Journalismus pervers im Liechtensteiner Vaterland.
Mitte Jahr explodierte der neuste Skandal im Ländle. Recherchen von Bloomberg und der Financial Times ergaben, dass bis zu 800 Trusts in Liechtenstein verwaist sind. Ihre Direktoren, Liechtensteiner Treuhänder, wurden ihnen untreu und traten blitzartig von ihrer Position zurück.
Nachdem sie sich über Jahre hinweg dumm und krumm daran verdient hatten. Aber näherkommende Einschläge der tödlichen US-Sanktionsbehörde Ofac hatten bereits einige ihrer Kollegen erwischt, darunter den ehemaligen Chef der ehrwürdigen Treuhandkammer. Also nichts wie weg.
Dass damit diese Trusts inaktiv wurden, ihre Besitzer nicht mehr an ihr Eigentum gelangen konnten, von ihnen verwaltete Immobilien, Yachten, Flieger oder Investitionen ohne Unterhalt vor sich hindümpeln: na und, da ist dem Treuhänder das Hemd doch näher als die Hose.
Obwohl das Problem seit September letzten Jahres bekannt ist, als die Finanzmarktaufsicht nach langem Zögern eine Null-Toleranz-Politik gegen Russengelder ausrief, ist seither nichts geschehen, um diesen unmöglichen Zustand zu beheben. Ach, doch, es wurde eine «Steuerungsgruppe» einberufen, die bislang genau nichts macht.
Das ist die Realität, und dann gibt es die Sicht des Fürstenhauses, eins zu eins wiedergegeben in der einzigen Tageszeitung des Ländle, dem Vaterland:
«Im Juni liessen Berichte verschiedener ausländischer Medien aufhorchen: Mit dem Schlagwort «Zombie-Trusts» berichteten sie über Rechtsträger, die aus Angst vor Verstössen gegen Russland-Sanktionen von ihren Treuhändern verlassen wurden. Die Nachrichtenagentur Reuters sprach von rund 475 betroffenen Rechtsträgern in Liechtenstein. Andere Medien warfen Zahlen von bis zu 800 betroffenen Institutionen in den Raum. Gemäss der Regierung sind die Zahlen bei Weitem tiefer anzusetzen: Wie sie auf Anfrage mitteilt, geht sie aktuell von 218 relevanten Rechtsträgern mit Russland-Bezug aus. 71 von diesen Rechtsträgern seien als «verwaist» einzuordnen.»
Im besten Schönsprech à la Orwell flötet das Vaterland:
«Die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA) verpflichtete deshalb die Treuhänder zur Einhaltung der US-Sanktion und zur Beendigung der betreffenden Geschäftsbeziehungen. Vor diesem Hintergrund zogen sich einige Treuhänder aus ihrer Tätigkeit für Rechtsträger zurück und hinterliessen diese als «verwaist», also als handlungsunfähig.»
Zogen sich zurück? Wunderbar, auf dieses Wattebäuschchen muss man erst mal kommen. Nun hat sich offenbar ein mutiger Parlamentarier getraut, nach rund 5 Monaten «Steuerungsgruppe» zu fragen, was das hochwohllöbliche Gremium denn bislang gebacken gekriegt hat.
«Die Steuerungsgruppe ist sich einig, dass für eine fundierte Entscheidungsfindung zunächst detaillierte Informationen zu den betroffenen Strukturen erhoben werden müssen», meinte die fürstliche Regierung dazu. Denn, oh Schreck, nachdem alle Treuhänder Fersengeld gegeben haben, wer soll nun das Schlamassel aufräumen?
«Ziel ist es, zu klären, ob die Übernahme eines Liquidatormandats zumutbar ist», meint die fürstliche Regierung weiter. Dürfen wir eine Vermutung in den Raum stellen? Nein, ist es nicht.
Und wie soll’s denn nun weitergehen? Auch auf diese Frage gibt es eine Nicht-Antwort: «Die Regierung hält weiter fest, dass die Arbeiten der Steuerungsgruppe voranschreiten. In weiteren Treffen sollen tragfähige Lösungen für die betroffenen Mandate erarbeitet werden. «Damit wird einerseits sichergestellt, dass Mandate ohne OFAC-Bezug weitergeführt oder von Amts wegen liquidiert werden, und andererseits Vermögenswerte, die direkt von Sanktionen betroffen sind, weiterhin gesperrt bleiben», so die Regierung.»
