Stiftungen und Trusts sind der reinen Willkür ausgeliefert.

Schauen wir wieder mal hinter die heile Fassade. Liechtenstein sei ein putziges Fürstentum, in dem Recht und Gesetz herrschen und sich niemand Sorgen machen muss, dass sein Vermögen nicht ordnungsgemäss aufbewahrt und verwaltet wird. Dabei wird grosser Wert auf sauberes Geld gelegt, die sogenannte Weissgeldstrategie.

Daran stimmt genau – nichts.

Am Fürstentum ist überhaupt nichts putzig. Der Fürst, bzw. der herrschende Erbprinz Alois, regiert mit absolutistischer Machtvollkommenheit. Daher hat er es gar nicht nötig, Regierung, Parlament oder Justiz öffentlich in die Schranken zu weisen. Da alle wissen, dass er sie zum Teufel jagen kann, Richter nicht mehr ernennen, gehorchen sie auf sein Fingerschnippen und lesen ihm alle Wünsche von den Augen ab.

Fürstenrecht und Fürstengesetz, das ist das Gegenteil von Rechtsstaatlichkeit. Mit absurden Urteilen, mit der Verschleppung von glasklaren Fällen über Monate und Jahre, mit Absurditäten wie der Erfindung eines «blossen Anscheins einer möglichen Interessenskollision» werden immer wieder Urteile gefällt, die jedem Juristen ausserhalb des Ländle die Haare zu Berge steigen lassen.

Die ordnungsgemässe Aufbewahrung und Verwaltung des Vermögens beinhaltet, dass sich liechtensteinische Treuhänder, die obligatorisch Einsitz in den allmächtigen Stiftungsrat nehmen, sich ungeniert bereichern und durch die Verwaltung Kommissionen, Kick-backs und Retrozessionen verdienen, die sie sich mit den fürstlichen Banken teilen.

Sie werden dadurch so reich, dass sie sich nicht nur teure Autos, kostspielige Geliebte und edle Hobbys leisten können, sondern sogar die grösste Rolls-Royce-Sammlung der Welt.

Zwischen fürstlicher Justiz, fürstlicher Treuhandkammer, fürstlicher Finanzmarktaufsicht und fürstlichen Treuhändern herrscht dabei Komplizenschaft wie in einer Räuberhöhle.

Wie grosser Wert auf sauberes Geld gelebt wird, zeigen die rund 800 Zombie-Trusts, die herrenlos herumstehen. Nachdem das Geschäftsmodell Stiftung oder Trust als Schwargeldbunker explodiert war, mussten neue Einkommensquellen gesucht werden. Sie bestehen darin, dass Liechtenstein vor allem aus östlichen Quellen jede Form von Geld annimmt und aufbewahrt.

Der Vorteil ist, dass es kaum ein russischer Oligarch wagt, sich öffentlich darüber zu beschweren, dass er über Jahre abgezockt wurde. Aber immerhin konnte er selbst auch von dem in Liechtenstein verstauten Geld profitieren.

Aber jetzt hängen schätzungsweise 20 Milliarden US-Dollar in der Luft. Genauer gesagt: sie sind eingefroren, ihre Besitzer haben seit vielen Monaten keinen Zugriff mehr darauf.

Das öffentliche Mitleid hält sich in engen Grenzen. Zu wirkmächtig ist die Assoziationskette: reicher Russe, Putin-Freund, hat sein Geld sicherlich mit krummen Geschäften und Korruption verdient. Kommt es ihm abhanden, dann geschieht es ihm nur recht.

Das gilt natürlich auch für den Pleitier René Benko.

So könnte dieses Geschäftsmodell hinter der schönen Fassade eigentlich ungehemmt weitergeführt werden. Wenn es nicht zwei ganz unangenehme Probleme dabei gäbe.

Die blosse Anzahl der herrenlosen Trusts, weil deren Treuhänder mit qualmenden Socken das Weite suchten, beweist, wie sorglos Liechtenstein bei der Annahme von Geldern vorgegangen ist.

