Skandale, Probleme? Aber doch nicht in Liechtenstein.
Da gab es mal die «Causa Frick». Aurelia Frick war bis 2019 Mitglied der fürstlichen Regierung des Fürstentums. Dann gab es einige Aufregung darum, dass ihr Ministerium 2018 ein Budget fürs Ressort Beratung, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit um rund 42 % bzw. ca. 265 000 CHF überzog.
Nun ja, der Landtag verlangte Er- und Aufklärung, Frick wollte die Sache unter den Teppich kehren und rückte widerwillig geschwärzte Rechnungen heraus.
Das ging dann doch etwas zu weit – am 2. Juli 2019 entzog ihr der Landtag das Vertrauen in einer Sondersitzung – sie musste ihr Amt niederlegen.
Dann gab es noch Nachtreten. Anklage wegen Amtsmissbrauch, ein weiteres Verfahren wegen des Verdachts auf Untreue wurde eröffnet. Schliesslich, Überraschung, die Liechtensteiner Lösung, wenn es jemanden trifft, der dann doch dazugehört.
Die Anklage endete in einem Freispruch, die subjektive Tatseite sei nicht erfüllt gewesen. Liechtensteiner Landrecht halt. Und der Verdacht auf Untreue? Blöd aber auch, verjährt. Der Fürst musste gar nicht von seinem Recht Gebrauch machen, Verfahren per Dekret einstellen zu lassen.
Wie es sich gehört, liess Frick dann Gras über die Sache wachsen. Um sich nach fünf Jahren in einem Gefälligkeitsinterview im Vaterland reinzuwaschen und zu rechtfertigen. Jeder Journalist läuft vor Scham rot an, wenn er die schleimigen Fragen und die selbstgerechten Antworten liest.
«Nur war ich mir immer sicher, dass ich ihm Rahmen der Gesetze gehandelt hatte, im Sinne des Landes. Rückblickend gesehen hat sich das ja auch bestätigt. Ich bin froh, dass ich mir immer treu geblieben bin. Daran würde ich nichts ändern.»
Also ein weiteres unschuldiges Opfer. Ob sie denn vielleicht wieder für ein öffentliches Amt kandidieren wolle?
«Nein, diese Frage stellt sich aktuell nicht. Ich habe eine Anwaltskanzlei und berate internationale Unternehmen und Stiftungen bei Fragen des internationalen Rechts, insbesondere zu Standortstrategie, Regulierung und Governance.»
Dann spielt sie auf Aufforderung noch die Frauenkarte aus: «Nach der jahrelangen Auseinandersetzung hat sich gezeigt, dass an all den Vorwürfen gegen mich nichts dran war. Einfach nichts. Warum hat man sich nicht einfach gemeinsam an einen Tisch gesetzt? Das alles hätte nie stattgefunden, wenn ich Aurelio Frick heissen würde.»
Und schliesslich noch eine Portion Gejammer auf die Frage, ob ihre Wunden denn verheilt seien: «Ich glaube nicht, dass die emotionalen Wunden je heilen werden. Ich nehme das für mein Leben mit, auch meine Kinder nehmen das mit. Wir brauchen als Familie einen Weg, um nicht daran zu zerbrechen. Aber verschwinden wird das nie.»
Dann noch eine Schlussrunde Nachtreten von Frick:
«Es stört mich sehr, wenn ich lese, dass ich freigesprochen worden sei, weil man mir nichts nachweisen konnte. Das stimmt so nicht, das regt mich richtig auf. Ich bin freigesprochen worden, Punkt. Es gibt nur einen Freispruch oder keinen, aber nichts dazwischen. Eine Frau kann auch nur entweder schwanger sein oder eben nicht.»
Tolle Analogie, das muss man der Dame lassen.
Ein solches Interview versteht offenbar die letzte und einzige Tageszeitung Liechtensteins unter Qualitätsjournalismus. In Wirklichkeit ist das reine Weisswäscherei. Es steht zu vermuten, dass es einen Wink gab, dass man die Dame doch mal wieder rehabilitieren und in die Öffentlichkeit zurückführen solle.
Und je nachdem, wer in Liechtenstein winkt und einen Sprung verlangt, der kriegt dann die Antwort: und wie hoch darf’s denn sein?