Mit anderen Worten: die sicherlich realistische Zahl von 800 Zombie-Trusts wird schlichtweg bestritten. Was mit den schmählich im Stich gelassenen Finanzvehikeln geschehen soll – keine Ahnung. Welche Möglichkeiten ihre Besitzer haben, wieder an ihr legal in Liechtenstein deponiertes Geld zu kommen – keine.
Letzte Frage: Ist das dem Image, der Reputation und dem Ansehen den Finanzplatzes Liechtenstein zuträglich? Welche Antwort darauf wohl Fürst und Vaterland geben würden?




Das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein ist erschüttert. Anstatt als stabiler Partner in der Vermögensverwaltung zu gelten, wird Liechtenstein zunehmend als unsicherer und riskanter Standort wahrgenommen. Die Regierung bemüht sich zwar um Lösungen, doch die Frage bleibt: Wie glaubwürdig ist ein Finanzplatz, der seine eigenen Strukturen und Treuhänder nicht mehr kontrollieren kann?
Tagesspiegel: «Liechtenstein: Hort der Kriminellen»
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Es sind die 800 Zombie Trusts, bei denen auch mehrere Hundert nicht-sanktionierte Begünstigte nicht mehr an ihre Firmenanteile oder Gelder kommen, es sind die ständigen Skandale (Bacardi-Skandal, Hartlaub-Skandal, Asturion-Skandal) bei denen den Begünstigten hohe Vermögenswerte vorenthalten werden, es ist der ganz neue Skandal des Treuhänders Norbert Seeger, der sich die größte Rolls-Royce Sammlung weltweit «erarbeitet» hat und jetzt angeklagt worden ist, scheinbar etwa 20 Millionen veruntreut zu haben. All dies macht Liechtenstein eher zu einer Räuberhöhle statt zu einem Finanzplatz.
Streit um Luxusimmobilien: Witwe von saudischem König liegt im Clinch mit liechtensteinischer Stiftung
Vor seinem Tod gründete König Fahd in Liechtenstein zwei Stiftungen. Diese Stiftungen sollten seiner Witwe zugutekommen. Die Witwe des Königs erhebt nun Anspruch auf die Immobilien, doch die Stiftungen verweigern die Herausgabe. Es geht um mehrere hochpreisige Anwesen, darunter ein Anwesen an der Côte d’Azur.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/witwe-von-saudischem-koenig-liegt-im-clinch-mit-liechtensteinischer-stiftung-art-597168
Die Stiftungen argumentieren, dass die Witwe nicht mehr begünstigt sei – was sie bestreitet.
Typisches Verhalten Liechtensteiner Treuhänder: es wird behauptet, der Begünstigte sei gar nicht mehr begünstigt. Soll doch der Begünstigte zu dem nicht neutralen Gericht in Liechtenstein gehen und versuchen, dort sein Recht zu erhalten. Lautes Gelächter! In der Zwischenzeit, also ein paar Jahre lang, haben die Treuhänder dann völlig unkontrollierten Zugriff auf das Stiftungsvermögen und können sich selbst die absurdesten Honorare genehmigen. Wenn sie Pech haben, erhält der Begünstigte nach vielen Jahren doch sein Recht und haben sich die liechtensteiner Treuhänder und ihre Rechtsanwälte nur um Millionen aus der Stiftung bereichert. Wenn die Begünstgten Pech haben (bzw. die Treuhänder die Richter gut genug behandelt haben), stellen die Gerichte fest, dass der Begünstigte gar nicht mehr Begünstigter ist. Dann müssen die Treuhänder selbst einen neuen Begünstigten finden,,,,,, z.B. sich selbst oder ihre eigenen Stiftungen. Was wären bei zwei Luxusanwesen in Südfrankreich schon ein paar Millionen Franken für ein entgegenkommendes Urteil, wenn die Treuhänder doch das gesamte Stiftungsvermögen haben können?
Die Treuhandgesellschaft der Asturion Stitung mit den Luxusimmobilien ist
LNR Trust Reg.
Dr. Bernhard Josef Lorenz
Dr. Wolfgang Rabanser
Die beiden Rechtsanwälte und Treuhänder sind alte Bekannte in Liechtenstein.
Dr. Bernhard Lorenz hat beantragt, die Witwe des Gründers des Bacardi (Bastille-) Trust abberufen zu lassen, was durch Richter Rosenberger auch erfolgte. Das wurde der Bacardi-Skandal.
