Weihnachtsessen von Murxer & Murxer war auch schon lustiger.
Es hat Tradition, und natürlich ist nur das Beste gut genug. Eine eigene Taskforce Torkel begann schon im Oktober, umsichtig das Menu für die rund 40 Mitarbeiter zusammenzustellen.
Handgetauchte Jakobsmuschel oder Orkney Lachs, gebeizt und geflämmt als Vorspeise. Ein Black Angus Beef und ein Lago Maggiore Zander als Hauptgericht, plus natürlich Spezialangebote für die Vegetarier und den einzigen Veganer. Oder doch den Schwarzen Meerhecht und ein österreichischer Rehrücken. Plus natürlich die Desserts, die Weine, der Apéro, Digestifs (mitsamt strategischen Überlegungen, wie man dort die Kosten eingrenzen könnte).
Auf jeden Fall waren das Jahr für Jahr die Probleme, die gelöst werden mussten. Aber nicht 2025.
Diesmal wollte schon in der Vorbereitung keine rechte Stimmung aufkommen. Ein Mitglied der Taskforce musste Forfait erklären. Zunächst druckste er etwas herum, es gab bereits Vermutungen, dass seine Gattin endlich von seiner ukrainischen Geliebten erfahren habe.
Aber es war noch schlimmer: schliesslich gestand er, dass er auf die Sanktionsliste der Ofac geraten sei. Natürlich völlig unschuldig, aber eben, das brauche nun seine ganze Energie, sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Statt 40 nahmen dann ganze 25 Mitarbeiter am Weihnachtsessen teil. Das wurde von den Namensgebern, den Gebrüdern Murxer, einerseits mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Massig Geld gespart, locker 10’000 Franken.
Auf der anderen Seite wollte keine richtige Feststimmung aufkommen, auch dann nicht, als der ältere Murxer zu seiner traditionell-launigen Ansprache ansetzte.
Nach der Vorspeise (handgetauchte Jakobsmuschel) klopfte er mit der Gabel ans Glas, die sowieso nur lauen Gespräche verstummten.
«Liebe Mitarbeiter, oder sollte ich besser Mitarbeitende sagen:» Murxer machte eine Pause, aber das von ihm erwartete Gelächter blieb aus.
Na gut, dachte er säuerlich, dann halt zur Sache: «Dieses Jahr war aussergewöhnlich anspruchsvoll, auch für uns.» Erwartungsvolles Schweigen schlug ihm entgegen.
«Wir konnten uns lange nicht über die Menufolge einigen, und nur mit meinem Stichentscheid durften wir diese ausgezeichnete Jakobsmuschel verspeisen.»
Wenn er gemeint hatte, damit die Stimmung aufzulockern, hatte er sich wieder getäuscht.
Murxer räusperte sich und schob seine Designerbrille auf die Nasenspitze, was ihm seiner Meinung nach einen überlegen-souveränen Ausdruck verlieh. Er bekam nicht mit, dass man sich hinter seinem Rücken über diese Marotte lustig machte.
«Es gab allerdings auch andere Ereignisse, von denen wir uns aber nicht den Appetit verderben lassen sollten.» Nun hatte er wenigstens die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden.
«Ich muss leider bekannt geben, dass inzwischen vier unserer Mitarbeiter auf die Sanktionsliste der Ofac geraten sind. Obwohl wir von ihrer Unschuld überzeugt sind, haben wir sie sofort freigestellt, um den Ruf unserer Firma zu schützen.»
Das Schweigen wurde eisig.
«Wir sind hier zwischen Hammer und Amboss geraten», fuhr Murxer fort. «Auf der anderen Seite haben meiner Kenntnis nach sieben Mitarbeiter ernstzunehmende Drohungen von Kunden erhalten, deren Trusts stillgelegt wurden. Wir haben uns entschlossen, ihnen Personenschutz zur verfügung zu stellen.»
Gerunzelte Stirnen, angstvoll geweitete Augen.
