Liechtenstein ist schon lange unter begründetem Verdacht.
«Das in den Rechts-, Aufsichts- und Regulierungssystemen Liechtensteins verankerte Geldwäsche-Regime leidet unter ernsthaften systemischen Problemen.»
Das steht in der FinCEN Advisory, Ausgabe 19. Herausgegeben wird das vom Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN). Das ist eine Behörde des US-Finanzministeriums (U.S. Department of the Treasury).
Ihr Hauptauftrag ist es, Finanzverbrechen zu bekämpfen, insbesondere Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere Formen illegaler Finanzaktivitäten.
Das FinCEN ist Teil des US-Finanzministeriums. Es erlässt und überwacht Vorschriften im Rahmen des Bank Secrecy Act (BSA) – dem wichtigsten US-Gesetz gegen Geldwäsche. FinCEN arbeitet mit anderen Ländern und internationalen Organisationen wie der Financial Action Task Force (FATF)zusammen, um globale Finanzkriminalität zu bekämpfen.
Es ist eine zentrale Institution im Kampf gegen Finanzkriminalität in den USA. Es verbindet Finanzdatenanalyse, Regulierung und Strafverfolgung und arbeitet eng mit FBI, IRS, Homeland Security und internationalen Behörden zusammen.
Seine Empfehlung in diesem Ratgeber lautet:
«Banken und anderen in den Vereinigten Staaten tätigen Finanzinstituten wird empfohlen, alle Finanztransaktionen, die von oder über das Fürstentum Liechtenstein ausgehen oder durch das Fürstentum Liechtenstein ausgehen oder an denen Unternehmen beteiligt sind, die in Liechtenstein organisiert sind oder ansässig sind, oder Personen, die Konten führen, besser zu prüfen.»
Es kritisiert: «Einige der Probleme entstehen aufgrund besonderer Mängel in der bestehenden Gesetzgebung Liechtensteins oder der Aufsichts- und Durchsetzungsmechanismen.»
Und weiter: «Diese Mängel haben unter anderem dazu geführt, dass Liechtenstein von der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) als nicht kooperativ im Kampf gegen Geldwäsche bezeichnet wird.»
Vernichtendes Fazit: «Die Rechts-, Aufsichts- und Regulierungssysteme Liechtensteins schaffen derzeit erhebliche Möglichkeiten und Instrumente für die Geldwäsche und den Schutz von Erträgen aus Straftaten und ermöglichen es Kriminellen, die von diesen Systemen Gebrauch machen, ihre Chancen auf wirksame Ermittlungen oder Bestrafungen erheblich zu erhöhen.»
Dieser Bericht stammt aus dem Jahr 2000.
Er belegt, dass kriminelle Energie und die Bereitschaft, bei Geldwäscherei und dem Verstauen von Geldern zweifelhafter bis eindeutig illegaler Herkunft Komplize zu sein, schon lange in Liechtenstein vorhanden ist.
Aber heute ist das doch alles anders, schliesslich hat es Liechtenstein geschafft, von dieser Liste der FATF genommen zu werden. Schliesslich hat Liechtenstein das «Gesetz über die Sorgfaltspflicht der Banken» eingeführt. Und die Finanzmarktaufsicht FMA. Und ist dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) beigetreten. Und behauptet, eine «Weissgeldstrategie» zu fahren.
Nur: stimmt das?
Nein. Die Banken dürfen sich weiterhin auf die Abklärung der Identität von Kunden (kyc) durch Treuhänder und Anwälte verlassen. Komplexe Stiftungs- oder Trustkonstrukte erschweren es weiterhin, den wirklichen Besitzer (beneficial owner) zu eruieren. Privilegien von Treuhändern und Anwälten (Berufsgeheimnis, Verschiegenheitspflicht) machen es nach wie vor schwierig für die Strafverfolgungsbehörden, kriminelle Aktivitäten aufzuspüren oder nachzuweisen.
Schwache Kontrollen, mangelhafte Dokumentation, inkonsistente Risiko-Scoring-Systeme, es ist das gleiche Elend, einfach in neuer Verpackung.
Hinzu kommt: für die weiterhin existierenden Tausenden von Stiftungen und Trusts (wobei die genaue Zahl der Trusts beispielsweise nicht bekannt ist), gibt es eine Strafverfolgungsbehörde, die aus einem leitenden Staatsanwalt und 8 Mitarbeitern besteht, die sich zusammen 840 Stellenprozente teilen.
