Bestechung, Erpressung, Vorteilsnahme. Business as usual in der Ukraine.
Gerade erschüttert ein weiterer Korruptionsskandal die Ukraine. Das ist weiter nichts Besonderes, sondern ein ständiger Begleiter des dortigen Wirtschaftslebens.
Schliesslich gilt die Ukraine als das korrupteste Land Europas, und diesen Ruf hat sich das Land unredlich erarbeitet.
Nicht zum ersten Mal reicht dieser Skandal bis in die engste Umgebung des ukrainischen Präsidenten Selenskjy. Der offensichtlich nur verbal dagegen vorgeht, während sein Herrschaftssystem darauf aufgebaut ist.
Die Behörden zur Korruptionsbekämpfung verzeichnen jährlich bis zu 11’000 Straftaten. Natürlich nur solche, die aufgedeckt werden.
Dabei geht es um erkleckliche Summen. Zum Beispiel um 40 Millionen US-Dollar bei der Beschaffung von Mörsergranaten. 17 Millionen bei Lebensmittelverträgen für die Truppen. Rund 100 Millionen im Energiesektor. Alleine im Verteidigungsministerium wurden Schäden durch Korruption in der Höhe von über 250 Millionen Dollar aufgelistet – in einem einzigen Jahr.
Bei Korruption geht es immer um Geld. Um Geld, das abgezweigt, veruntreut wird. Ist das Verbrechen geschehen, hat der Verbrecher allerdings noch ein Problem: wohin mit dem Korruptionsgewinn?
Das Geld im korrupten Land selbst aufzubewahren – das wäre keine gute Idee. Bei grösseren Beträgen handelt es sich auch nicht um Cash, sondern um elektronische Geldbewegungen, und nicht einmal in der Ukraine ist es so einfach, sich eine Million, von zehn Millionen ganz zu schweigen, auszahlen zu lassen. Und erst noch in Dollar.
Also muss ein sicherer Hafen gefunden werden, ein Finanzplatz, der nicht allzu weit weg ist und sich zudem wie einige Inseln im Meer nicht der besonderen Aufmerksamkeit der USA erfreut. Wo Diskretion immer noch hochgehalten wird. Wo die wichtigsten Banken einem absolutistisch herrschenden Fürsten gehören.
Genau, da bietet sich Liechtenstein an.
Nur: wie viele ukrainische Gelder hier verstaut sind, entzieht sich jeder direkten Kenntnis. Denn:
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Liechtenstein führt keine öffentliche Statistik nach Nationalität der Vermögensinhaber.
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Trust- und Stiftungsstrukturen machen Herkunft/Beneficial Owner oft nicht öffentlich sichtbar.
Ausser, es käme mal zu Beschlagnahme oder der Einleitung von Strafverfahren. Bei ukrainischen Geldern? Oh ja, da gibt es einen Fall. Einen einzigen. Aus dem Jahr 2014, da wurden 27 Millionen des abgesägten Herrschers Yanukovych eingefroren.
Und sonst? Nichts. Null. Nada.
Also kann man sich einer Zahl nur auf Umwegen nähern. Der Fall von 800 Zombie-Trusts, voll mit Russengeldern, ergab eine Gesamtsumme von rund 20 Milliarden Dollar.
Hierbei ist zu bedenken, dass das Verstauen von russischen Geldern seit der Okkupation der Krim und vor allem seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ziemlich schwierig geworden ist. Liechtenstein gehörte zu den letzten Finanzplätzen, die solche Vermögenswerte mit offenen Armen empfangen haben.
Aber die Annahme von ukrainischen Geldern, schliesslich ein Verbündeter des Westens, das ist eine ganz andere Nummer. Die läuft weiterhin nach dem Prinzip: na und?
Da gewinnt immer noch die Geldgier. Denn bei der Verstauung, Verwaltung und Verschleierung von grösseren Summen verdienen sich alle Beteiligten eine goldene Nase. Weil sie wissen, dass der Besitzer keinerlei Möglichkeiten hat, sich juristisch gegen Abzocke zu wehren.
Denn dann würde er sich ja outen. Abgesehen davon, dass er weiss, dass er vor der fürstlichen Unrechtssprechung keine Chance hätte.
Noch viel weniger geht ein Gang an die Öffentlichkeit. Wie sähe das denn aus: ich habe durch Korruption zehn Millionen Dollar verdient, die nach Liechtenstein transferiert, und jetzt werden mir immer grössere Scheiben davon abgeschnitten?