«Aber auch diese kleine Krise werden wir wie gewohnt überstehen», wollte Murxer zum motivierenden Teil seiner Rede übergehen. «Dafür wird das Fürstenhaus sorgen. Also wollen wir uns davon keineswegs den Appetit verderben lassen, denn ich habe gehört, das der kommende Hauptgang das absolute Highlight des Abends wird.»
Wenn er Applaus erwartet hätte, dann täuschte er sich aber erneut. Bedrückte, gedämpfte Gespräche begleiteten den weiteren Abend. Und zum grossen Ärger von Murxer musste gegen 23 Uhr das Ausschenken von Digestifs eingestellt werden. Zu grosse Nachfrage.
Seine Partner und Mitarbeiter hatten sich schlichtweg sinnlos betrunken und mussten vom Personal zu den wartenden Taxis begleitet werden. «Torkeln im Torkel», rief ein Scherzbold.
Das einzige Mal an diesem Abend wurde er mit leisem Gekicher belohnt.




Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen und unverblümt über die massive Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
der Tagesspiegel hörte sich am Peak der Pandemie aber noch ganz anders an …
Deutlicher geht es nicht mehr.
Wer die Informationen auf dieser Seite liest, kann kaum noch von „bedauerlichen Einzelfällen“ sprechen: Für viele wirkt das, was im Umfeld liechtensteinischer Trusts und Stiftungen geschieht, wie ein eingespieltes System, in dem Treuhänder, Richter, Staatsanwälte und Aufsicht kollusiv zusammenarbeiten. Das Ergebnis erinnert eher an eine hochprofessionelle Betrugsmaschinerie als an einen Rechtsstaat, der seinen Namen verdient.
Umso skandalöser erscheint, dass Fürst und Regierung seit Jahren wegsehen. Dass dieser Zustand einfach hingenommen wird, lässt sich kaum anders deuten als bewusste Duldung — und für manche Beobachter drängt sich sogar der Eindruck auf, dass hier stillschweigend eine Struktur geschützt wird, die längst hätte zerschlagen werden müssen.
Und mitten in dem kriminellen Trubel: der Fürst, der so tut, als sei sein Land das seriöse und vertrauenswürdige, streng katholische Märchenland.
scheinbar sind Milliarden von gutgläubigen Katholiken auf den Fürstenschmu hereingefallen.
Sich hinterher beschweren ist fast schöner als es vorhergesehen zu haben!
Aus zahlreichen übereinstimmenden Schilderungen entsteht in Liechtenstein ein düsteres Bild:
Ein Zusammenspiel von kriminellen Treuhändern mit Richtern und Staatsanwälten soll dafür sorgen, dass Stifter und Begünstigte systematisch entmachtet, ihrer Informationsrechte beraubt und durch fragwürdige Strafanzeigen zermürbt werden sollen. Dann werden die Stiftungen und Trusts durch die Treuhänder geplündert.
Was hier beschrieben wird, sind keine Einzelfälle, sondern ist ein strukturelles Machtkartell, ein System, das Kontrolle ausschaltet und Missbrauch begünstigt. Wenn diese Vorgänge stimmen, kratzt das gefährlich an der Grenze zur schweren und organisierten Kriminalität.
schön dass Sie mit ihrer Weisheit heute glänzen!
2019 wäre ein tolles Jahr gewesen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Zahl der ernsthaften und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins nimmt spürbar zu. Zunehmend stellt sich die Frage, ob Liechtenstein weiterhin als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene berichten erstmals von Erfahrungen mit einem System, das Merkmale struktureller Korruption aufweist.
Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während den Geschädigten häufig die Erzählung vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien unterläuft.
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Norbert Seeger
Bernhard Lorenz
Martin Batliner
Philipp Wanger
Thomas Wilhelm
Anton Wyss
Dieter Neupert
Louis Oehri
Dominik Naeff
Roland Wyss
Das gilt nicht nur für einige Rechtsanwalts- und Treuhandbüros in Liechtenstein, sondern für ganz Liechtenstein. Denn auf der einen Seite machen die USA Druck wegen der Zombie Trusts und der darin liegenden Vermögen, auf der anderen Seite macht Russland Druck, weil selbst nicht sanktionierten Russen deren Vermögen entzogen worden sind. Aber bislang gab es noch keine Autobomben in Liechtenstein…
was sollen denn Atombomben zwischen Hammer und Amboss bewirken?
