Ein Weihnachtsmärchen für Liechtenstein, das unheilige Land.

Wir kennen alle das wunderbare Märchen von Hans Christian Andersen. Wie geschickte Betrüger einen ganzen Hofstaat hereinlegen können. Indem sie behaupten, ihre wunderbar gewebten Stoffe und die prächtigen daraus gemachten Kleider könne nur erkennen, wer wirklich schlau sei.

Also wandelt der Kaiser in seinen neuen Kleidern durch das Volk, in Wirklichkeit aber nackt. Nur ein kleines Kind erkennt den Betrug und traut sich, die Wahrheit auszusprechen.

In Liechtenstein tut das dieser Blog hier, denn die Parallelen sind ja unübersehbar.

Weil der Staat oder das System sich nach aussen als besonders seriös, sauber und vertrauenswürdig darstellt, gleichzeitig immer wieder durch Skandale, Untersuchungen oder internationale Kritik belastet wird und intern lange Zeit kaum offene Kritik stattfindet.

Die Parallelen liegen natürlich nicht in einzelnen Fakten, denn selbstverständlich wandeln der Fürst und sein Stellvertreter auf Erden bekleidet durch ihre Latifundien. Aber der Mechanismus ist der gleiche:

Die Leute für dumm verkaufen, dass können sie im Ländle.

Die neuen Kleider sind die Narrative wie „hochseriöser Finanzplatz“, „rechtsstaatlich tadellos“, „international vorbildlich“. Sie existieren vor allem durch Wiederholung und Anerkennung. Wer sie infrage stellt, gilt schnell als illoyal oder „unwissend“. Als Nestbeschmutzer.
Wenn internationale Gremien Reformbedarf anmahnen, Transparenz einfordern, strukturelle Risiken benennen, dann entspricht das im Märchen dem Moment, in dem jemand sagt: „Seht ihr das wirklich?“
Und gibt es eine naheliegender Parallele als die Zombie-Trusts, die ihrer eigentlichen Funktion entkleidet sind und nackt und hilflos in der Landschaft herumstehen?
Mehr noch: Liechtenstein hat ein starkes Bedürfnis nach makellosem Image. Auf externe Kritik reagiert man unwirsch und empfindlich. Intern wagt es niemand, anders als zurückhaltend und systemunterstützend zu agieren.
Wer es nicht tut, muss hohe soziale Kosten für offene Wahrheitsbenennung in Kauf nehmen.
Eine Lehre aus dem Märchen von Andersen ist, dass ein solches Betrugssystem nicht ewig funktionieren kann. Früher oder später kann der Kaiser, der Fürst, nicht mehr so tun, als trüge er schwer an seiner grossen Verantwortung und an seiner Aufgabe, anständig und rechtsstaatlich alles einzurichten.
Denn es ist ja schon längst offenkundig, dass Liechtenstein eine Räuberhöhle ist, ein Unrechtsstaat, in dem ausländische Vermögende gnadenlos abgezockt werden. und wollen sie sich dagegen wehren, weist sie die fürstliche Justiz in die Schranken.
Mit Gerichtsurteilen, die jeden Juristen – ausserhalb von Liechtenstein – erblassen und erröten lassen.
Denn die letzte Parallele zu des Kaisers neuen Kleidern ist, dass viele arglose Geldanleger buchstäblich nackt von dann ziehen müssen, weil man sie schlichtweg all ihrer irdischen Habe beraubt hat.

Wie lange wird das noch gutgehen?

Wer weiss, vielleicht sieht es Weihnachten nächstes Jahr schon ganz anders aus. Denn ein glückliches Ende wird das Liechtensteiner Märchen nicht nehmen.

 

164 Kommentare
  1. Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz und Finanzplatz
    Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz und Finanzplatz sagte:

    Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.

    Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.

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    • ⚠️ Warnung vor Liechtenstein ⚠️
      ⚠️ Warnung vor Liechtenstein ⚠️ sagte:

      Wenn Sie nicht das nächste Opfer des kriminellen Systems In Liechtenstein sein wollen, mit welchem unter den Augen des Fürsten und der Regierung regelmäßig Kunden um ihre Vermögen gebracht werden, was danach gründlich vertauscht wird, so meiden Sie Liechtenstein!

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    • Raubzüge «im Namen von Fürst und Volk» sind Standardprogramm in Liechtenstein
      Raubzüge «im Namen von Fürst und Volk» sind Standardprogramm in Liechtenstein sagte:

      Die Anzahl der allein in diesem Blog beschriebenen Skandale zeigt deutlich, wie in Liechtenstein ausländische Kund:innen einer nach dem anderen mit Hilfe von nicht neutralen Richter:innen und Staatsanwwält:innen um ihre Rechte gebracht und von einer korrupten Justiz «im Namen von Fürst und Volk» beraubt werden. Ein Standardprogramm in Liechtenstein. Kriminelle Treuhänder schüchtern ihre Kunden dann noch mit Strafanzeigen in Liechtenstein und ihrem Heimatland ein, auch das gehört zum Standardprogramm in Liechtenstein.

      Und der Fürst und der Erbprinz schauen zu und tun so, als wüssten sie von nichts.

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    • Das kriminelle System in Liechtenstein ist Allgemeinwissen
      Das kriminelle System in Liechtenstein ist Allgemeinwissen sagte:

      Es ist inzwischen Allgemeinwissen, dass Liechtenstein kein Rechtsstaat ist und dass dort ein inhärentes kriminelles System herrscht.

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    • Roger
      Roger sagte:

      Seit über 10 Jahren ist das Kapern und Dekantieren von Stiftungen in Liechtenstein Geschäftsmodell. Die Justiz und die Staatsanwaltschaft spielen mit, das ist unübersehbar.

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    • Skandal Perry: Streit um ein verschwundenes Milliardenvermögen
      Skandal Perry: Streit um ein verschwundenes Milliardenvermögen sagte:

      Im Zentrum des Perry-Skandals steht die Familie des israelischen Unternehmers Israel Perry, die seit Jahren bei der korrupten Justiz in Liechtenstein versucht, Zugriff auf ein in Liechtenstein verwaltetes Vermögen zu erhalten. Als Hauptakteure gelten:
      • Dr. Dieter Neupert, der als Treuhänder agierte.
      • Die Treuhandgesellschaft Lopag Trust, vertreten durch die Direktoren Louis Oehri und Dominik Naeff.
      Die Vorwürfe reichen von der missbräuchlichen Kontrolle über Trust-Strukturen bis zur Entnahme hoher Verwaltungsgebühren (über 10 Millionen Franken) – alles unter dem Schutz der bekanntlich korrupten liechtensteinischen Justiz, die Begünstigten auch in diesem Skandal keine rechtliche Handhabe bietet.

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    • Systemische Skandale in Liechtenstein
      Systemische Skandale in Liechtenstein sagte:

      Systemische Skandale sind ein Alarmsignal dafür, dass ein System grundlegend (oder absichtlich) falsch konstruiert ist – nicht nur schlecht genutzt wird.

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    • Der Staat als System
      Der Staat als System sagte:

      Liechtenstein steht angesichts des aufgedeckten inhärenten kriminellen Systems vor der Herausforderung, sich grundlegend neu zu positionieren oder andernfalls einen erheblichen Bedeutungsverlust hinzunehmen.

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    • Der Fürst trägt moralische Mitverantwortung
      Der Fürst trägt moralische Mitverantwortung sagte:

      Liechtenstein ist eine konstitutionelle Monarchie mit einem Fürsten, der laut Verfassung weitreichende Befugnisse hat:

      *Er kann Gesetze ablehnen (Veto-Recht).
      *Er kann den Landtag auflösen.
      *Er hat Einfluss auf die Regierung und die Justiz.

      Das bedeutet, dass keine echte Gewaltenteilung besteht.. Der Fürst hat tatsächlich das „letzte Wort“ in zentralen Fragen.

      Wenn ein Monarch über weitreichende Macht verfügt und ein System zulässt oder fördert, das kriminelle Praktiken (wie z. B. das Kapern und Plündern von Stiftungen und Trusts mithilfe von Richter*innen und Staatsanwält*innen) begünstigt, trägt er zumindest moralische Mitverantwortung.

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    • Liechtenstein: Nackt, aber mit Krone
      Liechtenstein: Nackt, aber mit Krone sagte:

      Liechtenstein ist das Land, in dem Hans Christian Andersen vor Neid erblassen würde. Der Kaiser? Hier heißt er „System“. Die unsichtbaren Kleider? „Rechtsstaatlichkeit“ und „Transparenz“ – so durchsichtig, dass selbst die Justiz sie nicht findet. Während Treuhänder Stiftungen kapern und plündern, marschiert die Prozession weiter: Politiker, Banker, Richter – alle klatschen, alle schweigen. Denn wer die Wahrheit sagt, ist nicht nur dumm, sondern bald arbeitslos.
      Und das Kind, das ruft „Der Kaiser ist nackt!“? Wird höflich zum Schweigen eingeladen – oder gleich juristisch eingekleidet. Fazit: Liechtenstein ist das perfekte Märchenland. Nur dass hier nicht der Kaiser nackt ist, sondern die Moral. Aber keine Sorge: Die Krone sitzt.

