Ob’s dem Fürschten passt oder nicht: 20 Argumente dafür. Weil’s so fatal schön ist, gleich nochmal zur Weihnachtszeit.
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Ende des Bankgeheimnisses und Transparenzdruck
Die internationale Durchsetzung von Steuertransparenz (OECD-Standards, AIA, FATCA) hat ein zentrales historisches Geschäftsmodell Liechtensteins untergraben und zu erheblichen Mittelabflüssen geführt. -
Reputationsprobleme aus der Vergangenheit
Frühere Assoziationen mit Steuerhinterziehung und unversteuerten Vermögen wirken reputationsschädigend nach, trotz erheblicher regulatorischer Reformen. -
Starker Rückgang traditioneller Private-Banking-Erträge
Das klassische, margenstarke Vermögensverwaltungsgeschäft ist geschrumpft; Kunden sind preissensibler, regulatorische Kosten höher, Margen deutlich niedriger. -
Überproportionale Regulierungsbelastung
Als Kleinstaat übernimmt Liechtenstein umfangreiche EU- und internationale Regulierungen (MiFID II, AML, ESG, AIFMD), ohne Skaleneffekte realisieren zu können. -
Hohe Fixkosten bei begrenzter Marktgröße
Compliance, IT-Sicherheit, Reporting und Risikomanagement verursachen hohe Fixkosten, die auf eine sehr kleine Kundenbasis verteilt werden müssen. -
Abwanderung und Konsolidierung von Finanzinstituten
Mehrere Banken, Treuhänder und Vermögensverwalter haben den Markt verlassen oder wurden übernommen, was auf strukturelle Ertragsschwäche hinweist. -
Zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck
Grössere Finanzplätze (z. B. Luxemburg, Zürich, Singapur) bieten ähnliche Dienstleistungen mit besserer Skalierung, größerem Talentpool und höherer internationaler Sichtbarkeit. -
Fachkräftemangel im Finanz- und IT-Bereich
Die geringe Bevölkerungszahl und eingeschränkte Zuwanderung erschweren den Zugang zu spezialisierten Fachkräften, insbesondere in Compliance, Digitalisierung und Asset Management. -
Unklare strategische Positionierung
Der Finanzplatz ringt um ein klares Profil zwischen Private Banking, Fondsstandort, Treuhandwesen, FinTech und Blockchain – ohne bislang einen dominanten neuen Wachstumstreiber etabliert zu haben. -
Hohe Abhängigkeit von wenigen Geschäftsmodellen
Die starke Konzentration auf Vermögensverwaltung und Treuhanddienstleistungen macht den Finanzplatz anfällig für regulatorische Änderungen und Marktzyklen. -
Altlasten durch inaktive bzw. „Zombie-Trusts“
Tausende historisch errichtete Stiftungen und Trustkonstrukte ohne klare wirtschaftliche Funktion oder aktive Begünstigte binden Ressourcen, erhöhen Rechts- und Reputationsrisiken und erschweren eine glaubwürdige Neupositionierung des Finanzplatzes. -
Exponierung gegenüber russischen und ukrainischen Oligarchengeldern
Die historisch starke Präsenz vermögender Kunden aus Osteuropa hat Liechtenstein im Zuge von Sanktionen, Krieg und geopolitischer Eskalation besonders verwundbar gemacht – inklusive eingefrorener Vermögenswerte und erhöhter Aufsichtsdichte. -
Treuhänderskandale und Governance-Defizite
Wiederkehrende Fälle von Pflichtverletzungen, mangelhafter Sorgfalt, Interessenkonflikten oder strafrechtlichen Ermittlungen im Treuhandsektor untergraben das Vertrauen in eine der tragenden Säulen des Finanzplatzes. -
Reputationsschäden durch Medienberichte und internationale Untersuchungen
Berichte über missbräuchliche Strukturen, Umgehungstatbestände oder mangelhafte Kontrolle wirken überproportional negativ auf einen kleinen Finanzplatz und lassen regulatorische Fortschritte oft unglaubwürdig erscheinen. -
Überforderung der Aufsichts- und Kontrollmechanismen