Noch schlimmer ist allerdings: die meisten enteigneten Besitzer halten vom Rechtsstaat ungefähr gleich viel wie Liechtensteiner Treuhänder oder das Fürstenhaus: nämlich nichts.

Daher ist es klar, dass viele Treuhänder im Ländle eher unruhige Tage und Nächte verbringen. Denn sie werden von den betrogenen Kunden unter Druck gesetzt, denen wieder den Zugang zu ihren Vermögenswerten zu verschaffen.

Weigern sie sich oder jammern sie gar, dass sie leider dazu nicht mehr in der Lage sind, weil sie ihre Position als Stiftungsrat aufgegeben haben, dann sind sie für den russischen Oligarchen nutzlos geworden. Allerdings tut man ihm das nicht ungestraft an, ihn dermassen brutal von seinem Vermögen zu trennen.

Die einzige Rettung für diese Treuhänder bestünde darin, sich als Liquidatoren dieser Trusts zur Verfügung zu stellen. Und unter der Hand zumindest einen Teil der eigefrorenen Werte ihren Besitzern zurückzugeben. Damit gerieten sie aber auf die gefürchtete Todesliste der US-Sanktionsbehörde Ofac, was auch nicht sehr gesund ist.

Und weder dem Fürstenhaus, noch der Regierung, noch der mit Getöse eingesetzten Task Force ist bislang etwas eingefallen, wie man aus dieser Bredouille gesund und heil herauskommt.

Ausser vielleicht, zu beten.

 

40 Kommentare
  1. Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
    Die Welt: Liechtenstein - „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen sagte:

    Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen

    Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html

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    • Kriminelles System
      Kriminelles System sagte:

      Von dem kriminellen System in Liechtenstein ist schon viel berichtet worden. Erstaunlich, wie lange das Land dies verheimlichen konnte.

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  2. Zombie Trusts Krise
    Zombie Trusts Krise sagte:

    Liechtenstein steht vor einem Dilemma: Entweder es gelingt eine rasche und transparente Aufarbeitung der Krise, oder der Ruf als verlässlicher Finanzstandort ist dauerhaft beschädigt.

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    • So geht das..
      So geht das.. sagte:

      Mittlerweile ist in allen Medien zu lesen,wie groß die Gefahr von Anschlägen und eine lebenslange Vergeltung der Russen, auch ausserhalb der internationalen Gerichtssäle ist bei Enteignung russischer Vermögen.
      In Liechtenstein gab es in der Vergangenheit bereits wohl einen Fall von Tschetschenen, die nicht an Ihr Geld kamen und die Regierung samt Fürst aus Angst den Forderungen nachkamen ….

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  3. Kontrolle? GRECO fordert Verbesserungen bei der Absicherung gegen Korruption in der Justiz und bei der politischen Elite
    Kontrolle? GRECO fordert Verbesserungen bei der Absicherung gegen Korruption in der Justiz und bei der politischen Elite sagte:

    Das ist alles kein Zufall, sondern das hat System:

    Die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO sieht deutlichen Verbesserungsbedarf bei der institutionellen Absicherung gegen Korruption – insbesondere in der Justiz und bei der politischen Elite.
    https://rm.coe.int/grecoeval5rep-2024-1-final-deu-evaluation-report-liechtenste/1680b5ece0

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  4. Eigentumsgarantie und Rechtsschutz in Liechtenstein
    Eigentumsgarantie und Rechtsschutz in Liechtenstein sagte:

    Die Zombie-Trusts zeigen, dass selbst nicht sanktionierte Personen plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihr Vermögen haben. Das wirft sehr wichtige Fragen zur Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit in Liechtenstein auf. Eigentumsgarantie und Rechtssicherheit scheinen in Liechtenstein nicht gewährleistet zu sein.

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  5. BBC: EU aims to endorse contentious deal to hand Russian assets to Ukraine
    BBC: EU aims to endorse contentious deal to hand Russian assets to Ukraine sagte:

    European leaders aim to endorse controversial plans to use Russian frozen assets to support Ukraine at a meeting in Brussels on Thursday.