Selbst wenn sich der Leser die Nase zuhalten muss bei der Lektüre.




Wenn ein Liechtensteiner Treuhänder 265‘000 Franken veruntreut, wird eine Strafanzeige gegen ihn gar nicht erst verfolgt. Auch bei 2‘650‘000 Franken nicht.
Es gibt im Ländle augenscheinlich eine ‚Nichtaufgriffsgrenze‘, die bei vielleicht 20 Mio. Franken liegt. BIs dahin darf augenscheinlich jeder Treuhänder veruntreuen wie er will, erst darüber kriegt er Ärger. Wobei der Fürst ja Strafverfahren einstellen kann, wenn der Treuhänder fürstentreu genug gewesen ist.
Die Welt titelt: Liechtenstein – „Kriminelles System“? Die heiklen Vorwürfe gegen das Geldparadies der Superreichen
Liechtenstein gilt als ideale Schutzzone für große Geldsummen. Doch Einzelfälle wecken Zweifel daran: So soll vereinzelt der Zugriff auf gebunkertes Vermögen entzogen worden sein. Für das Versprechen des Finanzstandorts könnten solche Vorwürfe gefährlich werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255111372/Kriminelles-System-Die-Vorwuerfe-gegen-das-Geldparadies-der-Superreichen.html
Strafantrag gegen Aurelia Frick und René Schierscher
Die Staatsanwaltschaft hat Strafantrag gegen die ehemalige Regierungsrätin und ihren Generalsekretär erhoben. Der Vorwurf lautet, dass 32 300 Franken zweckwidrig verwendet wurden.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/politik/strafantrag-gegen-aurelia-frick-und-rene-schierscher-art-583971
Staatsanwaltschaft zieht Strafantrag gegen Aurelia Frick und René Schierscher zurück
Überraschende Wendung: Wenige Wochen, nachdem der Strafantrag erhoben wurde, zieht die Staatsanwaltschaft diesen zurück. Dies im Zusammenhang mit Verjährungsgründen.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/politik/staatsanwaltschaft-zieht-strafantrag-gegen-aurelia-frick-und-rene-schierscher-zurueck-art-585283
Frick setzte sich auch international für die Stärkung von Frauenrechten ein, wofür sie insbesondere innerhalb der eigenen Partei stark kritisiert wurde.
Damit machte sie sich in Liechtenstein, wo es erst seit 1984 das Frauenwahlrecht gibt, unbeliebt.
Wenn es um das eigene Geld des Landes geht, dann ist man in Liechtenstein extrem penibel.
Wenn es darum geht, dass Liechtensteiner Treuhänder Ausländer um Millionen erleichtern, dann wird das hingegen allgemein akzeptiert und wird sogar durch die bekanntlich korrupte Justiz noch aktiv gefördert.
Sehr wahr.
Aber Aurelia Frick war als Ministerin für Justiz für dieses Unrecht mitverantwortlich. Daher ist es nur gerecht, wenn sie selbst in die Mühlen der Unrechts-Justiz geriet.
Frauen sind in Liechtenstein von der Thronfolge ausgeschlossen. In Jan Böhmermanns Sendung über Liechtenstein sagt der Fürst, das sich Frauen um die Kinder kümmern sollen. https://www.youtube.com/watch?v=mhXWRIgggZ8
Ist doch klar, dass sich Aurelia Frick mit ihrem Einsatz für Frauenrechte damit beim Fürst und in ihrer Partei unbeliebt gemacht hat. Dann ist auch klar, dass Gründe gefunden werden müssen, dass sie abtreten muss und strafrechtlich verfolgt werden muss. Wohin käme man sonst in Liechtenstein…
Tja, wer dem Fürsten direkt widerspricht und sich für Frauenrechte einsetzt, Der muss doch irgendwie strafrechtlich verfolgt werden. Ist doch klar.
In Liechtenstein ist das gesellschaftliche Netz so eng geknüpft, dass fast jeder mit jedem verbunden ist. Dieses dichte Geflecht schafft ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit – allerdings auch eine ausgeprägte Wir-gegen-sie-Mentalität. Wer von außen kommt, wird oft nicht als gleichwertig wahrgenommen, sondern als jemand, der bestenfalls geduldet, schlimmstenfalls ausgenutzt wird.