Die man zudem zum Jagen tragen muss, ihre Lieblingsvokabel ist die «Nichtanhandnahmeverfügung». Insbesondere, wenn sie gegen einen der kriminell gewordenen Treuhänder oder Anwälte vorgehen soll.
Denn Liechtenstein ist kein Rechtsstaat, sondern eine Räuberhöhle.
Vor diesem Hintergrund bekommt der aktuelle Skandal um die rund 800 Zombie-Trusts eine dritte Dimension. Das ist nicht erst heute business as usual, das war es schon immer.
Und das Fürstenhaus schaut zu und profitiert über seine Fürstenbanken davon.




Das kriminelle System in Liechtenstein, bei welchem seit Jahren Stiftungen und Trusts geplündert werden, konnte über Jahre hinweg nur deshalb so reibungslos funktionieren, weil die Opfer aus aller Welt stammten – und dadurch die einzelnen Skandale leicht vertuscht werden konnten.
Im Perry Skandal war das Opfer ein Israeli mit Wohnsitz in London, dessen Trust in Liechtenstein geführt wurde.
Im Bacardì Skandal traf es Lady Monika Bacardì, eine Südtirolerin mit Wohnsitz in Monaco.
Und im Asturion Skandal, dem Fall der Witwe des saudischen Königs Fath, lebt das Opfer in Saudi-Arabien.
Allen Betroffenen wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsanwälten versichert, es handle sich um «bedauerliche Einzelfälle». Lange Zeit glaubten sie das auch. Inzwischen jedoch ist bekannt: Es handelt sich nicht um Zufälle, sondern um ein eingespieltes, systematisches Vorgehen – ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel zwischen kriminellen Treuhändern und nicht neutralen Richtern, das über Jahre hinweg ungestört funktionieren konnte. Ungestört auch von der Obrigkeit in Liechtenstein.
Jaja, s’Ländle isch würkli für jede Art vo schwerer und organisierter Kriminalität e Paradies.
Kriminelle Machenschaften als normales Geschäftsmodell – wie widerlich ist das denn.
Dass der Fürst das nötig hat, so etwas zu dulden, hätte man nicht gedacht.
Wie lange die USA diesem bunten Treiben noch zusehen werden…?
«Die Banken dürfen sich weiterhin auf die Abklärung der Identität von Kunden (kyc) durch Treuhänder und Anwälte verlassen.»
Das ist ja ein Witz. In jedem anderen Land muss eine Bank die KYC-Prüfung selbstverständlich selbst vornehmen. Sich auf eine «Prüfung» eines anderen zu verlassen, ist undenkbar.
Aber clever gemacht, denn so kann der Fürst mit seiner LGT Bank immer seine Hände in Unschuld waschen, er hat ja von nichts gewusst. Schuld sind die anderen, die die KYC Prüfung nicht gründlich gemacht haben. Ein Witz ist das.
Luxembourg Times: Liechtenstein’s ‘zombie trust’ woes spread to Caribbean
Service providers in British Virgin Islands, Bahamas and Cayman Islands warn of unpaid fees and stranded assets.
The paralysis has now spread problems to other jurisdictions where the trusts were active, according to experts.
https://www.luxtimes.lu/businessandfinance/liechtenstein-s-zombie-trust-woes-spread-to-caribbean/102222862.html
Die Feststellung der US-Behörde:
«Das in den Rechts-, Aufsichts- und Regulierungssystemen Liechtensteins verankerte Geldwäsche-Regime leidet unter ernsthaften systemischen Problemen.»
ist bezeichnend. Damit ist unter Compliance-Gesichtspunkten Transaktionen mit Liechtenstein für US-Partner so gut wie nicht mehr vertretbar.
Dieser Bericht der Behörde des US-Finanzministeriums, der Bericht der Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO), die Skandale, die sich aneinanderreihen, die Zombie Trusts… erschütternd, was in Liechtenstein alles passiert.
Vor Liechtenstein kann man nur dringend warmen!
