800 Trusts hängen in der Luft. Na und, sagt Liechtenstein.
Anfang September 2024 erschreckte die Finanzmarktaufsicht (FMA) die Liechtensteiner Treuhänder mit der Mitteilung, dass nun aber wirklich eine Null-Toleranz-Politik herrsche.
Bezüglich der Verwaltung von Russengeldern, die möglicherweise von den USA sanktioniert werden könnten. Pah, sagten die Treuhänder, uns kann keiner, wir sind Liechtensteiner.
Dann schlug der Blitz der Ofac, der US-Sanktionsbehörde, bei einem runden Dutzend Liechtensteiner Treuhändern und Treuhandbuden ein. Das bedeutet das gesellschaftliche Todesurteil. Bankkonten werden gekündigt, Kreditkarten gesperrt, Darlehen zurückgefordert, die meisten Airlines verweigern die Beförderung, Geschäftspartner ziehen sich eilends zurück.
Das brachte Bewegung in die Sache. Nun kam es zur Massenflucht. Flächendeckend traten Treuhänder als Direktoren von Trusts zurück und liessen rund 800 schmählich im Stich.
Wohlgemerkt ist seit dem Anfang dieser Absatzbewegung inzwischen mehr als ein Jahr vergangen. Da die Informationspolitik der FMA, der Liechtensteiner Behörden oder gar des Fürstenhauses unterirdisch schlecht ist, kann man nur Vermutungen über den Zustand dieser Trusts anstellen.
Wie viele gestrandete, paralysierte, herrenlose Einheiten gibt es eigentlich? Wie viele sind allenfalls bereits in Abwicklung? Und wenn ja, was bedeutet das genau?
Ein offizielles, konsolidiertes Zählwerk gibt es nicht.
Was bedeutet das? Es gibt rechtlich bestehende, operativ handlungsunfähige Strukturen mit globalen Assets (Immobilien, Yachten, Beteiligungen).
Wenn’s in der Villa zum Dach reinregnet, wenn die Yacht am Absaufen ist, wenn die Beteiligung neu ausgerichtet werden sollte: nix geht, alles steht still.
Alles, ausser einem anschwellenden Reputationsschaden für das Ländle. Denn wer will schon sein Geld an einen Ort bringen, wo ihm vorgegaukelt wird, hier sei es sicher und rechtsstaatlich geschützt – und dann ist es plötzlich weg, und es gibt keine rechtlichen Möglichkeiten, gegen diese Enteignung vorzugehen?
Schlimmer noch: was machen die Autoritären, die Regierung, der Fürst, sein Stellvertreter auf Erden, der Kronprinz Alois?
Eine Taskforce arbeite an Verfahren zur Bestellung von Organen/Liquidatoren und (wo nötig) geordneter Abwicklung; in einer Parallelspur Kooperation mit US-Behörden (Ofac) für Lizenzen/Klarstellungen.
Oder in einfachen Worten: nichts passiert. Schon alleine deswegen, weil kein liechtensteinischer Treuhänder – und nicht mal ein Untreuhänder – so tollkühn wäre, als Liquidator in die Bresche zu springen – und das Risiko zu laufen, selbst auch auf der Sanktionsliste der Ofac zu landen.
Die EU diskutiert inzwischen mit zunehmender Energie Möglichkeiten, wie eingefrorene russische Vermögen der Ukraine zugänglich gemacht werden könnten – oder zumindest die Erträge davon.
Eine fragwürdige Sache bei einem der korruptesten Staaten Europas.
Aber wäre das ein Ausweg für Liechtenstein? Statt vergeblicher Suche nach Liquidatoren einfach weg mit den Assets? Geschenk an die EU, die dann doch selber schauen soll, was sie mit den schätzungsweise 20 Milliarden Dollar eingefrorene Vermögenswerte anstellt?
Das wäre sicherlich der EU und den USA gegenüber eine denkbare Lösung. Sie hat aber nur einen Haken.
Weder die betroffenen russischen Trustbesitzer, noch die russische Regierung im Schutzmodus gegenüber ihren beklauten Landsleuten fänden das toll.
Die Rückgabe an die eigentlichen Besitzer fänden hingegen die USA und die EU nicht toll.
