Wegducken, aussitzen, unschuldig tun. Das funktioniert aber nicht mehr.
Der Fall der Zombie-Trusts von reichen Russen reicht den halsstarrigen liechtensteinischen Treuhändern, ihren Bankgesellen, der Justiz und der Regierung offenbar nicht. Und dem Fürstenhaus ist’s wie immer egal, solange Geld verdient werden kann.
Erst zwei Jahre nach Beginn des Ukrainekriegs begannen Liechtensteiner Untreuhänder, massenhaft aus Trusts zu fliehen, die einen Bezug zu Russland haben. Ob der Besitzer von den USA sanktioniert ist oder völlig legal Besitzer der Vermögenswerte: völlig egal, nix wie weg.
Ohne einen Treuhänder aus dem Ländle läuft bei diesen Trusts nun gar nichts. Und die flüchtigen Untreuhänder, die sich zuvor dumm und krumm an der Verwaltung verdienten, weigern sich standhaft, die Rolle eines Liquidators zu übernehmen. Sie können dazu auch nicht gezwungen werden.
Also ist auch ein Jahr danach weiterhin alles unklar. Rund 800 Zombie-Trusts hängen in der Luft, sind handlungsunfähig, die in ihnen lagernden Vermögenswerte verfallen langsam, aber stetig.
Nach dem Kidnapping von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die Trump-Regierung hat der Bundesrat nun offiziell angekündigt, dass er alle Vermögenswerte von Maduro oder seiner «Umgebung», die in der Schweiz lagern, sperrt.
Das tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und ist auf eine Zeitdauer von vier Jahren angelegt. Rechtsstaatlich fragwürdig, denn bislang ist einzig erwiesen, dass die USA illegale Handlungen begangen haben. Für Maduro gälte eigentliche die Unschuldsvermutung.
Aber natürlich ist es heutzutage weise, in vorauseilendem Gehorsam die USA zu besänftigen. Sonst könnte Präsident Trump noch auf die Idee kommen, die Schweiz wieder mit hohen Strafzöllen zu bestrafen.
Um welche Summen es sich handelt, ist nicht bekannt.
Ebenfalls auf Gerüchteebene wurde bekannt, dass vor allem die UBS Kunden mit Kontakten zu Venezuela in den letzten Wochen dringlich dazu aufgefordert hat, sich eine andere Bankverbindung zu suchen.
Das dürfte wohl auch für andere Schweizer Banken gelten.
Und Liechtenstein?
Es ist sonnenklar, dass auch im Ländle hübsche Geldsummen mit venezolanischer Herkunft lagern. Schätzungen gehen davon aus, dass in den letzten Jahren vor allem aus den Öleinnahmen bis zu 300 Milliarden Dollar (!) abgezweigt wurden und in den Taschen korrupter Funktionäre landeten.
Die wiederum weise nach sicheren Aufbewahrungsmöglichkeiten suchten. Und was könnte (vermeintlich) sicherer sein als eine Finanzkonstruktion im Fürstentum, geschützt von einem verschwiegenen Treuhänder, der wiederum von der fürstlichen Justiz, der fürstlichen Bank LGT und schliesslich dem Fürsten selbst beschützt wird.
Also hört man bis heute nichts aus dem Ländle, was Ähnlichkeiten mit der Schweizer Massnahme hätte.
Das deutet darauf hin, dass auch hier der Finanzplatz Liechtenstein den gleichen Fehler macht wie immer.
Zuerst: wir haben damit nix zu tun.
Dann: Wir sind Liechtensteiner, uns kann keiner.
Schliesslich: au weia, nichts wie weg.
Allerdings erst dann, wenn’s zu spät ist.
Offensichtlich ist man auf dem Finanzplatz Liechtenstein zu blöd dafür, zu verstehen, dass die USA mit ihrem Zugriff auf alle Finanztransaktionen weltweit (via Swift oder was auch immer) genau wissen, welche Transaktionen mit wie viel Geld von welchen Konten in Liechtenstein in Dollar oder anderen Währungen ausgeführt werden.
Und wetten, dass es in den letzten Tagen grössere Fluchtbewegungen in noch sicherere Häfen gegeben hat?
Aber was wäre denn sicherer als Liechtenstein? Singapur, London, eine kleine Insel im Meer?
Aber nein. Am sichersten ist eine Überweisung nach Delaware, nach Houston oder nach Miami. Dort ist das Geld vor jedem Zugriff geschützt.




Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Regtechtimes nennt Liechtenstein «Europas Finanz- Bermuda Dreieck»
Regtechtimes (USA): Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
https://regtechtimes.com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/
Die Gelder, die überhaupt noch nach Liechtenstein fliessen, werden wohl immer schmutziger.
Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.
Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.
Politisch wäre der Fürst voll verantwortlich, weil:
– er überall das „letzte Wort“ hat,
– staatliche Institutionen in seinem Namen handeln,
– Korruption strukturell nur bestehen kann, wenn sie geduldet oder geschützt wird.
Selbst wenn er nicht persönlich profitiert, legitimierte sein Schweigen oder Wegsehen das System.