Geht auch schlecht …




Das kriminelle System in Liechtenstein, mit dem Trusts und Stiftungen systematisch von kriminellen Treuhändern mit Unterstützung von nicht neutralen Richtern in ihre Gewalt gebracht und ausgeraubt werden, ist aufgeflogen. Liechtenstein ist demaskiert.
Die Zahl der schwerwiegenden und detaillierten Vorwürfe gegen das liechtensteinische Justiz- und Finanzsystem steigt unübersehbar. Immer dringlicher stellt sich die Frage, ob Liechtenstein seinen Anspruch, ein glaubwürdiger und rechtsstaatlich verlässlicher Finanzplatz zu sein, überhaupt noch einlösen kann. Zahlreiche Betroffene treten erstmals an die Öffentlichkeit und berichten von Strukturen, die den Eindruck tiefgreifender systemischer Missstände und korruptionsähnlicher Praktiken erwecken.
Zugleich entsteht das Bild eingespielter Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein hochgradig routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während Geschädigten oft die vertraute Formel vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, scheint ein kleiner Kreis von Akteuren weiterhin von einem System zu profitieren, das grundlegende rechtsstaatliche Standards aushebelt und demokratische Kontrolle unterläuft.
Das ist alles kein Zufall, sondern das hat System:
Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz, Regierungsmitgliedern und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten
https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0
MONEYVA, the Council of Europe’s Committee of experts on the evaluation of Anti-Money Laundering and Counter-Terrorist Financing Measures, found that
«White-collar crime, in particular investment fraud and embezzlement, seems to be a relatively frequent type of proceeds-generating criminality at domestic level.»
https://rm.coe.int/european-committee-on-crime-problems-cdpc-select-committee-of-experts-/1680716b86
Es ist ja geradezu offiziell, dass Liechtenstein ein Schurkenstaat ist.
Man kann es hier und in allen anderen Medien lesen, dass Liechtenstein ein Bermuda Dreieck ist, in dem Treuhänder Millionen an Kundengeldern veruntreuen und Kunden betrügen, dies aber von der liechtensteinischen Justiz gedeckt und beschützt wird. Finger weg!
Es ist doch ganz klar erkennbar, dass in Liechtenstein der Fisch vom Kopf her stinkt.
Wir nehmen alles gerne. Und dann schröpfen wir die Kunden so gut es geht, denn die können sich nicht wehren. Und die Richter unterstützen uns dabei. Läuft alles wie geschmiert.
Noch vor wenigen Jahren hatte die VP-Bank Russland als Zielmarkt definiert. Ob sich die Bank und ob sich die LGT und LLB tatsächlich von ihren russischen Kunden getrennt haben, mag bezweifelt werden.
Und auch die EU pumpt weiter Steuer-Milliarden in das korrupte ukrainische System.
Die Ostschweiz titelt: «Finanzsumpf Liechtenstein»:
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/finanzsumpf-liechtenstein-der-fuerst-wills-richten-jx9MkX7
Liechtenstein verkauft Sicherheit – und liefert eine Spielwiese für Raubzüge. Das Kapern und Plündern von Trusts und Stiftungen sind keine Einzelfälle, sondern Geschäftsmodell. Wer hier Vermögen parkt, spielt Russisches Roulette: Justiz und Aufsicht glänzen als Statisten, während das Vertrauen in den Finanzplatz in Echtzeit verdampft.
Keine Sorge: Der Finanzplatz Liechtenstein ist sicher – sicher für die, die plündern.
In Liechtenstein herrscht Alarmstufe Rot: Bis zu 800 blockierte Trust-Strukturen mit Milliardenvermögen – zumeist russischer Herkunft – setzen das Fürstentum massiv unter Druck. Zwischen US-Sanktionen und russischem Unmut droht dem traditionsreichen Finanzplatz eine schwere Krise.
Liechtenstein steckt in einem Finanzdilemma historischen Ausmaßes. Wie die Financial Times am Montag berichtete, sind derzeit bis zu 800 sogenannte «Zombie-Trusts» im Alpenstaat verwaist. Diese juristischen Konstrukte existieren zwar weiter, doch ihre Verwalter – die Treuhänder – haben sich aus Angst vor US-Sanktionen zurückgezogen. Übrig bleiben Milliardenvermögen, auf die niemand mehr Zugriff hat. Die Finanzwelt spricht von blockierten Geldern in Höhe von mindestens fünf Milliarden US-Dollar in bar – hinzu kommen Luxusgüter wie Yachten, Flugzeuge und Immobilien.