Die Kombination aus komplexen Altstrukturen, internationalem Druck und begrenzten personellen Ressourcen erschwert eine effektive, risikobasierte Aufsicht – insbesondere im Treuhand- und Stiftungsbereich. -
Strukturelles Ende des diskreten Geschäftsmodells
Das frühere Erfolgsmodell – rechtliche Abschirmung, steuerliche Neutralität und Diskretion – ist regulatorisch und politisch nicht mehr tragfähig, ohne dass ein gleichwertiges neues Ertragsmodell etabliert wurde. -
Unverhältnismäßig hohe Compliance- und Sanktionskosten
Sanktionen, Enhanced Due Diligence, Monitoring von PEPs und komplexe Eigentümerstrukturen verursachen Kosten, die für viele kleine und mittlere Institute wirtschaftlich kaum noch tragbar sind. -
Konsolidierung und schleichender Bedeutungsverlust
Die Zahl aktiver Marktteilnehmer sinkt kontinuierlich; der Finanzplatz schrumpft nicht spektakulär, sondern leise – durch Geschäftsaufgaben, Fusionen und strategische Rückzüge. -
Strategische Orientierungslosigkeit zwischen Altgeschäft und Zukunftsnarrativen
Blockchain, FinTech und Impact Investing werden kommunikativ betont, tragen aber bislang nicht substanziell zur Wertschöpfung bei und kompensieren den Niedergang des traditionellen Treuhand- und Private-Banking-Geschäfts nicht. -
Verlust des Vertrauensvorschusses bei internationalen Partnern
Banken, Korrespondenzpartner und institutionelle Investoren agieren zunehmend vorsichtig gegenüber Liechtenstein-Strukturen, was Transaktionskosten erhöht und Geschäftsabschlüsse verzögert oder verhindert.
Da kann man nur sagen: sonst noch Fragen?
Ach ja: was machen dann die ungefähr 7000 Nasen, die im Finanzsektor tätig sind? So viele Autohändler, Kellner und Taxifahrer braucht das Ländle sicher nicht.




Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (GRECO) fordert in einem neuen Bericht Liechtenstein auf, seine Maßnahmen zur Verhütung von Korruption unter Personen in hohen Exekutivämtern fortzusetzen, einschließlich der Regierungsmitglieder, des Regierungssekretärs bzw. der Regierungssekretärin, der Generalsekretäre bzw. Generalsekretärinnen und Persönlichen Mitarbeitenden sowie der Mitglieder der Landespolizei. Der Bericht umfasst auch den Fürsten, der gemäß der Verfassung an der Entscheidungsfindung innerhalb der Exekutive mitwirkt.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Eine unabhängige, internationale Institution sollte die Rolle des Fürsten bei der in Liechtenstein systemischen Wirtschafts- und Finanzkriminalität untersuchen.
Das wird er zu verhindern wissen.
Liechtenstein steht wiederholt wegen krimineller Aktivitäten in der Treuhänderbranche in den Schlagzeilen – gekaperte Stiftungen, versteckte sanktionierte russische Gelder, korrupte Justiz usw. Und der Fürst? Schweigt. Kein Statement, keine Distanzierung. In einem Land mit 39.000 Einwohnern, in dem der Fürst reale Macht hat, ist dieses Schweigen mehr als Zurückhaltung – es ist stillschweigende Duldung.
Ein einziger klarer Satz von ihm könnte ein Zeichen setzen. Doch stattdessen schützt sein Schweigen ein System, das offenbar kriminelles Verhalten deckt oder sogar begünstigt. Wer schweigt, wenn Unrecht geschieht, macht sich mitschuldig – erst recht als Staatsoberhaupt.
Der Fürst kann nicht nur moralische Autorität beanspruchen, wenn es bequem ist. Er muss sie auch dann zeigen, wenn es unbequem wird. Gerade jetzt wäre ein klares Bekenntnis zu Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Integrität notwendig.
Liechtenstein braucht keine höfliche Distanz. Es braucht Mut zur Wahrheit – auch von ganz oben.