Transition News: Zombie-Trusts in der Falle – Liechtenstein zwischen den Fronten
In Liechtenstein herrscht Alarmstufe Rot: Bis zu 800 blockierte Trust-Strukturen mit Milliardenvermögen – zumeist russischer Herkunft – setzen das Fürstentum massiv unter Druck. Zwischen US-Sanktionen und russischem Unmut droht dem traditionsreichen Finanzplatz eine schwere Krise.
https://transition-news.org/zombie-trusts-in-der-falle-liechtenstein-zwischen-den-fronten
Sanktionschaos: Liechtensteins Finanzplatz vor dem Kollaps
Das Alpenfürstentum, jahrhundertelang ein sicherer Hafen für Vermögen aus aller Welt, hat sich mit der bedingungslosen Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland selbst ins Knie geschossen. Was 2022 als moralische Geste begann, entwickelt sich nun zu einer existenziellen Bedrohung für den gesamten Finanzplatz.
https://www.kettner-edelmetalle.ch/news/sanktionschaos-liechtensteins-finanzplatz-vor-dem-kollaps-07-07-2025
Dieter Neupert
Louis Oehri
Dominik Naeff
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Bernhard Lorenz
Wolfgang Rabanser
Roland Marxer
Roland Wyss
Philipp Wanger
Martin Batliner
Norbert Seege
Stefan Rosenberger
Wilhelm Ungerank
Konrad Lanser
Martina Schöpf-Herberstein
Diana Kind
Diese Herrschaften, Treuhänder i.V.m. Richtern, sind ein wahres Dream Team.
Gemeinsam knacken wir alles, jeden Trust und jede Stiftung! Und dann kann dekantiert werden!
Kann man Gerichtsurteile in Liechtenstein kaufen? Wieviel kostet so ein Urteil? Bezahlt man das in Gold?
So etwas geht heute mit Bitcoin.
Niemand kann sich sicher auf die Aussagen von Treuhändern und Anwälten verlassen!!
Outsourcing und die Delegation an kriminelle Strukturen in Liechtenstein kann für Banken,auch in der Schweiz!!!! zur Apokalypse werden……
Gibt es in Liechtenstein auch ehrliche Menschen?
Der nächste bitte…
Liechtenstein übertrifft sich wieder selbst, indem ein Strafverfahren gegen den Treuhänder Dr. Norbert Seeger eingeleitet worden ist.
So etwas kann nur im Fürstentum passieren. Die Story ist dermassen unglaublich, dass zunächst versichert werden muss: alles ist wahr, nichts ist erfunden.
Es geht um den liechtensteinischen Rechtsanwalt, Treuhänder, Honorargeneralkonsul der Republik Nordmazedonien und Träger des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens Norbert Seeger.
Es geht um den ehemaligen Besitzer der wohl grössten Rolls-Royce-Sammlung der Welt.
https://untreuhaender.li/2025/10/19/der-rolls-royce-unter-den-skandalen/
Der Standort Liechtenstein erscheint ganz klar mafiös.
«Domino effect». Zombie trust crisis has spread from Liechtenstein to other offshore jurisdictions
Paralyzed Liechtenstein trusts managing Russian assets have created problems for subsidiaries in other offshore zones
Problem russian zombie trusts have spread from Liechtenstein to other offshore locations: British Virgin Islands, the Bahamas and the Cayman Islands, the newspaper reported on Tuesday Financial Times.
https://finance.liga.net/en/ekonomika/novosti/domino-effect-zombie-trust-crisis-has-spread-from-liechtenstein-to-other-offshore-jurisdictions
Wie streng die KYC-Prüfungen bei Treuhändern funktioniert, hat der Fall der Vizepräsidenten der Liechtensteiner Treuhänderkammer Anton Wyss eindrücklich gezeigt. Anton Wyss wurde von der US-Behörde OFAC sanktioniert, weil er Transaktionen mit sanktionierten russischen Geldern ermöglicht hat.
In Liechtenstein wurde so viel rechtswidrig geschoben, dass dies zu den jetzt 800 Zombie-Trusts geführt hat, bei denen die Treuhänder dann letztlich doch kalte Füsse bekommen haben.