    The unprecedented proposal for what the EU has dubbed a «reparations loan» would see Kyiv receive €140bn (£121bn) worth of frozen Russian state assets currently held by Euroclear, a Belgium-based financial institution.

    The plan has been months in the making, partly due to the legal complexities surrounding it, as well as concerns from member states about upsetting global financial stability.

    Belgium in particular has been reluctant to back using the frozen assets, as it is nervous about having to shoulder any potential consequences should Russia legally challenge Euroclear.

    Russia has reacted angrily to any suggestions that the EU could use its money.

    «Any confiscatory initiatives from Brussels will inevitably result in a painful response,» Russian Foreign Ministry spokeswoman Maria Zakharova said.
    https://www.bbc.com/news/articles/cwykd4l3dy1o

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  6. Russian investors threaten Belgium over frozen Euroclear assets
    Russian investors threaten Belgium over frozen Euroclear assets sagte:

    Two Russian nationals have threatened to bring an investment treaty claim against Belgium over the freezing of their assets by the Euroclear central securities depositary as a result of EU sanctions.

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  7. russia-sanctions 16 October 2025 Moscow court orders Euroclear to pay damages for blocking Russian bank assets
    russia-sanctions 16 October 2025 Moscow court orders Euroclear to pay damages for blocking Russian bank assets sagte:

    Liechtenstein is in big trouble:

    A Moscow court has ordered Belgium-based Euroclear Bank to pay damages to Russian state-owned DOM RF Bank for blocking the bank’s securities after the European Union imposed sanctions on Russia’s banking sector.
    DOM RF is a state-owned Russian bank specialising in mortgage and construction financing. The Russian Federation, represented by the Ministry of Finance, owns DOM RF.

    The Moscow Commercial Arbitration Court ordered Euroclear to pay DOM RF a total amount of approximately $4.85 million, to be paid in rubles at the official exchange rate on the day of payment.

    The bank’s assets were effectively blocked following the EU’s imposition of blocking sanctions on 3 June 2022 against the National Settlement Depository.

    Euroclear stopped executing NSD’s orders and blocked NSD’s accounts on 28 February 2022, depriving DOM RF of the ability to use and dispose of its assets.

    DOM RF applied to the Belgian Treasury in December 2022 for a general licence to unblock the assets; the Treasury refused the request to transfer funds. DOM RF appealed the refusal and filed an appeal with the Belgian Council of State, but it said a response from the Belgian Council of State has not been received.

    Euroclear argued the case was not within Russian court jurisdiction, Russian law was not applicable, and the fact and composition of losses were not proven by DOM RF. The court rejected Euroclear’s arguments, finding that Russian courts have jurisdiction under Article 248.1 of the Russian Arbitration Procedural Code because the dispute contains a sanctions element that determined the defendant’s actions.

    The court stated that Russian law applies to tort obligations where the action or circumstance that served as the basis for a claim for compensation occurred in Russia, or where harm occurred in Russia if the wrongdoer foresaw or should have foreseen the occurrence of harm in Russia.

    ‘All persons complying with the sanctions regime against Russian residents are aware of the place where the alleged harm will occur and the purpose of the economic sanctions imposed,’ the court stated.

    It found that Euroclear is the entity on whose accounts the money owed to DOM RF is blocked, and Euroclear’s actions led to DOM RF suffering losses.

    ‘Euroclear blocked NSD’s accounts, so the Bank cannot receive its assets or dispose of them, and therefore suffers losses in the amount of the value of the assets,’ the court stated.

    It rejected arguments that Euroclear was obliged to comply with EU and Belgian sanctions law, stating that ‘applying Russian substantive law, the court cannot assess the defendant’s behavior on the basis of foreign sanctions norms and rules’.

    As Euroclear battles a rising tide of lawsuits in Russia for complying with Western sanctions, it is simultaneously placed at the core of the European Union’s most ambitious financial maneuver: a proposed reparations loan to Ukraine of €140 billion, about $163 billion, underwritten by the principal of the nearly €210 billion, about $244 billion, in frozen Russian Central Bank assets it holds.