Die systemische organisierte Kriminalität in Liechtenstein ist zum Geschäftsmodell geworden. Der Fürst und die Regierung haben Kenntnis davon, schauen aber weg. Wann wird Mitwisserschaft zur Mittäterschaft?
Das liechtensteinische System der Verwaltung von Stiftungen und Trusts weist strukturelle Schwächen auf, die von untreuen Treuhändern gezielt ausgenutzt wurden. In zahlreichen Fällen kam es zu systematischen Veruntreuungen durch einzelne Treuhänder, die dabei offenbar von einer nicht neutralen Justiz unterstützt wurden. Dabei sollen namentlich bekannte Richter durch ihr Verhalten solche Vorgänge ermöglicht oder nicht unterbunden haben, während einzelne Staatsanwälte strafrechtliche Ermittlungen unterließen. Betroffenen Personen aus dem In- und Ausland wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsvertretern häufig der falsche Eindruck vermittelt, es handle sich um bedauerliche Einzelfälle. Dieses Zusammenspiel verschiedener Akteure hat dazu beigetragen, dass die beschriebenen Praktiken über einen längeren Zeitraum fortbestehen konnten.
Die Mafia lässt grüssen…
Ich schaue auch immer weg, wenn meine Gegner beseitigt werden.
FAZ in aller Deutlichkeit:
Luxusleben auf Kundenkosten: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift
Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html
Justiz und Behörden decken kriminelle Handlungen Liechtensteiner Treuhänder. Dem Fürsten ist dies bekannt, er duldet dies.
Teile der Wirtschaftselite im Ländle, die verwandt und verschwägert und wirtschaftlich verbunden ist, agiert so, dass es schwere und organisierte Kriminalität ist.
Die GRECO bezieht sich bei Korruption nicht auf das einfache Szenario, in dem ein krimineller Treuhänder einem Richter Geld gibt, damit dieser das Recht zu seinen Gunsten beugt.
Vielmehr geht die GRECO auf die höchste Ebene ein und deutet zwischen den Zeilen an, dass Liechtenstein in der Person des Fürsten die Merkmale einer Zentralregierung erfüllt. Es wird impliziert, dass von oben geduldet oder sogar gewünscht wird, dass sich die Untertanen auf Kosten von Ausländern bereichern dürfen, da dies den Wohlstand im Land fördert. Den betroffenen Opfern wird eine Justiz vorgegaukelt, in der die Richter im Namen des Fürsten handeln.
So interpretiere ich den Bericht der GRECO in den Ziffern 17, 21 und 24.
https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0
Der Europarat hat dies sehr sehr behutsam formuliert, aber wer lesen kann versteht, dass die systemimmanente Korruption in Liechtenstein gemeint ist.
Liechtenstein taucht immer wieder im Zusammenhang mit schwerwiegenden Vorwürfen gegen die Treuhänderbranche auf – von missbrauchten Stiftungen und Trusts bis hin zu Fragen an die Justiz. Und der Fürst? Schweigt.
In einem Kleinstaat mit realer fürstlicher Macht ist Schweigen keine Zurückhaltung, sondern Komplizenschaft durch Unterlassen. Ein einziges klares Statement könnte Haltung zeigen. Dass es ausbleibt, spricht Bände.
Wer moralische Autorität beansprucht, kann sich nicht wegducken, wenn sie gebraucht wird. Schweigen schützt nicht die Institutionen, sondern beschädigt sie.
Liechtenstein braucht keine repräsentative Distanz, sondern Führung. Alles andere ist politisches Versagen – von ganz oben.
Hunderten nicht sanktionierten Kunden seit einem Jahr den Zugang zu ihren Vermögen zu verweigern (Zombie Trusts), so etwas macht ein Finanzplatz nur ein einziges Mal, denn danach ist er, weil nicht vertrauenswürdig, tot.
Das Geschäftsmodell Spielcasinos ging auch völlig daneben. Als die Listen geblockter Kunden von der Schweiz übernommen werden mussten, brach der Umsatz um 80% ein.
Bevor ich glaube, dass Liechtenstein ein sauberer Finanzplatz ist, glaube ich Lumumba Kumba aus Kenia, der mir für 30.000 Euro mein Erbe von 12 Mio. überweist, wie in einer E-Mail angekündigt.