Die Stiftungen sind digital und nicht greifbar!
Fürstliche Geschäfte
Liechtenstein hat sich vom Schwarzgeld verabschiedet. Dafür schaden jetzt Treuhänder der Reputation des Landes.
Auch Professor Martin Schauer, der die Liechtensteiner Regierung bei der Reformierung des Stiftungsrechts beriet, kritisiert in Vaterland «Rechtsunsicherheit» für den Begünstigten und Mandatsverträge als «willkommenes Mittel für Haftungsbefreiung». Immer häufiger und oft vergeblich kämpfen Stifter juristisch gegen ihre eigenen Stiftungsräte oder Treuhänder. Nicht selten fällt dabei der Name Angelika Moosleithner-Batliner.
https://liechtensteinwegwerfartikel.blogspot.com/2018/04/betrugs-und-abzock-system-liechtenstein.html
Das perfide System, mit dem kriminelle liechtensteinische Treuhänder über Jahre hinweg Stiftungen und Trusts systematisch unter ihre Kontrolle gebracht und ausgeplündert haben – unterstützt von offensichtlich parteiischen Richtern und Staatsanwälten –, ist nun offengelegt. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturiertes Netzwerk, das schwerer und organisierter Kriminalität entspricht. Die jahrelange Verschleierung war nur möglich, weil betroffenen Opfern gezielt das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“ aufgetischt wurde – nicht selten von Rechtsanwälten, die selbst vom System profitiert haben. Die politische Führung des Landes, inklusive Fürst und Regierung, hat auffällig lange weggesehen und sich auf eine Haltung des Nichtwissens zurückgezogen – eine Schutzbehauptung, die ihnen inzwischen kaum noch jemand abnimmt. Dieses System stellt nicht nur eine massive Bedrohung für die Rechtssicherheit dar, sondern erschüttert das Vertrauen in den liechtensteinischen Rechtsstaat im Kern.
Die Verzerrung des Rechtssystems in Liechtenstein ist Tatsache. In einem Rechtsstaat wären systematische „Raubzüge“ erst gar nicht nicht möglich. Staatsanwälte wollen oftmals kein strafrechtlich relevantes Verhalten erkennen und Richter beschleunigen oder verzögern Verfahren, je nachdem ob es um Liechtensteiner oder lästige Ausländer geht.
Die Weihnachtsfeier im Schloss Vaduz dürfte ausfallen, denn der Fürst versteckt sich augenscheinlich vor rachsüchtigen Russen, die von seinem Land, dessen Monarch und Herrscher er ist, quasi enteignet wurden.
MONEYVAL, der Expertenausschuss des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hatte festgestellt:
«White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Streit um Luxusimmobilien: Witwe von saudischem König liegt im Clinch mit liechtensteinischer Stiftung
Vor seinem Tod gründete König Fahd in Liechtenstein zwei Stiftungen. Diese Stiftungen sollten seiner Witwe zugutekommen. Die Witwe des Königs erhebt nun Anspruch auf die Immobilien, doch die Stiftungen verweigern die Herausgabe. Es geht um mehrere hochpreisige Anwesen, darunter ein Anwesen an der Côte d’Azur.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/witwe-von-saudischem-koenig-liegt-im-clinch-mit-liechtensteinischer-stiftung-art-597168
Die Stiftungen argumentieren, dass die Witwe nicht mehr begünstigt sei – was sie bestreitet.