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    • Weber
      Weber sagte:

      Dass so etwas mitten in Europa möglich ist – und offenbar vom Fürsten und der Regierung geduldet wird –, sprengt jedes Verständnis von Rechtsstaatlichkeit. Liechtenstein präsentiert sich nach außen als seriöser Finanzplatz, während im Inneren anscheinend Strukturen existieren, die an Machtmissbrauch, Willkür und institutionelle Schutzmechanismen für Täter erinnern. Das ist ein Skandal.

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    • 99,9 % sauber – 100 % Verlogenheit
      99,9 % sauber – 100 % Verlogenheit sagte:

      Dass das kriminelle System im Ländle so lange ungestört agieren konnte, ist kein Zufall, sondern Ergebnis perfekter Verdrängung. Alle wussten es – und alle logen. Der Fürst verniedlichte das Ganze zu „Einzelfällen“, die neue Regierungschefin verkauft das Land mit der Zahl „99,9 % sauber“, und die Anwaltschaft hält die Geschädigten mit dem immergleichen Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ ruhig. Wenn systematischer Rechtsbruch konsequent kleingeredet wird, nennt man das im Ländle offenbar Stabilität. Anderswo nennt man es Korruption mit staatlichem Siegel.

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  2. Ferdinand
    Ferdinand sagte:

    Es ist in Liechtenstein wie in dem genannten Märchen:
    Das System in Liechtenstein konnte lange funktionieren, obwohl viele wussten, dass etwas nicht stimmt – niemand aber laut genug widersprochen hat.

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  3. Das Schweigen des Fürsten – Mitverantwortung durch Passivität
    Das Schweigen des Fürsten – Mitverantwortung durch Passivität sagte:

    Liechtenstein steht wiederholt wegen krimineller Aktivitäten in der Treuhänderbranche in den Schlagzeilen – gekaperte Stiftungen, versteckte sanktionierte russische Gelder, korrupte Justiz usw. Und der Fürst? Schweigt. Kein Statement, keine Distanzierung. In einem Land mit 39.000 Einwohnern, in dem der Fürst reale Macht hat, ist dieses Schweigen mehr als Zurückhaltung – es ist stillschweigende Duldung.

    Ein einziger klarer Satz von ihm könnte ein Zeichen setzen. Doch stattdessen schützt sein Schweigen ein System, das offenbar kriminelles Verhalten deckt oder sogar begünstigt. Wer schweigt, wenn Unrecht geschieht, macht sich mitschuldig – erst recht als Staatsoberhaupt.

    Der Fürst kann nicht nur moralische Autorität beanspruchen, wenn es bequem ist. Er muss sie auch dann zeigen, wenn es unbequem wird. Gerade jetzt wäre ein klares Bekenntnis zu Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Integrität notwendig.

    Liechtenstein braucht keine höfliche Distanz. Es braucht Mut zur Wahrheit – auch von ganz oben.

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    • Wo ist der Fürst?
      Wo ist der Fürst? sagte:

      Der Fürst hat sich das letzte Mal an seinem Geburtstag im Februar 2025 in der Öffentlichkeit gezeigt. Am Staatsfeiertag am 15. August, als es besondere Sicherheitsmaßnahmen gab, nicht. Ebenso nicht bei der Hochzeit seiner Enkelin am 30. August, da schlich er durch einen Hintereingang in die Kirche. Ist seine Angst vor den enteigneten Russen so groß?

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      • Fürstenhaus in Panik?
        Fürstenhaus in Panik? sagte:

        Wenn sich der Fürst als Staatsoberhaupt schon verstecken muss und der Erbprinz von Leibwächtern umgeben ist, wie am Staatsfeiertag, dann ist Liechtenstein in Panik.

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    • Der Fürst schweigt und duldet das System
      Der Fürst schweigt und duldet das System sagte:

      Das System in Liechtenstein ist schon sehr ausgeklügelt. Der Fürst tut so, als wisse er von nichts. Dabei weiss er natürlich, dass sein Land kein Rechtsstaat ist, dort Korruption herrscht und ausländische Kunden systematisch beraubt werden.

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    • Georg Hartmann
      Georg Hartmann sagte:

      Nachdem Liechtenstein keine Demokratie ist, sondern eine Monarchie (wenn auch mit demokratischen Elementen), Trifft den Fürst die alleinige moralische Verantwortlichkeit.

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    • Die Rolle des Fürsten
      Die Rolle des Fürsten sagte:

      Eine unabhängige, internationale Institution sollte die Rolle des Fürsten bei der in Liechtenstein systemischen Wirtschafts- und Finanzkriminalität untersuchen.

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  4. Rudolf Rentier
    Rudolf Rentier sagte:

    Es gibt wirklich deutliche symbolische Parallelen zwischen dem Kaiser im Märchen und der Situation in Liechtenstein:
    – Das starke Bedürfnis nach makellosem Image
    – Externe Kritik (Europarat, Medien, usw.)
    – Interne Angst, die Tatsachen offen anzusprechen (Totschweigen, selbst in der Zeitung Vaterland)
    – Hohe Risiken für offene Benennung der Wahrheit (Whistleblower werden geächtet und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen)

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  5. Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein
    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein sagte:

    Korruption in Liechtenstein: GRECO empfiehlt Antikorruptionsreformen für die Justiz, die Regierungsmitglieder und das Staatsoberhaupt in Liechtenstein

    Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
    https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state

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  6. Des Fürsten neue Kleider
    Des Fürsten neue Kleider sagte:

    Ein sehr treffender Vergleich zwischen dem Märchen und dem Zustand in Liechtenstein. Die Darstellung nach außen und die Wahrnehmung von außen klaffen auseinander, wie es gegensätzlicher kaum sein kann. Jeder der Untertanen weiß es, doch keiner wagt es, etwas zu sagen.

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    • Des Fürsten neue Kleider
      Des Fürsten neue Kleider sagte:

      1. Der Kaiser
      Könnte für die politische Elite oder das System stehen, das stark auf Repräsentation, Status und Tradition setzt. Das Fürstentum ist bekannt für seinen Glanz und seine Exklusivität, was manchmal als „Schaufensterstaat“ wahrgenommen wird.

      2. Die unsichtbaren Kleider
      Könnte auf die Fassade von Perfektion und Wohlstand hinweisen – ein Land, das nach außen makellos wirkt, aber im Inneren auch Probleme wie Machtkonzentration oder massive Wirtschaftskriminalität kennt. Die „unsichtbaren Kleider“ wären hier die Illusion von Transparenz und Rechtsstaatlichkeit.

      3. Die Höflinge und das Volk
      In einem kleinen Staat mit enger sozialen Vernetzung könnte Kritik riskant sein. Viele halten sich zurück, um nicht anzuecken – besonders in einer Gesellschaft, die stark auf Harmonie und Loyalität setzt.

      4. Das Kind
      Könnte für den Blog, Whistleblower oder unabhängige Stimmen stehen, die Missstände aufzeigen – oft gegen Widerstände.

      5. Die Prozession
      Könnte für die Inszenierung von Tradition und Macht stehen – z. B. den Staatsfeiertag (Huldigungsfeier), die den Glanz betonen, während kritische Fragen ausgeblendet werden (der Erbprinz spricht in seiner Rede über künstliche Intelligenz).

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  7. Manuel
    Manuel sagte:

    Der Fürst ist genauso entblösst wie der Kaiser in dem Märchen. Er gibt sich seriös, vertrauenswürdig und streng katholisch. Aber er ist der Monarch, der Machthaber in einem Land ohne echte Gewaltenteilung, er hat überall das letzte Wort. Also trägt er auch die moralische Verantwortlichkeit für das, was Externe seinem Land bescheinigen, nämlich Korruption (Antikorruptionsbehörde GRECO des Europarats) oder ein kriminelles System oder dass Liechtenstein ein Hort für Kriminelle sei (Medienberichte).

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  8. Poschtler
    Poschtler sagte:

    Vielleicht hat der Fürst Weihnachtspost von der US-Sanktionsbehörde OFAC erhalten. Oder von nicht zufriedenen russischen Kunden, deren ihre Vermögen entzogen worden sind (Zombie-Trusts)?

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  9. Erneut Tote bei Sprengstoffanschlag in Moskau
    Erneut Tote bei Sprengstoffanschlag in Moskau sagte:

    Erneut drei Tote heute bei einem Sprengstoffanschlag in Moskau. Die Russen sind nicht zimperlich. Möglicherweise auch nicht, wenn man ihnen wie bei den Zombie Trusts einfach ihre Vermögen entzieht, auch wenn sie nicht sanktioniert sind.

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    • Das kleine Kind
      Das kleine Kind sagte:

      Das kleine Kind in dem Märchen steht symbolisch für Unschuld, unverstellte Wahrnehmung und Mut zur Wahrheit, Das Kind hat nichts zu verlieren, deshalb kann es ehrlich sein.

      Dieser Blog ist wie das kleine Kind, er hat eine unverstellte Wahrnehmung und Mut zur Wahrheit. Anders als die einzige Zeitung in Li9echtenstein hat der Blog nichts zu verlieren (keine Webekunden, kein Entgegenkommen) und kann deshalb ehrlich sein.

