Bitcoin & Co.: Liechtenstein sagt willkommen.

Wieso nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Nützlich sind im Fürstentum alle denkbaren und auch undenkbaren Mittel, um hinter der Fassade der biederen Seriosität alle Schweinereien im Finanzbereich begehen zu können.

Nun ist es allerdings so, dass nicht zuletzt die 800 Zombie-Trust beweisen – blitzartig und feige von ihren Liechtensteiner Treuhändern im Stich gelassen –, dass es auch schon einfacher war, Gelder dubioser Herkunft, sanktionierte Gelder, fragwürdige Gelder entgegenzunehmen und zu verstauen.

Wobei natürlich erkleckliche Fees, Kick-backs, Kommissionen und exorbitante Honorarnoten für Verwaltung und überhaupt anfallen. Denn so dunkler die Quelle des Geldes, so lichtscheuer der Besitzer. Und würde er gegen seinen Liechtensteiner Untreuhänder gerichtlich vorgehen, käme er damit an die Öffentlichkeit.

Ganz abgesehen davon, dass er vor der fürstlichen Justiz sowieso keine Chance hätte.

Schon etwas schwieriger wird das Aufdecken dunkler Geldströme, wenn dafür Kryptowährungen verwendet werden. Neben vielen legalen Anwendungen dienen sie auch für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder andere Finanzkriminalität. Das ist das Angenehme.

Das Fürstentum ist raffiniert wie meistens: Liechtenstein hat mit dem Token- und VT-Dienstleister-Gesetz (TVTG) bereits 2019 eine moderne Gesetzgebung geschaffen. Super.

Lie­chtenstein gilt als «crypto-freundlich»: Manche Startups oder Blockchain-Firmen, die in der Schweiz Abweisung durch Banken erfahren, weichen nach Liechtenstein aus. Dabei sollte man sich allerdings nichts Böses denken, der Fürst und sein regierender Erbprinz sind halt modernen Zahlungsmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen.

Allerdings: Einige kritische Stimmen halten die gesetzlichen Regelungen und Compliance-Prüfungen für unzureichend oder schwer durchzusetzen.

Schlimmer noch: Der Schutz durch Behördenaufsicht ist — anders als bei klassischen Banken — oft nur „ereignisgetrieben“ oder ad-hoc; es gibt keine permanente umfassende pro-aktive Finanzaufsicht wie bei regulären Finanzinstituten.

Daher gibt es bereits dokumentierte Fälle von Betrugsdelikten im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Liechtenstein — z. B. Social-Media-Scams oder betrügerische Angebote mit Verlockung hoher Renditen.

Also bitte, das sind natürlich alles Einzelfälle, was denn sonst.

Dabei haben Kryptowährungen diverse Vorteile. Viele Regulatoren verstehen bis heute nicht ganz, wie sie funktionieren. Und richtig verwendet, sind sie die Lieblingsüberweisungsmethode im Darknet. Also in dem Teil des Internets, wo allerlei verbotene und kriminelle Aktivitäten stattfinden.

Wer dort Rauschgift, Identitätsdiebstahl oder richtig kriminelle Aktionen sucht, möchte – genauso wenig wie der Auftragnehmer – durch den Geldfluss identifiziert werden.

Nun sind solche Token normalerweise fälschungssicher, was einen grossen Vorteil zu den klassischen Währungen darstellt. Und viele Nutzer in Sicherheit wiegt.

Denn das stimmt. Aber die Handelsplätze oder die Kryptobörsen sind nicht gegen Diebstahl gefeit. Entweder durch die Betreiber selber oder durch begabte Hacker.

Also sind hier alle Bestandteile vorhanden, die ein Geschäft für die Liechtensteiner Finanzgnome attraktiv machen. Angenehm ist es, wenn die Herkunft von entgegengenommenen Geldern verschleiert werden kann. Nützlich ist es, wenn hier Extraprofite gemacht werden können.

Vorteilhaft ist es, dass Liechtenstein auch Akteure willkommen heisst, die beispielsweise in der Schweiz abgewiesen werden.

Dass auch dieses Gemurkse nicht ewig funktionieren kann: ach, dann schauen wir mal. Solange’s funktioniert, siegt doch wie immer die Geldgier.

 

44 Kommentare
  1. Georg
    Georg sagte:

    Krypto eignet sich ganz hervorragend, um heimlich still und leise Zahlungen zu leisten, z.B. an Richter für deren freundliche Hilfe…

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  2. Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz und Finanzplatz
    Wachsende Vorwürfe gegen Liechtensteins Justiz und Finanzplatz sagte:

    Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.

    Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.

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    • Korbinian
      Korbinian sagte:

      Stiftungen und Trusts sind in Liechtenstein übliche Strukturen und können mit Blockchain-Assets kombiniert werden. Das erschwert die Transparenz und Nachverfolgung für Ermittlungsbehörden. Liechtenstein bietet sich wieder einmal an für alle Arten von Kriminalität.