In der Praxis bedeutet das:
Das kriminelle System existiert nicht trotz seiner Herrschaft, sondern unter ihr.
Wenn die Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein so hoch ist, sollte die Verantwortlichkeit des Fürsten, der als Monarch überall das letzte Wort hat, untersucht werden.
Das liechtensteinische System der Verwaltung von Stiftungen und Trusts weist strukturelle Schwächen auf, die von untreuen Treuhändern gezielt ausgenutzt wurden. In zahlreichen Fällen kam es zu systematischen Veruntreuungen durch einzelne Treuhänder, die dabei offenbar von einer nicht neutralen Justiz unterstützt wurden. Dabei sollen namentlich bekannte Richter durch ihr Verhalten solche Vorgänge ermöglicht oder nicht unterbunden haben, während einzelne Staatsanwälte strafrechtliche Ermittlungen unterließen. Betroffenen Personen aus dem In- und Ausland wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsvertretern häufig der falsche Eindruck vermittelt, es handle sich um bedauerliche Einzelfälle. Dieses Zusammenspiel verschiedener Akteure hat dazu beigetragen, dass die beschriebenen Praktiken über einen längeren Zeitraum fortbestehen konnten.
Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Liechtenstein spielt vielleicht seinen eigenen Bürgern und den Opfern der in Liechtenstein inhärenten systemischen Korruption etwas vor, sollte sich aber zweimal überlegen, den USA auch etwas vorzuspielen, denn die USA verstehen keinen Spass.
Houston, wir haben ein Problem!
Hat Mr. President schon angefragt, ob es in Liechtenstein Öl gibt?
Anders als in der Schweiz war gestern, am Dienstag, 6. Januar bei uns Feiertag. Und am Montag war Brückli. Und vorher war Wochenende. Wie hätten wir da etwas tun können?
Also das Enteignen von Stiftern und Begünstigten ist und bleibt eine Sauerrei. Aber war dieses geheime Schliessfach Liechtenstein auch nicht ein Garant für den Wohstand im Ländle?
Du meine Güte, dass die keine Angst vor ärgerlichen Russen in FL haben verstehe ich gar nicht.
Beitrag in der SonntagsZeitung, 2013.
«Die Veröffentlichung der Offshore-Leaks-Daten enthüllte, dass mindestens 120 Personen und Firmen aus Liechtenstein in Steuerparadiesen aktiv waren. Trotz der 2009 eingeführten Weissgeldstrategie gerieten Liechtensteiner Treuhänder immer wieder in dubiose Geschäfte. Ein prominenter Fall ist der kasachische Unternehmer Margulan Seisembayew, dessen Offshore-Konstrukte in Liechtenstein und der Schweiz zur Veruntreuung von 1,1 Milliarden Dollar führten. Weitere Untersuchungen zeigten Verbindungen zu russischen Betrügern und Korruptionsfällen wie dem Magnitski-Skandal. Experten kritisieren die unzureichende Kontrolle der Treuhänder, die oft Risiken unterschätzen und in kriminelle Netzwerke verwickelt sind. Trotz negativer Erfahrungen halten einige Treuhänder an riskanten Geschäftsmodellen fest. Der Umbau des Finanzplatzes Liechtenstein hin zu legalen und transparenten Strukturen ist noch im Gange, wobei die steuerliche Legalisierung aller verwalteten Gelder bis spätestens 2016 abgeschlossen sein soll.»
Und was hat sich geändert seit 2013? Nichts. Liechtenstein bleibt sich treu.
FAZ in aller Deutlichkeit:
Luxusleben auf Kundenkosten: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift
Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html
Das Fürstentum präsentiert sich seit Jahren als sauberen Finanzplatz. Nun erschüttern neue Skandale das Selbstbild. Es geht um Mafia-Geschäfte und veruntreute Staatsgelder aus Venezuela.
https://www.derbund.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Was sagt eigentlich unser Fürscht zu den ganzen immensen Vorwürfen?
Hat die Delta Force schon einen Einsatz für Liechtenstein geplant?
Schön, dass der Blog auch im neuen Jahr wieder aktiv ist. Danke für die unterhaltsamen Beiträge.
Reuters: How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein
How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein
That sanctioning has prompted other directors fearing such punishment to quit hundreds of Russian-linked trusts, according to several people familiar with the matter, exposing a far wider problem with Russian money in the tiny country with a population of about 40,000.
https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Liechtensteins Banken wie LGT, VP Bank und LLB sind auf Dollar-Transaktionen angewiesen, die über US-Korrespondenzbanken laufen. Gerät eine Bank auf die OFAC-Sanktionsliste, droht der Verlust dieser Verbindungen – was einem wirtschaftlichen Todesurteil gleichkäme
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:
1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.
2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.
Contacto:
Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
Attn: Oficina del Agregado Legal
Sulgeneckstrasse 19
3007 Berna
Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.
En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.
«Die Liechtensteiner Veruntreuhänder
Im Fürstentum sorgt die Treuhänderzunft regelmässig für Skandale. Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.»