Happige Vorwürfe der US-Regierung:
USA sanktionieren ehemaligen Vizepräsidenten der Treuhandkammer
Das US-Finanzministerium wirft den Treuhändern Anton Wyss und Alexander Lins vor, Geschäfte mit sanktionierten Russen unterhalten zu haben. Die beiden Treuhänder dementieren sämtliche Anschuldigungen. https://www.vaterland.li/liechtenstein/wirtschaft/usa-sanktionieren-ehemaligen-vizepraesidenten-der-treuhandkammer-art-574582
Liechtenstein gibt sich seriös, vertrauenswürdig und katholisch. Die Realität ist anders: Korruption, Skandale und 800 enteignete Zombie Trusts.
Es ist immer so, der Fisch stinkt vom Kopf her…
Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Nächste Woche beginnt der Fasching. Das Lieblingskostüm mancher Liechtensteiner Treuhänder ist Räuber. Da brauchen Sie sich nämlich nicht zu verkleiden.
Die derzeitige Situation ist für Liechtenstein extrem heikel, weil sich mehrere Krisen und Skandale gleichzeitig überlagern und das internationale Vertrauen in den Finanzplatz stark belasten.
1. Zombie-Trusts und die Sanktionen, wegen denen Liechtenstein unter extremen Druck steht.
2. Ein Skandal folgt dem nächsten (zuletzt saudische Königsfamilie, Norbert Seeger, …)
3. Kritik durch GRECO (Europarat). Die
Anti-Korruptionsbehörde GRECO kritisiert Liechtenstein regelmäßig dafür, dass Korruptionsprävention nicht ausreichend umgesetzt wird
Das Vorgehen krimineller Treuhänder, eine Stiftung in ihre Gewalt zu bringen und zu „dekantieren“, folgt stets demselben Muster: Zunächst werden dem Stifter oder dem von ihm eingesetzten Stiftungsrat haltlose Interessenkonflikte unterstellt. Anschließend beschließt daraufhin ein willfähriger Richter deren Abberufung. Den Begünstigten wird dann in der Regel noch das Auskunftsrecht entzogen. Sobald dies erreicht ist, lässt sich die Stiftung praktisch unkontrolliert ausplündern.
Weitere Hauptdarsteller sind die liechtensteinischen Rechtsanwälte, Die den Opfern, das Lügenmärchen vom «bedauerlichen Einzelfall» erzählen, um so das für alle extrem lukrativ kriminelle System zu vertuschen und am Laufen zu erhalten.
Schockierend, was hier ans Licht kommt, einfach schockierend!
US-amerikanische Banken und Finanzinstitute werden angehalten, Transaktionen mit Bezug zu Liechtenstein — sei es durch Herkunft, Ziel, beteiligte Unternehmen oder dort ansässige Kontoinhaber — besonders sorgfältig zu prüfen.
Die in Verbindung mit der Kenntnis, dass die Antikorruptionsbehörde GRECO des Europarats Liechtenstein Mängel bei der Korruptionsbekämpfung attestiert hat.
Für amerikanische Banken und Finanzinstitute dürfte es daher so gut wie unmöglich sein, im Hinblick auf Compliance Transaktionen mit Liechtenstein durchzuführen.
Liechtenstein ist inzwischen nicht mehr auf der FATF „black list“.
Der Bericht vom Committee of Experts on the Evaluation of Anti‑Money Laundering Measures (MONEYVAL) vom 29. Juni 2022 konstatiert z. B., dass „das Risiko hinsichtlich Terrorismusfinanzierung (TF) als mittel eingestuft wird“ und dass in Bezug auf Geldwäsche und Steuerstraftaten weitere Verbesserungen erforderlich sind.
Der Bericht vom Committee of Experts on the Evaluation of Anti‑Money Laundering Measures (MONEYVAL) vom 29. Juni 2022 konstatiert z. B., dass „das Risiko hinsichtlich Terrorismusfinanzierung (TF) als mittel eingestuft wird“ und dass in Bezug auf Geldwäsche und Steuerstraftaten weitere Verbesserungen erforderlich sind.
Hahaha, der Fürst von Liechtenstein schaut zu, wie die saudische Königsfamilie von Liechtensteiner Treuhändern ausgenommen werden sollen (Asturion Stiftung). Fantastisch!
Und… ist es Rechtsanwalt Olivie Nesensohn der berühmten Kanzlei LNR Lorenz-Nesensohn-Rabanser schon gelungen, die milliardenschwere Stiftung mit den Rohstoffen in Kanada zu knacken und zu kapern?
