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Der Steuerknüppel

Allgemein, Finanzplatz Liechtenstein, Fürstenjustiz, Stiftungen, Treuhänder, Untreuhänder

Aus dem Waffenarsenal der Untreuhänder.

Es soll immer noch arglose Menschen geben, die es für eine gute Idee halten, ihr hart erwirtschaftetes Vermögen in Liechtenstein vermeintlich sicher unterzubringen.

Sie glauben den zahlreichen Werbesprüchen, die sich Liechtensteiner Treuhänder so einfallen lassen.

Eine kleine, hoffentlich abschreckende Auswahl:

  • „Sicherheit hat eine Adresse – Liechtenstein.“

  • „Werte bewahren. Zukunft gestalten. Mit einer Liechtensteiner Stiftung.“

  • „Ein Vermögen für Generationen – verwahrt im Herzen Europas.“

  • „Die stille Stärke Ihres Vermögens: eine Liechtensteiner Stiftung.“

  • „Sicher. Diskret. Liechtenstein.“

  • „Weil Stabilität kein Zufall ist.“

  • „Die kluge Art, Werte zu schützen.“

  • „Ihr Kapital. Ihr Erbe. Ihr Liechtenstein.“

Hört sich das gut an oder hört sich das gut an?

Allerdings gibt es für Stifter und Begünstigte ein Leben vor der Unterzeichnung der Stiftungsurkunde und ein Leben danach. Denn allzu oft bricht danach die Hölle los.

Exorbitante Verwaltungsgebühren. Schlampige Buchhaltung. Fahrlässige Geldanlage. Nachlässige Betreuung. Die Weigerung, Kick-backs oder Retrozessionen offenzulegen.

Es gibt also genug Gründe für Stifter oder Begünstigte, nachdrücklich Remedur zu fordern. Offenlegung, Korrektur, im Notfall sogar Absetzung und Auswechslung der liechtensteinischen Treuhänder, die obligatorisch im Stiftungsrat, dem alleinentscheidenden Gremium, Einsitz nehmen.

Das sehen nun diese Treuhänder gar nicht gerne, dass man sie an der Ausübung ihrer Lieblingsbeschäftigung – Geld scheffeln ohne Gegenleistung – hindern will.

Natürlich, sollte der Stifter oder der Begünstigte mit der fürstlichen Justiz drohen, wischen sich die Treuhänder die Lachtränen aus dem Gesicht. Denn sie wissen: von daher droht ihnen keine Gefahr.

Etwas anderes ist es aber, wenn mit der Öffentlichkeit gedroht wird, dem Gang an die Medien. Da reagieren die Treuhänder inzwischen sehr empfindlich. Denn der Ruf ist zunehmend ruiniert, und es lebt sich überhaupt nicht ungeniert.

Skandale hier, Skandale dort. Zombie-Trusts, enteignete Eigentümer, untreue Treuhänder das heile Bild des fürstlichen Finanzplatzes bekommt Sprünge und Risse.

In diesem Fall haben die Treuhänder eine besondere Waffe auf Lager: den Steuerknüppel.

Nein, nicht, weil das in die Stiftung eingebrachte Geld nicht ordentlich versteuert wäre. Das war früher einmal so. Aber seit dem Beitritt zum Automatischen Informationsaustausch (AIA) ist dieses Geschäftsmodell weitgehend gestorben.

Also was dann?

Nun, ganz einfach. Es spielt doch gar keine Rolle, ob das Geld im Land des Steuersitzes des Stifters oder Begünstigten ordentlich versteuert ist.

Schliesslich ist der Treuhänder in Ausübung seiner Treuepflicht gegenüber Recht und Gesetz doch gehalten, auch auf blossen Verdacht hin mal eine Anzeige beim zuständigen Fiskus zu machen. Man habe Anlass zur Vermutung, dass hier grössere Beträge, gerne über ein paar Millionen, nicht ordentlich versteuert seien.