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    • Apocalypse now
      Apocalypse now sagte:

      Liechtenstein, the tiny alpine principality famed for its discretion and wealth management prowess, is facing a crisis: the «zombie trust» apocalypse. These dormant, often forgotten or poorly managed trusts, represent a significant legal and financial headache, threatening the country’s reputation and potentially impacting its lucrative financial sector.

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    • Justiz in Russland und Liechtenstein
      Justiz in Russland und Liechtenstein sagte:

      Russische Gerichtsentscheidungen sind vermutlich so neutral wie Liechtensteinische Gerichtsentscheidungen, also gar nicht.

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  8. REUTERS: Explainer - How will the West use Russia's frozen assets?
    REUTERS: Explainer - How will the West use Russia's frozen assets? sagte:

    The European Union is searching for a way to finance Ukraine’s defence and reconstruction in 2026 and 2027 with Russian central bank assets immobilised in the West after Moscow’s invasion.
    Under international law, sovereign assets cannot be confiscated, so the European Commission has put forward a plan to allow EU governments to use up to 185 billion euros ($217 billion) – most of the 210 billion euros worth of Russian sovereign assets currently frozen in Europe – without confiscating them.

    HOW WOULD IT WORK?
    At the outset of Russia’s war in Ukraine, Euroclear was holding bonds for the Russian central bank. As these bonds have matured, the resulting cash has become stuck in Euroclear because of EU sanctions against Moscow.
    Euroclear now invests the cash in the European Central Bank.
    The idea is for Euroclear to instead invest in zero-coupon bonds issued by the European Commission.
    The EU would then use the cash to issue a «Reparations Loan» to Ukraine, in tranches, according to needs. The loan would only be repaid by Ukraine once it receives war reparations from Russia in a peace agreement, effectively allowing Ukraine to spend the money now, rather than wait until Moscow pays up.

    https://www.reuters.com/business/finance/how-will-west-use-russias-frozen-assets-2025-10-02/

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  9. Euroclear to compensate clients for Russian assets / Comment / Forbes
    Euroclear to compensate clients for Russian assets / Comment / Forbes sagte:

    The Belgian authorities have granted Euroclear permission to unblock some of the funds held in the National Settlement Depository (NSD) account. This decision will allow Euroclear to pay compensation to its clients who have suffered losses as a result of Russian court rulings and counter-sanctions.

    The compensation will be paid to Euroclear clients affected by Russian Presidential Decree No. 198 of 19 March 2024, which regulates the payment of funds from “C” type accounts relating to Russian securities in foreign depositories. In August 2024, the NSD wrote off funds from Euroclear’s “C” account in accordance with this decree, but the amount of funds and the number of recipients have not yet been disclosed. Vladimir Putin’s 2024 decree banned the collection of funds from type “C” accounts on the basis of writs of execution, but made an exception for court decisions issued before 3 January that year.

    To date, Russian courts have settled five lawsuits against Euroclear brought by Rosbank, Lider, MTS Bank, Bank Saint Petersburg and former Senator Efim Malkin. The total amount Euroclear has to pay as a result of these decisions is 9.1 billion roubles.

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    • Es wird eng in Liechtenstein
      Es wird eng in Liechtenstein sagte:

      Euroclear in Belgien zeigt sich weiterhin zögerlich im Umgang mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten. Die Verantwortlichen stehen zunehmend unter Druck. Auch Liechtenstein und das Fürstenhaus sollten sich auf wachsenden internationalen Druck einstellen, sofern keine konkreten Maßnahmen ergriffen werden und weiterhin lediglich der falsche Eindruck einer heilen Welt vermittelt wird.

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  10. Justizwillkür in Liechtenstein
    Justizwillkür in Liechtenstein sagte:

    In Liechtenstein sind nicht nur Stiftungen und Trusts, sondern war ebenso die Regierungsrätin Aurelia Frick reiner Justizwillkür ausgeliefert. Offensichtlicher geht es doch nicht.

    Antworten
    • Harry
      Harry sagte:

      Wenn Vetternwirtschaft über Rechtsstaatlichkeit gestellt wird, kann ein Finanzstandort nur so lange überleben, wie dies verheimlicht werden kann. Wenn dies jedoch ans Tageslicht kommt, wie in Liechtenstein, dann ist der Abschied eingeleitet.