Die Kanzlei LNR Lorenz Nesensohn Rabanser ist bekannt für Abberufungen von Stiftungsräten / Mit-Trustverwaltern.
Bernhard Lorenz hat beim Bacardi-Skandal seine Mit-Trustverwalterin Monika Bacardi aus der Trustverwaltung abberufen lassen und hält diese seit Jahren von der Stiftung, deren Begünstigte sie ind ihre Tochter sind, fern. Richter: Stefan Rosenberger am Landgericht, Senat von Dr. Ungerank am Obergericht.
Wolfgang Rabanser hat im Hartlaub-Skandal den vom Stifter eingesetzten Stiftungsrat abberufen lassen. Richter: Stefan Rosenberger am Landgericht, Senat von Dr. Ungerank am Obergericht.
Im Asturion-Skandal betreffend die saudische Königsfamilie sind Bernhard Lorenz und Wolfgang Rabanser die Inhaber der Treuhandgesellschaft. Sie haben der Witwe und dem Sohn von König Fahd erst einmal deren Auskunftsrecht verweigert, denn sie seien plötzlich gar nicht die Begünstigten. Landrichterin Martina Schöpf-Herberstein hat dies abgesegnet.
Und jetzt versucht es der dritte Partner der Kanzlei, Olivier Nesensohn bei der Stiftung mit Milliarden Vermögen mit Rohstoffen in Kanada.
Bernhard Lorenz und Wolfgang Rabanser haben einen ganz ‚besonderen Draht‘ zu Richtern Rosenberger am Landgericht und zum 1. Senat von Richter Ungerank am Obergericht, das ist allgemein bekannt. So geht’s.
The slew of scandals, the warnings issued by U.S. authorities, the Council of Europe’s criticisms regarding inadequate anti-corruption measures, and the ‘zombie trusts’ all cast a very dark shadow over Liechtenstein’s financial sector. One would be well advised to exercise extreme caution when doing business with Liechtenstein.
Es sind die 800 Zombie Trusts, bei denen auch mehrere Hundert nicht-sanktionierte Begünstigte nicht mehr an ihre Firmenanteile oder Gelder kommen, es sind die ständigen Skandale (Bacardi-Skandal, Hartlaub-Skandal, Asturion-Skandal) bei denen den Begünstigten hohe Vermögenswerte vorenthalten werden, es ist der ganz neue Skandal des Treuhänders Norbert Seeger, der sich die größte Rolls-Royce Sammlung weltweit «erarbeitet» hat und jetzt angeklagt worden ist, scheinbar etwa 20 Millionen veruntreut zu haben. All dies macht Liechtenstein eher zu einer Räuberhöhle statt zu einem Finanzplatz.
Das System, wie in Liechtenstein Treuhänder und Richter Hand in Hand arbeiten, um Stiftungen oder Trusts zu kapern, ist leicht zu durchschauen. Es wurde jahrelang verheimlicht und vertuscht, ist aber jetzt aufgeflogen und bekannt geworden.
Organisierte Kriminalität.
In winzigen Liechtenstein mit seinen 38.000 Einwohnern ist jeder mit jedem verwandt oder verschwägert, Wirtschaft und Politik sind eng miteinander vernetzt, keiner vernadert einen anderen. So kommt es, dass die anständigen Treuhänder nichts gegen die kriminellen Treuhänder unternehmen. Hände falten, Goschen halten.
Wer ist bitte in Liechtenstein anständig? Bitte um Handzeichen!
In Liechtenstein beeinträchtigen strukturelle Abhängigkeiten die Unabhängigkeit der Justiz. Es wird berichtet, dass Verfahren mit Bezug zu einheimischen Treuhändern unterschiedlich behandelt werden – beschleunigt, verzögert oder eingestellt – und dass Entscheidungen sehr häufig zugunsten lokaler Akteure ausfallen. Die Justiz trägt damit wesentlich zu einem System bei, das in sensiblen Bereichen des Finanzplatzes zu – nennen wir es – Intransparenz und mangelnder Verantwortlichkeit führt.
Statt „Intransparenz und mangelnder Verantwortlichkeit“ könnte man sich Kriminalität sagen.
diese Woche gar kein Skandal?
Fürst oder Erbprinz eines Unrechtsstaats zu sein, ist erbärmlich.