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      • Der wahre Blog
        Der wahre Blog sagte:

        das kleine Kind ist jedoch auch ehrlich zu sich, und weiss, dass es von den Älteren ausgenutzt, misshandelt und vergewaltigt wurde. Insofern ist es auch ehrlich darüber was die Blogbetreiber angeht. Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein.

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  10. Rainer
    Rainer sagte:

    In dem Märchen sagen die Untertanen des Kaisers nicht, dass er keine Kleider trägt. Das ist ein Symbol für Konformität, Angst vor sozialem Ausschluss und Gruppendenken ( „Alle sagen nichts, also muss es richtig sein“). Die Wahrheit wird unterdrückt, um dazuzugehören.

    In Liechtenstein ist es genauso.

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    • Daniela
      Daniela sagte:

      Und selbst der Erbprinz spielt weiter Theater, wenn er am Staatsfeiertag am 15. August in seiner Ansprache von den Chancen durch KI spricht, aber die grösste Krise in Liechtenstein durch die Zombie Trusts nicht einmal erwähnt. Jeder weiss davon, aber es wird totgeschwiegen.

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  11. Fröhliches Weihnachtsfest Herr Fürst
    Fröhliches Weihnachtsfest Herr Fürst sagte:

    > Ein systematisches kriminelles System in Ihrem Land ist ans Tageslicht gekommen;
    > Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO mahnt Antikorruptionsmassnahmen selbst für Sie an;
    > Hunderte Russen, obwohl nicht sanktioniert, wurden in Ihrem Land enteignet.

    Fröhliches, unbeschwertes Weihnachtsfest!

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  12. Roland
    Roland sagte:

    Die Zombie Trusts, bei denen auch nicht sanktionierte Russen betroffen sind, bedeuten, dass Hunderten Kunden ihre Vermögen verweigert werden. Und das seit einem Jahr. So einen Vertrauensbruch überlebt kein Finanzplatz.

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  13. Liechtenstein: ein einziges Lügenmärchen
    Liechtenstein: ein einziges Lügenmärchen sagte:

    Der Fürst und die Regierung spielen der Welt vor, Liechtenstein sei seriös und vertrauenswürdig. Tatsächlich gibt es ein inhärentes systemisches kriminelles System, mit welchem regelmässig Trusts und Stiftungen ausgeraubt werden. Und dies unter den Augen des Fürsten und der Regierung. Und selbst die Antikorruptionsbehörde des Europarats mahnt Antikorruptionsmassnahmen an für die Richter, die Regierungsmitglieder und sogar den Fürsten.

    Er Erbprinz redet bei seiner Ansprache am Staatsfeiertag, am 15. August etwas über künstliche Intelligenz und Ausbildungschancen, redet aber kein einziges Wort über die allergrösste Krise des Landes, nämlich die Zombie Trusts.

    Das ist alles scheinheilig und verlogen.

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  14. Hans Wurst II.
    Hans Wurst II. sagte:

    Wie praktisch ist das denn : Der Präsident der Treuhandkammer in Liechtenstein ist zugleich Strafverteidiger .Stefan Wenaweser ! Seine Worte zum Abschluss des Jahres
    auf LinkedIn…..

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    • Liechtensteinische Treuhandkammer
      Liechtensteinische Treuhandkammer sagte:

      Der Präsident der Liechtensteiner Treuhandkammer Stefan Wenaweser hatte, wie jeder in Liechtenstein weiss, bei einer Akteneinsicht Dokumente aus Gerichtsakten entwendet.

      Der vormalige Vozepräsident der Treuhandkammer Anton Wyss wurde wegen Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern selbst von der US-Behörde OFAC sanktioniert.

      Und diese Personen haben die Treuhänder zu ihren Repräsentanten gewählt!

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    • «Unsere erfahrenen Strafverteidiger*innen...»
      «Unsere erfahrenen Strafverteidiger*innen...» sagte:

      Auf der Internetseite von Marxer Partner wird bei dem Partner Stefan Wenaweser geworben:
      «Unsere erfahrenen Strafverteidiger*innen…». Da ist es ja gut, dass Stefan Wenaweser aus seinem eigenen Strafverfahren wegen der entwendeten Akten Erfahrung hat. In der Schweiz wäre er aus der Kammer geworfen worden, in Liechtenstein wird man so Präsident der Kammer.

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  15. US-Sanktionen
    US-Sanktionen sagte:

    Die USA haben aktuell gezielte Einreiseverbote und Visa-Sanktionen gegen einige EU-Personen erlassen, was für politischen Ärger sorgt. Vielleicht sind ja ein paar Liechtensteiner die nächsten Sanktionierten.

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  16. Kriminelles System in Liechtenstein
    Kriminelles System in Liechtenstein sagte:

    Das liechtensteinische System der Verwaltung von Stiftungen und Trusts weist strukturelle Schwächen auf, die von untreuen Treuhändern gezielt ausgenutzt wurden. In zahlreichen Fällen kam es zu systematischen Veruntreuungen durch einzelne Treuhänder, die dabei offenbar von einer nicht neutralen Justiz unterstützt wurden. Dabei sollen namentlich bekannte Richter und neuerdings Richterinnen durch ihr Verhalten solche Vorgänge ermöglicht oder nicht unterbunden haben, während einzelne Staatsanwälte strafrechtliche Ermittlungen unterließen. Betroffenen Personen aus dem In- und Ausland wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsvertretern häufig der falsche Eindruck vermittelt, es handle sich um bedauerliche Einzelfälle. Dieses Zusammenspiel verschiedener Akteure hat dazu beigetragen, dass die beschriebenen Praktiken über einen längeren Zeitraum fortbestehen konnten.

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  17. Ausgeklügelte Masche im Ländle
    Ausgeklügelte Masche im Ländle sagte:

    Natürlich weiß der Fürst von den kriminellen Raubzügen der Treuhänder durch Stiftungen und Trusts, die erst durch die fürstlichen Richter*innen ermöglicht werden. Aber da der Fürst davon weiß und nichts sagt, traut sich keiner seiner Untertanen etwas zu sagen, denn man würde sich ja gegen den Fürsten auflehnen. Also funktioniert die Masche weiter. Und der Fürst ist rechtlich kein Mittäter. Rechtlich. Aber nicht moralisch.

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  18. Finanzkriminalität ist Teil des Geschäftsmodells Liechtenstein
    Finanzkriminalität ist Teil des Geschäftsmodells Liechtenstein sagte:

    Ganz klar: Finanzkriminalität ist Teil des Geschäftsmodells Liechtenstein.

    Antworten
  19. El el crimen financiero forma parte del modelo de negocio de Liechtenstein.
    El el crimen financiero forma parte del modelo de negocio de Liechtenstein. sagte:

    Seamos sinceros: el crimen financiero forma parte del modelo de negocio de Liechtenstein.

    Antworten
  20. El crimen financiero forma parte del modelo de negocio de Liechtenstein.
    El crimen financiero forma parte del modelo de negocio de Liechtenstein. sagte:

    Seamos sinceros: el crimen financiero forma parte del modelo de negocio de Liechtenstein.

    Antworten
  21. La criminalité financière fait partie du modèle économique du Liechtenstein.
    La criminalité financière fait partie du modèle économique du Liechtenstein. sagte:

    Soyons honnêtes : la criminalité financière fait partie du modèle économique du Liechtenstein.

    Antworten
  22. Peter Konrad
    Peter Konrad sagte:

    Der Fürst als Monarch, der überall das letzte Wort hat, trägt die moralische Verantwortlichkeit für das in seinem Land existierende kriminelle System. Ein Wort von ihm und es wäre Schluss damit. Aber er unterbindet es nicht, denn es bringt seinem Land viel Beute.

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  23. "Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden"
    "Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden" sagte:

    Unter der Überschrift «Wie Stifter in Liechtenstein enteignet werden» schreibt das Private Banking Magazin

    «So mancher findiger Anleger hatte in der Vergangenheit sein Geld mittels einer Liechtensteiner Stiftung vor dem Fiskus versteckt. Für manchen gibt es nun ein bösen Erwachen, nicht wegen Datenlecks, sondern weil er von den anderen Stiftungsräten aus der Stiftung verbannt wird.» https://www.private-banking-magazin.de/fehler-bei-stiftungsstatuten-wie-stifter-in-liechtenstein-enteignet-werden-1420651842/

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  24. Die Parallele zu dem Märchen sind frappierend
    Die Parallele zu dem Märchen sind frappierend sagte:

    Wie im Märchen stellt sich Liechtenstein nach außen als seriös, vertrauenswürdig und streng katholisch dar. Aber es ist inzwischen allgemein bekannt, dass dies nur ein hervorragend inszeniertes Theater ist, in denen der Fürst die Hauptrolle und die Richter und Amtsträger die Nebenrolle spielen. Und das Theater soll den Blick auf ein in Wirklichkeit bestehendes teilweise korruptes und kriminelles System verstellen. Obwohl dies inzwischen in Liechtenstein und im Ausland bekannt ist, wird das Theaterstück weiter aufgeführt, als ob niemand wisse, was in Wirklichkeit in Liechtenstein passiert.

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  25. Mitwisser = Mittäter?
    Mitwisser = Mittäter? sagte:

    In Liechtenstein weiss doch jeder von dem kriminellen System, mit welchem kriminelle Treuhänder mit Hilfe der Justiz Trusts und Stiftungen in ihre Macht bringen und mit andauernder Hilfe der Justiz plündern. Aber niemand sagt etwas dagegen, alle schweigen und tun so, als wüssten sie von nichts. Machen sich Mitwisser, die nichts gegen die Kriminalität sagen, nicht zu Mittätern?