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    • Bitcoin ist genial für spurlose Korruption
      Bitcoin ist genial für spurlose Korruption sagte:

      Möchte man Angestellte eines Staates bestechen, so eignen sich Kryptowährungen wie Bitcoin hervorragend dafür. Ich weiss jetzt auch nicht, wie ich gerade drauf komme…

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    • Image der Justiz und Rechtsstaatlichkeit Liechtensteins beschädigt
      Image der Justiz und Rechtsstaatlichkeit Liechtensteins beschädigt sagte:

      Nachdem sich der Eindruck verfestigt, dass Netzwerke aus Richtern, Staatsanwälten und Treuhändern rechtsstaatliche Kontrolle umgehen, wird nicht nur das Finanzsystem, sondern die gesamte Rechtsstaatlichkeit Liechtensteins infrage gestellt. Das beschädigt das internationale Ansehen des Landes als verlässlicher Partner.

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  3. Krypto-man
    Krypto-man sagte:

    Firmen, auch aus der Schweiz, welche nicht im EWR ist, gründen oft eine Tochter in Liechtenstein, welches im EWR ist, um ein EWR-Passporting mit geringerer regulatorischer Reibung zu erhalten. So wird Liechtenstein zum Hotspot für Missbrauch.

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  4. ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅]
    ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] sagte:

    Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänders sowie Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà in Sizilien.

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  5. Leon
    Leon sagte:

    Liechtensteins Token-Container-Modell (TCM) verbindet zivilrechtliche Eigentumsstrukturen mit blockchain-basierten Vermögenswerten – das schafft Graubereiche.

    Transaktionen können dadurch schwieriger zu analysieren sein, insbesondere bei Vermögensverschiebungen zwischen tokenisierten Assets. Ideale Bedingungen für crypto-crime.

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  6. Stefan
    Stefan sagte:

    Kryptowährungen sind gut geeignet für Geldwäsche oder Terrorfinanzierung – und viele Compliance-Maßnahmen bleiben ineffektiv. Also perfekt für Liechtenstein.

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  7. Schwere und organisierte Kriminalität in Liechtenstein
    Schwere und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sagte:

    Aus zahlreichen übereinstimmenden Schilderungen entsteht in Liechtenstein ein düsteres Bild:

    Ein Zusammenspiel von kriminellen Treuhändern mit Richtern und Staatsanwälten soll dafür sorgen, dass Stifter und Begünstigte systematisch entmachtet, ihrer Informationsrechte beraubt und durch fragwürdige Strafanzeigen zermürbt werden sollen. Dann werden die Stiftungen und Trusts durch die Treuhänder geplündert.

    Was hier beschrieben wird, sind keine Einzelfälle, sondern ist ein strukturelles Machtkartell, ein System, das Kontrolle ausschaltet und Missbrauch begünstigt. Wenn diese Vorgänge stimmen, kratzt das gefährlich an der Grenze zur schweren und organisierten Kriminalität.

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  8. Geldwaschmaschine de luxe
    Geldwaschmaschine de luxe sagte:

    Liechtenstein kann mit Krypto zur Geldwaschmaschine de luxe aufsteigen:
    Bargeld wird über Krypto-Geldautomaten oder private Verkäufe zurückgewonnen. Oft ohne strenge KYC-Prüfung.

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  9. Steffen Maschmann
    Steffen Maschmann sagte:

    Als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) bietet Liechtenstein Passporting-Rechte für Finanzdienstleistungen. Kriminelle können Strukturen nutzen, um über Liechtenstein Zugang zu europäischen Märkten zu erhalten. Daher bietet sich Liechtenstein durch seinen Zugang zum EU/EWR-Markt geradezu an.

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  10. FAZ: Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen
    FAZ: Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen sagte:

    FAZ: Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen

    Wenn der Treuhänder in die Kasse greift

    Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html

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  11. Dirty Harry
    Dirty Harry sagte:

    In keinem Land dieser Erde sind verhältnismäßig so viele Akteure von der US-Behörde OFAC wegen der Russland Sanktionen sanktioniert wie in Liechtenstein. Da kommen die Crypto-Geschäfte Liechtenstein genau recht, um jetzt damit zu ferkeln.

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  12. Roger
    Roger sagte:

    In Liechtenstein kann man nur geschäften, wenn vertraglich vereinbart ist, dass kein FL-Gerichte zuständig ist. Alles andere kann in den Ruin führen. Zustände wie in Afrika!

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  13. Kriminelle Vereinigung in Liechtenstein
    Kriminelle Vereinigung in Liechtenstein sagte:

    Parteiverrat in Liechtenstein Fall durch Steuerberater und Rechtsanwälte aus Deutschland ! Korruption in Liechtenstein auch durch Europarat und GRECO angeprangert ….