      Antworten
  11. Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein
    Rat für Betroffene der Wirtschaftskriminalität in Liechtenstein sagte:

    Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:

    1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
    Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.

    2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
    Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.

    Kontakt:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.

    Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

    Antworten
  12. Advice for victims of economic crime in Liechtenstein
    Advice for victims of economic crime in Liechtenstein sagte:

    Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:

    1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
    If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.

    2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
    Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.

    Contact:
    U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
    Attn: Legal Attaché’s Office
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern

    If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.

    Antworten
  13. Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein
    Consejos para las víctimas de delitos económicos en Liechtenstein sagte:

    El crimen económico y organizado en Liechtenstein es un problema serio que plantea grandes desafíos para muchas personas afectadas. Como bufete de abogados regional, hemos manejado tales casos y queremos ofrecerle algunos consejos importantes:

    1. Impugnar las decisiones de los tribunales de Liechtenstein:
    Si ha recibido decisiones de los tribunales de Liechtenstein que no parecen ser neutrales, escale su caso hasta el Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH). Es bien sabido que las decisiones de los tribunales de Liechtenstein a menudo no son neutrales. Ocho de cada diez quejas ante el TEDH han tenido éxito. Los tribunales de Liechtenstein están obligados por las decisiones del TEDH.

    2. Informar a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU.:
    Informe su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE.UU. en Berna, una rama del Departamento de Justicia de EE.UU. Debido a la Ley RICO, una ley estadounidense especial, esta oficina tiene jurisdicción mundial en la lucha contra las organizaciones criminales. La Ley RICO se aplicó, por ejemplo, en los procedimientos contra los funcionarios de la FIFA dispersos por todo el mundo.

    Contacto:
    Embajada de EE.UU. en Suiza y Liechtenstein
    Attn: Oficina del Agregado Legal
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Berna

    Si sus abogados en Liechtenstein le aconsejan en contra de esto, tenga en cuenta que pueden estar representando sus propios intereses como liechtensteinianos y no los suyos.

    En conclusión, enfatizamos la importancia de tomar medidas decisivas contra el crimen económico y organizado. No dude en hacer valer sus derechos y tomar las medidas necesarias.

    Antworten
  14. Justiz in Liechtenstein
    Justiz in Liechtenstein sagte:

    Liechtenstein ist ein Kleinstaat, in dem sich Eliten, Politik und Justiz auf engem Raum bewegen – zu eng, um eine saubere Trennung zwischen Nähe und Abhängigkeit zu gewährleisten. Richter und Staatsanwälte werden nicht in einem transparenten Verfahren auf Grundlage fachlicher Exzellenz berufen, sondern häufig durch politische Netzwerke, persönlichen Stallgeruch und letztlich mit Zustimmung des Fürsten selbst. Wenn also der Monarch den Vorsitz im Richterernennungsgremium führt und sogar ein Vetorecht hat, ist von echter Gewaltenteilung kaum noch zu sprechen.

    Noch besorgniserregender sind Hinweise darauf, dass Recht nicht neutral angewandt, sondern zugunsten vertrauter Kreise gebogen oder selektiv durchgesetzt wird. Wer im System vernetzt ist, hat weniger zu befürchten als jene, die unbequeme Fragen stellen oder sich gegen etablierte Strukturen stellen. So wird der Rechtsstaat zur Bühne der Loyalität – nicht der Gerechtigkeit.

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  15. Alice im Wunderland
    Alice im Wunderland sagte:

    In Liechtenstein gibt es nix was es nicht gibt.Die kriminellen Tricks der Finanzmafia kennen keine Grenzen. Vertrauen kann man dort wirklich niemandem,nicht einmal dem Bischof.Das erzkatholische Ländle gibt sich scheinheilig hoch 3 ,hat seinen Heiligenschein aber längst verloren .Der Fürst ist abgetaucht ,auf der Suche …..