Die KYC (Know Your Customer) Prüfung wird von den Treuhändern oder Rechtsanwälten durchgeführt? Diverses gibt es weltweit auch nur in Liechtenstein, jede Bank weltweit muss die selbst durchführen. Aber so kann die LGT-Bank des Fürsten ihre Hände in Unschuld waschen, man wusste ja von nichts, der Treuhänder ist schuld. Schlau gemacht, Herr Fürst.
Bei den zahlreichen Skandalen in Liechtenstein wurden bisher nur immer einzelne Personen ihrer Vermögen beraubt.
Jetzt, bei den Zombie Trusts, werden vermutlich Hunderte, nicht sanktionierte Russen in Liechtenstein beraubt.
So etwas übersteht, kein Finanzplatz.
Die jüngsten Enthüllungen haben ein ausgeklügeltes kriminelles System in Liechtenstein ans Licht gebracht, dessen Existenz über Jahre hinweg existiert hat und offenbar geduldet, wenn nicht sogar gefördert worden ist.
MENAFN (Middle East North Africa Financial Network): Sanctions on Russia make Liechtenstein face financial crisis
Liechtenstein is facing a growing financial crisis as Western sanctions on Russia have left hundreds of trust funds in a state of legal paralysis, according to reports.
The disruption centers on so-called “zombie” trusts—financial entities that, while still legally valid, are now effectively frozen. This status followed a wave of mass resignations by fiduciaries and board members seeking to avoid breaching U.S. sanctions.
Russian newspaper Iswestija writes:
FT reported on the crisis of trust funds in Liechtenstein due to anti-Russian sanctions
FT: A crisis of trust funds has begun in Liechtenstein due to anti-Russian sanctions
https://en.iz.ru/en/1917041/2025-07-07/ft-reported-crisis-trust-funds-liechtenstein-due-anti-russian-sanctions
Russian Zombie Trusts threaten to upend Lichtensteins financial markets.
Liechtenstein is experiencing a crisis related to «zombie trusts,» which are entities linked to Russia and other countries. These trusts have become a focus for authorities due to concerns about their potential misuse, particularly in the context of international sanctions.
The financial sector, particularly trust funds, is the backbone of the economy of Liechtenstein, a country with a population of around 40,000 people.
In the past, it was known as a place where the world’s wealthy hid their wealth. However, in recent years, Liechtenstein has been trying to change that image by joining the IMF and introducing more transparent financial rules.
Liechtenstein is a jurisdiction known for its trust structures, which can be used for asset management and wealth preservation. However, this also makes it a target for those seeking to hide or move assets through complex legal structures.
Liechtenstein gerät durch US-Sanktionen gegen russische Vermögenswerte unter Druck. Bis zu 800 sogenannte «Zombie-Trusts» mit russischem Hintergrund sind blockiert, weil Treuhänder sich aus Angst vor US-Repressionen zurückziehen. Die meisten betroffenen Russen sind nicht einmal sanktioniert.
Russische Vermögensinhaber, teils seit Jahrzehnten Kunden des Standorts, wurden ohne Verfahren enteignet, entrechtet, entmündigt. Misstrauen ist angebracht – nicht Vertrauen.
Denn wenn selbst westlich-unverdächtige Akteure wie Bacardí im Milliarden-Streit um Stiftungsvermögen enteignet werden, dann stellt sich die Frage: Was ist Liechtenstein noch wert – als Finanzplatz, als Rechtsstaat, als neutraler Boden?
https://de.rt.com/schweiz/250060-liechtenstein-im-dienst-washingtons-vaduz/
Ernüchternd und erschütternd, was diese Webseite alles ans Licht bringt. Der Fürst muss sehr stolz…
Sanctions on Russia make Liechtenstein face financial crisis.
These trusts manage a wide range of assets—from cash holdings as small as \$5 million to luxury real estate, yachts, aircraft, and family offices. Many of the trust beneficiaries are reportedly Russians who reside in countries like France, Italy, or the United Arab Emirates and are not subject to direct sanctions.
Last year, the U.S. issued warnings to Liechtenstein and other European jurisdictions about the risk of secondary sanctions if their financial institutions continued dealings with certain Russian-linked clients, even if those individuals were not specifically sanctioned.