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  26. Die Nächscht, bitte
    Die Nächscht, bitte sagte:

    Het dr Oliver Nesensohn vo dr Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser (LNR) d’Stiftig mit em Milliardevermöge i Kanada scho in sini Kontroll bracht?

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    • Treuhänder Oliver Nesensohn
      Treuhänder Oliver Nesensohn sagte:

      Nein, dummerweise wurde der bisher für Abberufungsverfahren alleine zuständige Landrichter Mag. Stefan Rosenberger, bei dem die Kanzlei Lorenz Nesensohn Rabanser (LNR) erstaunlich, erstaunlich, erstaunlich erfolgreich war mit Abberufungsverfahren, versetzt und ist nicht mehr dafür zuständig.

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      • Same same...
        Same same... sagte:

        Die Richterinnen Martina Schöpf-Herberstein und Diana Kind sind doch auf der gleichen Linie wie Richter Rosenberger… die Argumente der Liechtensteiner Treuhänder sind einfach immer die besseren. Immer. Klingt komisch, ist aber so…

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  27. A Society That Tolerates Crime Fails Itself
    A Society That Tolerates Crime Fails Itself sagte:

    What’s disturbing is the mindset — that crime is somehow accepted or normalized by the population in Liechtenstein.

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  28. Die Justiz ist das eigentliche Problem
    Die Justiz ist das eigentliche Problem sagte:

    Die nicht neutrale Justiz ist das eigentliche Problem. Wenn eindeutig nicht neutrale Richter*innen das Recht mit Absicht beugen, um die liechtensteiner Treuhänder zu schützen, zu protegieren und deren unrechtmässige Handlungen abzusegnen, dann machen sie sich ebenso schuldig wie die Treuhänder selbst. Wäre die Justiz unabhängig, würde es das kriminelle System in Liechtenstein nicht geben.

    Antworten
  29. Die Rolle des Fürsten
    Die Rolle des Fürsten sagte:

    Die Rolle des Fürsten in diesem System sollte von einer unabhängigen internationalen Institution genau geprüft werden.

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  30. Rainer Wagner
    Rainer Wagner sagte:

    Das ganze kriminelle Schema in Liechtenstein ist aufgeflogen. Der Fürst und das Land stehen entblösst da. Allerhöchste Zeit, dass die Amerikaner das Nest ausheben.

    Antworten
  31. L‘etat c‘est moi, la criminalité c‘est moi
    L‘etat c‘est moi, la criminalité c‘est moi sagte:

    Liechtenstein sollte wirklich von einer unabhängigen internationalen Kommission untersucht werden. Auffallend viel Finanzkriminalität…

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  32. Irgendwo eine Betrügerei - und Liechtenstein ist schon dabei
    Irgendwo eine Betrügerei - und Liechtenstein ist schon dabei sagte:

    Heute die deutsche Maskenaffäre (aus Wikipedia):

    Ausgangspunkt der Affäre waren Zahlungen, die der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein erhielt. Ende Februar 2021 wurde die Immunität Nüßleins aufgehoben. Über seine Beraterfirma Tectum Holding GmbH soll Nüßlein für die Vermittlung von Schutzausrüstung 660.000 Euro Provision erhalten haben. Das Geld soll laut Spiegel-Angaben über das Liechtensteiner Konto der in der Karibik ansässigen Offshorefirma Pluto Fund geflossen sein, die dem Unternehmer Thomas Limberger gehört. Vereinbart waren Zahlungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro an die Firma Pecom GmbH, die Sauters Kindern gehört.

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    • Vorwurf; über 20 Mio veruntreut
      Vorwurf; über 20 Mio veruntreut sagte:

      Der Vorwurf gegen Norbert Seeger lautet auf Veruntreuung von über 20 Mio. Franken. Pech für ihn, denn es scheint, dass in Liechtenstein bis unter 20 Mio. Franken eine Nichtaufgriffsgrenze besteht, bis zu dem Betrag scheint Veruntreuung in Liechtenstein staatlich geduldet zu werden.

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    • «Treuhänder» Norbert Seeger
      «Treuhänder» Norbert Seeger sagte:

      Erneut Razzia bei Vaduzer Star-Anwalt
      Bei Norbert Seeger, berühmt durch Oldtimer-Sammlung und „Bunker“ für Superreiche, fuhr Polizei vor. Verdacht eines Millionen-Delikts.

      Norbert Seeger lässt über seinen Anwalt ausrichten, er würde sich mit Antworten melden. Das geschieht nicht. Dafür nimmt die Ermittlungsbehörde des Fürstentums Liechtenstein Stellung.

      „Am 5.5.2021 gab es auf Grund weiterer Verdachtsmomente im Zusammenhang verwalteter Mandate eine (Hausdurchsuchung) an 2 Orten“, meinte Robert Wallner, Leitender Staatsanwalt im Ländle, gestern per Email.
      https://insideparadeplatz.ch/2021/05/27/erneut-razzia-bei-vaduzer-star-notar/

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  33. BAZ schreibt «Fürstliche Geschäfte»
    BAZ schreibt «Fürstliche Geschäfte» sagte:

    «Fürstliche Geschäfte:Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.»

    Letzten Freitag kämpfte Ralf H.* vor dem Fürstlichen Landgericht in Vaduz im Verhandlungssaal 3 um rund 3,5 Millionen Euro, die er zurückhaben möchte. Er hatte dieses Geld seiner eigenen Gesellschaft als Darlehen gegeben. Da seine Treuhänder sämtliche Verbindungen von H. zu seinen Firmen kappten, wurden ihm Einsichtsmöglichkeiten in deren Buchhaltung verweigert und der Zugriff auf sein Vermögen komplett entzogen, so sein Vorwurf. Er ist nicht der Einzige, der sich darüber beschwert, dass liechtensteinische Treuhänder durch Misswirtschaft Vermögen vernichten oder sich an der Verwaltung über Gebühr bereichern. https://www.bazonline.ch/fuerstliche-geschaefte-840615677327

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  34. Rob
    Rob sagte:

    Liechtenstein hat sehr viele Finanzskandal, viele mehr wie ein Finanzzentrum darf haben. Und es gibt die hunderten Zombie Trusts, die auch beweisen, dass Liechtenstein kein reliables, glaubwürdig Finanzzentrum ist.

    Antworten
  35. Lichtensteiner Treuhänder
    Lichtensteiner Treuhänder sagte:

    Was die Liechtensteiner Treuhänder von Anstand, Recht und Gesetz halten, sieht man daran, wen sie zu ihren Repräsentanten wählen.

    Zu ihrem Präsidenten haben sie Dr. Stefan Wenaweser gewählt, von dem jeder weiß, dass er bei einer Akteneinsicht in der Causa Karl-Heinz Grasser Dokumente aus den Gerichtsakten entwendet hatte.

    Zu ihrem Vizepräsidenten hatten die Anton Wyss gewählt, der von der US-Behörde OFAC sanktioniert worden ist, weil er Transaktion mit sanktionierten russischen Geldern ermöglicht hatte.

    Wenn die Treuhänder solche Personen zu ihren Repräsentanten wählen, weiss man, wieviel sie von Anstand, Recht und Gesetz halten.

    Antworten
  36. Ann-Kathrin
    Ann-Kathrin sagte:

    Es hatte schon Mal eine Frau geschrieben und mir geht es genauso: mir tut die Frau des Erbprinzen so leid. Da heiratet sie in ein Land, welches wie ein Märchenland aussieht, bekommt Kinder und merkt erst im Laufe der Zeit, was sich hinter dem Schein des Märchenlandes tatsächlich für Abgründe auftun. Jetzt bringt sie dort ihre Kinder zur Welt, zieht sie groß und ist gefangen in einem goldenen Käfig. Sie weiß doch, was hinter den Kulissen passiert. Sie tut mir so leid.

    Antworten
    • @Ann-Kathrin
      @Ann-Kathrin sagte:

      So ein Unsinn, spätestens nach ein paar Monaten musste die genau durchschaut haben, was im Ländle geschieht. Sie hat es hingenommen.

      Antworten
  37. Peter
    Peter sagte:

    Warum sollte den Erbprinzen nicht die gleiche moralische Verantwortlichkeit treffen wir den Fürsten? Er ist dessen Stellvertreter, er trägt die gleiche moralische Verantwortlichkeit wie der Fürst.

    Antworten
  38. Märchenland Liechtenstein
    Märchenland Liechtenstein sagte:

    Die Parallelen zu dem Märchen sind wirklich sehr deutlich. Jeder in Liechtenstein weiss von den kriminellen Machenschaften, aber keiner traut sich etwas zu sagen, da man sich damit gegen die „Obrigkeit“ stellen würde.

    Antworten
  39. Anwalt aus Nachbarland
    Anwalt aus Nachbarland sagte:

    Das Problem ist, dass bei Stiftungsaufsichtsverfahren stets die selben Richter zuständig sind. Am Landgericht wie am Obergericht. Das wissen alle Liechtensteiner Rechtsanwälte. Manche Rechtsanwälte scheinen diese Richter auffallend gut überzeugen zu können.