Ach ja: was machen dann die ungefähr 7000 Nasen, die im Finanzsektor tätig sind? So viele Autohändler, Kellner und Taxifahrer braucht das Ländle sicher nicht. Mein Vorschlag: Die beantragen in Deutschland Bürgergeld. Kommt auf die paar People nicht mehr an und betrügen können sie ja gut.
Die Vielzahl der Skandale sowie die klaren Feststellungen des Europarats zur Korruption lassen nur einen Schluss zu: Wirtschafts- und Finanzkriminalität sind hier keine Einzelfälle, sondern Ausdruck eines Musters – eines ganzen Systems.
Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Fürstliche Geschäfte
Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.
Auch Professor Martin Schauer, der die Liechtensteiner Regierung bei der Reformierung des Stiftungsrechts beriet, kritisiert in Vaterland «Rechtsunsicherheit» für den Begünstigten und Mandatsverträge als «willkommenes Mittel für Haftungsbefreiung». Immer häufiger und oft vergeblich kämpfen Stifter juristisch gegen ihre eigenen Stiftungsräte oder Treuhänder. Nicht selten fällt dabei der Name Angelika Moosleithner-Batliner.
https://liechtensteinwegwerfartikel.blogspot.com/2018/04/betrugs-und-abzock-system-liechtenstein.html
Liechtenstein hat 32’000 Seelen, aber 39’000 Einwohner.
Korrupt, korrupter, Liechtenstein.
Keine Sorge, das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders! In der Rolls Royce-Sammlung zum Beispiel. Dort ist es auch viel besser angelegt und fällt nicht der Inflation zum Opfer.
Aus zahlreichen übereinstimmenden Schilderungen entsteht in Liechtenstein ein düsteres Bild:
Ein Zusammenspiel von kriminellen Treuhändern mit Richtern und Staatsanwälten soll dafür sorgen, dass Stifter und Begünstigte systematisch entmachtet, ihrer Informationsrechte beraubt und durch fragwürdige Strafanzeigen zermürbt werden sollen. Dann werden die Stiftungen und Trusts durch die Treuhänder geplündert.
Was hier beschrieben wird, sind keine Einzelfälle, sondern ist ein strukturelles Machtkartell, ein System, das Kontrolle ausschaltet und Missbrauch begünstigt. Wenn diese Vorgänge stimmen, kratzt das gefährlich an der Grenze zur schweren und organisierten Kriminalität.
Haben die Richter, Stiftungsräte, Rechtsanwälte jemals etwas von Integrität und Compliance gehört?
Sind das nicht staatliche Raubzüge?
Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.
Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.
Internationale Finanzkriminalität:
Liechtensteins weisse Fassade bröckelt
https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Wenn man diese Artikel in dem Blog liest, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Das ist hochgradig kriminell, was sich Liechtenstein erlaubt.
Es ist aufgeflogen, dass die schwere und organisierte Kriminalität in Liechtenstein ein System ist, ein eingespieltes, perfides System. Wer bei den ganzen Skandalen noch an das Lügenmärchen vom bedauerlichen Einzelfall glaubt, glaubt wohl auch noch an den Osterhasen. Der Fürst ind der Erbprinz wissen selbstverständlich von dem System.
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Was für eine Räuberhöhle!
Das ganze System mit den Stiftungsräten ist korrupt.
Meine Güte, ich verfolge den Blog schon sehr lange und kann das alles nur bestätigen. Es ist alles korrupt in FL und das unter den Augen den Fürsten.
Man sollte Pinocchio als Stiftungsrat einsetzen, der kann es besser.
Der Iwan Iwanowitsch will sein Geld zurück! Aber dalli.
