Schweigen über Zombie-Trusts
Unglaublich: Das Fürstentum will auch diesen Skandal aussitzen.
Dabei helfen allerdings die Medien mit. Nur im angelsächsischen Bereich gab es diesen Sommer grosse Berichte über die rund 800 Zombie-Trusts in Liechtenstein.
Ihre Besitzer sind mehrheitlich Russen, ihre verwaltenden Treuhänder sind untreu davongerannt – seither sind die Trusts führerlos, eingefroren, nicht aktiv, handlungsunfähig.
Teilweise seit über einem Jahr. Ein Riesenskandal.
Diese Trusts können de facto nicht operieren, Vermögen nicht verwalten, keine Entscheidungen treffen, keine Zahlungen leisten etc. Es handelt sich um Werte in der Gesamthöhe von schätzungsweise über 20 Milliarden Dollar.
Schätzungsweise deshalb, weil das Ländle keinerlei genaueren Informationen herausrückt. Ausser, dass eine sogenannte «Steuerungsgruppe» oder «Taskforce» eingesetzt worden sei. Bisherige Aktivität: nicht erkennbar.
Lösungen? Nicht erkennbar. Rückgabe der eingefrorenen Vermögenswerte, Immobilien, Flugzeuge Schiffe an die rechtmässigen Besitzer? Ach was.
Viele Trusts sind komplex verschachtelt, Beteiligungen streuen sich über mehrere Länder — das erschwert schnelle Lösungen, insbesondere wenn externe Rechtsordnungen involviert sind. Gleichzeitig bedeutet das, dass auch dort Rechnungen nicht bezahlt werden, keine Jahresabschlüsse vorhanden sind, das frisst sich wie ein Geschwür in viele internationale Finanzplätze.
Bitter für die Besitzer, vor allem, wenn sie nicht sanktioniert sind: keine Aussicht auf kurzfristige Wiederherstellung der Kontrolle oder Auszahlung. Selbst legitimierte Vermögen können blockiert bleiben — oder jahrelang in juristischen und administrativen Verfahren hängen.
Für den Standort Liechtenstein bedeutet diese Krise: massiver Reputations- und Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Finanzplätzen — insbesondere in Zeiten, in denen Transparenz, Compliance und Regulierung weltweit auf dem Prüfstand stehen.
Aber da meint doch Fürst, Regierung und Finanzmarktaufsicht im Chor: wir sind Liechtensteiner, uns kann keiner.
Wie soll’s denn weitergehen?
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Es gelingt nicht, genügend neue, sanktionsfeste Treuhänder zu finden.
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Internationale Kanzleien und Verwalter meiden russlandnahe Strukturen weiterhin aus Angst vor US-Sekundärsanktionen.
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Viele Trusts bleiben faktisch handlungsunfähig auf unbestimmte Zeit.
Folge: Vermögenswerte bleiben eingefroren – ohne aktive Steuerung, ohne Restrukturierung, ohne Exit-Strategie.
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Gerichte greifen vermehrt zu staatlich angeordneten Liquidationen, weil:
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keine Organe mehr existieren,
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Compliance-Pflichten verletzt werden,
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Jahresabschlüsse fehlen.
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Problem:
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Notverkäufe von Beteiligungen, Immobilien und Kunstwerken
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Verkauf unter Marktwert
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Teilweise juristische Blockaden in mehreren Ländern gleichzeitig
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Folge: Milliardenverluste für wirtschaftlich Berechtigte – selbst dort, wo keine direkte Sanktionsperson mehr involviert ist.
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Die USA weiten die extraterritoriale Durchsetzung von Sanktionen weiter aus:
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Banken mit Alt-Bezug zu Zombie-Trusts geraten unter Druck
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Treuhänder auch außerhalb Liechtensteins werden belangt
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Liechtenstein gerät politisch zwischen:
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EU-Recht
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US-Sanktionsrecht
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Eigentumsschutz nach nationalem Recht
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Folge: Rechtliche Lähmung durch Rechtskonflikte, nichts bewegt sich mehr.
Oder kurz:
Die Zombie-Trusts werden nicht reanimiert, sondern verfallen über Jahre hinweg durch Stillstand, Zwangsliquidationen, internationale Rechtskonflikte und politischen Druck – mit dauerhaftem Schaden für Liechtensteins Finanzplatz.
Ein Desaster mit Ansage.
Allerdings weitgehend ohne Resonanz in der deutschsprachigen Presse. Was merkwürdig ist und darauf hinweist, dass sich das Fürstentum nach Kräften bemüht, das Thema unter dem Deckel zu halten.
Das gelingt auch fast überall. Nur nicht hier.