Liechtenstein’s Trusts in Turmoil: The Russian Connection
Liechtenstein is grappling with a significant challenge, as hundreds of Russian-linked trusts have been abandoned by their managers due to pressure from the United States, according to sources close to the proceedings.
https://www.devdiscourse.com/article/headlines/3440754-liechtensteins-trusts-in-turmoil-the-russian-connection
Ich übernehme so eine Ukrainische Stiftung und kapere die. Blöd nur, wenn die wissen, wo ich wohne…
«Domino effect». Zombie trust crisis has spread from Liechtenstein to other offshore jurisdictions
Paralyzed Liechtenstein trusts managing Russian assets have created problems for subsidiaries in other offshore zones
Problem russian zombie trusts have spread from Liechtenstein to other offshore locations: British Virgin Islands, the Bahamas and the Cayman Islands, the newspaper reported on Tuesday Financial Times.
https://finance.liga.net/en/ekonomika/novosti/domino-effect-zombie-trust-crisis-has-spread-from-liechtenstein-to-other-offshore-jurisdictions
Sehr geehrter Fürst
Was sich in Liechtenstein abspielt, hat mit seriöser Vermögensverwaltung nichts mehr zu tun. Wenn kriminelle Treuhänder gemeinsam mit parteiischen Richtern systematisch Stiftungen und Trusts kapern und ausplündern, ist das kein Zufall – das ist organisierte Struktur. Wer solche Praktiken duldet, riskiert nicht nur den Ruf des Finanzplatzes, sondern öffnet die Tür für mafiöse Netzwerke im Herzen Europas.
in Liechtenstein sind kriminelle Netzwerke tief verwurzelt. Ein engmaschiges Geflecht aus geschäftlichen, familiären oder persönlichen Verbindungen sorgt dafür, dass Loyalität über Recht steht – niemand stellt sich gegen den anderen. Dieses System der gegenseitigen Deckung erschwert Aufklärung, zerstört aber das Vertrauen in Rechtsstaatlichkeit und den Finanzplatz.
Wo soll der arme Wolodymyr und sein Clan denn sein Geld anlegen??
Dass Liechtenstein korrupt und ein Piratennest ist, steht doch schon in allen Zeitungen, so wie hier:
https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass in Liechtenstein die Grenze zwischen Vermögensverwaltung und Vermögensveruntreuung mitunter verschwimmt – insbesondere dann, wenn Kunden keine Möglichkeit haben, sich zu wehren. Treuhänder sollen dabei nicht selten Druck ausüben, bis hin zu Einschüchterungen durch Strafanzeigen gegen die eigenen Kunden.
Regtechtimes titelt Europe’s Financial Bermuda Triangle, https://regtechtimes.com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/… 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
In Liechtenstein, trusts and foundations appear to be systematically hijacked and looted by criminal fiduciaries with the collusion of corrupt judges. Victims—coming from all over the world and unaware of each other—are told by their Liechtenstein lawyers that these are merely ‘isolated incidents.’ Those same lawyers then exploit them again. The courts consistently rule against foreign clients. This system funnels vast sums of money into Liechtenstein. The Prince and the government are, of course, aware of this, yet pretend otherwise.
Dass die angeblich vereinzelten Fälle von Veruntreuung in Liechtenstein längst kein Ausnahmephänomen sind, ist hinreichend bekannt. Ebenso wenig kann von neutralen Gerichtsentscheidungen die Rede sein, wenn systematisch ganze Vermögen verschwinden. Die eigentliche Frage lautet: Warum sieht die internationale Staatengemeinschaft, die um diese Zustände weiß, weiterhin tatenlos zu?
Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Immer wieder zeigt sich derselbe Ablauf: Treugeber, die die finanzielle Zukunft ihrer Familien sichern wollen, setzen auf liechtensteinische Trust- und Stiftungsstrukturen. Spätestens nach deren Tod brechen die liechtensteiner Treuhänder das in sie gesetzte Vertrauen oder kapern sogar den Trust und die Stiftung, wobei die liechtensteinischen Gerichte willfährige Komplizen sind. Danach geht das «Dekantieren», also das Plündern der Stiftung los. Den Begünstigten wird nicht selten überhaupt ihre Stellung als Begünstigte abgesprochen, sollen sie doch erst einmal jahrelang klagen. Dann wird ihnen deren Auskunftsrecht entzogen, so dass ihnen damit der Zugang zu den Gerichten praktisch verwehrt wird, weil sie das Plündern der Treuhänder ja nicht mehr sehen oder beweisen können.