Bei Minute 7:15:
«Es ist die Mutter für die Erziehung der Kinder einmal wichtiger wie der Vater. Die laufen zuerst zur Mama, oder…
Ich habe mir geschworen: Das mache ich nicht. Ich heirate eine Frau, die sich wirklich um die Erziehung meiner Kinder kümmert, und sonst brauche ich keine. Finito. Ja.»
Aus einem Interview mit Radio Liechtenstein am 14. November 2019
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Wie kann ich Sie erreichen? Ich hätte evtl. einen interessanten Fall.
Die Witwe von König Fahd liess ich wohlweislich nicht von einem Liechtensteiner Rechtsanwalt vertreten, wissend, dass diese zum System gehören. Sie liess ich vertreten von Rechtsanwalt Dr. Harald Bösch aus Bregenz in Österreich, der auch ein Büro und eine Zulassung als Rechtsanwalt in Liechtenstein hat.
https://kanzleiboesch.com/de/rechtsanwaltskanzlei-boesch/news-artikel-lesen/news-3-2023.html
Diesen Blog können Sie durch den Menüpunkt «Kontakt» kontaktieren.
Den Blog habe ich schon etliche Male kontaktiert, aber ohne Antwort. Meine Mail ist johannes.ilic@adon.li – 079 623 91 82
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Capital titelt: «Treuhänder: Liechtenstein: zu untreuen Händen»
Sie waren die heimlichen Herrscher von Liechtenstein und verwalteten Milliarden: die Treuhänder. Nachdem das Fürstentum das Bankgeheimnis aufgeweicht hat, kommen nun erstaunliche Betrugsfälle ans Licht.
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
Als Justizministerin wusste Aurelia Frick doch schon vorher ganz genau, dass die Justiz im Ländle korrupt ist und dass im Fall des Falles nach dem Willen des Fürsten und nicht nach Recht und Gesetz entschieden wird.
Die Ostschweiz: «Die Liechtensteiner Veruntreuhänder»
Im Fürstentum sorgt die Treuhänderzunft regelmässig für Skandale. Auch eine neue Gesetzgebung ändert wenig daran.»
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/die-liechtensteiner-veruntreuhaender-NY1vgNg
Als Justizministerin wusste Aurelia Flick genau und hat mitverantwortet, dass die Staatsanwaltschaft und die Gerichte im Ländle nicht neutral sind.
Dass sie dann selbst auf Geheiss von … ins Fadenkreuz dieser nicht neutralen Staatsanwaltschaft und Gerichte gekommen ist, ist wahre Ironie des Schicksals.
Ich habe kein Mitleid mit Frau Flick. Wer jahrelang als Justizministerin für die kriminelle Justiz zuständig ist, braucht sich nicht beschweren, wenn diese dann eines Tages gegen einen selbst vorgeht.
Untreue, Veruntreuung, Geldwäscherei: So lauten die Vorwürfe nach über fünf Jahren Ermittlungen. Der Beschuldigte wehrt sich – inhaltlich und formal.
Die Verdachtsmeldung einer Bank brachte alles ins Rollen. Seit 2020 ermittelten Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter gegen einen Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Treuhandgesellschaft. Bekannt ist der langjährig tätige Mann mit seiner kleinen Kanzlei in Vaduz nicht nur aufgrund seines früheren politischen Engagements und verschiedenen öffentlichen Po- sitionen, die er innehatte, sondern auch für seine beachtliche Rolls-Royce- und Bentley-Sammlung voller Raritäten, die er im Sommer 2020 für rund zehn Millionen Franken in einer privaten Auktion über Sotheby’s versteigerte.
Langwierige Ermittlungen sorgten für Aufsehen
Entsprechend sorgten die Ermittlungen für Aufsehen. Es kam zu mehreren Hausdurchsuchungen. Der Sachverhalt sei komplex und der Umfang der auszuwertenden Unterlagen gross, sagte der damalige leitende Staatsanwalt Robert Wallner im April 2021.
Anfang April 2025 hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben, wie der leitende Staatsanwalt Frank Haun am Dienstag informierte. «Dem Beschuldigten werden das Verbrechen der Untreue in 26 Fällen, das Vergehen der Veruntreuung in zwei Fällen sowie das Verbrechen der Geldwäscherei zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Franken aus», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.