Typisches Verhalten Liechtensteiner Treuhänder: es wird behauptet, der Begünstigte sei gar nicht mehr begünstigt. Soll doch der Begünstigte zu dem nicht neutralen Gericht in Liechtenstein gehen und versuchen, dort sein Recht zu erhalten. Lautes Gelächter! In der Zwischenzeit, also ein paar Jahre lang, haben die Treuhänder dann völlig unkontrollierten Zugriff auf das Stiftungsvermögen und können sich selbst die absurdesten Honorare genehmigen. Wenn sie Pech haben, erhält der Begünstigte nach vielen Jahren doch sein Recht und haben sich die liechtensteiner Treuhänder und ihre Rechtsanwälte nur um Millionen aus der Stiftung bereichert. Wenn die Begünstgten Pech haben (bzw. die Treuhänder die Richter gut genug behandelt haben), stellen die Gerichte fest, dass der Begünstigte gar nicht mehr Begünstigter ist. Dann müssen die Treuhänder selbst einen neuen Begünstigten finden,,,,,, z.B. sich selbst oder ihre eigenen Stiftungen. Was wären bei zwei Luxusanwesen in Südfrankreich schon ein paar Millionen Franken für ein entgegenkommendes Urteil, wenn die Treuhänder doch das gesamte Stiftungsvermögen haben können?
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen «Oldtimer-Treuhänder»
Untreue, Veruntreuung, Geldwäscherei: So lauten die Vorwürfe nach über fünf Jahren Ermittlungen. Der Beschuldigte wehrt sich – inhaltlich und formal.
Die Verdachtsmeldung einer Bank brachte alles ins Rollen. Seit 2020 ermittelten Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter gegen einen Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Treuhandgesellschaft. Bekannt ist der langjährig tätige Mann mit seiner kleinen Kanzlei in Vaduz nicht nur aufgrund seines früheren politischen Engagements und verschiedenen öffentlichen Po- sitionen, die er innehatte, sondern auch für seine beachtliche Rolls-Royce- und Bentley-Sammlung voller Raritäten, die er im Sommer 2020 für rund zehn Millionen Franken in einer privaten Auktion über Sotheby’s versteigerte.
Langwierige Ermittlungen sorgten für Aufsehen
Entsprechend sorgten die Ermittlungen für Aufsehen. Es kam zu mehreren Hausdurchsuchungen. Der Sachverhalt sei komplex und der Umfang der auszuwertenden Unterlagen gross, sagte der damalige leitende Staatsanwalt Robert Wallner im April 2021.
Anfang April 2025 hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben, wie der leitende Staatsanwalt Frank Haun am Dienstag informierte. «Dem Beschuldigten werden das Verbrechen der Untreue in 26 Fällen, das Vergehen der Veruntreuung in zwei Fällen sowie das Verbrechen der Geldwäscherei zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Franken aus», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.
Gegen die Anklageschrift hatte der sogenannte Oldtimer-Treuhänder jedoch Einsprache erhoben. Dieser gab das Obergericht mit Beschluss vom 4. September aber keine Folge und liess die Anklage zu, wie die Staatsanwaltschaft weiter informiert. Somit ist die Anklage nun rechtskräftig. Gemäss Strafprozessordnung steht kein weiteres ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung.
Beschuldigter zieht vor den Staatsgerichtshof
Bis es zu einer Verhandlung vor dem Kriminalgericht kommt, könnte es dennoch einige Zeit dauern. Denn wie Alexander Amann, Anwalt des Beschuldigten, gegenüber dem «Vaterland» erklärt, wird sein Mandant mittels Individualbeschwerde an den Staatsgerichtshof (StGH) weiter gegen die Anklageschrift vorgehen.
Gerügt werde die Verletzung seines Rechts auf ein faires Verfahren nach Art. 6 EMRK und anderer Grundrechtsverletzungen. Trotz des sehr umfangreichen Akts seien seinem Mandanten lediglich 14 Tage für einen Einspruch gegen die Anklageschrift zugebilligt worden, so Amann. Vorgängig werde sein Mandant zudem einen Antrag auf aufschiebende Wirkung und einstweilige Massnahmen einbringen.
Kritik an Kommunikation der Staatsanwaltschaft
All dies habe der Beschuldigte der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht bereits angekündigt und diese aufgefordert, keine Schritte zu setzen, mit welchen die Wirksamkeit dieser Rechtsbehelfe unterminiert würden. Entsprechend kritisiert Amann, dass dies in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft nicht erwähnt wird. «Der Beschuldigte sieht sich daher durch die Aussendung der Staatsanwaltschaft in seinen Verfahrens- und Persönlichkeitsrechten verletzt», so Amann.