Der Automatische Informationsaustausch (AIA) hat zu einem Rückgang von rund 50.000 Stiftungen in Liechtenstein 2008 auf etwa 8.000 heute und zu massivem Kapitalabfluss und wirtschaftlichem Druck geführt. Dieser Druck hat offenbar einige Treuhänder dazu verleitet, Vermögen zu veruntreuen, was in Liechtenstein nicht so geahndet wird wie in anderen Ländern. Beobachter berichten von korrupten Richtern und Staatsanwälten, welche nicht neutral, sondern zugunsten von Treuhändern mit mehr als fragwürdigen Methoden entscheiden und diese decken würden. Regierung und Fürst wüssten Bescheid, würden aber wegschauen, um den Wohlstand im Land zu halten. Langsam sei die Frage zu stellen, ob dies nicht Züge organisierter Kriminalität aufweisen würde.
Die Regierung betont, dass Liechtenstein alle internationalen Standards erfüllen würde, was aber nichts besagt. Auch bemängelt der Europarat (GRECO) fehlende Antikorruptionsmassnahmen bei Justiz, Regierungsmitgliedern und dem Staatsoberhaupt, dem Fürsten.
Ich suche einen vertrauenswürdigen Stiftungsrat. Gibt es das dort und wenn ja, wer könnte mir einen empfehlen?
Ich hätte ein paar Empfehlungen. Bitte vorher erkundigen, den der eine oder andere hat eingeschränkte Besuchszeiten:
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Norbert Seeger
Bernhard Lorenz
Martin Batliner
Philipp Wanger
Thomas Wilhelm
Anton Wyss
Dieter Neupert
Louis Oehri
Dominik Naeff
Roland Wyss
Regtechtimes (USA): Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen und unverblümt über die massive Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Jeder einzelne der 20 Punkte wäre ein k.o.-Kriterium für einen seriösen Finanzplatz. Alle 20 gleichzeitig und man kann nicht mehr von einem Finanzplatz sprechen.
Meine Güte, was hier alles zum Vorschein kommt… Liechtenstein erscheint so vertrauenswürdig wie Nigeria oder Somalia.
Liechtenstein gerät durch US-Sanktionen gegen russische Vermögenswerte unter Druck. Bis zu 800 sogenannte «Zombie-Trusts» mit russischem Hintergrund sind blockiert, weil Treuhänder sich aus Angst vor US-Repressionen zurückziehen. Die meisten betroffenen Russen sind nicht einmal sanktioniert.
Der Zwergstaat Liechtenstein gerät ins Wanken – und es ist nicht nur Washington, das drückt. Auch Moskau schaut ungnädig auf das, was einst als diskrete, neutrale und regelbasierte Heimat tausender Vermögensstrukturen galt.
Im Kreuzfeuer: bis zu 800 Trusts mit russischem Hintergrund, Milliarden blockiert, Treuhänder auf Tauchstation. Und die Regierung in Vaduz? Handelt nicht souverän – sondern nach US-Drehbuch.
Liechtenstein’s financial reputation has taken a serious hit. The country no longer appears to qualify as a reliable financial center, with widespread indications of white-collar crime.
Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln
Wenn der Fürst wollte, gäbe es in seinem Land die massive Wirtschafts- und Finanzkriminalität nicht. Da diese aber viel Geld in sein Land bringen und den Wohlstand mehren, werden sie eben geduldet. Man muss ja nur so tun als wisse man von nichts.
«Wie wurden die wahren Besitzer der Crypto AG verschleiert und versteckt » ?
Kriminelle Handlungen durch Liechtensteiner Treuhänder zulasten von Ausländern werden von nicht neutralen Liechtensteiner Richtern grundsätzlich gedeckt. Eine korrupte Justiz fördert die Finanzkriminalität.
Liechtenstein hat lange davon gelebt, dass man sich nicht vorstellen konnte, dass es in einem Land mitten in Europa gibt, in welchem Kriminelle von Justiz und Aufsichtsbehörden protegiert werden, um möglichst viel Beute aus fremden Strukturen (Trusts und Stiftungen) machen zu können. Man kann nur dringend warnen vor Liechtenstein.
Man kann nur den sehr ernsten Rat geben, nicht in Liechtenstein zu geschäften. Untreue Teruhänder und ein korruptes System sind eine sehr ernste Gefahr für Ausländer, die so naiv sind und sich auf Rechtsstaatlichkeit, die nicht gegeben ist, verlassen.