Beide Seiten neigen zudem in letzter Zeit zu durchaus auch unzivilisierten Methoden, um ihren Unwillen auszudrücken. Und schrecken sogar vor Gewalt nicht zurück.
Und ob der Treuhänder in einem US-Folterknast in Polen oder der Türkei landet – oder ob er Opfer eines russischen Rollkommandos wird –, beide Zukunftsaussichten sind nicht schön.
Also bleibt eigentlich nur eins: die Flucht. Nix wie weg. Den Porsche in der Garage stehen lassen, die goldene Rolex anziehen, ein paar Kunstwerke aus dem Rahmen schneiden, möglichst viel Bargeld in Diamanten umtauschen – und dann weg.
Weit weg. Ganz weit weg.
Wie wäre es mit Tristan da Cunha im Südatlantik? Gehört zu St. Helena und ist 2400 km vom nächsten Festland entfernt. Hier hat’s schon Napoleon ausgehalten. Oder die Pitcairn-Inseln in der Südsee. Hier leben immer noch die Nachkommen der Meuterei auf der Bounty.
Gut, die Lebensqualität ist nicht unbedingt mit der in Liechtenstein zu vergleichen. Aber andererseits: es gibt sie, weil der Treuhänder so am Leben bleibt …




Die liechtensteiner Finanzmafia steckt in einer extrem schweren Krise. Und der Finanzstandort Liechtenstein auch.
Vor lauter Angst vor den unzähligen nicht-sanktionierten Russen, denen der Zugang zu ihren Vermögen versperrt ist, hat sich der Fürst weder bei der Huldigungsfeier am 15. August noch bei der Hochzeit seiner Enkelin am 30. August in die Öffentlichkeit gewagt. Er versteckt sich.
Wäre ich der Fürst, wäre ich schon längst aus Liechtenstein geflohen. Hunderte Russen, selbst wenn sie nicht sanktioniert sind, wurden um ihre Vermögen gebracht. Das nehmen die doch nicht einfach so hin.
Capital titelt: «Treuhänder: Liechtenstein: zu untreuen Händen»
Sie waren die heimlichen Herrscher von Liechtenstein und verwalteten Milliarden: die Treuhänder. Nachdem das Fürstentum das Bankgeheimnis aufgeweicht hat, kommen nun erstaunliche Betrugsfälle ans Licht.
https://www.capital.de/geld-versicherungen/liechtenstein-zu-untreuen-haenden
… um der perfiden Liechtenstein-Show noch zu vertrauen?
Das überlebt kein Finanzplatz: Hunderten von nicht sanktionierten Kunden den Zugang zu ihrem Vermögen sperren, das Eigentum verweigern. Damit hat sich Liechtenstein seinen Ruf als Finanzplatz zerstört.
«Liechtenstein hit by Russia-linked ‘zombie trust’ crisis»
Hundreds of entities in legal paralysis in the principality after US sanctions trigger wave of director resignations
Liechtensteiner Treuhänder haben sich durch das Verstecken von Schwarzgeld bereichert, insbesondere indem sie nach dem Tod des Stifters den Begünstigten deren Ansprüche systematisch vorenthielten. Dies geschah durch Lügen, dass eine Stiftung nicht mehr von ihnen verwaltet werde (weil sie sie zuvor umbenannt hatten), durch Drohungen mit Strafanzeigen wegen angeblicher Steuerdelikte und andere mafiöse Methoden. Ebenso haben sie sanktionierte russische Gelder versteckt. Diese skrupellosen Treuhänder, die durch eine korrupte Justiz geschützt werden, stehen nun nicht mehr unerfahrenen, naiven Begünstigten gegenüber, sondern den USA.
Der Finanzplatz Liechtenstein hat sich durch diese Praktiken und seine Reputation selbst zerstört.
Die ruchlosesten und schamlosesten Zombies ever ….
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Ganz Liechtenstein lässt sich durch eine kleine Gruppe krimineller Treuhänder, Richter und Staatsanwälte, die kollusiv zusammenarbeiten, die Reputation als Finanzstandort zerstören. Warum gehen die anständigen Akteure nicht gegen sie vor? Als Antwort liegt nahe, dass die kriminellen Machenschaften von der Obrigkeit geduldet, wenn nicht sogar erwünscht sind und dass sich deswegen niemand traut, dagegen vorzugehen oder sich überhaupt kritisch dagegen zu äussern. Das ähnelt der Omertà in Sizilien.