Gegen die Anklageschrift hatte der sogenannte Oldtimer-Treuhänder jedoch Einsprache erhoben. Dieser gab das Obergericht mit Beschluss vom 4. September aber keine Folge und liess die Anklage zu, wie die Staatsanwaltschaft weiter informiert. Somit ist die Anklage nun rechtskräftig. Gemäss Strafprozessordnung steht kein weiteres ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung.
Beschuldigter zieht vor den Staatsgerichtshof
Bis es zu einer Verhandlung vor dem Kriminalgericht kommt, könnte es dennoch einige Zeit dauern. Denn wie Alexander Amann, Anwalt des Beschuldigten, gegenüber dem «Vaterland» erklärt, wird sein Mandant mittels Individualbeschwerde an den Staatsgerichtshof (StGH) weiter gegen die Anklageschrift vorgehen.
Gerügt werde die Verletzung seines Rechts auf ein faires Verfahren nach Art. 6 EMRK und anderer Grundrechtsverletzungen. Trotz des sehr umfangreichen Akts seien seinem Mandanten lediglich 14 Tage für einen Einspruch gegen die Anklageschrift zugebilligt worden, so Amann. Vorgängig werde sein Mandant zudem einen Antrag auf aufschiebende Wirkung und einstweilige Massnahmen einbringen.
Kritik an Kommunikation der Staatsanwaltschaft
All dies habe der Beschuldigte der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht bereits angekündigt und diese aufgefordert, keine Schritte zu setzen, mit welchen die Wirksamkeit dieser Rechtsbehelfe unterminiert würden. Entsprechend kritisiert Amann, dass dies in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft nicht erwähnt wird. «Der Beschuldigte sieht sich daher durch die Aussendung der Staatsanwaltschaft in seinen Verfahrens- und Persönlichkeitsrechten verletzt», so Amann.
Behauptungen in der Anklage seien unbegründet
Der Beschuldigte bestreite die Behauptungen in der Anklageschrift als unbegründet. «Die bisherigen Ermittlungen haben gezeigt, dass eine Vielzahl der erhobenen Vorwürfe in ähnlichen Sachverhaltskonstellationen nicht bestätigt wurden und mit Einstellungen durch die Staatsanwaltschaft endeten», so Amann. Warum vergleichbare Sachverhalte nunmehr zur Anklage gebracht werden, sei nicht nachvollziehbar. «Nicht zuletzt ist auch die behauptete Schadenssumme völlig aus der Luft gegriffen», betont Amann.
https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-oldtimer-treuhaender-art-613499
«Nach der jahrelangen Auseinandersetzung hat sich gezeigt, dass an all den Vorwürfen gegen mich nichts dran war. Einfach nichts.»
Aurelia Frick war Justizministerin, Wenn die Justiz so schlecht, langsam und nicht neutral ist, liegt das auch an ihrem Wirken.
Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Heile Welt? Das Ländle steckt in der tiefsten Krise, alleine die 800 Zombie Trusts sorgen für Feuer unterm Dach von Schloss Vaduz!
Liechtenstein steht zwischen 2 Grossmächten ,USA und Russland.Der Fürst verschwindet von der Oberfläche .Viel Spaß Liechtenstein !
Die Ratten verlassen ein sinkendes Schiff immer zuerst..
Die Dame war lange Jahre Regierungsrätin für Justiz. Sie ist selber schuld, dass die Justiz im Ländle nicht neutral ist. Hätte sie dort aufgeräumt, wäre sie nicht selbst von einer willkürlichen Justiz verfolgt worden.
Ohne eine schnelle Lösung der «Zombie Trust» Krise kann das Problem auf den breiteren Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden
Wenn sich die Dame in Liechtenstein als Frau (!) für frauenrechte (!) einsetzt und sich damit innerhalb ihrer Partei und beim Fürsten unbeliebt macht, braucht sie sich doch nicht wundern, dass sie ein Strafverfahren erhält. Wegen was auch immer.