    Antworten
  40. Sebastian Haffner
    Sebastian Haffner sagte:

    Merkt der Fürst nicht, dass es sich herumgesprochen hat, dass sein Land eine Räuberhöhle ist? Sollte er nicht mit dem Theaterstück des sauberen Landes aufhören?

    Antworten
  41. Der Kaiser und das Volk
    Der Kaiser und das Volk sagte:

    Der Fürst und der Erbprinz meinten, niemand würde es mitkriegen, was in ihrem Land für Machenschaften passieren. Mit ihrem Wissen und ihrer Duldung.

    Und das Liechtebsteinische Volk meint, man würde es nicht mitkriegen, wie es diese Machenschaften mitträgt.

    Antworten
  42. Harald Brunner
    Harald Brunner sagte:

    Die GRECO bezieht sich bei Korruption nicht auf das einfache Szenario, in dem ein krimineller Treuhänder einem Richter Geld gibt, damit dieser das Recht zu seinen Gunsten beugt.

    Vielmehr geht die GRECO auf die höchste Ebene ein und deutet zwischen den Zeilen an, dass Liechtenstein in der Person des Fürsten die Merkmale einer Zentralregierung erfüllt. Es wird impliziert, dass von oben geduldet oder sogar gewünscht wird, dass sich die Untertanen auf Kosten von Ausländern bereichern dürfen, da dies den Wohlstand im Land fördert. Den betroffenen Opfern wird eine Justiz vorgegaukelt, in der die Richter im Namen des Fürsten handeln.

    So interpretiere ich den Bericht der GRECO in den Ziffern 17, 21 und 24.
    https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0

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    • Joachim
      Joachim sagte:

      Natürlich meint das die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO so, dass der Fürst gebeint ist. Es ist nur sehr diplomatisch formuliert.

      Antworten
  43. Beobachter.
    Beobachter. sagte:

    Wirtschafts- und Finanzkriminalität scheinen in Liechtenstein strukturell verankert und Teil eines bewusst tolerierten Geschäftsmodells zu sein. Angesichts der zahlreichen und systematischen Skandale stellt sich die Frage, warum dies weiterhin folgenlos bleibt. Die internationale Staatengemeinschaft – allen voran die USA – sollte dieser Praxis entschieden entgegentreten und Liechtenstein politisch wie regulatorisch klar sanktionieren, notfalls durch die Einstufung als problematischer bzw. nicht-kooperativer Staat (rogue state).

    Antworten
  44. Anwalt aus Nachbarland
    Anwalt aus Nachbarland sagte:

    Einheimische Richter haben Angst, liechtensteiner Treuhänder nicht „bevorzugt“ zu behandeln, da diese ja mit jedem in Liechtenstein verwandt und verschwägert sind, so dass die Richter befürchten, aus der geschlossenen Gesellschaft ausgeschlossen zu werden.

    Die österreichischen Richter in Liechtenstein verdienen in Liechtenstein etwa das Doppelte wie in Österreich und müssen daher die Liechtensteiner „bevorzugt“ behandeln, um ihren Job nicht zu verlieren.

    Daher gab und gibt es keine neutrale Justiz in Liechtenstein.

    Antworten
  45. Treuhänder Roland Wyss
    Treuhänder Roland Wyss sagte:

    Standardrepertoire von «Treuhändern»: Strafanzeigen gegen die Begünstigten. Sowohl in Liechtenstein als auch in deren Heimatland. Um diese einzuschüchtern, zu zermürben und davon abzuhalten, an die Öffentlichkeit zu gehen.

    So auch von Treuhänder Roland Wyss.

    Dein Feind dein «Treuhänder».

    Antworten
    • Roman
      Roman sagte:

      Diese Geschäftspraktiken in Liechtenstein sind widerwärtig. Langsam hat sich dies aber herumgesprochen, dass man in Liechtenstein von Treuhändern und Richtern (m/w) naxch Strich und Faden abgezockt und für dumm verkauft wird. Warnung vor Liechtenstein!

      Antworten
    • Standardmaßnahmen untreuer Treuhänder in Liechtenstein
      Standardmaßnahmen untreuer Treuhänder in Liechtenstein sagte:

      Das sind die Standardmaßnahmen untreuer Treuhänder gegen Begünstgte:

      1. Entzug des gesetzlichen Informations- und Kontrollrechts
      Die Begünstigten können es dann über zwei oder drei Instanzen einklagen, was den untreuen Treuhändern zwei oder drei Jahre Zeit gibt, in denen sie ohne jede Kontrolle handeln können. Und der rechtswidrige Entzug des gesetzlichen Informations- und Kontrollrechts wird von den Richter:innen nicht geahndet, d.h. jeder Treuhänder wäre dumm, wenn er das nicht ebenso tun würde, denn die Richter:innen laden praktisch dazu ein, sich unrechtmäßig zu verhalten.

      2. Bestreiten und/oder Entzug der Begünstigung
      Sollen die Begünstigten doch ihre Begünstigung über mehrere Jahre einklagen, was den untreuen Treuhändern ebenso einige Jahre Zeit gibt, in denen sie ohne jede Kontrolle handeln können. Und auch das Bestreiten/der Entzug der Begünstigung wird von den Richter:innen nicht geahndet, d.h. jeder Treuhänder wäre dumm, wenn er das nicht ebenso tun würde, denn die Richter:innen laden praktisch dazu ein, sich unrechtmäßig zu verhalten.

      Am meisten Zeit gewinnen die untreuen Treuhänder, wenn sie erst die Begünstigung bestreiten oder entziehen, und nach dem Feststllen der Begünstigung das Informations- und Kontrollrecht bestreiten. So gewinnen sie zweimal ein paar Jahre Zeit. So geschehen im Asturion-Skandal, bei dem der Witwe und dem Sohn des saudischen Königs erst die Begünstigung bestritten wurde und dann das gesetzliche Informations- und Kontrollrecht entzogen worden ist. Alles selbstverständlich ohne Ahndung durch die Richter:innen.

      3. Erstattung von Strafanzeigen gegen die Begünstigten
      Ebenso Standard ist das Erstatten von Strafanzeigen durch untreue Treuhänder gegen Begünstigte in Liechtenstein und in deren Heimatländern.

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    • Typisch liechtensteiner Treuhänder
      Typisch liechtensteiner Treuhänder sagte:

      Man wundert sich in Liechtenstein über gar nichts mehr, selbst nicht mehr über sogenannte Treuhänder, die Strafanzeigen gegen die Personen erstatten, deren Interessen sie wahrnehmen sollten.

      Antworten
  46. Kein Zugriff, kein Recht: Zombie-Trusts und das Ende der Eigentumsgarantie in Liechtenstein
    Kein Zugriff, kein Recht: Zombie-Trusts und das Ende der Eigentumsgarantie in Liechtenstein sagte:

    Die sogenannten „Zombie-Trusts“ verdeutlichen, dass in Liechtenstein selbst nicht sanktionierte Personen faktisch von einem Moment auf den anderen den Zugriff auf ihr eigenes Vermögen verlieren können. Dies wirft grundlegende und äußerst besorgniserregende Fragen zur Eigentumsgarantie und zur Rechtssicherheit in Liechtenstein auf. Offenbar sind zentrale rechtsstaatliche Prinzipien dort keineswegs verlässlich gewährleistet.

    Antworten
  47. Vertrauen verspielt: Wenn Eigentum am Finanzplatz nichts mehr gilt
    Vertrauen verspielt: Wenn Eigentum am Finanzplatz nichts mehr gilt sagte:

    Für einen Finanzstandort sind die systemischen Skandale, die ständig auftreten, strukturell verursacht (wenn nicht sogar erwünscht) sind und mangelnde Konsequenzen nach sich ziehen, nicht nur abträglich, sondern existenzgefährdend.

    Weiterhin: wenn selbst nicht sanktionierte Personen plötzlich den Zugriff auf ihr Vermögen verlieren, ist das kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein massiver Vertrauensbruch.

    Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit sind die Grundpfeiler jedes seriösen Finanzplatzes. Wo sie faktisch außer Kraft gesetzt werden, verliert ein Finanzstandort seine Legitimität – und letztlich auch seine Glaubwürdigkeit. Akzeptabel ist das nicht, sondern ein Offenbarungseid.

    Antworten
  48. Konrad
    Konrad sagte:

    Das System in Liechtenstein hat jahrelange Tradition:

    Vom Stifter eingesetzte Stiftungsräte oder Trustverwalter werden von den namentlich bekannten Richter*innen abberufen, zumeist wegen eines vorgeschobenen Interessenskonflikts. Die verbleibenden Liechtensteinischen Stiftungsräte haben dann unkontrollierten Zugriff auf das Stiftungsvermögen und dekantieren, also plündern die Stiftung unter dem Schutz dieser Richter*innen hemmungslos und unkontrolliert. Fürst und Erbprinz wissen dies, tun aber so, als wüssten sie von nichts.

    Das ist ein System, wie es es nur in Liechtenstein gibt.

    Wann wird dieses Piratennest endlich ausgehoben?