Es ist sowieso ein Wunder, dass vor Wut schäumende nicht-sanktionierte Russen ihrem Unmut noch nicht durch Taten Luft gemacht haben. Sie wissen doch, wo ihr «Treuhänder» sein Büro hat.
Ohne eine schnelle Lösung der «Zombie Trust» Krise kann das Problem auf den breiteren Finanzsektor übergreifen, der das Rückgrat der liechtensteinischen Wirtschaft bildet. Das kann von einer «Zombie Trust» Krise sehr schnell zu einer Finanzkrise in Liechtenstein führen und die Stabilität des Finanzsektors insgesamt stark gefährden
US sanctions against Russia have led to hundreds of entities becoming legally paralysed
https://www.ft.com/content/af23d96b-0f09-4185-a7b1-60395da8c6ab
Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität in Liechtenstein sind ein ernstes Problem, das viele Betroffene vor große Herausforderungen stellt. Als überregionale Rechtsanwaltskanzlei haben wir solche Fälle bearbeitet und möchten Ihnen wichtige Ratschläge geben:
1. Entscheidungen der Liechtensteiner Gerichte anfechten:
Sollten auch Sie Entscheidungen von Liechtensteiner Gerichten erhalten haben, die nicht neutral erscheinen, eskalieren Sie Ihren Fall bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Es ist bekannt, dass Liechtensteiner Gerichtsentscheidungen oft nicht neutral sind. Acht von zehn Beschwerden zum EGMR hatten Erfolg. Die Liechtensteiner Gerichte sind an die Entscheidungen des EGMR gebunden.
2. Meldung an das Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft:
Melden Sie Ihren Fall dem Legal Attaché’s Office der U.S.-Botschaft in Bern, einer Außenstelle des amerikanischen Justizministeriums. Aufgrund des RICO Act, eines besonderen amerikanischen Gesetzes, hat dieses Büro weltweite Zuständigkeit im Kampf gegen kriminelle Vereinigungen. Der RICO Act wurde beispielsweise im Verfahren gegen weltweit verstreute Funktionäre der FIFA angewendet.
Kontakt:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
Sollten Ihre Liechtensteiner Rechtsanwälte davon abraten, bedenken Sie, dass diese möglicherweise ihre eigenen Interessen als Liechtensteiner vertreten und nicht Ihre.
Zusammenfassend möchten wir betonen, wie wichtig es ist, entschlossen gegen Wirtschaftskriminalität und organisierte Kriminalität vorzugehen. Zögern Sie nicht, Ihre Rechte einzufordern und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Economic crime and organized crime in Liechtenstein are a serious problem that poses significant challenges for many affected individuals. As a law firm, we have handled such cases and would like to offer you some important advice:
1. Challenge Decisions of Liechtenstein Courts:
If you as well have received decisions from Liechtenstein courts that do not appear to be neutral, escalate your case to the European Court of Human Rights (ECHR). It is well-known that decisions from Liechtenstein courts are often not neutral. Eight out of ten complaints to the ECHR have been successful. Liechtenstein courts are bound by the decisions of the ECHR.
2. Report to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy:
Report your case to the Legal Attaché’s Office of the U.S. Embassy in Bern, a branch of the U.S. Department of Justice. Due to the RICO Act, a special US-law, this office has worldwide jurisdiction in the fight against criminal organizations. The RICO Act was, for example, applied in the proceedings against FIFA officials scattered around the world.
Contact:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
If your Liechtenstein lawyers advise against this, be aware that they may be representing their own interests as Liechtensteiners and not yours.
In conclusion, we emphasize the importance of taking decisive action against economic and organized crime. Do not hesitate to assert your rights and take the necessary steps.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Somos una firma de abogados internacional con una amplia experiencia en la gestión de casos de delitos de cuello blanco en Liechtenstein. Basándonos en nuestra experiencia, recomendamos encarecidamente los siguientes pasos para quienes se vean afectados:
1. Apelar al Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH):
Si ha recibido sentencias judiciales de Liechtenstein que carecen de neutralidad, es imperativo escalar su caso al TEDH. Está bien documentado que las decisiones judiciales en Liechtenstein a menudo no son imparciales. El poder judicial de Liechtenstein está vinculado por las decisiones del TEDH.