In response, Liechtenstein’s financial regulator stated in September 2024 that severing ties with at-risk clients was “the only appropriate” step to reduce exposure to legal and reputational consequences.
Currently, at least 350 trusts are stuck in limbo, with 85 of them lacking any legal representation—effectively orphaned. Experts and officials now estimate that the number of impacted trusts could rise to as many as 800.
https://www.abudhabireporter.com/article/829351176-sanctions-on-russia-make-liechtenstein-face-financial-crisis
Die Kritik der Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) ist deutlich: Liechtenstein habe keine wirksamen Antikorruptionsmechanismen, und weder Regierung noch Fürst hätten die Empfehlungen ernsthaft umgesetzt. Fürstenhaus und Regierung geben sich kooperativ, in Wirklichkeit wird jedoch nichts geändert, sondern man sitzt alles aus.
https://www.coe.int/de/web/portal/-/greco-recommends-anti-corruption-reforms-for-liechtenstein-s-government-police-and-head-of-state
Auffälig oft sind die hier in diesem Blog zitierten Untreuhänder und Personen der Justiz in Liechtenstein in Skandale verwickelt .Die ganz großen Skandale Perry Fall,Bacardi Fall und Hartlaub Fall haben Gemeinsamkeiten mit weiteren Skandalen ……
Es sollte einen weiteren Blog geben über das Recht brechende Richter im Ländle…
Dieter Neupert Louis Oehri Dominik Naeff Mario Staggl Harry Gstöhl
Bernhard Lorenz Wolfgang Rabanser Roland Marxer Roland Wyss Philipp Wanger
Martin Batliner Norbert Seeger Stefan Wenaweser
Stefan Rosenberger Wilhelm Ungerank Konrad Lanser Martina Schöpf- Herberstein
Diana Kind u.a. …
Erstaunlich, dass obwohl diese kriminellen Machenschaften in Liechtenstein inzwischen bekannt geworden sind, das Land dennoch so weiterzumachen scheint wie zuvor.
Mir tut die Frau des Erbprinzen, die bayerische Prinzessin leid. Da meint sie, in ein Märchenland zu heiraten, und im Laufe der Zeit wird ihr bewusst, dass dieses Land eine sehr dunkle, wenn nicht sogar kriminelle Seite hat. Aber da ist es schon zu spät, sie hat Kinder, sie ist in diesem goldenen, aber sehr dunklen Käfig gefangen. Die arme Frau!
Es ist Liechtenstein doch völlig egal, dass im deutschsprachigen Raum bekannt geworden ist, dass Trusts und Stiftungen regelmäßig von kriminell Treuhändern mit Unterstützung von willfährigen Richtern in ihre Gewalt gebracht und ausgeraubt werden. Es gibt doch noch genügend Drogenbarone aus Venezuela, Oligarchen aus Osteuropa, Diktatoren aus Afrika usw., die noch ausgeraubt werden können. Schmutziges oder blutiges Geld, egal.
Ohne die korrupte Justiz im Ländle würden selbst die kriminellen Treuhänder nicht so weit kommen.
dann plündert es sich ungeniert.
Der neue Leitspruch.
Nach nur 5 Minuten Scrollen durch diesen Blog hat man schon das Gefühl, dass dies die reinste Mafia zu sein scheint.
Der «Perry-Skandal» bezieht sich auf einen bedeutenden Rechtsstreit in Liechtenstein, der im Zusammenhang mit der Verurteilung des ehemaligen Justizministers und ehemaligen Richters im Obersten Gerichtshof, Dr. Peter Batliner, stand. Batliner wurde wegen Amtsmissbrauchs und anderer Vergehen im Zusammenhang mit seinem Umgang mit einem Steuerhinterziehungsfall namens «Perry» angeklagt. Es gab auch Berichte über die mögliche Beteiligung seines Sohnes, Martin Batliner, der ebenfalls als Rechtsanwalt in Liechtenstein tätig war, an dem Fall. Es wurde jedoch keine offizielle Anklage gegen Martin Batliner erhoben.
Liechtenstein steckt in existenziellen Nöten. Die reihenweisen Skandale, die Korruptionsthemen, die die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO bemängelt, die etwa 800 Zombie Trusts. Ein drohender Niedergang, der selbst verschuldet ist.
Liechtenstein is the European home of white collar crime.