Ich habe dies als Staatsanwalt im Nachbarland lange genug miterlebt, es ist ein System.
Au weia, da ist ja ein kriminelles System in Liechtenstein ans Tageslicht gekommen, das wohl jahrelang geheim gehalten wurde und jetzt bekannt gemacht wurde. Schockierend!
Sämtliche US Behörden SEC IRS OFAC sollten diese Räuberhöhle in Liechtenstein endgültig ausmisten und ausräuchern !
Natürlich nach Liechtenstein, denn kein anderes Land ausser Liechtenstein würde noch schmutziges Geld annehmen.
Die Hunderten Zombie Trusts, bei denen doch nur ein Teil sanktionierten Russen gehören und ein Teil nicht sanktionierten Personen, die seit bald einem Jahr nicht mehr an ihre Gelder, Firmenanteile o.ä. kommen, zeigen doch in aller Deutlichkeit, dass Liechtenstein kein seriöser und zuverlässiger Finanzstandort ist.
So etwa wie die Zombie Trusts hat es noch nicht gegeben, dass in einem Land Kunden von ihren Vermögen abgeschnitten werden, ihnen der Zugang verwehrt bleibt. Das ist für einen Finanzstandort eine Bankrotterklärung.
Regtechtimes.com: USD 930 Billion at Risk! Tiny Liechtenstein Becomes the Epicenter of a Global Sanctions Crisis
https://regtechtimes.com/liechtensteins-trust-industry-shaken-by-russian/
Ich verfolge diesen Blog seit einiger Zeit mit Interesse. Er liest sich wie ein Kriminalroman, nur beruht er nicht auf freien Erfindungen, sondern auf der Realität und das ist erschreckend!
Geniales System:
Kriminelle Treuhänder knacken mit Unterstützung von willfährigen Richtern Stiftungen und Trusts und rauben die dann aus. Und dann erzählt man den Opfern, dass dies ein bedauerlicher Einzelfall sei und die glauben das auch noch.
So funktioniert das seit Jahren immer und immer wieder in Liechtenstein. Und der Fürst guckt zu.
Liechtenstein: Offshore-Kunden ohne Chance gegen Treuhänder
In Liechtenstein verwalten Treuhänder die Offshore-Konten ihrer Kunden. Doch die Kunden haben keine gesetzlichen Rechte. Im Streitfall müssen sie vor Gericht nicht angehört werden.
Dies schreibt der Informationsdienst Deutsche Wirtschaftsnachrichten Und das klingt nicht vertrauenserweckend.
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/28/liechtenstein-offshore-kunden-ohne-chance-gegen-treuhaender
Schneller als der große Nachbar Schweiz übernahm Liechtenstein die EU-Sanktionen. Nicht jeder dort findet das gut. Denn die Geschäfte mit reichen Russen liefen prächtig.
Ein paar Stunden spekulierte der Finanzplatz Liechtenstein darauf, zu den Kriegsgewinnern zu gehören. Während Zehntausende russische Soldaten ihre letzten Vorbereitungen für die Invasion der Ukraine trafen, dachten Finanzmanager in Vaduz über die Vorteile der Krise nach. Erfahrungsgemäß würden sich in geopolitisch unsicheren Zeiten reiche Anleger aus Deutschland und anderen Ländern «sichere Häfen» für ihr Geld suchen, hieß es.
Und solche seien nun mal der Schweizer Franken als Währung, die auf Vermögensverwaltung spezialisierten und obendrein eigenkapitalstarken Liechtensteiner Banken und das Fürstentum, das als winzige, aber sehr reiche Monarchie Stabilität in jeder Hinsicht garantiere. Deswegen sei «davon auszugehen, dass sich die anhaltend unsichere politische Lage in den Halbjahreszahlen der Banken sicher bemerkbar machen wird», orakelte Simon Tribelhorn, der Geschäftsführer des Liechtensteinischen Bankenverbands – nämlich in Form von viel frischem Geld aus dem Ausland.