2. Denunciar su caso a la Oficina del Agregado Legal de la Embajada de EE. UU. en Berna:
Informe sobre su caso a la Oficina del Agregado Legal, una rama del Departamento de Justicia de EE. UU. Bajo la Ley RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act), EE. UU. tiene jurisdicción global para combatir el crimen organizado. La Ley RICO se ha utilizado en casos de alto perfil, como el enjuiciamiento de funcionarios vinculados a la FIFA en todo el mundo.
Información de contacto:
U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein
Attn: Legal Attaché’s Office
Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern
3. Sea cauteloso con los consejos de abogados con sede en Liechtenstein:
Si su abogado en Liechtenstein le aconseja no tomar tales acciones, tenga en cuenta que pueden estar priorizando sus intereses locales por encima de los suyos.
Es ist bemerkenswert, dass die nicht-sanktionierten russischen Begünstigten der Zombie-Trusts noch keinen sichtbaren Ärger gemacht haben. Den Weg zu Gericht werden sie sicher nicht beschreiten, denn korrupte Gerichte kennen sie bereits aus Russland.
Europe’s Financial Bermuda Triangle: 800Liechtenstein Trusts Abandoned in Sanctions Fallout
The growing crisis is now threatening Liechtenstein’s reputation as a safe and smart place to manage wealth,
https:// regtechtimes .com/panic-in-liechtenstein-zombie-trust-scandal/
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Norbert Seeger
Bernhard Lorenz
Martin Batliner
Philipp Wanger
Thomas Wilhelm
Anton Wyss
Dieter Neupert
Louis Oehri
Dominik Naeff
Roland Wyss
Die etwa 800 Zombie Trusts zerstören den Ruf Liechtensteins als vertrauenswürdigen Finanzplatz mit einer ungeahnten Intensität. Wenn Hunderte von den Sanktionen nicht betroffene Kunden nicht mehr an ihre Begünstigungen kommen, weil ihre Treuhänder sie im Stich gelassen haben, dann ruiniert dies den Ruf des Finanzplatzes nachhaltig.
Um den Ruf braucht sich Liechtenstein keine Sorgen mehr zu machen. Der ist schon im Eimer.
Hohes Risiko bei Liechtensteiner Trusts.
Leidgeplagte liechtensteinische discretionary trusts: nun auch höchstgerichtliche Rechtsschutzverweigerung
Während der beneficiary beim common law trust gemeinhin als ,,equity´s darling”gilt, schlägt das Pendel in Liechtenstein zusehends in eine entgegengesetzte Richtung. Hier zeichnet sich ein massiver Abbau des Begünstigtenrechtsschutzes durch die Gerichtsbarkeit ab. Aufgrund der aktuellen Gesetzesanwendung durch die liechtensteinischen Rechtsfürsorgegerichte ist nun ein nachhaltiger Reputationsverlust des „Truststandorts“ Liechtenstein zu befürchten.
https://kanzleiboesch.com/files/kanzlei-boesch/Publikationen/PDF/Leidgeplagte%20liechtensteinische%20discretionary%20trusts.pdf
Maria Luisa Bacardi: „Seit Jahren werden offenbar durch eine kriminelle Vereinigung, deren Aktionsradius vom Fürstentum Liechtenstein bis auf die Bermudas reicht, Versuche unternommen, meine Ansprüche als Erbin von Don Luis Bacardi zu untergraben und den letzten Willen meines Vaters wissentlich zu ignorieren. Das kriminelle Netzwerk versucht, die Kontrolle über Aktien an der Bacardi LTD aus dem Nachlass meines Vaters Don Luis Bacardi als auch die Kontrolle über Stimmrechte an der Bacardi LTD zu sichern. Dadurch wurde meine Mutter, Monika Bacardi, vor einigen Wochen in Liechtenstein rechtswidrig von sämtlichen Funktionen jener Gesellschaften entfernt, die die Aktienpakete an Bacardi LTD hielten. Dies geschah gegen ihren und meinen Willen.
https://
http://www.ots.
at/presseaussendung/OTS_20200714_OTS0082/maria-luisa-und-lady-monika-bacardi-leiten-rechtliche-schritte-gegen-mutmasslich-kriminelles-netzwerk-ein
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen «Oldtimer-Treuhänder»
Untreue, Veruntreuung, Geldwäscherei: So lauten die Vorwürfe nach über fünf Jahren Ermittlungen. Der Beschuldigte wehrt sich – inhaltlich und formal.