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  14. Schwurbel
    Schwurbel sagte:

    Ich würde mein Geld eher in den Rhein werfen, als es irgendeinem liechtensteiner Treuhänder oder einer Liechtensteiner Kryptofirma anzuvertrauen. Wer bis heute nicht mitgekriegt hat, dass man in Liechtenstein belogen und betrogen wird, dem ist nicht zu helfen.

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  15. The Independent warns about Liechtenstein
    The Independent warns about Liechtenstein sagte:

    There’s a price: all legal right are held by the trustees
    Liechtenstein: The mysterious tax heaven that’s losing the trust of the super-rich
    The tiny principality of Liechtenstein attracts the super-rich for its secrecy and security but, as a bitter legal case shows, there’s a price: all legal right are held by the trustees

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  16. Internationale Staaten und Organisationen beobachten Liechtenstein
    Internationale Staaten und Organisationen beobachten Liechtenstein sagte:

    Rundum wächst der internationale Druck auf Liechtenstein: durch Sanktionen (USA/EU), Steuerkooperationen (DE/AT), Monitoring und Aufsicht (FATF/OECD/IMF/UN). Ziel ist es, strukturelle Schwächen bei Trusts und Stiftungen zu beseitigen, Transparenz zu erhöhen und die Rechtsstaatlichkeit am Finanzplatz zu reforcieren.

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  17. Greg
    Greg sagte:

    Based on the media reports in recent years, it should be clear that Liechtenstein has lost its reputation as a trustworthy financial centre.

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  18. Meister Proper
    Meister Proper sagte:

    Immer mehr Medien berichten über schwere und organisierte Kriminalität in Liechtenstein, der Europarat (GRECO) fordert Antikorruptionsmassnahmen von der Justiz, den Regierungsmitgliedern und dem Fürsten.
    Liechtenstein hat den Ruf eines Piratennests.

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  19. Die pechschwarzen Schattenseiten Liechtensteins
    Die pechschwarzen Schattenseiten Liechtensteins sagte:

    Liechtensteiner Treuhänder haben sich durch das Verstecken von Schwarzgeld bereichert, insbesondere indem sie nach dem Tod des Stifters den Begünstigten deren Ansprüche systematisch vorenthielten. Dies geschah durch Lügen, dass eine Stiftung nicht mehr von ihnen verwaltet werde (weil sie sie zuvor umbenannt hatten), durch Drohungen mit Strafanzeigen wegen angeblicher Steuerdelikte und andere mafiöse Methoden. Ebenso haben sie sanktionierte russische Gelder versteckt. Diese skrupellosen Treuhänder, die durch eine korrupte Justiz geschützt werden, stehen nun nicht mehr unerfahrenen, naiven Begünstigten gegenüber, sondern den USA.

    Der Finanzplatz Liechtenstein hat sich durch diese Praktiken und seine Reputation selbst zerstört.

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  20. Helmut
    Helmut sagte:

    Es ist so viel in letzter über Liechtenstein ans Licht gekommen, dass Liechtenstein wieder als Schurkenstaat klassifiziert werden sollte.

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  21. Peter Mühlbauer
    Peter Mühlbauer sagte:

    Kollegen habe mich auf diese Webseite hingewiesen. Nach dem Lesen einige Artikel und Kommentare frage ich mich, warum die Staatengemeinschaft nicht gegen Liechtenstein vorgeht.

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  22. "Liechtenstein on the brink of its biggest crisis since 2008 due to hundreds of trusts linked to Russia"
    "Liechtenstein on the brink of its biggest crisis since 2008 due to hundreds of trusts linked to Russia" sagte:

    Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her, da gingen aufgrund eines Berichts von Reuters Schlagzeilen wie diese aus Liga-Net (Ukraine) um die Welt: «Liechtenstein on the brink of its biggest crisis since 2008 due to hundreds of trusts linked to Russia».

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  23. Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
    Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen» sagte:

    Die Zeitungen schreiben doch schon ganz offen und unverblümt über die Kriminalität in Liechtenstein, hier der Tagesspiegel:

    Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
    https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html

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  24. Druck auf Fürst und Regierung Liechtensteins
    Druck auf Fürst und Regierung Liechtensteins sagte:

    Je mehr Skandale ans Tageslicht kommen, desto größer wird der Druck auf Fürst, Regierung und Institutionen in Liechtenstein. Internationale Medien greifen solche Themen schnell auf, was die Reputation über Jahre hinweg belasten kann.

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  25. The Unfolding Decline of Liechtenstein
    The Unfolding Decline of Liechtenstein sagte:

    Persistent scandals, the Council of Europe’s warnings about what it sees as entrenched corruption — reaching into government circles and even the princely household — and the proliferation of hundreds of zombie trusts are driving Liechtenstein into a downward spiral that appears all but irreversible.

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  26. Björn Richter
    Björn Richter sagte:

    Bei dem Wissensstand heute muss wohl jeder Rechtsanwalt, Steuerberater und jede Bank von geschäftlichen Aktivitäten in Liechtenstein abraten, um sich nicht haftbar zu machen.

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