Möglicherweise handle es sich sogar zumindest um eine Vortat zu Geldwäsche, wenn nicht um Geldwäsche selbst.

Natürlich stellt sich dann meistens heraus, dass es sich um einen falschen Verdacht gehandelt hat. Aber der grossartige Vorteil ist: die Betroffenen sind eine hübsche Weile ziemlich ausgelastet damit, sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Und der richtige Volltreffer, zum Beispiel in Deutschland, besteht darin, dass man dort bekanntlich so ab einer Million gnadenlos in den Knast kommt.

Bis der üble Verdacht ausgeräumt ist, ist der Störenfried damit beschäftigt, sich seiner Haut zu wehren. Und unterlässt es, den Liechtensteiner Untreuhänder weiter bei seiner Lieblingsbeschäftigung zu stören.

Und das Allerschönste daran: meistens hütet er sich, nochmal dumme Fragen oder freche Forderungen zu stellen. Denn er hat seine Lektion gelernt.

Denn es gibt bekanntlich zwei Sinnsprüche, nach denen fürstliche Treuhänder leben:

Mir kann keiner, ich bin Liechtensteiner.

Leg dich nicht mit mir an, weil ich’s mit dir machen kann.

Aber die werden vor der Unterzeichnung der Stiftungsurkunde niemals verwendet.

31. Oktober 2025/44 Kommentare/von Treuhänder
Schlagworte: AIA, Anzeige, Begünstigter, Denunziation, Fiskus, Geldwäsche, Kick-backs, Steuerhinterziehung, Stifter, Stiftungsurkunde, Störenfried, Untreuhänder
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44 Kommentare
  1. Werte bewahren für Generationen
    Werte bewahren für Generationen sagte:
    31. Oktober 2025 um 7:41

    Veruntreute Werte bewahren für Generationen – das Credo untreuer Treuhänder.

    Antworten
    • Schwurbel
      Schwurbel sagte:
      31. Oktober 2025 um 22:15

      Genau so ist Liechtenstein reich geworden.

      Antworten
  2. H
    H sagte:
    31. Oktober 2025 um 7:55

    Roland Wyss?

    Antworten
    • Strafanzeigen gegen Begünstigte
      Strafanzeigen gegen Begünstigte sagte:
      31. Oktober 2025 um 10:50

      Auch beim Hartlaub-Skandal haben die beiden Treuhänder Philipp Wanger und Martin Batliner Strafanzeigen gegen die Begünstigten initiiert.

      Antworten
    • Strafanzeigen gegen die eigenen Kunden
      Strafanzeigen gegen die eigenen Kunden sagte:
      31. Oktober 2025 um 19:24

      Wenn Treuhänder mit Strafanzeigen gegen Stifter oder Begünstigte (deren Interessen sie vertreten sollten) versuchen, diese loszuwerden, dann ist dies schlichtweg kriminell.

      In anderen Ländern würd ihnen sofort zu Zulassung entzogen werden. In Liechtenstein scheint dies jedoch ein normales und geduldetes Vorgehen zu sein.

      Antworten
    • Thorsten D.
      Thorsten D. sagte:
      1. November 2025 um 11:21

      Wer möchte da nicht auch sein Geld nach Liechtenstein bringen, wenn man dort von seinem eigenen Treuhänder eine Strafanzeige erhält. Was für ein Finanzplatz!

      Antworten
    • Betrogen werden und Strafanzeigen kassieren
      Betrogen werden und Strafanzeigen kassieren sagte:
      2. November 2025 um 8:33

      Was für eine vertrauenswürdige Masche! Das spricht für Liechtenstein!

      Antworten
  3. Liechtensteins Justiz- und Finanzsystem
    Liechtensteins Justiz- und Finanzsystem sagte:
    31. Oktober 2025 um 8:04

    Die Zahl der ernsthaften und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins nimmt spürbar zu. Zunehmend stellt sich die Frage, ob Liechtenstein weiterhin als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene berichten erstmals von Erfahrungen mit einem System, das Merkmale struktureller Korruption aufweist.

    Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während den Geschädigten häufig die Erzählung vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien unterläuft.

    Antworten
    • Strafanzeigen gegen Begünstigte
      Strafanzeigen gegen Begünstigte sagte:
      31. Oktober 2025 um 14:55

      Die Masche, dass untreue Treuhänder Strafanzeigen gegen die Begünstigten der Stiftungen erstatten, obwohl es deren Pflicht wäre, gerade deren Interessen zu wahren, ist kriminell.

      Antworten
    • Internationale Finanzkriminalität: "Liechtensteins weisse Fassade bröckelt"
      Internationale Finanzkriminalität: "Liechtensteins weisse Fassade bröckelt" sagte:
      31. Oktober 2025 um 19:28

      Dass Liechtenstein korrupt und ein Piratennest ist, steht doch schon in allen Zeitungen, so wie hier:

      https://www.bazonline.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924

      Antworten
  4. Eigentumsgarantie in Liechtenstein?
    Eigentumsgarantie in Liechtenstein? sagte:
    31. Oktober 2025 um 8:20

    Die Zombie-Trusts zeigen, dass selbst nicht sanktionierte Personen plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihr Vermögen haben. Das wirft sehr wichtige Fragen zur Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit in Liechtenstein auf. Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit scheinen in Liechtenstein nicht gewährleistet zu sein.

    Antworten
  5. GRECO fordert Verbesserungen bei der Absicherung gegen Korruption in der Justiz und bei der politischen Elite
    GRECO fordert Verbesserungen bei der Absicherung gegen Korruption in der Justiz und bei der politischen Elite sagte:
    31. Oktober 2025 um 8:50

    Das ist alles kein Zufall, sondern das hat System:

    Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz, Regierungsmitgliedern und sogar beim Staatsoberhaupt, dem Fürsten
    https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0

    Antworten
  6. Aktuelll: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Norbert Seeger
    Aktuelll: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Norbert Seeger sagte:
    31. Oktober 2025 um 10:48

    Untreue, Veruntreuung, Geldwäscherei: So lauten die Vorwürfe nach über fünf Jahren Ermittlungen. Der Beschuldigte wehrt sich – inhaltlich und formal.

    Die Verdachtsmeldung einer Bank brachte alles ins Rollen. Seit 2020 ermittelten Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter gegen einen Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Treuhandgesellschaft. Bekannt ist der langjährig tätige Mann mit seiner kleinen Kanzlei in Vaduz nicht nur aufgrund seines früheren politischen Engagements und verschiedenen öffentlichen Po- sitionen, die er innehatte, sondern auch für seine beachtliche Rolls-Royce- und Bentley-Sammlung voller Raritäten, die er im Sommer 2020 für rund zehn Millionen Franken in einer privaten Auktion über Sotheby’s versteigerte.

    Langwierige Ermittlungen sorgten für Aufsehen
    Entsprechend sorgten die Ermittlungen für Aufsehen. Es kam zu mehreren Hausdurchsuchungen. Der Sachverhalt sei komplex und der Umfang der auszuwertenden Unterlagen gross, sagte der damalige leitende Staatsanwalt Robert Wallner im April 2021.

    Anfang April 2025 hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben, wie der leitende Staatsanwalt Frank Haun am Dienstag informierte. «Dem Beschuldigten werden das Verbrechen der Untreue in 26 Fällen, das Vergehen der Veruntreuung in zwei Fällen sowie das Verbrechen der Geldwäscherei zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Franken aus», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.

    https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-oldtimer-treuhaender-art-613499

    Antworten
  7. Räuberhöhle
    Räuberhöhle sagte:
    31. Oktober 2025 um 11:25

    Was für eine Räuberhöhle, dieses Ländle!