Die Verdachtsmeldung einer Bank brachte alles ins Rollen. Seit 2020 ermittelten Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter gegen einen Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Treuhandgesellschaft. Bekannt ist der langjährig tätige Mann mit seiner kleinen Kanzlei in Vaduz nicht nur aufgrund seines früheren politischen Engagements und verschiedenen öffentlichen Po- sitionen, die er innehatte, sondern auch für seine beachtliche Rolls-Royce- und Bentley-Sammlung voller Raritäten, die er im Sommer 2020 für rund zehn Millionen Franken in einer privaten Auktion über Sotheby’s versteigerte.
Langwierige Ermittlungen sorgten für Aufsehen
Entsprechend sorgten die Ermittlungen für Aufsehen. Es kam zu mehreren Hausdurchsuchungen. Der Sachverhalt sei komplex und der Umfang der auszuwertenden Unterlagen gross, sagte der damalige leitende Staatsanwalt Robert Wallner im April 2021.
Anfang April 2025 hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben, wie der leitende Staatsanwalt Frank Haun am Dienstag informierte. «Dem Beschuldigten werden das Verbrechen der Untreue in 26 Fällen, das Vergehen der Veruntreuung in zwei Fällen sowie das Verbrechen der Geldwäscherei zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Franken aus», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.
Gegen die Anklageschrift hatte der sogenannte Oldtimer-Treuhänder jedoch Einsprache erhoben. Dieser gab das Obergericht mit Beschluss vom 4. September aber keine Folge und liess die Anklage zu, wie die Staatsanwaltschaft weiter informiert. Somit ist die Anklage nun rechtskräftig. Gemäss Strafprozessordnung steht kein weiteres ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung.
Beschuldigter zieht vor den Staatsgerichtshof
Bis es zu einer Verhandlung vor dem Kriminalgericht kommt, könnte es dennoch einige Zeit dauern. Denn wie Alexander Amann, Anwalt des Beschuldigten, gegenüber dem «Vaterland» erklärt, wird sein Mandant mittels Individualbeschwerde an den Staatsgerichtshof (StGH) weiter gegen die Anklageschrift vorgehen.
Gerügt werde die Verletzung seines Rechts auf ein faires Verfahren nach Art. 6 EMRK und anderer Grundrechtsverletzungen. Trotz des sehr umfangreichen Akts seien seinem Mandanten lediglich 14 Tage für einen Einspruch gegen die Anklageschrift zugebilligt worden, so Amann. Vorgängig werde sein Mandant zudem einen Antrag auf aufschiebende Wirkung und einstweilige Massnahmen einbringen.
Kritik an Kommunikation der Staatsanwaltschaft
All dies habe der Beschuldigte der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht bereits angekündigt und diese aufgefordert, keine Schritte zu setzen, mit welchen die Wirksamkeit dieser Rechtsbehelfe unterminiert würden. Entsprechend kritisiert Amann, dass dies in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft nicht erwähnt wird. «Der Beschuldigte sieht sich daher durch die Aussendung der Staatsanwaltschaft in seinen Verfahrens- und Persönlichkeitsrechten verletzt», so Amann.
Behauptungen in der Anklage seien unbegründet
Der Beschuldigte bestreite die Behauptungen in der Anklageschrift als unbegründet. «Die bisherigen Ermittlungen haben gezeigt, dass eine Vielzahl der erhobenen Vorwürfe in ähnlichen Sachverhaltskonstellationen nicht bestätigt wurden und mit Einstellungen durch die Staatsanwaltschaft endeten», so Amann. Warum vergleichbare Sachverhalte nunmehr zur Anklage gebracht werden, sei nicht nachvollziehbar. «Nicht zuletzt ist auch die behauptete Schadenssumme völlig aus der Luft gegriffen», betont Amann.
https://www.liewo.li/liechtenstein/gesellschaft/staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-oldtimer-treuhaender-art-613499
Liechtenstein betreibt intensives Reputationsmanagement durch Suchmaschinenoptimierung («SEO-ORM»), um nicht zu sagen „Online-Image-Kontrolle“ oder „Suchmaschinenmanipulation“ oder «Narrativsteuerung».