Aus zahlreichen übereinstimmenden Schilderungen entsteht in Liechtenstein ein düsteres Bild:
Ein Zusammenspiel von kriminellen Treuhändern mit Richtern und Staatsanwälten soll dafür sorgen, dass Stifter und Begünstigte systematisch entmachtet, ihrer Informationsrechte beraubt und durch fragwürdige Strafanzeigen zermürbt werden sollen. Dann werden die Stiftungen und Trusts durch die Treuhänder geplündert.
Was hier beschrieben wird, sind keine Einzelfälle, sondern ist ein strukturelles Machtkartell, ein System, das Kontrolle ausschaltet und Missbrauch begünstigt. Wenn diese Vorgänge stimmen, kratzt das gefährlich an der Grenze zur schweren und organisierten Kriminalität.
Eine Vetterliwirtschaft, die Kriminelle schützt, die das Gefühl der völligen Straflosigkeit haben, hat dazu geführt, dass Liechtenstein jegliche Rechtsstaatlichkeit verloren hat und Willkür herrscht.
Man kann es «schwere und organisierte Kriminalität» nennen, oder einfach Mafia.
So eine kalte Enteignung kann ein „Finanzplatz“ nur einmal machen, dann ist er ein für allemal tot.
Der Reputationsschaden, den Liechtenstein angerichtet hat, ist nicht mehr gut zu machen. Wenn hunderte Kunden, ohne sanktioniert zu sein, den Zugang zu ihren Vermögen verlieren, dann ist das eine Bankrotterklärung für den Finanzplatz.
Mit der Zombie Trust Krise hat sich Liechtenstein als Finanzstandort verabschiedet. Das für einen Finanzstandort erforderliche Vertrauen ist zerstört.
Das Vertrauen in Liechtenstein als sicheren Finanzplatz ist schon lange dahin.
Die Zombie Trusts entlarven Liechtenstein in zweierlei Hinsicht – und beide sind verheerend.
Erstens: Der Mythos vom sicheren und verlässlichen Finanzplatz bricht zusammen. Hunderte russische Kunden, die nicht einmal sanktioniert sind, warten seit Monaten vergeblich auf Zugriff auf ihre eigenen Vermögenswerte.
Zweitens: Die Lage ist noch brisanter: Sanktionierte russische Gelder liegen weiterhin in liechtensteinischen Banken, oft nur dürftig in Offshore-Strukturen kaschiert. Das ist ein Pulverfass. Werden diese Verbindungen öffentlich, droht nicht nur ein massiver Reputationsschaden – die Banken selbst könnten ins Fadenkreuz internationaler Sanktionen geraten.
Wenn die liechtensteinischen Banken wie LGT. LLB und VP-Bank sanktionierte russische Gelder bunkern, dann dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis die erste von ihnen selbst sanktioniert wird.
Warum kann ich nicht Treuhänder werden? Wo kann ich mich bewerben? Lügen und betrügen kann ich gut.
Hätte das Drama einen Monat gedauert, so hätte das die Finanzwelt vielleicht noch zähneknirschend hingenommen. Aber das drama dauert jetzt ein Jahr und damit ist der Ruf Liechtensteins als «sicher» und «vertrauenswürdig» kaputt.
Service providers in British Virgin Islands, Bahamas and Cayman Islands warn of unpaid fees and stranded assets
Liechtenstein’s crackdown on Russia-linked trusts has begun to spill into the offshore wealth system, leaving service providers fearing unpaid fees and stranded assets in the British Virgin Islands, Bahamas and the Cayman Islands.
The Alpine principality, a hub for foundations and trusts, triggered mass resignations by fiduciary and directors this year as it attempted to enforce western sanctions on Russia.
This left hundreds of “zombie trusts” — structures that hold everything from cash to superyachts linked to Russia — with no one authorised to manage assets or basic functions.
The paralysis has now spread problems to other jurisdictions where the trusts were active, according to experts.
Gibt es in Liechtenstein vertrauenswürdige Treuhänder? Wenn ja, wer ist so jemand? Wo kann ich anfragen?
Eher finden Sie in Liechtenstein Autobahnen, Flughäfen, Sandstrände oder Pyramiden.
Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen und unverblümt über die Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Die Zeitungen schreiben schon ganz offen darüber.
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Auch vor den Zombie-Trusts war Liechtenstein doch schon längst kein vertrauenswürdiger Finanzstandort mehr. Durch die ständigen Skandale, die systemische Wirtschaftskriminalität und die vernichtende Erkenntnis der Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) zur Korruption in Liechtenstein hat Liechtenstein seinen Status als seriöser Finanzstandort verspielt.
Du meine Güte, ist das mit europäischem Recht überhaupt vereinbar??
Liechtenstein steht vor einem Abgrund – und der trägt den Namen Zombie Trusts. Während unsanktionierte russische Kunden seit Monaten von ihren eigenen Geldern abgeschnitten sind, lagern die Vermögen sanktionierter Oligarchen weiterhin in liechtensteinischen Banken. Kaum kaschiert, aber brandgefährlich.