    Antworten
  8. Michael
    Michael sagte:
    31. Oktober 2025 um 13:20

    It’s really astonishing how long Liechtenstein managed to cover up all the scandals and criminal activities.

    Antworten
  9. Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:
    31. Oktober 2025 um 14:01

    Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

    Antworten
  10. Gerhard Brunner
    Gerhard Brunner sagte:
    31. Oktober 2025 um 14:53

    Es hat sich herumgesprochen, dass in Liechtenstein Trusts und Stiftungen von kriminellen Treuhändern mithilfe der Justiz gekapert und anschliessend geplündert werden. Ab Tag 1 sind die Begünstigten dann die Feinde der kriminellen Treuhänder, die es mit allen Mitteln, ob legal oder illegal, zu bekämpfen und zu inkriminieren gilt. Denn wenn man sich der Begünstigten entledigen kann, kann man den Trust oder die Stiftung völlig unkontrolliert weiter plündern oder gelangt im besten Fall sogar ganz an das Stiftungsvermögen. Das scheint die übliche Vorgehensweise der kriminellen Treuhänder in Liechtenstein zu sein.

    Antworten
    • Insider
      Insider sagte:
      2. November 2025 um 20:10

      Ach, Erfahrungen gemacht mit Richterin Schöpf-Herberstein…?

      Antworten
  11. Lösung
    Lösung sagte:
    31. Oktober 2025 um 18:15

    OFAC…..

    Antworten
  12. Vetternwirtschaft und fehlende Rechtsstaatlichkeit
    Vetternwirtschaft und fehlende Rechtsstaatlichkeit sagte:
    31. Oktober 2025 um 19:18

    Wenn Vetternwirtschaft über Rechtsstaatlichkeit gestellt wird, kann ein Finanzstandort nur so lange überleben, wie dies verheimlicht werden kann. Wenn dies jedoch ans Tageslicht kommt, wie in Liechtenstein, dann ist der Abschied eingeleitet.

    Antworten
  13. Das kriminelle System: «Liechtenstein und der Geist der Straflosigkeit»
    Das kriminelle System: «Liechtenstein und der Geist der Straflosigkeit» sagte:
    31. Oktober 2025 um 19:25

    Berichte über das systemische Kapern und Dekantieren von Stiftungen gibt es wie Sand am Meer, denn das Schema kommt wieder und wieder vor.

    «Liechtenstein und der Geist der Straflosigkeit»

    Zu oft zeigt sich das gleiche Muster: Die Treugeber eines Trusts wollen die finanzielle Zukunft ihrer Familie sichern und werden dazu ermutigt, liechtensteinische Truststrukturen zu nutzen. Trotz gravierender Vertrauensbrüche unterstützen die liechtensteinischen Gerichte auf Kosten der ausländischen Kunden die heimischen Treuhänder.

    Dies hat bei einigen Treuhändern zu einem Gefühl der Straflosigkeit geführt – und ich habe es miterlebt —, dass sie ungestraft davonkommen können, gedeckt durch die lokalen Gerichte.
    https://www.finews.ch/news/finanzplatz/44120-steven-kay-liechtenstein-treuhand-system-trust

    Antworten
    • The Financial Times warns about Liechtenstein: "Are Liechtenstein’s trust laws fit for purpose?"
      The Financial Times warns about Liechtenstein: "Are Liechtenstein’s trust laws fit for purpose?" sagte:
      1. November 2025 um 9:32

      «Are Liechtenstein’s trust laws fit for purpose?»
      The tiny European state has been jolted in the past year by court cases in which local financiers have been accused of abusing clients’ funds

      “your advisers end up embezzling your money and you can’t see what’s going on,”

      In Liechtenstein, Perry says, “the beneficiaries [of a trust] have no rights. If a trustee is stealing your money, you can bang your head against a wall and it will help more than a court in Liechtenstein,” she says — a claim disputed by the trustee.