Negative Berichte über den Finanzplatz werden unterdrückt, indem Suchmaschinenbetreiber aufgefordert werden, bestimmte Inhalte nicht mehr anzuzeigen (technisch «De-Indexierung» oder rechtlich nach EU-DSGVO), das Internet wird praktisch gesäubert.
Positive Berichte über Liechtenstein erscheinen prominent weit oben bei Suchen, indem viele neue, positive Inhalte veröffentlicht werden (sog. «Content Flooding»).
So erscheinen bei der Suche über Liechtenstein keine Artikel über die schwere Zombie-Trust Krise, aber unzählige Artikel über Märchenhochzeit, Urlaubsparadies Liechtenstein etc..
Auf diese Weise soll die öffentliche Wahrnehmung des Landes gezielt gesteuert und manipuliert werden.
Gegen den liechtensteiner Treuhänder Dr. Norbert Seeger, der die grösste private Rolls-Royce Sammlung der Welt zusammengetragen hat, wurde ermittelt wegen des Verdachts der Untreue, die Medien berichteten zahlreich darüber.
Die zahlreichen Berichte im Internet sind fast alle verschwunden («De-Indexierung»).
Googelt man seinen Namen, so kommen jede Menge positive Berichte über ihn («Content-Flooding) auf vielen neuen Internetseiten:
seeger .li
dr.norbert-seeger .com
erfahrungen.dr.norbert-seeger .com
liechtenstein.dr.-norbert-seeger .com
drnorbertseeger.wordpress ,com
liechtenstein.dr-norbert-seeger .com
drnorbertseeger.wordpress .com
https://www.gomopa.io/artikel/veruntreuungs-razzia-bei-vaduz-treuhander-dr-norbert-seeger-arcomm-treuhand-anstalt-stabiq-est/
Die Skandale reissen nicht ab. Der Bacardi-Skandal ist noch virulent, der Hartlub-Skandal schlägt hohe Wellen … und schon kommt der nächste Skandal mit einem Treuhänder.
Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage von einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Franken aus», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft.
Damit wäre das wohl geringer als bei Harry Gstöhl und Mario Staggl…
Schon wieder ein Zombie.
Die Kette der Skandale mit liechteinsteiner Treuhändern reißt einfach nicht ab.
Man kann nur noch warnen vor Liechtenstein.
Die Treuhänder werden ihrem Ruf gerecht. nachdem mehrere Monate lang kein neuer Skandal bekannt wurde, ist er jetzt endlich da. Perry-Skandal, Bacardi-Skandal, Hartlaub-Skandal, jetzt Norbert Seeger.
Na ja, der Fürst kann ja in das Strafverfahren eingreifen und das Strafverfahren gegen Seeger einstellen lassen. Das gehört zu den Rechten des Fürsten. Dann wird es zB wegen eines «Verfahrensmangels» eingestellt. Oder eines «Begründungsmangels», wie das Strafurteil gegen den heutigen Präsidenten der FL-Treuhänderkammer Wenaweser aufgehoben worden ist.
Diese Kompetenz des Fürsten wird zwar von der Antikorruptionsbehörde des Europarats (GRECO) beanstandet, juckt den Fürsten aber nicht im Geringsten (was juckt es die Eiche, wenn sich die Säue dran kratzen). So kann man einen neuen Skandal wieder abtöten.
Laut Wikipedia erhielt Norbert Seeger für seine Verdienste um das Land Liechtenstein von Fürst Hans-Adam II das Komturkreuz des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens.
Das Komturkreuz des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens ist doch bestimmt ein Gutschein wie bei Monopoly. «Du kommst aus dem Gefängnis frei».
Der Fürst will doch keinen neuen Skandal in seinem von Skandalen wie aktuell dem Bastille Trust (Bacardi)-Skandal oder den Hartlaub-Skandal und den Zombie-Trust nur noch taumelnden Land.
Also wird er doch von seiner Befugnis Gebrauch machen und das Strafverfahren einstellen lassen. Die Antikorruptionsbehörde des Europarates GRECO hat diese Befugnis zwar angeprangert, aber der Fürst wird sich diese doch nicht nehmen lassen. Einstellung des Strafverfahrens oder Freispruch, um einen neuen Skandal zu verhindern. Ist doch der Norbi, der hat doch den Verdienstorden-Gutschein für eine Freifahrt.
je mehr Verdienstorden desto ……
Besonders die schillernden Treuhänder mit hohen Posten bei Gericht oder als Verwaltungsrat der LLB meinen,sie sind immun und werden von der Obrigkeit geschützt ! Haben wohl nicht mit den USA gerechnet?