Dadurch, dass in Liechtenstein jeder mit jedem verwandt oder verschwägert ist, gibt es eine besonders starke Form des Zusammengehörigkeitsgefühls innerhalb der geschlossenen Gruppe. Es gibt eine “Wir-gegen-sie”-Mentalität, bei der Ausländer als minderwertig oder sogar feindlich, jedoch als Ausbeutungsopfer betrachtet werden.
Die Angst vieler Beteiligter in Liechtenstein, trotz wahrgenommener Missstände etwas zu sagen, lässt sich mit einem Zusammenspiel aus Angst, Machtverhältnissen, verwandtschaftlichen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten und fehlenden unabhängigen Kontrollinstanzen erklären. Es ist Angst, etwas gegen ein teilweise korruptes und kriminelles Netzwerk zu sagen und Repressalien befürchten zu müssen.
Das System in Liechtenstein, bei welchem Trusts und Stiftungen reihenweise durch kriminelle Treuhänder mit tatkräftiger Unterstützung bestimmter Richter und Richterinnen und Duldung der Staatsanwaltschaft und des Fürsten in die Gewalt der Treuhänder gebracht werden und von diesen dann hemmungslos und unkontrolliert geplündert werden, ist bekannt geworden. Es hat jahrelang nur deswegen funktioniert, weil den betroffenen Opfern stets die Lügengeschichte vom bedauerlichen Einzelfall aufgetischt wird und so jeder meint, er oder sie sei das einzige Opfer, obwohl er oder sie nur eines von Hunderten Opfern ist. Der Fürst duldet dies.
Die USA können aufgrund des RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) gegen Liechtenstein vorgehen. Es handelt sich um ein US-amerikanisches Bundesgesetz, das ursprünglich zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität eingeführt wurde. Der Kern des Gesetzes:
Ziel: Strafverfolgung von Personen, die Teil einer „kriminellen Organisation“ sind oder deren Aktivitäten unterstützen.
Mechanismus: Er erlaubt, nicht nur einzelne Straftaten zu verfolgen, sondern auch das gesamte Muster krimineller Handlungen innerhalb einer Organisation.
Anwendungsbereich: Neben Mafia-Strukturen wird RICO heute auch bei Fällen von Betrug, Korruption, Geldwäsche und sogar bei bestimmten Unternehmensdelikten eingesetzt.
Liechtenstein dürfte daher im Fokus der USA sein.
Die etwa 800 Zombie Trusts feiern ihren 1. Geburtstag! Der Fürst und der Erbprinz feiern sicher mit.
In Liechtenstein wird das Vermögen sicher geschützt – insbesondere auch vor dem Stifter und den von ihm eingesetzten Begünstigten.
Behind the polished image of a modern legal system, Liechtenstein stages an elaborate performance—a façade of justice that barely exists in substance. Courts and regulatory bodies, which should serve as pillars of accountability, often resemble little more than props in a carefully choreographed play. Their true function appears less about enforcing the law and more about shielding domestic actors, even when questionable or outright illicit activities are at stake. For those expecting transparency and impartiality, the reality is sobering: the rule of law here feels more like a marketing slogan than a governing principle.
weitere Liechtensteiner könnten auf US Sanktionsliste kommen …
Laut „Vaterland“ war es der Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz, der davor gewarnt hat, dass weitere Liechtensteiner auf US‑Sanktionslisten (insbesondere der OFAC‑Liste des US‑Finanzministeriums) geraten könnten.
Nach der Berichterstattung:
– bezog sich die Warnung auf internationale Geschäftsverflechtungen,
– insbesondere auf Beziehungen zu sanktionierten Personen, Staaten oder Vermögenswerten (z. B. Russland-Bezug),
– und auf die Tatsache, dass die USA ihre Sanktionspraxis sehr weit auslegen (extraterritorial).
Der Experte machte deutlich, dass:
– Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit allein nicht schützen,
– bereits indirekte Beteiligungen, wirtschaftliche Kontrolle oder Mitwirkung problematisch sein können,
– und dass die USA nicht an EU- oder EWR-Grenzen gebunden sind.
Als seriöser und vertrauenswürdiger Finanzplatz hat Liechtenstein ausgedient.