Die rund 800 enteigneten Trusts in Liechtenstein haben einen Vorteil.
Eigentlich ist es für die ihres Zugriffs beraubten Besitzer eine Ansammlung von schlechten Nachrichten. Ganz unabhängig davon, ob sie auf einer Sanktionsliste der USA stehen oder nicht, verweigert ihnen Liechtenstein den Zugriff auf ihre Vermögenswerte.
Rund 20 Milliarden US-Dollar dümpeln herrenlos vor sich hin, seit ihre untreuen Treuhänder schleunigst Fersengeld gegeben haben. Aus Schiss, wie einige ihrer Kollegen ebenfalls auf der Todesliste der US-Behörde Ofac zu landen.
Denn ohne Treuhänder keine Handlungsfähigkeit des Trusts. Immobilien zerfallen, Schiffe rosten, Flieger lassen die Flügel hängen, in Unternehmen investiertes Geld kann sich nicht bemerkbar machen.
Eigentumsgarantie, Rechtsstaat? Was ist das, fragt das Fürstentum mal wieder.
Also eigentlich business as usual im Ländle. Gegenwehr der Besitzer ist theoretisch möglich, praktisch sinnlos. Denn niemals würde ein fürstliches Gericht mit fürstlich bestellten Richtern gegen einen fürstlichen Beschluss der fürstlichen Regierung und der fürstlichen Finanzmarktaufsicht vorgehen.
Eine Lösung des Problems, das seine Schockwellen inzwischen bis in den internationalen Finanzmarkt, bis in die Karibik und andere Weltgegenden aussendet, ist nicht in Sicht.
Denn Liechtenstein ist sich selbst in die Falle gegangen. Nur ein fürstlicher Treuhänder kann einen solchen Trust lenken, bewegen, abwickeln, liquidieren, seinem Besitzer wieder zuführen – oder ganz wegnehmen. Da aber alle Liechtensteiner Treuhänder Schiss haben, selbst mit einer solchen Tätigkeit auf die Sanktionsliste der Amis zu geraten, traut sich natürlich keiner.
Nicht für Geld und gute Worte. Denn selbst der Fürst oder sein Stellvertreter auf Erden, der Erbprinz Alois, können ihre Untertanen nicht vor dem Zorn der USA schützen. Höchstens im Ländle selbst, aber das macht ja auch keinen Spass, sich auf 160 km2 bewegen zu können. Maximal 25 km in eine Richtung, dann ist Schluss.
Also ist das wirklich ein Haufen schlechter Nachrichten für die Besitzer – und für das Image und die Reputation des Finanzplatzes Liechtensteins. Gut, mit der ist es ja schon länger nicht weit her.
Aber was soll dann die gute Nachricht für die über den Tisch gezogenen Besitzer sein?
Ganz einfach: da kein Treuhänder Zugriff auf die Trusts hat, kann auch keiner sich an ihnen bereichern. Damit wird massig gespart.
Das schmerzt natürlich. Viele der Trusts sind offensichtlich recht komplex aufgebaut, in Holdingstrukturen mit Ausläufern auf kleine Inseln im Meer. Das ist ja alles nicht billig. Da kommen hübsch Verwaltungsgebühren, Unterhalt, Sitzungsgelder, Kick-backs, Retrozessionen, Kommissionen und alle weiteren Formen von Bereicherung zusammen, die einem liechtensteinischen Treuhänder einfallen können.
Und denen fallen viele ein. Selbst einfache Botengänge wie die Weiterleitung von Briefen werden gerne einmal mit 100’000 Franken Gebühr im Jahr in Rechnung gestellt.
Und so ein russischer Trust plus Holding plus dies und das, da kommen locker all in 5 Prozent abgeknipste Verwaltungsgebühr zusammen. Könner schaffen sicherlich 10 Prozent.
Das wären dann eine bis zwei Milliarden im Jahr. Milliarden. Selbst wenn man die gerecht auf die rund 130 Treuhänder verteilt, sind das rund 80 bis 160 Millionen. Pro Nase.
Das ist bitter.
Aber noch bitterer ist: keiner hat Mitleid mit diesen Treuhändern. Dabei müssen sie diesen Verlust mannhaft wegstecken und sich verzweifelt nach anderen Einkommensquellen umschauen.
Und Weihnachten naht. Zeit der Geschenke, der kleinen Aufmerksamkeiten für die Gattin, die Geliebte, für sich selbst. Traurige Festtage in Sicht im Ländle.




British criminal lawyer Steven Kay about his disastrous experiences in Liechtenstein:
Too often the same pattern emerges: the settlors of a trust want to secure the financial future of their family and to do so are encouraged to use Liechtenstein’s trust structures. Then, despite fundamental breaches of trust, the Liechtenstein courts back the local trustees at the expense of the foreign client.
https://www.finews.com/news/english-news/44122-steven-kay-liechtenstein-where-the-spirit-of-impunity-applies
Maria Luisa Bacardi: «Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.
https://www.presseportal.de/pm/146423/4651536
Ist das das Geschäftsmodell von Liechtenstein? Nach außen das seriöse und katholische Land darstellen und in Wirklichkeit Trusts plündern, dies von den Gerichten absegnen lassen und dann alles vertuschen und unter den Teppich kehren? Na Servus!