Das Fürstentum Liechtenstein ist offenbar nicht nur für Steuerflüchtlinge sondern auch für alle Arten von Kriminellen ein Paradies. Eine spanische Zeitung berichtet über Gelder aus Drogengeschäften und Korruption, die in das Land geflossen sind.
https://www.tagesspiegel.de/politik/liechtenstein-hort-der-kriminellen-1619899.html
Witwe von saudischem König liegt im Clinch mit liechtensteinischer Stiftung
Vor seinem Tod gründete König Fahd in Liechtenstein zwei Stiftungen. Diese liegen mittlerweile im Rechtsstreit mit der begünstigten Witwe.
https://www.vaterland.li/liechtenstein/gesellschaft/witwe-von-saudischem-koenig-liegt-im-clinch-mit-liechtensteinischer-stiftung-art-597168
Sodom und Gomorrha sind nichts dagegen.
Liechtenstein im Sturzflug! 800 Zombie Trusts und der nächste Treuhänder-Skandal. Wie viele Skandale hat Liechtenstein eigentlich pro Einwohner?
Mehreren Hundert Betroffenen den Zugang zu Ihren Trusts verweigern und zu meinen, man könne dennoch weiterhin ein vertrauenswürdiger Finanzplatz sein, ist doch absurd.
Norbert Seeger
Mario Staggl
Harry Gstöhl
Norbert Seeger
Bernhard Lorenz
Martin Batliner
Philipp Wanger
Anton Wyss
Dieter Neupert
Louis Oehri
Dominik Naeff
Roland Wyss
Der nächste Skandal mit dem Treuhänder Norbert Seeger zeigt, wie zuverlässig die Skandale in Liechtenstein kommen.
Vertrauen ist für eine Finanzstandort unabdingbar. 800 Zombie Trusts und Skandale am laufenden Band zerstören jegliches Vertrauen in den Finanzstandort Liechtenstein.
Liechtensteiner Treuhänder sorgen immer wieder für Skandale.
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/finanzsumpf-liechtenstein-der-fuerst-wills-richten-jx9MkX7
Wow, who would have thought this possible!
Razzia bei berühmtem Vaduz-Treuhänder
Norbert Seeger ist bekannt geworden mit Halle voller Rolls Royce. Nun ermittelt die Justiz wegen überhöhter Gebühren.
https://insideparadeplatz.ch/2020/06/05/razzia-bei-beruehmten-vaduz-treuhaender/
VADUZ TREUHÄNDER DR. NORBERT SEEGER: VERUNTREUUNGS-RAZZIA
den Banken im Fürstentum Liechtenstein ist es offenbar leid, als kontoführende Institute auch immer wieder in die Flugbahn von rufschädigenden Vorwürfen zu geraten, wenn einer der 150 Treuhänder oder Vermögensverwalter mal wieder nicht Deins und Meins unterscheiden konnte.
Offenbar auf den Tipp einer die Konten verwaltenden Bank ist eine staatsanwaltliche Untersuchung gegen den Vaduzer Rechtsanwalt und Multi-Verwaltungsrat Dr. Norbert Seeger (67) „wegen mutmasslicher Veruntreuung von Kundengeldern in Millionenhöhe eingeleitet worden“, so DieOstschweiz.ch. Jedenfalls rückte die Staatsanwaltschaft anfang Juni 2020 bei dem Teuhänder zu einer Razzia an.
Aktuell hat Dr. Norbert Seeger 134 Treuhandmandate – vom HYATT Establishment über die HPH Immobilien AG oder die Kulturstiftung von Thurn und Taxis oder das Gestüt SOL Reitsportanstalt bis zu den Immobilienfirmen PJS Mondial Finanz AG und Arina AG.
https://www.confidential-news.com/vaduz-treuhaender-dr-norbert-seeger-veruntreuungs-razzia/
Die USA werden sich die Zombie Trusts schnappen. Und die Russen schnappen sich ihre Treuhänder.