Dr. Wolfgang Rabanser hatte für seinen Mandanten beantragt, einen Familienbegünstigten aus der Hartlaub Stiftung abberufen zu lassen, was durch Richter Rosenberger auch erfolgte. Das wurde der Hartlaub-Fall.
Oliver Nesensohn der dritte Partner der Kanzlei LNR (Lorenz Nesensohn Rabanser) versucht sich gerade an einer Stiftung mit einem nahezu Milliardenvermögen in Kanada. Homburger in der Schweiz meinte, LNR in Liechtenstein könne dies besonders gut…
Die Leser der Zeitung Vaterland werden für dumm verkauft. Hauptsache der äussere Schein wird gewahrt.
Vielleicht meinen der Fürst und die Zeitung Vaterland, dass wenn nichts im Vaterland steht, es niemand mitkriegt.
In der Außendarstellung ein Märchenland, aber tatsächlich in einer den Finanzplatz existenziell bedrohenden Krise wegen der Zombie-Trusts. In der Zange zwischen der USA mit ihrer Bombe OFAC und Russland, weil nicht sanktionierten Russen der Zugang zu ihrem Geld entzogen wurde.
…und dann bald der gesamte Finanz-, Stiftungs- und Bankenplatz Liechtenstein, wenn nämlich jeder mitgekriegt hat, dass dieser unsicher und nicht vertrauenswürdig ist.
Die Bombe über die anfangs 475 Zombie Trusts platzte mit einem Artikel in Reuters, der um die ganze Welt ging. Inzwischen sind es 800 Zombie Trusts und sind drei Monate, ein Vierteljahr vergangen. Und was ist in Liechtenstein passiert? Nichts! Man habe eine „Arbeitsgruppe“ gebildet. Aber bis heute, drei Monate später, gibt es keine Lösung.
Mit jedem Tag sinkt das Vertrauen in den Finanzplatz Liechtenstein weiter. Mit jedem Tag versinkt Liechtenstein tiefer in der Krise. Mit jedem Tag prägt sich das Versagen Liechtensteins tiefer in das weltweit kollektive Gedächtnis.
Diese Krise gefährdet die Existenz des Finanzplatzes Liechtenstein wie keine andere zuvor.
Ekaterina Ossipova hatte die besonders vermögenden Russen von HSBC und CS zur Fürstenbank gebracht. Jetzt über Nacht out.
https://insideparadeplatz.ch/2025/06/03/russen-gate-bei-lgt-rain-makerin-weg/
«Zombie-Trusts»: 71 Rechtsträger mit Russland-Bezug gelten als «verwaist»
Die Russland-Sanktionen setzen die hiesigen Treuhänder unter Druck. Aktuell geht die Regierung von 218 relevanten Rechtsträgern aus.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/zombie-trusts-71-rechtstraeger-mit-russland-bezug-gelten-als-verwaist-art-620822
Ob 71 oder 218 oder 800 verwaiste Trusts oder Stiftungen – selbst eine einzige wäre zu viel und würde dem Ruf Liechtensteins als Trust- oder Stiftungsstandort schaden.
Reuters: How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein
How Russian fortunes stranded by US sanctions rocked Liechtenstein
That sanctioning has prompted other directors fearing such punishment to quit hundreds of Russian-linked trusts, according to several people familiar with the matter, exposing a far wider problem with Russian money in the tiny country with a population of about 40,000.
https://www.reuters.com/business/finance/under-us-pressure-liechtenstein-seeks-fix-stranded-russian-wealth-2025-05-30/
Staatlich kontrollierte Propaganda bzw. staatliche Medienlenkung.
In der DDR war das ein zentraler Bestandteil des politischen Systems. Die Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen) standen unter der Kontrolle der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands). Ziel war es, ein positives, idealisiertes Bild vom Staat zu zeichnen – also ein „heiles“ Land ohne Probleme – und gleichzeitig kritische oder abweichende Meinungen zu unterdrücken.