Das ganze Ländle lebt von den Korruptionsgeldern: die Banken, die Treuhänder, Juristen, Berater, Luxus-Läden, Autohäuser usw.
Die sogenannten Zombie Trusts treffen Liechtenstein mit voller Wucht – und das gleich in zweifacher Hinsicht.
Erstens offenbaren sie, dass Liechtenstein weder ein sicherer noch ein verlässlicher Finanzplatz ist: Hunderte nicht sanktionierter russischer Kunden haben seit Monaten keinen Zugriff mehr auf ihre Vermögenswerte.
Zweitens lagern die Vermögen sanktionierter Russen, die allenfalls oberflächlich in fragwürdigen Offshore-Strukturen verschleiert wurden, häufig in liechtensteinischen Banken. Das birgt ein erhebliches Risiko: Sollten diese Verbindungen publik werden, könnten auch die Banken selbst ins Visier internationaler Sanktionen geraten.
Iwan der Schreckliche will sein Geld zurück.
FAZ: Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen
Wenn der Treuhänder in die Kasse greift
Seit Jahren erschüttern Betrugsskandale den Finanzplatz Liechtenstein. Treuhänder betrügen ihre Kunden um Millionen. Doch während die Finanzaufsicht schärfere Kontrollen fordert, wiegelt die Regierung ab.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html
Die Medien berichten unverhohlen über die in Liechtenstein herrschende Wirtschafts- und Finanzkriminalität, wie Kunden reihenweise betrogen und um ihre Vermögen gebracht werden – warum wird nicht eingegriffen? Es ist doch möglich, Liechtenstein aus der Staatengemeinschaft auszuschliessen (Europarat usw.). Oder wartet man darauf, dass die USA endlich eingreifen?
In Liechtenstein zeigt sich ein gravierendes, strukturelles Problem im Bereich von Trusts und Stiftungen. Sobald Vermögenswerte in solche Strukturen eingebracht werden, kommt es wiederholt zu Machtergreifungen zulasten der ursprünglichen Stifter. Dokumentierte Fälle belegen, dass Treuhänder gezielt darauf hinarbeiten, die Kontrolle des Stifters zu entziehen – unterstützt durch Netzwerke innerhalb von Justiz und Verwaltung.
Nach der Entmachtung des Stifters folgt häufig der nächste Schritt: die Ausschaltung oder Schwächung der Begünstigten. Diese Praktiken sind nicht auf Einzelfälle beschränkt, sondern ein System. Der dringende Verdacht liegt nahe, dass hier organisierte, wirtschaftskriminelle Strukturen agieren – bekannt auf höchster Ebene, jedoch bislang von Fürst und Regierung ignoriert. Dieses Schweigen gefährdet nicht nur das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein, sondern wirft grundlegende Fragen zur Rechtsstaatlichkeit auf.
The crisis could undermine Liechtenstein’s status as a major financial center, as confidence in the principality is based on its perceived ability to protect clients from geopolitical instability.
Errors in Foundation Statutes-How Founders in Liechtenstein are Expropriated
In the past, many a resourceful investor had hidden his money from the tax authorities by means of a Liechtenstein foundation. Some are now in for a rude awakening, not because of data leaks, but because they are being banned from the foundation before the other foundation board members.
Many legacy trustees now have limited licensure. However, quite a few trustees secure their income by throwing out disliked foundation boards and foundation presidents – including the founder himself.
Liechtenstein’s Modern Day Grave Robbers – Stealing The Assets of Dead Clients
In the early 1990s, Information Technology specialist Klaus Lins claimed to have discovered evidence that a Liechtenstein fiduciary was misappropriating the assets of wealthy clients when they died, instead of distributing them to beneficiaries. Lins turned whistleblower but the only person who went to prison was him, for data theft. He also lost his home and his wife and he has since passed away. When one German beneficiary turned up at the fiduciary’s office in Liechtenstein, she was allegedly fobbed off with lies.
More recently, the family of Israeli tycoon Israel Perry has been waging a bitter legal war against a trust company in Liechtenstein in a so-far vain atte
Es ist erschreckend und erschütternd, was man hier alles über Liechtenstein erfährt!
Eine Schande, dass es so ein Land mitten in Europa gibt.
Die 800 Zombie-Trusts haben jegliches Vertrauen in den Finanzstandort Liechtenstein zerstört. So etwas lässt sich nicht mehr schönreden oder heilen.