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  16. Kontrolle?
    Kontrolle? sagte:

    Wenn es tatsächlich Kontrolle in Liechtenstein geben würde, dannwürde es die ganzen Skandale nicht geben. Mario Staggl, Harry Gstöhl, Perry Skandsl, Bacardi Skandal, Hartlaub Skandsl, Asturion Skandal, Norbert Seeger, um nur ein paar zu nennen.

    Antworten
  17. Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung
    Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung sagte:

    Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung («SEO-ORM»), also „Online-Image-Kontrolle“ oder „Suchmaschinenmanipulation“ oder «Narrativsteuerung».

    Negative Berichte über den Finanzplatz werden unterdrückt, indem Suchmaschinenbetreiber aufgefordert werden, bestimmte Inhalte nicht mehr anzuzeigen (technisch «De-Indexierung» oder rechtlich nach EU-DSGVO), das Internet wird praktisch gesäubert.

    Positive Berichte über Liechtenstein erscheinen prominent weit oben bei Suchen, indem viele neue, positive Inhalte veröffentlicht werden (sog. «Content Flooding»).

    So erscheinen bei der Suche über Liechtenstein keine Artikel über die schwere Zombie-Trust Krise, aber unzählige Artikel über Märchenhochzeit, Urlaubsparadies Liechtenstein etc..

    Auf diese Weise soll die öffentliche Wahrnehmung des Landes gezielt gesteuert und manipuliert werden.

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  18. Dirk
    Dirk sagte:

    Dass die etwa 800 Russen ihre Vermögen einfach abschreiben, glaubt wohl kein Mensch. Vor allem nicht der Fürst, der plötzlich verschwunden und untergetaucht ist.

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  19. Verena
    Verena sagte:

    In der Außendarstellung ein Märchenland, aber tatsächlich in einer den Finanzplatz existenziell bedrohenden Krise wegen der Zombie-Trusts. In der Zange zwischen der USA mit ihrer Bombe OFAC und Russland, weil nicht sanktionierten Russen der Zugang zu ihrem Geld entzogen wurde.

    Antworten
  20. Reuters: How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein
    Reuters: How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein sagte:

    That sanctioning has prompted other directors fearing such punishment to quit hundreds of Russian-linked trusts, according to several people familiar with the matter, exposing a far wider problem with Russian money in the tiny country with a population of about 40,000.
    https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/

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  21. Liechtensteins Justiz- und Finanzsystem
    Liechtensteins Justiz- und Finanzsystem sagte:

    Die Zahl der ernsthaften und konkreten Vorwürfe gegen das Justiz- und Finanzsystem Liechtensteins nimmt spürbar zu. Zunehmend stellt sich die Frage, ob Liechtenstein weiterhin als verlässlicher Finanzplatz gelten kann. Zahlreiche Betroffene berichten erstmals von Erfahrungen mit einem System, das Merkmale struktureller Korruption aufweist.

    Auf der Gegenseite agieren offenbar eingespielte Netzwerke aus Treuhändern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, die über Jahre hinweg ein routiniertes Vorgehen etabliert haben. Während den Geschädigten häufig die Erzählung vom „bedauerlichen Einzelfall“ präsentiert wird, profitieren die Beteiligten weiterhin von einem System, das grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien unterläuft.

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  22. OFAC
    OFAC sagte:

    Die schwere Zombie Trust Krise zieht doch auch die Liechtensteiner Banken mit in den Strudel, da die Geldvermögen doch über die Zombie Trusts (Stiftungen und Trusts) oftmals in den Liechtensteiner Banken deponiert sind. Die Banken sind wegen der Zombie Trusts genauso dem Risiko ausgesetzt, was ganz erhebliche Konsequenzen haben könnte, man denke an Sanktionierungen durch die amerikanische Behörde Office of Foreign Asset Control (OFAC).

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  23. Selbstverschuldeter Niedergang
    Selbstverschuldeter Niedergang sagte:

    Liechtenstein steckt in existenziellen Nöten. Die reihenweisen Skandale, die Korruptionsthemen, die die Antikorruptionsbehörde des Europarats GRECO bemängelt, die etwa 800 Zombie Trusts. Ein drohender Niedergang, der selbst verschuldet ist.

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