Hunderte Stiftungen mit Vermögen von mehreren Milliarden Franken sind praktisch eingefroren. Regierung und Behörden versuchen, zu helfen, ohne den Ärger der USA auf sich zu ziehen.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-stiftungen-in-liechtenstein-wegen-us-sanktionen-in-turbulenzen/100131978.html
Liechtensteiner Treuhänder haben sich durch das Verstecken von Schwarzgeld bereichert, insbesondere indem sie nach dem Tod des Stifters den Begünstigten deren Ansprüche systematisch vorenthielten. Dies geschah durch Lügen, dass eine Stiftung nicht mehr von ihnen verwaltet werde (weil sie sie zuvor umbenannt hatten), durch Drohungen mit Strafanzeigen wegen angeblicher Steuerdelikte und andere mafiöse Methoden. Ebenso haben sie sanktionierte russische Gelder versteckt. Diese skrupellosen Treuhänder, die durch eine korrupte Justiz geschützt werden, stehen nun nicht mehr unerfahrenen, naiven Begünstigten gegenüber, sondern den USA.
Der Finanzplatz Liechtenstein hat sich durch diese Praktiken und seine Reputation selbst zerstört.
Das liechtensteinische System der Verwaltung von Stiftungen und Trusts weist strukturelle Schwächen auf, die von untreuen Treuhändern gezielt ausgenutzt wurden. In zahlreichen Fällen kam es zu systematischen Veruntreuungen durch einzelne Treuhänder, die dabei offenbar von einer nicht neutralen Justiz unterstützt wurden. Dabei sollen namentlich bekannte Richter durch ihr Verhalten solche Vorgänge ermöglicht oder nicht unterbunden haben, während einzelne Staatsanwälte strafrechtliche Ermittlungen unterließen. Betroffenen Personen aus dem In- und Ausland wurde von ihren liechtensteinischen Rechtsvertretern häufig der falsche Eindruck vermittelt, es handle sich um bedauerliche Einzelfälle. Dieses Zusammenspiel verschiedener Akteure hat dazu beigetragen, dass die beschriebenen Praktiken über einen längeren Zeitraum fortbestehen konnten.
Das passt überhaupt nicht zusammen. Die Zeitung Vaterland schreibt am 18. Oktober 2025 von 71 Zombie-Trusts, während die Financial Times am 7. Juli 2025 von etwa 800 Zombie-Trusts geschrieben hat.
Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis
Hundreds of entities in legal paralysis in the principality after US sanctions trigger wave of director resignations.
https://www.ft.com/content/9581d545-2a2c-40cc-a7c6-14ddf31a06a4
It’s astonishing: an entire country with just 38,000 people, yet no one dares to speak out as a handful of corrupt trustees, judges, and prosecutors drag Liechtenstein’s reputation through the mud.
The financial centre’s credibility is being systematically eroded—not by foreign enemies, but by insiders who operate with impunity. And the silence of the so-called “honest actors”? Deafening.
Why? Because the obvious answer is also the most disturbing: these criminal networks are not only tolerated—they may be quietly protected by those in power. In such an environment, criticism becomes dangerous, and accountability vanishes.
This isn’t just dysfunction. It’s institutionalised complicity. A modern-day Omertà, not in Sicily, but in the heart of Europe.
Der Glanz des Fürsten beginnt zu bröckeln. Einst als respektiertes Staatsoberhaupt gefeiert, steht der Fürst nun unter massivem Druck. Enthüllungen über ein offenbar geduldetes System organisierter Kriminalität in seinem Land werfen einen dunklen Schatten auf seine Rolle. Besonders explosiv: die Affäre um rund 800 sogenannte ‚Zombie Trusts‘ – ein Paradebeispiel für die Schattenseiten eines Finanzplatzes, der sich selbst als sicherer Hafen inszeniert. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Dass sich der Fürst derzeit der Öffentlichkeit entzieht, wirkt wie ein stilles Eingeständnis.
Anstatt sich in der Krise zu zeigen, versteckt sich der Fürst. Weder am 15. August beim Staatsakt noch am 30. August bei der Hochzeit von Prinzessin Caroline zeigte er sich in der Öffentlichkeit, er schlich sich vielmehr durch einen Nebeneingang in die Kirche. Auf den Fotos in der Kirche ist er zu sehen. Er versteckt sich offenbar vor den enteigneten Russen.
Kommen sich die Liechtensteiner nicht auf den Arm genommen vor, wenn ihnen so offensichtlich falsche Tatsaschen vorgegaukelt werden?