      Liechtenstein has been jolted in the past year by court cases in which local financiers have been accused of abusing clients’ funds. International lawyers question whether its laws on trusts, dating from the 1920s, are fit for purpose in an age of increasing global financial transparency.

      https://www.ft.com/content/2f2e3bcc-cc93-11e8-8d0b-a6539b949662

      Antworten
  14. Ludmilla
    Ludmilla sagte:
    31. Oktober 2025 um 21:31

    Liechtenstein gibt sich seriös, vertrauenswürdig und katholisch. Die Realität ist anders: Korruption, Skandale und 800 enteignete Zombie Trusts.

    Antworten
  15. Peter Burghardt
    Peter Burghardt sagte:
    1. November 2025 um 8:27

    Wenn Liechtensteinische Treuhänder Strafanzeigen gegen ihre eigene Klientel erstatten, um daraus Vorteile zu ziehen, dann ist das einfach nur noch widerlich.

    Antworten
  16. Geneigter Leser
    Geneigter Leser sagte:
    1. November 2025 um 9:02

    Der Fürst hat überall das letzte Wort, er hat die Macht. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass er auch die Verantwortung für die ganzen Machenschaften in seinem Land trägt.

    Antworten
  17. FAZ: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift
    FAZ: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift sagte:
    1. November 2025 um 9:25

    Es gibt massenhaft Zeitungsartikel, die über kriminelle Treuhänder berichten. Aber es wird nichts geändert an dem kriminellen System in Liechtenstein.

    Luxusleben auf Kundenkosten:: Wenn der Treuhänder in die Kasse greift

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/finanzbetrug-liechtensteins-problem-mit-den-treuhaendern-15760291.html

    Antworten
  18. Klaus Fuchs
    Klaus Fuchs sagte:
    1. November 2025 um 11:06

    Diese Internetseite offenbart so viel über Liechtenstein, dass Liechtenstein von der Landkarte der seriösen Finanzplätze verschwindet.

    Antworten
  19. Räuberhöhle
    Räuberhöhle sagte:
    1. November 2025 um 12:17

    Warum schauen die europäischen Staaten nur tatenlos zu und unternehmen nichts, wenn ein Land eine Räuberhöhle ist?

    Antworten
  20. Regina
    Regina sagte:
    1. November 2025 um 15:15

    Bei dieser Vielzahl von Skandalen, Korruptionsvorwürfen durch den Europarat und den 800 zombie trusts muss man wirklich fragen, ob das Fürstentum Liechtenstein ein kriminelles System ist.

    Antworten
  21. Süddeutsche Zeitung titelte: «Liechtenstein: Treue Hände, schmutzige Hände»
    Süddeutsche Zeitung titelte: «Liechtenstein: Treue Hände, schmutzige Hände» sagte:
    1. November 2025 um 15:43

    Nach den Banken sind jetzt auch Stiftungsverwalter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung dran. Den deutschen Ermittlern geht es hier aber weniger um hohe Geldbußen als vielmehr um Gerechtigkeit.
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/liechtenstein-treue-haende-schmutzige-haende-1.3570056

    Antworten
  22. Schwarze Witwe
    Schwarze Witwe sagte:
    1. November 2025 um 16:49

    Kunden locken mit Versprechen wie «Werte bewahren», «Sicherheit» und «Stabilität» und dann, sobald der Kunde ins Netz gegangen ist oder spätestens nach dem Ableben des Stifters die Erben bekämpfen, Strafanzeigen gegen diese erstatten und die Trusts und Stiftungen mithilfe der korrupten Justiz plündern. Na servus!