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-liechtensteiner-veruntreuhaender-NY1vgNg
Die 800 Zombie Trusts, bei denen die wirtschaftlich Berechtigten, hier offensichtlich Russen nicht mehr an ihre Vermögenswerte kommen, legen offen und beweisen, wie unsicher Liechtensteinische Strukturen wie Stiftungen und Trusts sind. Der Fürst zeigt sich nicht mehr in der Öffentlichkeit, schleicht sich heimlich wie ein Schlossgespenst bei der Hochzeit seiner Enkelin Ende August in die Kirche und wieder hinaus. Er scheint nicht nur in Angst, sondern in Panik zu sein, da wütende Russen wohl nicht immer zimperlich sind.
Das grösste Problem in Liechtenstein ist die massive Korruption. Kriminelle Liechtensteiner Treuhänder werden durch eine korrupte Justiz geradezu animiert, Strukturen wie Stiftungen und Trusts mithilfe der Richter*innen in ihre Macht zu bekommen und dann zu dekantieren, sprich auszuplündern. Die Richter*innen, die ihnen in diese Position geholfen haben, schützen dann das unkontrollierte Plündern der Stiftungen und Trusts. Und die Liechtensteiner Rechtsanwälte erzählen den Betroffenen, die alle zum ersten Mal mit dieser Situation konfrontiert sind, das Lügenmärchen, dass es sich um einen «bedauerlichen Einzelfall» handeln würden, obwohl sie genau wissen, dass es sich um ein perfides, ausgeklügeltes und eingespieltes System, um ein Standard Operating System handelt, welches laufend und reihenweise von professionellen kriminellen Treuhändern gespielt wird. Die Rechtsanwälte haben gleichzeitig mehrere oder sogar viele dieser Fälle und leben hervorragend von dem kriminellen System, so dass sie keinerlei Interesse daran haben, dass sich etwas ändert. Und der Fürst und die Regierung tun so, als wüssten sie von nichts, freuen sich aber, dass durch das kriminelle System sehr viel erbeutetes Geld in ihr Land kommt. Niemand kritisiert dieses kriminelle System, denn es spült sehr viel Geld ins Land.
For years, what was marketed as discreet wealth management has in fact been a calculated scheme of asset seizure and exploitation. Rogue trustees, backed by compromised judges and prosecutors, have systematically taken control of foundations and trusts, only to strip them bare. This isn’t a mishap – it’s a method, a system. Local lawyers played their part, spinning the tale of the “unfortunate one-off” to victims, all while quietly profiting from the very machinery they claimed was exceptional. The Prince and his government looked the other way, maintained silence, and in doing so, became complicit.
The mask of rule-of-law has slipped. What remains is the stench of serious, organised criminality – right in the heart of Europe.
Vielleicht schlägt die Monroe-Donroe-Doktrin doch noch in FL zu.
Im Minifürstentum Liechtenstein sitzen Tausende von Trusts und Stiftungen. Hunderte von ihnen sind nach einer Rücktrittswelle verwaist, weil sie Verbindungen nach Russland hatten. Nun steht die Regierung vor einem Problem.
Unter der Überschrift «Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden» schreibt das Private Banking Magazin
«So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.» https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/
Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen, bin aber schockiert, was man hier über Liechtenstein zu lesen bekommt. Da scheint ja Wirtschaftskriminalität an der Tagesordnung zu sein und zum Geschäftsmodell zu gehören.
Sogar Vaterland berichtet : Landespolizei verzeichnet Rekord an Wirtschaftsdelikten, hauptsächlich Betrug und Untreue.
Die Dunkelziffer dürfte höher liegen….
Wirtschaftskriminalität, Finanzkriminalität, Liechtenstein ist für alles gut.
Es ist bekannt, dass in Liechtenstein Gelder von Diktatoren, Waffenhändlern und anderen dubiosen Akteuren verwahrt wurden und vielleicht immer noch werden. Das zeichnet das Bild eines Systems, das Diskretion als Produkt verkauft und Anstand als Nebensache behandelt.
The long string of scandals has already raised serious suspicions.
The hundreds of zombie trusts only heighten that suspicion, since many are likely tied to Russians under sanctions.
And if Liechtenstein fails to freeze assets tied to associates of former Venezuelan president Maduro — as Switzerland has — the United States is unlikely to keep watching from the sidelines.
Es scheint als regiere in Liechtenstein die Korruption und sind Ausländer die Ausbeutungsopfer Nummer 1.
Schon das Handelsblatt schrieb: Stiftungen in Liechtenstein wegen US-Sanktionen in Turbulenzen.
Hunderte Stiftungen mit Vermögen von mehreren Milliarden Franken sind praktisch eingefroren. Regierung und Behörden versuchen, zu helfen, ohne den Ärger der USA auf sich zu ziehen.
Jetzt kann Liechtenstein nur hoffen, dass seine Treuhänder und seine Banken keine Maduro-nahen Gelder verwahren, sonst dürften die nächsten Treuhänder und Banken sanktioniert werden.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-stiftungen-in-liechtenstein-wegen-us-sanktionen-in-turbulenzen/100131978.html