Behauptungen in der Anklage seien unbegründet
Der Beschuldigte bestreite die Behauptungen in der Anklageschrift als unbegründet. «Die bisherigen Ermittlungen haben gezeigt, dass eine Vielzahl der erhobenen Vorwürfe in ähnlichen Sachverhaltskonstellationen nicht bestätigt wurden und mit Einstellungen durch die Staatsanwaltschaft endeten», so Amann. Warum vergleichbare Sachverhalte nunmehr zur Anklage gebracht werden, sei nicht nachvollziehbar. «Nicht zuletzt ist auch die behauptete Schadenssumme völlig aus der Luft gegriffen», betont Amann.
https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-oldtimer-treuhaender-art-613499
Es geht um den Liechtensteiner Treuhänder Dr. Norbert Seeger, dem kriminelle Handlungen mit einem Schaden von mehr als 20 Millionen Franken vorgeworfen werden. https://insideparadeplatz.ch/2021/05/27/erneut-razzia-bei-vaduzer-star-notar/
Ob Bacardì-Skandal oder der Skandal mit der saudische Königsfamilie: das System, wie Stiftungen und Trusts in Liechtenstein systematisch gekapert und geplündert werden, ist stets das gleiche.
Erst einmal wie bei Bacardi die lästige Witwe des Stifters, die zugleich in der Trustverwaltung war, aus der Trustverwaltung abberufen lassen. Dies geschieht mithile eines Richters, der mitspielt. Dann die Begünstigten klein halten, denen ihr gesetzliches Auskunftsrecht einfach nicht geben, was die Gerichte ohne jede Konsequenz für den Treuhänder lassen, man hält ja zusammen. In der Zwischenzeit wird der Trust geplündert.
Bei der saudischen Königsfamilie bestreiten die «Treuh»händer erst einmal, dass die Begünstigten tatsächlich die Begünstigten seien. Das bringt ihnen währen der jahrelangen Rechtsstreite durch die INstanzen ein paar Jahre, in denen sie die Stiftungen unkontrolliert plündern können. Wenn dann doch dummerweise vom Gericht festgestellt wird, dass die Begünstigten tatsächlich die Begünstigten sind, dann verweigert man ihnen einfach deren gesetzliches Auskunftsrecht. Das bringt wieder ein paar Jahre Zeit, in denen man die Stiftung unkontrolliert plündern kann. Und auch dies bleibt für die «Treu»händer ohne jede Konsequenz von den willfährigen Richtern.
So läuft es wieder und wieder in Liechtenstein, ein eingespieltes und ausgeklügeltes System.
Es sollte die Rolle und die Verantwortlichkeit des Fürsten für die organisierte Kriminalität in Liechtenstein von einem internationalen Gremium untersucht werden.
Internationale Finanzkriminalität: Liechtensteins weisse Fassade bröckelt
Das Fürstentum präsentiert sich seit Jahren als sauberen Finanzplatz. Nun erschüttern neue Skandale das Selbstbild. Es geht um Mafia-Geschäfte und veruntreute Staatsgelder aus Venezuela. https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Es ist doch allgemein bekannt, dass Liechtenstein ein Piratennest ist, in welchem regelmäßig mit Hilfe der Justiz Raubzüge durch Stiftungen und Trusts durchgeführt werden. Es wird Zeit, dass die Staatengemeinschaft dagegen vorgeht.
Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass die kriminellen Machenschaften in Liechtenstein ein System haben, dass diese einem Drehbuch folgen. Kriminelle Treuhänder werden von nicht neutralen Richtern dabei unterstützt, liechtensteinische Strukturen, also Stiftungen und Trusts zu kapern und in ihre Macht zu bringen. Dann werden die Begünstigten kleingehalten, ihnen werden in rechtswidriger Weise ihre Rechte entzogen. Die Gerichte und Staatsanwälte tragen das mit, es gibt keine Konsequenzen für die Treuhänder. Dann geht das unkontrollierte Plündern los. Gehen die Begünstigten dagegen vor, werden sie mit Strafanzeigen in Liechtenstein und in ihrem Heimatland überzogen und eingeschüchtert. Und die liechtensteinischen Rechtsanwälte erzählen ihnen das Märchen vom „bedauerlichen Einzelfall“, obwohl sie genau wissen, dass dies alles ein eingespieltes System ist, dass regelmäßig zur Anwendung kommt. Es wird Zeit, gegen diese organisierte die Kriminalität in Liechtenstein vorzugehen.
Die GRECO wiederholt ihre seit Langem bestehende Besorgnis über die Befugnis des Fürsten, strafrechtliche Ermittlungen und Verfahren gegen Personen mit hohen Exekutivfunktionen, die im Verdacht stehen, Korruptionsdelikte begangen zu haben, zu blockieren oder einzustellen. Sie bekräftigt, dass dies eine Gefahr für die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Strafjustiz darstellen kann, und empfiehlt, diese Befugnis zu überarbeiten.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Die Reputation Liechtensteins entspricht der Reputation von Hütchenspielern.
Der Fürst ist abgetaucht . Womöglich sitzt er als Weihnachtsmann verkleidet auf Guantanamo und sieht im Geiste den Papst mit einem wirbelnden Kosaken ! Frohe Weihnachten…
Vor ein paar Jahren kam der Diktator von Nigeria und hat bei dem Treuhänder 300 Millionen in eine Stiftung gesteckt. Und die Compliance Prüfung hatte nicht die geringsten Bedenken. 🤪
Ach, war das nicht der Treuhänder Ernst Walch, der einmal Minister in Liechtenstein gewesen ist und der jetzt gegen die derzeitige Regierungschefin als Gegenkandidat angetreten ist?
Skandalöse Vergangenheit Liechtensteins
Die Schlagzeilen der deutschen «Die Zeit» und des «St. Galler Tagblatt» werfen einen dramatischen Schatten auf den FBP-Regierungschefkandidaten Ernst Walch. Die Artikel, verfasst von Markus Rohner, einem freischaffenden Journalisten aus Altstätten, beleuchten alte Geschichten, die bei den Wahlen am 9. Februar wieder hochkochen. Walch, ein echtes «Animal politique», steht im Fokus für seine internationalen Mandate als Anwalt und Treuhänder, darunter Verbindungen zu korrupten Figuren wie dem nigerianischen Kleptokraten Sani Abacha und dem ukrainischen Regierungschef Pavel Lazarenko.
Politische Doppelmoral
Besonders brisant: Während Walchs Amtszeit als Außenminister, als Liechtenstein 2003 einen Rechtshilfevertrag mit den USA abschloss, versuchte seine Kanzlei, Sanktionen gegen fragwürdige Gelder zu verhindern. Im Landtag hagelte es damals Vorwürfe der «Doppelmoral» gegen ihn.
Walchs Verteidigung
Ernst Walch wehrt sich gegen die Vorwürfe und spricht von «Unwahrheiten», die ihm und Liechtenstein schaden sollen. Er betont, dass seine Kanzlei die genannten Diktatoren lediglich als Anwälte vertreten habe. Seit dem 1. Oktober ist der 68-Jährige aus der Anwaltskammer ausgetreten und praktiziert nicht mehr. https://brudiland.li/auslaendische-medien-checken-fbp-regierungschefkandidat-ab/
The country, one of the world’s smallest and richest, is home to thousands of low-tax trusts, hundreds of which have links to Russians. https://www.ndtv.com/world-news/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-for-stranded-russian-wealth-report-8544525
Sanktionen gegen liechtensteiner Banken? Das wäre durchaus möglich und wird von mehreren seriösen Berichten so dargestellt: Die U.S. Department of the Treasury / dessen Sanktionsbehörde OFAC übt indirekten Druck auf Banken und Trust-/Treuhanddienstleister im Fürstentum Liechtenstein aus — was im Prinzip auch Liechtensteiner Banken betrifft. Das Risiko besteht daher.