Wie tief Liechtensteins Finanzplatz mit russischem Kapital verflochten ist, zeigt das Beispiel der VP Bank. Noch 2020 definierte sie Russland und die Ukraine explizit als Zielmärkte, dies der strategische Fokus. Vorstandschef Arni räumte 2022 ein, dass über ein Jahrzehnt hinweg rund zehn Prozent der Netto-Neugeldzuflüsse aus Osteuropa stammten, mutmaßlich größtenteils aus Russland. Die Sanktionen gegen russische Vermögen treffen Liechtenstein daher ins Mark. Experten gehen davon aus, dass sich dort hunderte Millionen Franken russischen Geldes befinden – diskret verwahrt, aber zunehmend unter Druck.
Die ganzen kriminellen Machenschaften im Ländle sind nur deshalb möglich, weil es keine Vierte Gewalt gibt. Die Zeitung Volksblatt und Radio L wurden beide eingestellt. Es gibt nur noch die Zeitung Vaterland und die ist einseitig und parteipolitisch. Dadurch gibt es keinerlei Kontrolle mehr durch die Medien.
Regtechtimes: Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800 Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
Die schwere Zombie Trust Krise zieht doch auch die Liechtensteiner Banken mit in den Strudel, da die Geldvermögen doch über die Zombie Trusts (Stiftungen und Trusts) oftmals in den Liechtensteiner Banken deponiert sind. Die Banken sind also genauso dem Risiko ausgesetzt, was ganz erhebliche Konsequenzen haben könnte, man denke an Sanktionierungen durch die amerikanische Behörde Office of Foreign Asset Control (OFAC).
Eine regierungsnahe Berichterstattung durch die Zeitung Vaterland mit der Zahl von 71 Zombie Trusts erfolgt, um den Ruf des Finanzplatzes Liechtenstein zu schützen.
Reuters, die Financial Times, RegTech Times und andere berichten hingegen von bis zu 800 betroffenen Trusts und Stiftungen. Viele dieser Strukturen sind nicht offiziell sanktioniert, aber dennoch blockiert, weil niemand mehr bereit ist, sie zu verwalten.
Geld scheint in Liechtenstein eben einen höheren Stellenwert zu haben als die Wahrheit.
Der Schein in Liechtenstein verblasst und sendet nur noch negative Strahlen …..
Liechtenstein liebt seine eigene Legende. Ein sauberer, stabiler Finanzplatz, ein Rechtsstaat im Taschenformat, wo alles korrekt, ordentlich und zuverlässig läuft – zumindest auf dem Papier. In Wahrheit ist dieses Land ein glänzend poliertes Schaufenster mit morschem Fundament. Hinter der Fassade des Vertrauens blühen Machtmissbrauch, Verschleierung und moralische Korruption.
Hier werden Stiftungen und Trusts geschaffen, um Sicherheit zu bieten – und enden als Beutezüge für kriminelle Treuhänder. Hier wird über Rechtsstaatlichkeit gesprochen – und gleichzeitig ein System gepflegt, das Missbrauch eher deckt als aufdeckt. Wer genug Beziehungen hat, findet Schutz. Wer Gerechtigkeit sucht, findet Schweigen.
Liechtenstein verkauft der Welt die Geschichte vom „seriösen Finanzplatz“, während hinter den Kulissen Vermögen verschoben, Mandate manipuliert und Existenzen zerstört werden. Und das Schlimmste daran: Es passiert nicht trotz des Systems, sondern dank des Systems.
Die Justiz? Sie sieht selten hin – und wenn sie hinsieht, dann oft dorthin, wo es ungefährlich ist. Man könnte fast glauben, das Königreich der Saubermänner sei in Wahrheit ein Club, in dem jeder den anderen schützt, solange niemand die Fassade ankratzt.
Liechtenstein inszeniert sich als moralischer Musterstaat, doch der Lack ist dünn. Kratzt man daran, kommt nicht Rechtsstaat, sondern Selbstschutz zum Vorschein. Ein Land, das Stabilität predigt und Wegsehen praktiziert – das ist keine Tugend, das ist organisierte Heuchelei.
Der Fürst hat sich seit der Zombie Trust Krise nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Weder am Staatsfeiertag, 15. August, noch bei der Hochzeit seiner Enkelin am 30. August, wo er sich durch einen Hintereingang in die Kirche hinein- und wieder herausschlich. Hat er Panik, dass sich einer der etwa 800 wegen der Zombie Trusts wütenden Russen an ihm rächen will?