    Antworten
  49. Katastrophales Jahr für Liechtenstein
    Katastrophales Jahr für Liechtenstein sagte:

    Ein katastrophales Jahr für Liechtenstein:

    1. Es ist ans Tageslicht gekommen, dass die zahlreichen Skandale keineswegs Einzelfälle sind, sondern ein ausgeklügeltes, kriminelles System, das nur durch die Unterstützung gewisser Richter:innen funktioniert.

    2. Etwa 800 Zombie Trusts, auch für nicht sanktionierte Russen beweisen, dass Liechtenstein kein zuverlässiger Finanzplatz ist.

    3. Die Staatengruppe GRECO des Europarats mahnt Antikorruptionsmassnahmen für Richter, Regierungsmitglieder und sogar den Fürsten an. Der Fürst hat sich seit Februar 2025 nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt.

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  50. Organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Es scheint tatsächlich organisierte Kriminalität in Liechtenstein zu sein, von Einzelfällen kann keine Rede mehr sein. Höchste Zeit, dass das Ausland eingreift.

    Antworten
  51. Fabienne
    Fabienne sagte:

    Das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ist ein treffender Vergleich zu Liechtenstein. Das in beiden Fällen aufwendig gepflegte Image, welches komplett anders ist als die Realität. Das Wissen aller Anderen, dass das Image nur Schein ist. Das Schweigen der Untertanen, die aus Angst den Schein mit tragen.

    Traurig ist, dass niemand den Mut hat, die Wahrheit zu sagen – weder die Untertanen noch das Staatsoberhaupt selbst. Alle ordnen Ehrlichkeit dem sozialen Druck unter. Das zeigt eine menschliche Schwäche, die bis heute sehr real ist.

    Tragisch ist weniger das Schicksal des Staatsoberhaupts, sondern das System: Macht, Eitelkeit und Angst vor Ausgrenzung verhindern Wahrheit.

    Antworten
  52. Ein System entlarvt: Warum Liechtenstein sich neu erfinden muss – oder scheitert
    Ein System entlarvt: Warum Liechtenstein sich neu erfinden muss – oder scheitert sagte:

    Angesichts der Offenlegung eines strukturell verankerten kriminellen Systems steht Liechtenstein vor der unumgänglichen Entscheidung, sich radikal neu zu ordnen oder seine politische und moralische Legitimität nachhaltig zu verlieren.

    Antworten
  53. Moral als Nebensache: Hauptsache, das Geld kommt
    Moral als Nebensache: Hauptsache, das Geld kommt sagte:

    Dass das zugrunde liegende kriminelle System inzwischen aufgeflogen ist, scheint Liechtenstein kaum zu berühren. Entscheidend ist offenbar allein, dass weiterhin Kapitalströme fließen – ungeachtet ihrer Herkunft. Ob es sich um veruntreute Entwicklungshilfegelder aus Afrika, Erlöse aus dem Drogengeschäft in Venezuela oder Korruptionsgelder aus Osteuropa handelt, spielt dabei offensichtlich eine nachgeordnete Rolle. Moralische Verantwortung endet dort, wo der Geldzufluss gesichert ist.

    Antworten
  54. Rechtsanwalt aus Nachbarland
    Rechtsanwalt aus Nachbarland sagte:

    Ich hätte mir die Kaltblütigkeit, mit welcher Richter und Richterinnen in Liechtenstein das Recht beugen, um die Machenschaften der Liechtensteiner Treuhänder erst zu ermöglichen und danach zu schützen, nie im Leben vorstellen können. Ich kann nur warnen vor Liechtenstein.

    Antworten
  55. Stefan Mühlbauer
    Stefan Mühlbauer sagte:

    Die USA haben den Schurkenstaat Venezuela mit 28 Millionen Einwohnern angegriffen.

    Warum sollten die USA dann davor zurückschrecken, auch gegen Liechtenstein mit 39‘000 Einwohnern vorzugehen?

    Antworten
  56. Des Staatsoberhaupts neue Kleider
    Des Staatsoberhaupts neue Kleider sagte:

    Das Märchen passt sehr gut:

    – Schein ist wichtiger als Sein – das Staatsoberhaupt wird lieber bewundert, als ehrlich zu sein.

    – Niemand wagt es, Kritik zu äußern, aus Angst vor Repressalien

    – Ein kleiner Impuls, wie das Kind im Märchen oder ein Blog, bringt die ganze Illusion zum Einsturz.

    Antworten
  57. Marcus Meier
    Marcus Meier sagte:

    Der Fürst ist der Elefant im Raum. Der Fürst als Monarch bestimmt und trägt die Verantwortlichkeiten dafür, ob sein Land ein Rechtsstaat ist oder eine Räuberhöhle. Ein Rechtsstaat ist sein Liechtenstein jedoch nicht.

    Antworten
  58. Des Fürsten neue Kleider - Hans Christian Anders war seiner Zeit voraus
    Des Fürsten neue Kleider - Hans Christian Anders war seiner Zeit voraus sagte:

    1. Der Kaiser
    Könnte für die politische Elite oder das System stehen, das stark auf Repräsentation, Status und Tradition setzt. Das Fürstentum ist bekannt für seinen Glanz und seine Exklusivität, was manchmal als „Schaufensterstaat“ wahrgenommen wird.

    2. Die unsichtbaren Kleider
    Könnte auf die Fassade von Perfektion und Wohlstand hinweisen – ein Land, das nach außen makellos wirkt, aber im Inneren auch Probleme wie Machtkonzentration oder massive Wirtschaftskriminalität kennt. Die „unsichtbaren Kleider“ wären hier die Illusion von Transparenz und Rechtsstaatlichkeit.

    3. Die Höflinge und das Volk
    In einem kleinen Staat mit enger sozialen Vernetzung könnte Kritik riskant sein. Viele halten sich zurück, um nicht anzuecken – besonders in einer Gesellschaft, die stark auf Harmonie und Loyalität setzt.

    4. Das Kind
    Könnte für den Blog, Whistleblower oder unabhängige Stimmen stehen, die Missstände aufzeigen – oft gegen Widerstände.

    5. Die Prozession
    Könnte für die Inszenierung von Tradition und Macht stehen – z. B. den Staatsfeiertag (Huldigungsfeier), die den Glanz betonen, während kritische Fragen ausgeblendet werden (der Erbprinz spricht in seiner Rede über künstliche Intelligenz).

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  59. Der Perry-Skandal in Liechtenstein
    Der Perry-Skandal in Liechtenstein sagte:

    Der Perry-Skandal in Liechtenstein (auch Perry-Affäre genannt) bezieht sich auf einen sehr lang andauernden Rechtsstreit um einen Trust und den Vorwurf der Veruntreuung von Vermögen, der vor allem die Familie Perry und den Lopag Trust betrifft.
    Die Auseinandersetzungen laufen bereits seit 2016, seither werden die Erben von Liechtenstein ausgenommen und für dumm verkauft.

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  60. Der Bacardi-Skandal in Liechtenstein
    Der Bacardi-Skandal in Liechtenstein sagte:

    Der Bacardi‑Skandal in Liechtenstein ist ein internationaler Rechtsstreit um die Verwaltung und Kontrolle eines Trust‑Vermögens, das der Bacardi‑Familie gehört und ursprünglich für Familienmitglieder vorgesehen war. Es geht um Kontrollrechte, die Rolle von Treuhändern, Gerichtsentscheidungen in Liechtenstein und weitreichende Vorwürfe gegen beteiligte Parteien.

    Der „Bacardi‑Skandal“ wird oft als Beispiel für signifikante Probleme im Trust‑ und Stiftungswesen Liechtensteins zitiert. Kritiker behaupten, dass:

    – Treuhänder zu viel Macht über Trust‑Vermögen hätten

    – mangelnde Transparenz sowie Neutralität in der Justiz und Verwaltung herrsche

    – begünstigte Familienrechte systematisch untergraben würden

    Diese Debatte ist Teil einer breiteren öffentlichen Diskussion über die Rolle und Geeignetheit Liechtensteins als Finanzplatz für Trusts und vermögende Privatpersonen.

    https://forbes.it/2020/07/22/bacardi-lo-scontro-ereditario-non-si-ferma-la-lotta-continuera-in-tribunale-monika-e-maria-luisa

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    • Maria Luisa und Lady Monika Bacardi leiten rechtliche Schritte gegen mutmaßlich kriminelles Netzwerk ein
      Maria Luisa und Lady Monika Bacardi leiten rechtliche Schritte gegen mutmaßlich kriminelles Netzwerk ein sagte:

      Tochter und Witwe von Don Luis Bacardi wenden sich an die Öffentlichkeit, um auf untragbare Umstände im Zusammenhang mit Familienstiftungen in Liechtenstein hinzuweisen

      Maria Luisa Bacardi hat als einzige Tochter und Erbin von Don Luis Bacardi Anspruch als Begünstigte des Bastille Trust, welcher die Aktienpakete des Don Luis Bacardi an der Bacardi LTD verwahrt. Kürzlich wurden Machenschaften bekannt, die die Rechte von Maria Luisa als Erbin massiv einschränken und nahelegen, dass eine kriminelle Vereinigung versucht, sich durch illegale Mittel und verdeckte Treuhandkonstruktionen die Kontrolle über das Aktienpaket anzueignen.

      Maria Luisa Bacardi und Lady Monika Bacardi reichten daher bei den zuständigen Behörden Sachverhaltsdarstellungen ein, um die Aufarbeitung dieser Machenschaften zu erwirken. Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.