Aufgrund der unzähligen Presseartikel über Skandale und kriminelle Strukturen in Liechtenstein sollte wirklich einmal die Rolle des Monarchen, also das Fürsten durchleuchtet werden. Der Fürst hat überall das letzte Wort, wenn in seinem Land die Wirtschaftskriminalität überhand nimmt, ist seine (Mit)Verantwortlichkeit dafür zu untersuchen.
Die Vielzahl der Skandale sowie die klaren Feststellungen des Europarats zur Korruption lassen nur einen Schluss zu: Wirtschafts- und Finanzkriminalität sind hier keine Einzelfälle, sondern Ausdruck eines Musters – eines ganzen Systems.
Wenn ein System über längere Zeit besteht und regelmäßig Skandale auftauchen, ohne dass konsequent staatlich eingegriffen wird, kann das den Eindruck erwecken, dass die Behörden entweder wegsehen oder die Strukturen staatlich geduldet werden.
Mit anderen Worten: Die Kombination aus systematischer Kriminalität und fehlender wirksamer Reaktion lässt die Vermutung zu, dass es sich um ein staatlich toleriertes kriminelles System handelt.
Der Fürst von Liechtenstein nimmt nicht nur eine repräsentative Rolle als Staatsoberhaupt ein, sondern verfügt über tatsächliche politische Entscheidungsbefugnisse. In einer Krise von der Tragweite der Zombie-Trust-Krise, die das Vertrauen und die Stabilität des gesamten Finanzplatzes ernsthaft gefährdet, ist sichtbare und entschlossene Führung von zentraler Bedeutung. Ein öffentliches Schweigen oder ein Rückzug aus der Verantwortung wird international als Zeichen von Schwäche, Desinteresse oder mangelnder Führungsbereitschaft gesehen.
Ohne das stillschweigende ok des Fürsten und der Regierung wären diese Machenschaften in Liechtenstein nicht möglich.
Wie lange schaut die Welt dem noch zu?
Typischer Fall der Finanzkriminalität in Liechtenstein: Finanzskandal in Liechtenstein Ein Toter unterschrieb – die Neue Bank bezahlte
Erneut erschüttert ein Veruntreuungsskandal den Finanzplatz Liechtenstein. Beschuldigte ist ein alter Bekannter.
https://www.bcswitzerland.com/wp-content/uploads/2018/11/Neuer-Finanzskandal-in-Liechtenstein-Der-Untreuh%C3%A4nder-Bilanz.pdf
Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung
Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf
Typisch Ländle ! Aber nicht nur das! Kriminelle Treuhänder, Stiftungsräte und Rechtsanwälte nutzen sogar die Steuernummer etc. der Toten zu Ihren Gunsten weiter !!!!!!
Der Trick mancher untreuer Treuhänder, nach dem Tod eines Stifters dessen Stiftung umzubenennen, damit wenn dessen Erben zu dem Treuhänder kommen und nach der Stiftung fragen, dieser mit treuem Blick sagen kann, er verwalte keine Stiftung mit diesem Namen, hat sicher x-Mal Erfolg gehabt und Treuhändern zu Millionen verholfen.
Wer glaubt, dass es sich bei all den Skandalen in Liechtenstein um Einzelfälle – und nicht um ein System handelt, der glaubt bestimmt auch an den Weihnachtsmann
Die Anzahl allein der Fälle, über die dieser Blog berichtet, ist erschreckend. Bedenkt man dann noch, wie klein Liechtenstein ist, dann ist die Anzahl der Fälle bezogen auf die kleine Größe des Landes noch bedenklicher.
klagen Liechtenstein an…..
Liechtenstein möchte Sicherheit verkaufen – ist aber eine Spielwiese für Raubzüge. Das Kapern und Plündern von Trusts und Stiftungen sind keine Einzelfälle, sondern Geschäftsmodell. Wer hier Vermögen parkt, spielt Russisches Roulette: Justiz und Aufsicht glänzen als Statisten, während das Vertrauen in den Finanzplatz in Echtzeit verpufft.