finanzstrukturen genutzt wurden.
Die Voruntersuchung wurde später eingestellt wegen fehlender ausreichender Beweise für Straftaten im liechtensteinischen Recht.
Ist ja klar, denn so einen Skandal möchte man im sauberen Liechtenstein nicht haben
Es wäre höchste Zeit, dass der Fürst Stellung nimmt. Und sich nicht länger versteckt.
Wo bleibt die Glaubwürdigkeit des Landesliechtenstein, wo bleibt die Glaubwürdigkeit des Fürsten, wenn immer nur von Verstärkung der Regulierung, Verstärkung der Aufsicht die Rede ist, tatsächlich aber im Wesentlichen Vertuschung praktiziert wird.
Erschreckend ist, dass selbst die anständigen Treuhänder und Banker in Liechtenstein wegschauen und so tun, als würden sie die systemische Wirtschaftskriminalität im Land nicht bemerken.
Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Wie wichtig russische Kundschaft für Liechtensteiner Banken und Treuhänder ist, zeigt das Beispiel VP-Bank. Sie hat 2020 explizit Russland und die Ukraine als Zielmärkte definiert. Im Jahr 2022 sagte ihr Vorstandschef Paul H. Arni, in den vergangenen zehn Jahren seien jeweils zehn Prozent der Netto-Neugeldzuflüsse aus Osteuropa gekommen, das meiste mutmasslich aus Russland. Entsprechend trifft die Liechtensteiner Sanktionspolitik auch den Finanzplatz. Experten schätzen, dass dort viele Hundert Millionen Franken russisches Geld gebunkert sind. https://www.tagesanzeiger.ch/der-harte-kurs-gegen-die-russen-geschaeftsschaedigend-473670302585
Wenn es tatsächlich Kontrolle in Liechtenstein geben würde, dann würde es die ganzen Skandale nicht geben. Mario Staggl, Harry Gstöhl, Perry Skandsl, Bacardi Skandal, Hartlaub Skandal, Asturion Skandal, bei dem die Witwe des saudischen Königs Fahd gerade abgezockt wird, Norbert Seeger, um nur ein paar zu nennen.
Anlagebetrug und Untreue in Liechtenstein und der Schweiz unter dem Deckmantel des Bankgeheimnisses…
Erstaunlich und schockierend, was auf dieser Seite über Liechtenstein alles ans Licht kommt.