Das ist kein Zufall, sondern ein strukturelles Versagen. Wenn diese Verflechtungen öffentlich werden, droht nicht nur ein Reputations-GAU: Liechtensteins Banken könnten selbst ins Fadenkreuz globaler Sanktionen geraten – mit unabsehbaren Folgen für den gesamten Finanzplatz.
Die Frage ist nicht mehr, ob die Bombe hochgeht, sondern wann. Wer jetzt noch glaubt, Schweigen sei eine Strategie, riskiert den Totalschaden. Es ist Zeit für radikale Transparenz – oder für den endgültigen Absturz.
Jüngere Enthüllungen zeigen, dass russisches Vermögen von hochrangigen Putin-Vertrauten durch Trusts in Liechtenstein geleitet wurden, was zur US-Sanktionierung einzelner Treuhandgesellschaften führte.
Der SRF berichtete:
Russengelder in Liechtenstein
Wegen US-Sanktionen steht Liechtensteins Finanzplatz unter Druck. Die Regierung sucht eine Lösung für das Problem. Einfach wird es nicht. https://www.srf.ch/news/wirtschaft/russengelder-in-liechtenstein-juristin-niemand-moechte-in-diesen-sanktionsstrudel-geraten
Strafverfahren gegen Fehlurteile sind in Liechtenstein ausdrücklich ausgeschlossen.
Damit ist der Wildwest-Justiz in Liechtenstein Tür und Tor geöffnet.
Questionnaire 2022 of the 1st Study Commission IAJ-IUM “Disciplinary
proceedings and the judicial independence” (response by the Liechtenstein
Assocation of Judges [VLR])
https://www.iaj-uim.org/iuw/documents/report-for-the-1st-study-commission-2022-liechtenstein/?wpdmdl=153177&refresh=6731169ae5e9a1731270298
2020er Eval-Bericht: Bedenken zu Interessenkonflikten, Teilzeit-Richtern (zugleich Anwälte), nur wenige disziplinarische Maßnahmen, Unsicherheiten bei Ethik & Kontrolle.
https://www.llv.li/serviceportal2/amtsstellen/amt-fuer-auswaertige-angelegenheiten/bekaempfung-von-korruption/greco-eval4rep20194-final-en-liechtenstein.pdf
2024 Interim Compliance Report: Programm mit offenen Empfehlungen; bei 15 Empfehlungen zu Richtern & Staatsanwaltschaft wurden erst 10 vollständig umgesetzt, 5 teils, 1 offen.
Formal gilt in Liechtenstein eine unabhängige Justiz mit klarer Verfassungsbefestigung.
In der Realität gibt es jedoch folgende Defizite:
Einfluss des Fürsten und Teilzeit-Richter können tatsächliche Unabhängigkeit einschränken.
Einige GRECO-Empfehlungen zur Stärkung von Ethik, Transparenz und Kontrolle sind noch offen.
Umstrukturierungen im Gerichtssystem wurden wegen Bedenken zur Rechtsstaatlichkeit abgelehnt.
https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2021/690623/EPRS_BRI%282021%29690623_EN.pdf
Die Justiz ist formal unabhängig – in der Praxis sind aber strukturelle & institutionelle «Herausforderungen» geblieben. Die laufenden Reformen und GRECO-Forderungen zielen darauf ab, Befangenheit zu reduzieren, Transparenz und Qualität zu erhöhen und das Justizsystem insgesamt sicherer zu machen.
Wenn die in Liechtenstein so weitermachen, werden sie bald selbst zu Zombies.
Das kann man doch abwarten, bis die Räuberhöhle Liechtenstein ausgeräuchert wird.
Wie blöd muss man sein, um auf auf die Falle Liechtenstein noch reinzufallen???
auch nicht viel «blöder» als wenn man dem weltweiten Banken-, Versicherungs- und Rechtssystem vertraut. Gerade die Schweiz ist ein genialer Platz für solche Koryphäen!
» Ein einziges Rattennest» , titelt die Welt zur systematischen Sabotage der Ukraine bei der Korruptionsbekämpfung . Was trifft dann erst auf Liechtenstein zu?
Selbst ein einziger Zombie Trust wäre ein Desaster für einen Stiftungsplatz. Hunderte sind der GAU. Liechtenstein ist im Eimer.
The zombie trusts are digging the grave for Liechtenstein as a financial center.
Das Schweigen über den Verlauf der Gespräche der Liechtensteiner Regierung mit den USA ist typisch Liechtenstein, nämlich alles verheimlichen. In diesem Fall ist es aber als Gegenteil von Transparenz katastrophal für den Finanzstandort, der jetzt alles Vertrauen verloren hat.