    Antworten
  23. Die Ostschweiz: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder»
    Die Ostschweiz: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder» sagte:
    1. November 2025 um 18:33

    Im Fürstentum sorgt die Treuhänderzunft regelmässig für Skandale. Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.»

    https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-liechtensteiner-veruntreuhaender-NY1vgNg

    Antworten
  24. Karma
    Karma sagte:
    1. November 2025 um 19:07

    das kriminelle Netwerk in Liechtenstein ist ein gut eingespieltes Team bestehend aus Treuhändern,Rechtsanwälten, Richtern ,Staatsanwälten,Bankern,Vermögensverwaltern mitsamt Assistenten und Steuerberatern.Diese extrem korrupte Finanzlobby agiert auch in den Nachbarländern Schweiz u a .Europarat und GRECO haben diese Korruptionshochburg genau erfasst, in Ihren letzten Veröffentlichungen nachzulesen…..

    Antworten
  25. GRECO Bericht Kritik an ....
    GRECO Bericht Kritik an .... sagte:
    1. November 2025 um 19:36

    GRECO äusset erneut langjährige Bedenken hinsichtlich der Befugnisse des Fürsten,Strafverfahren im Zusammenhang mit Korruptionsdelikten zu blockieren oder einzustellen.Diese Befugnisse werden als potentielle Bedrohung für die Unabhängigkeit
    der Strafjustiz eingestuft und GRECO empfiehlt deren Überarbeitung.Zur Verbesserung
    der Transparenz soll die Veröffentlichung von Informationen über Treffen zwischen Fürst und Regierungschef erfolgen…..

    Antworten
  26. Uncle Sam
    Uncle Sam sagte:
    2. November 2025 um 0:24

    Die USA werden den Laden ausräuchern.

    Antworten
  27. Andrew
    Andrew sagte:
    2. November 2025 um 1:53

    There are growing concerns regarding Liechtenstein’s reputation as a financial center.

    Antworten
  28. Steuerknüppel
    Steuerknüppel sagte:
    2. November 2025 um 8:31

    Strafanzeigen gegen Begünstigte von Stiftungen, die sie vertreten?

    Roland Wyss
    Philipp Wanger
    Martin Batliner

    Antworten
  29. Rolf Netzer
    Rolf Netzer sagte:
    2. November 2025 um 11:56

    In deutschsprachigen Raum ist Liechtenstein unten durch. Aber sicher findet man immer noch ein paar Opfer im Rest der Welt.

    Antworten
    • RM 154
      RM 154 sagte:
      2. November 2025 um 17:10

      Das Lichtensteiner Treuhänder selbst die saudische Königsfamilie über den Tisch ziehen wollen, zeigt doch, dass man von nichts zurückschreckt.
      https://untreuhaender.li/2025/10/24/krach-mit-saudi-arabien/

      Antworten
  30. Norbert Burkhardt
    Norbert Burkhardt sagte:
    2. November 2025 um 15:52

    Mitten in Europa scheint ein Land zu bestehen, in dem kriminelle Netzwerke nicht bekämpft, sondern vielmehr unterstützt werden – und die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft wirft berechtigte Fragen auf.

    Antworten
  31. Beobachter
    Beobachter sagte:
    2. November 2025 um 17:14

    Die ganzen kriminellen Machenschaften in Liechtenstein wären ohne die aktive Unterstützung durch nicht neutrale Richter und Staatsanwälte in Liechtenstein nicht möglich.

    Antworten
    • Insider
      Insider sagte:
      2. November 2025 um 20:12

      Ach, Erfahrungen gemacht mit Richterin Schöpf-Herberstein…?

      Antworten
  32. Leser
    Leser sagte:
    2. November 2025 um 18:51

    Es ist bemerkenswert, wie viele kriminelle Verstrickungen durch diese Internetseite bereits offengelegt wurden. Zahlreiche Skandale, die in Liechtenstein offenbar systematisch unter den Teppich gekehrt werden – von den Korruptionsvorwürfen der Antikorruptionsbehörde des Europarats bis hin zur Krise der sogenannten „Zombie-Trusts“, die im Land selbst verharmlost wird. Ein wahrer Moloch!

    Antworten
  33. Mafia
    Mafia sagte:
    2. November 2025 um 22:48

    Mir kommt das alles vor wie in einem Mafiathriller.

    Antworten

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