Liechtenstein’s zombie-trust apocalypse – Financial Times
US sanctions against Russia have led to hundreds of entities becoming legally paralysed
https://www.ft.com/content/af23d96b-0f09-4185-a7b1-60395da8c6ab
Aurelia Frick hatte im 2022 einen deutschen Medienanwalt (Gernot Lehr / Kanzlei Redeker Sellner Dahs) beauftragt, dem Verlag des Liechtensteiner Vaterland eine Unterlassungs-/Unterlassungsverpflichtungs-Anfrage zuzustellen. Dies wegen einer Meldung im Vaterland „Prozess gegen Aurelia Frick auf August verschoben“ vom 18. Mai 2022.
Das berichtete das Vaterland selbst.
Wer sich mit der Obrigkeit in Liechtenstein anlegt, ist selber Schuld. Küchen und Goschen halten ist angesagt.
Liechtenstein hat sich als sicher und vertrauenswürdig angepriesen und hat dieses Versprechen über 800 Mal gebrochen. Entweder jahrelang aufgrund krimineller Treuhänder und Richter oder jetzt mit den fallen gelassen Zombie Trusts. Damit ist Lichtenstein als Finanzstandort erledigt.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html
Was sich in Liechtenstein abspielt, hat mit einem seriösen Finanzplatz kaum noch etwas zu tun.
Rund 800 sogenannte „Zombie-Trusts“ blockieren Vermögenswerte in Milliardenhöhe – darunter Hunderte Begünstigte, die weder Zugriff auf ihre Firmenanteile noch auf ihr Geld haben. Parallel reiht sich Skandal an Skandal: Bacardi, Hartlaub, Asturion – allesamt Fälle, in denen Treuhänder offenbar systematisch Vermögen vorenthalten.
Der jüngste Fall sprengt jedoch jede Vorstellungskraft: Norbert Seeger, Treuhänder und Besitzer der weltweit größten Rolls-Royce-Sammlung, steht nun unter dem Verdacht, rund 20 Millionen Euro veruntreut zu haben. Ein Vermögensverwalter, der sich mit Luxusautos „belohnt“, während Begünstigte um ihr Eigentum kämpfen müssen – das ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern ein Armutszeugnis für die liechtensteinische Finanzaufsicht.
Liechtenstein präsentiert sich zunehmend nicht als sicherer Hafen für Vermögensschutz, sondern als juristisch abgeschottetes Biotop für Intransparenz und Machtmissbrauch. Wer hier noch von einem „Finanzplatz“ spricht, verkennt die Realität: Das Vertrauen ist verspielt – und das Fundament bröckelt.
Liechtensteiner Treuhänder sorgen immer wieder für Skandale.
Der Fürst will’s richten, richtet aber nichts.
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/finanzsumpf-liechtenstein-der-fuerst-wills-richten-jx9MkX7
Im Ländli veruntreue d’Treuhänder immer wieder Millionä vo usländische Kundä – und d’Justiz luegt dänn no weg. Aber wenn e Regierungsrätin s’Budget um 265’000 Frankä überzieh, wird sie grad strafrechtlich verfolgt.
Eim Maa wär das glaubs im Ländli nöd passiert.
Was für e willfährigi Justiz!
In Liechtenstein hat der Fürst nicht nur das Machtmonopol, sondern auch das Meinungsmonopol. Aurelia Frick hat dagegen verstossen und sich gegen die klare Meinung des Fürsten für Frauenrechte eingesetzt. Damit hat sie sich bei ihren Parteikollegen und beim Fürsten unbeliebt gemacht und die Gruppenzugehörigkeit verloren. Das musste natürlich bestraft werden, denn ihr wurde mit dem Amt als Regierungsrätin Macht anvertraut, welche sie in den Augen dieser Personen missbraucht hat. In Liechtenstein ist das gesellschaftliche Netz so eng geknüpft, dass fast jeder mit jedem verbunden ist. Dieses dichte Geflecht schafft ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit – und gegen diese Zusammengehörigkeit hat Aurelia Frick verstossen. Die Bestrafung erfolgte (ähnlich wie bei Donald Trump) durch eine an den Haaren herbeigezogene Strafanzeige, welche Aurelia Frick vernichten sollte.
Wenn man sich mit schlechten oder fragwürdigen Leuten einlässt, muss man mit negativen Folgen rechnen.
https://www.ft.com/content/2f2e3bcc-cc93-11e8-8d0b-a6539b949662
The tiny European state has been jolted in the past year by court cases in which local financiers have been accused of abusing clients’ funds