Das kriminelle System, mit welchem Liechtensteiner Treuhänder Stiftungen und Trusts seit Jahren systematisch und planmässig mit tatkräftiger Hilfe von nicht neutralen Richtern und Staatsanwälten in ihre Macht bringen und dann ausplündern, ist jetzt aufgeflogen und bekannt geworden. Dass es so lange verheimlicht werden konnte, liegt wohl daran, dass die liechtensteiner Rechtsanwälte den betroffenen Opfern das Märchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählt haben, da auch sie viele Jahre von dem kriminellen System profitiert haben. Fürst und Regierung haben jahrelang weggeschaut und so getan, als wüssten sie von nichts, was ihnen aber auch seit Jahren niemand mehr abnimmt. Bei dem kriminellen System dürfte es sich um schwere und organisierte Kriminalität handeln
Wenn die etwa 800 Zombie Trusts nicht mehr gemolken werden können, bricht dann dieses Jahr das BIP von Liechtenstein ein?
Hunderten von Kunden den Zugang zu ihrem eigenen Vermögen zu verwehren, stellt einen derart massiven Vertrauensbruch dar, dass kein Finanzplatz einen solchen Schaden übersteht.
Inzwischen hat jeder mitgekriegt, dass in Liechtenstein Treuhänder mithilfe von Richtern regelmäßig Trusts und Stiftungen in ihre Gewalt bringen und dann ausrauben. Der Finanzstandort Liechtenstein ist im Sturzflug.
Die Welt: „Kriminelles System?“ Die Vorwürfe gegen das Paradies der Superreichen“
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Luxembourg Times: Liechtenstein’s ‘zombie trust’ woes spread to Caribbean
Service providers in British Virgin Islands, Bahamas and Cayman Islands warn of unpaid fees and stranded assets.
The paralysis has now spread problems to other jurisdictions where the trusts were active, according to experts.
https://www.luxtimes.lu/businessandfinance/liechtenstein-s-zombie-trust-woes-spread-to-caribbean/102222862.html
Wir sind eine überregionale Rechtsanwaltskanzlei, haben schon viele Fälle von Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein erlebt und raten allen Betroffenen:
1. Sollten auch Sie Entscheidungen Liechtensteiner Gerichte erhalten haben, die nicht neutral sind, so eskalieren Sie ihren Fall weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Dort ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oftmals nicht neutral sind. Acht von 10 Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Melden auch Sie Ihren Fall dem Legal Attache’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Aussenstelle des amerikanischen Justizministeriums, welches aufgrund eines besonderen amerikanischen Gesetzes, dem RICO Act weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen hat. Mittels des RICO Act erfolgten beispielsweise das Verfahren und die Verurteilungen gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA.
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihnen Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, wissen Sie, dass diese ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
We are an international law firm with extensive experience in handling cases of white collar crime in Liechtenstein. Based on our experience, we strongly advise the following steps for those affected:
1. Appeal to the European Court of Human Rights (ECHR):
If you have received court rulings from Liechtenstein that lack neutrality, it is imperative to escalate your case to the ECHR. It is well-documented that Liechtenstein court decisions are often not impartial. The Liechtenstein judiciary is bound by the decisions of the ECHR.
2. Report Your Case to the U.S. Embassy’s Legal Attaché Office in Bern:
Inform the Legal Attaché Office, a branch of the U.S. Department of Justice, about your case. Under the RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), the U.S. has global jurisdiction to combat organized crime. The RICO Act has been used in high-profile cases, such as prosecuting officials associated with FIFA across the globe.
Contact Information:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Be cautious of advice from Liechtenstein-based attorneys:
If your Liechtenstein lawyer advises against taking such actions, be aware that they may prioritize their local interests over yours.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Am sichersten sind die Vermögen, wenn sie von der amerikanischenOFAC beschlagnahmen sind. Da weiß man, wo sie sind, allerdings weiß man auch, dass man nie mehr an das Geld kommen wird.
Als ob die unzähligen Skandale dem Ruf Liechtensteins als unzuverlässig nicht schon gereicht hätten, kommen jetzt noch die 800 Zombie Trusts dazu. Wie viele Leichen im Keller hat Liechtenstein noch?
Der First hat sich weder am Staatsfeiertag noch bei der Hochzeit seine Enkelin in der Öffentlichkeit gezeigt. Hat er Angst vor den 800 Russen, die nicht mehr an ihre Vermögen kommen?
The criminal system through which Liechtenstein fiduciaries have, for years, systematically and deliberately taken control of foundations and trusts—with the active support of biased judges and prosecutors—and subsequently plundered them, has now been exposed and brought to light.
The fact that this could be concealed for so long is likely due to Liechtenstein lawyers telling affected victims the fairy tale of an “unfortunate isolated case”, while they themselves benefited from this criminal system for many years.
The Prince and the government looked the other way for years and pretended to be unaware—something no one has believed for quite some time.
What we are dealing with here is likely a case of serious and organised crime.
Liechtenstein ist berühmt und berüchtigt dafür, dass dort Vermögen bei dubiosen, wenn nicht kriminellen Treuhändern verschwinden. Dass aber gleichzeitig Hunderte Stiftungen und Trusts den Berechtigten entzogen werden wie bei den Zombie Trusts, ist eine Piraterie, wie sieht die Welt noch nicht gesehen hat.
haben Liechtensteiner in der Zange wie ein Nussknacker und werden Liechtenstein knacken.