Mehr als 350 juristische Einheiten sind betroffen, viele davon operativ gelähmt. Die Regierung schätzt, dass bis zu 800 „Zombie-Trusts“ existieren könnten. Die FMA forderte Treuhänder auf, Mandate mit exponierten Klienten zu beenden.
Die Krise betrifft auch Entitäten in Dubai, Südfrankreich und Italien. Entscheidend ist oft ein russischer Pass im Hintergrund. US-Behörden warnten Liechtenstein vor Sekundärsanktionen für nicht sanktionierte Finanzintermediäre.
Die Intransparenz vieler Strukturen erschwert die Bewertung des gebundenen Vermögens. Trusts verwalten Vermögen von Millionen bis Milliarden US-Dollar. Die Regierung steht unter Druck aus den USA und Russland.
Das US-Finanzministerium bestätigt die enge Zusammenarbeit mit Vaduz. Informationen zu Sanktionen und Geldwäscheprävention werden regelmäßig ausgetauscht. Bis eine Lösung vorliegt, bleibt ein Großteil der Trust-Strukturen im rechtlichen Niemandsland.
https://www.alleaktien.com/news/liechtensteins-trusts-in-der-krise-us-sanktionen-fuhren-zu-systemrisiko
Auch wenn es im Vaterland heruntergespielt wird, die Zombie Trusts haben bereits jetzt der Reputation Liechtensteins als Finanz- und Treuhandplatz weltweit massiven Schaden zugefügt.
Liechtenstein ist ein korrupter Unrechtsstaat, der sich als Märchenland in Szene setzt.
Zombie-Trusts in der Falle – Liechtenstein zwischen den Fronten
In Liechtenstein herrscht Alarmstufe Rot: Bis zu 800 blockierte Trust-Strukturen mit Milliardenvermögen – zumeist russischer Herkunft – setzen das Fürstentum massiv unter Druck. Zwischen US-Sanktionen und russischem Unmut droht dem traditionsreichen Finanzplatz eine schwere Krise.
https://transition-news.org/zombie-trusts-in-der-falle-liechtenstein-zwischen-den-fronten
Der Bund titelt: Internationale Finanzkriminalität – Liechtensteins weisse Fassade bröckelt
Das Fürstentum präsentiert sich seit Jahren als sauberen Finanzplatz. Nun erschüttern neue Skandale das Selbstbild. Es geht um Mafia-Geschäfte und veruntreute Staatsgelder aus Venezuela.
https://www.derbund.ch/liechtensteins-weisse-fassade-broeckelt-971207461924
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Norbert Seeger
Bernhard Lorenz
Martin Batliner
Philipp Wanger
Anton Wyss
Dieter Neupert
Louis Oehri
Dominik Naeff
Roland Wyss
Wolfgang Rabanser
Seit über zehn Jahren ist das Dekantieren von Stiftungen und Trusts, also ein unrechtmässiges, kriminelles Plündern, in Liechtenstein an der Tagesordnung. Die Liechtensteinische Justiz leistet hierbei aktive Unterstützung, die Namen der stets hierfür zuständigen Richter sind allgemein bekannt. Das ist in meinen Augen ein kriminelles System und ich bin froh, damit nichts mehr zu tun zu haben.
Aktuell verschärft die Trump Regierung Ihre Sanktionen ,
Sekundärsanktionen inbegriffen….
Ein idyllisches Bild vom Land und Finanzplatz zeichnen mit Märchenhochzeit. Tatsächlich traut sich der Fürst schon seit längerer Zeit nicht mehr in die Öffentlichkeit, weil Hunderte Russen, die nicht sanktioniert sind, nicht mehr an ihre Vermögen kommen. So scheinheilig kann nur Liechtenstein sein,
Liechtenstein ist ein mustergültiges und vorbildliches Pflaster. So wie unser Palermo.
sind 4 Monate zu lange und sind das AUS für einen angeblich vertrauenswürdigen Finanzplatz.
Die Welt titelt: „Abschied von Europas letztem Geldparadies“
Liechtenstein hat sich als sicher und vertrauenswürdig angepriesen und hat dieses Versprechen über 800 Mal gebrochen. Entweder jahrelang aufgrund krimineller Treuhänder und Richter oder jetzt mit den fallen gelassen Zombie Trusts. Damit ist Lichtenstein als Finanzstandort erledigt.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus251034324/Geld-Abschied-von-Europas-letztem-Geld-Paradies.html