      Insbesondere zwei monegassische Anwaltskanzleien leisteten den Liechtensteinischen Treuhändern Beihilfe und behinderten seit Anfang 2015 die Ermittlungen der dortigen Justiz. Eine Londoner Anwaltskanzlei erstellte zudem auf Anweisung von Treuhändern im Fürstentum Liechtenstein ein gefälschtes Rechtsgutachten, das die Eigentumsverhältnisse verschieben sollte. Die Täter konnten über Jahre hinweg hinter unserem Rücken und ohne Konsequenzen agieren.

      Mein Vater verbrachte die letzten 17 Jahre seines Lebens mit dem Versuch, seine Anteile an der Bacardi LTD von einer in Liechtenstein ansässigen Stiftung namens Corniche Trust zurückzuerhalten. Als dies endlich gelungen war, überzeugten ihn seine in Liechtenstein ansässigen Berater und Anwälte sie als Treuhänder des neu gegründeten Bastille Trust zu ernennen; ein Trust, der die Aktien der Bacardi LTD verwalten und endlich vor äußeren Angriffen schützen sollte. Die neu ernannten Treuhänder, die mit allen Vollmachten rund um den Bastille Trust ausgestattet waren, entschieden jedoch in einem beispiellosen Schritt – und gegen den Willen meines Vaters – vorzugehen, und ernannten 2004 Facundo Bacardi zum Treuhänder, wogegen mein Vater sofort gerichtlich ankämpfte. Leider konnte er die rechtsgültige Abberufung von Facundo Bacardi und der anderen Treuhänder aus dem Bastille Trust, die meine Mutter erwirkte, nicht mehr erleben. Eine Wiederholung dieses beispiellosen Vorgehens werden wir mit allen rechtlichen Mitteln verhindern», so Maria Luisa Bacardi. https://www.presseportal.ch/de/pm/100077563/100851996

      Antworten
  61. So funktioniert‘s!
    So funktioniert‘s! sagte:

    Das Meisterstück des Treuhänders Bernhard Lorenz und den Richtern Mag. Stefan Rosenberger am Landesgericht und dem Ersten Senat des Oberen Gerichts unter Richter Wilhelm Ungerank!

    Antworten
  62. Standardmaßnahmen untreuer Treuhänder in Liechtenstein
    Standardmaßnahmen untreuer Treuhänder in Liechtenstein sagte:

    Hier ein paar Standardmaßnahmen untreuer Treuhänder gegen Begünstigte:

    1. Entzug des gesetzlichen Informations- und Kontrollrechts
    Die Begünstigten können es dann über zwei oder drei Instanzen einklagen, was den untreuen Treuhändern zwei oder drei Jahre Zeit gibt, in denen sie ohne jede Kontrolle handeln können. Und der rechtswidrige Entzug des gesetzlichen Informations- und Kontrollrechts wird von den Richter:innen nicht geahndet, d.h. jeder Treuhänder wäre dumm, wenn er das nicht ebenso tun würde, denn die Richter:innen laden praktisch dazu ein, sich unrechtmäßig zu verhalten.

    2. Bestreiten und/oder Entzug der Begünstigung
    Sollen die Begünstigten doch ihre Begünstigung über mehrere Jahre einklagen, was den untreuen Treuhändern ebenso einige Jahre Zeit gibt, in denen sie ohne jede Kontrolle handeln können. Und auch das Bestreiten/der Entzug der Begünstigung wird von den Richter:innen nicht geahndet, d.h. jeder Treuhänder wäre dumm, wenn er das nicht ebenso tun würde, denn die Richter:innen laden praktisch dazu ein, sich unrechtmäßig zu verhalten.

    Am meisten Zeit gewinnen die untreuen Treuhänder, wenn sie erst die Begünstigung bestreiten oder entziehen, und nach dem Feststllen der Begünstigung das Informations- und Kontrollrecht bestreiten. So gewinnen sie zweimal ein paar Jahre Zeit. So geschehen im Asturion-Skandal, bei dem der Witwe und dem Sohn des saudischen Königs erst die Begünstigung bestritten wurde und dann das gesetzliche Informations- und Kontrollrecht entzogen worden ist. Alles selbstverständlich ohne Ahndung durch die Richter:innen.

    3. Erstattung von Strafanzeigen gegen die Begünstigten
    Ebenso Standard ist das Erstatten von Strafanzeigen durch untreue Treuhänder gegen Begünstigte in Liechtenstein und in deren Heimatländern.

    Das sind typische Standardvorgehensweisen in Liechtenstein.

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  63. Sabine
    Sabine sagte:

    Das Märchen passt wunderbar auf Liechtenstein. Nach außen gibt sich der Fürst und das Land mustergültig. Tatsächlich sind die Zustände im Land ganz anders, selbst die Zeitungen berichten von einem kriminellen System. Niemand traut sich etwas zu sagen, das System wird gedeckt. Und dann wird alles aufgedeckt und der Fürst und das Land stehen entblößt da.

    Antworten
  64. Zombie Trusts, Jahr 2
    Zombie Trusts, Jahr 2 sagte:

    Die Zombie Trusts gehen in ihr zweites Jahr und seit über einem Jahr beweist Liechtenstein der ganzen Welt, die die Meldungen von Reuters und der Financial Times gelesen hat, dass Liechtenstein als Finanzplatz unzuverlässig und ungeeignet ist.

    Antworten
  65. Die korrupte Justiz in Liechtenstein
    Die korrupte Justiz in Liechtenstein sagte:

    Durch die korrupte Justiz in Liechtenstein werden kriminelle Treuhänder geradezu dazu ermutigt, Trusts und Stiftungen zu kapern und auszuplündern. Wenn die stets gleichen Richter, die hierfür zuständig sind, bekanntermassen das Recht beugen und die einheimischen Treuhänder beschützen, dann ist doch jeder Treuhänder blöd, wenn er nicht ebenso handelt.

    Der Fürst weiss das selbstverständlich, aber er lässt gewähren, denn so kommt viel Geld in sein Land. Und reiche Untertanen sind zufriedene Untertanen.

    Antworten
  66. Hannibal Lecter
    Hannibal Lecter sagte:

    Die Vorwürfe gegen das Finanz- und Justizsystem in Liechtenstein sind immer lauter geworden, die Zeitungen beschreiben das kriminelle System in Liechtenstein und nennen es beim Namen. Liechtenstein hat als Finanzplatz ausgedient, der Fürst hat sein Ansehen verloren.

    Antworten
  67. Fürstentum Liechtenstein, wie lange noch?
    Fürstentum Liechtenstein, wie lange noch? sagte:

    Was sich in Liechtenstein rund um Stiftungen und Trusts abspielt, ist ein handfester, riesiger Skandal internationalen Ausmaßes. Seit Jahren erheben Betroffene und Beobachter schwere Vorwürfe: Durch mehr als fragwürdige gerichtliche Entscheidungen werden Vermögensstrukturen durch Liechtensteiner Treuhänder faktisch ausgehebelt, Kontrolle übernommen und anschließend fremde Werte in erheblichem Umfang verschoben. Das wiederkehrende Muster zeigt, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle
    handelt, sondern um ein ausgeklügeltes System.

    Besonders brisant ist dabei nicht nur das Verhalten einzelner Akteure, sondern das offensichtliche institutionelle Versagen. Die zuständigen staatlichen Stellen scheinen diese Vorgänge zu kennen, dulden sie jedoch offenbar stillschweigend. Dieses absichtliche Wegsehen nährt den Verdacht, dass in Liechtenstein wirtschaftliche Interessen höher gewichtet werden als rechtsstaatliche Grundsätze.

    Eine Justiz, die auf diese Weise instrumentalisiert wird, und eine Politik, die dem tatenlos zusieht, zerstören nicht nur den internationalen Ruf des Landes, sondern zerstören das Fundament von Rechtssicherheit und Eigentumsschutz. Wer solche Zustände hinnimmt, macht sich zumindest moralisch mitschuldig. Transparenz, unabhängige Untersuchungen und politische Verantwortung sind längst überfällig.

    Antworten
  68. Harald Meierhofer
    Harald Meierhofer sagte:

    Liechtenstein lebte doch davon, dass niemand sich getraut hat zu sagen, dass es kein Rechtsstaat ist. Jetzt ist es aber allgemein bekannt geworden und sind der Fürst und das Land restlos blamiert.

    Antworten
  69. Organized criminal scheme
    Organized criminal scheme sagte:

    It is becoming increasingly apparent that what happened in Liechtenstein was not a series of isolated incidents, but the operation of an organized criminal scheme. There are serious allegations that investors were systematically defrauded of hundreds of millions of dollars.

    These matters must be thoroughly investigated by independent international bodies, and if the allegations are confirmed, those responsible must be held fully accountable and punished to the fullest extent of the law.

    Antworten
  70. L‘etat c‘est moi
    L‘etat c‘est moi sagte:

    Die ganze fürstliche Familie sollte sich dafür schämen, dass ihr Land so korrupt und kriminell ist und keiner von ihnen etwas dagegen unternimmt. Aussen hui, innen …

    Antworten
  71. Des Fürsten neue Kleider
    Des Fürsten neue Kleider sagte:

    Die Illusion der feinen Kleider
    Das Land Liechtenstein präsentiert sich als „rechtsstaatlich, transparent und integer“, während hinter den Kulissen ein System existiert, in dem Treuhänder Stiftungen und Trusts kapern und plündern – angeblich mit Hilfe der Justiz. Die Fassade bleibt makellos, die Realität ist nackt.

    Die Höflinge und das Schweigen
    Wenn „alle wissen, aber niemand sagt etwas“, herrscht ein Klima der Angst oder des Opportunismus. In einem kleinen Staat wie Liechtenstein ist soziale Kontrolle stark – Kritik kann riskant sein. Also schweigt man und marschiert mit.

    Der Kaiser und die Macht
    In Liechtenstein gibt es eine Machtkonzentration: Der Fürst hat das letzte Wort, die Gewaltenteilung ist schwach. Wenn ein solches System Missstände zulässt oder nicht effektiv bekämpft, wirkt es wie der Kaiser, der stolz seine „Kleider“ präsentiert – obwohl alle wissen, dass er nackt ist.

    Das Kind – die Wahrheit
    Whistleblower, kritische Medien oder einzelne mutige Stimmen decken Skandale auf. Doch statt Applaus gibt es oft Gegenwehr – juristisch oder gesellschaftlich. Die Wahrheit ist unerwünscht, weil sie die Illusion zerstört.

    Fazit:
    Das Märchen ist eine perfekte Metapher für ein System, das auf Fassade und Schweigen basiert. Die „unsichtbaren Kleider“ sind hier die Illusion von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz, während hinter den Kulissen Machtmissbrauch und wirtschaftliche Interessen dominieren.

    Antworten
  72. Robert
    Robert sagte:

    Das ist kaum zu glauben. Ich höre zum ersten Mal davon, dass es in Liechtenstein ein systematisches, kriminelles Vorgehen geben soll, bei dem ausländische Kunden von Treuhändern mithilfe einer offenbar korrumpierten Justiz aus der Verwaltung ihrer Trusts und Stiftungen geschmissen werden und diese dann ausgeraubt werden. Dass so etwas mitten in Europa möglich ist – und offenbar vom Fürstenhaus und der Regierung zumindest geduldet wird –, schockiert mich zutiefst.

    Antworten
  73. Der sauberste Sumpf Europas
    Der sauberste Sumpf Europas sagte:

    Dass das inzwischen öffentlich gewordene kriminelle System im Ländle jahrzehntelang unbehelligt bleiben konnte, ist eigentlich kein Wunder. Es wurde konsequent weggeredet. Der Fürst reduzierte das Problem auf „Einzelfälle“, die neue Regierungschefin versichert pflichtbewusst ein zu „99,9 % sauberes“ System, und die Anwaltschaft beruhigt die Geschädigten mit dem immergleichen Lügenmärchen vom „bedauerlichen Einzelfall“. Wenn genug Einzelfälle zusammentreffen, nennt man das im Ländle offenbar Rechtsstaat. Zynischer geht Vertrauenspflege kaum.

    Antworten
  74. Jakob
    Jakob sagte:

    Das kriminelle System in Liechtenstein ist enttarnt worden und ans Tageslicht gekommen. Der Fürst und der Erbprinz brauchen sich im Ausland nicht mehr sehen lassen.

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  75. do not worry be happy
    do not worry be happy sagte:

    Trump hat Venezuela im Visier und den Diktator festgesetzt.
    Was meint Ihr wohl wer als nächstes dran ist ….. ?

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  76. First we take Venezuela…
    First we take Venezuela… sagte:

    Die USA haben den Schurkenstaat Venezuela angegriffen und Präsident Maduro festgenommen.

    Und was ist mit Liechtenstein?

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  77. Donald und die Zombie Trusts
    Donald und die Zombie Trusts sagte:

    Na dann Donald, schnapp‘ dir die liechtensteinischen Zombie Trusts, such‘ dir das schönste darin enthaltene Flugzeug aus und mach‘ den Laden dicht.

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  78. Reto
    Reto sagte:

    Nach Liechtenstein gehen doch nur Leute, die ihr Geld verstecken wollen und keine Steuern zahlen wollen. Dann geschieht es Ihnen recht, wenn es Ihnen dort geraubt wird.

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    • Besserwisser
      Besserwisser sagte:

      Stimmt nicht, nicht nur Schwarzgeld, sondern auch Drogengeld, Geld aus Korruption, Menschenhandel, veruntreute Entwicklungshilfegelder oder Gelder, die Wunderwuzzis vor ihren Gläubigern verstecken wollen.

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  79. Roland
    Roland sagte:

    Nach Liechtenstein gehen doch nur Leute, die ihr Schwarzgeld verstecken wollen und keine Steuern zahlen wollen. Dann geschieht es Ihnen recht, wenn es Ihnen dort geraubt wird.

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  80. Trump: „Wir werden das Land regieren“
    Trump: „Wir werden das Land regieren“ sagte:

    Das sagte Trump zunächst über Venezuela. Sagt er das auch bald über Liechtenstein?

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  81. Ferdinand
    Ferdinand sagte:

    Das «kriminelle System», mit welchem in Liechtenstein regelmässig Treuhänder mit aktiver Hilfe der Liechtensteiner Justiz Trusts und Stiftungen in ihre Gewalt bringen und anschließend unkontrolliert plündern, war ein in Liechtenstein gut gehörte das Geheimnis. Dieses Geheimnis ist jetzt allerdings aufgeflogen. Die Regierung und die fürstliche Familie stehen entblösst da, wie in dem Märchen. Vielleicht hat sich deswegen der jüngste Sohn des Fürsten Prinz Constantin das Leben genommen?

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  82. Donald
    Donald sagte:

    Liechtenstein hat zwar kein Erdöl wie Venezuela, aber es hat die etwa 800 Zombie Trusts, die man einfach wegnehmen könnte.

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  83. Die Betrugsmaschinerie in Liechtenstein
    Die Betrugsmaschinerie in Liechtenstein sagte:

    Die grossen Rechtsanwaltskanzleien in Liechtenstein erzählen den Opfern der schweren und organisierten Kriminalität das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall», haben aber 20 Rechtsanwälte und 100 solcher «bedauerlichen Einzelfälle» gleichzeitig.

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  84. Durchlaucht, das wirft Fragen auf
    Durchlaucht, das wirft Fragen auf sagte:

    Die Zeitungen schreiben ganz offen über ein «kriminelles System» in Liechtenstein, bezeichnen Liechtenstein ganz offen als «Hort der Kriminellen». Fürst und Regierung reden alles klein, kehren alles unter den Teppich, vertuschen alles. Wird hier ein «kriminelles System» geschützt, anstatt bekämpft? Das wirft sehr ernste Fragen auf, Durchlaucht.

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  85. Das Europarat-Gremium GRECO und der Fürst
    Das Europarat-Gremium GRECO und der Fürst sagte:

    Das Europarat-Gremium GRECO kritisierte, dass der Fürst im Amt ausdrücklich über dem Gesetz stehen und keiner strafrechtlichen Verantwortung unterliegen – sie können beispielsweise Strafverfahren anordnen oder abwürgen.

    GRECO bemängelte zudem ein Risiko von Vettern‑ und Günstlingswirtschaft, insbesondere in einem so kleinen Land.

    Das wirft Fragen auf hinsichtlich der Rechenschaftspflicht und möglichen Strukturen von Einflussnahme in Wirtschaftsangelegenheiten – insbesondere wenn der Landesfürst in Ermittlungs‑ oder Gesetzgebungsprozesse involviert ist.

    Es besteht daher erhebliche Kritik an der rechtlichen Immunität und exekutiver Einflussnahme des Fürsten, die laut GRECO potenzielles Fehlverhalten begünstigen könnte.

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  86. «Russisches Roulette in Vaduz»
    «Russisches Roulette in Vaduz» sagte:

    Beitrag in der SonntagsZeitung, 2013.

    Was hat sich seither geändert? Nichts. Das russische Roulette mit den Treuhändern ist seit 2013 dasselbe.

    Die Veröffentlichung der Offshore-Leaks-Daten enthüllte, dass mindestens 120 Personen und Firmen aus Liechtenstein in Steuerparadiesen aktiv waren. Trotz der 2009 eingeführten Weissgeldstrategie gerieten Liechtensteiner Treuhänder immer wieder in dubiose Geschäfte. Ein prominenter Fall ist der kasachische Unternehmer Margulan Seisembayew, dessen Offshore-Konstrukte in Liechtenstein und der Schweiz zur Veruntreuung von 1,1 Milliarden Dollar führten. Weitere Untersuchungen zeigten Verbindungen zu russischen Betrügern und Korruptionsfällen wie dem Magnitski-Skandal. Experten kritisieren die unzureichende Kontrolle der Treuhänder, die oft Risiken unterschätzen und in kriminelle Netzwerke verwickelt sind. Trotz negativer Erfahrungen halten einige Treuhänder an riskanten Geschäftsmodellen fest. Der Umbau des Finanzplatzes Liechtenstein hin zu legalen und transparenten Strukturen ist noch im Gange, wobei die steuerliche Legalisierung aller verwalteten Gelder bis spätestens 2016 abgeschlossen sein soll.

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